Reparatur Endstufe Grundig V5000

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V5000_Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Jan 2009, 05:35
Hallo liebe Leut


Ich versuche auch gerade mein geliebtes Stück zu reparieren, ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mich darin ein wenig unterstüzen könntet. Ich bin ein wenig ratlos....

Vielleicht zuvor kurz zu meiner Person, ich bin Maschinenbau-Student, leider verfüge ich nur über profundes elktrotechnisches Halbwissen, ich verusche Lücken durch Ingenieurs Einsatz wett zu machen. Daher verzeihet mir, wenn ich vielleicht triviale Zusammenhänge nicht erkenne...


Also mein Problem liegt in der Endstufe, vielleicht besitzen jemand noch den Schaltplan, macht die Beschreibung einfacher:

Zur Lokalisierung habe ich den Verstäker komplett auseinander genommen, alle von mir festgestellen Fehler wurden an der ausgebauten Endstufe ohne Steckplatte diagnostiziert.

1. Defekt - ein Netzteil-Elko (C504) ist hinüber. Ich denke das war ein in der Folge des eigentlichen Problems entstandenes Opfer.

2. Es liegt ein Kurzschluss im linken Kanal sowohl zwischen der negativen, als auch der positiven Stromversorgung zum Ausgangsignal vor. Den Grund hierfür suche ich noch. Meinem Verständnis nach kommen da nur die 6 Endstufen-Transistoren in Frage, Widerstände sind doch mehr oder weniger unkaputtbar.
Der Hypothse folgend habe ich festellen müssen, das bei allen 4 Verstärker-Transistoren (T1002) (T1004) (T1007) (T1005) Kollektor und Ermittler kurzgeschlossen sind.

Deutet dies darauf hin, dass alle abgeraucht sind? Kann es sein, dass alle auf einmal sich verabschieden?

Ist raus löten zweckmäßig?

Welche Transistoren kann ich als Ersatz verwenden? Haben Ihr da Erfahrungen? Gehen BD249C und BD250C?

Vielen Vielen Dank für eure Hilfe

Axel
oldiefan1
Inventar
#2 erstellt: 16. Jan 2009, 06:52
Hallo Axel,

Ja, die Endstufentransistoren sind durchlegiert, also hinüber! Löte bitte T 1004, T 1005, T 1006 und T 1007 aus und ersetze sie. Nach dem Auslöten prüfe bitte nochmal, ob Du dann immer noch Kollektor-Emitter-Kurzschluss bei T 1002 findest, das kommt mir komisch vor, glaube noch nicht, dass der T1002 (BD237) auch defekt sein soll.

Die Widerstände gehen leider häufig dabei auch kaputt (werden hochohmig). Alle fetten Keramikwiderstände messen, müssen alle durchgängig sein (0.22 Ohm). Nachsehen, ob auf der Platine in der Reihe direkt vor den Endstufentransistoren irgendwelche der kleinen Widerstände dunkel verfärbt oder "verbrannt" sind, diese sind dann meist auch durchgebrannt (messen!).

Ausserdem ist meist die senkrecht davor stehende Treiberplatine ebenfalls betroffen. Auch dort nach defekten und dunkel verfärbten Widerständen suchen und ersetzen. Lötstellen auf dieser Platine (die sehr heiss wird) nachlöten, besonders an allen grösseren Transistoren. Alle Elkos auf dieser Platine erneuern und dafür 105°C Typen nehmen! Die Elkos sind meist geschädigt durch die hohe Temperatur. Alle Transistoren dort auch prüfen.

Natürlich musst Du auch den Elko C504 ersetzen. Der muss 4 cm Durchmesser haben und 5 Lötstifte für PCB Montage. Bei Reichelt bekommst Du den passenden Typ BE 22.000/63. Elkos mit 35 mm Durchmesser passen leider nicht, da sie nur 4 Lötstifte in anderer Anordnung haben.

Bevor das Gerät wieder eingeschaltet werden darf, müssen ALLE Fehler behoben sein, sonst brennen Dir die neuen Transistoren gleich wieder durch. Sicherheitshalber soll beim Einschalten zunächst eine 60 W Glühbirne seriell in die Netz-zuleitung gelegt werden, die den Strom begrenzt. Leuchtet die Glühbirne dauerhaft auf, ist der Verstärker noch defekt, gleich wieder ausschalten! Wenn OK und kein Endstufenkurzschluss mehr besteht, wird sie nicht hell leuchten. Dann mit den Potis auf der Treiberplatine zwischen Messpunkt X und Y jedes Kanals eine Gleichspannung von 22 mV VORSICHTIG einstellen.

Die Endstufentransistoren sind BD 745C (T1004 und T1006) und BD 746C (T1005 und T1007), auch von Reichelt zu bekommen. Die liefern vom chinesischen Hersteller ISC, mit diesen habe ich bisher durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Alternativ kann man statt BD745C auch TIP35C und statt BD746C TIP36C verwenden, die man bei Conrad bestellt und am besten vom Hersteller ST nehmen sollte.

Viel Erfolg!
Reinhard
Bertl100
Inventar
#3 erstellt: 16. Jan 2009, 09:25
Hallo Axel!

Reinhard hat schon alles gesagt.
Schaltplan hast Du?
Gäbe es hier: Link

Gruß
Bernhard
V5000_Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 16. Jan 2009, 16:22
Vielen vielen Dank für die Unterstützung

werd gleich mal die Ersatzteile bestellen, werd berichten wie ich voran gekommen bin.

Dachte daran preventiv alle in Frage kommende Bauteile mitzubestellen. Welchen Transistor (T7) kann statt des GD139 oder BD791 (ist bei mir verbaut worden) genommen werden? Reichelt hat beide leider nicht...

Danke nochmal

Grüße

Axel


[Beitrag von V5000_Fan am 16. Jan 2009, 17:26 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#5 erstellt: 16. Jan 2009, 18:02
Hallo!

Ich habe für den T7 bislang einen MJE243 eingesetzt.
100V/4A/40MHz.
Ein BD791 ist praktisch dasselbe, aber kaum aufzutreiben.
GD139 hat vermutlich dieselben Daten (BD139 hat nur 80V, der GD139 ist für Grundig selektiert, vermutlich auf die höhere Sperrspannung von 100V!).

BD237 (wie er als T1002 verbaut ist) hat zwar auch 100V/2A, was reichen würde, aber nur 3MHz.

Schau, dass du einen MJE243 kriegst, Original von Onsemi/Motorola.
Gibts z.b. bei Fernseh Maul de

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#6 erstellt: 16. Jan 2009, 18:53
Moin,
Bei der Montage der neuen Transistoren auf dem Kuehlkoerper muss darauf geachtet werden, dass die Glimmerscheiben einwandfrei sind und jeder Halbleiter auf dem Kuehlkoerper guten thermischen Kontakt zu diesem hat. Waermeleitpaste verwenden.

Es kann moeglich sein, dass fuer mehrere Transistoren nur eine grosse Glimmerscheibe verwendet wird, die kaum zu sehen ist. Darauf achten und keinesfalls irgendwo eine doppelte Glimmerscheibe unterlegen.

Ein schlechter thermischer Kontakt aeussert sich in einem instabilem Ruhestrom, er wird in der Regel schnell hochlaufen.
Deshalb bei der Einstellung des Ruhestromes unbedingt eine 60W Lampe vorschalten.
Bei korrektem Ruhestrom laesst die Lampe dem Netztrafo etwa 180V Primaerspannung. Das reicht aus, eine Voreinstellung des Ruhestromes ist schon bei 80V Primaerspannung moeglich.
(Ein Tip, den Grundig schon fuer die Reparatur des SV50 angegeben hat)

Bei einem defekten Elko des Endstufennetzteiles gleich alle vier ersetzen. Wenn Roederstein eingebaut sind (die Alternative ist Frako), diese Serie neigt aus einem unbekannten Grund dazu, den Gummistopfen oben herauszudruecken und dann natuerlich auszutrocknen. Findet man merkwuerdigerweise bei allen 100mm Geraeten, also ab R1000/V1000.

73
Peter
V5000_Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 28. Jan 2009, 02:05
Hallo, hier ist nochmal der Maschinenbauer, der sich in Elektrotechnik versucht.

Wie versprochen berichte ich von meine Ergebnissen. Leider hat es etwas länger gedauert, da die Lieferzeiten von Reichelt sagen wir mal suboptimal sind......

Also im Endeffekt hat sich herausgestellt, das einzig die beiden Verstärker-Transistoren T1004 und T1005 durchlegiert waren.

Habe in der linken-Endstufe aber alle Verstärker-Transistoren durch die Typen BD 746C bzw. BD745C von dem Hersteller ISC ersetzt.

Glücklicherweise war meine Diagnose eines defekten Netz-Elkos als falsch erwiesen. Hab da wohl ein Fehler gemacht beim Testen. Dachte mir, dass Multimeter wird mit einem 9V Block betrieben, der Elko ist bis zu 50V ausgelgt, da hab einfach den Widerstand an den Elkos gemäßen. Je nach Polung, war dieser 0 Ohm (sind ja richtig dicke dinger) bis auf eben eine Elko. Der war wohl noch teil geladen.....


Wichtiger ist aber hierbei die Erkenntnis, dass der 5-Pin 22000 µF / 63V nicht geht, da er zu hoch ist und nicht mehr unter den Deckel passen würde. Zudem ist er unnötig teuer....

Hatte mir auch schon den 10000er mit vier Füssen besorgt. Kann glaub ich auch leicht verwendet werden, die Platine ist fasst gänzlich nicht mit Isolierlack versehen, zu dem sind die Leiterbahen sehr flächig ausgelegt. Da hätte mann auch noch ein Loch für den vierpoligen leicht bohren können.

Nun aber zum Interssanten: Ich hab die Transistoren der rechten endstufe ersteinmal gelassen mit dem Ergebnis, dass sie nun gänzlich unterschiedlich klingen. Die Endstufe mit den ISC klingt ersteinmal voluminöser, weil viel basslastiger als die original Transistoren.., selbst mit total rausgedrehten Tiefen vermisst man sicherlich keine Subwoofer. Eigentlich zu too much. Kann das sein? Es es ein Versuch wert vielleicht testeweise die eine Endstufe mit TIP35C bzw. TIP36C auszustatten? Klingen die villeicht besser? (BTW, ich beitze Braun Boxen Typ SM1004)

Des weiteteren wäre ich für eure Ratschläge zu einem andrem Problem: Als ich einem Bekannten von meinem Reperaturen erzählt, bat er mich auch mal über seinen V5000 drüber zu schauen.

Es gab 2. Probleme

1. der eine Kanal rauschte ziemlich stark, was an dem sehr hohen Ruhespannung von ca. 300mV an dem einem Ausgang lag (Sollte ja max 150 mV sein, liegt bei mit nun immer so um die 40mV). Ein Justage des Ruhestrom brachte da auch keine Besserung, schlussendlich stellt sich heraus, dass der Elko C116 hinüber war. Hab dann auf der NF-Steckplatte alle Elkos ausgetaucht - nun wieder alles prima.

2. Ein Kanal kratzt fürchtbar, wenn die Lautstärke oder die tifen Frequenzen justiert werden. Lohnt es sich hier auch, prophelaktisch alle Elkos auf der Klangregler-platine auszutauschen, inwiefern sind auch ander Kondensatoren fehleranfällig? Um das übliche Poti-Kratzen handelt es sich meiner Meiung nach nicht, da das Kratzen zu intensiv ist (meine armen Boxen )

Hab auch schon mit dem gedanken gespielt, die Lautstärke poti zu wechseln, da sie leider beide ein wenig kratzen....
Warum haben die im V5000 5 Anschlüsse?

Bei reichelt und Conrad gibt es High-End regler von ALPS ~ 15€), mit ein wenig Imprvisation gehen die sicherlich hinein.


Interssant bei diesem Verstärker ist auch dessen Endstufe. Diese wurde wohl mehrfach schon repariert, die eine Seite hat BD250C von Texas instruments und BD249C von einem mir unbekannten Hersteller (sieht aus wie ein Blitz).

Die andere Seite hat zwei TIP36C auch von TI und 2 BD249C von unterschiedlichen Herstellern - kurz eine Katastrophe.....


Zum Schluss noch zwei wahrscheinlich laienhafte Fragen (bin halt kein E-techniker)

1. Ich mach (klangtechnisch vor allem) keinen Fehler, wenn ich Elkos mit höherer Spannungfestigkeit nehme? Wo können auch größere Kapazitäten verwendet werden?

2. Kann die Qualität eines Elkos den Klag beeinflussen?

Vielen Danke für eure Ratschläge.

Euer Axel


[Beitrag von V5000_Fan am 28. Jan 2009, 03:17 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#8 erstellt: 28. Jan 2009, 03:10

V5000_Fan schrieb:


Wichtiger ist aber hierbei die Erkenntnis, dass der 5-Pin 22000 µF / 63V nicht geht, da er zu hoch ist und nicht mehr unter den Deckel passen würde. Zudem ist er unnötig teuer....


Huii, ja sorry, war mein Fehler. Ich wollte sagen 22000/40 !


V5000_Fan schrieb:

Die Endstufe mit den ISC klingt ersteinmal voluminöser, weil viel basslastiger als die original Transistoren.., Kann das sein?


Nein, das kann gar nicht sein! Da hast Du noch einen weiteren Defekt an der "reparierten" Endstufe, den Du bisher übersehen hast! Übrigens: T1004 muss BD745C sein und T1005 BD746C. Du hast das bei Dir vertauscht? Oft sind bei durchlegierten Endtransistoren auch noch R26, R28 und R39/R41 defekt, sowie Widerstände auf der Hauptplatine direkt vor den Endtransistoren!


V5000_Fan schrieb:

... der eine Kanal rauschte ziemlich stark, was an dem sehr hohen Ruhespannung von ca. 300mV an dem einem Ausgang lag (Sollte ja max 150 mV sein, liegt bei mit nun immer so um die 40mV). ...schlussendlich stellt sich heraus, dass der Elko C115 hinüber war.


Das glaube ich kaum. C115 ist kein Elko sondern ein 15 Picofarad Keramikkondensator. Schreibfehler? Zu hohe Gleichspannung am Ausgang deutet auf Unsymmetrie im Differenzverstärker oder defekte Endtransistoren.


V5000_Fan schrieb:

Ein Kanal kratzt fürchtbar, wenn die Lautstärke oder die tifen Frequenzen justiert werden. Lohnt es sich hier auch, prophelaktisch alle Elkos auf der Klangregler-platine auszutauschen


Erstmal Potis reinigen! Dafür gibt es im Forum tonnenweise Anweisungen. Wenn Defekt bleibt, dann auf Klangregelstufe Fehler suchen. Defekte Elkos und Tantals kommen dort vor.


V5000_Fan schrieb:

Hab auch schon mit dem gedanken gespielt, die Lautstärke poti zu wechseln, da sie leider beide ein wenig kratzen....


dito!


V5000_Fan schrieb:

1. Ich mach (klangtechnisch vor allem) keine Fehler, wenn ich Elkos mit höherer Spannungfestigkeit nehme? Wo könne auch größere Kapazitäten verwendet werden?


Höhere Spannungsfestigkeit ist gar kein Problem und wirkt sich klanglich nicht aus. Die Lebensdauer wird damit sogar grösser. Nur bei Stützelkos kann man auch leicht grössere Kapazitäten nehmen. Nicht bei Elkos mit andere Funktion. Du musst also verstehen, was der Elko an seinem Platz macht. Wenn Du das nicht sicher kannst, solltest Du die Kapazität beibehalten. Meist haben die Konstrukteure was dabei gedacht!


V5000_Fan schrieb:

Kann die Qualität eines Elkos den Klag beeinflussen?


Wenn der Elko nicht defekt ist und die Sollkapazität hat und auch sonst spezifikationsgemäss, gibt es normalerweise keine hörbaren Unterschiede. Anderes wird von Vodoo-Jüngern behauptet, die auch darauf schwören, dass teure Netzkabel den Klang beeinflussen. Es gibt Hersteller, die machen sich das zunutze und helfen dem Bedürfnis mit extra-teuren Produkten ab Ausser unerträglichem Geschwafel können aber messtechnisch keine Unterschiede im elektrischen Verhalten nachgewiesen werden.

Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 28. Jan 2009, 03:33 bearbeitet]
V5000_Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 28. Jan 2009, 10:30
Vielen Dank Reinhard,

Ich finde es echt super, dass du dein Wissen gerade zu der V5000 hier bereitwillig zur Verfügung stellst. Das hilft mir sehr und es macht mir mehr und mehr Freude sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Hab den Beitrag heute Nacht geschrieben, da sind mir wohl einige Fehler unterlaufen...

Der C116, nicht C115 war defekt

Hatte auch für den T1004 den BC745C genommen...

Hatte eigentlich alle Lastwiderstände in der Nähe der Transistoren überprüft, war soweit nichts auffälliges, werd mich heut Abend nochmal damit auseinandersetzen.

Danke noch mal

Euer Axel
hf500
Moderator
#10 erstellt: 28. Jan 2009, 19:03
Moin,
bei hartnaeckig kratzenden Potis sollte man auf jeden Fall nachpruefen, ob sie nicht etwa unter Gleichspannung stehen.
Die Potis duerfen ueblicherweise keine Gleichspannung fuehren,
selbst der kleinste Gleichstrom fuehrt unweigerlich zu "Drehrauschen".
Bei Gleichspannung die an das Poti angeschlossenen Koppelkondensatoren pruefen.

Das Lautstaerkepoti hat 5 Anschluesse pro Widerstand, weil es je zwei Anzapfungen fuer die "Gehoerrichtige Lautstaerkeeinstellung" (Loudness) hat. Bei eingeschalteter Funktion werden bei kleiner Lautstaerke Baesse und Hoehen angehoben.
Man kann es also nicht ohne weiteres ersetzen.
Mit Potis ohne Anzapfungen wird die Wiedergabe bei kleinen Lautstaerken "flach".

73
Peter
oldiefan1
Inventar
#11 erstellt: 28. Jan 2009, 23:52

V5000_Fan schrieb:

Der C116, nicht C115 war defekt

...

Hatte eigentlich alle Lastwiderstände in der Nähe der Transistoren überprüft,


Hallo Axel,

ich meinte gerade auch die "geometrisch" kleinen Widerstände vor den End-Transistoren und auf der Treiberplatine, die unbedingt überprüft werden müssen! Typisches Zeichen: Dunkelbraun- oder Schwarzfärbung! Die grossen Lastwiderstände rafft es zwar hin- und wieder auch dahin, aber seltener. Dagegen ist es viel häufiger, dass andere Bauteile bei Endtransistorkurzschluss dahinscheiden. Die von mir genau mit Nummer bezeichneten Widerstände auf der Treiberplatine gehören dazu. Ist aber nicht darauf beschränkt. Auch die Dioden und Transistoren des betroffenen Kanals auf der Treiberplatine überprüfen und alle Widerstände vor der Endstufenkühlschiene die R1001 bis R1017!

Zum Kondensator C116: Ja, der macht Sinn.

Gruss,
Reinhard
V5000_Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 29. Jan 2009, 03:01
Hallo liebe Leut,
hallo lieber Reinhard,

ich werde langsam zu deinem größten Fan, deine Tipps sind für mich sehr hilfreich. Danke

Leider konnte ich heute Abend nicht soviel machen, hab mich auf die generelle Beschreibung der Fehler konzentriert. Da ich nun mehr oder weniger zwei Verstärker in Bearbeitung habe und somit leicht vergleichen kann, ich mehrere Quellen verwendete etc. kann ich nun mit Gewissheit folgendes festhalten:

Die von mir reparierte Endstufe funktioniert tadellos, der Sound ist hervorragend.

Die andere rechte Ensdtufe hat dagegen hat einen Fehler, der Klang klingt flach und volumenlos, Tiefen kommen nur sehr schlecht. Hat was vom einem Koffer-Strandradio.....
Zudem konnte ich feststellen, dass das Kühlgerippe um diese Endstufe deutlich heisser ist.


Der andere Verstärker meines Bekannten zeigt in der rechten Endstufe einen sehr ähnlichen Fehler, klingt auch flach und volumenlos. Ist dieser Fehler typisch? Was kann das sein?

Zudem hat dieser Verstärker auch eine Fehler auf der Klangregelplatine. Wenn ich einschalte ist manchmal ein wellenförmiges rauschen/kratzen zu höhren. Und wie beschrieben kratzt besonders bei der Tiefen Justage ein Kanal entsetzlich. Deutlich lauter als das eher leise Kratzen bei betätigen der anderen Frequenzregler, so dass ich nicht nur vom typische Poti-Rauschen ausgehe. Hab da leider auch noch keinen Schuldigen ausmachen können. Zumindest liegen aber alle Spannungen exakt wie im Schaltplan angegeben an.

Für jeden Tipp bin ich wieder sehr dankbar, vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit, dass ich auch mal weiterhelfen kann.




Euer Maschbauer
Axel
oldiefan1
Inventar
#13 erstellt: 29. Jan 2009, 06:35

V5000_Fan schrieb:


Zudem konnte ich feststellen, dass das Kühlgerippe um diese Endstufe deutlich heisser ist.


Hallo Axel,
1. Ruhestrom kontrollieren! Zwischen X und Y Punkt Digitalvoltmeter anklemmen und mit Poti auf der Treiberplatine 22 mV einstellen (bei Lautstärke auf Minimum oder ohne Signal!). Das bei beiden Kanälen. Hatte ich aber schon gesagt.

Bei zu hohem Ruhestrom wirds heiss!

Oder die Endstufe schwingt, oder sie ist defekt! Kann sein, die Endstufentransistoren sind schon "halb" dahin!
Oder ein Fehler in der Vorstufe!

Die Vorstufe prüft man, in dem man mit einem Signalgenerator ein Sinussignal von ca 0.5V bis 1Veff und 400 Hz in einen der Hochpegeleingänge einspeist und dann am Ausgang des Vorverstärkers die Wechselspannung bei beiden Kanälen misst (bei 400 Hz macht es noch ein Digitalvoltmeter, bei höheren Frequenzen Oszilloskop!

Statt Signalgenerator kann auch der PC mit Soundkarte dienen. Es gibt eine ganze Reihe Freeware Programme, mit denen man Sinussignale beliebiger Frequenz erzeugen kann.


V5000_Fan schrieb:

Und wie beschrieben kratzt besonders bei der Tiefen Justage ein Kanal entsetzlich. Deutlich lauter als das eher leise Kratzen bei betätigen der anderen Frequenzregler, so dass ich nicht nur vom typische Poti-Rauschen ausgehe.


Ich kann nur wiederholen: Potis reinigen! Erst danach sollte man an was anderes denken. Das wäre dann ein Elko-Defekt oder seltener ein Transistor.

Gruss,
Reinhard
Zweck0r
Moderator
#14 erstellt: 31. Jan 2009, 10:43

V5000_Fan schrieb:
Die andere rechte Ensdtufe hat dagegen hat einen Fehler, der Klang klingt flach und volumenlos, Tiefen kommen nur sehr schlecht. Hat was vom einem Koffer-Strandradio.....


Wenn das wirklich von der Endstufe kommt, kann da eigentlich nur ein Elko im Signalweg oder in der Gegenkopplung Kapazität verloren haben. Ich würde alle Elkos und Tantalperlen der Pauschalmülltonne überantworten.

Grüße,

Zweck
V5000_Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 20. Feb 2009, 22:52
Es ist zwar schon ein wenig länger her, aber ich habe nun endlich die Zeit gefunden dieses "Projekt" zu beenden. Beide Verstärker sind quasi im "Neu-Zustand" - ohne eure Hilfe wäre das sicherlich nicht möglich gewesen - Danke

Ich möchte von meinen Erfahrungen aber kurz berichten - es mag jemanden bei seiner Reparatur nützlich sein:

1. V5000


1. Lautsprecherrelais schalten nicht: Alle vier Verstärker-Transistoren einer Endstufe waren durchlegiert. Dies bewirkte, dass die Spannungsvergleichschaltung, die die LS-Ralais ansteuert, ein Schalten dieser verhinderte und die Boxen vor dem sicheren Tod bewahrte.

Habe die vier Transistoren durch BD 745C / BD 746C ersetzt. Andere Teile in der Endstufe waren nicht defekt, wurde aber überprüft.

Habe den Ruhestrom mit in Reihe vorgeschalteter 80W Birne voreingestellt, bevor ich im voll-bestromten Zustand die Endjustage vornahme.

Hatte leider kein besonders gutes Multimeter, so dass beim ersten Anlauf ich eine zu große Spannung zu ließ mit der Folge, das einer der Widestände R1005 / R1006 bzw. R2005 / R2006 wortwörtlich abrauchte. Gott sei Dank ist aber sonst nichts schlimmeres passiert. - Also hier immer extrem vorsichtig sein! (und ein gutes Multimeter kaufen )

2. Kratzen und Rauschen bei Bedienen der Klangregeler: reinigen der Potis - hier extrem vorsichtig - keine Sprays benutzt (hier auch extra Dank an Forenmitglieder, die eindringlich vor der bedenkenlosen Nutzung von Kontaktsprays warnen)

Habe ein Papiertuch mit Spiritus getränkt und einen Fetzen um eine Stecknadel gewickelt. Über diese habe ich die Abnehmer der Potis vorsichtig gleiten lassen - Schmutz im Tuch , Sound perfekt.

3. In einem Kanal waren die Bässe stark unterrepräsentiert. Nach langer Suche konnte ich den Fehler eingrenzen, er lag auf der Klangregelplatine.

Hier habe ich wohl am meisten dazu gelernt (bzw. Zeit vergeudet ), es lag nicht! an einem Kondensator, eher wohl an einer klaten Lötstelle. Nach ewige Messen, Testen, Nachlöten war der Fehler dann weg. Ich kann aber nicht genau sagen, an was es schlussendlich lag....


2. V5000

1. Hohes, vernehmbares Grundrauschen auf einem Kanal - Kleine permanent anliegende Spannung an einem Ausgang (300 mV) - Grund - defekter Elko C113 (C13)

2. Assymetrisches Klangbild zwischen den Kanälen - Ungleich eingestellter Ruhestrom and den Endstufen. Justage (s. oben) verbesserte auch die gesamte Wärmeentwicklung.

3. Kratzen / Rauschen bei Klangregelung - Potis putzen (s. oben)

4. Rauschen am Eingang TB1 - alle Kondensatoren (sind nur wenige) in der Vorstufe erneuert - nicht genauer den Grund nachgeforscht.

5. Knacksen bei Ein / Auschalten der Lautsprecher. LS-Relais geputzt, Kontakte vorsichtig durch Schleifen mit 400er Papier gereinigt - Perfekt


Das ist das Resultat meiner Odysee - bin aber ein bisschen Stolz auf mich als Maschbauer

Danke nochmal an das Forum

Euer Axel

P.S.

eines noch: dachte kurzweilig mal die Volume Potis zu erneuern, ist aber schwierig, das dieser in der V5000 fünf Anschlüsse (wg. Lin/Con.) hat. Die zusätzlichen Anschlüsse sind symetrisch innerhalb an die Kohleschicht angschlossen. Den Poti kann man natürlich leider nicht mehr erwerben. Ich dacht mir, dass man doch vielleicht auch einen üblichen dreipoligen nehmen kann und die beiden übrigen Anschlüsse mit den Endanschlüssen kurz schließen würde. Zusätzlich würde ich einen entsprechend dimensionierten "parallelen" Widerstand zwischend den zusätlichen Enden einlöten. Würde das funktionieren?


[Beitrag von V5000_Fan am 20. Feb 2009, 23:02 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#16 erstellt: 21. Feb 2009, 00:16
Hallo!

Gratulation zur geglückten Reparatur!

Nun, ein Poti ohne Abgriff geht sicherlich.
Aber was Du auch immer drehst und modifizierst:
Die Loudness (Contour) ist dann definitiv weg.
Die braucht diese Abgriffe.

Gruß
Bernhard
oldiefan1
Inventar
#17 erstellt: 21. Feb 2009, 03:55
Glückwunsch Axel!

Sollte aber nochmal ein Kontaktproblem an einem Relais auftauchen, nicht mehr mit 400er Papier drangehen!

In ganz hartnäckickigen Fällen ist 800er Körnung das höchste der Gefühle! Sonst nimmt die Kontaktfläche Schaden. Aber in den allermeisten Fällen hilft schon das mehrfache durchziehen eines schmalen Papierstreifens durch die geschlossenen Kontakte. Den Papierstreifen vorher mit Tuner 600 Spray oder Kontakt 61 befeuchten.

Gruss,
Reinhard
hf500
Moderator
#18 erstellt: 21. Feb 2009, 21:00
Moin,
zum Polieren von Relaiskontakten verwende ich 1000er Korundpapier, das mit Sontakt 61 getraenkt wurde.
Das Schleifpapier ist grundsaetzlich mit K61 (Oszillin etc.) zu traenken, das nimmt ihm etwas die Schaerfe.
(Maschinenbauer kennen den Trick mit geoeltem Schleifpapier ,-)

400er ist natuerlich fuer Relaiskontakte viel zu grob, damit kann man viel ruinieren.

Aber Schhleifpapier ist die zweite Wahl, zuerst sollte man es mit einem rauhen Papierstreifen, getraenkt mit K61, versuchen, den man durch die geschlossenen Kontakte zieht.
Wenn die Kontakte nicht mehr "abfaerben", duerfte man Erfolg haben.

Vielleicht sollte man sich fuer Relaiskontakte mal mit Polierpapier versorgen....

73
Peter
uwedamm
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 26. Mrz 2009, 04:38
Hallo,

auch von mir vielen, vielen Dank fuer die Tipps zum V5000

ich beschaeftige mich als "Laie" (diplomphysiker mit doityourself erfahrung in der elektronik) seit ein paar jahren mit diesem geraet). Meinen ersten Grundig V5000 habe ich 1987 gekauft (damals gebraucht fuer 190,-DM) er funktioniert immer noch!

Zusaetzlich zu den hier schon genannten defekten habe ich noch folgenden, der bei mir bisher bei etwa 8 von 10 V5000 aufgetaucht ist:

Die Schalter fuer Monitor und Loudness werden im laufe der jahre hochohmig. Das fuehrt zu einem massiven anstieg des Klirrfaktors im ausgangssignal (teilweise ueber 1% an Stelle von 0.02%) ueber breite spektrale bereiche

Dank eurer tipps weiss ich nun, wie ich die schalter in zukunft saeubern werde. Bisher habe ich folgendes gemacht:

1) Schalter ausgeloetet
2) auseinandergebaut... vorsichtig die 4 umgebogenenen metallbleche aufhebeln (geht gut mit einem kleinen Drahtschneider)
3) vorsichtig die 4 bzw 2 kupferschlitten von der schiene genommen und ersteinmal alles in spiritus getraenkt
4) die kupferschlitten und die schienen mit 600er schleifpapier geschliffen (ok ihr habt recht, das ist ziemlich grob, mache ich in zukunft mit 1000er und kontakt61)
5) alles mit tuner600 eingesprueht und trocken geputzt
6) alles mit vaseline (kontakt 701) eingesprueht
7) wieder zusammengebaut und eingeloetet...

ich bin gespannt wie lange die schalter nun halten...

derselebe defekt tritt auch beim einschalter und den beiden schaltern fuer die ausgangsrelais auf, ist dort jedoch nicht so kritisch (hier funktionieren die schalter noch bis zu einigen kiloohm)


nun noch eine frage, bccomponents hat kondensatoren im angebot, die im netzteil verwendet werden koennen (10000uF,63V oder 15000uF,63V
Typen: MAL2051 48103E3 oder MAL2051 58153E3)
leider habe ich keinen distributor gefunden, der die in kleinen stueckzahlen anbietet. ECOMAL wuerde 350 Stueck zu je ca. 4,- EUR (ohne MwSt) liefern (also etwa 1600EUR incl. MwSt) Hat vielleicht jmd eine moeglichkeit an geringere stueckzahlen zu kommen oder haben vielleicht ein paar von euch lust eine gemeinsame bestellung an den start zu bringen? ich wuerde so 50-60 stueck haben wollen.

Ach ja, die entstufentransistoren (BD745C und BD746C gibts auch bei Kessler-electronic.de, das sind jedoch recht dubiose typen (selbst die bauform ist nicht immer gleich...) funktionieren jedoch prima und sind extrem billig (etwa 1,- EUR/stueck)

noch eine kurze dumme frage von wegen kontaktproblemen:
die kontakte zwischen Endstufen und Treiberstufenplatine (26 Stueck) lassen sich also mit Kontakt61 reinigen?
Wie mache ich das genau?
1) alle einspruehen draufstecken, fertig
oder
2) nach dem draufspruehen noch mit schmirgel "reinigen"
oder
3) einspruehen und mehrfach draufstecken und wieder abziehen?

Dasselbe gilt fuer die buchse 1B? (4poliger verbinder zwischen vorverstaerker und endstufe)
Dieser macht genauso wie die monitor/loudness schalter uebelste probleme (ebenfalls erhoehter klirrfaktor)


und nun zum abschluss noch ein kleiner tipp an alle kondensator-Esoteriker... sie sollen sich doch einmal eine liste aller kondensatoren im V5000, die im signalweg liegen machen und dann ueberlegen, wie das so goil klingen kann:-)


Uwe

"Der Mangel an mathematischer Bildung gibt sich durch nichts so auffallend zu erkennen, wie durch maßlose Schärfe im Zahlenrechnen", C.F. Gauss
audiophilanthrop
Inventar
#20 erstellt: 26. Mrz 2009, 13:26

uwedamm schrieb:
Die Schalter fuer Monitor und Loudness werden im laufe der jahre hochohmig. Das fuehrt zu einem massiven anstieg des Klirrfaktors im ausgangssignal (teilweise ueber 1% an Stelle von 0.02%) ueber breite spektrale bereiche

Ui, so viel. Diodencharakteristik (mehr oder weniger Schottky) läßt grüßen.

noch eine kurze dumme frage von wegen kontaktproblemen:
die kontakte zwischen Endstufen und Treiberstufenplatine (26 Stueck) lassen sich also mit Kontakt61 reinigen?
Wie mache ich das genau?
1) alle einspruehen draufstecken, fertig
oder
2) nach dem draufspruehen noch mit schmirgel "reinigen"
oder
3) einspruehen und mehrfach draufstecken und wieder abziehen?

Punkt 3 klingt nicht schlecht. Kannst auch Oszillin nehmen, überhaupt sollten Kontakte etwas weniger kritisch sein als z.B. Potis.

und nun zum abschluss noch ein kleiner tipp an alle kondensator-Esoteriker... sie sollen sich doch einmal eine liste aller kondensatoren im V5000, die im signalweg liegen machen und dann ueberlegen, wie das so goil klingen kann:-)

Die dürften ja auch allesamt vernünftig implementiert sein, also keine ohne Vorspannung o.ä.
Bertl100
Inventar
#21 erstellt: 26. Mrz 2009, 13:30
Hallo!

Einer pro Kanal ohne Vorspannung ist leider schon drin.
Der übliche Fußpunkt-Elko am invertierenden Eingang der Differenzstufe der Endstufe (C14 / C114, 470µF/10V) läuft auch im V5000 ohne Vorspannung :-(

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#22 erstellt: 26. Mrz 2009, 20:10
Moin,
die Elkos fuer das Endstufennetzteil hat Reichelt,
BE 10000/63 oder BE 15000/40, wenn die Spannungsfestigkeit noch ausreicht.

73
Peter
oldiefan1
Inventar
#23 erstellt: 26. Mrz 2009, 22:49

uwedamm schrieb:

Die Schalter fuer Monitor und Loudness werden im laufe der jahre hochohmig. Das fuehrt zu einem massiven anstieg des Klirrfaktors im ausgangssignal (teilweise ueber 1% an Stelle von 0.02%) ueber breite spektrale bereiche


Da kann ich Uwe nur bestätigen! Wenn meist mit eingeschalteter Loudness gehört wird, sind in der Stellung "linear" der Übergangswiderstand und der Klirrfaktor hoch, in der Stellung "contour" aber normal.

Gruss,
Reinhard
uwedamm
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 01. Apr 2014, 13:09
Hallo zusammen,

ich weiß der Thread ist alt... ziemlich alt...

eben drum hier mal ein Zwischenstand bzgl. der Monitor/Loudness-schalter.

Habe gestern einen V5000 gemessen, bei dem ich die Schalter 2009 gereinigt hatte...

immer noch OK:-) scheint also geklappt zu haben



4) die kupferschlitten und die schienen mit 600er schleifpapier geschliffen (ok ihr habt recht, das ist ziemlich grob, mache ich in zukunft mit 1000er und kontakt61)
5) alles mit tuner600 eingesprueht und trocken geputzt
6) alles mit vaseline (kontakt 701) eingesprueht


Uwe
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