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UPNP, NAS & Netzwerkplayer unter Linux. Ein Erfahrungsbericht

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Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Feb 2014, 15:38
Hallo,

seit einem 3/4 Jahr bastle ich jetzt an meinem Home Entertaiment und dachte mir, ich schreibe hier einen kleinen Erfahrungesbericht wie das alles unter Linux funktioniert. Vielleicht hilfst es ja dem einen oder anderen. Kurz zum Setup:

Server: Selbstgebastelte NAS mit 2x2TB vollverschlüsselt unter Ubuntu 12.04 bei 50W(der Stromverbrauch müsste sich noch senken lassen, allerdings müsste ich dann das Netzteil austauschen, ist mit 500W überdimensioniert)
Netzwerkplayer: Pioneer N-50-S
TV: Samsung LE37C650
HTPC: Rasperry Pi mit OpenElec
LS: KEF Q700
Verstärker: Denon POA 1500 & PRA 1000

Das Gute ist, alles lässt sich mittlerweile unter Linux einrichten und bedienen, im Gegensatz zu vorgefertigten Lösungen allerdings mit teilweise erheblichem gefrickel und Ausprobiererei. Dafür lernt man recht viel dabei. Eine linuxbasierte Geschichte stand für mich im Vordergrund, einfach weil Linux Linux ist Vor allem aber weil sich der Server beliebig um Funktionen erweitern lässt, und gleichzeitig auf das notwendigste reduziert werden kann.

Der Server ist er Dreh und Angelpunkt, während die Daten HDDs verschlüsselt sind, ist das System selbst unverschlüsselt. So dass bei jedem Hochfahren nur die Daten - Festplatten entschlüsselt werden müssen, etwas umständlicher lässt sich aber bequem per ssh via laptop erledigen. Der Server kann via WOL von jedem Rechner heraus gestartet werden. Als UPNP Musik Server läuft Twonky, zusätzlich werden Musik, Filme und Bilder momentan via smb share bereitgestellt, so dass der Raspberry Pi, aber auch alle andern Rechner direkt darauf zu greifen können. Samba deshalb, damit Freunde die ein Windows Laptop haben auch direkt auf meine Daten zugreifen können falls sie zu Besuch sind.

Der Raspberry Pi hängt via HDMI Kabel am TV und hängt mit nem Ethernetkabel im Netzwerk, dort greift er auf die Netzwerklaufwerke des Servers zu. Der TV soll noch mit dem Pioneer verbunden werden, allerdings besitzt der TV selbst nur einen optischen Digitalausgang, die in meinen Augen eine Katastrophe sind So dass ich momentan nach einer Lösung suche den Sound vom TV zum Pioneer durchzuschleifen. Theoretisch müsste das via UPNP Stream gehen, so dass der RaspPi den Sound direkt zum Pioneer sendet. Dafür habe ich aber noch keine Lösung. Bald kommt die neue Version von xbmc raus, soweit ich weiß haben sie u.a. einige Funktionen zu UPNP ergänzt, mal sehen was sich machen lässt. Oder jemand von euch hat eine Idee?

Den Pinoeer steuere ich via Foobar2000, Foobar lässt sich gut unter Wine1.7.11 einrichten und bedienen, erweitert mit dem UPNP Plugin, funktioniert das wunderbar. Foobar kann sogar, und das hatte mich echt gewundert, die Samba Shares in die Liberary eibinden, so dass sich das ganze auch ohne den UPNP Browser erledigen lässt.

Falls Interesse besteht, kann ich auch eine kleine Einleitung zum Server selbst schreiben, wie er eingerichtet wurde, welche Hardware läuft etc.

Falls jemand Fragen hat, weil er etwas ähnliches versucht, immer her damit! Verbesserungsvorschläge auch!

Grüße

PS: Ich hoffe das ist hier das richtige Unterforum, falls nicht, bitte verschieben:)


[Beitrag von Ein_Philosoph am 08. Feb 2014, 15:45 bearbeitet]
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 15. Feb 2014, 16:00
Server & Einrichtung

Der Server läuft mit einer Ubuntu 12.04 Server Version. Gesteuert via SSH, so dass ein SSH Server installiert wurde. 2x 2TB WD Server storage wurden bisher integriert. Zwecks Raid habe ich lange überlegt, ei ne zeitlang mit ZFS experimentiert und mich dann doch wieder dagegen entschieden. Der Grund war folgender, Raid festplatten bei nicht benutzung, gerade wenn man mit ZFS arbeitet, abzuschalten, ist so gut wie unmöglich. Das war allerdings für mich entscheidend - Die Festplatten sollen, sobald sie länger als 10min nicht gebracuht werden ausgeschaltet werden. Spart immerhin 10 bis 15W zusätzlich. Datensicherheit erreiche ich momentan, indem Platte A sich zwei mal täglich via rsync mit Platte synchronisiert wird, das ganze als Cronjob.
Solange ich nur die zwei HDDs habe, bleibe ich bei der Lösung, sobald der Speicher erweitert wird, muss ich mir nochmal Gedanken machen.

Der Twonkyserver ließ sich recht problemlos installieren, entscheidend waren die 32libs und die geforderten Ordner (readme Datei) händisch einzurichten, danach lief die installlation problemlos durch. das nächste wird sein, xbmc auf den Server zu installieren. Dieses läuft momentan auf dem Raspberry Pi, allerdings ist RaspPi in seiner recht Leistung eingeschränkt. OpenElec ist raspbmc gegenüber zwar genügsamer und läuft zwar deutlich schneller aber immernoch nicht so wie es sein sollte. Das einzige was mich momentan hindert ist die Geschichte mit CEC. Den entsprechenden Apdapter besorgen, oder eine weitere Fernbedingung, ich bin noch unentschlossen. Hat jemand Erfahrung mit dem Apdapter?
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Feb 2014, 13:53
Neues Netzteil ist heute gekommen, vorher war ein Corsair CX500 (500W) verbaut, dabei lag der Watt Verbrauch bei ca. 50W, nun nach dem ich das neue eingebaut hatte, Corsair VS350 (350W), fiel der Verbrauch auf 30W, enstprechende Stromsparfunktionen wie das ausschalten der HDDs etc sind dabei noch nicht aktiv, er sollte sich also unter 20W drücken lassen. Allem in allem bin ich selbst erstaunt wie viel das Netztteil ausmacht. In ein paar Stunden kann ich genauere Angaben zum Verbrauch machen. Aber sieht echt gut aus.
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Mrz 2014, 11:24
Unter 20W komme ich leider nicht ganz, sobald alle HDDs im Tiefschlaf sind lande ich bei 22W. Das ist ok, auch wenn es nicht ganz das ist wo ich hin wollte.
Momentan bastel ich an einer Lösung um den Server automatisch in den Suspend Modus zu schicken wenn beide Festplatten im Standby sind. Dazu habe ich in der hdparm.conf (/etc/hdparm.conf) folgendes eingetragen:

/dev/sdb {
spindown_time = 121
}

/dev/sdc {
spindown_time = 121
}

Dadurch werden die Platten, sobald sie 10min inaktiv sind in den Standby geschickt. Sobald eine Datenanfrage kommt, werden sie wieder aufgeweckt. Ein kleines Script checkt via Cron alle 30 Min ob beide Festplatten im Standby sind, ist das der Fall, schickt es den Server in den Suspend Modus.

#!/bin/bash

# test if disks are standby or idle
if [ "$(echo $(sudo hdparm -C /dev/sdb) | cut -c 27-33)" = "standby" -a "$(echo $(sudo hdparm -C /dev/sdc) | cut -c 27-)" = "standby" ];

# if standby go suspend
then sudo pm-suspend; else echo "false";

fi

Mein Problem ist, das nach dem Aufwecken, die Hdparm.conf Einstellungen scheinbar ignoriert werden, und die Platten nach dem Aufwecken nicht mehr in den Standby gehen, hatte jemand dieses Problem und eine Lösung dafür gefunden. Ich wäre sehr dankbar.

Liebe Grüße
Ein Philosoph
Raffaelo
Stammgast
#5 erstellt: 15. Mai 2014, 08:47
Hallo Philosopf, hallo Leute

möchte eingentlich einen vergleichbaren Aufbau bei mir machen, habe aber noch ein Problem und hoffe Du / Ihr könnt mir helfen.

Ich bin noch ein Newbie in Sachen Linux NAX, habe mir aber ein NAS von meinem alten Rechner gebaut.

Ubuntu 14.04 LTS ist installiert Xubuntu Desktop ist nachträglich installiert Samba, Java, vsftpd, GUPNP sind installiert minidlna ist installiert

Die Ordner habe ich in der smb.conf angegeben ( path, public und writable = yes ).

Mein Ziel: Von meinem Android Handy mittels BubbleUPnP Musik von meinem NAS an meinen Pioneer N-30 Mediaplayer streamen bzw. abspielen.

BubbleUPnP spielt z. B. auch Musikdateien von meiner Dreambox 8000 ( Linux ). Gleiches soll jetzt auch vom NAS erfolgen.

Mein im Netzwerk befindlicher Windows PC erkennt den UbuntuServer und hat auch Zugriff ( kann Dateien entspr. kopieren ).

BubbleUPnP erkennt den UbuntuServer: minidlna als Device und ich kann diesen hier auch auswählen. Wenn ich aber dann auf Library gehe findet er keine Dateien bzw. Ordner auf dem NAS. Es kommt einfach nix.

Habe dann mal die entspr. Netzwerk-Einstellungen für den UbuntuServer: minidlna geprüft und es müßte eigentlich passen.

Beim Test sagt er mir dann: The remote server could be joined but returned HTTP error code 404 (Not Found).

Hat jemand ne Idee woran meine Konfig haken könnte bzw. was ich vergessen habe ?

Besten Dank.
Raffaelo
Stammgast
#6 erstellt: 15. Mai 2014, 14:15
Habe die Lösung in der Zwischenzeit gefunden: lag an der Einstellung der minidlna.conf und an den Rechten des home dírectorys.
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Jun 2014, 22:44
Sry, war in letztre Zeit kaum online Die Rechte sind meistens das Problem, du kannst sie zb mit "ls -l" überprüfen. Zur Einführung kannst du das hier mal durchlesen: http://wiki.ubuntuusers.de/Rechte
Raffaelo
Stammgast
#8 erstellt: 02. Jun 2014, 22:47
Alles klar, den Abschnitt bzgl. der Rechte hab ich schon durch. Aber besten Dank für die Rückmeldung. Es funzt prima via. minidlna, zumindest z. Zt. bei Musik. Das Thema Filme wird demnächst angegangen...
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Jun 2014, 23:01
Filme hab ich via Sambashare und Rasberry Pi gelöst - Ich kann die Kombo echt nur empfehlen. Ist kostengünstig (Rasberry Pi ca. 35€ SD karte 10-15€) bei 7w/h. Auf dem Pi läuft Xbmc, läd automatisch alle Infos und Covers zu den Filmen.

edit: Du kannst die Filme auch via UpnP bereitstellen. Samba fande ich damals nur praktischer, weil ich direkt via Laptop auf die Verzeichnisse zugreifen kann.


[Beitrag von Ein_Philosoph am 02. Jun 2014, 23:02 bearbeitet]
Raffaelo
Stammgast
#10 erstellt: 02. Jun 2014, 23:06
Okay, besten Dank für die Hinweise. Werde mir das im Einzelnen demnächst dann mal ansehen, komme nur im Moment zeitlich noch nicht dazu.
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 03. Jun 2014, 19:58
Falls du Hilfe brauchst, meld dich einfach
Raffaelo
Stammgast
#12 erstellt: 03. Jun 2014, 23:20
Super, besten Dank. Wird aber noch was dauern
Raffaelo
Stammgast
#13 erstellt: 10. Jun 2014, 12:50

Ein_Philosoph (Beitrag #11) schrieb:
Falls du Hilfe brauchst, meld dich einfach :)


Hast PM Philosoph
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Jun 2014, 19:38

Ein_Philosoph (Beitrag #4) schrieb:
Mein Problem ist, das nach dem Aufwecken, die Hdparm.conf Einstellungen scheinbar ignoriert werden, und die Platten nach dem Aufwecken nicht mehr in den Standby gehen



Falls jemand das gleiche Problem hat, ich habe mittlerweile eine Lösung dafür gefunden. Man erstellt im Verzeichnis /etc/pm/sleep.d/ ein Script [sudo nano DATEINAME] mit dem Namen 20_resume-after-suspend und folgendem Inhalt:

#!/bin/bash

# located in /etc/pm/sleep.d/ ensures that hdparm.conf is not ignored

case "$1" in thaw|resume)
hdparm -S 121 /dev/sdb
hdparm -S 121 /dev/sdc
;;
esac

Speichert das Script und macht es mit sudo chmod 755 20_resume-after-suspend ausführbar und kontrolliert mit ls -l
Die Ausgabe sollte dann folgendermaßen aussehen: -rwxr-xr-x 1 root root 164 Apr 23 16:05 20_resume-after-suspend
Nach einem Neustart sollte das Problem gelöst sein

Erklärung:

Mit dem Script werden nach jedem Aufwachen die Einstellungen erneut eingetragen. Die Bezeichnung /dev/sdb oder sdc müsst ihr an eure Bedingungen anpassen!


[Beitrag von Ein_Philosoph am 13. Jun 2014, 19:41 bearbeitet]
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Nov 2014, 15:56
Momentan überarbeite ich mein Konzept, weil ich mit der Lösung Raspberry Pi & Xbmc nicht ganz glücklich bin (Die Performance ist einfach nicht ide beste). Daher lasse ich zZ Xbmc direkt auf meinem Server laufen, der via HDMI Kabel mit dem Fernseher verbunden ist. Zusätzlich hab ich eine DVB-Karte eingebaut und kann nun via Kabelanschluss Fernsehen gucken. Das ganze funktioniert ausgesprochen gut. (Falls jemand darüber mehr Infos will, gerade im Bezug config etc. meldet euch, dann schreib ich dazu ausführlicher).

Nun hat aber mein Pi keine wirkliche Funktion mehr. Dachte ich zumindest, zufällig stieß vor kurzem auf ein paar interesante Projekte, die alle ein ähnliche Konzept verfolgen. Und zwar den Pi zu einem audiophilen Server umzubauen, der via USB mit einem DAC verbunden wird. Hier die Links:

Volumio

RuneAudio

Archphile

Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

edit: Eine andere Möglichkeit wäre mein Server mit einem alternativen OS zu betreiben, die wohl auf Audio ausgelegt sind:

Daphile

Audiophile Linux

Hat hier schon jmd. Erfahrungen gesammelt?


[Beitrag von Ein_Philosoph am 30. Nov 2014, 16:10 bearbeitet]
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Dez 2014, 19:13
Mittlerweile habe ich die Volumio/RuneAudio/Archphile getestet und ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Allgemein haben alle 3 gegenüber dem Pioneer, wenn er als Netzwerkplayer betrieben wird, 2 entscheidene Vorteile. Einerseits gibt es mit MPD Droid (android) oder SMBC (Sailfish/Jolla) einen vernünftige App zum steuern. Andererseits die Performance. So funktioniert Gapless out-of-the-Box, sogar bei MP3. Und ganz wichtig, endlich keine Verzögerung mehr, wenn man Titel/Album wechselt. Im Einzelnen:

1. Volumio

Einrichtung simpel und selbst erklärend. Konfiguration funktionierte von Anfang an einwandfrei (nicht wie bei Runeaudio, aber dazu später mehr). Die UI ist minimalistisch, aber gut designt und ansprechend. Der Klang allerdings war grausam, Jitter, Ausetzer Einfach unerträglich. Das liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit am Kernel.

2. Archphile

Einrichtung erfordert Frickelei. Man sollte sich mit Netzwerkconfig, MPD Config und Linux gut auskennen. Der Klang war gut. Der Vorteil von Archphile ist, es ist gut zu updaten, weil es im wesentlichen auf Archlinux beruht. Die UI wird vom Package-Maintainer betreut, der sich ausgesprochen gut darum zu kümmern scheint. Unterm Strich aber fallen Usability und Design negativ ins Gewicht.

3. RuneAudio

RuneAudio ist letztendlich eine Fork von Volumio. RuneAudio hat das Design und den Aufbau Volumio übernommen. Letztendlich sind sie optisch bis auf die Farben identisch. Entsprechend ist die Einrichtung ebenfalls genauso simpel und selbsterklärend. Und dann kam für mich die große Überraschung. Der Klang. RuneAudio hat einen Klang erzeugt, der mich von den Socken gehauen hat. Ich konnte es nicht glauben, es lagen Welten zwischen dem Klangbild, dass der Pioneer selbst erzeugt (Der Pioneer als Netzwerkplayer) , und dem Klangbild das RuneAudio hervorzaubert. ( Der Pioneer als reiner DAC. Via asynchronem USB).

Wie das möglich ist, ist mir selbst noch nicht ganz klar. Meiner Vermutung nach hängt das ganze mit dem Kernel/Clock und Jitterreduction zusammen. In diesem Gebiet kenne ich mich kaum aus, habe aber eine gute Seite gefunden, auf der ich zZ fleißig am lesen bin:

The Well-Tempered Computer

Da ich ab heute bis Weihnachten bei meinen Eltern bin, mein Vater ebenso HiFi verrückt ist, (der hat mich mit dem ganzen Kram angesteckt ) habe ich kurzerhand mein Server, den Pioneer und RPI mitgenommen und werde das ganze mal die Tage an seine Anlage stöpseln (Accuphase E-560 & B&W 802). Bin gespannt ob ich meinen Vater überzeugen kann

PS: Fragen, Anregungen, Bemerkungen oder Tipps? Schreibt! Momentan hab ich das Gefühl ich führe mehr ein Tagebuch zZ :/ Ist die Thematik so uninteressant für die meisten?


[Beitrag von Ein_Philosoph am 14. Dez 2014, 19:22 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#17 erstellt: 14. Dez 2014, 19:47

Ist die Thematik so uninteressant für die meisten?

Also zumindest mich interessiert es mächtig, habe nur leider nichts produktives beizutragen.
Darum genoss und schwieg ich bisher.

Ich warte schon gespannt darauf, ob Du auch noch Daphile ausprobierst.
Und am Ende hoffe ich, eine weitere Anregung für ein "Alles-in-einem-Gerät" (wahrscheinlich auf RPI-Basis) zu erhalten.
"Alles-in-einem" heißt: Alles, was ich zum abspielen brauche - CDs rippen kann ich am PC.
Also Datenhaltung (z.B. USB-Platte) und Verstärker (z.B. als Aufsteckplatine oder was es sonst noch so geben mag) mit dazu, als möglichst einfach zu handhabendes Gesamtpaket.

Es gibt ja schon andere fleißige Bastler hier im Forum, denen ich ebenso wie Dir sehr dankbar für Ihre und Deine Pionierarbeit bin!

Gruß

Thomas
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Dez 2014, 19:53
Noch ein paar Anmerkungen zu RuneAudio

Das was mich an dem Klang fasziniert, ist der plötzliche Detailreichtum, die Klarheit und die Wärme. Man hat plötzlich das Gefühl der Räumlichkeit. Musik die durch den Raum schwebt. Gerade weil ich noch den Vergleich zum Pioneer als Netzwerkplayer im Ohr hatte, konnte ich es kaum glauben, welches Klangbild sich da vor mir auftat. Ich glaube, in einem Blindversuch würde man meinen, es müsse sich um zwei unterschiedliche Geräte handeln.

Eine Sache allerdings fällt negativ auf. Wenn man den RPI startet, hört man in den ersten 10 bis 15 min Mikroruckler, so als ob eine Platte einen winzigen Sprung hätte, und eine Millisekunde zurückspringen würde. Es ist kaum hörbar und verschwindet nach 15min spätestens. Da der RPI sowieso die ganze Zeit an ist, fällt es kaum ins Gewicht. Aber merkwürdig ist es schon. Muss auch so ein Gerät warmlaufen Außerdem sollte man während die Library geupdated wird keinerlei Musik hören, da dann deutlich Interferenzen zu hören sind. Das hängt vermutlich mit dem schwachen Prozessor zusammen. Allgemein glaube ich das der RPI von seiner Leistung schon das Minimum des Notwendigen darstellt und ein besserer Prozessor besser wäre.

Außerdem sollte man wissen, dass sich das ganze noch in der Beta befindet (zZ Version 0.3). Bugs sind also möglich. Trotzdem ist das System schon jetzt sehr ausgereift. Für viele, gerade für die Besitzer des Pioneers, dürfte interessant sein, das momentan Spotify integriert wird. In der aktuellen Beta bereits implemntiert (Premium Zugang vorausgesetzt!)


[Beitrag von Ein_Philosoph am 14. Dez 2014, 20:17 bearbeitet]
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Dez 2014, 20:07

thomasfoerster (Beitrag #17) schrieb:

Also zumindest mich interessiert es mächtig,
....
Es gibt ja schon andere fleißige Bastler hier im Forum, denen ich ebenso wie Dir sehr dankbar für Ihre und Deine Pionierarbeit bin!

Gruß

Thomas



Gerne & Freut mich


thomasfoerster (Beitrag #17) schrieb:

Ist die Thematik so uninteressant für die meisten?


Ich warte schon gespannt darauf, ob Du auch noch Daphile ausprobierst.
Und am Ende hoffe ich, eine weitere Anregung für ein "Alles-in-einem-Gerät" (wahrscheinlich auf RPI-Basis) zu erhalten.
"Alles-in-einem" heißt: Alles, was ich zum abspielen brauche - CDs rippen kann ich am PC.
Also Datenhaltung (z.B. USB-Platte) und Verstärker (z.B. als Aufsteckplatine oder was es sonst noch so geben mag) mit dazu, als möglichst einfach zu handhabendes Gesamtpaket.
Thomas


Daephile und Audiophile-Linux stehen auf dem Zettel. Ich scheue mich nur ein wenig vor der Arbeit. Beide Systeme erfordern einen x86 PC. Für mich würde es bedeuten, dass ich meinen Server neu aufsetzen müsste. Bei Daephile weiß ich nicht, ob und inwiefern es möglich wäre weitere Dienste wie xbmc und Desktop zu installieren. Bei Audiophile-Linux sollte das zwar def. möglich sein aber, und das gilt für beide Systeme weiß ich nicht, inwiefern es sinnvoll/möglich ist, auf einem System, dass für Audio-Wiedergabe optimiert ist (und einen entsprechenden RT-Kernel verwendet) weitere Dienste zu installieren. Möglich wäre es, dass dadurch die Soundqualität beeinträchtigt wird. (Aber das sind Mutmaßungen. Informationen dazu habe ich noch keine gefunden, bin aber weiter auf der Suche!:) ) Von meinem jetzigen Kenntnisstand (der ist angelesen, sollte jmd Infos haben bitte schreibt hier!) ausgehend, denke ich, dass ein System wie der RPI, der sich ausschließlich um die Wiedergabe der Musik kümmert, wahrscheinlich das beste ist.
D1675
Inventar
#20 erstellt: 16. Dez 2014, 18:28
Hallo Philosoph,

schade, habe den Thread erst jetzt entdeckt, aber finde es sehr spannend was du da machst!

Hast du die flac auf einer NAS oder auf einer USB Festplatte?

Kann man den Raspberry + RuneAudio auch mit dem iPad bzw. iOS bedienen? (Sorry bin neu auf dem Gebiet, habe nur eine NAS und Airport Express)

Gruß,
Michael
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Dez 2014, 20:32
Die Flac liegen auf meinem Server und werden via Sambashare im Netzwerk veröffentlicht. Eine NAS funktioniert letztendlich nach dem gleichen Prinzip.

Ui Apple, damit kenne ich mich gar nicht aus. Was in jeden Fall unabhängig vom Smartphone funktioniert, solange sich das Gerät im gleichen Netz wie der Runeaudio befindet, ist der Zugriff via Browser (PC, Laptop etc) über die Adresse: runeaudio.local. Hab mal eben gegooglet, es gibt ein Client für IOS, nennt sich MPoD2, umsonst im Applestore. Wie gut der allerdings funktioniert kann ich dir nicht sagen.

Hier mal ein Scrrenshot der UI via Browser: http://www.instructables.com/file/FQKDHG6HQJZT9LX


[Beitrag von Ein_Philosoph am 16. Dez 2014, 20:37 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#22 erstellt: 16. Dez 2014, 20:59
Wenn der Doktor gerade im Haus ist, kann ich ihn ja auch mal was fragen...

Vielleicht bin ich ja mitlerweile zu misstrauisch geworden:
Kann man mit diesen Apps oder im Browserinterface auch ganze Alben wählen und abspielen?
(Habe mal mit einer UPnP-App gespielt, da konnte man nur immer ein Lied oder eine Playliste abspielen.)

Gruß

Thomas
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 16. Dez 2014, 21:07
Jup, es gibt die Funktionen im Browser Add / Add & Play / Add, replace & play/ jeweils für einzelne Songs oder ganze /Interpreten/Genres/Alben bzw Folder. In der Theorie kann MPD (So heißt das Programm das in allen Distros die Musikwiedergabe ermöglicht) auch mit CueSheets umgehen. In der Praxis hängt das von der Implemantation in die jeweilige Distro ab. Bei Runeaudio funktioniert das zZ noch nicht. Ich wollte deshalb in den nächsten Tagen bei den Entwicklern nachfragen.

Bei den Apps ist es unterschiedlich. MPDroid (android) hatte diese Funktion auch. SMPC (Sailfish OS) ist da etwas eingeschränkter und kann nur play / add. Zu iOS kann ich nichts sagen, da ich nie ein iPhone/iPad besessen habe (und es auch nie werde )


[Beitrag von Ein_Philosoph am 16. Dez 2014, 21:28 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#24 erstellt: 17. Dez 2014, 00:33
Danke,

dann werde ich wohl auch mal mit dem Spielen anfangen...
Die Kosten halten sich ja in Grenzen.
Dann werde ich auch erfahren, wie die Apps auf einem alten iPod Touch laufen.
(Und falls bis dahin niemand sonst seinen Senf dazu gegeben hat, gebe ich meinen Eindruck dazu hier natürlich bekannt.)

Ah, was mir noch einfällt: Kann man eigentlich am 3,5mm Anschluss des RasPi Kopfhörer nutzen?
(Wenn ein HiFiBerry draufsteckt und Runeaudio läuft, meine ich.)

Gruß

Thomas
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 17. Dez 2014, 09:42
Gerne Sind bestimmt ein paar Leute die mit iPhone/iPad unterwegs sind, die sich dafür interessieren.

RuneAudio hat ein dropdown menu in welchem sie der Ausgang festlegen lässt, darüber lässt sich der 3,5mm Anschluss bequem auswählen. Zum Klang von Klinke, auch im Bezug auf die Aufsteckplatine Hifiberry, kann ich wenig sagen, da wäre ich auch an deinem Eindruck interessiert. Da das ganze bei mir via USB zum Pioneer geht und erst dort das digitale Signal in analog gewandelt wird. Bei dir würde dann ja Hifiberry in diesem Falle die D/A Wandlung übernehmen - Hättest du die Möglichkeit Hifiberry mit einem weiteren D/A Wandler wie z.B. dem Pioneer zu vergleichen?
D1675
Inventar
#26 erstellt: 17. Dez 2014, 10:33
Danke schon mal!

Habe mir gestern zu dem Thema ein paar Youtube Videos angeschaut. Die benutzen alle die Browseroberfläche. Habe ich das richtig verstanden, Cover kann man sicht nicht anzeigen lassen?

Benutzt du eigentlich ein besonderes Netzteil für den RPI?

Was ich nicht verstehe, warum Volumio bei dir so schlecht klingt? Der ist doch auch im audiophilen Umfeld beliebt und wird auch von Hifiberry empfohlen.
Hast du eine Idee, vielleicht falsche Konfiguration?

Mich juckt es schon in den Fingern das einfach auszuprobieren.
So wie ich es verstehe, kann man damit Sonos, Raumfeld, Pioneer N30 / N50 und wie die alle heißen ersetzen, wenn man kein Multiroom braucht?

PS: Auf dem Screenshot ist ja ein Cover, jetzt bin ich ratlos? Bei Volumio soll das doch nicht gehen?


[Beitrag von D1675 am 17. Dez 2014, 10:35 bearbeitet]
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 18. Dez 2014, 00:36
Doch, selbstverständlich funktioniert die Coveranzeige bei runeaudio. Im Browser ebenso wie in der App. Nein kein besonderes Netzteil, ist ein 5V Netzteil microusb.


D1675 (Beitrag #26) schrieb:

So wie ich es verstehe, kann man damit Sonos, Raumfeld, Pioneer N30 / N50 und wie die alle heißen ersetzen, wenn man kein Multiroom braucht?


Die Aussage verstehe ich nicht so ganz. Du brauchst definitiv einen D/A Wandler! Entweder du nimmst zum Beispiel die Aufsteickplatine des Hifiberrys (keine Ahnung von der Soundqualität) oder wie ich ein Pioneer N-50, der eigentlich ein Netzwerkplayer ist und verwendest diesen als reinen DAC. RuneAudio fungiert als Schnittstelle zwischen Musikquelle, Wiedergabegerät (DAC) und Controlgerät (Smartphone, Browser).

Die interessante Frage für mich zurzeit ist, warum ist der Unterschied zwischen Pioneer als reiner DAC via Runeaudio und Pioneer als Netzwerkplayer so immens, wenn das System in beiden Fällen bis auf den RPI & RuneAudio identisch ist?

Bezüglich Volumio: Ich bin auch unschlüssig weshalb es nicht funktioniert hat. Die Configuration meinerseits war eigentlich die selbe wie bei RuneAudio. Meine Vermutung geht in die Richtung das Volumio einen anderen Kernel verwendet, und dessen Config mit meinem Pioneer nicht harmoniert.


[Beitrag von Ein_Philosoph am 18. Dez 2014, 01:06 bearbeitet]
D1675
Inventar
#28 erstellt: 18. Dez 2014, 10:41

Ein_Philosoph schrieb:
Doch, selbstverständlich funktioniert die Coveranzeige bei runeaudio. Im Browser ebenso wie in der App. Nein kein besonderes Netzteil, ist ein 5V Netzteil microusb.

Vielen Dank, das ist ja ein echter Mehrwert.


Ein_Philosoph schrieb:
Die Aussage verstehe ich nicht so ganz. Du brauchst definitiv einen D/A Wandler! Entweder du nimmst zum Beispiel die Aufsteickplatine des Hifiberrys (keine Ahnung von der Soundqualität) oder wie ich ein Pioneer N-50, der eigentlich ein Netzwerkplayer ist und verwendest diesen als reinen DAC. RuneAudio fungiert als Schnittstelle zwischen Musikquelle, Wiedergabegerät (DAC) und Controlgerät (Smartphone, Browser).

Das habe ich schon verstanden, einen D/A Wandler habe ich sowieso. Ich habe mich falsch ausgedrückt, ich meinte ein RPI + DAC kann im Prinzip die gleichen Aufgaben erledigen, wie diese Streaming Geräte.


Ein_Philosoph schrieb:
Die interessante Frage für mich zurzeit ist, warum ist der Unterschied zwischen Pioneer als reiner DAC via Runeaudio und Pioneer als Netzwerkplayer so immens, wenn das System in beiden Fällen bis auf den RPI & RuneAudio identisch ist?

Von der Logik müsste der Pioneer besser sein, da alle Komponenten intern miteinander abgestimmt sind. Außerdem soll die Ausgabe vom Pioneer ebenfalls bit-perfect sein, aber ich habe das Gerät nie besessen. Vielleicht hast du beim Pioneer einen der digitalen Filter eingeschaltet?
Hast du bei Runeaudio die Lautstärkeregelung ausgeschaltet? Das führt auch zu einer Klangveränderung.


Ein_Philosoph schrieb:
Bezüglich Volumio: Ich bin auch unschlüssig weshalb es nicht funktioniert hat. Die Configuration meinerseits war eigentlich die selbe wie bei RuneAudio. Meine Vermutung geht in die Richtung das Volumio einen anderen Kernel verwendet, und dessen Config mit meinem Pioneer nicht harmoniert.

Volumio wirbt auch mit bit-perfect. Bei bit-perfect kannst du keine Unterschiede hören, also stimmt irgendwas nicht. Da ist es egal welches Betriebssystem läuft oder welche Schnittstelle ausgegeben wird. Außer du hast bei Volumio die Lautstärkeregelung eingeschaltet, dann ist das Signal nicht mehr bit-perfect.

Welchen RPI hast du eigentlich B/B+?
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 18. Dez 2014, 22:19

D1675 (Beitrag #28) schrieb:

Das habe ich schon verstanden, einen D/A Wandler habe ich sowieso. Ich habe mich falsch ausgedrückt, ich meinte ein RPI + DAC kann im Prinzip die gleichen Aufgaben erledigen, wie diese Streaming Geräte.


Ja Im meinen Augen ist Rune Audio sogar besser, da erstens die Steuerung via Browser/App weitaus besser funktioniert. Das gesamte System performanter ist und es einem gleichzeitig noch die Möglichkeit bietet, die Musikbibliothek über ein normalen Musikplayer auf dem PC anzusteuern. z.B. Cantata, GMPC etc.


D1675 (Beitrag #28) schrieb:

Von der Logik müsste der Pioneer besser sein, da alle Komponenten intern miteinander abgestimmt sind. Außerdem soll die Ausgabe vom Pioneer ebenfalls bit-perfect sein, aber ich habe das Gerät nie besessen. Vielleicht hast du beim Pioneer einen der digitalen Filter eingeschaltet?
Hast du bei Runeaudio die Lautstärkeregelung ausgeschaltet? Das führt auch zu einer Klangveränderung.



D1675 (Beitrag #28) schrieb:

Volumio wirbt auch mit bit-perfect. Bei bit-perfect kannst du keine Unterschiede hören, also stimmt irgendwas nicht. Da ist es egal welches Betriebssystem läuft oder welche Schnittstelle ausgegeben wird. Außer du hast bei Volumio die Lautstärkeregelung eingeschaltet, dann ist das Signal nicht mehr bit-perfect.


Hab alle Filter ausgeschaltet, ja RuneAudio läuft auch ohne Lautstärkeregelung. Soviel ich bisher gelesen habe beteutet BitPerfect erstmal nicht viel bw. BitPerfect ist nur die halbe Miete.


Digital audio is PCM (Pulse Code Modulation) audio most of the time.
It consist of two components, the value of the signal (represented by 16 or 24 bits words) and the time step (sample rate).
We have two components, the signal and the time.

Sounds logical but pretty often you hear the 'bits are bits' theory, implying that if the bits are right, everything is right. This theory leaves the other half, the time step, out of the equation.

To play PCM audio, the bits has to be translate to a equivalent voltage and this must be done with a time step matching the sample rate.


Quelle: The-Well-Tempered Computer


However, clock timing is absolutely critical whenever data is being converted between the analogue and digital domains, so the clocking of A‑D and D‑A converters is of fundamental importance to the quality of the audio. As the diagram illustrates, jitter at either of these ends of the audio chain can cause real problems.


Quelle: SoundOnSound
Wenn ich das ganze richtig verstehe und interpretiere, könnte sich die unterschiedliche Qualität dadurch erklären, dass RuneAudio den DAC als slave betreibt, daher auch die Timesteps vorgibt. Meiner Theorie nach, bedeutet das RuneAudio/RPI die bessere Clock hat. Da ich mal meine gelesen zu haben, dass letztendlich alle Hersteller nur zwischen ganz wenigen DAC Modulen auswählen und letztendlich fast immer die zwei oder drei Standartmodule einbauen, komme ich zZ zu dem Schluss, entscheidend für die Qualität der Musik ist, wie gut die Daten aufbereitet werden und wie gut die Clock ist. Anders kann ich mir den Unterschied nicht erklären.


D1675 (Beitrag #28) schrieb:

Welchen RPI hast du eigentlich B/B+?


B+


[Beitrag von Ein_Philosoph am 19. Dez 2014, 00:16 bearbeitet]
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 19. Dez 2014, 00:20
Und jetzt wirds interessant:


Virtually every digital audio device will have an internal digital clock. (The most common exception is the stand-alone D‑A converter, since most of these rely on the clock signals embedded in the digital audio being fed to them.)


Quelle:SoundOnSound



Kennt hier jemand jemanden der sich mit der Thematik auskennt Ich bin als Geisteswissenschaftler echt fachfremd


[Beitrag von Ein_Philosoph am 19. Dez 2014, 00:23 bearbeitet]
D1675
Inventar
#31 erstellt: 19. Dez 2014, 15:11
Du hast recht, die Zeitkomponente spielt auch eine Rolle. Man sollte es trotzdem nicht übertreiben, manche bekommen wegen Jitter paranoia.


Ein_Philosoph schrieb:
Da ich ab heute bis Weihnachten bei meinen Eltern bin, mein Vater ebenso HiFi verrückt ist, (der hat mich mit dem ganzen Kram angesteckt ) habe ich kurzerhand mein Server, den Pioneer und RPI mitgenommen und werde das ganze mal die Tage an seine Anlage stöpseln (Accuphase E-560 & B&W 802). Bin gespannt ob ich meinen Vater überzeugen kann

Und, konntest du jetzt deinen Vater überzeugen?

Noch mal zur Software:

Der MPD greift doch per Ordnerfreigabe auf die Dateien zu? Für was braucht man in dem Fall noch DLNA/UPnP?
Nach meiner Erfahrung ist DLNA/UPnP einfach langsamer als eine reine Ordnerfreigabe.

Hast du schon mal die "Music Box" ausprobiert? http://www.woutervanwijk.nl/pimusicbox/
Die hat viele nette Features.

Gibt es eigentlich auch einen Player der WIMP implementiert hat?
thomasfoerster
Stammgast
#32 erstellt: 24. Dez 2014, 17:15
Leider kein Basteln über die Feiertage:
der Cyberport-Laden hatte keinen PI mehr vorrätig.

Allen ein frohes Fest!
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 25. Dez 2014, 23:36
Hi,

durch die Weihnachtstrubel komme ich erst jetzt zum antworten.

@D1675

Paranoia du bist gut Letztendlich weiß ich nicht woran es liegt aber es gibt definitiv einen deutlich hörbaren Unterschied Als wir das ganze an den Accuphase angeschlossen haben war der Unterschied noch deutlicher zu hören.

PI->Pioneer->Accuphase klang wesentlich besser als Pioneer->Accuphase

Ich denke ich konnte meinen Vater überzeugen das Digital durch aus seine Stärken hat. "Potential sei vorhanden" Was meinen Vater allerdings direkt auffiel "Es klinge in den Tiefenfrequenzen dünn" - Das Problem hatte ich bereits zu Hause, hatte es bisher aber immer auf die Boxen geschoben bzw, auf die Raumaufstellung. Danach bekam ich langsam denn Verdacht das der Pioneer der Übeltäter sein könnte. In einem Nebensatz erwähnte mein Vater das der Acccuphase einen integrierten DAC hätte (Sogar USB!)

Naja dann Pioneer ausgestöpselt, Pi direkt an denn Accuphase angeschlossen, 24Bit 96Khz Norah Jones Album, und ab dafür... Ich glaube das war der Moment wo meinen Vater klar wurde, das CD nicht das Ende der Fahnenstange war Momentan planen wir wie man ein digitales System hier bei ihm aufziehen könnte - er will sich demnächst mal einen LINN SneakyDSM ausleihen und probehören. Schauen wie sich der Linn im Vergleich zum DAC vom Accuphase schlägt. Da will ich umbedingt dabeisein und schauen ob man auch hier den Pi als Zuspieler verwenden kann, sehen ob der PI auch hier besser klingt als der LINN solo.

Wegen UPNP, ja UPNP ist langsamer, sofern du das ganze z.B. wie Sambashare realisieren kannst (bei Windows ist das eine "Ordnerfreigabe") würde ich das immer UPNP vorziehen. Musicbox kenne ich noch nicht, schaue ich mir gleich mal an, und wegen WIMP keine Ahnung (Da wäre die Frage ob die Betreiber eine API bereitstellen, falls ja könnten Entwickler es implementieren, zumindest grundsätzlich)

@thomasfoerster

Ebenso:) Im neuen Jahr ist auch noch Zeit.:)
D1675
Inventar
#34 erstellt: 26. Dez 2014, 14:43
Hi,

das klingt alles sehr interessant. Ist dein Vater noch analog / Plattenspieler unterwegs?
Habr ihr nur RuneAudio ausprobiert?
Wenn ihr den DAC im Accuphase verwendet, habt ihr natürlich kürzere Signalwege und die DAC Ausgangsstufe wird auf die folgende Endstufe angepasst sein. Das könnte schon Vorteile bringen.

Wenn die Weihnachtstage vorbei sind, werde ich mir auch so einen Raspberry Pi bestellen, dann kann ich selbst "spielen". Du hast mich auf jeden Fall neugierig gemacht.

Ich wünsche euch noch einen schönen Weihnachtsfeiertag!

Gruß,
Michael
Ein_Philosoph
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 26. Dez 2014, 19:14
Ebenso:)

Und es freut mich, dass ich dich "anstecken" konnte. Schreib deine Erfahrungen umbedingt hier rein. Bin gespannt!:)
schnitzel12
Neuling
#36 erstellt: 30. Dez 2014, 19:09
hallo leute,

philoshoph:
" Wenn man den RPI startet, hört man in den ersten 10 bis 15 min Mikroruckler, so als ob eine Platte einen winzigen Sprung hätte, und eine Millisekunde zurückspringen würde. Es ist kaum hörbar und verschwindet nach 15min spätestens."


In diversen Foren wird angeraten den Pi nicht mit einem Schaltnetzteil (Handy) zu versorgen sondern mit einem linearen Netzteil. Dies könnte event. für die Mikroruckler verantwortlich sein. Ich glaube nicht, dass es an Rune-Audio liegt. Ich selbst habe am Pi die Wolfson-Card montiert und spiele über SPDIF an meinen Dac. Keine Ruckler trotz billigem Handy-Netzteil. Was beim Pi noch hinzukommt: USB und LAN gehen über den gleichen Chip. Auch nicht gut. Kann auch für Einstreuungen verantwortlich sein.

Noch mein Eindruck zw. Rune-Audio und Volumio:
Für mich klingt Volumio Vers. 1.5 in den Höhen und Mitten seidiger. Leider ist die Implementierung der Wolfson-Card mit dieser Version nicht allzu gut und bin derzeit auf Rune umgestiegen.
Was wirklich erstaunlich ist: die unglaubliche Klangverbesserung von Volumio 1.4 auf 1.5. Dass Software wirklich soviel ausmachen kann hätte ich mir nicht vorstellen können.

Grüße
thomasfoerster
Stammgast
#37 erstellt: 31. Dez 2014, 18:54
Dann wäre ja echt interessant, von philosoph zu hören:
Welche Version Volumio hattest Du in die Mangel genommen?
Eventuell lohnt sich ein Versuch mit Volumio 1.5 dann ja doch...

Nebenbei: Bei Conrad (Filiale) habe ich gestern auch keinen PI mehr bekommen.
Die Dinger scheinen gerade der Renner zu sein.
Dann werde ich wohl nun doch per Internet bestellen, was ich eigentlich vermeiden wollte.

Guten Rutsch an alle
D1675
Inventar
#38 erstellt: 01. Jan 2015, 15:16
Hallo,

gestern kam mein Raspberry Pi + HiFiBerry Digi (I2S -> S/PDIF).
Ich habe gleich Runeaudio aufgespielt.

Erstmal Positives:
- Das ganze ist unglaublich schnell, sogar viel schneller als die native Synology DS Audio Software. Endlich komme ich beim Streamen an die Geschwindigkeit eines guten CD Players.
- Ein Traum, Apple Airplay funktioniert sauber (jetzt bräuchte ich die Airport Express nicht mehr).
- Die Software puffert sogar, das finde ich sehr nützlich (meine Airport Express macht das so gut wie überhaupt nicht und ist daher ziemlich instabil).
- Es wird wahrscheinlich nichts komprimiert (das weiß man bei der Airport Express nie so genau).
- 24 Bit / 192 KHz möglich
- Klang im Ersteindruck sehr gut

Negatives:
- Die Software und die UI scheinen mir ziemlich unausgereift (ist ja noch eine beta Version).
- Ich habe ewig gebraucht meine NAS einzubinden und bin fast verzweifelt. Dabei hat er eigentlich meine NAS richtig erkannt, aber in der Library war nur eine leere Seite. Später habe ich es im Safari und im Internet Explorer ausprobiert, da war alles sofort da. Der Fehler tritt scheinbar nur im Firefox auf. Wenn ich aber im Firefox ewig warte, dann erscheint da auch alles.
- Heute wurde dann meine NAS nicht mehr gefunden. Als ich bei den NAS Einstellungen einfach auf Speichern geklickt habe (ohne Änderungen vorzunehmen), hat er die NAS plötzlich wieder gefunden.
- Die UI ist im Safari unter IOS irgendwie verbuggt, manchmal kann ich die Buttons nicht anklicken, oder die UI ist unvollständig geladen. Vielleicht läuft das unter Android und derem Browser besser.
- Wenn ich Einstellungen vornehme, dann kommt nur noch dieses Laden Popup und verschwindet nicht mehr. Da kann ich nur noch den RPI hart ausschalten. Habt ihr das auch?

Habt ihr irgendwelche besonderen Einstellungen vorgenommen?
Mal schauen ob die Software ausgereifter wird. Wenn mich die Fehler richtig stören, muss ich wohl wechseln.

Woher bezieht ihr eigentlich Hi-Res Audio? Ich habe zwar einen großen Anbieter gefunden, aber da gibt es nicht wirklich viel Auswahl und die meisten Alben sind "nur" 96 KHz.

Ein gutes neues Jahr an alle!

Gruß,
Michael
thomasfoerster
Stammgast
#39 erstellt: 05. Jan 2015, 17:30
Mein Raspberry ist mittlerweile auf dem Weg zu mir.
Werde Volumio und Runeaudio probieren, eventuell aber auch noch Squeezeplug.

Bei Benutzung von Squeezeplug gibt es wohl die ausgereifteren Bedienkonzepte (z.B. iPeng auf einem iDings).
Vor allem die Lautstärkeregelung per iDings-Tasten finde ich ausgesprochen vorteilhaft!
Dann würde ich meinen iPod Touch sogar ausmustern und ausschließlich als Fernbedienung nutzen.

Ich werde meine Erfahrungen dann auf euch loslassen.
Und eventuell um Hilfe schreien...

Und noch eine Frage an die eingeweihten:
Gibt es eigentlich auch unter Android (Geräte gibts ja recht billig) oder Windows Phone (ebenfalls billig) irgendeine App, mit der man die Lautstärke von mpd- oder Squeezeclients per Gerätetasten regeln kann?

Und nochwas:
Zu dem Thema gibt's jetzt schon ein paar Threads - Eventuell kann ja ein Mod in Zukunft mal den einen oder anderen Thread schließen und das etwas kanalisieren.
Weiß nämlich gerade nicht, ob ich hier so ganz richtig bin, im Erfahrungsbericht von Ein_Philosoph..

Gruß

Thomas


[Beitrag von thomasfoerster am 05. Jan 2015, 17:34 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#40 erstellt: 05. Jan 2015, 18:37
Hallo Thomas,

Du bist hier im Grunde schon richtig.
Allerdings hast Du auch die Möglichkeit, Deinen Erfahrungsbericht in einem der bestehenden Raspberry-Threads einzustellen.
D1675
Inventar
#41 erstellt: 07. Jan 2015, 11:07
Hallo,

also inzwischen bin ich ziemlich genervt von der ganzen Software. Bei Rune Audio kam dieses „Connecting“ Popup irgendwann permanent, somit war es für mich nicht mehr nutzbar. Deshalb habe ich Volumio installiert. Volumio hat aber mindestens genauso viele Fehler in der UI, ich wüsste gar nicht wo ich da anfangen sollte. Für mich ist das auch noch in der Beta Phase, aber immerhin gab es nicht diesen Popup Fehler.

Volumio hat aber für mich Nachteile gegenüber Rune Audio:
- Keine Cover Anzeige
- Mir kommt es so vor als höre ich bei der Wiedergabe ab und zu so ein „klicken“ oder Mikroruckler, aber ich kann Einbildung nicht vollkommen ausschließen
- Es braucht gefühlt länger zum hochfahren

So wie ich das verstehe werden die UI’s nicht wirklich auf Apple Geräten getestet, sondern eher auf Android und Windows. Die Fehler die ich habe, liegen nicht an mir, da habe ich schon die ganzen Bugreports im Netz gefunden. Um die Fehler zu beheben muss man scheinbar selber basteln. OK, der Raspberry ist keine out-of-the-box Lösung, aber so schlimm habe ich mir das nicht vorgestellt.

Es gibt auch noch die Möglichkeit den MPD über die App MPoD zu steuern. Das funktioniert sogar sehr gut und umgeht die ganzen UI Fehler in der Weboberfläche.
Dann könnte ich wieder zu Rune wechseln, weil mir das grundsätzlich besser gefallen hat. Das Problem ist aber, dass ich den Raspberry nicht mehr herunterfahren kann, weil ich wegen dem blöden Popup nicht auf die Weboberfläche von Rune Audio zugreifen kann. Vielleicht weiß da jemand eine andere Lösung?

Ehrlich gesagt bin ich grundsätzlich von Streaming Lösungen etwas frustriert, denn ich habe bisher nichts gefunden was für mich gut funktioniert. Entweder scheitert es am Klang, an der Bedienung oder an der Zuverlässigkeit. Ich bin sogar so weit, dass ich mir wieder überlege den guten alten CD Player zurück zu holen.

Gruß,
Michael
Holzohrwascherl2
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 08. Jan 2015, 09:59
Ui, das tut mir leid, dass du so viele Probleme hast.
Ich habe zwei Streaming-Lösungen gebastelt. Beides funktioniert einwandfrei.

1. Wohnzimmer: Habe einen Dateiserver in der Vorratskammer (Ubuntu 14.04) und im Wohnzimmer bisher einen Intel NUC 2820 mit Openelec drauf. Der ist einerseits über HDMI mit dem Fernseher Sony Bravia verbunden. Der Sony hat einen optischen Digitalsusgang. Über diesen gehe ich direkt in die Nubert nupro A-300 rein, fertig. Andererseits ist der NUC über USB auch dire kt mit den Nubert verbunden. Ferngesteuert wird mit der Sony-Fernbedienung.
Nachteile:
- Wenn ich ohne Fernseher Musik hören will, muss ich in Openelec das Audio-Ausgabegerät auf USB ändern und bei der Nubert auf USB-in umschalten. Jetzt kann ich über DLNA oder Samba-Share Audio abspielen. Fernbedient wird auf dem iPad mit Plugplayer (bei DLNA, also Play to) oder xbmc Remote ( bei Zugriff über Samba).
- Wenn ich in der Nacht eine Opern-DVD ansehen, aber mit Kopfhörer hören will, muss ich in Openelec das Audio-Ausgabegerät ändern und umstöpseln. Das nervt etwas. Also das USB-Kabel wechseln und mit dem KHV verbinden.
- Kommerzielles Streaming geht nicht: Weder netflix noch Amazon Instant Video. Ich werde daher Openelec durch Windows mit Kodi ersetzen. Dann müsste es klappen.

2. Schlafzimmer: Habe einen Raspberry Pi mit Openelec drauf, daran über USB ein KHV O2 + ODAC angeschlossen und daran meinen Kopfhörer AKG K701. Fernbedient wird über iPad und Plugplayer oder (wenn gapless wichtig ist) über xbmc Remote.


[Beitrag von Holzohrwascherl2 am 10. Jan 2015, 19:56 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#43 erstellt: 08. Jan 2015, 10:21

...wenn gapless wichtig ist...


Guter Hinweis!
Weiß jemand, ob noch eines der hier erwähnten Softwarepakete kein gapless kann?
Dann würde ich das nämlich gleich weglassen...
(Gleich muss ich zur Post, den Raspberry abholen!)

Gruß

Thomas
D1675
Inventar
#44 erstellt: 08. Jan 2015, 10:43

thomasfoerster (Beitrag #43) schrieb:

...wenn gapless wichtig ist...

Guter Hinweis!
Weiß jemand, ob noch eines der hier erwähnten Softwarepakete kein gapless kann?

Gapless funktioniert sogar sehr gut, funktioniert mit Volumio und Rune Audio.

Da bin ich ja auf deine Erfahrungen gespannt! Welches Gerät zum bedienen / steuern benutzt du?

Gruß,
Michael


[Beitrag von D1675 am 08. Jan 2015, 10:44 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#45 erstellt: 08. Jan 2015, 17:37
Da bin ich ja schonmal beruhigt, danke!

Erst einmal wollte ich zum steuern meinen alten iPod Touch benutzen.
Dafür gibt es ja genügend Apps, wie es aussieht (bzw. wie ich hoffe...).

Und falls ich mit dem PI zufrieden bin und dabei bleibe, habe ich an den Umstieg auf eins der unanständig günstigen Android Tablets gedacht.

So, und jetzt zur Post!

Gruß

Thomas

EDIT:
Gerät in Betrieb genommen.
Erster Eindruck:
Ist das klein!
Erste Eindrücke von RuneAudio:
Das Webinterface von Runeaudio sieht ja auf den ersten Blick (am Laptop) schön aufgeräumt aus, richtig nett.
Aber dann auf dem iPod und einem Windows Phone (ähnlich klein)... ziemlich hakelig, dauernd rauf- und runterscrollen, ich weiß ja nicht.
Außerdem, da kann ich Dich bestätigen, Dirk: "Connecting..." und dann nix mehr, kam nun schon dreimal innerhalb einer Stunde.
Habe die Kiste dann auch einfach hart ausgeschaltet.
Die Alternative, nämlich die Bedienung per MPoD, wirkt auf mich, der an den Sonos Controller gewöhnt ist, noch ernüchternder.

Das scannen der Bibliothek hat übrigens nicht länger gedauert als mit Sonos.
Hätte ich nicht gedacht, bei der Mini-Hardware!

Gleich kommt mal erst Squeezeplug zum Zuge, da rechne ich zumindest mit mehr Komfort.
Denn Volumio und Musicbox setzen ja leider auch auf Bedienung per Webinterface oder mpd.
(Ist natürlich OK, was sollen sie auch sonst machen?)
Ob der PI genug Dampf hat als Server UND Player?
Wird sich zeigen.

Morgen hoffentlich mehr.

Gruß

Thomas


[Beitrag von thomasfoerster am 08. Jan 2015, 23:38 bearbeitet]
D1675
Inventar
#46 erstellt: 08. Jan 2015, 23:10

thomasfoerster (Beitrag #45) schrieb:

Erst einmal wollte ich zum steuern meinen alten iPod Touch benutzen.
Dafür gibt es ja genügend Apps, wie es aussieht (bzw. wie ich hoffe...).

Ich kenne leider nur die erwähnte App mpod. Für Android gibt es scheinbar viele Apps.

Gruß,
Michael
thomasfoerster
Stammgast
#47 erstellt: 09. Jan 2015, 01:49
Konnte nicht warten, Squeezeplug installiert.
Habe so wenig Dienste wie möglich aktiviert, nur Squeeze Server und SqueezeLite.
Die Musik ist erstmal auf einem USB-Stick, meine alte Reserve-USB-Platte springt am PI leider nicht an.
Erst hatte die Wiedergabe alle paar Sekunden Mikroaussetzer (Die Hardware arbeitet wohl an ihrer Grenze).

Man kann aber an den Einstellungen rumfummeln (Buffer vergrößern), und nun scheint es OK zu sein.
(In der Hilfe steht zwar, dass man dadurch Ärger beim Synchronisieren mit andern Playern bekommen kann, aber das stört mich nicht.)

Und die Bedienung finde ich schon mit der kostenlosen Logitech App deutlich angenehmer als mit MPoD.
Wahrscheinlich ist iPeng noch mal deutlich besser.
(Außerdem hat man damit einen zusätzlichen mobilen Player.)

Nur passt mein Erfahrungsbericht jetzt wohl eher in einen der Squeezebox Threads

Bin erst einmal zufrieden, die Bedienung ist OK.
Bevor ich mir aber einen HiFiBerry DAC hole (oder einen HiFiBerry Amp, damit wird der ganze Aufbau dann so richtig klein), spiele ich noch ein paar Tage rum.

Für heute gute Nacht

EDIT 9.Januar:
Nach einem weiteren Abend mit dem Squeezeserver und SqueezeLite auf dem Raspberry PI:
An die Bedienung kann man sich wirklich gewöhnen.
Ist zwar anders, aber nicht unbedingt viel schlechter.
Und es gibt so viel zu entdecken!
Sowas wie das Youtube Plugin z.B. wünscht sich sicher mancher Sonos-Besitzer.
Interpreten-Info, Lyrics... und ich finde sicher noch was nettes.

Gapless klappt, Internetradio klappt, zeigt mir aber keine Senderlogos.

Zusammen mit einem HifiBerry Amp und einer per USB angeschlossenen Festplatte wäre das Teilchen nicht mal halb so groß wie ein Sonos Amp.

Gruß

Thomas


[Beitrag von thomasfoerster am 10. Jan 2015, 01:42 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#48 erstellt: 19. Jan 2015, 21:22
Hat jemand von euch eine 2,5" Festplatte ohne eigene Stromversorgung am PI zum Laufen bekommen?
Wenn ja: welche?
Daran droht mein Miniaturisierungsprojekt kurz vor Schluss zu scheitern.
An der alten Fritzbox laufen alle meine USB-Platten, aber am Raspberry PI keine einzige.

Habe aber noch keine HiFiBerry dran - würde dessen Stromversorgung evtl. helfen, USB stabiler zu versorgen?

Gruß

Thomas
D1675
Inventar
#49 erstellt: 19. Jan 2015, 22:05
Hallo Thomas,

benutzt du ein Y-USB Kabel? Du brauchst auf jeden Fall ein Netzteil mit mindestens 2 Ampere und es sollte nicht das billigste China Netzteil sein.
Es gibt notfalls auch 2,5 Festplattengehäuse mit externer Stromversorgung. Aber die modernen Festplatten brauchen meistens weniger als 500mA.
Der HifiBerry hat keine eigene Stromversorgung und da er zusätzlich Strom verbraucht, würde es eher unstabiler werden.

Gruß,
Michael
thomasfoerster
Stammgast
#50 erstellt: 20. Jan 2015, 10:55
Ah, danke, Denkfehler!
Nur der HiFiBerry Verstärker hat ein Netzteil.
Auch gut...
Wenn Du meinst, dass es hilft, werde ich mich nach einem Y-Kabel umsehen, das Netzteil liefert angeblich 2.1A.

Gruß

Thomas
thomasfoerster
Stammgast
#51 erstellt: 26. Jan 2015, 23:41
Der Traum ist wohl aus...
Auch mit Y-Kabel fährt die USB-Platte nicht hoch.
(An der Fritzbox kein Problem)

Liefert der Raspberry wirklich so wenig Strom, oder habe ich bloß ein mieses Netzteil erwischt?
Ich geb ja zu, da ich nicht sicher war, ob der PI als Musikserver meinem Sonos das Wasser reichen könnte, hab ich alles recht billig gekauft.
Dieses Netzteil habe ich mit dem PI zusammen bestellt.

Mal ganz naiv gefragt: Ist sowas Schrott?
(Oma hat ja immer gesagt: 'Wat nix kostet, is nix!")
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