TF10 - SE535 - SE425 - SE215 - W4R - UM3x - MiE2i - IE80

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cyas
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Jan 2012, 12:20

INHALT DES POSTS WIRD STÄNDIG ERWEITERT/ERGÄNZT UND/ODER JE
NACH WAHRNEHMUNG MEINERSEITS UND FEEDBACK EURERSEITS VERÄNDERT



Ich habe jetzt für einige Tage noch ein paar InEars zum testen bekommen. Daher will ich die Chance nutzen und meine Erfahrungen mit euch teilen. Zudem sehe ich natürlich gerne, ob ihr meine Beobachtungen teilen könnt oder eventuell sogar komplett anders empfindet. Ich werde am Ende der Testerei nur einen der Hörer behalten. Daher ist es für mich auch ein Stück weit Dokumentation. Evtl. auch mit eurer Hilfe.

Kleine Anmerkung: Ich bin seit 2 Tagen wg. Erkältung zuhause und daher nicht rasiert Also nehmt mir die Fotos nicht krumm

Ich bin erst seit einigen Wochen im InEar Geschehen – daher sind meine Beschreibungen evtl. nicht so detailliert wie andere hier im Forum – v.a. was kleinst differenzierbare Hörunterschiede anbelangt. Dennoch hilft es vielleicht dem ein oder anderen – vor allem Neueinsteiger bei seiner Entscheidungsfindung. Abspielgerät ist durch die Bank ein iPhone 4 EU ohne Jailbreak.

Fehlende Review Teile reiche ich nach sobald die Hörer vorhanden sind (sollte innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage der Fall sein) – Review Ergebnisse folgen denn wohl am WE.

Folgende Modelle habe ich jetzt hier:
Ultimate Ears Triple.Fi 10
Shure SE535
Shure SE425
Shure SE215
Westone UM3x RC

Bose MIE2IE


Ultimate Ears Triple.Fi 10:
Verpackung&Optik:

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Soweit ich das mitbekommen habe, gibt es verschiedene Verpackungsversionen bei diesem Modell. Ich habe das mit der schwarzen „KartonKiste“ bekommen. Sieht wertig aus. Viel Abfall oder Plastik ist nicht dabei. Gefällt – ist schlicht, ordentlich und klein.

Die Alu Schutzdose macht optisch viel her, praktisch ist sie allerdings nicht ganz so wie eventuelle Reißverschluss Hartschalen Modelle. Man muss quasi ständig zwei Teile festhalten, damit keins runterfällt. Zubehör ist alles dabei was man brauchen kann. Zweimal graue Comply Foams in M, je 1x Silikon Aufsätze in S, M, L. Eine Kabelverlängerung, Klinkenadapter und ein Steckteil zum Dämpfen. Reinigungswerkzeug.

Die Hörer selbst sehen crazy/abgespaced aus. Man muss die Farbe eben mögen – genauso darf es Niemandem etwas ausmachen, sogenannte „Ohrpimmel“ abstehen zu haben.

Haptik:
Plastik. Starres, unbändiges billig-Kabel. Schön leicht sind sie. Ich hatte Anfangs viel Probleme mit dem Sitz durch die Form. Aber nachdem ich alle Aufsätze gefühlte 20x durchprobiert hatte wurden es die Comply Foams. Seal hatte ich mit den Silikon M auch – aber da fielen sie mir bei Bewegung zu leicht aus den Ohren. Ich konnte kauen und Grimassen schneiden – alles kein Problem. Da ich ein Fan nicht nur von Innereien sondern auch vom Design und dessen Qualität bin, schnitten sie hier relativ mager ab.

Tragekomfort ist eben so eine Sache. Selbst mit dem Besten halt den ich bei mir durch Comply M Foams erreichen konnte ist es nicht das Sahnehäubchen dass ich zB von meinem Bose MIE2I Headset gewohnt war. Trotz der Trageweise über das Ohr. Als Seitenschläfer, der seinen Arm immer unter den Kopf klemmt konnte ich sie sogar im Bett tragen – aber wirklich perfekt war das nicht. Klamotten an/ausziehen mit den Hörern oder mal eben nen Pulli drüberziehen ist nicht drin; da bleiben sie hängen.

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Bass:
Wahnsinn. Knackig, schnell, präsent, qualitativ hochwertig aber niemals zuviel. Zuviel im Punkt Quantität. Der Bass glänzt nicht nur von ganz unten heraus, sondern spielt auch relativ scharf abzugrenzen in die Mitten hinein – verwäscht jedoch nie. Keine Sorge. Völlig egal ob man BumBumBumBum Musik hört oder auch mal Klassik. Anscheinend kommen die InEars sowohl mit vibrierenden Bässen (Streicher etc.) als auch mit elektronischem Gehämmere super zurecht. Begeisterung pur.

Mitten:
Zurückgenommen. Persönlich konnte ich bis Dato nie wirklich fehlende Mitten beklagen. Ich erinnerte mich etwas ans Kindesalter. Da hatte ich bei jeder Anlage immer Bass auf Maximum und die Höhen auf 80% gedreht. Irgendwie erinnerte mich diese Badewanne ein wenig daran. Die Vorliebe für solch eine Abstimmung erkannte ich dadurch wohl erst im Nachhinein. Wahrscheinlich waren die zurückgenommenen Mitten – ich muss mich korrigieren; die Mitten sind wohl normal und eher Bass und Höhen angehoben – der Grund dafür, dass ich stundenlange ohne akustische Ermüdung meiner Musik lauschen konnte. Und zwar Querbeet.

Höhen:
Der TF10 kommt hoch hinaus. Schön. Mir gefällts. Ich muss allerdings betonen, dass er dabei niemals nervig wird oder bei S-Lauten das Zischen beginnt. Übertriebene oder gar empfindliche Schärfe kann ich zu keinem Zeitpunkt feststellen. Die Abstimmung sorgt offensichtlich für die bestehende Auflösung – aber dazu gleich mehr.

Auflösung:
Wie Vorhin angedeutet hat diese wohl mit den hochgeschraubten Höhen zu tun. Ich finde Querbeet besagte Fähigkeit beim TF10 sehr gut gegeben. Bei guten Aufnahmen aus dem klassischen Guetta BumBum Haushalt (es gibt welche mit Bühne und Auflösung – Ja :D) oder Klassik, Acoustic und dergleichen ist es stets möglich die einzelnen Klänge zu differenzieren. Persönlich würde ich mir eine noch bessere Auflösung wünschen – aber das wird wohl im Reich der Universals schwierig – evtl. ist der Westone 4® die einzige Abhilfe in diesem Segment.

Bühne:
Vorhanden. Gut zu orten. Meiner Meinung nach eher eine 2D als eine 3D Bühne. Sie fällt bei Acoustic oder Klassik Musikstücken deutlicher aus als bei schnelleren, bassigeren Titeln. Aber das ist wohl eher der Musik zuzuschreiben als den Hörern. Persönlich würde ich sie als „Helmgroß“ um den Kopf (aber eben in 2D Variation) beschreiben (ca. 30-45cm groß). Als eigene Vorliebe hätte ich nichts gegen eine etwas weiter reichende Bühnendarstellung.

Shure SE535:
Verpackung&Optik
:

IMG_1446

Die Verpackung ist hauptsächlich aus Karton. Wenig Plastik dabei. Gefällt mir – ich hasse Blister Vor Allem ist sie sauber differenziert – nichts fällt herum, alles hat seinen Platz. Sieht wertig aus.

Dabei ist ein Hartschalencase mit Reißverschluss. Ist kein Hingucker aber erfüllt seinen Zweck. Klinkenadapter, Flugzeugadapter, Dämpfungszwischenstück mit Regelung, 3 Größen
Silikon Aufsätze, 3 Größen Comply Foamies, 1x Triflanges, 1x gelbe Foamies, Reinigungswerkzeug ist als Zubehör dabei.

Wow. Fühlt sich wirklich deutlich wertiger an als die TF10. Kabel ist samtweich. Super! Vor allem ist es auch ein Stückchen länger als die 116cm des TF10. Hab es jetzt nicht gemessen aber dürften ca. 10cm sein. Sie Kabel haben am Ohr wie auch die UE einen Verstärkung zur Anpassung übers Ohr.


Haptik:
Alles TipTop verarbeitet. Weiches, biegsames Kabel mit doppelter Führung. Hier geht definitiv nix kaputt, so zumindest die Eindrücke die man bekommt. Die Standard M Foamies die drauf waren passen mir perfekt daher habe ich gar nicht weiter rumprobiert.

Die InEars verschwinden komplett in meinen Öhrchen. Super! Damit kann ich hüpfen, schlafen, essen, Gähnen, sonstiges machen. Begeisterung! Das einzige was mich ein wenig nervt ist hier die Verstärkung am Kabel. Die ist definitiv zu kurz und endet am Apex (der höchsten Stelle meiner Ohren). Damit steht der Rest des Kabels ab und impliziert den Eindruck – die Verstärkung wäre fürn Ar... Aber gut – soll jetzt kein KO Kriterium sein.

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Bass:
BumBumBum vermisse ich gegenüber dem TF10 nicht. Kraft und Druck ist vorhanden. Trockenheit auch – wenn auch nicht in dem Maße. Was allerdings auffällt ist, dass v.a. bei Klassik mit viel Bässen diverse minimale Schwingungsunterschiede nicht so differenziert wahrgenommen werden können wie beim UE Konkurrenten. Schade eigentlich. Wirklich. Ich brauche definitiv keine Bassmonster – die Menge reicht bei den 535 vollkommen aus – aber die Nuancen im Bass fehlen mir ein klein wenig. Man kann sich natürlich dran gewöhnen – aber wenn man mal anderes gehört hat vergisst man das natürlich nicht.

Mitten:
Bei den ersten Stücken die ich so gehört hab, nach dem direkten Wechsel vom TF10, haben sie mich schon ziemlich gestresst. Das war irgendwie stark ins Gesicht und ich musste die Lautstärke (sonst immer 80% iPhone EU Niveau) zurücknehmen. Stimmen klingen genial. Da war meine Referenz Coldplay oder Adele. Das war eindeutig besser als mit den UE. Nach ca. 30 Minuten Spielzeit war ich auch nicht mehr so genervt von den Mitten – die Lautstärke war allerdings immernoch auf 70% runter.

Höhen:
Um es kurz zu machen – im Gegensatz zu den Höhen des UE vermisse ich persönlich nichts. (siehe also die Beschreibung dort) Aber: mir wars oft bei Stimmen oder HiHats wirklich zu scharf. Das ging dann auch mit der Lautstärkereduktion auf 70% in ordnung. Ich habe allerdings den Eindruck dass ich mit diesem Hörer nicht so lange stressfrei und entspannt zum einschlafen hören kann. Kann das Jemand bestätigen?

Auflösung:
Siehe TF10 – das bedeutet – persönliche würde ich mir mehr wünschen; da fällt der Blick wieder in Richtung des in den nächsten Tagen eintrudelnden Westone 4(R). Ansonsten würde ich die Auflösung durch die weniger Auffallenden Höhen (im Vgl zum UE) zwar bei Klassik als geringer, bei Acoustic Stücken jedoch als Höher (wg. Den deutlicheren Mitten) ansiedeln. Unterm Strich nehmen sich beide nicht viel – Variation eben je nach gegebenen Musikstücken vorhanden. Was mir nach einiger Zeit deutlich auffällt; bei Stücken wie "Adagio for Strings" im Klassikbereich höre ich in den leiseren Phasen sogar das knattern und knistern der Instrumente - einmal sogar das Weiterblättern eines Notenblatts. Wahnsinn. Das war mir mit dem TF10 noch nicht aufgefallen.

Bühne:
Vorhanden. Gut zu orten. Meiner Meinung nach eher eine 2D als eine 3D Bühne. Sie fällt bei Acoustic oder Klassik Musikstücken deutlicher aus als bei schnelleren, bassigeren Titeln. Aber das ist wohl eher der Musik zuzuschreiben als den Hörern. Kleiner als beim TF10 – ca. 20-35cm meiner Einschätzung nach aber in dieser kleinen Größe einen Tick klarer, v.a. bei Gitarrengeschichten – das liegt wohl an den deutlicheren Mitten.


Westone UM3x RC:
Verpackung&Optik
:

UM3x Verpackung

Eieiei ist die Schachtel klein. Was da wohl so drin ist? Jedenfalls ist die Verpackung diesmal nur aus Karton. Find ich gut. Die Folie um den Karton herum war schnell entfernt, ansonsten gestaltet sich die Einpacktechnik ähnlich wie beim Shure 535.

Beiliegendes Material war schnell herausgefummelt. Und schon wieder. Das ist das Hartschalencase? Da passt doch nix rein. Ah doch - die Hörer folgen dem minimalistischen Prinzip. Ich dachte ja schon - nach den UEs, die Shure wären klein. Aber was Westone hier abliefert ist der Wahnsinn. Das sind ja quasi eine Art James Bond mini spionage Stöpsel.

Neben dem Case sind 1x L Foamies, 1x S Foamies (M sind schon drauf), L, M und S Silikonaufsätze, und Triflanges dabei. Reinigungswerkzeug. Klinkenadapter und ein Dämpfer mit Lauter/Leiser Regelung. Als bisher erstes Case hat dieses ein kleines Netz im Inneren - weitere Aufsätze könnten hier verstaut werden. Mindestens auch ein iPod Shuffle - ein Nano wird wohl schon zu groß.

Die Hörer selbst sehen etwas billig aus. So aus Plastik. Liegt wohl am durchsichtigen Material. Die Bügel machen einen soliden Eindruck.

Haptik:
Wo ist denn das Kabel? So in der Art waren meine ersten Gedanken. Das ist ja ein Hauch von nichts. Aber nicht täuschen lassen! Es wirkt sehr sehr sehr stabil! Und es ist sowas vonnicht existent. Kabelgeräusche Null. Ich vergesse das Kabel sogar. Es spießt sich nichts. Super. Das gefällt mir sehr sehr gut!

Die Hörer selbst langen sich auch sehr wertig an - als Gegensatz zum optischen Eindruck. Die Bügel sind bisher die besten die mir untergekommen sind. Sie passen super genau und krallen damit die kleinen Wunderkisten direkt an meine Ohren ohne zu drücken. Es steht nichts ab wie beim Shure oder UE. Von vorne sieht man die InEars gar nicht. Die Shure waren noch minimal sichtbar. Von den TF10 brauchen wir ja als sog. Ohrpimmel nicht reden.

Nochmal. Wahnsinn. Ich komme mir vor, als hätte ich da kein Kabel sondern einen Faden baumeln. Aber es verlässt mich zu keiner Sekunde die Sicherheit, es würde ewig halten. Immerhin habe ich auch die RC Version - für den Notfall.

UM3x nah

UM3x Ohr

REST FOLGT

Shure SE425:
Verpackung&Optik
:

SE425 Verpackung

Die Verpackung ist hauptsächlich aus Karton. Wenig Plastik dabei. Gefällt mir – ich hasse Blister Vor Allem ist sie sauber differenziert – nichts fällt herum, alles hat seinen Platz. Sieht wertig aus.

Dabei ist ein Hartschalencase mit Reißverschluss. Ist kein Hingucker aber erfüllt seinen Zweck. Zu erwähnen ist, dass das Case geringfügig stabiler ist als das beim SE535. Qualitativ und größentechnisch sind sie allerdings identisch. Die Verstärkung ergibt sich aus einer anderen Wabenstruktur. Klinkenadapter, Dämpfungszwischenstück mit Regelung, 3 Größen Silikon Aufsätze, 3 Größen Comply Foamies, 1x Triflanges, 1x gelbe Foamies, 3x Silikonaufsätze, Reinigungswerkzeug ist als Zubehör dabei.

Wow. Fühlt sich wirklich deutlich wertiger an als die TF10. Kabel ist samtweich. Super! Vor allem ist es auch ein Stückchen länger als die 116cm des TF10. Hab es jetzt nicht gemessen aber dürften ca. 10cm sein. Sie Kabel haben am Ohr wie auch die UE einen Verstärkung zur Anpassung übers Ohr.


Haptik:
Alles TipTop verarbeitet. Weiches, biegsames Kabel mit doppelter Führung. Hier geht definitiv nix kaputt, so zumindest die Eindrücke die man bekommt. Die Standard M Foamies die drauf waren passen mir perfekt daher habe ich gar nicht weiter rumprobiert.

Die InEars verschwinden komplett in meinen Öhrchen. Super! Damit kann ich hüpfen, schlafen, essen, Gähnen, sonstiges machen. Begeisterung! Das einzige was mich ein wenig nervt ist hier die Verstärkung am Kabel. Die ist definitiv zu kurz und endet am Apex (der höchsten Stelle meiner Ohren). Damit steht der Rest des Kabels ab und impliziert den Eindruck – die Verstärkung wäre fürn Ar... Aber gut – soll jetzt kein KO Kriterium sein.

Das Foto der SE535 - gleiches Art&Bauweise, nur silber statt kupfer
SE535 nah
SE425 Ohr



Bose MIE2I:
Verpackung&Optik:


Bose Verpackung

Tagekomfort ist bei den Bose der Wahnsinn. Diese "StayHere" Silikonaufsätze sind sowas von scheiss bequem, dass ich den Hörer nach einiger Zeit komplett vergesse. Man muss dazu aber auch sagen, dass es kein wirklicher InEar ist sondern ein Spagat zwischen EarBud und InEar. Sie halten sehr gut durch das eben erwähnte System. Kommt allerdings Zug auf die Kabel (zB wenn es zwischen Pullover und Jacke ist und dort 'scheuert' dann helfen selbst die speziellen Aufsätze eher schwer - man merkt einfach immer den Zug. Da ist die Trageweise über den Ohren schon ein großer Vorteil bei vielen Hörern.

Ich darf mich mal zum Bose selbst zitieren:


Sind mir zu offen. Ich will nix von außen hören und umgekehrt soll das auch möglichst wenig der Fall sein. Eine deutliche Steigerung zu den Sennheisern sind sie schon - Finde sie sogar relativ klar. Die Endleistung ist mir ein wenig zu leise. Auf max reicht es zwar grade aus - manchmal hätte ich aber gerne Luft nach oben. Der Bass ist zwar präsent - nicht zuviel - nicht zu wenig aber nicht knackig genug. Eher schwammig in die Mitten mit einlaufend. Bühne ist relativ mager aber vorhanden, Auflösung ist auch vorhanden aber viel zu schwach. Ergonomisch ein Traum - eine Führung über die Ohren wäre aber dennoch nochmal besser - gerade wenn mal Zug auf die Kabel kommt.


Bose nah

Bose Ohr

Ich finde die TriPort Technologie von Bose nichtmal so schlecht, wie sie öfter abgetan wird. Allerdings sind die Hörer für das, was sie leisten zu teuer. Da kriegt man mehr für sein Geld. Man bezahlt einfach den Namen und das Image mit. Übrigens - die Tragetasche ist ein schlechter Witz; v.a. wenn die Dinger mal mit anderen Dingen in der Sporttasche landen. Die lässt sich leicht zusammendrücken.



Shure SE215:
Verpackung&Optik
:

SE215 Verpackung

Die Verpackung ist hauptsächlich aus Karton. Wenig Plastik dabei. Gefällt mir – ich hasse Blister Vor Allem ist sie sauber differenziert – nichts fällt herum, alles hat seinen Platz. Sie ist halb so klein/groß wie die Verpackungen von SE535 oder SE425. Warum? Keine Ahnung. Prinzipiell ist genau so viel drin.

Dabei ist ein Weiches Case mit Reißverschluss. Pfui. Das bietet vor allem in einer Sporttasche (und dafür hab ich mir die Dinger geholt keinen wirklichen Schutz. Da muss wohl das Case von Compact Monitors her - da kann ich dann den iPod Nano/Shuffle auch mit reinpacken. Ist kein Hingucker aber erfüllt seinen Zweck. 3 Größen Silikon Aufsätze, 3 Größen Comply Foamies, Reinigungswerkzeug ist als Zubehör dabei.

Wow. Fühlt sich wirklich deutlich wertiger an als die TF10. Kabel ist samtweich. Super! Vor allem ist es auch ein Stückchen länger als die 116cm des TF10. Hab es jetzt nicht gemessen aber dürften ca. 10cm sein. Sie Kabel haben am Ohr wie auch die UE einen Verstärkung zur Anpassung übers Ohr.


Haptik:
Alles TipTop verarbeitet. Weiches, biegsames Kabel mit doppelter Führung. Hier geht definitiv nix kaputt, so zumindest die Eindrücke die man bekommt. Die Standard M Foamies die drauf waren passen mir perfekt daher habe ich gar nicht weiter rumprobiert.

Die InEars verschwinden komplett in meinen Öhrchen. Super! Damit kann ich hüpfen, schlafen, essen, Gähnen, sonstiges machen. Begeisterung! Das einzige was mich ein wenig nervt ist hier die Verstärkung am Kabel. Die ist definitiv zu kurz und endet am Apex (der höchsten Stelle meiner Ohren). Damit steht der Rest des Kabels ab und impliziert den Eindruck – die Verstärkung wäre fürn Ar... Aber gut – soll jetzt kein KO Kriterium sein.

SE215 nah

SE215 Ohr


Fortsetzung folgt.


[Beitrag von cyas am 20. Jan 2012, 13:48 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#2 erstellt: 17. Jan 2012, 08:57
da bin ich gespannnt. weiter so!
cyas
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jan 2012, 13:57
Heute habe ich den Westone UM3x bekommen. Meine ersten Eindrücke bzgl Verpackung, Optik und Haptik habe ich bereits beschrieben. Mein erster Höreindruck ist bisher allerdings noch nicht so begeistert. Es wirkt irgendwie dumpf. Aber natürlich muss ich meine Referenzplaylist, die ich mir jedem Hörer 1-2 mal durchgehen werde noch durcharbeiten.

Am Anfang war er mir etwas zu leise - das hat sich aber normalisiert. Störende Mitten bemerke ich nicht. Höhen sind manchmal dennoch etwas scharf. Bass macht einen ordentlichen Eindruck. Insgesamt aber alles, als wär es im Gegensatz zum SE535 um "zwei Oktaven" runtergesetzt.

Das zum ersten Eindruck. Rest folgt. Laut Tracking kommen morgen dann der SE425 und der Westone 4R. Heute hab ich noch den SE215 bestellt. Diesen werde ich wohl auch noch aufnehmen - das wird aber ohne zweifel wohl mein Sporthörer.
cyas
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Jan 2012, 14:19
Heute kam der Shure SE425. Optik und Verpackung entsprechen bis auf einige Details dem SE535. Das kleinere Modell hat zB die deutlich stabilere Tasche dabei. Näheres im Eingangspost.

Mein erster Höreindruck war etwas kraftlos. Ich muss allerdings sagen, dass nach ca. 5 Minuten dieser Eindruck gelegt war. Mir fehlt kein Bass. Klar - man kann "um abzugehen" mehr wum wum haben (auch qualitativ) aber wirklich vermisst wird nichts. Wenn ich jetzt direkt zwischen diesem und dem TF10 hin und herwechsle, weis ich was mir entgeht. Aber es ist ein Bonbon, welches ist ohne direkten Vergleich nicht misse.

Im Gegensatz zum SE535 stresst mich der 425 absolut nicht mehr. Anscheinend ist natürlich im Top Modell nicht nur ein weiterer Bass Treiber vorhanden. Die Abstimmung scheint wohl auch durchaus anders zu sein. Linearer evtl.

Er ist absolut klar - ehrlich - entspannt. Der Bass ist präsent aber zurückhaltend; wie ein Gentleman. Subjektiv habe ich den Eindruck, die Mitten sind hier nicht so "in your face" wie beim 535 - sondern es wirkt auch alles räumlicher.

Meine W4R Bestellung wurde leider aufgrund Lieferschwierigkeiten storniert. Mal sehen was ich da jetzt mache. Hatte kurz den gedankengang mich mal in der 250-350 Euro Klasse zu bewegen und die 400er Marke zu überschreiten, wenn ich mal geschulter in diesen Dingen bin - evlt dann gleich Richtung Custom.
MP4Audio hat laut eMail im Moment auch nur die R Variante und nicht die normale vorrätig. Und leider auch nicht als Tester.

Der Shure 215 sollte morgen, spätestens Samstag eintreffen.

SE535 geht schonmal definitiv zurück.

Mit dem UM3X hatte ich gestern Abend noch ein Erlebnis was Auflösung angeht. Auf einmal hatte ich den deutlichen Eindruck, sie wäre besser als beim TF10. Kann ich aber noch nicht endgültig unterschreiben.

Stay tuned
peacounter
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2012, 19:18
schönes review.
sauber gemacht und informativ.

du hast echt kleine ohren.
wenn abdrücke von solchen ohren kommen, fluche ich schonmal.
da nen stage3 oder stage4 reinzukriegen ist kein spaß, wenn auch machbar.

der 425 zählt übrigens auch zu meinen lieblingen im universal-bereich.
als ich ihn das erste mal gehört hab, war ich echt erstaunt.
das war am shure-stand auf der frankfurter musikmesse. shure waren da unser standnachbar), hab ich erst vermutet, dass da gewaltig mit dem eq eingegriffen wurde. war aber nicht so. ich hab sie mitgenommen zu unserem stand und auch nach ausgiebigem testen war ich immer noch sehr angetan.
mit einem gutem custom kommen sie natürlich nicht mit, aber bezogen auf die treibergröße ist das, was da rauskommt, beachtlich!

P
cyas
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Jan 2012, 12:33
Habe heute mal kurze Info zum Bose hinzugefügt.

Jetzt fehlt mir nur noch der Shure SE215. Der sollte wirklich heute oder Samstag hier eintreffen. Mal sehen. Werde dann seine ersten Eindrücke auch noch posten und anschließend brauche ich ein paar Tage um die Reviews der einzelnen Hörer ganz ausführlich zu gestalten.

Zwischendrin werde ich mich natürlich immer mal wieder melden und einiges anmerken.

Für Feedback oder noch bestimmte Beschreibungswünsche eurerseits wäre ich sehr dankbar.


Danke sofastreamer und peacounter für das erste Lob

@peacounter:
Na ich hoffe doch, dass ihr damit klar kommt Ich möchte nämlich bis in ca. einem halben Jahr meine ersten Customs. Dabei verschlägt es mich bei "besserer TF10" richtung JH13 - aber den Beschreibungen nach wäre ein Stage4 auch eine gute Wahl, wenn auch nicht für jede Musikrichtung geeignet.

Mal sehen ob Stage 3 oder 4 - denn alleine schon, dass ihr in der Heimat sitzt, ist für mich (zusammen mit euren Qualitativen und Supportbehafteten durchweg positiven Eindrcken) Grund genug bei CM kaufen zu wollen.
sofastreamer
Inventar
#7 erstellt: 20. Jan 2012, 12:56
Den Stage 2 solltest du aber auch mal anhören.
KoRnasteniker
Inventar
#8 erstellt: 20. Jan 2012, 13:01
Hei,

Super Review. Bin schon gespannt, ob noch etwas mehr Tragekomfort/Klangbeschreibung zum UM3x kommt.

Allerdings sehen deine Ohren mit dem UM3x schon relativ gestresst aus. Drückt dich der UM3x denn nicht hinten beim Ohr? (Ist nur ne Vermutung weil nach hinten ist ja kein Platz mehr und deine Ohrmuschel scheint ja etwas gedehnt zu werden durch den großen Hörer.

Gruss, Thomas

PS.: Meine Ohrgröße wird auch ungefähr den deinen entsprechen. Allerdings bin ich mit den SE535 damals auch schon hinten bei der Ohrmuschel angestoßen, was bei dir ja nicht der Fall zu sein scheint.


[Beitrag von KoRnasteniker am 20. Jan 2012, 13:04 bearbeitet]
cyas
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Jan 2012, 13:11
Ich werde zu jedem Hörer noch ein wenig mehr schreiben, als es im Moment der Fall ist

Beim Foto hatte ich beim UM3x noch die CF Aufsätze - die gingen nicht so gut rein, daher war er hinten dran. Mittlerweile hab ich Silikon M - damit gehts weiter rein. Und ich hab Platz. Jedenfalls ist der UM3x für mich "kleiner" und komfortabler als die Shure Modelle.

Liegt v.a. auch daran, dass beim Shure durch die Steckverbindung sich das Kabel öfter mal "wegdreht"
roady981
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 21. Jan 2012, 13:07
Klasse Review!
Saubere, informative Übersicht. Genau so etwas habe ich mir nach den letzten Wochen des Lesens und Beginnens meines eigenen Probehörens gewünscht, um die nächsten Testkandidaten auszusuchen.

Vielen Dank für Dein Engagement! Ich bin sehr gespannt auf Deine Eindrücke zum UM3x und des W4r, falls da eine neue Lieferung eintrifft.

Weiter so!
cyas
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Jan 2012, 14:05
Danke für die Blumen. Ich muss die Vervollständigung noch etwas aufschieben, das ich mir heute noch die Westone 4R zum testen bestellt habe. Mal sehen wie es wird

Mittlerweile habe ich den TF10 weggegeben. Das war alles super knackig und schnell sowie präzise - allerdings wars mir ein wenig zu kühl. Der UM3x wird es aber wohl auch nicht, weil ich mehr auf Tiefbass als auf angehobenen Mid/Oberbass stehe.

Vielmehr stört mich jedoch, dass der UM3x zu viel "in your face" spielt. Sowas kann ich beim Sport brauchen. Da taugt der SE215 eigtl perfekt (großes Aber: nach 2 Stunden laufen waren meine Ohren quasi geflutet, weil er so gut abdichtet - ich habe Zweifel ob der das lange mitmacht). Zuhause mag ichs dann doch lieber sehr räumlich - daher meine Hoffnung auf den W4R.
sofastreamer
Inventar
#12 erstellt: 23. Jan 2012, 14:09
na da bin ich ja gespannt. der w4 ist schon ein knaller. aber was der um3x zu sehr in your face spielt, spielt der w4 zu wenig auf die 12.
cyas
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Jan 2012, 14:43
Ich bin mal gespannt. Man muss schon bedenken, dass das gute Stück gleich mal 100 Euro mehr (ca.) kostet. Wird sich zeigen. Zuhause allerdings ist es schon so, dass ich mich immer wieder daran erfreue zu merken "oh hoppla, er spielt auf einmal von da hinten" .... "ahhhh, dort drüben steht auch ein Gitarrist"

Wenn ichs mal so plump ausdrücken darf. "3D"-mäßig

Der TF10 war da schon sehr sehr gut was das anging. Ich vermisse beim UM3x vor allem die kristallklaren Höhen ein wenig. Würde da aber im Falle dessen, dass ich ihn behalte mit CM Flanges nachhelfen, um die Höhen etwas rauszukitzeln.


[Beitrag von cyas am 23. Jan 2012, 14:44 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 23. Jan 2012, 14:54
Hallo,

cyas schrieb:
Aber: nach 2 Stunden laufen waren meine Ohren quasi geflutet, weil er so gut abdichtet - ich habe Zweifel ob der das lange mitmacht

FWIW, wenn die Ohren "geflutet" sind, ist er wohl doch nicht ganz dicht. Innen im Gehörgang hat man ja keine Schweißdrüsen. Wenn sich da also tatsächlich ansammelt, ist die irgendwie von außen 'rein gekommen.

Ich geh' mit den SE215 auch 2, 3 Stunden joggen. Bei mir ist da hinterher nichts geflutet.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 23. Jan 2012, 14:54 bearbeitet]
cyas
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Jan 2012, 15:11

FWIW, wenn die Ohren "geflutet" sind, ist er wohl doch nicht ganz dicht. Innen im Gehörgang hat man ja keine Schweißdrüsen. Wenn sich da also tatsächlich ansammelt, ist die irgendwie von außen 'rein gekommen.

Ich geh' mit den SE215 auch 2, 3 Stunden joggen. Bei mir ist da hinterher nichts geflutet.


Ich glaube, das etwas missverständlich ausgedrückt - meinerseits. Im Ohr ist alles ok. D.h. er dichtet gut ab. Aber die Ohrmuschel ist geflutet - einfach wohl durch das Gehäuse, dass ja so ziemlich in dieser sitzt.

Das ist wohl nur gewöhnungsbedürftig, wenn man sonst beim Sport nur "Stöpsel" für 10 Euro hatte.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Jan 2012, 15:57

cyas schrieb:
Im Ohr ist alles ok. D.h. er dichtet gut ab. Aber die Ohrmuschel ist geflutet - einfach wohl durch das Gehäuse, dass ja so ziemlich in dieser sitzt.

Ah, ok. Ja, das ist bei mir auch so.

Deswegen nehm' ich die auch unterwegs nie 'raus wenn mich jemand anspricht (ich mach dann nur das internationale Zeichen für "nix kapito" und renn' einfach weiter) - wenn ich die in dem Zustand nämlich rausnehme und hinterher wieder reinstecke, schiebe ich das ganze Wasser mit ins Ohr.

Viele Grüße,
Markus
DaDude
Stammgast
#17 erstellt: 25. Jan 2012, 17:12
@cyas:

Du bist da ein verdammt gutes Review am schreiben wie ich finde. Dank vieler Bilder auch sehr informativ, bzw. man kann sich so in etwa die Größe der einzelnen Hörer vorstellen, ist bei mir immer ein k.o. Kriterium was die Passform angeht...

Ansonsten hoffe ich natürlich noch auf weitere Höreindrücke zu den einzelnen Hörern.

Evtl kannst du uns ja auch mitteilen was auf deiner Referenz-Playlist so alles drauf ist?


@peacounter:

Wenn ich meine Ohren mit seinen vergleiche, zumindest den Bildern nach, sind meine wohl noch kleiner. Zumindest füllen die SE215 sie komplett aus.
Ob mal rein als Test mal ein paar Customs bei euch ordern sollte?

Viele Grüße,
Florian
cyas
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Jan 2012, 17:34
Vielen Dank für die Blumen.

Ich warte im Moment noch auf meine Lieferung von MP4Audio mit dem Westone 4R. Das dauert wohl ganz schön lange :/ Aber gut Ding will wohl Weile haben ...

Erst wenn ich diese auch im "Sortiment" habe/hatte, werde ich alles dann als Höreindrücke posten. Denn erst dann kann ich richtige Vergleiche ziehen

Die Referenzplaylist kommt natürlich dann auch hier mit in den Thread.

MFG
cyas
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 27. Jan 2012, 13:22
Heute sind erstmal die Sennheiser IE80 gekommen. Eigentlich wollte ich zur "i" Variante greifen. Leider sind die IE80i im Moment schwer verfügbar bzw. wenn dann zu utopischen Aufpreisen. Daher habe ich den IE80 genommen. (Das Kabel lässt sich für ca. 35 Euro nachkaufen). Warum nicht der IE8? Wollte eben kein "altes" Modell - wenn auch die Technik vielen Aussagen nach dieselbe zu sein scheint; zudem gefallen mir die silber InLays ganz gut.

Gekauft habe ich direkt bei Amazon.de (kein Marketplace Händler). Meine Seriennummer habe ich bei Sennheiser abchecken lassen. Ist echt das Ding.

Bedauerlicherweise kann ich meinen Ursprungspost nicht mehr editieren, sodass ich alles weitere hier einfügen muss. Eventuell kann ein Mod (Wenn die Reviews alle fertig sind!) das ganze mal zusammenschustern Ich werde wohl noch ein paar Tage Zeit brauchen - W4R SIND EINGETROFFEN.

Sennheiser IE80:
Verpackung&Optik:

IE80 Verpackung

Also in Sachen Verpackung macht allen bisherigen Testkandidaten NIEMAND was vor. Wahnsinn. Fühle mich beim auspacken, als hätte ich ein absolutes oberklasse Produkt vor mir liegen. Pappschachtel - aber mit Magnetverschlüssen etc. Was es mir bringt? Nix - ausser einem guten Gefühl. Aber das befriedigt oft auch schon ein wenig. Keine Blister, etc.

Die Aufbewahrungsbox für die InEars ist mit Abstand die stabilste und durchdachteste. Kein einfaches reinlegen der Hörer, sondern ein Steckplatz für die Hörer mit aufwickel Möglichkeit für das Kabel. Steckplätze für Ersatz Aufsätze und ein Fach für Trockentabletten. So muss das sein! So durchdacht und stabil die Box ist, genau so fummelig kann es manchmal sein, die Kabel so zu wickeln, dass man die Schublade (siehe Foto unten) zumachen kann ohne jenes abzudrücken. Einfach bisschen Vorsicht geboten, dann geht das.

Haptik:

IE80 nah

IE80 Ohr

Weiteres Später. Erster Eindruck bisher. Viel Geld für Verpackung, Marketing, Haptik, Aussehen - eher weniger für den Klang übrig. Wobei die Bühne schon genial groß ist. Näheres foglt.


Westone 4R:
Verpackung&Optik:

W4R Verpackung

Sieht einfach geil aus. Schwarz und Orange. Sieht wertiger aus, als die Verpackungen der anderen Kandidaten, v.a. aber als die des UM3x. Man muss hier bedenken - der 4R ist ein Consumer, der UM3x ein Bühnen InEar. Da wird nicht viel wert auf Aussehen gelegt Mit der Qualität der Sennheiser kann die Schachtel aber nicht mithalten. Ansonsten KEIN Plastik - alles Pappe, super Sache. Logisch eingepackt, alles dabei was man braucht - wie auch auf dem Foto zu sehen.
Zubehör deckt sich mit dem UM3x - aber: die Hülle/Box für die InEars ist klasse! Sieht gut aus, ist super stabil, hat bisschen mehr Platz als das Hartschalencase beim UM3x. Ich mache mir nur sorgen um diesen Bügelverschluss - kann sein dass der irgendwann den Geist aufgibt - vielleicht auch nicht, mal sehen.

Haptik:

W4R nah

W4R Ohr

Weiteres später. Erster Eindruck: Geil! Wirkungsgrad geringer als die direkten Kandidaten. Da war nur der Bose in etwa auf diesem level - wobei die Lautstärke ja noch locker ausreicht. Bass schien mir recht wenig, als ich dann aber Lieder durchzappte, bei denen es wirklich auf Bass ankommt, wurde der 4R zum Tiger und hat gezeigt, was er kann - wenn er wirklich gefordert wird. Er kommt wahnsinnig hoch rauf. Scharf - grade noch ok für mich - bin da ein bisschen ein Mimöschen Auflösung hammer. Noch besser als beim IE80.

Was mir jetzt im direkten Vergleich zwischen UM3x und W4R auffällt:
Der W4 ist wirklich seeeehr entspannt. Das heisst aber nicht, dass der UM3x dadurch anstrengender ist. Ich kann ihn mindestens genau so lange hören. Ich denke sogar, dass ich längere Zeit daran Spaß habe - beim W4R habe ich etwas Bedenken, dass es mich irgendwann ein wenig langweilt.
Bei passenden Musikstücken ist das durchaus perfekt - aber selbst bei Klassik (dieser unterstellt man ja häufig eine gewisse Langeweile ... ) braucht man manchmal "Spaß und Druck". Druck =/= Bass. Bass hat der W4 zwar wenig (wirkt so) - wenn er gefordert wird, fackelt er nicht lange und Haut um sich. Der Bass des W4 ist tiefer - leider. Das macht ihn für mich attraktiv. Der UM3x ist im MidBassBereich zu "hoch". Ich mags eher Richtung Subwoofer Dafür überzeugt mich die Präsenz des UM3x mehr als die des 4er Counterparts.

Sehr schwierige Entscheidung. Beide behalten - das wärs, aber das will ich nicht nur aus finanziellen Gründen nicht; ich will einen Hörer - schluss aus.

Subjektiv kommen beide gleich hoch, wobei der UM3x eher abrollt. Für mich ein Pluspunkt, ich bin sehr "scharfempfindlich" und da merk ich selbst einen smoothen W4R manchmal in meinen Gehörgängen brennen.

Fazit zwischen beiden:

UM3x:
-Zuviel Midbass (getrennt von den Mitten, aber nervt manchmal), hätte lieber mehr Spielraum weeeeeit nach hunten (Punkt für W4)
-Präsente Mitten (ohne wie beim SE535 zu nerven oder mich anzustrengen und ohne wie beim W4 fast zu langweilen)(Punkt UM3x)
-kommt sehr weit hoch, ist aber etwas abrollend in den Höhen - perfekt für mich als Scharfton-Mimose (punkt UM3x)
-Top Auflösung
-Top Bühne (Mittelgroß einzustufen)

W4R:
-Gentleman im Bass, wenn gefordert Tiger, kommt weeeeeit runter! Präzise und schnell. Manchmal aber etwas zu zurückhaltend - da muss ich manuell mit dem EQ nachhelfen, wenn ichs mal spaßiger will (grade so Punkt W4)
-Mitten top entspannt ... aber manchmal eben zu entspannt ... nervt niemals ... wenn ich ihn ne Zeit höre bin ich zufrieden - wechsel ich aber dann direkt auf den UM3x frag ich mich wo eben die Mitten waren
-Höhen ... kommt sehr hoch ... rollt nicht ab .... löst aber sehr gut auf und ist daher selbst für mich als scharf mimose zu ertragen
- Wahnsinns Auflösung
- Wahnsinns Bühne! Dachte immer der UM3x ist mir zu klein - aber der W4 ist mir fast zu groß


HILFE! :DDD


Ich habe beim W4R auch folgendes ausprobiert:
http://www.hifi-foru...d=11871&postID=13#13

Danke BadRobot. Hier wurde er eben knackiger im Bass. Bzw das ist er schon immer - aber hier war er früher gewillt das du zeigen, was er wirklich kann.

Die Höhen waren mir dann zu hoch. Habs einfach dann nach dem Bassbereich weiter Linear laufen lassen; das hat mir gut gefallen. So wurde der kleine doch spaßig

Ich kann mich nicht entscheiden ... wirklich nicht ... nach dem ganzen Hin und her habe ich hier 18 Din a 4 Seiten mit Notizen zu allen Hörern. Diese werde ich natürlich nach und nach aufarbeiten und in die entsprechenden Bereiche einfügen.

Leider habe ich jetzt noch zwei Hörer übrig zwischen denen ich mich einfach nicht entscheiden kann



2 be continued


[Beitrag von cyas am 27. Jan 2012, 19:54 bearbeitet]
JXT
Neuling
#20 erstellt: 27. Jan 2012, 23:20
Hallo zusammen,

Da es gerade um das Thema UM3X vs. W4 bzw. Anpassen des W4-Sounds geht:

Hat schon mal jemand versucht, den W4 mittels Equalizer auf UM3X zu trimmen? Würd mich sehr interessieren, da mir für die meisten Fälle der W4 besser passt, der UM3X-Sound für den ein oder anderen Song (z.B. Like a G6) zwischendurch aber richtig gut kommt .

Grüße
Christoph
KoRnasteniker
Inventar
#21 erstellt: 28. Jan 2012, 09:00
falls du damit eine Mittenanhebung meinst: ich hab das damals beim Vergleichen mit dem Shure SE535 versucht. Mittels rockboxequalizer. Und irgendwie fing der W4 schon bei einer kleineren Veränderung zum Klirren an. Das fand ich höchst seltsam. Der Shure machte alle Equalizerveränderungen klaglos mit. Beim W4 verschwand das Klirren/Übersteuern erst, nachdem ich wieder alle Werte auf null gestellt hatte.

Gruss, Thomas
JXT
Neuling
#22 erstellt: 29. Jan 2012, 00:57
Ja, zum einen die Mittenanhebung, zum anderen der leicht "bummsige" Bass . Ich hab schon mal mit equ rumgespielt, war aber nicht so erfolgreich. Zum Teil liegt das vermutlich auch daran, dass ich z.B. die "Mitten" nicht wirklich den passenden Frequenzwerten zuordnen kann...

Grüße
Christoph
KnutWuchtig1
Stammgast
#23 erstellt: 31. Jan 2012, 23:11
Immernoch unrasiert, tzzz!
Kornilein
Stammgast
#24 erstellt: 11. Feb 2012, 13:28
Wann geht´s weiter :)?
cyas
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 11. Feb 2012, 16:26
Bis ca. Freitag sollte ich alles haben Bin noch etwas am quertesten und schreiben
traxx555
Stammgast
#26 erstellt: 11. Feb 2012, 19:12

cyas schrieb:
Mittlerweile hab ich Silikon M - damit gehts weiter rein. Und ich hab Platz. Jedenfalls ist der UM3x für mich "kleiner" und komfortabler als die Shure Modelle.


Hey,

Wuerdest du bitte den Shure 215 mit dem Westone Um3x vergleichen. Ist der Westone auch hier kleiner?

Vielen Dank,

Gruss


[Beitrag von traxx555 am 12. Feb 2012, 11:43 bearbeitet]
cyas
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 12. Feb 2012, 12:23
Ich werde immer wieder Vergleiche ziehen. Sollten dann noch fragen offen bleiben, klär ich diese natürlich soweit ich kann gerne.

Der UM3x ist jedenfalls Gehäusetechnisch auch definitiv kleiner als der SE215
traxx555
Stammgast
#28 erstellt: 12. Feb 2012, 14:49
Hatte mich ungenau ausgedrueckt, natuerlich meinte ich nur Gehaeusetechnisch und nicht einen Hoervergleich.

Aber danke fuer die Info, ich habe das selbe Problem wie du, einen kleinen Gehoergang, bzw. kleinere Ohren zu haben. Da war mir der Shure 215 ein Tick zu gross und zudem hat die Kabelversteifung sehr negativ diesen Effekt noch unterstuetzt, klanglich waere es der ideale Sporthoerer gewesen.

Der Um3x (ohne RC) hat ja soweit ich weiss nichtmal diese Versteifung, was mir um einiges lieber ist.

Viele Altenativen hat man mit kleinem Gehoergang bis 300 Euro leider nicht mit leicht spassiger Abstimmung. TF10 sowie die neuen Fischer, scheiden da leider aus.

Gruss
mig77
Neuling
#29 erstellt: 24. Mrz 2012, 17:38
Hallo,

ich lese schon seit langer Zeit hier in diesem Forum, um mich über sämtliche Dinge in Sachen Musik zu informieren.


Ich hoere sehr viel Musik und ich habe mich bis vor einem Jahr aber nie wirklich um Kopfhoerer besonders gekümmert.


Da ich allerdings immer unzufrieden mit dem Klang meiner Kopfhoerer gewesen bin, habe ich angefangen, mich mit genau diesem Thema intensiv zu beschäftigen.

Unterwegs und beim Sport höre ich mit meinem iPhone oder iPod touch.

Ich habe mir als ersten, zu der Zeit für mich noch teuren, in-ear von Apple gekauft. Dummerweise, denn diese 80€ waren eigentlich rausgeschmissen.

Daraufhin habe ich mir den Sennheiser MM30i für 50€ gekauft, nachdem ich mich zumindest kurz über diesen Kopfhörer informiert habe. Ich las, dass der MM30i für diese Preisklasse recht gut sein sollte.

Mit dem Sitz war ich eigentlich zufrieden, mit dem Klang leider absolut nicht.


Glücklicherweise ging mir dieser nach 5 Monaten kaputt, das aeusserte sich darin, dass der Ton aus dem linken Lautsprecher deutlich leiser gewesen ist, als der rechte.

Ich schickte den Kopfhörer dann samt Kaufbeleg direkt zu Sennheiser und zu meiner Verwinderung bekam ich kein Austauschgerät, sondern einen komplett Neuen, mit allem Zubehör und originalverpackt.


Diese Situation kam mir ganz gelegen, da ich nun den nagelneuen Kopfhörer bei eBay zum Kauf angeboten habe, um die dafür erhaltenen 40€ dazu zu verwenden, mir einen etwas hochwertigeren In-ear zu kaufen.

Nach langer, langer Recherche, Testberichten von Audio-Fachzeitschriften, gefühlten 1000 User berichten und und und kamen für mich der UltimateEars triplefi 10 oder der Shure 425 abschließend in frage.

Ich habe mich dann für den triplefi entschieden, weil es diesen momentan für unter 150€ gibt und der Shure ja doch fast 100€ mehr kostet.

Auch habe ich von den vielen Berichten gelesen, dass der triplefi ja relativ unbequem sitzen soll. Da es allerdings auch einige gab, die genau mit diesem Sitz sehr zufrieden gewesen sind, habe ich mir gedacht, dass ich am besten selber ausprobiere, wie gut (oder eben auch nicht) er bei mir sitzt.

Trotz vieler Fotos, kann man sich ja doch recht schwer vorstellen, wie groß der tatsächlich ist. Er ist meiner Meinung nach riesig ;-) und das gefällt mir überhaupt nicht, so dass ich mich nach 10 Minuten, wegen der Größe und des unbequemen Sitzes, dazu entschloss, den triplefi wieder zu verkaufen.


Nun werde ich mir den Shure 425 holen und hoffen, dass der nach meinen Wünschen ist.


Leider gibt es in meiner Nähe weder ein Elektronikgeschäft, der solch hochwertige Hörer, wie den triplefi oder auch den Shure hat, noch haben die "Musikfachgeschäfte" diese beiden gehabt, so dass ich mir die beiden haette anschauen oder Probehören können.

Aus diesem Grund habe ich mir den triplefi auf gut Glück bestellt und werde mir auch den Shure bestellen, in der Hoffnung, dass er mir passen wird.

Wenn ich allerdings die kleinen "Oehrchen" auf dem Foto oben ansehe, sind meine vermutlich nicht viel kleiner und so wünsche ich mir, dass er in mein Ohr passen wird.

Qualitativ soll er ja um einiges wertiger sein, als der triplefi und ich hoffe, dass die Suche nach dem für mich perfekten In-ear somit bald zu Ende ist.

Preislich ist der Shure SE 425 auch so hoch angesiedelt, dass ich nicht mehr ausgeben möchte.

Auf jeden fall wollte ich mich hier im Forum für die wirklich sehr, sehr guten Erfahrungen und Berichte einiger User bedanken.
Das Forum ist wirklich klasse und ich lese sehr gerne hier



So, das war es erstmal und bis dann

Mig
in10sive
Stammgast
#30 erstellt: 18. Mai 2012, 22:00
Hey, wir waaarteeeen!!!!
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