Yamaha A-1020

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Freak*05*
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Okt 2010, 16:53
Hallo zusammen,

nach etwas längerer Abstinenz möchte ich auch noch einmal eure Rat erbitten. Ich bin Besitzer eines, von mir überaus geliebten, Yamha A-1020. Nun habe ich hierzu zwei Fragen.

1. Ab und zu kratzen einige Potis (nicht allzu störend, habe jedoch alles immer gerne 100% mängelfrei). Ist die Behandlung dieser "Störenfriede" mit Kontaktspray empfehlenswert, oder sollte man diese austauschen. Falls ja, bekommt man noch Ersatz ?

2. Ich hatte mit dem Gednaken gespielt, sei es aus Bastelwut,"Nutzen" oder "Veredelung", das Netzkabel des Yamaha zu tauschen. Einige sagen ja, dass es Humbug sei, andere wiederum bejahen eine klangliche Aufwertung des Gerätes. Was wäre, wenn ich z.B.
bei so einem Angebot (http://cgi.ebay.de/SUPRA-Cables-LoRad-2-5-CS-EU-Netzkabel-lfd-Mtr-389034-/130405079414?pt=Netzanschluss&hash=item1e5cbf9976) eine enstprechende Länge besorgen würde, plus einen halbwegs adequaten Stecker(http://cgi.ebay.de/Gold-II-beste-Schukostecker-Markt-/150474253959?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2308f6e687) und dann selbst Hand anlege ? Ein fertiges Kabel kann ich ja leider nicht nutzen, da dieses ja beim A-1020 aufgelötet ist.


Für eure Meinungen danke ich im Voraus und bin gespannt, was ihr mir erzählen könnt
andisharp
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Okt 2010, 17:52
Netzkabel dranlassen und Potis reinigen, nicht austauschen. Tipps gibts dazu haufenweise hier im Forum.
kater1
Neuling
#3 erstellt: 12. Okt 2010, 19:28
Ich habe meinem alten Hartmann-Karton-Amp 645 nach zunächst großen Bedenken mit einem Nullachtfuffzehn-Kontaktspray aus dem Baumarkt wieder wunderbar auf die Sprünge geholfen. Kürzlich habe ich in der Bucht einen Yamaha-Receiver für´s Büro erstanden und das Kontaktspray wieder eingesetzt. Super! Aus Erfahrung kann ich sagen: Wenn Hin- und Herdrehen eines Potis nichts mehr nützt, um Ablagerungen u. ä. zu beseitigen, hilft Kontaktspray dauerhaft. Zum Netzkabel: Ich finde, bei einem solchen KLassiker etwas zu ändern, hieße, auf einen Rembrandt Deckweiß zu klecksen.

Hoffentlich kannst Du Deinen tollen Klassiker noch lange nutzen. Gib´ihn nicht weg!

Viele Grüße
kater1
Freak*05*
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Okt 2010, 19:30
Hallo,

schon einmal danke für die Antwort. Dann werde ich mich mal etwas zum Poti säubern erkundigen.

Weggeben werde ich ihn auf keinen Fall. Nutze ihn schon mehrere Jahre und bin einfach klanglich, sowie Leistungsmäßig vollends begeistert. Ist einfach eine Druckmaschine mit uendlichen Reserven.

Werde dann wohl in betracht ziehen, ihn so zu lassen.



Danke und Gruß


[Beitrag von Freak*05* am 12. Okt 2010, 19:34 bearbeitet]
mathi
Stammgast
#5 erstellt: 12. Okt 2010, 20:44
"Handelsübliches" Kontaktspray würde ich nicht nehmen.

Zu empfehlen sind von der Fa. Kontaktchemie folgende Produkte zum Reinigen der Potis und Schalter:

TUNER 600, Kontakt WL, Kontakt 61.

Oft reicht auch Druckluft durch die Öffnung des Potis blasen und dieses dabei hin und her drehen.


[Beitrag von mathi am 12. Okt 2010, 20:46 bearbeitet]
Freak*05*
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Okt 2010, 21:04
Danke,
habe mir eben eine Dose Tuner 600 bei Amazon bestellt. Werde mal ordentlich die Potis damit säubern und das Gerät dabei gleich komplett entstauben. Wenn ich dran denke, mache ich Bilder vom offenen Gerät.

Schon mal vielen Dank an euch.
UniversumFan82
Inventar
#7 erstellt: 14. Okt 2010, 18:19
Oszillin T6 ist auch sehr gut, sicher ähnliche Zusammensetzung wie Tuner 600.
Das mit dem Netzkabel ist totaler Humbug, aber offensichtlich gibt es einen erheblichen Markt für Voodoo.
Einfach mal nachdenken, der Strom legt Kilometer zu Deinem Haus auf durch den Anbieter verlegte Stromwege zurück, und dann eventuell noch zig Meter auf einfachem max. 2,5 qmm Kupfer, was sollen denn da 1,50m HighEnd dran verbessern?
Was zu Störungen führen kann, sind Audio- und Netzkabel, die hinten am Rack kreuz und quer hängen und dazu dann alle Netzkabel in einer 6er-Leiste für 2,50 vom Baumarkt enden. Eine anständige Leiste für 5-6 Geräte gibt es für den Preis von einem tollen Goldstecker.
Der Spruch dazu:

Im Internet geistern Dutzende von vergoldeten Steckern herum. Fast alle sind einfach über Nickel vergoldet und damit klingen sie nicht einen Deut besser als ihre vernickelten Kollegen.

Kein anderer Schukostecker hat eine Speziallegierung wie der Gold II, der Unterschied ist deutlich hörbar.

könnte der Witz des Tages werden: Der Stecker klingt? Wenn er auf die Fliesen fällt, oder?

Gruß,
Manfred
Compu-Doc
Inventar
#8 erstellt: 14. Okt 2010, 19:16
Der klingt nur,wenn die Steckdosenkontakte auch hartvergoldet sind!

......und die Kontaktscheren im Umspannwerk!
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