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Streamer/DAC: riesige Auswahl.braucht es wirklich Lumin und Co. ?

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Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Dez 2020, 19:18
Hallo an alle Streamer-Erfahrenen,

ich steige gerade ich die Streamen-Nutzung ein und bin überfordert. Es gibt einfach zu viele Streaminggeräte unter den etlichen Herstellern.
In Foren lese ich dann von DIY-Lösungen, denen ich jedoch nicht folgen kann.

Ich möchte über einen der einschlägigen Hi-res-Streamingdiensten streamen, fertig.
Eine einfache Kauflösung soll her.
Zwei Dinge sind wichtig: der Klang, die APP zur Nutzung des Streamers.

Deshalb meine Frage an Eure zahlreichen Erfahrungen: Muss es ein Lumin D2 sein, oder ein Gold Note DS-10 etc.?
Viele weitere Streamer der gleichen Preisklasse könnte ich jetzt hier aufzählen:
Vincent DAC-7, Naim Audio ND5 XS 2 usw.

Daneben stehen aber auch Streamer/DAC Geräte wie der Lindemann Limetree Network, der deutlich günstiger ist.
Was ist mit HiFiAkademie Stream6-mini, Pro-Ject Audio Stream Box DS, Audiolab 6000 N, Cambridge Audio CXN V2 usw. usw.

Ich lege nicht Wert auf Highend, ich höre jetzt mit einem Sugden A21 ai und Wharfedale Linton.

Muss es ein 2000 Euro teurer Streamer/DAC sein? Höre ich das überhaupt in Vergleich zu einem 500-Euro/800-Euro
Streamer überhaupt raus?

Ich bitte um Euren Sachverstand.
Besten Dank
Christoph
KarstenL
Inventar
#2 erstellt: 12. Dez 2020, 19:33
falls du tidal meinst....scheint mir die einfachste Lösung Tidal Connect zu sein.

die günstigste Möglichkeit dafür wohl Bluesound

https://bluesound-deutschland.de/products/node-2i/
Rollei
Moderator
#3 erstellt: 12. Dez 2020, 20:56
Die Frage am Ende wird immer sein, wieviel ist einem entsprechende Hardware wert. Wie wird in Zukunft der Support sein?

Wenn ich mir die vielen Probleme hier im Bereich mit den meisten Herstellern so durchlese, bin ich froh mehr Geld investiert habe und auf Jahre Ruhe haben werde und den entsprechenden guten Klang. OK hier gehört der Raum und die akustischen Maßnahmen am Ende dazu, die ich auch glücklicherweise habe. Dann kann man mit Spaß und Freude Musik hören. Den entsprechenden Streamingdienst noch dazu und dann passt es.

Greetings
Rollei
KarstenL
Inventar
#4 erstellt: 12. Dez 2020, 21:34
ich bin mit meiner Lösung auch seeeehr zufrieden

Bildschirmfoto vom 2020-12-12 19-32-50

Rollei
Moderator
#5 erstellt: 12. Dez 2020, 21:45
Das ist ja da tolle an allen Dingen.

Jeder darf das kaufen was ihm gefällt und was er sich leisten mag.

Mag jetzt aber keine Rechnung über mein Upgrade meines Streamers hochladen.

Greetings
Rollei


[Beitrag von Rollei am 12. Dez 2020, 21:46 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Dez 2020, 22:02
So sehe ich das eigentlich auch.
Zumal ich vermute/davon ausgehe (also eigentlich erwarte), dass höhenwertige Technik einen Hörgewinn versprechen. Auf der anderen Seite ist es vermutlich nicht mehr zielführend, bei einem bestimmten Niveau eines Hardware-Teils (Lautsprecher, Verstärker) beim weiteren Hardware-Setup auf Streamer/DAC zu setzen, deren Preis höher als die anderen Komponenten liegt und diesen um ein Vielfaches übersteigt.
Irgendwo wird es eine technische und damit finanzielle Grenze geben, oder nicht?

Beispiel:
ich nutze die Wharfedale Linton, toller Lautsprecher, gefällt mir gut.
Mit dem Sugden A21 super Kombination.

Aber: nun gibt s ja neuerdings den Leak Stereo 130 Verstärker. Klar, der Vertrieb und die Magazin-Werbung offerieren, dass es sich um ein passendes Paar handelt. Ob dieser Leak 130 besser als mein mehr als doppelt so teuren Sugden A21 mit Class-A-Schaltung ist, ich denke nicht. Aber vielleicht würde dieser Leak 130 völlig ausreichen. Immerhin wird die Verbindung von Wharfedale und Leak so gerne hervorgehoben.

So in der Art verstehe ich meine eingehend gestellte Frage: klar ist der Lumin D2 ein tolles Gerät. Aber würde es ein günstigerer Streamer nicht auch tun? (und das meine ich hörtechnisch..)
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Dez 2020, 22:44
Der Beitrag von KarstenL verdeutlicht es ja ganz gut: diese preisgünstigere Lösung funktioniert offenbar.
Natürlich kann ich auf für 10.000 Euro einen Streamer kaufen --- völlig klar, dass dies in meiner Kette keinen Sinn macht.
Für die Selbstbau-Variante bin Ichaber nicht zu haben.

Dazwischen gibt es sicherlich viele "richtige" bzw. sinnvolle Lösungen.
Ich möchte aus Unwissenheit und Unerfahrenheit wissen, ob ein Lumin D2 oder Gold Note DS-10 nicht mehr als das "richtige"/sinnvolle ist.

Ich kenne die günstigeren Lösungen nicht und bin durchaus bereit 2000 Euro auszugeben. Jedoch soll diese Bereitschaft nicht von
Verkaufsmotivation des Händlers bestimmt werden ("ja, der Lumin ist das beste für sie...").

Ich weiß schlicht nicht, ob es andere Streaming-Lösungen gibt, die mir reichen.

Mir ist schon klar, das der Markt alles von günstig bis Luxus-Highend anbietet.
Trotzdem muss es doch Orientierung geben.
Rollei
Moderator
#8 erstellt: 12. Dez 2020, 23:20
Naja am Ende ist halt immer die Frage, was man halt möchte.

Ich habe mit einem Oppo 103 angefangen und dann auf ein Einstiegsmodel von LINN gewechselt. Danach wieder nach einem Jahr zum gleichen Preis verkauft. Danach für ein wenig mehr einen besseren von LINN geholt für überschaubares Geld. Danach ging das Gerät, welches schon über 8 Jahre alt war nach Schottland über einen Händler gesendet und dort gab es einen kompletten Platinenwechel. Jetzt hat das Gerät wieder 5 Jahre Garantie und spielt über jeden Zweifel erhaben., meiner Ohren nach. Die Software ist mehr als ausgereift und es gab gerade heute wieder ein neues Update nach 10:Jahren. Zeigt mir einen Hersteller der das bietet.

Ich jedenfalls genieße jede Möglichkeit in meinem voll optimierten Raum und die Kette spielt auf sehr ordentlichen Niveau.

Das ist ja das schlimme an diesem Hobby - es gibt zu viele Wege die ans Ziel führen, sonst bräuchte man ja das Forum nicht.
Oder wie heißt es so schön „ try and error“

Greetings

Rollei


[Beitrag von Rollei am 12. Dez 2020, 23:38 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Dez 2020, 00:37
LINN ist ja schon mal eine Hausnummer.

Welcher LINN ist gemeint?
Worin zeigen sich die Unterschiede zum günstigeren LINN?
KarstenL
Inventar
#10 erstellt: 13. Dez 2020, 00:41
Wenn ich das richtig sehe hat dein Verstärker keinen DAC....
Dann nimm doch den node2i als Player und zB von RME einen DAC.
https://www.amazon.d...a_fabc_UIt1FbEB9FG5Y
Rollei
Moderator
#11 erstellt: 13. Dez 2020, 01:16

Paul_enjoysHiFi (Beitrag #9) schrieb:
LINN ist ja schon mal eine Hausnummer.

Welcher LINN ist gemeint?
Worin zeigen sich die Unterschiede zum günstigeren LINN?


Ich hatte zuerst einen Majik DS2 und bin dann auf den Akkurate DS gebraucht gegangen - dieser wurde auf das letzte Level DS3 Katalyst gebracht, das Teil ist jetzt wie ein Skalpel beim Musikhören. So viele Details habe ich vorher noch mit keinem anderen Abspielgerät gehört. Je komplexer die Musik, je mehr Details hört man.

Am Ende ist es für mich aber immer noch so, dass man mit jedem LINN einfach entspannt Musik hören kann.

Der Streamer geht direkt in meine Monoblöcke und dann direkt in die Boxen.

Grüße Rollei
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Dez 2020, 16:35
Vielen Dank für die Infos.
Über denBluesound node habe ich bisher auch viel gelesen und mich dagegen entschieden.

Nochmal zurück zu den unterschiedlichen Preisklassen:

Im Forum liest man ja widersprüchliche bzw. vielseitige Aussagen bzw. über DACs und deren Preisklassen (bezüglich Qualität und Wirkung).

Wie würdet ihr einem Laien den Unterschied zwischen einem 800 Euro Streamer/DAC a la Lindemann Limetree Network
und z.B. einem 2200 Euro Streamer/DAC a la Lumin D2 erklären?
(oder LINN, oder Atoll usw.)
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Dez 2020, 17:04
Ich will mal etwas mehr ausführen:

Trial and error - verstehe ich. Aber:
Ich gebe DAC im Suchfeld ein und die Auswahl ist riesig. Gut, ich entscheide mich für einen.
Aufgrund der riesigen Auswahl möchte man aber natürlich eine Eingrenzung vornehmen, es muss ja Unterschiede geben (denkt man).

Man liest sowohl in Nutzerforen als auch bei der Hifi-Presse oft "dieser DAC harmoniert gut mit diesem Verstärker".
Aha, genau das meine ich...das will ich doch vorher wissen - das wäre doch eine sinnvolle Eingrenzung für die Auswahl.
Oder ist das letztendlich egal und nur "Gerede".

Die Preisunterschiede:
Klar, ich nehme an, dass ein anspruchsvoller, erfahrender Hörer, der eine niveauvolle Technikkette hat (hochwertige LS, hochwertiger Verstärker),
dann auch entsprechend hochwertige DAC bzw. Streamer/DAC Technik einkauft (denke ich mir).
Im Umkehrschluss macht aus meiner Sicht dann auch Sinn, dass ich mit einer günstigeren Kette auch einen (preislich) passenden Streamer/DAC erwerbe.
Das wird einem ja sogar vom Händler nahegelegt. Macht es überhaupt Sinn, einen doppelt - dreifach - vierfach teureren Streamer/DAC zu kaufen (im Vgl. zum Rest der Kette)?
Sicherlich: ich habe schon von verständigen Nutzern gelesen, die an der Wharfedale Linton einen ASR Emitter I für 7000 Euro angehängt haben und total schwärmen. Oder andersherum für eine teure Hummel einen kleinen Abacus-Verstärker nutzen und schwärmen.

Noch mal: ich habe davon keine Ahnung, keine Anhaltspunkte was ich auswählen "soll" und werde von solchen Aussagen verunsichert.
Natürlich ist das toll: wir können auswählen und kombinieren, was wir wollen - unabhängig von Tests, Empfehlungen, Reviews, Warnungen und Blabla.
Das hilft mir am Ende des Tages nur nicht weiter.

Mein Gedankengang:
Ich kaufe einen Lumin D2 (das ginge mit einem T2 ja fast doppelt so teuer!!!) und denke mir: ja, klingt toll.
(ich muss dazu sagen, noch bin ich sehr gespannt, wie sich Hi res anhört, zur Zeit höre ich nur über Schallplatte und bin hin und hergerissen:
manche Platten sind wahnsinnig toll, manche, darunter auch neuere sind langweilig).
Dann probiere ich mal aus Probierlust einen günstigeren Streamer/DAC und beiße mir dann in den Hintern?

Klangunterschiede:
Ich habe von DACs gelesen, die kosten allein 5000 Euro, ohne Streamer.
Wenn der an einer entsprechend hochwertigen Kette hängt, mag ich verstehen, dass das was bringt.
So eine Kette habe ich nicht und weiß, sowas kaufe ich nicht.

Meine Frage also: ist der Lumin D2 für meine Kette adäquat/sinnvoll/passend?
Oder viel zu hochgegriffen?


Meine Kette: Wharfedale Linton, Sugden A21 ai
Rollei
Moderator
#14 erstellt: 13. Dez 2020, 17:44
Moin - das große Problem am Ende ist ja, das wir alle nicht die Zeit und das Geld haben alle am Markt befindlichen Geräte zu testen.

Deshalb hier den einen Supertip zu geben wird wohl eher eine unlösbare Aufgabe sein.

Ich würde vorschlagen, wenn es geht, leihe Dir das gewünschte Gerät aus und teste es in deiner Kette.

Von den Grunddaten her ist der Lumin ja schon eine ordentliche Kiste. Kenne nur die Software, läuft auch mit meinem LINN.

Ansonsten unterstütz das Teil ja eine Menge Streamingdienste.

Was ich nicht weiß, ist wie lange sind die Jungs schon am Markt und wie lange werden sie es sein. Was ja in der heutigen Zeit durchaus zu einem Peoblem werden kann, wie Manja auch bei den großen Hersteller gerade sieht.

Greetings
Rollei
KarstenL
Inventar
#15 erstellt: 13. Dez 2020, 18:05
um etwas aussagen zu können, müsstest du mE einen preiswerten Streamer/DAC und einen höherpreisigen vergleichen.....

ICH bin davon ausgegangen, das du die einfachste Variante zum wiedergeben bei zB Tidal gesucht hast.....und das ist mE über Tidal Connect und das bieten noch nicht so viele Hersteller an.

Wenn du Tidal über alternative Apps streamen möchtest, dann ist die Auswahl natürlich größer.

Du solltest jedoch darauf achten, dass die Kombination auch gapless beherrscht.
borland123
Stammgast
#16 erstellt: 14. Dez 2020, 11:24
Moin, also auch wenn das für Dich nicht in Frage kommt bin ich da bei @KarstenL.
Ein Netzwerkplayer auf Raspberry Basis kann alles was Du benötigst, dass auf ewige Zeiten da dort eine riesige Community hinter steht völlig unabhängig irgendwelcher Hersteller die auch nichts besonderes in Ihren teilw. höchstpreisigen Playern verbauen.
Ich mach jede Wette, dass Du klanglich keinen Unterschied zwischen einem Player auf Raspberrys Basis und der Lösung von @Rollei hören wirst wenn die anderen Rahmenbedingungen (insbesondere Lautsprecher und Raum) gleich sind.

Den Raspberry kannst Du durchaus Wohnzimmertauglich zusammenbauen, hier mal meiner:
http://www.hifi-foru...888&postID=1002#1002
Klar, dann bist Du nicht mehr unter 100€ Aber immer noch weit weg von proprietären HighEnd Lösungen die nicht mehr, sondern eher viel weniger können da in der Regel unflexibel.

Man muss auch vor dem Selbstbau keine „Angst“ haben. Alles findet sich im Netz dazu und man muss auch nichts zusammenlöten etc.


VG
B.


[Beitrag von borland123 am 14. Dez 2020, 11:25 bearbeitet]
Rollei
Moderator
#17 erstellt: 14. Dez 2020, 11:29
Hallo Borland jeder hat seine Meinung und Du wirst damit leben müssen, dass jeder das kauft was er will.

Auch wenn hier viele immer wieder propagieren alles ist gleich und so weiter. Wenn es die Zeit zulassen würde, könnte ich Dir den Unterschied gerne mal verführen. Ansonsten werden wir alle damit leben müssen, dass es immer zwei Lager geben wird.


Greetings

Rollei


[Beitrag von Rollei am 14. Dez 2020, 11:33 bearbeitet]
borland123
Stammgast
#18 erstellt: 14. Dez 2020, 11:59
Da bin ich voll bei Dir

Und sehr gerne wäre ich bereit mir den Unterschied von Dir vorführen zu lassen.

VG

B.
Rollei
Moderator
#19 erstellt: 14. Dez 2020, 12:06
Wenn es mal wieder geht - gerne. Auf nach Rheinhessen


Grüße Rollei
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 14. Dez 2020, 17:18
Hallo,
danke für den Input.

Ich bin da bei beiden Positionen:
Wenn eine technisch günstigere Lösung (auch Selbstbau) letztendlich ein ähnliches Hörerlebnis erlaubt, dann stellt sich mir zwangsläufig die Frage, warum eine Highend-Lösung erworben werden sollte.

Wenn spezialisierte Geräte, wie z.B. der Lumin allerdings ihre Arbeit besser machen und dem Nutzer vieles einfach bereits nutzerfertig anbieten, dann kann ich dem voll und ganz folgen, auch solch ein Gerät zu kaufen.

Ich stehe aber zwischen den Stühlen, da keine Erfahrungen.

Heute wurde mir von einem Händler zum Lumin D2 im Vergleich zum Gold Note DS-10 zum Beispiel erklärt:
"Der Lumin ist der bessere Streamer als der Gold Note." Vereinfacht erklärt wurde dies mit der Tatsache, dass Lumin seine technischen Elemente selbst entwickelt und der Lumin eben ein reiner Streamer ist.
Gold Note kauft seine technischen Streaming-Komponenten hinzu und vereint mehrere Features im Gerät (z.B. einen tollen Kopfhörerverstärker). Nun gut, dass tun sicherlich so einige Hersteller. Trotzdem kann ich diese Sicht folgen und nachvollziehen.

Aber: ich stelle mir immer noch die Frage: wenn am Ende ein 500 Euro Streamer dasselbe Hörerlebnis wie ein 5000 Euro Streamer bietet, wozu dann das teurere Gerät?
Der Händler konnte glaubhaft erklären, dass er selbst eine Gold Note nutzt, jedoch den Lumin klar als den besseren Streamer einschätzt.
Zitat: Der Lumin streamt präziser.

Kann das jemand mal erläutern? Was ist damit gemeint.
Es schließt ja an meine Frage an, höre ich dieses "präzisere Arbeiten" überhaupt raus?

Der Hinweis "jeder nach seinem Geschmack" bringt mir ehrlich gesagt nichts, weil sich die Hörerlebnisse die dahinter stehen, sich mir als
Laie nicht erschließen. Es geht mir ja zunächst erstmal grundsätzlich darum, ob sich ein teurer Streamer im Vergleich zum günstigeren
Modell hörbar abhebt.
Rollei
Moderator
#21 erstellt: 14. Dez 2020, 17:41
Hallo Paul...

ich kann deine Verwirrung voll verstehen. Wenn Du lang genug hier im Forum aktiv bist, weisst Du sicher, wie es in vielen Themen mit Grabenkämpfen abgeht. Deshalb versuche ich hier, manches eher etwas allgemeiner zu halten, den ich habe weder die Lust und die Zeit, mich mit egal wem verbal hier über die vermeintlichen oder nicht vorhandenen Unterschiede bei Hardware zu streiten. Habe ich erstens nicht nötig und zweitens weiß ich, wie es sich in meinem voll optimierten Raum anhört, da ich mit vielen Bekannten schon Hörsessions gemacht habe mit unterschiedlichen Geräten auch gegeneinander.

Da Du auf das Thema Lumen kommst. Ich habe nicht die Erfahrung alle Streamer auf der Welt gehört zu haben und kam durch einen Freund zu LINN und kann nur sagen. Hier haben wir den Pioneer in Sachen streamen und diese Jungs haben auf diesem Gebiet weit mehr die Nase vor den meisten anderen. Denn Sie haben den Vorteil sie bieten zwischen gut erschwinglich bis zu für die meisten unerschwinglich an. Es gibt keinen mir bekannten Anbieter der heute noch nach mehr als 10 Jahre noch updates für seine Geräte anbietet. Da ja viele hier auf die Probleme mit den nicht mehr vorhandenen Updates rumreiten. Bei LINN z.B. ist man da mehr als auf der sicheren Seite. Die Firma hat nicht umsonst vor mehr als 10 Jahren aufgehört CD Player zu bauen. Dann bieten Sie alles was man für entspanntes Musikhören braucht. So genug der Lobhudelei, ich werde sicher bei dieser Firma bleiben. Wie gesagt andere Mütter haben auch schön aussehende Töchter.

greetings

Rollei
KarstenL
Inventar
#22 erstellt: 14. Dez 2020, 18:20
Man muss zwischen Streamer und DAC unterscheiden....
Ein Streamer sollte die Daten die er von einem Speicher (NAS) holt und dem DAC übergibt nicht verändern....
Der DAC ebenso wenig . Nichts desto trotz gibt es messtechnische Unterschiede...es gibt eine Vergleichstabelle, ich finde diese momentan aber nicht. Ob sich das klangtechnisch auswirkt....kA...
Was ich schon bemerkt habe ist ein mehr oder weniger vorhandenes Grundrauschen, klangliche Unterschiede könnte ich nicht ausmachen...
Ich nutze das freie Betriebssystem picoreplayer , das es seit 2013 gibt.
Darin befindet sich der Logitech Media Server LMS, der in der Bedienung mE nur noch von roon übertroffen wird.
Picoreplayer:

https://docs.picoreplayer.org/releases/pcp090/

es gibt natürlich auch DACs die gesoundet sind oder das Signal angeblich nicht unbehandelt lassen.......


[Beitrag von KarstenL am 14. Dez 2020, 19:57 bearbeitet]
borland123
Stammgast
#23 erstellt: 14. Dez 2020, 19:11
@Paul_enjoysHiFi,

Da wir uns eh bald im Lockdown befinden und somit immer ein wenig Zeit über ist könnte ich Dir was vorschlagen.
Ich habe noch ein paar Teile aus (noch) nicht realisierten Projekten rumliegen.
Also Raspberry 3b+, Hifiberry Dac&DSP , Kleines Gehäuse , Original Netzteil aus dem ich Dir einen Streamer mit PiCorePlayer / LMS bastel würde.
Den bekommst Du dann zum reinen Selbstkostenpreis plus Versandkosten. Ich konfiguriere den soweit vor das Du nur noch anschließen musst.

Du besorgst Dir online (wegen einfacher Rückgabe ;)) den Streamer Deiner Wahl.

Dann vergleichst Du das und schickst den Streamer Deiner Wahl wieder weg.;)

Somit hast Du dann die Basis zuhause und kannst das entsprechend erweitern mit Display, anderem Gehäuse etc. oder halt auch nicht wenn der
einfach nur versteckt im Schrank liegen soll.

Melde Dich einfach per PM falls Interesse besteht.

VG
B.


[Beitrag von borland123 am 14. Dez 2020, 19:20 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#24 erstellt: 14. Dez 2020, 19:27
- genauer Pegelabgleich

- genau gleiche Dateien über die Geräte wiedergeben

- nicht wissen welches Gerät wiedergibt

nur dann hat der Raspberry eine Chance, ansonsten gewinnt immer die teurere Lösung......so groß können die E....r gar nicht sein
Rollei
Moderator
#25 erstellt: 14. Dez 2020, 19:39
Das Problem ist nur das eine Raspi leider nicht direkt an meine Monoendstufen angeschlossen werden kann.

Deshalb wird dieser Vergleich sowieso nix werden.

Aber wie gesagt für mich ist das Thema sowieso durch, da ich nix neues brauche.

Greetings

Rollei
#Yoda#
Stammgast
#26 erstellt: 14. Dez 2020, 19:42

Rollei (Beitrag #21) schrieb:
Es gibt keinen mir bekannten Anbieter der heute noch nach mehr als 10 Jahre noch updates für seine Geräte anbietet. Da ja viele hier auf die Probleme mit den nicht mehr vorhandenen Updates rumreiten.

z. B. Ayre Acoustics
Rollei
Moderator
#27 erstellt: 14. Dez 2020, 19:43
Da bin ich ja froh, dass es noch weitere Anbieter gibt.

Grüße
Rollei
KarstenL
Inventar
#28 erstellt: 14. Dez 2020, 19:55

Rollei (Beitrag #25) schrieb:
Das Problem ist nur das eine Raspi leider nicht direkt an meine Monoendstufen angeschlossen werden kann.

Deshalb wird dieser Vergleich sowieso nix werden.

Aber wie gesagt für mich ist das Thema sowieso durch, da ich nix neues brauche.

Greetings

Rollei
:prost


zB......

https://www.hifiberry.com/shop/boards/hifiberry-dac-pro-xlr/


[Beitrag von KarstenL am 14. Dez 2020, 19:55 bearbeitet]
Rollei
Moderator
#29 erstellt: 14. Dez 2020, 20:01
Na dann - man(n) lernt nie aus.

Dann könnte es ja doch noch was werden.

Aber wie gesagt, ich werde bei meinen Kram trotzdem bleiben.

Grüße
Rollei
buayadarat
Inventar
#30 erstellt: 14. Dez 2020, 20:51
Da ich nicht davon ausgehe, dass ich bei Streamern Klangunterschiede hören würde, wären das bei mir die Hauptkriterien:

1. Will ich ein Gerät mit Bildschirm oder einfach eine "black box"?

2. Will ich am Gerät Bedienungselemente oder Touch-Screen, oder wird nur per Smartphone/Tablet-App bedient?

3. Will ich eine klassische Fernbedienung oder siehe oben?

4: Will ich ein Teil das die Musik gapless abspielt?

Weil ich für mich alle diese Fragen mit Ja beantworte, wäre die Auswahl schon mal deutlich kleiner.

Ich bin seit Jahren höchst zufrieden mit meiner Squeezebox Touch, und weil die nicht mehr hergestellt werden, habe ich einen Horror davor, wenn das Teil eines Tages nicht mehr funktionieren würde. Aktuell kann ich nicht beurteilen, ob ich dann von einer Brücke springen werde. Ich finde das Teil nahezu perfekt, auch vom Formfaktor.


[Beitrag von buayadarat am 14. Dez 2020, 20:52 bearbeitet]
borland123
Stammgast
#31 erstellt: 14. Dez 2020, 20:55
Die Touch kannst Du durch einen Raspi mit PiCorePlayer ersetzen da die gleiche Oberfläche drauf läuft.
Ich habe neben den PiCorePlayern noch Squeezebox Radios im Multiroom laufen.

Hier eine Version von vielen wie man das machen kann:

https://www.hifiberry.com/blog/a-high-end-squeezebox-replacement/



VG
B.


[Beitrag von borland123 am 14. Dez 2020, 20:59 bearbeitet]
buayadarat
Inventar
#32 erstellt: 14. Dez 2020, 21:03
Ich weiss, aber wie gesagt mir gefällt auch der Formfaktor, ich will auch einen Bildschirm am Gerät und eine konventionelle Fernbedienung. das mit dem Bildschirm lässt sich natürlich auch zusammenbasteln, es sollte aber nicht als Selbstgebastel aussehen. Im Moment ist das ja bei mir noch nicht aktuell.

Tatsächlich bediene ich meistens per Fernbedienung, das geht in meinem Fall schneller. Das Tablet brauche ich meistens nur, wenn ich Besuch habe. Das drücke ich denen in die Hände, damit sie in der Sammlung stöbern können.

Ob das beim Themenersteller auch so sein wird, wissen wir noch nicht. Bisher wurde ja noch gar nicht über Bedienung, Haptik und Formfaktor geredet.


[Beitrag von buayadarat am 14. Dez 2020, 21:09 bearbeitet]
borland123
Stammgast
#33 erstellt: 14. Dez 2020, 21:10
Ja klar, war ja auch nur als Alternative gedacht damit Du nicht von einer Brücke springen musst

Und so sehr selbstgebastelt sieht doch ein solches Gehäuse jetzt auch nicht aus?
https://www.berrybas...spberry-pi-4-schwarz

VG
B.
buayadarat
Inventar
#34 erstellt: 14. Dez 2020, 21:34
Danke, das sieht tatsächlich einigermassen nett aus. Damit sollte sich der Brückensprung vermeiden lassen.

Hier noch ein Beispiel für den Fragesteller, dass es fertige Geräte auch im billigeren Bereich gibt: https://teufel.de/teufel-streamer-105431000?q=streamer . Für mich wäre das nichts, weil der Bildschirm fehlt, aber wer sowieso immer das Smartphone in der Hand hat...
Michael_60
Stammgast
#35 erstellt: 14. Dez 2020, 21:56

buayadarat (Beitrag #32) schrieb:
Ich weiss, aber wie gesagt mir gefällt auch der Formfaktor, ich will auch einen Bildschirm am Gerät und eine konventionelle Fernbedienung.

Das sehe ich genauso.
Bedienung über Smartphone / Tablet gut und schön, aber das muß für mich auch ohne diese Geräte direkt am Player bzw. mit der Fernbedienung funktionieren.
Klanglich kann es zwischen den Playern eigentlich nur hörbare Unterschiede geben, wenn der DAC und vielleicht eine vorhandene Vorstufe genutzt werden.
Wenn der digitale Ausgang benutzt wird, braucht man sich über klangliche Unterschiede wohl keine Gedanken machen.
Für mich sind gute Bedienbarkeit / Suchfunktion, Gapless , Replay Gain und ein größeres Display wesentlich wichtiger.
Bin auch gerade auf der Suche nach einen Netzwerkplayer mit ordentlichen Display und natürlich bezahlbar.
So arg viel findet man da leider nicht:
Atoll MS 120
Cambridge Audio CXN V2
Cocktail Audio N25
Der N 25 wird es vermutlich werden, weil der als einziger Replay Gain kann, was ich schon bei meinem mobilen Player sehr zu schätzen gelernt habe.

Grüße Michael
KarstenL
Inventar
#36 erstellt: 14. Dez 2020, 22:06
An den Raspberry mit picoreplayer und jivelite lässt sich auch eine USB Fernbedienung anschließen.
Ich steuere meinen Wahlweise mit einer Logitech Harmony mit der Anzeige über TV.
Wenn ich den TV aus haben möchte, dann nutze ich meistens mein Handy.
Ich hatte auch schon Mal einen 10 Zoll PC Monitor angeschlossen, aber auf dem TV kann ich Songtexte besser lesen....das Alter....
borland123
Stammgast
#37 erstellt: 14. Dez 2020, 22:21

Michael_60 (Beitrag #35) schrieb:

buayadarat (Beitrag #32) schrieb:
Ich weiss, aber wie gesagt mir gefällt auch der Formfaktor, ich will auch einen Bildschirm am Gerät und eine konventionelle Fernbedienung.

Das sehe ich genauso.
Bedienung über Smartphone / Tablet gut und schön, aber das muß für mich auch ohne diese Geräte direkt am Player bzw. mit der Fernbedienung funktionieren.



So? Funktioniert auch mit Fernbedienung

http://www.hifi-foru...888&postID=1002#1002


VG
B.
KarstenL
Inventar
#38 erstellt: 14. Dez 2020, 22:33

borland123 (Beitrag #37) schrieb:

Michael_60 (Beitrag #35) schrieb:

buayadarat (Beitrag #32) schrieb:
Ich weiss, aber wie gesagt mir gefällt auch der Formfaktor, ich will auch einen Bildschirm am Gerät und eine konventionelle Fernbedienung.

Das sehe ich genauso.
Bedienung über Smartphone / Tablet gut und schön, aber das muß für mich auch ohne diese Geräte direkt am Player bzw. mit der Fernbedienung funktionieren.



So? Funktioniert auch mit Fernbedienung

http://www.hifi-foru...888&postID=1002#1002


VG
B.


USB Empfänger einer Hama MCE FB

https://de.hama.com/...windows-media-center

Ich nutze eine baugleiche von Gmyle (gibbets nicht mehr)

an dem Raspberry (jivelite ist ja bereits durch den Bildschirm aktiviert), der Rest funktioniert OOTB

Die Hama habe ich als Gerät in meiner Harmony eingegeben.

Sollte mit jeder USB FB gehen....
borland123
Stammgast
#39 erstellt: 14. Dez 2020, 22:42
An meinem Streamer hängt ein Flirc Dongle.
Obwohl der in der Rückseite steckt funktioniert der sehr gut. Steuerung mit Harmony Hub / Elite.

https://www.amazon.d...pberry/dp/B01NBRBWS6

VG
B.
KarstenL
Inventar
#40 erstellt: 14. Dez 2020, 23:44
Oder so
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 15. Dez 2020, 00:01
@buayadarat ... ja der kleine Teufel Streamer ist interessant ... und zwar deshalb, weil ich mich gegenüber dem Teufel frage, reicht eben das nicht völlig aus?

Über den Teufel lässt sich Tidal ansteuern (leider nicht Qobuz). Er lässt sich aufgrund seines internen DAC und den analogen Anschlüssen direkt an meinem Verstärker anschließen. Fertig!

Aber (nochmal ) ich verstehe noch nicht den Unterschied zu höherpreisigen Geräten. Der Teufel reicht (vielleicht - klar...probehören, ich weiß).
Lumin D2 oder LINN machen ihre Arbeit (wahrscheinlich) besser (kA ). Dieses Niveau brauche ich vielleicht aber nicht und der Teufel oder die hier angebotene DIY-Lösung (danke an borland123) reicht mir.

Genau diese Frage versuche ich zur Zeit zu lösen. Diese Woche erhalte ich den Lumin D2 zum Probehören. Dann habe ich schon mal einen ersten Eindruck.
Erst wenn ich den Teufel dagegen gehört habe, wird sich mir vieles erschließen.
Ich ging davon aus, dass mir im Vorfeld die Unterschiede schon vermittelt werden können. Versteht ihr?

Folgende Erklärung hat mir schon mal geholfen (aber meine Frage letztendlich nur in andere Worte gebracht, beantwortet hat sich nichts):

" Dass Digital Audio Konverter (DAC) alle anders klingen, haben wir ja schon geahnt, dass Streamer auch nicht alle gleich klingen, war ebenfalls zu erwarten, zwischen Project und sagen wir Bluesound ist natürlich klanglich einiges unterschiedlich."

--> AHA!

Also DACs klingen unterschiedlich.
1. Woran lässt sich das genau festmachen? Woran zeigt sich das konkret? Was heißt das überhaupt?
2. Dass nicht jeder DAC an jeder Kette Sinn macht, ist auch klar. Auch hier ist es Geschmacksache, was man will. Probieren ist angesagt - das verstehe ich.

3. Jetzt mal zum Streamer: auch hier Unterschiede im Klang. So wie mir heute vom Händler erklärt: der Lumin Arbeit präziser. Oder hier im Forum: der LINN ist eine sehr gute Wahl. Hier sprechen wir von >2000 Euro.

Das ist völlig in Ordnung. Obwohl ich...
kein Display brauche,
keine Fernbedienung,
keinen Wert auf gapless lege,
...
wenn diese Preisklasse bei Streamen tatsächlich einen besseren Klang versprechen, dann OK.

Wenn Teufel, ProJect-Box, Lindemann usw. (alle <1000 Euro) aber Nuancen schlechter sind, dann ist mir das auch recht, reicht mir und los gehts.

DAS ist ja meine Frage. Mir geht es weniger um Geschmackssache und wie das Gerät aussieht, ob es Display und Fernbedienung hat.
Ich will wissen, ob sich der höhere Preis in einem besseren Klang wiederspiegelt. Ob man das raushört.


[Beitrag von Paul_enjoysHiFi am 15. Dez 2020, 00:02 bearbeitet]
borland123
Stammgast
#42 erstellt: 15. Dez 2020, 00:08
Folgende Erklärung hat mir schon mal geholfen (aber meine Frage letztendlich nur in andere Worte gebracht, beantwortet hat sich nichts):

" Dass Digital Audio Konverter (DAC) alle anders klingen, haben wir ja schon geahnt, dass Streamer auch nicht alle gleich klingen, war ebenfalls zu erwarten, zwischen Project und sagen wir Bluesound ist natürlich klanglich einiges unterschiedlich."

--> AHA!

Also DACs klingen unterschiedlich.


————————————————————————————————————

Wo hast Du denn diesen Quatsch her?
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 15. Dez 2020, 00:16
borland123
Stammgast
#44 erstellt: 15. Dez 2020, 00:19
Ach Du scheisse, „der Router klingt sich ins Klangbild ein““

Ich bin raus.
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 15. Dez 2020, 00:21
Gerade gefunden:

Matrix Audio Element X...

Streamer, DAC, Kopfhörerverstärker alles wohl hochwertiger als Gold Note DS-10...



Auf dem Papier tolle Ausstattung, oder?

Bevor ich als DAU nun sowas kaufe, muss ich Bescheid wissen, was das Ding in meiner Kette macht oder besser gesagt: was es kann.

Nicht jeder wird Gerät A, Gerät B usw. schon gehört haben, um was darüber sagen zu können.

Aber (erneut) grundsätzlich gefragt:

wenn es Geräte zwischen 500 - 5000 Euro gibt, wird es doch wohl Unterschiede geben, oder etwas nicht?
(also Klangtechnisch / Hörerlebnis)
KarstenL
Inventar
#46 erstellt: 15. Dez 2020, 00:33
Warum kommt der node 2i eigentlich nicht in Frage?
Welchen streaming Dienst möchtest du nutzen?
Noch ein Vorschlag:
https://www.boomaudio.de/arylic-s50-pro-streaming-audio-player


[Beitrag von KarstenL am 15. Dez 2020, 00:41 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 15. Dez 2020, 00:55
Über den node 2i hatte ich in den einschlägigen Foren zwiespältige Nutzerrückmeldungen erhalten.
Manche sind begeistert. Abgeschreckt hatten mich Probleme mit der Netzwerkeinbindung, Abbrüche a la "Gerät wird nicht gefunden", Kompatibilitätsprobleme mit Routern usw. Solcherlei Probleme kenne ich schon mit meinen Apple-Geräten, die hier regelmäßig im Netz nicht mehr gefunden werden. Ich war schon zwei drei Mal davor den node zukaufen, habe dann aber wegen den unterschiedlichen Meinungen davon abgesehen.

Zum arylic:

passt genau zum Inhalt meiner eingangs gestellten Frage: angesichts solcher günstigen Geräte, braucht es da wirklich Streamer wie Lumin, LINN, Naim usw.? Machen diese höherpreisigen Geräte etwas besser, als der Arylic, Lindemann, Teufel usw.? Hört man das raus?
KarstenL
Inventar
#48 erstellt: 15. Dez 2020, 01:39
Der arylic nutzt einen ESS 9023, der wahrlich nicht schlecht ist....
Man kann den Unterschied zu anderen Wandlern bestimmt hören, wenn man will....wenn nicht, dann nicht....
Ich garantiere dir, das du jeden Zentimeter den du deine Lautsprecher verschiebst (Räumlichkeit) oder jedes DB den du deinen Verstärker lauter drehst (Dynamik) stärker heraus hörst...
buayadarat
Inventar
#49 erstellt: 15. Dez 2020, 11:49

Paul_enjoysHiFi (Beitrag #41) schrieb:

Aber (nochmal ) ich verstehe noch nicht den Unterschied zu höherpreisigen Geräten.


Betreffend Streamern ist das eigentlich ganz einfach:

Teure Geräte sind für Leute, die viel bezahlen möchten, billige für die Cheap-Charlies. Ganz einfach!
Dazu gibt es vielleicht noch Unterschiede in der Materialqualität.

Klangunterschiede kann ich mir bei Streamern nicht vorstellen, bei DACs höchstens im Bereich von Nuancen.

Es wird eben angeboten, was der Kunde haben will. Eine teure Rolex zeigt die Zeit auch nicht genauer an als eine billige Swatch. Wobei dies ein schlechtes Beispiel ist, denn die billige Swatch läuft sogar genauer.

Etwas gibt es aber bei Streamern noch zu beachten, die Qualität und Bedienung der Software und der App. Da gibt es grosse Unterschiede, wobei auch da teurer nicht besser sein muss, gerade mit den billigen, selbstgebastelten Geräten, die hier schon erwähnt wurden, kommt man da auf ziemlich hohes Niveau.
Wie gut eine Software ist, merkst du erst bei der Bedienung, oder eventuell durch Testberichte, Forenbeiträge oder Bewertungen der Apps.

Wenn dir möglichst viele Infos über die Interpreten und Alben, gepaart mit komfortabler Bedienung haben möchtest, dann kommt Roon in Frage, das ist kein Streamer, sondern eine zu bezahlende Software, https://roonlabs.com/, dazu gibt es hier ein eigenes Thema, http://www.hifi-foru...um_id=287&thread=179. wenn du das haben willst, brauchst du einen Streamer, der Roon unterstützt.


[Beitrag von buayadarat am 15. Dez 2020, 11:52 bearbeitet]
Paul_enjoysHiFi
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 15. Dez 2020, 13:10
[/quote]
Klangunterschiede kann ich mir bei Streamern nicht vorstellen, bei DACs höchstens im Bereich von Nuancen.
[quote]

Ernsthaft?

Ich kenne mich bei dieser Technik nicht aus. Ich weiß, die Hochglanz-Magazin-Tests in blumiger Sprache loben jedes Gerät.
Aber ich kann mir das nicht vorstellen, dass es bei den Streamern im Prinzip nur [u]eine[/u] Klangrichtung gibt, egal wie
das Gerät aufgebaut ist und welche technischen Kniffe vorhanden sind.

Soll das wirklich so sein?
borland123
Stammgast
#51 erstellt: 15. Dez 2020, 13:29
Ja, ist so.
Aber wenn Du Dich besser dabei fühlst, dann kauf doch einfach ein Gerät was Deine finanziellen Möglichkeit ausschöpft und glaub
einfach fest daran das Du damit das klanglich Beste für Dich rausgeholt hast.
Machen einige so und das ist auch nicht schlimm.

Oder setz Dich damit auseinander und teste selber. Dabei musst Du aber ehrlich zu Dir sein und nichts verschwurbeln.
Dann wirst Du feststellen, dass vieles im „HighEnd“ Bereich mehr Schein als Sein ist...


[Beitrag von borland123 am 15. Dez 2020, 13:33 bearbeitet]
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