Pioneer A-77x Wackelkontakt?

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ablub
Neuling
#1 erstellt: 26. Okt 2009, 20:26
Ich hab vor ein paar Wochen einen alten Pioneer Verstärker erstanden. Dieser funktioniert auch soweit grundsätzlich, jedoch kommt es ab und zu vor, dass die linke seite (Boxen paar A und B)ausfällt und nur noch ein leises krazen im Takt der Musik wiedergibt...klopft man einmal gegen das Gehäuse des Verstärkers löst sich das Problem zeitweise... Der Fehler lässt sich auch beliebig produzieren indem man bei funktionierendem Verstärker gegen das Gehäuse klopft.
Ich habe nicht soviel Ahnung und konnte auch nichts besonderes im Innenleben erkennen. Ein weitere unbedeutender Fehler ist, dass ab und zu der "Power" Schriftzug nicht leuchtet. Vielleicht hängen die Fehler zusammen?! Bitte um Hilfe
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 26. Okt 2009, 20:41
Da sind wohl ein paar schlechte Lötstellen am Werk, evtl. noch Kontaktwehwehchen beim Schutzrelais. Im Prinzip nix wildes, muß aber erst einmal gefunden werden - ein Routinier wäre hier von Vorteil.
ablub
Neuling
#3 erstellt: 26. Okt 2009, 20:52
Hmm, ja sowas in der Richtung hab ich mir schon gedacht... Könnte man sowas reparieren lassen und würde sich das preislich überhaupt noch lohnen?
Bertl100
Inventar
#4 erstellt: 27. Okt 2009, 18:55
Hallo,

Lötstellen nachlöten lohnt in jedem Fall.
Hast du mal die Druck-/Drehschalter vorne alle betätigt, ob da einer einen Wackler hat? Tape ist auch ein heißer Kandidat.
Die Druckschalter lassen sich leider sehr schlecht wirklich auf Vordermann bringen.

Gruß
Bernhard
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 16. Dez 2017, 00:33
Hallo!
Bei mir ergibt sich ein ähnliches Problem, dass der Klang gedämpft ist und rhytmisch zur Musik "kratzt", bei niedriger Lautstärke zumeist auf der linken Seite!
Potis und Schalter sind gereinigt, wodurch ich zum Beispiel ein flackern der Input-LEDs beseitigen konnte!
Sind diese Relais elektronisch oder mechanisch und wo finde ich diese?
Leider kenne ich mich nur oberflächlich aus und kann nicht mehr als einfache Lötarbeiten verrichten...
Wer kann mir helfen, damit ich nichts zerstöre?!
Rabia_sorda
Inventar
#6 erstellt: 16. Dez 2017, 04:20
Tolles Gerät

Das könnte dann das Lautsprecher-Relais sein, ja. Hierzu müsste der Fehler erstmal weg sein, wenn die Lautstärke stark erhöht wurde. Evtl. kann es auch der LS-Wahlschalter sein.
Der Anschluß am Ausgang "B" kann dann auch Abhilfe schaffen.


Sind diese Relais elektronisch oder mechanisch und wo finde ich diese?


Beides, denn sie sind elektromechanisch.

Wo kann ich nicht sagen, da ich das Gerät so nicht kenne. Relais sollten meist in der Nähe der LS-Ausgänge sitzen (muss nicht) und können so aussehen, wobei ich aber die erste Variante vermute:
image
imag
images
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 16. Dez 2017, 11:39
Guten Morgen Rabia-sorda und danke für deine Antwort!

Ich finde das Gerät auch toll. Er klingt kraftvoll, ausgeglichen, klar und direkt und die Front macht einen technischen Eindruck.
Der A-77X ist Optisch in einem sehr guten Zustand und deshalb schön anzusehen!

Die Bilder als Referenz sind ein guter Anhaltspunkt! Nach denen könnte ich mal suchen und sie reinigen, wenn das möglich ist!? Sollten diese Relais nicht "klacken" weil ich nur das klacken nach dem einschalten des Verstärkers höre?!

Den A77X benutze ich entweder als Stereo- oder Bassverstärker, durch einen vorgeschalteten Philips-FR-960. Wenn ich den A77X über den Aktiv-Subwoofer-Ausgang ansteuer, ertönen die Boxen überhaupt nicht und ich muss erstmal die Quelle umschalten und dann zurück auf Aktiv-Subwoofer. Der Pegel des Aktiv-Subwoofer-Ausgangs, erhöht sich mit der Hauptlautstärke des FR960 und ist eben bei geringer Lautstärke sehr klein.
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 16. Dez 2017, 13:59
Der linke Kanal "wackelt" und fällt manchmal aus, auch bei höherer Lautstärke, wenn aber beide Kanäle spielen, klingt er sehr sauber.
Rabia_sorda
Inventar
#9 erstellt: 16. Dez 2017, 21:18
Habe gerade ein Bild im Netz gefunden...

Hier kann man die beiden Relais erkennen:

????

Es ist dort ein Relais für die A-Ausgänge und eines für den B-Ausgang verbaut.
Wenn du nun die Lautsprecher am Ausgang-B anschliesst, sollte der Fehler nun weg sein. Falls er dennoch vorhanden sein sollte, liegt der Fehler offenbar woanders, denn das beide Relais das gleiche Fehlverhalten aufweisen, kann man sich erstmal nicht vorstellen...............aber es ist möglich.


Nach denen könnte ich mal suchen und sie reinigen, wenn das möglich ist!?


Das würde ich nicht versuchen, sondern gleich erneuern. Der Preis liegt bei etwa 5€/Stk..


Sollten diese Relais nicht "klacken" weil ich nur das klacken nach dem einschalten des Verstärkers höre?!


Sie klacken kurz nach dem Einschalten des Verstärkers und solange kein "richtiger" Defekt vorliegt, sollten sie nicht mehr klacken.
Einige Verstärker schalten aber die einzelnen Relais an/aus, wenn man den LS-Wahlschalter betätigt. Wie es hier ist weis ich nicht.

Ansonsten auch alles mal nach kalten Lötstellen untersuchen.
Ein besonderen Augenmerk würde ich auf die linke Endstufenplatine legen.


[Beitrag von Rabia_sorda am 16. Dez 2017, 21:21 bearbeitet]
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 17. Dez 2017, 11:37
Moin Moin und einen schönen dritten Advent!

Danke vielmals! Die Relais habe ich gefunden und die schwarzen gehäuse ließen sich abnehmen. Mit einer "Schleifpolitur" habe ich Oxide beseitigt und die entstanden Stäube mit dem Staubsauger entfernt. Dann habe ich mit Ethanol nachgereinigt und nochmals abgesaugt. Die Relais klacken deutlich.

Leider hilft dies nicht, da der linke Kanal weiterhin ausfällt und das auf beiden Paaren!

Die Platinen für die Lautsprecher sind jene mit großen Transistoren die befestigt sind am Kühlkörper?! Zwei solche habe ich gefunden und auf denen steht jeweils SP-L und SP-R !?

Ich hoffe, dass kalte Lötstellen mit dem Auge zu erkennen sind!?

Danke nochmal Rabia-sorda!


[Beitrag von OliVeritas am 17. Dez 2017, 11:38 bearbeitet]
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 17. Dez 2017, 14:35
Ich habe mich eben zum Thema "kalte Lötstellen" belesen. Mal sehen was sich machen lässt.

"SP-L und SP-R" ist von mir falsch bezeichnet, dort steht "L-CH und R-CH".


[Beitrag von OliVeritas am 17. Dez 2017, 14:53 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#12 erstellt: 17. Dez 2017, 15:37

Danke vielmals! Die Relais habe ich gefunden und die schwarzen gehäuse ließen sich abnehmen. Mit einer "Schleifpolitur" habe ich Oxide beseitigt und die entstanden Stäube mit dem Staubsauger entfernt. Dann habe ich mit Ethanol nachgereinigt und nochmals abgesaugt. Die Relais klacken deutlich.

Leider hilft dies nicht, da der linke Kanal weiterhin ausfällt und das auf beiden Paaren!


Ja, dass kann man versuchen und deine Vorgehensweise hört sich auch nicht so falsch an. Eigentlich zieht man einen Lederstreifen durch die Kontakte, der vorher mit Isopropanol oder einem Kontaktspray getränkt wurde. Zur Not geht auch dünne Pappe.
Dennoch kann es passieren, dass sie trotzdem nicht einwandfrei schalten. Auch bei der Reinigung kann es passieren das die Kontakte leicht verbogen werden. Daher immer ein neues Relais verwenden.


Die Platinen für die Lautsprecher sind jene mit großen Transistoren die befestigt sind am Kühlkörper?!


Richtig. Dann wäre es natürlich L-CH (left-channel).

Evtl. können aber noch Ausfälle an Schaltern und Potis vorhanden sein.


[Beitrag von Rabia_sorda am 17. Dez 2017, 15:38 bearbeitet]
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 17. Dez 2017, 15:51
Die Schalter und Potis habe ich auf ähnliche Weise gereinigt, nur ohne Schleifpolitur versteht sich.

Ich hab soeben die großen Transistoren des linken Kanals nachgelötet und teste den Vertsärker. Er spielt gerade ohne Ausfälle aber an ein solches Schicksal glaube ich nicht... mal sehen (hören)!
Rabia_sorda
Inventar
#14 erstellt: 17. Dez 2017, 16:01
Mache doch mal ein paar gute Bilder der Platine (Lötseite).
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 17. Dez 2017, 16:58
Pioneer A-77XPioneer A-77XPioneer A-77XPioneer A-77XPioneer A-77X
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 17. Dez 2017, 17:09
Pioneer A-77XPioneer A-77X

Er befindet sich jetzt wieder im Test. Der linke Kanal spielt momentan ohne Probleme!
Die rechte Seite habe ich auch nachgelötet!
Ein eventuell voreiliger Scluss: Eine knappe Stunde ist vergangen und der A77X spielt weiterhin fehlerlos! Das nachlöten der Transistoren hat sich wohl ausgezahlt!
Ich werde mich morgen hierzu nochmal melden, ob die kalten Füße das Problem waren.

Ich muss mich nochmal besonders bei "Rabia sorda" bedanken!! Ohne sein eingehen auf meine Fragen, hätte ich nicht den Mut gefasst, das Gerät weiter zu behandeln!! Danke Rabia sorda!


[Beitrag von OliVeritas am 17. Dez 2017, 18:40 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#17 erstellt: 17. Dez 2017, 21:07
Diese Lötstellen würde ich nochmals nachlöten:

L-CH
pioneer-a-77x_824349

R-CH
pioneer-a-77x_824350

Dazu den Lötkolben reichlich Aufheizzeit gewähren und dann zügig, mit ausreichend Lot, die Stellen nachlöten.
Dazu aber immer erst eine Stelle löten und dann erst, nach deren Abkühlung, die nächste Stelle löten. Ansonsten kann evtl. das Bauteil nach unten hinausfallen.


....Danke Rabia sorda!


So viel Lob bin ich hier gar nicht gewohnt....vielen Dank dafür!

Viel Erfolg weiterhin!

Gruß
Karsten


[Beitrag von Rabia_sorda am 17. Dez 2017, 21:07 bearbeitet]
klaus52
Inventar
#18 erstellt: 18. Dez 2017, 01:08
In dem Fall wären gute Nahaufnahmen "vor" dem Nachlöten interessant gewesen.
Damit hätte man besser theoretisieren können ob es "dass" Problem hätte sein können.

Aber dein erfolgreicher Langzeittest sieht doch schon sehr danach aus.
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 18. Dez 2017, 18:52
Hallo!
Bitte sagt mir, wenn Ihr nicht gedutzt werden wollt, dann unterlasse ich das!
@Klaus52
Du hast vollkommen Recht! Manchmal bin ich zu eifrig...
Theoretisieren mag ich jetzt nicht mehr wirklich, weil ich kaum Ahnung habe und dieses Teil nicht töten möchte!
Jedenfalls, es hat nicht viel gebracht.. Der Fehler tritt nach ungefähr 10-30 Minuten wieder auf! Seltsamerweise hat er sich jetzt für die andere Seite entschieden??! Sprich, er spielt jetzt auf der rechten Seite gedämpft.

Ich habe noch alle Lötpunkte der Platine, die man von oben erreichen kann, nachgelötet - kein Effekt.

Ich versuche mal jemanden zu finden, der den Verstärker reparieren kann. Sollte sich niemand finden lassen, verkaufe ich ihn wohl als Ersatzteil!
Optisch, sieht man ihm seine schwäche nicht an, schade...

Dann werde ich mal den A656 wieder hervorholen!

@Rabia Sorda
Danke noch für deine Hinweise zum löten!
Die makierten Stellen auf den Bildern, habe ich noch nicht behandelt - mir ist das Lötzinn ausgegangen.
MfG.


[Beitrag von OliVeritas am 18. Dez 2017, 19:30 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#20 erstellt: 18. Dez 2017, 19:32
Im Eingangspost schriebst du...


Der Fehler lässt sich auch beliebig produzieren indem man bei funktionierendem Verstärker gegen das Gehäuse klopft.


Dies ist eindeutig ein Wackelkontakt. Das schliessen auch kalte Lötstellen mit ein und auch Schalter, Relais, Stecker, Buchsen usw..
Da der linke Kanal nun anscheinend spielt, aber nun der rechte Kanal nicht, würde ich immernoch die Relais in Betracht ziehen.......(ca.10€).

Ist der Pio eigentlich auftrennbar? Dann könntest du hier den Fehler schonmal auf den Vorverstärker, oder auf den Endverstärker eingrenzen und dann da spezifisch suchen.

Gedutzt wird sich allgemein in Foren
Uwe_1965
Inventar
#21 erstellt: 18. Dez 2017, 19:43
Ich denke, leider nicht, geht zumindest nicht aus dem Manual hervor. Das einfachste wäre noch der Balance Regler, weil der Fehler jetzt wanderte.
Gruß Uwe.
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 18. Dez 2017, 19:44
Rabia Sorda!
Das ist nicht mein Kommentar!
Achja, wegen den Relais - Die würde ich gerne austauschen, aber dafür müsste ich die Kabel runterwickeln... könnte ich die Kabel dann einfach anlöten?!

Welches Kontaktspray soll ich verwenden?!
Zuerst eins das die Oxide löst und dann eines, welches diese runterwäscht. Zum Schluss würde ich wieder mit dem Staubsauger absaugen!


[Beitrag von OliVeritas am 18. Dez 2017, 19:52 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#23 erstellt: 18. Dez 2017, 20:14

Das ist nicht mein Kommentar!


Ach so, ja klar


wegen den Relais - Die würde ich gerne austauschen, aber dafür müsste ich die Kabel runterwickeln... könnte ich die Kabel dann einfach anlöten?!


Das musst du dann auch, denn mit der Hand kann man sie nicht wieder so aufwickeln. Diese Wicklung ist eine spezielle Wicklung.
Edit:
Man kann die Wicklungen/Kabel auch dran lassen und nur den Pin auslöten und danach so wieder einlöten. Somit bleibt alles original.


Welches Kontaktspray soll ich verwenden?!
Zuerst eins das die Oxide löst und dann eines, welches diese runterwäscht.


Eigentlich werden die Schalter/Potis ausgelötet, zerlegt, gereinigt und versiegelt. Danach andersherum.
Ein einfaches Einsprühen kann helfen.....muss aber nicht und ganz sicher nicht dauerhaft.
Wenn, dann verwende ich nur Teslanol T6.


Zum Schluss würde ich wieder mit dem Staubsauger absaugen!


Da diese Mittel leicht entzündlich sind, kann das u.U. auch eine Explosion/einen Brand des Staubsaugers auslösen!


[Beitrag von Rabia_sorda am 18. Dez 2017, 20:19 bearbeitet]
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 18. Dez 2017, 20:30
Dein Kommentar zum Staubsauger, hat mich zum lachen gebracht, danke! (;
Mal sehen ob ich das Teslanol-T6 auftreiben kann!
Die Potis auseinanderbauen... Ich versuche mal die Platine herauszubekommen, wenn mir das zu heikel wird, lasse ich es...

Wäre es von Vorteil, ein Messgerät zu verwenden, damit ich mir das auseinanderbauen sparen kann

Wenn der Verstärker komplett schrott wäre, hätte ich ihn längst in seine atome zerlegt...

Ich werde dennoch demnächst einen Routinier aufsuchen, falls ich verzweifel.
Rabia_sorda
Inventar
#25 erstellt: 18. Dez 2017, 20:43

Wäre es von Vorteil, ein Messgerät zu verwenden, damit ich mir das auseinanderbauen sparen kann



Einen Test kannst du vornehmen, indem du den Verstärker betreibst und die Relais abklopfst. Dazu etwas nicht-leitendes verwenden (Schraubendreherkopf).
Wenn er normal spielt, sollte er beim anklopfen des Relais ausfallen. Oder andersherum: wenn er ausgefallen ist, sollte er dann wieder spielen.
Wenn er durchgehend spielen sollte, liegt der Fehler woanders und musst alles mögliche mal abklopfen.

Beachte bitte die teilweise anliegende 230V-Netzspannung!
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 18. Dez 2017, 20:55
Abklopfen werde ich ihn morgen, an diversen Stellen.

Er ist gerade im Betrieb und kratzte anfangs bevor ich die Lautstärke erhöhte. Das drehen des Balance-Potis hat keine nachteiligen Effekte! Ich lasse ihn mal auf geringer Lautstärke laufen. Mal sehen, auf welcher Seite er dämpft.


[Beitrag von OliVeritas am 18. Dez 2017, 20:56 bearbeitet]
Uwe_1965
Inventar
#27 erstellt: 18. Dez 2017, 21:34
Ich benutze Kontakt 60, WL und 61 in der Reihenfolge (duck und wech) und bin damit bisher ganz gut gelaufen. Ansonsten hier klicken und sich selber was zusammen reimen.

Das ist bestimmt keine große Sache, nur Geduld, bin da guter Hoffnung (vielleicht doch das Lautstärkepoti) das Du den bug findest.

Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 18. Dez 2017, 21:39 bearbeitet]
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 18. Dez 2017, 22:45
Hallo Uwe,
sehr guter Link, den werde ich mir durchlesen!
Das Laustärke-Poti ist in einem Gehäuse!!?
Das Gerät ist momentan nicht offen und wird heute auch nicht mehr geöffnet, also schaue ich morgen nochmal rein!

Das Gerät hat bis eben bei geringer Laustärke, durchgängig gespielt!... Wenn das nur so bleiben würde... Habe ihn jetzt erstmal deaktiviert, weshalb er auch nicht weiterspielt, also nicht falsch verstehen (;
klaus52
Inventar
#29 erstellt: 19. Dez 2017, 02:11
Habe mir gerade das SM angeschaut.

Eine weitere "einfache" Möglichkeit zu testen ob es schlechte Übergänge der LS Relaiskontakte sein könnten,
oder ob es "weiter vorn" herkommt, wäre der Kopfhörerausgang.

Der Abgriff zum KH liegt "vor" den Relaiskontakten und geht (über je 330 Ohm), ohne eigenes Relais oder Schalter direkt an die KH Buchse.

Stecke mal einen Kofhörer "dazu", lass den A-77X mit den Lautsprechern laufen
und wenn wieder ein Kanal anfangen sollte leiser zu werden oder zu verzerren, dann setze schnell den KH auf und lausche.
klaus52
Inventar
#30 erstellt: 19. Dez 2017, 02:30
PS.
Da du dich noch nicht recht traust die LS Relais auszulöten...

Falls du vor hast die Kontakte der LS Relais trotzdem zu reinigen gäbe es noch eine Möglichkeit dies ohne Ausbau zu tun.
Ist zwar sehr fummelig (besonders da die 2 Relais sehr nahe beieinander sitzen) aber man kann die Kunststoff "Hauben"
dieser Relais "ausklinken", abheben und wieder aufsetzen und erneut einrasten.

Die Nasen mit denen die Deckel rasten sitzen ganz unten am Sockel der Relais (meist je eine Nase auf jeder langen Seite, etwa mittig).
Mit einem entsprechend gebogenen Werkzeug (z.B. gebogen aus einem dickeren FE Draht,
unten auf den letzten 3-5 mm um die 120 Grad mit engem Radius gebogen, das Ende abgeflacht wie eine kleine Schraubendreherklinge),
lassen sich die Rastnasen auch im eingebauten Zustand lösen.

Die Deckel schön senkrecht abheben damit keine Kontaktzunge verbogen wird, Richtung der Hauben merken
(mache Deckel haben innen Stege die nur eine Einbaurichtung zulassen, ansonsten könnten die Kontaktzungen oder das Joch behindert werden).

Nachtrag:
Unbedingt vorher den Netzstecker ziehen !!, die Sicherungshalter liegen sehr nahe direkt neben den LS Relais.


[Beitrag von klaus52 am 19. Dez 2017, 02:36 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#31 erstellt: 19. Dez 2017, 20:32

klaus52 (Beitrag #30) schrieb:
PS.
Da du dich noch nicht recht traust die LS Relais auszulöten....

Falls du vor hast die Kontakte der LS Relais trotzdem zu reinigen gäbe es noch eine Möglichkeit...........


Wurde von ihm bereits getätigt. Danach spielt nun der abermals fehlerhafte Kanal wieder, aber nun der andere Kanal nicht mehr richtig.


[Beitrag von Rabia_sorda am 20. Dez 2017, 00:12 bearbeitet]
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 19. Dez 2017, 20:37
Hallo!
Danke Klaus52, deine Idee mit dem Kopfhörer hat mich vor das Ziel gebracht!
Da es mir wie ausgek...zt geht, werde ich den Patient zu später Stund oder morgen behandeln!

Hallo Rabia Sorda! Ich kann gerade nicht...

Mit freundlichem Gruße!
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 20. Dez 2017, 14:53
Ich grüße euch!
Der Fehler ist nun verschwunden!
Entschuldigen muss ich mich, für meinen Eingangspost, weil ich nicht alle Schalter gereinigt hatte...

Der Fehler war sehr deutlich über den Kopfhörer zu hören, während ich beispielsweise am Muting-Schalter rumspielte. Hierdurch wanderte der Ton und erzeugte das besagte kratzen, also reinigte ich diesen.
Nachdem ich das Gerät testete, hat der Muting-Schalter diesen Fehler nicht mehr erzeugt, das Problem war aber immernoch zu vernehmen.
Ich schloss wieder die Kopfhörer an und spielte an den Tape-Schaltern herum, wodurch ich den Fehler noch deutlicher vernehmen konnte. (Diese reinigte ich mit der ersten Wäsche nicht, um Arbeit zu sparen, weil ich diese Funktion nicht benötige... seeeehr dumm von mir... Schande über mich...)
Und dann ging es mir sche...ße...

Jetzt, nach der Reinigung der Tape-Schalter, ist das Problem aus der Welt!

Die Finger könnte ich mir noch abhacken dafür, dass ich im A77X rumlötete, was hätte nach hinten gehen können...

Ich bedanke mich nochmal für euren Beistand, wodurch ich dazulernte und nicht abließ, den Patienten gesunden zu lassen!
Mit freundlichem Gruße!
Uwe_1965
Inventar
#34 erstellt: 20. Dez 2017, 15:09
Super, auch Hut ab, das Du so ehrlich warst, mit den (alle) Schalter. . Dann ist ja Weihnachten gerettet.
Gruß Uwe.
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 20. Dez 2017, 15:39
Danke Uwe_1965!

In meinem Brausekopf sind die Schalter irgendwie abhanden gekommen...
Weihnachten ist zwar eine stille Nacht, dafür aber, kann ich beruhigt schlafen und Silvester gibt es ja auch noch!
Bis später!
klaus52
Inventar
#36 erstellt: 20. Dez 2017, 18:15

OliVeritas (Beitrag #33) schrieb:
...Die Finger könnte ich mir noch abhacken dafür, dass ich im A77X rumlötete, was hätte nach hinten gehen können...

Deine Selbstkritik wäre zu verstehen wenn es sich um eine Dachrinnen-Lötkolben und Salzsäure Aktion gehandelt hätte.

In dem Fall wäre es wahrscheinlich am End nicht notwendig gewesen, aber sofern man "löten kann"
(Vorraussetzung... und danach schaut es auf deinen Bildern aus) war dies "kein Fehler".
Rabia_sorda
Inventar
#37 erstellt: 20. Dez 2017, 19:40
Super das es geklappt hat und deine Ehrlichkeit in Ehren! Dies ist hier leider nur sehr selten anzutreffen

Viel Freude mit/an dem Pio!

OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 20. Dez 2017, 20:40
Ich bin ganz verlegen, werte Gemeinschaft!
Der Pio spielt weiterhin!
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 13. Mrz 2018, 15:39
Hallo,
mir fiel auf, dass der A-77X etwas schief auf seinen Füßen stand, woraufhin ich die Bodenplatte ausbeulte und gleich noch die Füße auswechselte, gegen welche von einem Pioneer-Kassettendeck!

Die Haube nahm ich auch nochmal runter um hineinzuschauen, dabei fiel mir etwas seltsames auf dem Kopfhörerplatinchen auf und hierzu ein Paar Bilder!
Pioneer A-77X andere Füße und InnenansichtPioneer A-77X andere Füße und InnenansichtPioneer A-77X andere Füße und InnenansichtPioneer A-77X andere Füße und InnenansichtPioneer A-77X andere Füße und InnenansichtPioneer A-77X andere Füße und Innenansicht

Was sagt Ihr dazu!?
Rabia_sorda
Inventar
#40 erstellt: 13. Mrz 2018, 19:07

Was sagt Ihr dazu!?


Die neuen Füße sind da schon chic!

Die R´s am KH-Ausgang sind wohl dazu gedacht um den Pegel zu senken, oder die Impedanz zu einem verwendeten Kopfhörer anzupassen.
Evtl. könnten die original verbauten R´s überbrückt worden sein, oder sie sind noch zusätzlich in Serie geschaltet geblieben.
klaus52
Inventar
#41 erstellt: 13. Mrz 2018, 19:08

OliVeritas (Beitrag #39) schrieb:
...dabei fiel mir etwas seltsames auf dem Kopfhörerplatinchen auf...

Da hat wohl jemand noch 2 Vorwiderstände a 33 Ohm gesetzt.
Nur der Sinn des Wert ist bissi... ähem, da er sich kaum relevant auswirkt, da 330 Ohm je Strang bestehen, es sei denn die sind überbrückt worden...


[Beitrag von klaus52 am 13. Mrz 2018, 19:08 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#42 erstellt: 13. Mrz 2018, 20:37
Hi Klaus,

dass Gleiche habe ich mir auch gedacht, auch mit dem Überbrücken. Aber den Hintergrund werden wir wohl nie erfahren.
Spekulativ kann man mal denken, dass der Vorbesitzer einfach ein technisches Penibelchen war, und/oder einfach irgendwelche "Voodoo"- Gedanken dabei hatte....
klaus52
Inventar
#43 erstellt: 13. Mrz 2018, 21:29
Salve.
Vielleicht tun wir dem Erbauer aber auch unrecht und es wurde ein Spannungsteiler gebaut,
was (mit den 33 Ohm "an dem Ende", falls zu Masse), eine gedanklich ganze andere Hausnummer wäre.
Falls, angenommen unverändert 330 auf dem Borad, zu 33 gegen Masse käme die Ausgangsspannung in der Tat in einen für HKs annehmbaren Bereich.

Dazu müsste man aber gucken/wissen ob die 33er mit ihrer non KH Seite an Masse gehen ?!?
Das würde mich jetzt echt interessieren. Auf dem Bild sind leider nur die 2 Trennungen der Leiterbahnen einsehbar.
OliVeritas
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 13. Mrz 2018, 22:30
Danke für die Anteilnahme!
@klaus52
Vielleicht kannst Du mich ja anleiten, um sinnvolle Bilder schießen zu können, für Euer/Dein Verständnis!?
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