Grundig A 903 kein Ton*läuft wieder froi*

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FrAgFoGg
Stammgast
#1 erstellt: 10. Apr 2007, 22:38
Hallo liebe Hifigemeinde.

Ich habe heute einen Grundig A 903 Verstärker geschenkt bekommen. Nur leider gibt er keinen Ton von sich.Genauer gesagt hört man nichtmal ein Rauschen aus dem Lautsprecher, höchstens ein minimales Brummen(wirklich sehr leise).Hab auch schon etwas über die wohl anfälligen Hybridentstufen gelesen.Wobei diese laut Vorbesitzer erst kürzlich(ca ein Jahr getauscht wurden).Ach ja die Relais klacken und bekommen somit wohl Strom, die Beleuchtung funktioniert ebenfalls zu 100%.

Gibt es eine Möglichkeit die Hybrid ICs mit einem Multimeter auf defekt zu prüfen?Und gibt es andere häufige Fehlerquellen die man einfach durchtesten kann?Und zu guter letzt, wo kann ich günstig Ersatzteile bekommen(mal abgesehen von Reichelt und Conrad)?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Grüße Lars
armin777
Gesperrt
#2 erstellt: 11. Apr 2007, 09:12
@fragfogg

Du willst doch wohl keine Ersatzteile einbauen, obwohl Du noch garnicht weißt, ob übehaupt etwas defekt ist?

Schau doch erst mal nach, ob es eine (offene) Verbindung zwischen pre out und main in gibt! Wenn die Relais klicken (ca. 2-4 Sekunden nach dem Einschalten, dann sind die, im Übrigen gar nicht so empfindlichen, Hybridendstufen auch nicht kaputt.

Beste Grüße
Armin777
FrAgFoGg
Stammgast
#3 erstellt: 11. Apr 2007, 12:33
Also beim Netzteil habe ich nun eine defekte Sicherung gefunden(250V,440mA,träg), der Austausch ergab nur eine weitere kaputte Sicherung.Spannung an dieser Stelle ist ca 440V und Stromstärke nicht messbar.Relais klacken doch nicht.Und in der Mitte der Verstärkerplatine ragt ein schwarzes Kabel in die Luft.

Edit:Habe mir nun einen Schaltplan bestellt aber ich hoffe das hier vll jemand weiß woher die zu hohe Spannung kommt(Netzteil defekt?).


[Beitrag von FrAgFoGg am 11. Apr 2007, 13:02 bearbeitet]
hf500
Moderator
#4 erstellt: 11. Apr 2007, 18:44
Moin,
440V sind auf jeden Fall zuviel.
Es scheint die Primaersicherung zu sein und womoeglich misst Du am 230V-Anschluss eines auf 110V geschalteten Transformators.
Anders, ausser durch ein defektes Multimeter, ist der Messwert von 440V nicht erklaerbar.
(sieh dir die Sicherung nochmal an, 440mA gibt es nicht (315-, 400-, 500mA), ausserdem ist sie als Primaersicherung zu schwach
bei einem Verstaerker. Doch sekundaer?)

73
Peter
FrAgFoGg
Stammgast
#5 erstellt: 11. Apr 2007, 20:46
Du hast Recht, habe mich versehen.Es ist eine 400mA Sicherung.Das Messgerät hab ich heute gekauft und war bis zur Strommessung in Ordnung.Danach wollte es nicht mehr so Recht.

Die Kabel die Sicherung absichert führen auf die Verstärkerplatine, wird wohl Sekundärseite sein oder?Interessant ist das die Beleuchtung funktioniert.Heißt dass dann das der Trafo noch in Ordnung ist?
hf500
Moderator
#6 erstellt: 11. Apr 2007, 22:25
Moin,
bei Licht bekommt der Trafo noch Strom.
Die Beleuchtung ist wahrscheinlich direkt am Trafo angeschlossen, meist nicht abgesichert.
Dem Wert nach gehoert die Sicherung zu dem Netzteil, dass die Vorstufen versorgt. Deshalb auch kein Ton aus dem Ding.
Wenn diese Sicherung stirbt, dann ist wahrscheinlich das Regelnetzteil selbst defekt, am ehesten Gleichrichter und Ladeelko.

Wenn Du das Messgeraet mit der Strommessung angeknackst hast, ist hoffenlich nur eine Sicherung im Messgeraet gestorben.
Ansonsten, Garantiefall, so schnell darf so ein Messgeraet auch nicht aufgeben. Bis auf den Strommessbereich sind die Dinger
(ich rede von einem Digitalmultimeter) ziemlich robust, ein vernuenftig konstruiertes sollte es auch ueberleben, wenn man
den Innenwiderstand einer Wandsteckdose misst ;-)
Naeheres siehe BDA.


73
Peter
FrAgFoGg
Stammgast
#7 erstellt: 11. Apr 2007, 22:46
Nabend.

Ja das Multimeter war das günstigste bei Conrad, aber für einfache Messung völlig ausreichend.Dank deinem Tip habe ich festgestellt das eine Diode wohl hin ist(der Diodentest funktioniert komischerweise,werde das aber morgen mit einem neuen Messgerät testen).Und wie sieht es aus wenn Kondensatoren ausgelaufen sind?

Vielen Dank nochmal für deine Tipps.

Ps:Bist du Amateurfunker?


Edit:Einfacher Kondensatortest ergab das diese ok sind(Widerstandsmessung - dieser erhöhte sich langsam).Dann ist das drumherum wohl nur Kleber.Hat mich ein bißchen verwirrt dass um kein anderes Bauteil dieser Kleber zu finden ist.


[Beitrag von FrAgFoGg am 12. Apr 2007, 12:15 bearbeitet]
FrAgFoGg
Stammgast
#8 erstellt: 12. Apr 2007, 14:47
So die Diode ist drin und die Sicherung fliegt nicht mehr raus.Noch eine kalte Lötstelle an einem Transistor nachgelötet und siehe da er läuft wieder .
hf500
Moderator
#9 erstellt: 12. Apr 2007, 22:26
Moin,
siehst Du, oft sind es Kleinigkeiten.
Meine Reparaturmaxime: Zuerst alle Betriebsspannungen nachmessen.

Und ja, ich bin Funkamateur.

73
Peter
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