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Allgemeiner Grundig Receiver Reparatur-Thraed

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 21. Jun 2006, 20:00
Moin,

dieser Thraed soll allen dienen, die ein Problem bei der Reparatur ihres geliebten Grundig-Receivers haben.

Fragen sollen von jedem gestellt werden können.

Hoffentlich weis dann jemand im Forum eine passende Antwort.

Hier dann auch mal gleich mein kleines Problem:
Mein R25 besitzt mit Ausnahme der Zeigerbeleuchtung keine funktionierende Lampe mehr. Dabei ist besonders ärgerlich, dass auf der Lampe für die Skalenbeleuchtung keine Werte mehr lesbar sind. Kennt jemand die korrekten Werte für diese Stecksockellampe?
scarecrow_man
Stammgast
#2 erstellt: 22. Jun 2006, 11:56
Hi,
Kann dir leider nicht helfen, schließe mich aber mal mit einer fast identischen Frage an. Welche Skalenlämpchen sind in meinem R3000 verbaut? Ist unmöglich für mich das zu lesen.

Gruß Tobias
cabrio
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Jun 2006, 15:55
Skalenlampen R 2000 und R 3000: 12-15V 1 Watt!
Wenn die Dinger hops sind, könnte man ja gleich umbauen auf blaue LED-Beleuchtung.
Meine Frage hierzu: welche LEDs nimmt man am besten und mit welchen Vorwiderständen? Die Versorgungsspannung ist 12 V ~.
Grüsse
Frank
scarecrow_man
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jun 2006, 20:00
Danke schonmal!, weis denn auch jemand wo die bei Reichelt zu finden sind? oder gibt es sie da nicht? Finde mich im Sortiment nicht zurecht.

Gruß Tobias
Gelscht
Gelöscht
#5 erstellt: 22. Jun 2006, 20:57
Moin,

mein R2000 hat die gleichen. Zur Beschaffung: Vergiß Reichelt, geh in einen Kfz-Werkstatt. Diese Lampen werden auch für Armaturenbrettbeleuchtungen verwendet. 12/15V 1.2W

Das tauchen der Lampen hat so gut wie keinen sichbaren Effekt (meine waren blau getaucht)
dieterh
Stammgast
#6 erstellt: 23. Jun 2006, 10:12

Zur Beschaffung: Vergiß Reichelt, geh in einen Kfz-Werkstatt. Diese Lampen werden auch für Armaturenbrettbeleuchtungen verwendet. 12/15V 1.2W


Vergesst das ganz schnell wieder.
Diese 12-15V Lämpchen ziehen nur 30mA Strom, das sind 0,36 Watt, also weniger als ein Drittel der Autolampen.
Wenn ihr Glück habt geht nur eine Sicherung kaputt, wenn ihr Pech habt der Trafo.

Grüße,
dieter
scarecrow_man
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jun 2006, 11:33
@dieterh: Danke für die Warnung. Weist du denn wo ich die Lämpchen herbekomme?
Gelscht
Gelöscht
#8 erstellt: 23. Jun 2006, 15:30
@dieterh

Sorry, aber das funktioniert sehr gut!
Wieso sollte da eine Sicherung oder der Trafo kaputtgehen?
joker555
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Jun 2006, 17:11
hallo...

kenne leider nur eine gute quelle für lämpchen aller art..!

firma electronic-schmidt in kiel..ein alter kleiner laden in besitz eines alten mannes der noch unheimlich viele alte und längst vergriffene ersatzteile hat..hab dort birnchen für nen xc 65 und einen mr 100 gekauft. er hat und besorgt auch transistoren aller art.
hat leider keine homepage, aber er steht im fonbuch!
dieterh
Stammgast
#10 erstellt: 26. Jun 2006, 12:57

Sorry, aber das funktioniert sehr gut!
Wieso sollte da eine Sicherung oder der Trafo kaputtgehen?


Weil 100mA nun mal mehr als 3mal 30mA sind. In meinem Grundig MR100 hatte ich das auch gemacht, netterweise ist da eine Lötsicherung drin, die sich auflötet, bevor schlimmeres passiert.
Übrigens hat das ganze noch einen Nebeneffekt, da Glühlampen hauptsächlich Wärme erzeugen (ca.95%) wird es erheblich zu warm.

Lämpchen gibts bei Reichelt:
Best-Nr: L2322
Lämpchen
T5 (T1-1/2)
Glassockel
12-15V / 30mA
EUR 0,28

Grüße,
dieter
scarecrow_man
Stammgast
#11 erstellt: 26. Jun 2006, 13:44
Vielen dank! Werde mit bald ein paar Bestellen.
DLQ
Neuling
#12 erstellt: 08. Aug 2006, 23:50
Servus!
Ich hab einen R2000 der manchmal brummt (der Amp selbst).
Das Brummen kommt nur manchmal, mal lauter, mal leiser, manchmal erst 20 min. nach dem Einschalten. Wenn es erstmal da ist, geht es aber nicht mehr weg, es sei denn ich schalte ihn aus und warte und probier es nochmal. Kann das an lockeren Trafospannschrauben oder an einem Defekt am Netzkabel liegen oder ist da mehr kaputt?
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 23. Sep 2006, 23:59
MoinMoin,

mein Grundig R 2000 ist aus der Reparatur zurück und hat die gleichen Ausfälle des Tunerteiles wie vorher. Nach eineiger spielzeit bricht das tunersignal weg, manchmal kommen noch Sprachfetzen durch. In der Regel wird der Receiver auf dem Ukw-Zweig stumm!

Die Z-Dioden wurden nachgelötet. Ein verkohlter Widerstand ausgetauscht!

Hat jemand eine zündende Idee???
Gelscht
Gelöscht
#14 erstellt: 24. Sep 2006, 09:25
Moin,

so nach der Reparatur gibt es ein etwas anderes Verhalten, wenn der Tuner abschmiert.

Wechselt man den Wellenbereich und danach auf UKW zurück und schaltet Muting aus, so kommen die Sender wieder. Allerdings funktioniert die Tunoscope-Anzeige dann nicht mehr.

Kann sich da jemand einen Reim drauf machen?
Zweck0r
Moderator
#15 erstellt: 24. Sep 2006, 10:32
Moin,

war der verkohlte Widerstand zufällig der, über den der FM-Tuner mit Spannung versorgt wird ? Dann musst Du noch den Tantalelko (22 µF/16 V, glaube ich) im Tuner austauschen.

[Edit] Diese Mutinggeschichte läuft m.W. über Wischerkontakte in den Tastensätzen. Außerdem hat der TCA 530 eine Einschaltverzögerung, die auch Muting auslöst (Pin 3 wird direkt nach dem Einschalten ein paar Sekunden auf Masse gezogen).

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 24. Sep 2006, 10:41 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#16 erstellt: 24. Sep 2006, 12:13
Moin Zweck,

welcher Widerstand es war, weiß ich leider nicht. Ich werde mal den Reparateur fragen.
hf500
Moderator
#17 erstellt: 24. Sep 2006, 18:37
@ DLQ

Moin,
was brummt? Das Geraet selbst oder aus den Lautsprechern?

73
Peter
DLQ
Neuling
#18 erstellt: 24. Sep 2006, 21:31
Sers,
wie gesagt, der Verstärker selbst brummt; nicht aus den Lautsprechern. Und zwar so ungefähr aus der links-hinteren Ecke, also dort wo der Trafo sitzt und das Netzkabel ins Gerät laufen. Die Intesität schwankt aber stark, es reicht von nicht-Vorhandensein über leises summen bis zu 'aggressivem' Brummen. Die Trafospannschrauben hab ich schon mal bisschen nachgezogen, diese Maßnahme hatte aber keinen merklichen Effekt. Hab mich aber auch nicht getraut besonders zuzupacken weil ich nicht weiß, wie weit ich da gehen kann/soll. Würde es jemandem helfen, wenn ich mal eine Aufnahme von dem Gräusch mache?
Grüße,
Daniel
hf500
Moderator
#19 erstellt: 24. Sep 2006, 22:19
Moin,
dann hat sich trotz Traenkung des Trafos ein Kernblech geloest und das rasselt jetzt.

Eine Behandlung, die bei mir in solchen Faellen nur einmal versagt hat:

Trafo ausbauen und den Spalt zwischen Wickelkoerper und Kern mit Polyester-Giessharz
(Autoreparaturecke) ausgiessen. Wenn man sonst noch Stellen findet, wo etwas schwirren koennte,
kann man das auch ertraenken.

Es kostet etwas Zeit und Muehe, Geld sowieso, aber bei ueber 10 Trafos bin ich damit erst einmal erfolglos geblieben.
Ich wuerde es erstmal damit versuchen, eine andere Moeglichkeit gibt es ohnehin kaum.

73
Peter
Mo888
Inventar
#20 erstellt: 01. Jan 2010, 22:59
Hi,

kann ich hier noch mein Problem mit einem Grundig R 2000 schildrn? Ist ja schon ein paar Jahre her, dass sich hier mal jemand gemeldet hat!
oldiefan1
Inventar
#21 erstellt: 02. Jan 2010, 03:24
Na klar doch!

Hier und/oder im Grundig-Forum http://www.gr-forum.de/


Herzlichen Gruss,
Reinhard
Mo888
Inventar
#22 erstellt: 02. Jan 2010, 12:09
Also, dann fang ich mal hier an!

Ich habe einen Grundig R 2000 geschenkt bekommen! Soweit alles in Ordnung, Zustand auch gut, jedoch geht der rechte Kanal nicht. Er ist nicht ganz tot, wenn man halb so laut dreht, wie es geht, hört man ganz leise die Musik! Über Kopfhörer das selbe!
Nun lief das Gerät gestern ca. eine halbe Stunde und plötzlich kam ein knall oder ein ploppen aus den Lautsprechern! Aber nur einmal kurz! Dann nach ca. 2 Minuten wieder ein kurzer Knall oder Plopp!
Was kann das sein?

mfg Magnus
audiophilanthrop
Inventar
#23 erstellt: 02. Jan 2010, 16:08
Knall und Plopp --> oft Tantal-Cs. Dein Signal verschwindet wohl schon in der Vorstufe. Grundrauschen am Lautsprecher feststellbar?


[Beitrag von audiophilanthrop am 02. Jan 2010, 17:01 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#24 erstellt: 02. Jan 2010, 17:50
Hallo Magnus,

Der von Dir beschriebene Fehler ist bekannt.
Sehr wahrscheinlich sind die Tantalelkos C6 und C7 auf der kleinen senkrechten Platine hinter dem Lautstärkeregler durchgeschlagen. Die müssen durch normale Elkos 10 µF/50V (oder 63V oder 100V) erneuert werden.

Grundig hatte damals dort 10µ/35V Tantal Elkos verbaut, die aber auf Dauer (nach 30 Jahren!) den dort anliegenden 30 V nicht standhalten können.

Es gibt zwei Messpins auf dieser Platine. Gegen Masse darf man jeweils nur 30V DC messen. Wenn die Spannung höher ist, ist das ein Zeichen, dass die genannten Elkos sicher defekt sind. Aber auch sonst rate ich zum Ersatz.

Herzlichen Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 02. Jan 2010, 17:54 bearbeitet]
Mo888
Inventar
#25 erstellt: 02. Jan 2010, 20:24
Dann werde ich mal gucken und die erneuern!
Ber ich muss erstmal den Lötkolben in der Garage suchen und dann mal gucken, wie dick der ist! Mal sehen!
oldiefan1
Inventar
#26 erstellt: 02. Jan 2010, 20:37
Für das Entlöten und Löten dieser Kondensatoren an der genannten Stellen brauchst Du unbedingt (!) einen ganz schmalen Lötkolben mit bleistiftdünner Spitze!

Sonst wird das nichts!

Die benachbarten Kontakte liegen nur 1 mm (oder weniger) daneben und man muss durch ein enges Fenster im Metallchassis löten. Man braucht auch eine Entlötpumpe, um die Löcher wieder frei zu bekommen, da es eine doppelseitige Leiterplatte ist und man sonst die neuen Teile da nicht herein bekommt (sonst brauchte man drei Hände, es ist aber kaum Platz für zwei Finger).

Also lass es lieber machen, wenn Du kein geeignetes Werkzeug hast!

Gruss
Reinhard
Mo888
Inventar
#27 erstellt: 02. Jan 2010, 21:19
Das Werkzeug könnte ich besorgen, das ist nicht das Problem!
Das Problem ist, dass ich nicht gerade sooooo der Feinmechaniker bin! Mal sehen, ich werde es besser machen lassen, sonst ist nachher alles zusammengelötet, wenn ich da ran gehe!
hifibastler2
Stammgast
#28 erstellt: 03. Jan 2010, 03:02
Also auf dieser senkrechten Platine sind ja 4 Tantalos drauf, die möglicherweise alle nach Erneuerung rufen. Ich mach es so, daß ich ab und an sie auf die Platinenrückseite löte ohne sie in die Öse zu stecken, es ist nämlich genug Platz. Das geht schneller und problemloser als die Beinchen in die doppelten Ösen zu fummeln. Geht aber auch, ist aber mir oft zu anstrengend. Allerdings habe ich auch ein Gerät, das ploppt immer noch selten auf dem linken Kanal, obwohl ich diese vier alle durch normale Elkos mit 50 o. 63V getauscht habe (waren allerdings gebrauchte). Möglicherweise gibt es noch ein paar Tantalos zwischen Wahlschaltern und Endstufe, die ab und an durchschlagen. Meßtechnisch ist das wohl kaum zu erkennen, man müßte ja beim Plopp gerade messen. Alle Tantalos des linken Signalweges zu wechseln bin ich aber zu faul. Kann durch das Ploppen eigentlich die Endstufe oder der Tieftöner kaputt gehen? Kann man den Feheler eingrenzen, wenn das Ploppen bei steigender Lautstärke der Musik auch lauter ist, oder ploppt es immer bei steigender Lautstärke lauter? Interessanterweise ploppt der rechte Kanal diese Gerätes nur dann, wenn man die Loudness ausschaltet, aber spontan nie! Der linke ploppt, wie erwähnt spontan, aber nie beim Ausschalten der Loudness.

ploppende Grüße
Thomas
oldiefan1
Inventar
#29 erstellt: 03. Jan 2010, 20:27
Wenn die defekten Tantalkondensatoren in der Vorverstärkerstufe sitzen, ploppt es lauter, wenn man die Lautstärke erhöht.

Wenn es im rechten Kanal NUR beim Ausschalten der Loudness ploppt, sollten vorzugsweise C12 und C501 erneuert werden, vorsichtshalber auch C513. Wenn der Fehler danach weiter besteht, auch C504, C508, C509 und C512.

Wenn es im linken Kanal spontan ploppt, sollten primär C6 und C11 ersetzt werden. Wenn der Fehler danach weiter besteht, auch C101, C113, C114, C115, C116.

Wenn der Fehler danach immer noch besteht, bleibt nur noch, ALLE verbliebenen Tantalkondensatoren im entsprechenden Kanal der Verstärkersektion zu ersetzen. Wie Du schon sagtest, das geht viel schneller als die Suche nach dem "bösen Ta-Elko".

Herzlichen Gruss,
Reinhard
Scaramanga84
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 12. Feb 2010, 17:50
Hi Leute!

Ich hatte bei meinem gerade erstandenen R 2000-2 auch das Problem, dass der rechte Kanal viel zu leise war. Ich hab schon die komplette Vorstufe zerlegt (Bauteile kanalweise getauscht usw.), hat aber nix geholfen. Dann bin ich zufällig auf diesen Thread hier gestoßen und tatsächlich: C7 war durchgeschlagen! Danke an Reinhard für den Tip, da hätte ich als allerletztes nachgesehen!

Dann wäre wieder ein Grundig gerettet, wenn das so weitergeht hab ich bald alle Modelle beisammen

Gruß, Andi
oldiefan1
Inventar
#31 erstellt: 13. Feb 2010, 03:16
Hallo Andi,

Schön, dass Du damit auch erfolgreich warst!

Es lohnt sich, diese Geräte zu retten. Guter Empfang, sehr guter Klang!

Es gibt beim R 2000 und R3000 nur zwei bis drei Kleinigkeiten, an denen diese Geräte nach 30 Jahren meist kranken. Es sind immer wieder dieselben Sachen. Da baut sich eben im Laufe der Zeit eine gewisse Erfahrung auf. Einmal wieder ordentlich instandgesetzt - unter Berücksichtigung der Fehlerursache mit entsprechend grosszügiger dimensionierten Bauteilen und diese Geräte sind wieder fit für "eine kleine Ewigkeit".

Hetzlichen Gruss,
Reinhard
hifibastler2
Stammgast
#32 erstellt: 13. Feb 2010, 19:45
Hallo Reinhard,

ich stimme dir vollumfänlich zu, bis auf die Anzahl der Kleinigkeiten, es sind doch etwas mehr, als da wären:
1.Tantalelkos (Tuner/Klang- Lautstärkeregelung)
2.ausgetrocknete "Dicke"
3.unterbrochene Lötstellen bei den Blechen
4.Dauermuting durch Stationstastenaggregat
5.hängende Netzschalter
6.lose Schalterführungen in der Frontblende aller Art
7.graue Schutzwiderstände im Netzteil
8.weglaufende Sender (das Problem habe ich nicht im Griff)
9.Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Viele Grüße
Thomas
oldiefan1
Inventar
#33 erstellt: 15. Feb 2010, 05:00
Nuja Thomas,

ich war halt etwas groszügig!

Deiner Aufzählung kann ich aber grosso modo nicht widersprechen, also sollte ich mich verbessern: 3x3 Kleinigkeiten.

Nr. 8 hatte ich aber noch nie! Alles andere schon, aber dauerhaft reparabel.

Gruss,
Reinhard
Mo888
Inventar
#34 erstellt: 31. Mai 2010, 22:12
Hallo,

ich wollte nur mal kurz bescheid sagen, dass ich nun bei meinem Grundig R 2000 die Elkos C6, C7, C11 und C 12 auf der senkrechten Platine hinter dem Lautstärkeregler getauscht habe.
Nu ploppt er nicht mehr und auch der rechte Kanal funktioniert wieder.

Gruß Magnus
oldiefan1
Inventar
#35 erstellt: 31. Mai 2010, 22:32
Hallo Magnus,

Glückwunsch!

Gruss,
Reinhard
Heinz_Simpson
Neuling
#36 erstellt: 27. Jan 2011, 22:56
Hallo,
habe einen Grundig R2000 Reciver, leider kann man nur noch über die kleinen Stellrädchen für die Senderspeicher einen Sener aussuchen, bei Frequenzauswahl über den großen Tuning-Knopf gestaltet sich das schwerer:
Manchmal dreht man über einen großen Frequenzbereich und man hört nur das Selbe, manchmal überspringt er bei einer kleinen Bewegung viele Sender. Hat man dann mal einen gefunden dauert es nur kurze Zeit, bis er wieder weg ist.
Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Danke
Heinz
e42b
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 12. Mrz 2011, 01:17
Hi,

ich hab letzthin einen HiFi-Reciver 30 vor der Entsorgung gerettet. Dabei waren originale heile Boxen 550 und die originalen Anschlusskabel(!).
Hab ihn eingeschaltet und alle Funktionen getestet. Bis auf ein Lämpchen hinter einem Anzeigeinstrument lief alles. Bei UKW läuft der Sender in den ersten 15 - 20 Minuten ein wenig davon, danach hält er.
Das einzige größere Problem ist, dass er rauscht. Das tut er nicht gleichmäßig sondern variierend in Lautstärke und Frequenzbereich.
Hab mir gedacht, dass das die alten Potis sein können und hab die mit Kontakt 65 geflutet und einige Zeit hin und her gedreht. Ohne Erfolg. Alles wie gehabt. Keinerlei Änderung.

Hat jemand einen solchen Fehler schon einmal gehabt?

Ich würde das Gerät gern reanimieren, zumal ich noch als zweites Paar einen Satz ebenfalls sehr gut erhaltener Audiorama 4000 habe. Der zeitgenössische Dual 1229 rauscht (und rumpelt) mir zu sehr, aber im selben Entsorgungspack war noch ein Telefunken HS 850, der einwandfrei läuft. Da ist allerdings ein Moving Coil-System drin, für das der alte Grundig keinen Eingang hat.

Deswegen die zweite Frage: Sollte ich mir da einen extra Vorverstärker zulegen und wenn ja, was für einen? Oder macht es mehr Sinn, ein dynamisches Sytem einzubauen?

Viel Kram auf einen Haufen, ich weiß. Aber vielleicht kann mir ja doch jemand helfen.
Vielen Dank im Voraus für die Mühe.

Nachtgrüße
Elmar


[Beitrag von e42b am 12. Mrz 2011, 04:25 bearbeitet]
esla
Stammgast
#38 erstellt: 12. Mrz 2011, 06:28
Hallo Elmar,


e42b schrieb:
Der zeitgenössische Dual 1229 rauscht (und rumpelt) mir zu sehr...


dass ein 1229 rumpeln kann ist klar. Er hat einen Reibradantrieb. Der Rumpel-Geräuschspannungsabstand solte höher als 42 dB sein. Das ist völlig normal, wenn nicht muss Du nach dem Reibradantrieb schauen.

Wie allerdings ein Dreher rauschen soll, entzieht sich meiner Kenntnis, da ist nicht mehr drin als ein Abtastsystem und die Drähte, die zum Wiedergabeentzerrverstärker nach draußen führen... eventuell liegt der Fehler eher dahinter?

Gruß Jens (der mit einem DUAL 1226 voll zufrieden ist, da rumpelt und rauscht nichts)
e42b
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 12. Mrz 2011, 12:54
Hi,

ich hab den 1229 an einem Grundig R400 getestet und da hat er hörbar gerauscht. Vielleicht liegt es ja gar nicht am Scheibendreher sondern am Eingang des Receivers. (Der Telefunken rauschte allerdings nicht.) Ich könnte auch mal das System tauschen. Schaun wir mal.

Viele Grüße
Elmar
esla
Stammgast
#40 erstellt: 12. Mrz 2011, 22:14
Hallo Elmar,

ich nehme ganz stark an, dass das Grundrauschen vom Verstärker kommt. Wie schon geschrieben kann Rauschen nicht vom Dreher kommen. Wenn da etwas herkommt ist es in erster Linie Brummen. Ich habe seit einiger Zeit auch eine Grundig Kompaktanlage hier (GRUNDIG Compact Center 330), die rauscht auch wie ein Waserfall, wenn man auf einen (unbeschalteten) Eingang umschaltet und die Grundlautstärke etwas höher dreht.

Gruß Jens
e42b
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 13. Mrz 2011, 01:32
Hi Jens,

dann werde ich erst einmal versuchen, dem HiFi Receiver 30 das oben beschriebene Eigenleben abzugewöhnen.

Ich habe ohnehin etwas Größeres vor, wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb und zwar "überlege [ich], mir ein 4.1 System mit klassischen Komponenten zusammenzustellen:

Vorn:
Verstärker: Onkyo A-8230
Boxen: Life 02 191 1 (mit anderer Frequenzweiche von Reichelt, die den Sound deutlich durchsichtiger macht.) Obwohl die Dinger vom Aldi sind, klingen sie doch wirklich ehrlich geradeaus ohne Schnickschnack oder Effekte. Ich mag die vor allen Dingen deswegen, weil es keine Bassreflexsysteme sind.

Hinten:
Verstärker: Grundig HiFi-Receiver 30
Boxen 1: Grundig Box 550 in die Zimmerecken gerichtet
Boxen 2: Grundig Audiorama 4000 2 m davor im Raum

Subwoofer:
Verstärker: hab ich noch keinen, am liebsten einen Grundig aus den frühen 80ern mit gut Leistung oder s.u. Schön wäre es, wenn man ihn in Brückenschaltung betreiben könnte.
Box: Ne tschechische aus den frühen 80ern, äußerlich etwas zerrockt, Typ nicht mehr erkennbar, technisch i.O., sehr basslastig, obwohl der verstorbene Vorbesitzer speziell klassische Musik gehört hat, oft Opern. Macht mächtig Druck, ohne dass Grenzen hörbar wären, auch ein grades System ohne BR. (Getestet an einem Telewatt VS-70. Das wär mir der liebste dran aber leider unbezahlbar.)

Ansteuerung über Rechner:
Als Soundkarte habe ich eine Terratec EWS88 im Blick.
Der Rechner wird auf jeden Fall schnell genug sein."

Bevor ich aber anfange, muss der HiFi-Receiver 30 ordentlich laufen, weil er auch Kern der Reserve-Anlage werden soll. (Wenn der Rechner mal nicht an ist.)

Abendgrüße
Elmar
hifibastler2
Stammgast
#42 erstellt: 14. Mrz 2011, 23:50
Also ich habe gerade einen R30 restauriert, es war mein Erster und soll auch der Einzige bleiben. Ich habe weinrote Roederstein gewechselt, wo teilweise oben schon rissig waren. Weiter war an der Endstufenplatine einiges nachzulöten, ein Elko war völlig locker, und die Leistungstransistoren der Spannungsregelung werden ziemlich heiß und hatten schon kritische Lötpunkte. Das Ekeligste war das verklebte Stülpgehäuse, beim Rausreißen habe ich mir den Seilhaken vom Netzschalter abgebrochen , das zu reparieren hat mich min. 2Std gekostet.
Nun läuft er echt toll, allerdings (Kategorie unwichtig)streikt der MW-Empfang, was ich auch schon bei anderen Grundig Tunern und Receivern hatte. Gibt es da einen Standardfehler? Ach ja, die 2 Instrumente mit 12V 30mA Lämpchen von Reichelt reilluminiert, allerdings sind diese Lämpchen viel zu dunkel, völliges Totenlicht. Die Orginallampen von Grundig waren deutlich besser.


[Beitrag von hifibastler2 am 14. Mrz 2011, 23:56 bearbeitet]
robtheripper
Neuling
#43 erstellt: 23. Mrz 2011, 14:20
Hallo!
Habe vor kurzem einen Receiver 30 in der Bucht erstanden. Das Display war komplett dunkel, habe alle Glühbirnen bei Conrad gekauft. Welche man braucht, steht hinten am Gerät, und obs ein T5 oder T10 Sockel ist sieht man nach dem Ausbau selber.
Jetzt habe ich aber leider ein anderes Problem:
Erst ging nach dem Einschalten das rechte der Instrumente erst kurz voll nach rechts, und dann wieder auf 0. Ich geh mal davon aus, dass das normal ist. Jetzt bleibt dieser Zeiger aber bei ca. 7 stehen und der Ton ist nur noch gaaaanz leise.
Weiss jemand Rat?
hifibastler2
Stammgast
#44 erstellt: 23. Mrz 2011, 17:12
Die 7 immer oder nur bei gutem Empfang?

P.S.: Ich hatte einen R35 und keinen 30 restauriert, fällt mir ein, aber das sind technisch die gleichen Geräte, nur die X5er Serien sind optisch attraktiver.
robtheripper
Neuling
#45 erstellt: 01. Apr 2011, 12:48
Sorry, das ich mich jetzt erst wieder melde, es sah zunächst so aus, als hätte sich der Fehler irgendwie von selbst behoben.
Wenn der Fehler da ist, steht die Anzeige auf ca. 7, obwohl ich gar keinen Empfang habe (ist nämlich keine Antenne drin).
Manchmal ist der Fehler den ganzen Tag nicht da, und dann wieder eine halbe Stunde nach dem Einschalten, mehrere Stunden nach dem Einschalten, oder sofort nach dem Einschalten. Vielleicht mal auf Verdacht aufmachen und irgendwo saubermachen / mit Kontaktspray behandeln, aber wo?
hifibastler2
Stammgast
#46 erstellt: 01. Apr 2011, 13:50
Also da gibt es leider sehr viele Fehlermöglichkeiten. Ich hatte mal einen Tuner zwecks Reinigung gebadet, und tagelang zeigte er immer alle Striche bei Sendeleistung, das ging dann irgendwann von selber weg.
robtheripper
Neuling
#47 erstellt: 01. Apr 2011, 14:35
Tja, sowas hatte ich befürchtet. Aber saubermachen kann ja (eigentlich) nicht schaden, also mal ausprobieren.
Vielen Dank!
hornhifi
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 16. Sep 2012, 09:43
Grundig Receiver 20 Hifi

Habe die Ehre!

Hat jemand eine Ahnung, wie man den Deckel zwecks Lampenaustausch runter bekommt?
Wie kommt man an die Schrauben, die den Deckel an die Front halten raus?

VG Gerald
Bertl100
Inventar
#49 erstellt: 16. Sep 2012, 23:12
Servus beinander,

der Receiver 20 hat ein Gehäuse, das als "Stülpdeckel-Gehäuse" bezeichnet wird.
D.h. die Frontplatte ist zunächst mal fest mit dem Geräteinneren verbunden.
Das Geräte-Innere nenne ich jetzt mal Chassis.

Über das Chassis ist von hinten der Gehäusedeckel drübergestülpt.

Wenn man die richtigen Schrauben gelöst hat, könnte man also das Gerät mit der Frontplatte nach oben halten, und an ebendieser Frontplatte halten. Da fällt der Deckel nach hinten herunter.

Im allgemeinen sind einige Schrauben an der Geräte-Unterseite (meist sogar markiert) und einige auf der Rückseite im oberen Bereich zu lösen.

Ich muß sagen, ich habe schon einige solcher Gerät geöffnet. Und trotzdem spreitzen sie sich immer noch gelegentlich gegen das öffnen. Zu oft sind auch Gehäuseteile deformiert oder sonst wie beschädigt, weil schon mal jemand unwissend hantiert hatte :-)

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#50 erstellt: 17. Sep 2012, 16:46
Moin,
wenn beim R20 die Front noch am Chassis ist, dann haben sie das Gehause beim R25 und seinen Verwandten grundlegend geaendert. Hier muss man die Knoepfe abziehen, die mit einem Kreis markierten Schrauben auf der Unterseite herausdrehen, die drei oben auf der Rueckseite loesen und das Chassis nach hinten aus dem Gehause herausziehen. Bei diesen Geraeten ist die Front mit dem Gehause verbunden.

73
Peter
Mitch77
Neuling
#51 erstellt: 11. Apr 2014, 11:55
Servus Hifi-Freunde,

ich habe vor ein paar Monaten einen Grundig R2000 ersteigert - etwas angestossen hier und da, aber klanglich gefiel er mir sehr gut. Bis sich recht bald jenes Ploppen und der stark erhöhte Bass einstellte, welches hier im Forum schon beschrieben wurde. Las ich mich hier also ein und wechselte die 4 Tantals (C6, C7, C11, C12) auf der senkrechten Laustärkeplatine gegen spannungsfestere Elkos aus. Soweit so naja, das Ploppen verschwand, so gut wie. Allerdings sprang nach einer Weile im Betrieb immer noch der Bass auf unverträgliche Pegel hoch, mal plötzlich, mal langsam, hin und wieder auch mit einem Rauschen bei Betätigung des Lautstärke bzw. Bassreglers. Da ich mich damals nicht in der Lage sah die weiteren, tiefer verbauten Tantals in der Vorstufe auszutauschen, lebte ich damit, das Gerät aus- und kurz darauf wieder einzuschalten, bis irgendwann der Bass wieder hochsprang und von vorn. Hmm, naja unbefriedigend...

Nun hab ich mich nochmal rangesetzt und nach den Beschreibungen hier die Bodenplatte abbekommen und toll: die betreffenden Stellen liegen nun sehr zugänglich frei, um alle bösen Tantals in der Vorstufe rauszulöten. Ein Problem ist nun, alle betreffenden Lötstellen auf der Platinen-Unterseite klar zu identifizieren (ich würde vorziehen kurzerhand alle Tantal-Cs Cx01 bis Cx16 gegen festere Elkos auszutauschen, statt den einen Defekten zu finden). Das andere Problem stellt sich nach einem erfolgreichen Auslöten: Wie die Beinchen der neuen Elkos wieder in die (teilweise nicht sichtbaren) Lötaugen bekommen?
Wie geht man da ran? Erstmal anhand eines eindeutigen Bezugspunktes und dem Schaltplan auf der Unterseite die Leiterbahnen bis zu den jeweiligen Tantal-Cs verfolgen usw., erscheint mir noch lösbar. Aber dann, kann man danach die neuen Kondensatoren zur Not auch auf der Unterseite anlöten (ca. 5-6mm Platz zur Bodenwanne)? Andererseits: ließe sich das Senderspeicher-Modul, welches maßgeblich den Zugang zu den Bauteilen der Vorstufenplatine versperrt, irgendwie unkompliziert entfernen, wäre das Austauschen ja kein Problem mehr - hat da jemand Erfahrung mit?

Über hilfreiche Praxis-Tips von erfahrenen Reparateuren des R2000 wäre ich sehr dankbar.

Grüsse, Mitch
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