FETT für Potis/Schalter?

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Beitrag
Kaster
Stammgast
#1 erstellt: 10. Apr 2007, 21:23
Hallo,

mir ist schon häufiger aufgefallen, dass die Potis/Schalter nach der Reinigung mit Tuner 600/Kontakt WL deutlich leichtgängiger sind als vorher. Teilweise stört mich das sehr.

Deshalb meine Frage: Original scheint dort meistens irgendein Fett drinnen zu sein. Was für Fett könnte ich dort nach der Reinigung wieder rein machen? Ist das überhaupt sinnvoll (abgesehen von der Haptik)?

Am liebsten wäre mir was zum Sprühen mit Schlauch von Reichelt




Schöne Grüße,
Chris
hf500
Moderator
#2 erstellt: 10. Apr 2007, 21:34
Moin,
Fett und spruehen ist bei den Druecken einer Spruehdose ein Widerspruch ;-)

Fuer optische Instrumente kann man ein besonderes Fett bekommen, das fuer den "sahnigen" Gang zustaendig ist.
Es gibt nur ein Problem, das Poti muss zerlegt werden, um das Fett in die Lagerbuchse zu bekommen.
Ich habe ein kleines Doeschen mit solchem Fett auf der ATT in Essen bekommen (Amateur-Teleskop-Tage).
Findet so gegen Ende Mai statt.

73
Peter
armin777
Gesperrt
#3 erstellt: 11. Apr 2007, 09:09
@kaster

Das Fett, das Du meinst sitzt meist in der Achse vom Poti und sorgt für dieses "schmatzige" Gefühl beim Betätigen.
Wenn Du das Poti mit WL aussprühst, dann drückst Du dieses Fett heraus, das Kratzen ist zwar weg - aber das "Schmatzen" der Achse leider auch. Du hast Recht, die gehen dann viel zu leicht!

Abhilfe (zum Sprühen von Reichelt ):
nimm K61, und davon nur einen Tropfen! Aber: vorher das Poti ausbauen, zerlegen und nur die Schlieferkontakte damit behandeln!

Beste Grüße
Armin777
Kaster
Stammgast
#4 erstellt: 12. Apr 2007, 01:30
Nabend,

vielen Dank für die Tipps. Freut mich, dass sich hier auch wirklich erfahrene Leute dazu äußern .

Verstehe ich das so richtig, dass das Fett eigentlich in die Lagerbuchse müsste, es aber auch am Schleiferkontakt den selben Effekt erzielt? Was genau ist denn die Lagerbuchse, ist das das wo die Achse drauf "steht", oder das wo sie durch geht?

Das müsste doch eigentlich das Poti im Bezug auf seine Haltbarkeit verbessern, oder? Die Kontakte sollten so ja nicht so schnell korrodieren, oder?

Um die Frage noch etwas zu erweitern: Kann ich das Kontakt 61 auch für Schiebepotentiometer (Mischpult) nehmen? Bei Reichelt habe ich vorhin auch noch "Gold 2000" gesehen. Was ist da (abgesehen vom Preis) der Unterschied zum K61?


@hf500: Amateur-Teleskop-Tage, das klingt interessant Ich bin gerade dabei mit meinem Vater und einem 10" Schmidt-Newton auf einer Meade LXD75 in die Astrofotografie am einsteigen...


Schöne Grüße,
Christian
armin777
Gesperrt
#5 erstellt: 12. Apr 2007, 09:24
@kaster

Das Fett gehört in die Buchse der Achse (das ist also das, wo die Achse durch geht!).

Auf dem Schleifer hat es eigentlich nichts zu suchen - es kommt da aber im Laufe der Zeit manchmal von alleine hin!

Von Gold 2000 kann ich nur abraten, habe schon verschiedentlich, auch hier im Forum, gelesen, daß es langfristig Kunststoffe zersetzt.

Bste Grüße
Armin777
hf500
Moderator
#6 erstellt: 12. Apr 2007, 22:35
@Kaster

Moin,
K61 ist in der Regel zur Reinigung von Potis und Schaltern ausreichend.
Auch bei vergoldeten Kontakten ;-)

Mein Bruder ist der mit dem 10" LX200, ich selbst habe mich mit einem 75mm Kaufhaus-Newton beschieden ;-)
Der Spiegel von dem Ding ist nicht schlecht, aber es waere schoen, wenn die Okulare wenigstens eine leichte Verguetung haetten.
Immerhin, so schlecht sind zumindest meine Okulare nicht, immerhin habe ich damit deutlich die Polkappen des Mars
bei seiner groessten Erdnaehe vor einigen Jahren gesehen.
(Bei den Linsen von CD-Spielern geht es doch mit der Verguetung...)

Astronomie ist ein schoenes Hobby fuer Leute, die gern frieren ;-)

73
Peter
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