Erfahrungsbericht Roon Core und Player

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StreamFidelity
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jun 2017, 17:09
Vorab: Ich stehe weder mit dem Softwarehersteller in Verbindung, noch erhalte ich eine Provision. Mir geht es nur um den Austausch von Erfahrungen, zumal ich Roon erst seit wenigen Wochen auf den RipNAS Solid V4 betreibe. Bei meinen Recherchen habe ich relativ wenig Informationen hier im Forum gefunden. Und wenn, dann waren sie immer irgendwo eingestreut. Meine Erläuterungen beziehen sich auf mein Nutzungsverhalten. Es wird noch andere Konstellationen geben.

Kurz: Was ist Roon?

Roon ist eine Software zur Verwaltung und Abspielen von Musikdateien. Ich betreibe den Roon Core, sozusagen den Rechenknecht, auf meinem RipNAS Server. Der Core hat keine graphische Benutzeroberfläche und kann seine Rechenleistung daher optimal auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Der Roon Player greift auf den Core zu. Das geniale daran ist, dass die Player-Software dezentral auf alle möglichen Geräte wie iPhone, iPad, Pc oder Mac, etc. installiert werden kann. Eine gute Informationszusammenstellung habe ich bei HIFISTATEMENT gefunden.

Wie ist das Look and Feel von Roon?

Ich komme von der Linn-Welt und fand den Kazoo-Player recht gut gelungen, zumal er auch TIDAL integrierte:
Linn Kazoo

Keinesfalls sollte der Player so wie von T+A aussehen:
T+A App

Sehr gut von Roon gelungen finde ich die Integration von TIDAL Alben in Verbindung meiner gerippten CD's oder meiner Downloads. Die Alben unterscheiden sich an den Symbolen links oben:
Roon Albenübersicht

Die Playerleiste ist immer unten, so dass ein Zugriff von jeder Maske aus möglich ist. Die Performance ist im Vergleich zum recht guten Kazoo-Player sensationell. Es mag auch an meiner schnellen CPU liegen, aber wie mit Windeseile die Albenübersicht geladen wird, oder Player-Befehle umgesetzt werden, kann man nur in Sekundenbruchteilen messen. Während sich der Kazoo gerne mal aufhängte, kenne ich dieses Verhalten vom Roon Player nicht.
Roon Player

Beim Abspielen können noch verschiedene Funktionen ausgewählt werden. Die Radio-Funktion, die ähnliche Musikrichtungen auswählt, ist auch sehr nett.
Roon Player

Wie wird Roon eingerichtet?

Wertvolle Hilfestellungen für den bestmöglichen Klang habe ich in diesem HIFISTATEMENT-Artikel gefunden. Da ich einen exzellenten DAC von T+A im asynchronen USB-Modus nutze, kann ich diese Einstellungen nur empfehlen: "Fixed Volume"
Roon USB

und "Exclusive Mode". Alles in grün unterstützt mein DAC, in rot nicht. Gelb wird umgerechnet.
Roon USB

Zu erreichen sind die Einstellungen über viele Wege, zum Beispiel aus der Playerleiste. Mit Klick auf den leuchtenden Punkt kann man schon mal die Auflösung kontrollieren:
Roon Player Device

Rechts neben dem T+A Gerät werden dann die oben beschriebenen Einstellungsmöglichkeiten angeboten.
Roon Player Device

Erwähnte ich schon die Lyric-Funktion? Zum mitsingen auf das Mikro klicken.
Roon weitere Einstellungen

Beim Klick auf das Lautsprechersymbol werden alle Musikzonen angezeigt:
Roon weitere Einstellungen

Beim Klick rechts neben dem T+A Gerät werden weitere Optionen angeboten:
Roon weitere Einstellungen

Recht nützlich finde ich die Transfer-Funktion. Wechselt man den Raum, nimmt man die Musik mit:
Roon weitere Einstellungen

Oder die Anpassung der Musiklautstärke:
Roon weitere Einstellungen

Dann fängt der Core an zu rechnen:
Roon weitere Einstellungen

Interessant finde ich auch die Fokus-Funktion, sonst verliert man schnell die Übersicht.
Roon Fokus

Hier mal nach HiRes gefiltert:
Roon Fokus

Die Infos zum Musiker und zum Album finde ich sehr nett gemacht:
Roon Infos

Kurze Kontrolle, ob wirklich HiRes rauskommt - ich bilde mir nicht ein es herauszuhören
Roon Infos

Fazit

Ich fahre noch im 60Tage-Testmodus. Danach muss ich mich entscheiden, ob ich die Lizenzgebühren zahle:

Abo 1 Jahr: 119 USD
Abo ohne zeitliche Begrenzung: 499 USD

Uff! Mal schauen.
Höppemötzje
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 17. Jun 2017, 11:11
Hallo, wie hast du da deine Alben importiert? Alle auf einmal oder nach und nach?
Nach meiner Erfahrung muss man in Roon nämlich jedes Album nach dem Import !genau! überprüfen, da die Fehlerquote beim erkennen sehr hoch ist. So musste ich letztendlich bei vielen Alben die Roon-Tags komplett abschalten, so dass nur die normalen File-Tags zum Tragen kommen.
So habe ich jetzt, obwohl schon 1,5 Jahre in Verwendung erst 160 Alben in Roon importiert.

Ebenfalls nicht so gut gelöst ist die Lyriks-Funktion. Da muss man den eingebauten Service von Lyricfind.com benutzen. Eigene Lyrics gehen wohl nicht? Lyriks können also nicht manuell Hinzugefügt oder korrigiert werden. In deutschen Songtexten steht da z.B. immer "do" anstatt "du".

Trotzdem ist Roon insgesammt eine super Software wo ich mir dann auch die Lifetime-Lizenz gegönnt habe. Wer aber glaubt, Roon ist ein Rundumsorglospaket, wo man nur seine komplette Musiksammlung reinschmeissen muss und um den Rest kummert sich die Musikredaktion hinter Roon, der irrt gewaltig.
StreamFidelity
Stammgast
#3 erstellt: 17. Jun 2017, 11:33

Höppemötzje (Beitrag #2) schrieb:

Hallo, wie hast du da deine Alben importiert? Alle auf einmal oder nach und nach?

Ebenfalls nicht so gut gelöst ist die Lyriks-Funktion. ...In deutschen Songtexten steht da z.B. immer "do" anstatt "du".


Danke für Deinen Bericht. Die kritische Sicht fehlt mir als Neuling noch.

Vorhandene Alben habe ich sofort ohne Probleme importiert. Mein RipNAS Solid durchforstet beim Rippen 5 verschiedene Datenbanken und hat schon eine hohe Trefferquote. Wenn doch erforderlich ist das Nacheditieren mit Roon mit der integrierten Suchfunktion gut gelöst, finde ich.

Bei älteren Alben schein das Problem mit den deutschen Songtexten nicht vorhanden zu sein:
Roon Lyrics
StreamFidelity
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jun 2017, 10:53
Kleines Update

Ich hatte mich schon gewundert, warum Roon kein schönes Player Gesamtbild anbietet. Ich war nur zu blöd es zu finden. So sieht es aus:

Roon Gesamtplayeransicht

Diese Ansicht wird im übrigen auf allen aktiven Playern auf dem iPad, iPhone oder wo auch immer synchronisiert.
lustiger_stiefel
Inventar
#5 erstellt: 19. Jun 2017, 11:23
Hi Ronny,

danke für das doch Wagnis und die Mühe, einen Roon Thread hier zu eröffnen. Zeit wurde es ja.

Ich selbst bin langjähriger Squeezebox-Mensch (bin ich immer noch), hatte ein dreiviertel Jahr einen Auralic Aries Femto (und fand Auralics Lightning DS Software von der Aufmachung, Handhabung große Klasse) und nutze Roon nun seit Juli letzten Jahres. Erst mittels diversen Test-Abos und nun (blöderweise) erstmal via Jahres-Abo. Hätte ich doch gleich die Lifetime-Gebühr abgedrückt!

Als Roon-"Endgeräte" zunächst via USB der DAC, dann ein SOtM sMS-200 und nun die Bridge II meines PS Audio DACs.


Zu den Tags, ich habe das so aktiviert, dass die File Tags berücksichtigt werden bei Titel, Interpret, Genre, Cover, usw.


Gruß
Mario
lustiger_stiefel
Inventar
#6 erstellt: 19. Jun 2017, 11:26
Für die Anzeige des "Now Playing" Screen habe ich mir ein Lenovo 2 8 Tablet gekauft, mit Windows 8. Dessen einzige Aufgabe ist wirklich nur, Roon per Autostart zu booten. Leider muss ich den Now Playing Screen noch manuell aktivieren. Vielleicht frage ich die Roon Leute mal an, ob man das mal in einer künftigen Version via Einstellungen automatisch geschehen lassen kann

Edit: Sieht dann so aus. Rechts daneben meine geliebte Squeezebox Touch, die mir ebenfalls als Now Playing Screen dient, in dem Falle für den (externen) piCorePlayer.

Lenovo_Roon_SBT


[Beitrag von lustiger_stiefel am 19. Jun 2017, 11:30 bearbeitet]
lustiger_stiefel
Inventar
#7 erstellt: 19. Jun 2017, 11:55
Achso, hab vor ein paar Tagen ROCK (Roon Optimized Core Kit) auf meine Roon-Kiste installiert.

Roon-Kiste

Eigentlich ist ROCK für Intels NUCs optimiert, aber da bei mir ein Intel Core i3-6100 auf dem Gigabyte Board sitzt, dachte ich, ich probiere es mal aus. Was soll ich sagen, ROCK rockt! Die Installation selbst war eine Sache von wenigen Minuten (Sekunden?). Wichtig war vorher ein Backup der Datenbank zu machen, für die "Migration".

Hatte vorher den WHS 2012 R2 Essential installiert, mit AudiophileOptimizer, den Roon Core und zudem noch den HQPlayer.. wenn da mal ein Update fällig war, das war schon nervig (wenn man AO nutzt, muss man fürs Updaten erst wieder in den GUI-Modus booten). ROCK ist da wesentlich komfortabler zu "maintainen", erinnert ein wenig in der Hinsicht an Daphile.


[Beitrag von lustiger_stiefel am 19. Jun 2017, 13:16 bearbeitet]
StreamFidelity
Stammgast
#8 erstellt: 21. Jun 2017, 20:44

lustiger_stiefel (Beitrag #7) schrieb:
Achso, hab vor ein paar Tagen ROCK (Roon Optimized Core Kit) auf meine Roon-Kiste installiert.


Hallo Mario,

das ist ja interessant. Der Anbieter schreibt:

Roon OS is a custom Linux based operating system, tailored for running Roon Server and providing a best-in-class, appliance-type user experience to host the Roon Core.

1. Das heißt man tauscht einfach das Betriebssystem Windows gegen Linux aus?

2. Muss man das Gerät übergangsweise an einen Bildschirm und an eine Maus/Tastatur hängen? Ich nutze ja TeamViewer, nur das Ding ist ja nach einer Neuinstallation aus dem Rennen. Oder bootet sich das neue Linux-Betriebssystem mit dem Roon Core soweit selbst, dass man mit dem üblichen Roon-Player darauf zugreifen kann?

Nachteile sehe ich folgende:

3. Mein T+A USB-treiber unterstützt nur folgende Betriebssystem: Microsoft Windows 10, 8.1, 8, 7 oder Windows XP oder MAC OS X 10.6.4 und höher bis OS X 10.9. D. h. ich kann sonst nicht mehr den asynchronen USB 2 Mode des im MP 3000 HV verwenden.

Ich bin für Tipps dankbar.
lustiger_stiefel
Inventar
#9 erstellt: 21. Jun 2017, 22:21

StreamFidelity (Beitrag #8) schrieb:

1. Das heißt man tauscht einfach das Betriebssystem Windows gegen Linux aus?

Ja, genauso sieht es aus. ROCK ist wohl Debian-basiert, aber eben nur das nötigste, was für ROCK relevant ist.


2. Muss man das Gerät übergangsweise an einen Bildschirm und an eine Maus/Tastatur hängen? Ich nutze ja TeamViewer, nur das Ding ist ja nach einer Neuinstallation aus dem Rennen. Oder bootet sich das neue Linux-Betriebssystem mit dem Roon Core soweit selbst, dass man mit dem üblichen Roon-Player darauf zugreifen kann?

Laut der Installationsanleitung soll man ja erstmal ins BIOS, also wären Bildschirm und (zumindest) Tastatur angebracht. Auf jeden Fall muss Dein RipNAS von dem USB-Stick booten, also evtl. die Bootreihenfolge im BIOS ändern. Wenn erfolgreich vom USB-Stick gebootet wurde und nach Bestätigung, auf welcher Festplatte ROCK installiert werden soll, siehst Du nach wenigen Augenblicken auf dem Bildschirm die ip-Adresse Deines RipNAS. Die gibst Du dann in Deinem Webbrowser ein. Viel zu tun gibt es da aber nicht. Du richtest Roon ja auch hier via App ein.

In Deiner Windows-Netzwerkumgebung taucht zudem der Computer "ROCK" auf. In dessen Ordner Codecs (unter Data) musst Du noch das ffmpeg File hineinkopieren. Aus lizensrechtlichen Gründen muss man sich das extra herunterladen.


Nachteile sehe ich folgende:

3. Mein T+A USB-treiber unterstützt nur folgende Betriebssystem: Microsoft Windows 10, 8.1, 8, 7 oder Windows XP oder MAC OS X 10.6.4 und höher bis OS X 10.9. D. h. ich kann sonst nicht mehr den asynchronen USB 2 Mode des im MP 3000 HV verwenden.

Hmm.. hab grad in der BDA gestöbert, Dein MP 3000 benötigt tatsächlich extra MAC Treiber, das ist ein ungutes Zeichen dafür, dass er unter Linux nicht laufen wird, oder nur im USB 1 - Modus. Der MP 3100 ist da besser dran.

Was ist mit dem Streaming-Clienten? Kommt da ein Update für Roon? Dann könntest Du den nutzen. Bei mir liegt der USB-Eingang meines DACs seit geraumer Zeit "still", obwohl er Linux-tauglich ist. Aber durch die Bridge II ist er arbeitslos geworden.

Ansonsten würde ich an Deiner Stelle bei Windows bleiben, zumal Dir die Rip-Funktion unter ROCK nicht mehr zur Verfügung stehen würde.
StreamFidelity
Stammgast
#10 erstellt: 25. Jun 2017, 12:47

lustiger_stiefel (Beitrag #9) schrieb:

Hmm.. hab grad in der BDA gestöbert, Dein MP 3000 benötigt tatsächlich extra MAC Treiber, das ist ein ungutes Zeichen dafür, dass er unter Linux nicht laufen wird, oder nur im USB 1 - Modus. Der MP 3100 ist da besser dran. Was ist mit dem Streaming-Clienten? Kommt da ein Update für Roon? Dann könntest Du den nutzen.


Stimmt, der MP 3100 HV hat TIDAL-Streaming und wegen SACD auch volle DSD-Funktionalität an Bord. Daher hatte ich schon überlegt, meinen MP 3000 in Zahlung gegen den MP 3100 zu geben. Die Zuzahlung war mir aber dann doch zu happig, zumal ich mit dem RipNAS und Roon Core als Streamer einen genialen Ersatz gefunden habe. Der Klang wird ja durch den DAC gemacht und der ist im MP 3000 einfach sensationell. Ich konnte den DAC direkt gegen den Linn Klimax DSM Katalyst vergleichen. Die Folge war, dass ich den Klimax verkauft habe.


lustiger_stiefel (Beitrag #9) schrieb:

Was ist mit dem Streaming-Clienten? Kommt da ein Update für Roon? Dann könntest Du den nutzen.


Wenn Du das Upgrade für den MP 3000 meinst, ja das soll wohl noch kommen. Für mich aber mittlerweile uninteressant wegen meiner RipNAS-Lösung


lustiger_stiefel (Beitrag #9) schrieb:

Ansonsten würde ich an Deiner Stelle bei Windows bleiben, zumal Dir die Rip-Funktion unter ROCK nicht mehr zur Verfügung stehen würde.


Diese Erkenntnis hat sich bei mir auch durchgesetzt. Danke für den Ratschlag.
StreamFidelity
Stammgast
#11 erstellt: 25. Jun 2017, 13:47
Hier stelle ich jetzt eine nützliche Roon-Funktion für die Massenlöschung nicht benötigter Tracks vor.

Vorher aber in diesem Zusammenhang eine Warnung an TIDAL-Nutzer. Roon hat eine eigentlich nützliche Funktion "TIDAL-Collections" integriert. Hier kann der geneigte Hörer nach bestimmten Genres TIDAL-Alben als Favoriten anlegen. Das hat aber gleich zwei Auswirkungen: Die Roon-Albumliste wird "zugemüllt" und parallel auch noch der TIDAL Account. Das entfernen dieser Favoriten kann dann über eine Massenlöschung bewirkt werden. Als Suchfilter werden die sogenannten Tags verwendet, die beim Import automatisch angelegt werden. Leider ließen sich darüber nicht oder nur unvollständig die Favoriten in TIDAL entfernen. Sehr lästig.

Finger weg von den "TIDAL Collections":
RoonTidalCollections

So, jetzt zur Beschreibung der Massenlöschung nicht benötigter Tracks. Die hier vorgestellte Methode kann auch für das oben beschriebene Entfernen der "TIDAL Collections" verwendet werden, betrifft hier jetzt aber meine von iTunes importierten Alben. Leider hatte ich da vorher nicht mitgedacht, da die Qualität mit 257 kbps zumindestens in meinen Ohren schlechter klingt, als die unkomprimierte CD-Qualität mit 1411kbps (mit 16bit, 44.1kHz).

Ein Beispiel eines iTunes Albums mit 257 kbps (siehe Anzeige unter dem Album Cover):
iTunes_Bitrate_257kbps

Als erstes setzt man über den Fokus die benötigten Filter:
RoonFokus

Anschließend werden die Alben angezeigt. Um nun nicht mühsam alle Alben einzeln anklicken zu müssen, wählt man ein beliebiges Album mit der rechten Maustaste aus. Es erscheint oben links eine Markierung mit der "1 selectet". Beim Klick darauf kann man "Select All" auswählen.
roonSelectall

Bei mir wurden 57 Alben markiert. Beim Klick auf das Dreipunktesymbol kann man den Album Editor (Edit) auswählen:
RoonEdit

In der Maske wählt man dann "Delete Albums". Mit dieser Funktion muss man aber vorsichtig sein. Es werden dann physisch die Tracks gelöscht. Gelöscht ist dann wirklich gelöscht! Bei TIDAL-Favoriten werden natürlich nur die Favoriten gelöscht, da sich die Alben physisch auf dem TIDAL-Server befinden. Alternativ kann man auch "Hide Albums" auswählen. Die Tracks bleiben erhalten, werden aber in Roon nicht mehr angezeigt.
RoonAlbumEditor

Die zu löschen Tracks werden angezeigt. Jetzt noch bestätigen und weg sind die Alben.
RoonDelet
lustiger_stiefel
Inventar
#12 erstellt: Gestern, 22:55

StreamFidelity (Beitrag #10) schrieb:
Stimmt, der MP 3100 HV hat TIDAL-Streaming und wegen SACD auch volle DSD-Funktionalität an Bord. Daher hatte ich schon überlegt, meinen MP 3000 in Zahlung gegen den MP 3100 zu geben. Die Zuzahlung war mir aber dann doch zu happig, zumal ich mit dem RipNAS und Roon Core als Streamer einen genialen Ersatz gefunden habe.

Das mit dem Ersatz verstehe ich nicht ganz. Dein RipNAS mit Roon Core kannst Du doch auch für andere DACs/Streamer verwenden. Für mich wäre der 3100er interessanter, eben wegen SACD und DSD-Wiedergabe (deshalb war Linn nie ein Thema für mich) und auch wegen der besseren Linux-Tauglichkeit, wenn man den USB-Eingang benutzt.



lustiger_stiefel (Beitrag #9) schrieb:

Was ist mit dem Streaming-Clienten? Kommt da ein Update für Roon? Dann könntest Du den nutzen.


Wenn Du das Upgrade für den MP 3000 meinst, ja das soll wohl noch kommen. Für mich aber mittlerweile uninteressant wegen meiner RipNAS-Lösung

Wenn der Streaming-Client Deines T+A Boliden Roon-tauglich wird, würde ich das auf jeden Fall mal testen. Meine Roon-Box ("Roon-Kiste") steht auch in der Nähe des DS DACs, aber ich ziehe die Netzwerkverbindung zur Bridge II vor. Das USB-Kabel habe ich derzeit abgeklemmt. Ich könnte die Roon-Box eigentlich aus dem Wohnzimmer verbannen. Mal sehen...
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