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Erfahrungsbericht Roon Core und Player

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lustiger_stiefel
Inventar
#251 erstellt: 24. Jan 2018, 17:34
@Ody... Es ist kein NUC, hat aber sozusagen die "Zutaten" eines NUCs. Einen Intel Core i3 6300T Prozessor, 16 GB RAM (viel zu viel) und eine 120GB SSD. Habe ich im Herbst 2016 auf eBay gekauft, von tx-team.de.

Ich hatte zunächst den WHS 2012 Server installiert, AudiophileOptimizer, den Roon Core und dazu noch den LMS. Lief gut, war aber doch ziemlich aufwendig, das System und die installierte Software up-to-date zu halten. Roon ROCK ist dagegen so etwas von pflegeleicht.


Das Upsampeln von PCM in DSD benötigt mehr Rechenpower, als umgekehrt. Vor allem, wenn man in DSD128 wandeln möchte oder gar DS256 bzw. DSD512. Nutzt Du den DAC im Mini? Die Sabre DACs wandeln wohl DSD zunächst in PCM um, bevor es ins analoge geht. Zumindest, wenn man die Lautstärkeregelung des Sabre nutzt. Um DSD zu "erfahren", sollte man auf einen entsprechenden DAC setzen. Der T+A DAC 8 DSD soll bei DSD-Material anfangen zu "singen". Vor allem mit DSD512 (upgesampelt vom HQPlayer oder auch Roon). Interessanterweise wird der PCM-Wandler des T+A DACs als nicht sooo überragend bewertet.

Oder Du gehst mit einem Sabre-DAC (Volume auf 100% fix) in einen analogen Vorverstärker. In dem Fall wird die DSD-zu-PCM-Zwischenwandlung umgangen. Müsste man aber nochmal recherchieren, ab welchem Sabre Modell das so gehandhabt wird bzw. ob der DAC-Hersteller das so entsprechend implementiert hat.
jazz+blues
Stammgast
#252 erstellt: 24. Jan 2018, 17:51
Neben dem NUC und anderen

habe ich gelesen, dass ROON bereits im Mai / Juni 2017

eine eigene erste Hardware in Planung hat, die dem NUC sehr ähnlich ist = NUCLEUS

Neben weiteren Berichten darüber, hier mal ein Link dazu:

https://www.stereo.d...ch-sonos-airplay-co/


Wenn ich das richtig verstehe, könne ich demnach meinen "NAIM Uniti Core" verkaufen, die vorhandene
USB-HDD oder SSD oder auch eine NAS direkt an den Nucleus hängen, mit der ROON-App bedienen und
per USB an meinen vorhandenen DAC - OHNE dass ich noch weitere Geräte benötige - lest ihr das auch so

Und die weitere Frage ist, da ich nichts aktuelles dazu finde, ob hier jemand etwas aktuelles zu dieser
ROON - Ankündigung "Nucleus" sagen kann ?

G r u ß
Siggi
lustiger_stiefel
Inventar
#253 erstellt: 24. Jan 2018, 18:01
Hmm.. in UK scheint es die Teile zu geben:

Roon Nucleus Music Server

Roon Nucleus Plus Music Server


Nachtrag: besonders aufgebohrt scheinen die Nucleus Server aber nicht zu sein. Keine "dedicated" Netzwerkbuchse, auch kein spezieller USB-Ausgang für einen USB-DAC. Die Güte der Stromversorgung bleibt einem selbst überlassen. Ein Plus in Sachen Hardware (nur ein?) gegenüber anderen Servern wie Innuos sind wohl nur die verwendeten Prozessoren.


[Beitrag von lustiger_stiefel am 24. Jan 2018, 18:12 bearbeitet]
valvesound
Ist häufiger hier
#254 erstellt: 24. Jan 2018, 18:31
#lustiger Stiefel
in dem Aries Mini läuft der Sabre 9018 allerdings eine kleinere Version. Ich bin mir dabei sehr sicher, dass dies die Engstelle ist. Beim Aries Mini ist die Lautstärke auf 100% eingestellt und der Rest wird über einen analogen preamp geregelt. Wie ich hierbei weiter verfahre weiß ich noch nicht. Ich muss irgendwann ein vernünftigen DAC probieren. Selbst im digitalen Bereich ist noch eine Menge zu holen. Vielleicht ist ein besserer Streamer (Sotm sms-200 o.ä.) oder optimierter Rechner (wie deiner) angesagt. Wenn ich mal einen vernünftigen DAC mit USB-Eingang habe würde ich sogar die Option mit einem iPhone probieren. Über Kopfhörer klingt das wirklich sehr vielversprechend.

#Siggi
Lustiger Stiefel hat hierbei vollkommen Recht. Diese Rechner sind nichts besonderes nur NUC´s mit Rock. Die Preise sind nicht ganz ohne. Für 1.000€ kannst du sotm sms-200 kaufen und hast Geld für einen besseren DAC übrig. Wenn du wirklich auf Roon aus bist brauchst du das Naim-Zeug nicht mehr. Dann könntest du wirklich mit einer kleineren Konstellation noch bessere Ergebnisse erreichen.

Gruß
Ody
jazz+blues
Stammgast
#255 erstellt: 24. Jan 2018, 18:47
Was bitte bedeutet "dedicated" Netzwerkbuchse ?

Den SOtM habe ich mir kürzlich angesehen, da würde ich mich zum NAIM definitiv verschlechtern,
den Innuos habe ich noch nicht hören können.

Ich möchte eigentlich nur ROON verwenden .. - und das so einfach aber gut wie möglich !
lustiger_stiefel
Inventar
#256 erstellt: 24. Jan 2018, 19:23
dedicated = gewidmet, also so wie bei den größeren Innuos-Server (und auch Melco?), an denen stöpselt man das Netzwerkkabel zum Streamer. An dem anderen non-dedicated Netzwerkanschluss das Kabel zum Router oder Switch.

Den SOtM sMS-200 solltest Du Dir nicht ansehen, sondern anhören! Ich war mit dem Teil sehr zufrieden, hab ihn aber abgestoßen, als ich mir die Bridge II zulegte für meinen DAC. Also der sMS-200 war bereits sehr gut, der sMS-200 ultra soll den nochmal toppen. Entsprechendes Netzteil gibt es auch dazu. Ist aber auch nicht jedermanns Sache, sich da 2-3 solcher Schachteln ins Rack zu stellen.



@Ody.. analoger Preamp ist schon mal gut. Ein Röhrengerät? Meine Roon-Kiste ist nicht wirklich optimiert. Strommäßig wird er vom 12V-Anschluss meines HDPLEX 200 versorgt, das ist alles. Achso, ich gehe noch direkt von ihm zur Bridge II, mit Hilfe eines USB-Netzwerkadapters und eines Meicord Opal-Kabels. Hatte zwischenzeitlich auch noch einen GISO.

Ich schwanke noch, ob ich mir meine nächste Roon-Box selbst zusammenbaue. Von HDPLEX gibt es ein schönes Gehäuse für den lüftlerlosen Betrieb. Dazu ein Intel-Mainboard mit zwei Netzwerkanschlüssen und eine m.2 SSD und eine für DSD512-Upsampling taugliche CPU. Aber dann denke ich wieder, wozu das alles. Eigentlich "tut" es meine Roon-Kiste noch sehr gut.

Mit dem Aries Mini hast Du ja bereits ein Gerät, welches Du als Streamer benutzen kannst an einem externen DAC. Ich würde an Deiner Stelle erstmal auf der DAC-Seite ansetzen.

Gruß
Mario
valvesound
Ist häufiger hier
#257 erstellt: 24. Jan 2018, 19:24
#Siggi
Hast du den Naim direkt mit dem SOTM verglichen? Würde mich interessieren wo die Unterschiede bestanden. Wenn dir der SOTM klanglich nicht gefiel wüsste ich erst einmal nicht weiter, denn es würden nur Streamer dieser Art in Frage kommen. Diese sind halt für die Aufgabe Musik streamen ausgelegt. Mir würde dabei einfallen Aries Femto, ELAC Discovery (nur bis zu 30.000 Titel) oder microrendu. Das sind alles Systeme die faktisch nicht mehr "sichtbar" sind, d.h. werden angeschlossen und dann laufen diese. Es gibt nichts mehr dran zu drehen. Minimalistischer geht es kaum noch. Von den o.g. Firmen gibt es natürlich noch etwas aufwendigere Geräte wie bei SOTM der sms-200 ultra mit sämtlichen Zubehör oder der sonore Signature Rendu SE. Ob man damit weiter kommt muss man sehen.

Gruß
lustiger_stiefel
Inventar
#258 erstellt: 24. Jan 2018, 19:33
Bevor Du streamen kannst, benötigst Du aber erstmal einen Roon Server im Netz. Ich glaube, darum geht es Siggi. Zudem will er seinen DAC direkt via USB anschließen, also ohne Streamer dazwischen.



Meine Roon-Kiste ist übrigens derzeit auf drei verschiedenen Wegen mit dem DAC verbunden:

- via Netzwerk mit der Bridge II
- via USB mit dem Matrix X-SPDIF 2, dann via I2S zum DAC
- via Netzwerk mit der Allo USBridge, dann via USB zum DAC

Warum nicht direkt via USB? Keine Ahnung.


[Beitrag von lustiger_stiefel am 24. Jan 2018, 19:38 bearbeitet]
jazz+blues
Stammgast
#259 erstellt: 24. Jan 2018, 19:41
# Mario:

Ja, hast natürlich recht; ich habe den SOtM nicht nur "gesehen" sondern auch an 2 unterschiedlichen Tagen beim Händler angehört...


# Valvesound

Direkt "nebeneinander" habe ich den Vergleich leider nicht machen können. Es war halt mein subjektiver Eindruck ...

Die üblichen Verdächtigen hast Du ja aufgezählt, von denen ich den ARIES-Femto (und auch den mini) ja hatte und wegen der
zahlreichen Abbrüche usw. gegen den Naim Core getauscht, was ja schon mal ein gutes upgrade war.

Da Melco zunächst ROON verwenden wollte und wegen dem Roon-Nucleus nun einen Rückzieher gemacht hat (lt. Aussage Melco),
planen sie nun eine eigene App, bis dahin muss man die Linn nehmen ..

Der Elac Discovery reicht wegen der Titel-Begrenzung leider nicht aus.


Deshalb: könnte man beim Naim Core nun ROON auf einfache Weise implementieren, wäre ich schon glücklich.

Ich werde deshalb wohl doch bis zum Mai warten und nochmal den Stress der HighEnd auf mich nehmen, um
was passendes zu finden
lustiger_stiefel
Inventar
#260 erstellt: 24. Jan 2018, 19:53
Wie, wegen Nucleus sagte Melco Roon ab? Verstehe ich nicht. Wovor haben die Angst?

So wie die Rückseite des Melco aussieht, so hätte es auch "hinten" an den Nucleus Servern aussehen dürfen, zumindest bei dem Plus.
jazz+blues
Stammgast
#261 erstellt: 24. Jan 2018, 19:57
Ich gebe Dir absolut recht !

Aber so wurde es mir mitgeteilt. Allerdings konnte man auch in US-Fachzeitschriften lesen,
dass andere Gerätehersteller verschnupft sein könnten, wenn ROON selbst auch Hardware anbietet..
aliaswolf
Stammgast
#262 erstellt: 24. Jan 2018, 21:00
Ich habe gerade mal wieder ab- und umgerüstet. Mein win10-Netbook mit einem (schon älteren) i7, 4gb RAM und 128GB SSD hängt nun, mit Roon, per USB direkt am Wavelet. Upsampling und Lautstärkekorrektur habe ich wieder deaktiviert. Die Daten gehen also wieder „nativ“ in den DAC. Da ich keinen „diskriminierenden“ Unterschied (zwischen Upsampling oder nativ) am Hörplatz wahrnehmen kann, erleichtert dieses Setup dem Notebook die Arbeit. Der Engpass liegt entweder an anderer Stelle in der Kette, oder direkt an den Seiten meines Kopfes.
Gleichwohl, das Gesamtergebnis gefällt mir gut.
So wurde der Auralic Mini für die Kopfhöreranlage frei. Dort läuft er nun, bis ich einen gut erhaltenen Revox A 78 MKII finde, an einem Receiver. Daran „hängt“ ebenfalls ein Revox A 77. Ausgangsseitig dann zwei Stax SR-X an SRD-7 Versorgungsteil. Das Revox nutze ich für Aufnahmen von Jazz-Konzerten aus dem Radio (WDR 3 und DLR Kultur). Über einen Tape-Ausgang ist diese Anlage mit dem Wavelet verbunden. Ich kann also das Revox auch über die Legacy Aeris genießen.
Um die Kopfhöreranlage autark nutzen zu können, bediene ich den Mini nicht mehr über Roon, sondern über LDS. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Ich habe mich derart an Roon gewöhnt, dass LDS, obwohl sicher nicht schlecht, mir nicht mehr gefällt.
valvesound
Ist häufiger hier
#263 erstellt: 24. Jan 2018, 22:16
Hi Sigi,

ich denke der Naim wird nur als Roon-Endpoint funktionieren, da kannst du Roon nicht drauf installieren. Die Rechenleistung liefert entweder ein kleiner Rechner oder eine NAS. So wie du deine Situation beschreibst geht es wahrscheinlich nicht gut mit WLAN. Dann musst du halt diese kleineren Rechner dir ansehen NUC etc. Wenn man Ahnung hat kann man auch solch einen Rechner sich selbst zusammenbauen zusammenstellen, z.B. mit interner SSD. Damit das Ding gut klingt muss allerdings viel angepasst werden.

Gruß
Ody
lustiger_stiefel
Inventar
#264 erstellt: 24. Jan 2018, 22:34
Der NAIM Uniti Core von Siggi ist leider nicht Roon-ready, wenn ich richtig geschaut habe. Siggi müsste sich den Uniti Nova oder Atom holen. Ich denke mal, wenn man einen Roon-ready tauglichen Streamer hat zwischen DAC und Roon ROCK Computer, muss der ROCK Computer nicht weiter aufgebrezelt werden. Vielleicht ein nettes Gehäuse, wenn er im Wohnzimmer stehen soll. Dann kann man ja zum Nucleus greifen.



@Wolf.. aus der Ferne ist Dein Setup nicht leicht zu überschauen. Musste zweimal lesen.
valvesound
Ist häufiger hier
#265 erstellt: 24. Jan 2018, 23:01
....stimmt, letztendlich braucht Sigi gar kein NAIM-Zeug.
aliaswolf
Stammgast
#266 erstellt: 25. Jan 2018, 00:44

lustiger_stiefel (Beitrag #264) schrieb:

@Wolf.. aus der Ferne ist Dein Setup nicht leicht zu überschauen. Musste zweimal lesen.
:prost


Da ein Bild ja mehr sagt als 1.000 Worte:

Große Anlage und Kopfhörer-Anlage auf einem Bild

Zwischen den LS von oben nach unten: Asus Netbook mit Roon. Darunter der PWT, inzwischen mein einziges Gerät von PSA. Darunter der Wavelet (DAC, PRE, X-over und DSP), der zum Lieferumfang der LS gehört. Dann noch die beiden Monoblöcke von Coda für den MT/HT-Teil der Aeris (Bässe sind aktiv).
Rechts das Revox A77, darunter der Reciever. Daneben der Mini (S-booster Netzteil liegt hinter dem Revox).Neben dem Revox das Stax Speiseteil. Auf dem Regalbrett rechts daneben die beiden Stax Kopfhörer. Das Revox und die Stax werden dieses Jahr übrigens 41 Jahre alt...
StreamFidelity
Stammgast
#267 erstellt: 25. Jan 2018, 01:05
Roon 1.4 (Build 298) Is Live!

Es handelt sich um ein Wartungsupdate mit Fehlerfixes.
lustiger_stiefel
Inventar
#268 erstellt: 25. Jan 2018, 09:06
@Wolf, danke für das Bild! Die LS, muss man die zwingend mit dem Wavelet betreiben? Eine schöne Tonbandmaschine, da überlege ich immer mal wieder. Mein erster Versuch ging leider schief, mit einer Tandberg. Statt eines funktionierenden Geräts kam eine Ruine an. Zum Glück hatte ich via Paypal bezahlt.
Heimkino-Michel
Stammgast
#269 erstellt: 25. Jan 2018, 14:25
@lustiger_stiefel

Das mit HD-Plex Gehäuse kann ich sehr gut verstehen. Ich ertappe mich alle paar Wochen dabei mir einen Grund zu zu überlegen warum ich mir nicht das H5 bestellen kann ...

Fakt ist aber das ich aktuell einfach keinen Grund dafür finde ... aber irgendwann fällt mir bestimmt was ein
aliaswolf
Stammgast
#270 erstellt: 25. Jan 2018, 15:16

lustiger_stiefel (Beitrag #268) schrieb:
@Wolf, danke für das Bild! Die LS, muss man die zwingend mit dem Wavelet betreiben? Eine schöne Tonbandmaschine, da überlege ich immer mal wieder. Mein erster Versuch ging leider schief, mit einer Tandberg. Statt eines funktionierenden Geräts kam eine Ruine an. Zum Glück hatte ich via Paypal bezahlt.


Minimalanforderung für den Betrieb der Aeris ist eine 2-Wege-Aktivweiche, damit man bei ca 80 Hz die Bässe vom MH/HT-Bereich trennen kann. Der Wavelet ist, insbesondere wegen der genialen Raumanpassung von Böhmer Audio, der kongeniale Partner.
Das ReVox und die Stax sind Erbstücke. Habe ich selber vor 41 Jahren mit meinem Vater bei Wiesenhavern in Hamburg gekauft. Obwohl das ReVox lief, habe ich es „sicherheitshalber“ bei ReVox komplett revidieren lassen. Da ich es nie verkaufen werde, sind mir die >600€ dafür auch wumpe. Jetzt muss nur noch der passende A78 MKII her.
Naimianer68
Hat sich gelöscht
#271 erstellt: 25. Jan 2018, 17:07

valvesound (Beitrag #263) schrieb:
Hi Sigi,

ich denke der Naim wird nur als Roon-Endpoint funktionieren, da kannst du Roon nicht drauf installieren.
Ody


Moin Ody, interessanter Punkt.

Ich gehe oder ging davon aus, dass ein Roon endpoint ein Gerät ist, auf dem Roon installiert sein muss, denn wie sonst soll der Core den endpoint im Netzwerk finden? Aber vielleicht werfe ich da auch was durcheinander. Wenn Sigis Naim z.B. eine USB-Schnittstelle hat, über die man streams empfangen kann, dann wäre der Naim das Ausgabegerät, welches in Roon angezeigt wird.

Aber das kann ich testen. Auf dem iPhone muss Roon nach meiner Beobachtung jedenfalls laufen, damit ich es als endpoint nutzen kann. Aber ich probiere das zur Sicherheit nochmal.

Sofern Audio-Dateien, Client und Core auf demselben Gerät installiert sind, ist es Server, Streamer und endpoint zugleich. Ich denke, da sind wir uns wohl einig. Das tolle an Roon ist u.a., dass man diese Kette vollständig zerlegen und damit experimentieren kann.

Grüße
Chris
StreamFidelity
Stammgast
#272 erstellt: 25. Jan 2018, 17:15
Hallo Chris,

ich hatte hier dazu etwas geschrieben:


StreamFidelity (Beitrag #198) schrieb:
Mit der Roon Endpoint-Funktion (bereits in vielen Geräten enthalten) stand ich bisher auf dem Schlauch. In diesem Testbericht Mytek Manhattan II ist das ganz gut beschrieben:

Bei Roon ist die strikte Trennung der drei Bestandteile Core, Control App und Output (Endpoint) Grundlage des Systems. Dieses Konzept hat den Vorteil, dass die grafikintensive Control App mit der Bedienungsoberfläche auf einem separaten Gerät läuft und der zentrale Roon Computer von den aufwendigen Grafikoperationen entlastet wird. Der auf einem weiteren Gerät installierte Endpoint wiederum kann sich ausschließlich auf die Audio-Wiedergabe konzentrieren und wird weder von den Grafikoperationen der Control App noch den Verwaltungsaufgaben des Roon Core beeinträchtigt. Der Transport der Audio-Daten erfolgt über das Roon eigene Netzwerkprotokoll RAAT (Roon Advanced Audio Transport), das Rückrat des Roon-Systems.

Ich nutze die zwei Bestandteile Core (PC RipNAS Solid) und Control App (MacBook, iPad, iPhone). Mit dem Netzwerkprotokoll RAAT geht's über USB 2.0 vom PC zum DAC (T+A MP 3000 HV).


Beim nochmaligen Lesen ist mir aufgefallen, dass ich Output natürlich auch nutze. Sonst könnte ich ja nichts hören. Ich habe halt nur kein explizites Roon Endpoint-Gerät. Ist manchmal nicht einfach, die Funktionsvielfalt auseinander zu halten.
lustiger_stiefel
Inventar
#273 erstellt: 26. Jan 2018, 17:51
Vielleicht sich auch mal die fünf Roonschen Regeln anschauen, in Sachen Soundqualität.


@Wolf... Wow! Da hängen dann wirklich starke Emotionen dran, an solchen Geräten. Toll, wenn bereits der Vater in diesem Hobby involviert war. Da bist Du ja praktisch "vorbelastet".
gagamusic
Neuling
#274 erstellt: 28. Jan 2018, 18:43
Interessanter Thread bzgl. Roon.
Beschäftige mich jetzt seit ein paar Tagen mit Roon.
Heute habe ich Rock auf ein NUC gepackt. Klappte alles easy.


[Beitrag von gagamusic am 29. Jan 2018, 01:41 bearbeitet]
papa.jay
Stammgast
#275 erstellt: 01. Feb 2018, 21:11
Mich halten ja derzeit nur mehr die Anschaffungskosten für einen weiteren NUC und der Umstand, dass Linn Streamer noch keine unterstützten Endpoints sind, von weiteren Schritten ab...
StreamFidelity
Stammgast
#276 erstellt: 01. Feb 2018, 21:30

papa.jay (Beitrag #275) schrieb:
...dass Linn Streamer noch keine unterstützten Endpoints sind, von weiteren Schritten ab...


Ja die Linnianer haben schon einen besonderen Charakter. Verteufeln zum Beispiel auch MQA. Ob die jemals Roon Ready werden wage ich zu bezweifeln. Die unbestrittenen Streamer-Qualitäten will ich gar nicht in Abrede stellen, hatte ich doch selbst einen Linn Klimax. Aber auch andere Mütter haben hübsche Töchter, zum Beispiel Lumin. Lange Zeite verlacht als Linn-Klon. Aber ich denke die Chinesen haben sich emanzipiert.

hero-d2

Die Optik kommt wesentlich eigenständiger daher und was es von Linn unterscheidet: Das Gerät ist Roon Ready und zertifiziert für MQA. Könnte mich reizen.

Lumin D2

Der Lumin D2 soll US$ 2199 kosten.
Mickey_Mouse
Inventar
#277 erstellt: 10. Feb 2018, 00:05
sagt mal bitte, kann es tatsächlich sein, dass sich die Roon App auf Handy/Tablet nicht "drehen" lässt?!?

ich habe das jetzt mit einem iPhone6 und eine Fire HDX ausprobiert.
auf dem iPhone läuft das nur "hochkant" und beim Fire "quer".
auf 180° Drehung reagiert die App aber (zumindest beim Fire, beim iPhone nicht), insofern glaube ich nicht, dass ich da etwas falsch eingestellt habe.

das kann doch nicht wahr sein, oder?!?
lustiger_stiefel
Inventar
#278 erstellt: 10. Feb 2018, 08:18
Ich glaube, bei den iPads hat man sowohl Portrait- und Landscapemodus, wie auch auf den Windows-Geräten, wie die Surface-Modelle oder mein Acer Switch Alpha 12.

Auf meinen Androiden habe ich entweder nur Portraitmodus (Smartphone), oder nur den Landscapemodus (Tablet).
StreamFidelity
Stammgast
#279 erstellt: 10. Feb 2018, 20:01

lustiger_stiefel (Beitrag #278) schrieb:
Auf meinen Androiden habe ich entweder nur Portraitmodus (Smartphone), oder nur den Landscapemodus (Tablet).


Ist in der Apple-Welt genauso.

Mensch Mickey,

du schleichst ja immer noch um Roon herum. Oder hast du Roon schon gekauft ohne dieses alles entscheidende Feature getestet zu haben?
Mickey_Mouse
Inventar
#280 erstellt: 10. Feb 2018, 20:15
ich habe das jetzt für 1 Jahr "an der Backe"

man merkt die ganzen Unzulänglichkeiten halt erst mit der Zeit. Ich wusste ja von Anfang an, dass mein altes iPad 3. Generation und das iPad Mini als "Fernbedienung" für Roon zu alt sind

u.a. deshalb habe ich mich jetzt mal nach Ersatz umgesehen. Dabei hat sich heraus gestellt, dass auf meinem Android Tablet Roon nur quer und die Oppo App (brauche ich für DSD) nur hochkant funktionieren.
Die Oppo App läuft aber auf dem iPad sowohl als auch (dreht sich nach dem Start), daher wäre es interessant sicher zu wissen, ob es bei der Roon App auf einem (neueren) iPad auch so ist (automatische Drehung), das würde die Entscheidung für ein neues iPad noch etwas leichter machen.

ich habe gesehen, dass die Teile gar nicht so teuer sind wie ich vermutet habe "ausreichende" Geräte neu schon für knapp über 350€ verkauft werden.

und ja, ich halte eine vernünftige Bedienung per Tablet für äußerst wichtig!
StreamFidelity
Stammgast
#281 erstellt: 10. Feb 2018, 20:38
Ich verwende ein iPad Air 2 und da ist nix mit Portraitmodus. Wenn du nicht aus anderen Gründen ein neues iPad benötigst, würde ich mir die Anschaffung sparen.
Mickey_Mouse
Inventar
#282 erstellt: 10. Feb 2018, 20:55
ich glaube wir reden aneinander vorbei...

ich habe hier:
iPad (immerhin schon Retina, müsste 3. Generation sein, ist aber schon ziemlich alt)
iPad Mini (das erste, nur ein Jahr oder so jünger, ist kurz nach dem Kauf des ersten iPads heraus gekommen)
auf denen läuft die Roon App gar nicht! Die benötigen irgendeine 3D Grafik Bibliothek (warum auch immer vermutlich um den sinnlosen "Purple Star" blinke zu lassen oder sowas).
die nutze ich aber als "HiFi Tablets", das "große" steht in einer Halterung auf dem Tisch und bedient auch noch Philips HUE, Oppo, Kodi, Yamaha AVR, Squeezeboxen, FHEM Übersicht usw. usf. Dieses gilt es zu erneuern.

iPhone6: darauf läuft es, aber nur hochkant und ich nutze mein Handy nicht für HiFi, das ist für andere Dinge gedacht wie z.B. telefonieren

Amazon Fire HDX: nur quer, außerdem gibt es dort flimmernde Pixel am Rand (nur bei Roon)

bevor ich jetzt 200€ für irgendein Billigst Android Tablet ausgebe, lege ich lieber etwas drauf und kaufe mir ein vernünftiges aktuellen iPad. Wird ja eh irgendwann fällig, wenn es nur noch 64bit Apps gibt.
obwohl sich mir die Nackenhaare aufstellen wenn ich bedenke, dass die es nicht schaffen eine simple "Fernbedienung" für ältere iPads zu programmieren...
StreamFidelity
Stammgast
#283 erstellt: 18. Feb 2018, 14:13
Für die MQA-interessierten unter uns. In den Foren wird häufiger der 01.03. für die Roon Unterstützung genannt.

Was bringt MQA? Da scheiden sich die Geister. Unstrittig ist aber die gegenüber der CD höhere Auflösung. Recht gut ist das hier erklärt: MQA Decoding Explained Michael Lavorgna | Jan 11, 2017



Eines der Gründe, warum sich gestreamte MQA-Dateien schon heute für mich besser anhören. Es liegt an der höheren Auflösung und evtl. an der Mastering-Version, womit Meridian gerne wirbt.

Über Tidal streame ich sonst max. CD-Auflösung, also in der Qualität 16/41. Mit MQA von Tidal sieht es so aus - Auflösung mit 24/48:

MQA96kHz24bit

Wenn Roon das Decodieren softwareseitig unterstützt, kann ich MQA bis max. 24/96 nativ abspielen. Genauso wie heute über die Tidal Desktop-App mit dem Unterschied, dass ich die Raumklangkorrektur von Roon nutzen kann. Darauf freue ich mich.


Irgendwo habe ich gelesen, das Tonstudios sowieso meistens bis 24/96 gehen und damit die meisten MQA-Alben ohne Abstriche softwareseitig gehört werden können. Wer mehr haben möchte, muss erstmal höher auflösende Dateien finden und nutzt einen MQA-zertifizierten DAC. Aber wahrscheinlich nutzt dieser Liebhaberkreis lieber die Original-Datei.
Mickey_Mouse
Inventar
#284 erstellt: 18. Feb 2018, 18:14
hat hier jemand einen Cocktail Audio X50 als Roon Ausgabe Gerät am Laufen?

mich würde in erster Linie interessieren, ob man DSD Files aus der Bibliothek per HDMI zum DAV/AVR transportieren kann, ohne dass sie erst wieder nach PCM umgerechnet werden?
lustiger_stiefel
Inventar
#285 erstellt: 18. Feb 2018, 18:42

StreamFidelity (Beitrag #283) schrieb:
Wenn Roon das Decodieren softwareseitig unterstützt, kann ich MQA bis max. 24/96 nativ abspielen. Genauso wie heute über die Tidal Desktop-App mit dem Unterschied, dass ich die Raumklangkorrektur von Roon nutzen kann. Darauf freue ich mich.

Bist Du Dir sicher, dass Du die Raumkorrektur nutzen kannst beim softwareseitigen Entfalten? Die Praxis wird es zeigen.

Wenn ich irgendwann mal mein vor drei Wochen bestelltes Umik bekommen sollte, werde ich mich auch mit der Materie befassen. Der Plan ist ebenfalls Filter zu erstellen für Roon, mittels REW erstmal.
StreamFidelity
Stammgast
#286 erstellt: 18. Feb 2018, 20:23

lustiger_stiefel (Beitrag #285) schrieb:

StreamFidelity (Beitrag #283) schrieb:
Wenn Roon das Decodieren softwareseitig unterstützt, kann ich MQA bis max. 24/96 nativ abspielen. Genauso wie heute über die Tidal Desktop-App mit dem Unterschied, dass ich die Raumklangkorrektur von Roon nutzen kann. Darauf freue ich mich.

Bist Du Dir sicher, dass Du die Raumkorrektur nutzen kannst beim softwareseitigen Entfalten? Die Praxis wird es zeigen.


Das habe ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Andererseits ist Upsampling weiterhin möglich, Beispiel Brinkmann Nyquist. Wenn keine Convolution mehr möglich ist, wäre es für mich ein KO-Kriterium. Auf Raumklangkorrektur möchte ich nicht mehr verzichten.
Mickey_Mouse
Inventar
#287 erstellt: 24. Feb 2018, 20:33
hat schonmal jemand einen RasPi als Roon Bridge ausprobiert?

bei mir funktioniert das prinzipiell aber irgendwas haut mit der Lautstärke nicht hin

der Ton ist doch recht deutlich übersteuert.

man sollte ja denken, dass wenn ein Server und ein Client von derselben Firma digital Daten miteinander austauschen, dann wird das schon klappen, tut es hier aber nicht.
ich habe den Pi (neuestes Stretch Image und frisch geup-datet und graded) per HDMI am AVR. Das ergibt dann zwei Ausgabe Möglichkeiten: ALSA und ALSA/HDMI, einen Unterschied zwischen den beiden habe ich nicht erkennen können.
Die Jitter Korrektur kann ich einstellen wie ich will, es kommt zu keinen Abbrüchen -> der digitale Datenstrom ist "sauber".

erstmal ist "komisch", dass wenn ich "feste Lautstärke" auswähle, trotzdem noch der Mixer vom Pi aktiv ist, da läuft ja schonmal etwas fürchterlich falsch. Und das scheint auch der Grund für das Problem zu sein. Wenn ich die Lautstärke am Pi etwas reduziere, dann sind auch die Übersteuerungen weg.
aber wie gesagt, es kann doch nicht sein, dass ich bei einem digitalen Datenaustausch bei dem 16bit nunmal 16bit sind "pi mal Daumen" die Pegel aneinander anpassen muss. Ich möchte doch eine durchgehende, bitgenaue 1:1 Übertragung bis zu meinem DAC haben.

ich bräuchte wohl so etwas wie "WASAPI" unter Windows...

so sehe ich das als komplett unbrauchbar an, leider.
lustiger_stiefel
Inventar
#288 erstellt: 24. Feb 2018, 20:50

Mickey_Mouse (Beitrag #287) schrieb:
hat schonmal jemand einen RasPi als Roon Bridge ausprobiert?

Ja, mittels RoPieee.
Mickey_Mouse
Inventar
#289 erstellt: 24. Feb 2018, 21:31
ok, was in meinem Fall komplett sinnlos ist, weil das Teil den Ton nicht per HDMI ausgeben kann
warum auch einfach wenn man etwas kompliziert und teuer machen kann...
martin5783
Stammgast
#290 erstellt: 25. Feb 2018, 10:35
Schon wieder so ein schrottiges Gerät für die Tonne
lustiger_stiefel
Inventar
#291 erstellt: 25. Feb 2018, 11:38

Mickey_Mouse (Beitrag #289) schrieb:
ok, was in meinem Fall komplett sinnlos ist, weil das Teil den Ton nicht per HDMI ausgeben kann
warum auch einfach wenn man etwas kompliziert und teuer machen kann... :cut

Mich hat der HDMI-Ausgang des Pi bisher nie interessiert. Via USB oder I2S-to-HDMI Modul (und einem HiFiBerry DAC + Pro als HAT dazwischen) funktionierte das ganze bei mir rockstable. Eine Spezialität bei RoPiee ist der native DSD-Support. Das geht via USB wohl sogar bis DSD512, was ich in Ermangelung eines solchen DACs aber nicht ausprobieren konnte.



martin5783 (Beitrag #290) schrieb:
Schon wieder so ein schrottiges Gerät für die Tonne

Selbststeller, wie?
Mickey_Mouse
Inventar
#292 erstellt: 25. Feb 2018, 15:13
naja, es ist halt ärgerlich.
ich habe zwei "HDMI DAC" mit mehrstufig einstellbarer Jitter Korrektur, die damit den meisten USB oder I2C DACs deutlich überlegen sind. Auch DSD nehmen die an, wenn man es per HDMI angeliefert bekommt.
der Pi hat die HDMI Schnittstelle on board und warum sollte man darüber nicht die Daten digital transportieren können?!?
andere Software auf dem PI kann die Daten bitgenau ausgeben. Die Roon Bridge schafft es dagegen nicht.

das "lustigste" daran: der "purple star" blinkt natürlich fröhlich vor sich hin und gaukelt einem perfekten Ton vor!
mich würde mal interessieren wie viele Leute sich davon verarschen lassen und tatsächlich glauben, nur wegen dieses lila Flecks sei alles in Butter...
papa.jay
Stammgast
#293 erstellt: 26. Feb 2018, 14:52
Meine Neugier hat schlussendlich doch gesiegt und ich habe vergangene Woche die 14-Tage Trial Lizenz gestartet. Im Rahmen der mir aktuell zur Verfügung stehenden Möglichkeiten habe ich diverse Dinge getestet und ausprobiert. In meine Überlegungen und Tests muss ich immer meine 5-köpfige Familie miteinbeziehen (bei mir geht es also nicht nur um den WAF, sondern auch um den CAF )

Als Wiedergabegeräte stehen mir derzeit ausschließlich einige Sonos Geräte und ein Linn Akurate Streamer zur Verfügung (Der Linn Player ist aktuell nur als Airplay-Device ansteuerbar, da es seitens Linn keine Roon-Unterstützung gibt). In Kürze sollte bei mir ein RaspDAC eintreffen, mit dem ich dann theoretisch auch das erste Wiedergabegerät mit einer RoonBridge hätte.

Die Musikbibliothek besteht beinahe ausschließlich aus FLAC Files (70% CD Rips und der Rest Downloads in verschiedenen Bittiefen/Samplingraten). Der Rest sind MP3 Files. Ich habe derzeit keine DSD Files und keine MQA Files. Ich habe derzeit auch kein Abo bei einem Streamingdienst.

Nutzungsverhalten

In unserer Familie hat jeder sehr unterschiedliche Anwendungsprofile. Ich bin noch am ehesten der klassische Hi-Fi Fan und Musikfreund, der sich auch mal gerne im Wohnzimmer Musik seiner Wahl zu Gemüte führt (bevorzugt alleine und ohne Störung ).

Das Sonos System leistet im Alltag der ganzen Familie seit Jahren gute Dienste. Wichtig dabei ist, dass es schnell gehen muss. Schnell ein/ausschalten, rasche Musik- oder Internetradioauswahl und das über jede Smart-Device im Haus. Sonos wird auch als Radiowecker eingesetzt.

Die Kinder sind derzeit in einer Lebensphase, in der Musik bevorzugt über das Smartphone mit Kopfhörern konsumiert wird. Die Musik ist in dem Fall meistens lokal gespeichert

Installation

Ich habe den Roon Core zum Testen einmal auf meinem Windows 10 PC installiert und ein kleines Subset meiner Musikbibliothek als Library zugängig gemacht. Roon Remotes habe ich auf diversen Android Devices installiert. Installation und Basis-Setup hat reibungslos funktioniert und war in wenigen Minuten erledigt. Das Interface finde ich durchaus ansprechend und ein Großteil der Funktionen ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auch rasch bei der Hand.

Features

Etliche Features von Roon und der dahinterliegenden Architektur finde ich sehr praktisch. So etwa den Transfer der Wiedergabe in eine andere Zone bei Wechsel des Hörplatzes oder das Radiofeature, um Inhalte der Bibliothek in einem Shuffle-Modus zu genießen. Gut gefällt mir auch die blitzschnelle Suchfunktion und die vom Interface gebotene Möglichkeit zwischen Genres, Künstlern, Alben, usw. hin- und herzuspringen.

Durch den Umstand, dass jede SmartDevice mit einer Roon Remote offensichtlich auch als Roon-Output zur Verfügung steht, kann man auch Musik bequem auf der SmartDevice hören.

Das Anlegen verschiedener Benutzerprofile (in meinem Fall für die einzelnen Familienmitglieder) bietet schöne Möglichkeiten. Das Feature habe ich noch nicht getestet. Ich erwarte mir aber, dass jeder User individuell Playlisten Favoriten, Tags, usw. verwalten kann.

Bibliothek

Gut gefällt mir, dass die Dateien der Musikbibliothek von Roon nicht verändert werden. Der Datenbestand ist mir heilig und hätte Roon das Tagging in den Files verändert, wäre das ein No-Go für mich gewesen. Die Aktualisierung der Library in Echtzeit ist toll und ist im Vergleich zu den von mir sonst verwendeten Produkten ein Fortschritt. Der Umstand, dass Roon die Wiedergabeformate auf die Möglichkeiten des abspielenden Gerätes anpasst, wäre für mich eine Vereinfachung bei der Verwaltung der Bibliothek (derzeit müssen hochauflösende Files und 16bit/44 Files in zwei Verzeichnishierarchien coexistieren und auch gepflegt werden)

Tagging

Das Thema Tagging ist stark geprägt von persönlichen Vorlieben und das Diskussionspotential seit jeher gewaltig. Ich habe mein Library-Subset zuerst mit den Standardeinstellungen importiert und ausschließlich auf die von Roon gelieferten Infos zurückgegriffen. Das hat für mich nicht wirklich funktioniert, da ich den Genre-Baum von Allmusic nicht mag bzw. auch kein Freund von zu vielen Genres bin. Ich verwende jetzt nur die Tags aus meinen Files und habe die Top-Level Genres und einige wenige Sub-Genres nach meinem Geschmack angepasst.

Die Darstellung bestimmter Informationen (speziell im Bereich der Credits) habe ich noch nicht ganz verstanden. In etlichen Fällen werden Informationen redundant angezeigt. Woher die Infos stammen erschließt sich mir in vielen Fällen nicht.

Die Darstellung klassischer Musik ist ja bei Roon offensichtlich noch nicht wirklich (fertig) entwickelt worden. Der Umstand, dass ich meine kleine Klassiksammlung aber grundsätzlich in Deutsch verwalte (deutsche Schreibweise bei Komponisten und anderen Begriffen wie Sinfonie, Klavierkonzert, usw.), scheint im Roon-Kontext noch eine gewaltige Herausforderung zu werden. Unter Verwendung der Tags WORK, PART und PERSONELL im File kann man hier zwar lenkend eingreifen, andererseits nötigt mich diese Herangehensweise zur (teilweise sehr umfangreichen) Modifikation meiner Dateien. Das möchte ich eigentlich nicht machen, da diese Infos bei Verwendung mit einer anderen Software sinnlos werden.

Internet Radio

Dieses Feature wurde von Roon ja bis dato nur in einer rudimentären Erstversion programmiert. Mir persönlich reicht der Ansatz vorläufig, da man Stationen mit Angabe von Streaming-URLs oder TuneIn URLs anlegen kann.

Fehlende Features

Weckfunktion: die Funktion des Radioweckers nutze ich seit Jahren im Sonos-Ökosystem. Erst heute habe ich im Roon Forum gesehen, dass dieses Feature über das Roon-API (derzeit noch Beta) von einem User als Third-Party-Extension programmiert wurde. Mal sehen, ob das funktioniert...

Widget für SmartDevices: die RoonRemote App bietet derzeit keine derartige Möglichkeit


Der erste Eindruck ist für mich sehr positiv, obwohl ich viele Dinge noch gar nicht ausprobiert habe.

pj
papa.jay
Stammgast
#294 erstellt: 26. Feb 2018, 14:57

Mickey_Mouse (Beitrag #292) schrieb:
der Pi hat die HDMI Schnittstelle on board und warum sollte man darüber nicht die Daten digital transportieren können?!?


Im Roon Forum habe ich einen Beitrag gefunden, in dem ein User das gemacht hat. Er hat aber, soweit ich das verstehe, nicht Ropieee sondern ein anderes OS mit separater Roon Bridge installiert. Das HDMI Port hat er aktiv gelassen (obwohl das lt. Anleitung im Forum deaktiviert werden sollte). Daraufhin hat Roon Core das Port als Audio Output angezeigt... leider waren die Infos dort auch sehr spärlich... ob es dann letztendlich voll funktioniert hat, lässt sich nicht erkennen...
StreamFidelity
Stammgast
#295 erstellt: 26. Feb 2018, 15:11
@pj

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.

Ich habe versucht ein Benutzerprofil für meine Frau anzulegen. Tatsächlich hatte Sie dann meine Library komplett übernommen, Ihre neuen Alben fanden sich umgekehrt auch bei mir. Von ihr ausgeblendete Alben waren dann auch bei mir ausgeblendet. Das Prinzip hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Wir haben das neue Profil wieder gelöscht und taggen die Alben nur noch. Über "Fokus" kann man dann blitzschnell nach eigenen Vorlieben (Tags) filtern.
Mickey_Mouse
Inventar
#296 erstellt: 26. Feb 2018, 16:04
@papa.jay
siehe Beitrag #287, genau das habe ich ja getan (vor dem Versuch mit Roonpieee).
das ergibt aber deutlich hörbare Verzerrungen, weil irgendwas übersteuert. Zumindest hört es sich so an und wird besser, wenn ich die Lautstärke am RasPi Mixer auf 80% reduziere. Das bedeutet aber automatisch auch, dass die Daten nicht 1:1 bitgenau von meiner NAS per Roon-Server und der Software Bridge auf dem RasPi übertragen werden.
sämtliche Einstellungen bezüglich der Lautstärke (Fix, DSP, Ausgabegerät) waren erfolglos.
papa.jay
Stammgast
#297 erstellt: 26. Feb 2018, 17:39
@mickey_mouse: das hab' ich überlesen...
@StreamFidelity: lt. Roon Knowledge Base sollte das aber anders sein... ich werde das trotzdem mal kurz probieren und berichten...
aliaswolf
Stammgast
#298 erstellt: 26. Feb 2018, 19:08
Doch, das soll so sein. In der Knowledge base steht explizit: Profiles do not contain library level changes, so you can't use profiles to have different libraries per user. For that, we suggest using Focus, Tags, or the profiles favorites.

Roon „kennt“ nur eine Library. Innerhalb dieser kann dann, entweder nach bereits vorhandenen Kennzeichen, oder durch eigene Tags, gefiltert werden.
Oder anders ausgedrückt: Man kann zwar unterschiedliche Speicherorte zu einer Library zusammenfassen. Diese kann aber dann nicht von unterschiedlichen Nutzern zu verschiedenen Libraries auseinander dividiert werden. Statt dessen nutzt man individuelle Filter, die dann alles außerhalb dieser Filter ausblenden.
Tags wiederum kann man nur für einen, oder auch für alle Nutzer anlegen.

Ich denke, so ergibt das auch am meisten Sinn.
papa.jay
Stammgast
#299 erstellt: 26. Feb 2018, 19:48

aliaswolf (Beitrag #298) schrieb:
Ich denke, so ergibt das auch am meisten Sinn.


So ist es. Ich habe den Post von StreamFidelity falsch interpretiert. Dachte er hat ein Feature erfolglos ausprobiert, das in der Roon KB als funktionsfähig beschrieben ist... hat er aber nicht. Dann ist eh' alles gut... wenn die in der Roon KB beschriebenen Dinge funktionieren, erfüllt das genau meine Erwartungen...
StreamFidelity
Stammgast
#300 erstellt: 26. Feb 2018, 20:02

aliaswolf (Beitrag #298) schrieb:
Roon „kennt“ nur eine Library. Innerhalb dieser kann dann, entweder nach bereits vorhandenen Kennzeichen, oder durch eigene Tags, gefiltert werden. Ich denke, so ergibt das auch am meisten Sinn.


Vielen Dank für die Erläuterung. Ich gehe ja noch mit, dass es nur eine Library geben soll. Aber warum kann ich nicht profilweise Alben ein- oder ausblenden? Wenn ich das nur mit Tags steuern kann, brauche ich auch keine unterschiedlichen Profile.
aliaswolf
Stammgast
#301 erstellt: 26. Feb 2018, 21:20

StreamFidelity (Beitrag #300) schrieb:

aliaswolf (Beitrag #298) schrieb:
Roon „kennt“ nur eine Library. Innerhalb dieser kann dann, entweder nach bereits vorhandenen Kennzeichen, oder durch eigene Tags, gefiltert werden. Ich denke, so ergibt das auch am meisten Sinn.


Vielen Dank für die Erläuterung. Ich gehe ja noch mit, dass es nur eine Library geben soll. Aber warum kann ich nicht profilweise Alben ein- oder ausblenden? Wenn ich das nur mit Tags steuern kann, brauche ich auch keine unterschiedlichen Profile.


Tatsächlich wäre es sinnvoll, entweder das Ausblenden ebenfalls an das Profil zu binden oder zumindest eine Funktion „alles Tags außer...“ als Suchkriterium einzuführen. Dann könntest Du mit einem individuellen Tag, z.B. „Ausgeblendet“ arbeiten.
Aber meines Wissens nach, kann man nur mehrere Tags „stapeln“, aber nicht mit einer „Umkehrsuche“ arbeiten.
Allerdings bin ich hier alleiniger Nutzer von Roon, kenne mich deshalb mit unterschiedlichen Profilen nicht aus.
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