Marantz 4300 - FR rumpelt

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Ulf_99
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Sep 2008, 02:19
Hallo Leute,

erstmal vielen Dank für all die Anregungen zu meinem Pro-
blem, es ist gelöst, der 4300 läuft wieder einwandfrei und
astrein.

Kein Blub, kein Rumpeln, kein kkkkrrrrr - eine Erlösung,
habe zuletzt nur noch angespannt Musik gehört und perma-
nent auf die grässlichen Geräusche gewartet.

Hier erstmal, in Kopie, der alte Beitrag :

____________________________________________________________


Hallo Leute,

bin Neuling hier und möchte diesen Thread nochmal hervor-
holen.

Bin Besitzer eines Marantz 4300 BJ 75, SN 52391, gekauft
im März 1976 .

Der 4300 leidet an einigen Problemen, ich will da mal 'ran.

1) Rumpeln : Kanal FR rumpelt ganz leise vor sich hin,
mal mehr, mal weniger, dann ist 'ne zeitlang
Ruhe - dann gehts wieder los.
Oft beginnt das Rumpeln mit einem sanften
"Blub" oder "Plop" .

4x Pre out - Main in Stecker sind ex, bleiben
noch die Lsp.-Relais ?? Oder evtl Koppel Cs
mit Leckstrom ?

Frage an Rüsselschorf : Hallo, was kosten die
LSP Relais bei Dir ? 48V DC, 4x Ein o. 4x
Wechsler, Pin - Layout ?

2) Potis und Schalter kratzen : Habe an der Nordseeküste
schon Kontakt WL, K 60 und K 61 bestellt, dito die
Elkos für die NT-Platine, hoffe damit die Geräusche
"wegreinigen" bzw. löten zu können. Local-Remote SW
ist auch vorgemerkt.

3) Frage : Die beiden 20.000uF / 50V Elkos vom NT, in
meinem Schaltplan ( Original mit Gerät bekommen, EU-
unit ) sind das C 005 und C 006 - macht es Sinn, auch
diese beiden Cs zu erneuern ?

4) AT der angesprochnen Vorstufen-Transistoren : Wie
wichtig ist das, welche Fehlersymptome ?

Habe diese Links gefunden, von normanO ?

http://ichwillinsind...urieren_1/index.html

und HiFi Engine :

http://www.hifiengine.com/manuals/marantz/4300.shtml

Gruss

Ulf

PS : Raucherhaushalt ... .

Zum Anfang des Threads : 'Vari Matrix' heisst die 4 aus 2
Elektronik bei Marantz - afaik .

http://www.hifiengine.com/manuals/marantz.shtml

[Beitrag von Ulf_99 am 09. Aug 2008, 05:05 bearbeitet]


Ende________________________________________________________


Soweit die Vor-Info,

hier jetzt die techn. Fakten :

Habe zur Rep. erstmal versucht, den Offset für alle 4 Ka-
näle einzustellen. 3 K waren ok, innerhalb +/- 5 mV, Drift
( 15 Min ) +/- 2 mV, FR ( der Rumpelkanal ) war schlecht
einstellbar, mit springenden Messwerten.

Nach ca. 15 Min betrug die FR Drift + 1.2 V, beim Anpusten
der Platine reagierte der MW heftig, plötzlich waren es
nur noch 300 mV.

Habe dann erstmal 2 alte Auto-Boxen und ein Scope ( Hameg
605, 2x50 Mhz ) angeschlossen und bin mit Haarfön und K75
auf die Suche gegangen.

Ursache war H 739 auf PCB P700 ( Endstufe ), das ist die
Vorspannungsdiode für die Stromquellenschaltung H 705 die
den ersten Differenz-Amp H 701 + H 702 speist.

So ne Art Zenerdiode für 1.24 bis 1.34 V bei 5 mA ( grauer
Punkt ),heisst VD 1212 und ist seit 20 Jahren vergriffen.

Habe als Ersatz alte Zenerdioden ZF1V3 und ZF1V4 , 200 mW,
genommen, bei 5 mA auf 1.35 V selektiert und die VD 1212
von Kanal FR und FL erneuert, auch FL rumpelte ganz leise
wie ich bei der Rep merkte.

2 mal 1N4148 in Serie geht auch, nur die Bias-Drift wird
stärker bei Erwärmung.

Bei FR war R 731 - 82 R ziemlich schwarz, hatte aber noch
85 R, erneuert weil wahrscheinlich Folgefehler von H 739.


Hatte schon vorher die Speaker-Relais erneuert ( Danke
Helmut, Du bist Speed-King, am So telefoniert und am
Di waren die Relais in HH - super, und danke auch für
Deine Ratschläge, haben sehr geholfen, spez der bezüglich
der Betriebsspannung an der PM 01 Phase Control PCB )

... erneuert und alle Schalter und Potis gründlich gesprayt,
erst K60 3x zum Schluss 1x K61.

Alles wieder zusammengebaut und den Marantz gestartet,
FR machte immer noch Geräusche, sehr viel leiser als
vorher aber ziemlich ähnlich, Doppel-Frust.

Offset und Bias liessen sich aber jetzt einwandfrei ein-
stellen und waren stabil, also noch ein Fehler im Gerät,
vor den Endstufen.

Habe dann blind HE 21 bis HE 24 in der Vorstufe vor dem
Klangregelnetzwerk erneuert, endlich war Ruhe ( ohne
Signal ), waren 4 x VD 1212 ... .

Und dann fiel mir noch auf, dass die Stereolampe recht
dunkel geworden war im Laufe der Jahre. und überhaupt,
irdendwie war der Marantz doch früher besser bei AM und
UKW - war mir nie so aufgefallen, höre meist Konserve.

Musste dann noch H 804 ( 2SD 331 ~ BD 239 B ) im Netzteil
erneuern um die Versorgung für den Tuner wieder auf ca.
14 V zu bringen, der 2SD 331 war wohl über die Jahre
"schwach" geworden, der Ausgang lag bei ca. 6.8 V .

Der neue Transistor passt gut zu den neuen Elkos im NT !

Habe noch ne neue Stereo Lampe eingebaut ( Glasstecksockel,
12 V - 30 mA ) und nun geht alles wieder.

Als Ersatz-Skalenlampen habe ich Sofitten 6.3 V - 250 mA ~
1.6 W genommen, sind ausreichend hell und werden nicht so
heiss wie die Original-Lampen mit 3.0 W .


@ normanO : Auch Dir möchte ich danken u.a. für den reich
bebilderten 2 teiligen Beitrag, der hat mich so richtig
motiviert, den Marantz mal in Angriff zu nehmen - auch
dank der guten Bilder habe mich später nahtlos im Gerät
zurechtgefunden.

Links zum Schaltplan und zum Service-Manual finden sich
oben in dem alten Beitrag.


Jaaaaaaaaa, mensch was soll ich noch sagen, der Marantz
ist voll ok und ich bin begeistert. Ich hoffe, jetzt wirk-
lich alle Fehler gefunden und beseitigt zu haben, ist ein
gutes Gefühl !

Und hier noch ein Link :

Habe 4 JBL L36 Decade-Boxen, BJ 76, 2 habe ich 1998 bei
Harman in Heilbronn reparieren lassen, nur neue Bass-Sicken,
war sprachlos über Kosten von DM 651,- .

Habe Ammon Audio in Kiel gefunden und vor 2 Wochen für
die anderen beiden Sicken EURO 60,- plus Porto gezahlt,
wohlgemerkt für beide zusammen, die Rep. ist tadellos
und die Speaker klingen wie vorher.

http://www.ammon-audio.de/0333289a870a53901/index.html



Gruss an Alle von einem zufriedenen
Marantz Besitzer,

Ulf


[Beitrag von Ulf_99 am 11. Sep 2008, 02:39 bearbeitet]
norman0
Inventar
#2 erstellt: 15. Sep 2008, 06:21
Hallo Ulf,

herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Reparatur. Da war aber viel kaputt... Aber Hauptsache er läuft wieder
audiophilanthrop
Inventar
#3 erstellt: 15. Sep 2008, 12:51
Diese VD1212 scheinen ja sehr anfällig zu sein. Finden sich wohl auch in diversen Sansuis und Sony VFET-Amps.
norman0
Inventar
#4 erstellt: 16. Sep 2008, 10:43
Durch was lässt sich denn die VD 1212 sinnvoll ersetzen?
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 16. Sep 2008, 22:11
Um den OP zu zitieren:

Ulf_99 schrieb:
Habe als Ersatz alte Zenerdioden ZF1V3 und ZF1V4 , 200 mW,
genommen, bei 5 mA auf 1.35 V selektiert und die VD 1212
von Kanal FR und FL erneuert, auch FL rumpelte ganz leise
wie ich bei der Rep merkte.

2 mal 1N4148 in Serie geht auch, nur die Bias-Drift wird
stärker bei Erwärmung.

Die Variante mit den Z-Dioden klingt vernünftig.

Es gibt aber noch andere VD..., etwa VD1122 (Vf = 0,62 .. 0,67 V @If = 1,5 mA). Da müßte man wohl auf selektierte Si-Dioden zurückgreifen. Im Original sind das wohl spezielle Stabi-Dioden, aber keine Zener, wenn ich das richtig verstanden habe.
norman0
Inventar
#6 erstellt: 17. Sep 2008, 06:20
Laut Teileliste im Service Manual sind das Varistoren. Im Schaltplan sind es aber Dioden
Ulf_99
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Sep 2008, 03:30
Hallo Leute,

freue mich über den regen Verkehr im Thread !

Der 4300 lässt mich nicht los, mir ist noch so einiges
im Kopf rumgegangen und eingefallen ... keine Sorge,
"er" läuft einwandfrei.

1) Auf den Endstufen PCBs sind noch je 4 Puffer-Elkos
330 µF / 50 V , so als direkte Energiespeicher für die
Endstufen - wichtig bei Impulsen und spez. wichtig bei
den langen Verdrahtungen NT - Endstufe.

Ich habe die insgesamt 8 Cs mit 470 µF / 63 V / 105 °C
ersetzt, Baugrösse ist ok, uU. würden 1 mF Cs passen.

2) @ DV : Danke für Deinen Beitrag im alten ( Marantz RR )
Thread.

Bin mit Elektronik vertraut, bin Med. E'tronik-Techniker,
58 J., habe kl. E-Werkstatt mit Messgeräten zur Verfügung.

Dein Hinweis auf die Vorstufentransis : Habe inzwischen
das S-Manual und das extra Blatt "Bufferamps ..." noch-
mal gelesen, HE 13 bis HE 20.

Die 2SC945 und 2SA733 gibts an der Nordseeküste, aus
China ? Wo gibt es welche mit guter Qualität, wäre für
Hinweis dankbar - habe noch nicht nach Vergleichstypen
gesucht - gibts noch was edleres aus EU oder USA oder
Japan ?

3 ) Die Vorspannungsdiode VD1212 , irgendwie behagt mir
die Lösung mit den Zenerdioden nicht so ganz - es muss
noch was besseres geben - sagt mein E-Bauch.

Meine alten Tabellen ( ddv 1 03/88 ) sagen : VD 1212,
Stabilizer-Diode, 1.24 bis 1.34 V bei I = 1.5 mA,
Temp-Koeffizient -3.6 mV/°C.

Wieso hat M. die Temperatur-Drift einer B-E Strecke von
-2 mV/°C mit den -3.6 mV/°C der VD 1212 kompensiert ??

Und wieso war die Bias Drift bei meinem Versuch mit den
beiden 1N4148 grösser als mit VD 1212, die beiden A-K = P-N
Strecken der 4148 bringen zusammen -4 mV/°C das ist doch
nahedran an -3.6 mV/°C ??

Oder soll der Vorstrom ( Bias ) abnehmen bei höherer
Temp. ?? Oder wird hier eine positive Bias-Drift der
Folgestufen kompensiert ??

Meine MWs mit 2x 4148 ergaben eine Drift von 12 mV auf
21 mV ( VD 1212 = 12 auf 15 mV ) an den beiden Emitter-
Widerständen ( je 0.2 R ) der Endstufentransis, nach
ca. 2 Std Leerlauf.

Von Drahtschlaufe zu Drahtshlaufe an den Rs ( und auch an
den Mess-Punkten der Sockel-Leiste ) ist U= 12 mV, bei 0.4 R
ergibt sich ein Bias- ( Vor-) Strom von 30 mA.

Bei 21 mV sind es 52 mA und bei 30 mV sinds 75 mA, ab 50 mV
~ 125 mA wird es wohl langsam zuviel, 0.125A x 70 V ( +35 V
vs. -35 V ) ergeben knapp 9W Ruheverlustleistung, das ist
das Vierfache von 2.1 W bei 12 mV.

Übrigens : Die o.a. uralten Zenerdioden die ich für FR und
FL verwendet habe driften von 12 auf 14 mV und sind damit
vom Temp'gang den VDs ebenbürtig.

Viele Fragen ... .

Möglicher Ersatz für VD 1212 ( Org. Ditratherm/BRD und
Nippon Semiconductors ) sind :

A ) Philips, Low Voltage Stabistor BAS 17, nur SOT23 = SMD
Gehäuse 0.725 V bei 5 mA, T-K ?, ergibt mit 4148 ( 0.6 V ,
T-K -2 mV/°C ) ca. 1.325 V, Gesamt T-K ?

B) National Semiconductor LM 185-1.2 und LM385-1.2 mit je
1.235 V, T-K eher klein ?

C) Linear Technology LT1004 M mit 1.235 V, T-K eher klein ?


Während des Schreibens wurde mir klar, dass die Zenerdioden-
Lösung eigenzlich ganz gut ist ... evtl. ist sie mir ein-
fach nur zu simpel ?

Und noch ne Idee : Man könnte die beiden 4148 mit 2 Tran-
sistor-Dioden* ersetzen. Ergibt steilere Diodenkennlinie
spez. im Bereich < 5 mA und bessere Linearität sofern
die Ts ne hohe Verstärkung haben, T-K ist -2 mV/°C, geht
wunderbar mit alten NPN Beständen BC107/8/9 C - das C
für hohe Verstärkg. ist wichtig.

* Sil. NPN Transistor als Diode geschaltet : Basis an Kol-
lektor = Anode und Emitter = Katode, Basis-Emitterstrecke
ist die ( verstärkende ) Diode.

Habe Schaltung früher zum schneller- und empfindlicher-
machen von trägen Zeigerinstrumenten benutzt, bringt
gute Resultate.

Ist mir auch aufgefallen : In der Stückliste ( engl.) steht
Varistor, im Schaltplan sind 2 Dioden in einem Gehäuse ge-
zeichnet - in Flussrichtung.

Ein Varistor ( deutsch ) kanns aber wohl nicht sein, denn
das ist ein spannungsabhängiger Widerstand.

So, das war mein derzeitiger Input, Denken kostet nichts -
freu' mich auf Anregungen.

Ulf


[Beitrag von Ulf_99 am 18. Sep 2008, 03:56 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#8 erstellt: 18. Sep 2008, 10:58
Hallo Ulf,

die alten KleinsignalTransistoren ersetze ich mit 2SC2240 bzw 2SA970,passt fast immer. Die Ware von der Nordseeküste ist fast immer chinafake.
Bei RS Components gibts die aber als original Toshiba Transistoren.

VD1212 habe ich schon lange keine mehr, habe diese dann immer durch 2 Si-dioden ersetzt. Da gerade ein 4400 zur Restauration ansteht, werde ich mal mit dem LM385Z experimentieren. Aber eigentlich soll die VD1212 ja einer Temperaturdrift entgegenwirken indem VD1212 seine Schwellspannung bei Erwärmung ändert. Der LM385 dagegen, wird seine Spannung unter allen thermischen Umständen konstant halten........na, mal sehen was dabei rauskommt.

Übrigens, bei manchen 4300/4400 Endstufen ist unter dem Kühlblech für die Treiber noch der berüchtigte 2SC458 versteckt, raus damit.

Gruß, Helmut
Ulf_99
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 19. Sep 2008, 02:35
Hallo Helmut, hallo Leute,

danke für die Transi-Typen und den RS Tipp, habe bei RS
schon früher gekauft - schnell, gut und nicht die Billigsten.

Das mit der Schwellspannung des VD 1212 sehe ich genauso,
die LM und LT Typen sind vom Tk her zu gut zum Kompensieren,
sind eher Referenzdioden. Ich fürchte, Du wirst eher mehr
Drift sehen, bei Bias und Offset.

Habe nochmal in die ddv1 geschaut, alte Zenerbaureihen,
da sind auch Stabis aufgeführt, Z1, Z1.5, ZE1.5, ZPY1 -
bis auf Z1 ( 200 mA ) mit If von 40 mA, allerdings mit
astronomischen Tks, -23 bis -26 mV/°C ! Der If der VD 1212
liegt bei 1.5 mA, das ist 25x kleiner als 40 mA, der Tk
ist mit -3.6 mV/°C weit entfernt von den o.a Werten.

Die von mir benutzten ZF Typen stehen natürlich nicht in
der Tabelle, vielleicht hab' ich ja nur Glück gehabt mit
dem Tk der ZF Dioden ?

Ich denke, die Lösung mit 2 Transi-Dioden s.o. wäre noch
einen prakt. Versuch wert, ist mit 3 Lötstellen und 2 Ts
darstellbar, hat nen Tk von -4 mV/°C und bietet bei ge-
ringen If < 1 bis 2 mA eine bessere Dioden-Kennlinie als
2x 4148.

Wenn bei meinem 4300 die 4x 2SC458 "ex" müssen würd' ich
nochmal 'nen Messaufbau machen für Offset und Bias mit
Speakern und Scope und den T-Dioden, ist aber gerade bei
Thermoeinfluss meist recht zeitintensiv ... .


Und die 2SC458, das interessiert mich ja nun brennend -
wieso der schlechte Ruf ? Wie hören sich die Ausfälle
an und was passiert genau ? ?

Habe die Ts bei meiner Rep gesehen, pfleglich etwas Thermo-
paste nachgelegt und das K-Blech wieder verschraubt.

Typ-Aufdruck habe ich mir nicht gemerkt, aber laut Schalt-
plan und P700 PCB Layout sind es H711 und H712 und die
Teileliste sagt 2SC458.

Gibts noch Hoffnung, evtl. geänderte Bestückung, meine
SN ist 52391 v. 09.09.1975 - ich weiss aber nicht, wie
Marantz zählte. Der Schaltplan ist datiert 25.09.1974 -
Unit manufactured for the European marcket ( mit ck ).

Für den Fall des Falls - hast Du noch einen Ersatztyp
für den 2SC458 bereit ?

Der Marantz wird langsam zum Stern meiner langen Nächte.

Gruss

Ulf
norman0
Inventar
#10 erstellt: 19. Sep 2008, 05:58
Hallo Ulf,

wegen des 2SC458 kannst Du mal hier nachlesen.
Ulf_99
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Sep 2008, 02:05
Hallo Norman, hallo Leute,

guter Thread, habe ich mit grossem Schmunzeln gelesen,
das kommt mir bekannt vor, und: Scharfsinnige Analyse
am Anfang - alle Achtung.

Danke für den Tip, werde mich umgehend um BC550C
kümmern.

Wie lange hält so eine Poti-Reinigung mit K60 und K61
eigentlich vor ? Hoffentlich einige Jahre - es ist ein
wirklicher Genuss an den Potis zu drehen ohne dass es
in den Boxen kratzt und knackt.

Aber noch steht der Austausch von HE 13 bis 20 und 4x
2SC458 an, woher bekomme ich Pin-Belegungen der alten
SA und SC Typen ?

Gruss

Ulf


[Beitrag von Ulf_99 am 23. Sep 2008, 22:34 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#12 erstellt: 25. Sep 2008, 00:05
Im Zweifelsfall http://www.datasheetarchive.com/ fragen...


[Beitrag von audiophilanthrop am 25. Sep 2008, 00:05 bearbeitet]
Ulf_99
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 25. Sep 2008, 02:36
Hallo audiophilanthrop, hallo Musikanfänger,
hallo Leute,

habe mich informiert bezgl Stabistor ( = Stabilisator- Diode ? ) BAS 17 ,
Tk ist -1.8 mV/°C bei If = 1 mA.

http://www.nxp.com/acrobat_download/datasheets/BAS17_3.pdf


Ist ein SMD Bauteil, um die Löcher im PCB nicht unnötig
strapazieren zu müssen ist Einbau auf Lötseite angesagt,
in Serie mit 1x 1N4148, der Tk liegt dann bei -3.8 mV/°C.

Danke für den Datentabellen Link, komme mit der Pin-out
Tabelle bei RS nicht zurecht.

Aber nun : Pin-out ist bekannt, Trasis sind heute mit
der Post angekommen - es kann losgehen,
ich werde hier berichten,

so long,

Ulf


[Beitrag von Ulf_99 am 25. Sep 2008, 02:36 bearbeitet]
Ulf_99
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Okt 2008, 00:34


Hallo leute,

hier ein Lebenszeichen von mir, der Marantz läuft ok aber
die Transis sind noch in den Tüten - Zeitmangel.

Ich habe inzwischen nachgelesen, was es mit den VD1212
bzw. 2 Kompensationsdioden auf sich hat.

Der alte Beitrag :

------------------------------------------------------------

Meine alten Tabellen ( ddv 1 03/88 ) sagen : VD 1212,
Stabilizer-Diode, 1.24 bis 1.34 V bei I = 1.5 mA,
Temp-Koeffizient -3.6 mV/°C.

Wieso hat M. die Temperatur-Drift einer B-E Strecke von
-2 mV/°C mit den -3.6 mV/°C der VD 1212 kompensiert ??

Und wieso war die Bias Drift bei meinem Versuch mit den
beiden 1N4148 grösser als mit VD 1212, die beiden A-K = P-N
Strecken der 4148 bringen zusammen -4 mV/°C das ist doch
nahedran an -3.6 mV/°C ??

------------------------------------------------------------

Die 1. Diode kompensiert spannungs- und Tk-mässig die B-E
Strecke des Transistors.

Die 2. Diode kompensiert die Uf des Emitterwiderstandes,
Tk-Überkompensation wird toleriert, vermindert den Strom
der Quellenschaltung, kann bei der Planung leicht berück-
sichtigt werden.

zB: Uf 0.7 V dividiert durch 200 Ohm E-widerstd ergibt einen
Strom von ca. 3.5 mA den die Quelle liefert resp. ableitet -
Beispiel entspricht M 4300 .

Ich werde deshalb die restlichen VD1212 aus dem Marantz
'rausbauen und durch je 2x 1N4148 in Reihe ersetzen -

- vielleicht waren die VD1212 nur der Versuch, Allerwelts-
dioden zum Spezialbauteil zu machen ... Preis ? ... .

Es gibt keine unlösbaren Rätsel in der Elektronik - meine
Welt ist nun wieder OK

Der Marantz kommt demnächst zum Zweitenmal auf den OP-
Tisch ... .

Gruss

Ulf
Ulf_99
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Apr 2009, 00:48
Hallo Leute,
hallo Helmut, norman & audiophilanthrop,

inzwischen haben wir April 2009 und der Marantz läuft
gut.

Habe mir zwischenzeitlich Frequenzweichen für die JBL 075
Radial Hochtöner 40W / 8 Ohm gebaut - nach über 30 Jahren
6 dB/Oct Weiche mit Vor-Kondensator 1 uF .

Die 075er laufen parallel zu den Frontboxen, sie entstammen
der JBL Professional-Sound Produktreihe ( um 1975 ) und
entsprachen in der JBL Home-HiFi Baureihe dem Hornstrahler
2402 H, beide sind baugleich.

Habe bei www.lautsprechershop.de ( Fa. Strassacker ) Cs
und Drosseln gekauft, ( die haben 'nen praktischen L / C
Rechner für 12 dB/Oct Weichen ), und mir 6 umschaltbare
Trennfrequenzen geleistet, X-Over = -3 dB bei :

2,65 + 3,8 + 4,6 + 5,5 + 6,6 + 8,1 KHz, die Frequenzen er
geben sich aus den verfügbaren Norm-Induktivitäten, Cs
lassen sich leichter "stückeln" als Spulen.

Dazu noch 2 Drahtpotis zur Lautstärkeanpassung und
2 AUS-Schalter für die Tweeter ( zum besseren Vergleich ).

Die Tweeter hören sich abhängig von der Frequenz recht
unterschiedlich an - ist ja eigentlich auch ganz klar -
trotzdem : Nur selber testen = hören macht schlau !

Zu tiefe Trennfrequenz, zB 2.65 KHz , klingt leicht trötig
und quäkend. 4.6 Khz sind schön klar aber es kommen noch
ganz schön viele "Mitteltöne" mit 'rüber - mein Gefühl,
rein subjektiv, erst bei 6,6 und 8,1 KHz stellt sich bei
mir reines Tweeter-Gefühl ein.

Aber nun zum Marantz 4300 :

Habe einige freie Tage vor Ostern genutzt und den M.
nochmal weiter-repariert :

1) Die 2er Dioden VD1212 und Ersatz durch 2x 1N4148 :

Laut Schaltplan des 4300 ist der Strom If der VD1212
durch Vorwiderstände auf ca. 1 mA eingestellt, die Uf
soll dann bei 1.24 - 1.34 V liegen.

Ne 1N4148 ist ab ca. 400 uA If sicher oberhalb des Kenn-
linienknicks im linearen Teil der KL.

Im Transistor der Konstantstromquelle fliesst ein Ie von
ca. 3,5 mA, bei V = 100x zieht die Basis dann ca 35 uA -
dieser Strom fliesst NICHT durch die 4148 und vermindert
den If der Dioden von 1000 uA - 35 uA = auf 965 uA.

Selbst bei V = 10x und Ib von 350 uA fliessen noch 650 uA
durch die 4148 - immer noch >60% Sicherheitsabstand.

Habe deshalb alle restlichen VD 1212 aus dem M. rausge-
lötet, dito die Ersatz-Zener-Dioden der letzten Reparatur
und durch je 2x 1N4148 ersetzt, Ufs liegen bei 1.27 - 1.33 V
und damit gut im grünen Bereich.

Insgesamt 4x VD1212 auf dem Pre-/ Buffer-Amp Board ( das Bd.
auf dem sich auch die 8 Transistoren HE13-16 und 17-20 be-
finden - Service-Bulletin )
und 4x je 2x VD1212 auf den Endstufen-Platinen.


2) Die Transistoren HE13-16 und HE17-20 auf dem Pre- /
Buffer-Amp Board habe ich getauscht gegen 2SC2240 und
2SA970 von RS-Components ( Helmut - nochmal danke für den
Tip ! ). Pinout war kein Problem, Board hat E-C-B Druck
und Gehäuse waren identisch.

Es waren übrigens 2SC1345 und 2SA763 eingelötet - für den
2SA763 finde ich im Web keine Daten ?

Vom Austausch der Transistoren unter den KKs gegen BC550
habe ich noch Abstand genommen - ich sehe keinen Grund,
das Gerät macht keine Fremdgeräusche.

Ja, soweit zum Marantz, er läuft gut und ich hoffe er hält
noch lange durch.

Freue mich jedesmal beim Einschalten über das magische
Blau der Skalenbeleuchtung, der M 4300 ist schon ein
imposantes Gerät, hätte beim Kauf nie gedacht, dass ich
solange Spass daran haben würde - über 30 Jahre.


Hatte mich zwischenzeitlich auch mit meinem CC Recorder
Technics RS 676 befasst, hier

http://www.hifi-foru...read=2798&postID=9#9

Suche immer noch Spulmotor QDM1335 12V DC von Technics /
Panasonic bzw. Matsushita - wer weiss Rat ? ? Wenigstens
ein Datenblatt ? ?

Seid alle gegrüsst, pflegt eure alten Maräntze.

So long,

Ulf


[Beitrag von Ulf_99 am 21. Apr 2009, 01:22 bearbeitet]
norman0
Inventar
#17 erstellt: 21. Apr 2009, 07:27
Da hatten wir ja die gleiche Idee, siehe hier
Hast Du alle VD1212 gewechselt? Musstest Du danach noch was abgleichen oder lief dann alles auf Anhieb?
Ulf_99
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Apr 2009, 00:04
Hi Norman,

ja, ich habe alle VD1212 aus den Endstufen ( 4 x 2 St. )
und die 4 vom Pre- / Buffer-Amp erneuert.

Bei den Endstufen habe ich danach Ruhestrom und Offset
neu eingestellt - habe immer noch die Bilder von Deiner
"4300 restaurieren" Webseite.

Habe die Pins der Steckleiste etwas auseinandergebogen,
1 Bein hoch, 2. Bein runter etc, stelle den Marantz auf die
linke Seite und benutze Hirschmann Klemmspitzen.

Was mich ein wenig wundert sind die ausgelöteten Typen,
spez. die 2SC1345 .

Gruss
Ulf


PS : Welche Transistor Typen hast Du beim Auslöten
gefunden ?


PS 2 : Die im Schaltplan der Endstufen eingezeichneten
3er-Dioden Bauteile sind die schwarzen Gehäuse
mit 2 Anschlüssen - schwarzer Draht - oben auf
dem Kühlwinkel . Scheinen bei meinem 4300 aber
ok zu sein, ist auch 'ne ganz andere Baureihe
als VD1212 .


[Beitrag von Ulf_99 am 22. Apr 2009, 00:18 bearbeitet]
norman0
Inventar
#19 erstellt: 22. Apr 2009, 06:59
Hallo Ulf,

das sind fast alle. Laut SM gibt es noch einen auf dem Phono-Board (H409).

Ulf_99 schrieb:
Was mich ein wenig wundert sind die ausgelöteten Typen,
spez. die 2SC1345.

Bei mir waren 2SC1345 (HE13-HE16) und 2SA763 (HE17-HE20) verbaut. Was soll mit dehnen denn sein?


Ulf_99 schrieb:
Habe die Pins der Steckleiste etwas auseinandergebogen,
1 Bein hoch, 2. Bein runter etc, stelle den Marantz auf die
linke Seite und benutze Hirschmann Klemmspitzen.

Was meinst Du denn damit (welche Steckerleiste)?
Ulf_99
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 23. Apr 2009, 01:37
Hallo Norman,

Zitat:
Bei mir waren 2SC1345 (HE13-HE16) und 2SA763 (HE17-HE20) verbaut. Was soll mit dehnen denn sein?

Das frage ich mich auch, komisch, dass vom 2SA763 keine
Daten im Web zu finden sind, der 1345 sollte in der
Schaltung eigentlich laufen - deshalb würde ich gerne die
Daten des 763 sehen. Mir ist immer noch nicht ganz klar,
warum die alten Transistoren ausgetauscht werden sollten.

Klar - die beschriebenen Störungen - aber warum entstehen
sie ?

Aber evtl. hat Marantz nur ne schlechte Produktionscharge
erwischt ? - und die Typen sind von den Daten her ok und ge-
eignet. Aber gleich bei 2 Typen ?


Zitat:
Was meinst Du denn damit (welche Steckerleiste)?

Ich meinte die Steckerleisten der Endstufenplatinen -
von unten zugänglich - in der Serviceanleitung ( von
HiFi-Engine ) sind das die Messpunkte für Bias und
Offset.

Die Steckleiste ist nummeriert - sowas schätze ich sehr !

Jede Endstufenplatine ( 2 Amps ) ist von oben mit 4 Schrb.
befestigt, nach lösen lassen sich die Platinen aus den
Steckleisten nach oben 'rausziehen.

Ich höre nach Austausch der 8 Transistoren keinen Unter-
schied zu vorher - hörst Du was ??

Marantzlicher Gruss,

Ulf
norman0
Inventar
#21 erstellt: 23. Apr 2009, 08:06
Hallo Ulf,


Ulf_99 schrieb:
Das frage ich mich auch, komisch, dass vom 2SA763 keine Daten im Web zu finden sind, der 1345 sollte in der Schaltung eigentlich laufen - deshalb würde ich gerne die Daten des 763 sehen.

Ich habe das hier gefunden: 2SA763. Das komische ist: Ich habe gestern die ausgelöteten Transistoren gemessen. Zwischen C-E gab es keinen Durchgang und der Diodentest zwischen B-C bzw. B-E ergab 0,7V, bei allen Transistoren. Sie scheinen noch zu funktionieren, obwohl ein Kanal nicht funktioniert hat Ich habe hier leider nicht die Möglichkeit die Verstärkung zu messen...

Ulf_99 schrieb:
Ich meinte die Steckerleisten der Endstufenplatinen - von unten zugänglich - in der Serviceanleitung ( von HiFi-Engine ) sind das die Messpunkte für Bias und Offset.

Jetzt musste ich doch noch mal im Schaltplan nachsehen, ob ich das bei mir richtig gemacht habe (habe damals eine Anleitung von AK verwendet). Die Messpunkte für BIAS sind mit den Beinchen vom Hochlastwiderstand verbunden und die Messpunkte für den DC-Offset sind mit den LS-Klemmen verschaltet. Da habe ich aber noch mal Glück gehabt

Ulf_99 schrieb:
Ich höre nach Austausch der 8 Transistoren keinen Unterschied zu vorher - hörst Du was ??

Außer, dass der eine Kanal wieder läuft, höre ich keinen Unterschied (so sollte es doch auch sein)
Ulf_99
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 26. Apr 2009, 00:11
Hallo Norman,

na denn erst mal herzlichen Glückwunsch, dass alle 4 Kanäle
an Deinem 4300 wieder funktionieren, jetzt ist er wieder
"Quadro" .

Vielleicht hatte einer der Transistoren 'ne schlechte Löt-
stelle oder einen internen WaKo im Gehäuse - bei anderer
mechan. Belastung gehts ( erstmal ) wieder.

Hat ein Bein garkeinen Kontakt, so ist oft der dünne Bond-
draht im Gehäuse geschmolzen - die Pille bleibt bei solchen
Überströmen meist auch nicht ohne Schaden.

Sonst deuten Deine Messwerte auf intakte Transistoren hin
( die ausgelöteten ) - dürfte bei meinen Ts. das gleiche
sein da ja bei mir alle 4 Kanäle liefen.

Zu den Transistor-Dioden-Strecken habe ich bei meinen
Favoriten folgende Links gefunden.

http://www.ferromel.de/tronic_1870.htm

http://www.vias.org/mikroelektronik/transist_bipolar.html


Und danke für den 2SA763 Link, weiss auch nicht, wieso
ich daran vorbeigegoogelt habe.

Gruss

Ulf
norman0
Inventar
#23 erstellt: 04. Mai 2009, 08:58
Hallo,

ist Diodenkauf genauso Vertrauenssache wie Transistorkauf? In letzter Zeit habe ich, nach schlechten Erfahrungen, nur noch bei RS gekauft. Die haben die 1N4148 aber nur in riesigen Mengen (ich brauche 26 Stück, die bieten aber nur Packungen zu 100 Stück an). Bei Conrad gibt es die Dioden (BestNr.: 162280) zum Preis von 0,04 Euro. Kann ich die auch verwenden, oder gibt es hier auch minderwertige Qualität aus China?
Ulf_99
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 04. Mai 2009, 22:40
Hallo Norman,

die billigen 1N4148 streuen meist mehr in den Daten,
mein Rat : Gibt das Geld aus für 100 Dioden ( wieviel
kosten die bei RS ? ) und nimm die bessere Qualität.

Signal Dioden braucht man häufiger - spez. wenn sie
sofort verfügbar sind .

Du kannst sie auch auf Fluss-Spannung Uf selektieren :

9 V Batterie, Vorwiderstand 8,2 KOhm, Strom liegt bei
1.018 mA, das entspricht den Diodenströmen im 4300,
dabei die Uf messen , zB. 0.65V , und evtl. gleich
Pärchen ausmessen die auf 1.24 bis 1.34 V kommen,
meine 4148 lagen alle innerhalb des Bereiches, siehe
auch mein Posting.

Optimaler Wert ist die Mitte mit 1.29-1.30 V pro Dioden-
Pärchen.

Damit ist der Versorgungs-Konstantstrom der Differenz-
Amps dann hinreichend genau auf 3,5 mA eingestellt.

Die 3-diodigen Stabistoren im Endstufen-Schaltplan sind
in schwarzen Plastiggehäusen ( 2 Beine mit schwarzer
Isolierung ) oben auf dem KK angebracht - ich habe sie
erstmal 'dringelassen, weiss keinen Ersatz-Typ, ausser-
dem knackt es nun ja nicht mehr ( EIN GLÜCK !!! ).

Fröhliches Löten und gute Kontakte,

Gruss

Ulf


[Beitrag von Ulf_99 am 04. Mai 2009, 22:50 bearbeitet]
norman0
Inventar
#25 erstellt: 05. Mai 2009, 07:38
Die kosten bei RS 2,84 Euro (inkl MwSt.). Habe sie gerade bestellt... Das mit dem Ausmessen ist eine gute Idee, ich habe ja jetzt genügend Exemplare
Ulf_99
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Mai 2009, 00:14
Hi Norman,

noch ne kleine Anmerkung, was mir so im Kopf rumgeht in
Bezug auf den 4300 - Du hast Deinen ja wahrscheinlich
noch offen :

Mir ist aufgefallen, dass die Kabel von den Endstufen-
Steckleisten zu den Speaker-Relais und zu den Ausgangs-
klemmen eher dünn sind - über diese Kabel fliesst die
Audio-Ausgangsleistung ... .

Somit hat die interne Verdrahtung einen gewissen Innen-
widerstand - man könnte ( aber evtl. nur theoretisch, ob
man es hört, weiss ich nicht ) ein besseres Ergebnis
erzielen mit dickeren Kabeln, zB 1.5², hochflexible
Litze, feinstdrähtig - nach meiner Einschätzung müsste
das mechanisch machbar sein - die Hochflexkabel bekommt
man mit etwas Geduld gut um die Ecken 'rum .

Mal sehen ......... im Moment läuft er und steht unten
im Stapel, der 4300 .

Gruss

Ulf


PS : Ich würde gerne die Meinung und den Rat von
Helmut / Rüsselschorf dazu wissen, bist Du
noch "an Bord" ? ?


[Beitrag von Ulf_99 am 07. Mai 2009, 00:21 bearbeitet]
norman0
Inventar
#27 erstellt: 07. Mai 2009, 08:10
Hallo Udo,

der 4300 steht wieder im Wohnzimmer Ich nehme ihn hin und wieder mal mit in den Keller und bastele dran rum
Das mit den Kabeln kann man machen. Aber meiner Meinung nach gibt das keinen Sinn. Allein der Innenwiderstand Deiner Lautsprecher beträgt 4 oder 8 Ohm. Dagegen sind die kurzen, dünnen Leitungen im Verstärker vernachlässigbar. Von den dünnen Bond-Drähtchen in den Endstufentransistoren möchte ich gar nicht erst anfangen
Ich habe da noch was im WWW gefunden: Link, Link
norman0
Inventar
#28 erstellt: 26. Nov 2009, 11:21
Vorgestern habe ich alle VD1212 durch jeweils zwei 1N4148 ersetzt. Diese waren auf den Endstufen (jeweils vier Stück), auf der Vorstufe (auch vier) und auf dem Phono-Board (eine).

ruesselschorf schrieb:
Übrigens, bei manchen 4300/4400 Endstufen ist unter dem Kühlblech für die Treiber noch der berüchtigte 2SC458 versteckt, raus damit.

Die 2SC458 auf der Endstufe wollte ich auch wechseln. Allerdings sind die nicht ganz leicht erreichbar. Sie klemmen unter dem Kühlkörper der Treibertransistoren. Wenn man die also tauschen will, muss man den ganzen Kühlkörper abbauen (alle Treiber ablöten, diverse Schrauben entfernen...) Ich habe die also nicht gewechselt. Die 2SC458 auf dem Phono-Board habe ich durch BC550 ersetzt. Achtung: Die Pinbelegung des neuen Transistors ist anders.


[Beitrag von norman0 am 26. Nov 2009, 13:22 bearbeitet]
errorlogin
Inventar
#29 erstellt: 27. Nov 2009, 15:31
Beinchen unten ablöten und dann Beinchen oben rausziehen und den Transistor da dann irgendwie nach unten/oben/seitlich rausziehen geht nicht?

Viel Erfolg weiterhin.

norman0
Inventar
#30 erstellt: 27. Nov 2009, 15:40
Nein, geht leider nicht. Die sind unter dem Kühlblech eingeklemmt. Die bewegen sich nicht

Ulf_99
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 24. Feb 2011, 03:11
Hallo Leute,

wollte nur sagen : Der Marantz läuft problemlos,
jeden Tag freue ich mich darüber.

Danke für eure Anregungen und Hilfen !

Gruss

Ulf


PS: Habe gerade den ganzen Thread nochmal gelesen ... .
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