Beleuchtungs umbau auf LED Fotoanleitung

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nachtwandler222
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 05. Aug 2007, 18:31
mit etwas verspätung hier mein vorschlag auf einfacheweise beleutungen auf LED umzubauen ohne richtigen eingriff im gerät

was braucht man

-etwas wissen über LED's
-led's sind dioden also mit plus(Anode) und minus(Kathode),
daher auf polung achten und ihnen ist es egal ob gleich
oder wechselspannung

- die meisten LED's laufen mit 20mA , ich persönlich nehme
max 19mA um die lebenserwartung zuerhöhen.könnt aber auch
weniger nehemen um sie zudimmen. man kann led'S auch in
reihe oder parallel schaltungen betreiben
-alte birnchen ,Led's, Vorwiderstand, mA Messgerät, Lötkolben, kleines Messer oder Bohrer, Kleber ,Zange und etwas Schleifpapier


so an die arbeit

1. messen oder rechnen welche spannung/wiederstand man braucht hab mal ein schau bild gemacht natürlich könnt ihr anstatt der batterie auch gleich am gerät anklemmen und anstatt dem poti einen wiederstandt nehmen


2. das glas der birne abmachen


3. das übrig gebliebene glas im innern entfernen mit einem Messer auskrazen oder Bohrer ausbohren

dann sollte es so aussehen


4. auf der unterseide der Birne (fällt mir gerade nicht ein wie das genau heist) ablöten so das ein loch da ist


5.Led biegen wie auf dem foto zusehen "AUF POLUNG ACHTEN"
das kann ich euch nicht abnehmen weil es ja mehrer varianten
gibt.


6. Led an der nicht gebogenen seite kürzen und an den wiederstand anlöten


7. Led mit dem wieder stand indie birnchenfassung stecken und festlöten


8. den noch oben gebogen pol nur noch nach ausen an die fassung biegen kürzen und anlöten


9. dann nur noch etwas kleber in die fassung und fertig



so noch ein kleiner tipp manchmal braucht man einen abstrahl winkel der nicht gerade aus geht , dann einfach LEd wie auf dem foto zusehen biegen vorher die fassung markieren " an der stelle wo die led hinzeigen soll" und einbauen



So noch viel spaß beim basteln
CyberSeb
Inventar
#2 erstellt: 05. Aug 2007, 21:02
Schön gemacht, vielen Dank!

nachtwandler222
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 05. Aug 2007, 21:20
kein ding leider mit etwas verspätung
bin inoment noch dabei smd led'S in diese schiererungd lampen einzubauen (weis nicht wie die heisen) diese lampen die aussen wie die alten langen glasröchen sicherungen wenn ich das hinbekommen gibts davon auch ne anleitung
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 05. Aug 2007, 21:34
Ganz so eagl ist das mit der Gleich- und Wechselspannung übrigens nicht. Bei Wexelspannung ist (a) die Dimensionierung des Vorwiderstandes nicht mehr ganz so trivial und (b) flimmert die LED gar förchterlich (klar, Duty-Cycle deutlich <50%), womit man flimmerempfindliche Zeitgenossen, womöglich gar noch mit Nystagmus (*meld*), gut in den Wahnsinn treiben kann. Gleiches gilt für ungenügend gesiebte "Gleichspannung" aus einem Halbwellengleichrichter - die Tuning-LED in meinem Kenwood KT-80 wird so versorgt, total nervig.

Dummerweise ist es gar nicht ungewöhnlich, daß die Beleuchtung direkt an einer Sekundärwicklung des Trafos hängt. Da muß man sich dann überlegen, ob man die entsprechende Spannung gleichrichten und sieben oder von woanders Gleichspannung abzwacken will.

Bei Vorhandensein einer schönen stabilen Gleichspannung U_0 ist die rechnerische Dimensionierung des Vorwiderstandes übrigens recht einfach:
R = (U_0 - U_v) / I_d
mit
I_d = Diodenstrom
U_v = Vorwärts-Spannungsabfall an der Diode, dominiert durch Photonenenergie; Pi mal Daumen knapp 2 V für rot bis etwas über 3,5 V für blau und weiß


[Beitrag von audiophilanthrop am 05. Aug 2007, 21:39 bearbeitet]
nachtwandler222
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 05. Aug 2007, 21:46
das problem das sie flimmert gibts zwar ich persönlich finds aber nicht dragisch aber das muss jeder selber wissen. um das zubeheben kann man natürlich bis auf die led alles auf smd basies aufbauen und noch nen gleichrichter in die fassung einbauen hab das einmal gemacht ist aber ein riesen aufwand nur um das flimmern zubeseitigen . und dies ist auch nur ein vorschläg und mit dem es ist ihnen egal ob gleich oder wechselspannung heist für mich das sie brennen und mir gehts ja darum das gerät ansich nicht zuveränderen und ich schau ja nicht stunden lang auf die anzeigen das mich das so stören würde das die flimmern.

ich hoffe trozdem das euch die idee gefällt und vorallem die lösung ohne eingriff ins gerät


[Beitrag von nachtwandler222 am 05. Aug 2007, 22:01 bearbeitet]
Edison
Stammgast
#6 erstellt: 06. Aug 2007, 01:35
moinmoin,
warummachtihreuchdiesenganzenaufwandfüreinpaarbirnchendiebeimgroßencnur einpaarcentkostendaistderzeitaufwanddochvielgrößeralsneuelampenmichwürdeeschonnervenwenndiedingerflackern.

nachtwandler222
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 06. Aug 2007, 12:26
ach der zeit aufwand wenn man weis wie es geht liegt bei 3minuten pro stück und warum weil man z.b verschiedene farben machen kann und die led's längerhalten und weniger strom und wärme entwickeln


[Beitrag von nachtwandler222 am 06. Aug 2007, 15:10 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#8 erstellt: 06. Aug 2007, 13:31
@nachtwandler222

Danke für Deine Anleitung! Die Mühe, die sich hier manche machen, belebt dieses Forum doch ungemein!

Ich persönlich halte bei der Restauration von Klassikern allerdings nichts von LED's als Lampenersatz, da ich stets die Originalität erhalten sehen möchte - das ist aber Ansichtssache!

Lustig finde ich Deine Einleitung zum Grundwissen über LED's:

Du erklärst dort Anode und Kathode und weist auf das Einhalten der Polarität hin, im nächsten Satz sagst Du jedoch, daß es den LED's egal ist, ob man sie mit Wechsel- oder Gleichspannung betreibt! Wie, bitte, soll man auf die Polarität bei Wechselspannung achten??? 100 mal in der Sekunde umlöten?



Beste Grüße
Armin777
nachtwandler222
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 06. Aug 2007, 15:09
natürlich gilt das nur bei gleich spannung und wenn man sie bei wecheselspannung in reiheschalten will

bin nur ein kleiner bastler und nicht so profis wie ihr und drücke mich auch nicht so gewählt aus wie ihr
Röhrender_Hirsch
Inventar
#10 erstellt: 06. Aug 2007, 15:19
Wichtig bei dem Betrieb der Dioden an Wechselspannung ist, dass die maximal zulässige Sperrspannung nicht überschritten wird, sonst leben sie nicht lange. Besser ist natürlich der Betrieb an Gleichstrom. Praktisch ist es, wenn man eine Konstantstromquelle davor hängt.

Bei den Klassikern würde ich allerdings auch keine LED einbauen, sondern möglichst originale Lampen verwenden.
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