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Shure SE846 - "Fun" ist endgültig bei den Multi-BA-Universals angekommen

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Beitrag
Bad_Robot
Moderator
#1 erstellt: 30. Mrz 2014, 11:47
Hallo,

auch ich hatte im Rahmen des Tests von Shure die Möglichkeit, den neuen SE846 testen zu dürfen. Hier ist nun das Review dazu.


Der Shure SE846 - "Fun" ist endgültig bei den Multi-BA-Universal InEars angekommen.


Zunächst einige Unboxing-Bilder. Bereits beim Anblick der äußeren Pappkarton-Umverpackung musste ich schmunzeln:

Foto1

"Sound goods". Angelehnt und phonetisch ähnlich an das umgangssprachliche "sounds good" - klingt gut.

Im Karton dann die eigentliche Pappbox:

Foto2

Darin befindet sich eine weitere stabile, aufklappbare Pappbox, und darin eine edle, große Plexiglasbox mit dem eigentlichen Inhalt:

Foto3

Und dann endlich der Inhalt:

Foto5

Die reichhaltige Ausstattung umfaßt den eigentlichen Hörer, eine Aufbewahrungsbox, ein Ersatzkabel, verschiedene Aufsätze, Flugzeugadapter, ein zwischensteckbarer Lautstärkeregler, ein 6.3mm-Klinkenadapter, ein Reinigungstuch, sowie das Werkzeug und die Aufbewahrungsdose zum Wechseln der Klangfilter. In der Dose befinden sich zwei weitere paar Klangfilter zum Wechseln.

Der erste Blick auf den InEar selbst:

Foto4

Das Gehäusedesign und der Stecker sowie das Kabel wurden von der aktuellen SE-Serie beibehalten. Dazu gehört auch die Tatsache, dass man den Hörer um den Stecker herum um 360 Grad trullern kann. Das störte mich anfangs (bereits beim SE425) ein bisschen beim Einsetzen ins Ohr (weil das Kabel dann im ersten Moment immer macht, was es will), aber mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt.

Noch ein Blick ins Innere:

Foto6

Ein Schmutzfänger, der verhindern soll, dass sich Ohrenschmalz im Inneren des Hörers festsetzt. Dieser Schmutzfänger ist allerdings Teil des Schaumstoff-Aufsatzes; er steckt nicht im Schallröhrchen des Hörers.


Der Klang

Ja, wie klingt er denn nun?

Also gleich mal den InEar in die Ohren gesteckt. Als Zuspieler kam mein PC zum Einsatz, als Wandler und Verstärker meine Violectric-Kombi V800 und V200.

Als erstes Album kam mein aktuelles Lieblingsalbum auf den virtuellen Plattenteller in iTunes - "Pure Heroine" von Lorde. Und wer jetzt über meinen Musikgeschmack lacht, darf nicht weiterlesen.

Die ersten Takte und Zeilen vom ersten Song, "Tennis Court" spielen an. Jaaa, ich vernehme die Stimme und die Instrumente, das klingt mir alles seeeehr neutral abgestimmt. Ich höre nirgendwo einen Peak oder etwas Klangverfälschendes heraus. Die Mitten (Stimmen) sind nicht ganz so präsent wie beispielsweise beim StageDiver 2 und 3 von der Firma "InEar". Und hoch kommt er im Superhochton, oh ja. Zwischen 10kHz und 14kHz hat er für mich hörbar noch einige mehr dB zu bieten als der Vorgänger, der SE535. (Oberhalb davon macht aufgrund meines fortgeschrittenen Alters mein Gehör nicht mehr zuverlässig mit.)

Bühne (Größe und Tiefenstaffelung), Auflösung, Frequenzumfang nach oben hinaus, Ausgeglichenheit des Klangbilds (keine nervigen Peaks) ist absolut auf dem Niveau von meinen bisherigen Top-Custom (maßgefertigten) InEars der 1000+ Euro-Klasse.

Damit wird mit dem Shure SE846 bei den Universal-InEars ein erfreulicher Trend fortgesetzt, der bereits mit dem StageDiver 3 begonnen hat und vom JHAudio Roxanne weitergeführt wurde; nämlich, dass Universal-InEars soundtechnisch in keinster Weise mehr Custom-InEars nachstehen müssen. Der Shure SE846 teilt sich mit dem JHAudio Roxanne, dem StageDiver 3, sowie verschiedenen Custom-InEars, die absolute Oberklasse unter den InEars. Mehr geht aktuell nicht; egal ob Custom oder nicht!

Weniger erfreulich wird für den einen oder anderen allerdings auch der Preis sein. Nachdem bei Universals für einige Jahre die 500-Euro-Marke nicht geknackt wurde, scheinen es die Hersteller nun für möglich zu halten, dass man auch für einen Universal-InEar 1000 Euro verlangen kann. Shure ist da mit dem SE846 nicht der erste.

All diese Gedanken kommen mir in den ersten 20 Sekunden von "Tennis Court". Ich mache mir gedanklich bereits Notizen für's Review, doch dann, in Sekunde 21 dieses Songs, trifft mich völlig überraschend und unerwartet wie eine Stegreif-Aufgabe in Geschichte in der 9. Klasse (bei der ich übrigens eine glatte 6 eingefahren hatte, und weswegen ich damals fast sitzengeblieben wäre) die Tiefbassfähigkeit des SE846. An dieser Stelle in diesem Song setzt nämlich der Tiefbass ein, den der SE846 so super-präzise, staubtrocken und dermaßen auf den Punkt dezent betont, einerseits so subtil, andererseits aber dennoch unmöglich unüberhörbar 'rüberbringt.

Spätestens an dieser Stelle wird klar, warum der SE846 schlappe 1000 Euro kostet, ja kosten muss. Das kann kein anderer InEar unterhalb dieser Preisklasse! So etwas war ich bisher nur gewohnt von JHAudio JH13Pro, dem Roxanne, und dem Stage 4. Alles Hörer der 1000+ Euro-Klasse.

Nach 5 weiteren Sekunden ungläubigen Genusses war mir klar, diesen Hörer muss ich selbst besitzen. Also an dieser Stelle schnell im Internet recherchiert, wo ich den wohl herbekomme, auf die Webseite des Händlers gegangen, bestellt, gekauft, bezahlt. (Und diese Woche ist er auch schon angekommen.) Schon jetzt ist mir klar, dass ich mir nie mehr meinen SE535 in die Ohren stecken werde.

Speaking of SE535, schauen wir uns mal ein Frequenzdiagramm vom SE846 im Vergleich zum SE535 an:

shure_blue

Hier sieht man schön, dass der SE846 nach unten hin immer weiter ansteigt. +10dB bei 30Hz sieht zwar nach viel aus, in Wirklichkeit klingt es aber keineswegs übertrieben oder überbetont, sondern wie schon gesagt, sehr subtil (und vor allen Dingen staubtrocken). Der JH13Pro, und auch der Stage 4, sind im Tiefbass noch stärker betont.

Auch mag es auf dem Frequenzschrieb vielleicht so aussehen, als ob der SE846 dunkel oder gar dumpf klingen könnte. Das trifft aber keinesfalls zu. Er klingt für mich zwar nicht höhenbetont, aber trotzdem tendenziell eher hell und klar. (Aber spätestens seit dem StageDiver 3 dürfte klar sein, dass ich inzwischen nicht mehr so sehr auf höhenbetonte Hörer stehe.)

Dass er nicht dumpf und dunkel klingt, mag unter Umständen daran liegen, dass er im Superhochton etwas mehr Pegel beibehalten kann, und dass der "Höhenpeak" nicht eng und spitz ausfällt, sondern flach und eher breiter gefächert ist. So klingt er eben nicht dunkel, obwohl man keinen Höhenpeak als solchen heraushören kann. (Soweit ich es verstehe, werden bei anderen BA-basierten InEars die Höhenpeaks teilweise auch vom Hersteller in Kauf genommen, damit der Hörer im Superhochton nicht radikal abfällt. Es ist wohl nicht ganz trivial, einen BA-Hörer ohne Höhenpeak zu schaffen, bei dem der Superhochton dann im weiteren Verlauf nicht in den Keller fällt. Der SE846 schafft dieses Kunststück wohl offensichtlich. Klar, er spielt immer noch nicht linear bis 20kHz, wie man es vielleicht von Standboxen kennt, aber ein Vortschritt ist hier trotzdem ganz klar erkennbar.)

Und wem der SE846 doch zu dunkel (oder zu hell) klingt, hat Shure ebenfalls vorgesorgt: Der SE846 setzt eine weitere erfreuliche Neuerung der Neuzeit fort; nämlich, dass man den InEar in gewissen Grenzen klanglich dem eigenen Geschmack anpassen kann.

Hierfür gibt es unterschiedliche Herangehensweisen: Beim JHAudio Roxanne (und auch beim Vision Ears VE6 Xcontrol, welchen ich letzthin probehören durfte) kann man - wohl durch Eingriffe in die Frequenzweiche - von außen die Bassmenge in gewissen Grenzen regeln (beim Roxanne mehr als beim VE6 Xcontrol).

Shure SE846 geht einen anderen Weg; nämlich den, den bereits Phonak zuvor zwar nicht erfunden hat, aber wohl als erster hier bei uns in Deutschland populär gemacht hat: Die Intensität der Höhen können durch das Einsetzen von verschiedenen Klangfiltern in das Schallröhrchen des InEars angepaßt werden.

Shure liefert drei verschiedene Paar Klangfilter mit - ein Paar weiße Filter, bei denen die Höhen am stärksten hervorstechen. Ein Paar schwarze Klangfilter, welche die Höhen am stärksten dämpfen, und ein Paar blaue Filter, welche ein Mittel zwischen den beiden anderen Paaren darstellen.

Beim Auspacken des Hörers sind defaultmäßig bereits die blauen Klangfilter montiert. Dieser obige Graph ist ebenfalls mit den blauen Klangfiltern erstellt worden. Ich habe alle drei Klangfilter durchprobiert, und bin letztendlich bei den vormontierten blauen geblieben. Mit diesen bietet der SE846 für mich das ausgewogenste Klangbild.

Hier habe ich mal ein Graph mit eingesetzten weißen Klangfiltern (wieder im Vergleich zum SE535):

shure_white

Der "ungeübte Frequenzgraph-Leser" würde hier vielleicht die beste Ausgewogenheit vermuten (gerade im Vergleich zum SE535). Etwas mehr angehobene Bässe, und etwas mehr angehobene Höhen. Stimmt aber nicht. Mit diesen weißen Klangfiltern klingt (jedenfalls mir) der SE846 zu hell. Auch im Vergleich zum SE535. Die Bassanhebung des SE846 liegt nämlich so tief, dass sie sich nicht "verdunkelnd" auf das Klangbild auswirkt! Anders wäre es (wie es z.B. beim Westone W4R der Fall ist), wenn der Basspeak, also die maximale Bassanhebung, im Mid- oder gar Oberbass liegt. Dieses "verdunkelt" das Klangbild nämlich, so dass durch einen entsprechenden Höhenpeak ausgeglichen werden muss. Aber beim SE846 ist dies eben nicht der Fall.

Zudem werden gerade schlechtere Aufnahmen mit den weißen Filtern gnadenlos enttarnt, indem sich eine gewisse Schärfe einschleicht.

Und die schwarzen Klangfilter klangen mir persönlich dann doch zu dunkel.


Das Sounding im Vergleich zu anderen Hörern:


Ganz allgemein würde ich das Sounding des SE846 beschreiben als "TF10 für Erwachsene". Der SE846 klingt erwachsen und ausgewogen, aber eben mit einer gewissen Prise "Fun" im Klangbild.

Im Vergleich zum JHAudio Roxanne und JH13Pro: Ja, der SE846 ist durchaus ähnlich abgestimmt. Allerdings sind die von JHAudio noch etwas "gesoundeter": der Tiefbass-Peak fällt (beim JH13Pro minimal, beim Roxanne ist es ja regelbar) stärker aus, und (obwohl die von JHAudio keineswegs "heller" klingen als der SE846!) kann man bei den JHAudio ganz klar einen Höhenpeak ausmachen. Dass trotzdem die gleiche "Durchschnittshelligkeit" erreicht wird, liegt wahrscheinlich wieder daran, dass bei JHAudio in den Höhen der Peak zwar stärker ausgeprägt ist, aber eben auch enger begrenzt und steiler ansteigt und auch wieder abfällt als es beim SE846 der Fall ist.

Im Vergleich zum TF10: Ja, der TF10 ist noch stärker gesoundet. Er hat unverkennbar den deutlichen Höhenpeak, und auch die Bassbetonung fällt hörbar stärker aus. Im direkten Vergleich zum SE846 merkt man aber, dass beim TF10 die Bassanhebung keineswegs nur Tiefbass ist. Da ist auch ganz dick Mid- und Oberbass mit angehoben. Dadurch hat der TF10 zwar einerseits einen deutlicher herausgearbeiteten Kickbass (der liegt genau in diesen Frequenzen), allerdings klingt der TF10 im direkten Vergleich auch etwas "dröhnig" und erdrückend, und zwar deshalb, weil Mid- und gerade auch Oberbass genau die "Dröhnfrequenzen" sind. Durch das Fehlen dieser Anhebung im Mid- und Oberbass bringt der SE846 eine Klarheit ins Klangbild, die man beim TF10 nicht findet.

Im Vergleich zum StageDiver 3: der StageDiver 3 klingt etwas dunkler, und die Mitten (Stimmen) sind etwas mehr betont/im Vordergrund. Der SE846 spielt etwas "relaxter" auf.


Impedanzverlauf und Anforderung an den Zuspieler:


Was den Impedanzverlauf betrifft (Impedanzschwankungen entlang des Frequenzgangs) ist der SE846 allerdings leider auch genau so zickig wie der TF10. Das bedeutet, der "TF10 für Erwachsene" benötigt auch einen Erwachsenen-Player.

Wie schon beim TF10, macht sich an Playern mit erhöhter Ausgangsimpedanz (Hifiman, Astell&Kern, Sony, etc) dieser Impedanzunterschied entlang des Frequenzganges durch Klangverschiebungen bemerkbar.

Hier mal ein Beispiel, wie der TF10 an einem Hifiman HM801 aussieht (dieses Bild dürfte ja allgemein bekannt sein):

tf10_hifiman

Zur Erklärung: dies ist keine akustische Frequenzgangmessung, sondern eine sog. RMAA-Messung, die zeigt, wie es dem Zuspieler den Klang verbiegt, wenn der Hörer angeschlossen wird. Idealerweise ist diese RMAA-Frequenzgangmessung eine schnurgerade Linie.

Und das hier ist der SE846 am gleichen Player (Hifiman HM801):

se846_hifiman

(Die Unterschiede zwischen links und rechts bitte ignorieren; mein Meßequipment ist momentan irgendwie "on the fritz". Den alten Rechner, mit dem ich meine bisherigen RMAA-Messungen erstellt hatte, existiert nicht mehr, und beim neuen Rechner habe ich irgendwie ein Übersprechen drauf, das ich noch in den Griff bekommen muss.)

Ähnlich "schlimm" sieht es bei Playern aus, die zwar einen hohen Dämpfungsfaktor aufweisen (Impedanz nahe 0 Ohm), aber einen impedanzabhängigen Bassabfall aufweisen (z.B. durch zu klein dimensionierte Koppelelkos).

Das hier ist ein RMAA-Graph eines TF10 an Playern mit dieser Problematik (Cowon, Colorfly):

tf10_colorfly

Und das hier ist der SE846 an solch einem Player (in beiden Fällen war es der Colorfly):

se846_colorfly

Das bedeutet, die Impedanz des SE846 im Bassbereich ist nochmals geringer als beim TF10.

Um den SE846 in "voller Pracht" genießen zu können, benötigt man also einen Player, der eine möglichst niedrige Ausgangsimpedanz hat, und keinen Bassabfall hat.

Das kann unter Umständen sehr teuer werden. Bei der Kaufüberlegung des SE846 sollte man also berücksichtigen, dass eventuell durchaus nochmal der gleiche Betrag für einen "funktionierenden" Player dazu kommt.

Ich habe hier noch ein paar andere Player mit dem SE846 angestöpselt gemessen:

Zuerst mein Lieblingsplayer (warum wohl?), der iBasso DX100 (ca. 800 Euro):

fr

So ist's brav!

Dann meine Lieblingskombo: Astell&Kern AK120 mit angeschlossenem FiiO E17 als "zusätzlicher Dämpfungsfaktor" (ca. 1400 Euro):

fr

Hier der neue Hifiman HM901, mit IEM-Verstärkerboard (ca. 1400 Euro):

fr

iBasso DX50; der "kleine Bruder" des DX100 (ca. 300 Euro):

fr

Ja, auch der hat einen leichten Bassabfall!

Und der neue Astell&Kern AK240 (ca. 2500 Euro):

fr

Wo jeder Benutzer individuell die Grenze zieht, was noch vertretbar ist, und was nicht, ist natürlich individuell verschieden. Für ich ideal sind iBasso DX100, AK120 mit FiiO E17, oder iPhone 4.

Für mich noch vertretbar sind iPhone 4S oder iPhone 5, iBasso DX50, und Hifiman HM901. Die Grenze zum Vertretbaren knapp überschritten ist meiner Meinung nach beim AK240.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 30. Mrz 2014, 11:58 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#2 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:16
boa! markus endlich mal wieder ein review und dann noch soo umfassend. danke! nachdem lesen glaub ich zwar, dass mir der shure zu warm ist, aber viel schlimmer, dass ich meinen dx50 jetzt doof finde.
Huo
Stammgast
#3 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:21
Super! Vielen Dank für das Review. Jetzt hätte ich noch gerne den X3 bei den Abspielgeräten gesehen.
hAbI_rAbI
Inventar
#4 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:58
Super Review. Muss ich mir bei Gelegenheit mal anhören. Wollte ja ohnehin irgendwann mal sehen, ob die ganzen neuen IEMs eine Verbesserung zu meinem W4R bieten.

Bei den Playern werden die neuen Player FiiO X5 und DX90 noch interessant werden, da diese nicht so teuer sind, aber laut HypeFi sehr gut klingen sollen. Da werden die RMAA Messungen interessanter für die meisten Leute.


[Beitrag von hAbI_rAbI am 30. Mrz 2014, 12:58 bearbeitet]
manolo_TT
Inventar
#5 erstellt: 30. Mrz 2014, 13:47
minimal "besserer" bassabfall des dx50 als meine cowons
Allgemeiner68er
Inventar
#6 erstellt: 30. Mrz 2014, 14:37
Endlich mal wieder ein Review von Dir. Vielen Dank.
Kann's kaum abwarten, die Dinger selbst zu testen.
Lightless
Stammgast
#7 erstellt: 30. Mrz 2014, 15:12
Wär lustig, wenn Markus den Test-Shure gewinnt.
Bad_Robot
Moderator
#8 erstellt: 30. Mrz 2014, 15:19
Ja, dann würd' ich mich echt totlachen

Viele Grüße,
Markus
frix
Inventar
#9 erstellt: 30. Mrz 2014, 19:27
ist denn das gehäuse gleich groß bzw. größer als beim SE535.
Den SE535 hatte ich nur mal kurz im ohr, hat aber direkt gedrückt und war unbequem.
Bad_Robot
Moderator
#10 erstellt: 30. Mrz 2014, 19:32
Der SE846 ist sogar eher noch ein Stück größer als der SE535. Noch ca. 1mm länger, und dicker (bauchiger).
Wenn der SE535 bereits nicht paßte, wird der SE846 ebenfalls nicht passen.

Das ist das Problem mit der ganzen Technik, die bisher üblicherweise eigentlich nur in Custom InEars steckt: das ganze nimmt viel Platz weg, und muss irgendwo hin. Auch der Roxanne und der SD3 passen ja leider auch nicht jedem.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 30. Mrz 2014, 19:33 bearbeitet]
chi2
Stammgast
#11 erstellt: 30. Mrz 2014, 19:49
Danke für das tolle Review!

Am 846 haben mich bislang neben dem Höhenabfall (genauer: der begrenzten Übertragungsbreite mit Schluss bei ca. 12 kHz) vor allem die mässigen Messwerte zum Klirr- und Rechtecksverhalten irritiert und von einem Kauf abgehalten. Am von Tyll gemessenen Exemplar zudem zusätzlich die Phasenanomalie (zw. 3.5 und 6.5 kHz), die ich mir nur als falsch (invers) angeschlossenen Treiber erklären kann. Ich gehe davon aus, dass das ein Einzelfall war. Du hast ja keinerlei Eigenschaften erwähnt, die darauf schliessen liessen wie eine "komische" Räumlichkeit.

Ist der Bass wirklich besser als der (messtechnisch überlegene) des 535?
Bad_Robot
Moderator
#12 erstellt: 30. Mrz 2014, 20:32
Hallo,


chi2 (Beitrag #11) schrieb:
Ist der Bass wirklich besser als der (messtechnisch überlegene) des 535?


Ich kann nichts feststellen, was am Bass des SE846 schlechter sein sollte als beim SE535. Für mich ist er genau so gut (präzise) wie beim SE535, mit eben dem Unterschied, dass er mit mehr Pegel weiter 'runter kommt, ohne dass der Bass (insbesondere der Tiefbass) da irgendwie "nervös" (schwammig, brummig, oder sonst wie unpräzise) wird (wie man es z.B. von Treibern mit Back Venting kennt).

Irgendwelche Phasenanomalien konnte ich auch nicht heraushören (und dafür bin ich normalerweise sehr empfindlich). Eine komische Räumlichkeit konnte ich bei beiden nicht feststellen (weder bei dem Testhörer, noch bei meinem eigenen).

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 30. Mrz 2014, 20:34 bearbeitet]
manolo_TT
Inventar
#13 erstellt: 30. Mrz 2014, 21:46
nutzen beide die gleichen treiber für den bass?
chi2
Stammgast
#14 erstellt: 30. Mrz 2014, 21:53
Danke, Markus, für deine Antworten auf beide Fragen. Ich glaube, ich muss mir den doch noch anhören .
shure
Stammgast
#15 erstellt: 31. Mrz 2014, 10:30

manolo_TT (Beitrag #13) schrieb:
nutzen beide die gleichen treiber für den bass?


Servus mandalo_TT,

welche "beide" meinst du? SE846 und SE535? Wenn ja, dann nein. Der SE846 hat andere, weiterentwickelte Basstreiber als der SE535. Der große Unterschied, der mechanische Tiefpass, der einem "echten" Subwoofer nahe kommt.

Besten Gruß

PS: natürlich noch ein herzliches Danke an Markus für den ausführlich - und vor allem auch technisch nachvollziehbaren - Bericht.


[Beitrag von shure am 31. Mrz 2014, 10:31 bearbeitet]
metze.b
Stammgast
#16 erstellt: 31. Mrz 2014, 11:20
Sehr schönes Review... danke Markus!

Meine Frage würde sich auch darauf beziehen, wie sich der SE846 mit dem Fiio X3 verhält.
Wenn tatsächlich ein Player-Upgrade sinnvoll ist, muss ich mich noch etwas gedulden.

Sonst würde ich tatsächlich meinen TF10 in Rente schicken und upgraden.

Danke - ciao,
Martin
sicknote
Stammgast
#17 erstellt: 31. Mrz 2014, 12:07
Hey,

Danke für das tolle Review. Mal ne kleine Frage,kann man den Bassabfall des dx50 eigentlich mit dem eq von rockbox ausgleichen?
Roy_Tagliaferro
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 31. Mrz 2014, 16:15
Wow, sehr ausführliches und nachvollziehbares Review! (wie immer eigentlich )
Danke!

Das hört sich leider!? so an als müsste ich mir den SE846 auch besorgen
Gibts da schon gebrauchte zu verkaufen?

Taugt der SE846 auch an "Billigplayern" mit niedriger Ausgangsimpedanz?
manolo_TT
Inventar
#19 erstellt: 31. Mrz 2014, 16:57

shure (Beitrag #15) schrieb:

manolo_TT (Beitrag #13) schrieb:
nutzen beide die gleichen treiber für den bass?


Servus mandalo_TT,

welche "beide" meinst du? SE846 und SE535? Wenn ja, dann nein. Der SE846 hat andere, weiterentwickelte Basstreiber als der SE535. Der große Unterschied, der mechanische Tiefpass, der einem "echten" Subwoofer nahe kommt.

Besten Gruß

PS: natürlich noch ein herzliches Danke an Markus für den ausführlich - und vor allem auch technisch nachvollziehbaren - Bericht.

danke, ja meinte die beiden. was ist mit subwoofer-feeling gemeint? habt ihr es etwa geschafft körperschall mit den IEs zu erzeugen, der den ganzen körper erfasst?
Bad_Robot
Moderator
#20 erstellt: 31. Mrz 2014, 18:07

Roy_Tagliaferro (Beitrag #1 schrieb:
"Billigplayern" mit niedriger Ausgangsimpedanz?

Gibt's so etwas denn?

Viele Grüße,
Markus
sofastreamer
Inventar
#21 erstellt: 31. Mrz 2014, 18:52
sansas?
Bad_Robot
Moderator
#22 erstellt: 31. Mrz 2014, 19:01
Stimmt! Die hätt' ich glatt vergessen.
Ja, die gehen.

Viele Grüße,
Markus

PS:


Huo (Beitrag #3) schrieb:
Super! Vielen Dank für das Review. Jetzt hätte ich noch gerne den X3 bei den Abspielgeräten gesehen.



Der spielt linear. Dessen Graph sieht so aus wie der vom iBasso DX100.


[Beitrag von Bad_Robot am 31. Mrz 2014, 19:03 bearbeitet]
metze.b
Stammgast
#23 erstellt: 31. Mrz 2014, 19:04
Markus, Fiio X3?

Danke!


[Beitrag von metze.b am 31. Mrz 2014, 19:04 bearbeitet]
Bad_Robot
Moderator
#24 erstellt: 31. Mrz 2014, 19:04
Da haben sich mein Edit und dein Posting überschnitten.
metze.b
Stammgast
#25 erstellt: 31. Mrz 2014, 19:09
Ja, danke!
Roy_Tagliaferro
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 31. Mrz 2014, 19:40

Bad_Robot (Beitrag #22) schrieb:
Stimmt! Die hätt' ich glatt vergessen.
Ja, die gehen.

Viele Grüße,
Markus

Hja, die Sansas hab ich gemeint, keine Ahnung warum ich das nicht gleich geschrieben habe.
Danke!
theVan
Stammgast
#27 erstellt: 31. Mrz 2014, 22:43
Da schiebe ich mal noch die Frage nach nem gerockboxten IPod Classic 6G nach
chi2
Stammgast
#28 erstellt: 03. Apr 2014, 09:01
Die Kürzestformel für den grossen kleinen Shure lautet:
SE846=SE535 + Subwoofer + 1/2 der erhofften Erweiterung in den Höhen.

Der Subwoofer-Effekt ist eindrücklich und je nach Genre und Aufnahme irgendwo zwischen genial und lästig. Er spielt definitiv weit von neutral entfernt. Allerdings dünkt mich die Balance (mit blauem Filterkanal) besser und harmonischer als beim SD-3. Bei manchen Stücken schafft das eine unglaubliche Realität und lässt den 846 zu full-size-Hörern aufschliessen. In anderen Fällen (z.B. Singer-Songwriter z.B. mit Gitarren-Nahaufnahmemikrofon) ist es des Guten (viel) zu viel und stört richtig gehend. Bei Kammerjazz hängt es von der Aufnahme/Abmischung ab. Ein Double Bass kann damit richtig live-like zum Leben erwachen oder, wie bei Holly Coles "Train Song", echt nervig überbetont sein.

Die Höhen - m.E. das Kummerkind der bisherigen Shures (SE530, SE535) - sind noch immer der Schwachpunkt. Sie sind klar die besten bislang von einem Shure IEM gelieferten. Und es liegt nicht am Pegel per se. Der ist, wie von Markus festgehalten, mit den blauen Filtern gut getroffen und in nahezu idealem Verhältnis zu den Mitten. ABER bei 12 bzw. spätestens 13 kHz ist Schluss und das ist verdammt schade! Fast wären sie perfekt. Nicht stärker müssen sie sein, sondern einfach 2-3 kHz höher reichen!

Die Mitten aber sind traumhaft echt! Ebenso gut wie beim FitEar TG334 (was etwas heissen will!) und mit m.E. noch etwas besserer Ortbarkeit. Instrumente stehen phänomenal gut definiert im Raum.

TG334 und SE846 liegen vom Charakter her recht nahe beeinander. Der 334 hat etwas weniger Tief(st)- und vergleichsweise mehr Midbass. Der Subwoofereffekt geht ihm ab. Das macht ihn weniger spektakulär, aber bei manchen Aufnahmen authentischer. Und die Höhen reichen beim 334 noch ein wenig weiter hinauf, auch wenn ihm zum Ideal noch immer das letzte Quäntchen fehlt. Beide nerven aber in den Höhen zu keinem Zeitpunkt und das macht sie, zusammen mit ihren anderen Qualitäten, zu den m.E. aktuell besten generic IEMs.


[Beitrag von chi2 am 03. Apr 2014, 09:17 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#29 erstellt: 03. Apr 2014, 09:08
cool, danke für deine Ergänzungen. Wenn der se846 aber die mitten des se535 hat, ist er für mich raus, die haben irgendwo in den oberen mitten einen Peak, der sie zu unentspannt für mich macht.
chi2
Stammgast
#30 erstellt: 03. Apr 2014, 09:16
Einen peak höre ich bislang an keiner Stelle. Nur eine milde, genügend breitbandige Betonung in den Mitten, was ihn für alles mit vocals prädestiniert macht, weil die Stimmen gerade nicht wie bei anderen in den Hintergrund gerückt, sondern mit dem richtigen Gewicht bzw. Abstand wiedergegeben werden.
Bad_Robot
Moderator
#31 erstellt: 03. Apr 2014, 09:39
Vielen Dank für deine Eindrücke, chi2!

Viele Grüße,
Markus
Schlappen65
Inventar
#32 erstellt: 07. Apr 2014, 12:17
Dem Frequenzgang nach zu urteilen scheint das eine ziemliche "Basswumme" zu sein, wo der Bass auch die unteren Mitten leicht zumatscht.
Aber gibt ja auch Leute, die sowas durchaus mögen.


[Beitrag von Schlappen65 am 07. Apr 2014, 12:18 bearbeitet]
Bad_Robot
Moderator
#33 erstellt: 07. Apr 2014, 12:44
Also ich muss sagen, der Frequenzgang täuscht. So klingt der IMHO nicht (oder ich kann immer noch keine Frequenzgraphen lesen). Da klingt IMHO ein AH-D5000 untenrum zugedröhnter.

Da solltest du erst mal den neuen Westone UM PRO 50 hören. Das ist ein zugedröhntes Bassmonster.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 07. Apr 2014, 12:45 bearbeitet]
Schlappen65
Inventar
#34 erstellt: 07. Apr 2014, 12:56

Bad_Robot (Beitrag #33) schrieb:
Also ich muss sagen, der Frequenzgang täuscht. So klingt der IMHO nicht (oder ich kann immer noch keine Frequenzgraphen lesen). Da klingt IMHO ein AH-D5000 untenrum zugedröhnter.

Naja, wenn man die Cups des D5000 ausreichend dämmt, kriegt man den Bass schon sehr gut unter Kontrolle, aber um den solls ja auch gar nicht gehen. Und es mag natürlich auch sein, dass der Frequenzgang des Shure "täuscht", oder ich zu wenig Ahnung im Analysieren desselben habe. Möchte ich gar nicht ausschließen.
Bad_Robot
Moderator
#35 erstellt: 07. Apr 2014, 13:22

Schlappen65 (Beitrag #34) schrieb:
aber um den solls ja auch gar nicht gehen

Das gibt einen Pluspunkt fürs Zurückführen zum Threadthema.

Aber in der Tat, alleine vom Frequenzgang her gesehen hätte ich den Shure jetzt auch deutlich mumpfiger eingeschätzt. Er spielt aber überraschend klar, unverfälscht (auch in den unteren Mitten) und vor allen Dingen sehr kontrolliert.

Klar, die Tiefbassanhebung hört man heraus. Wie chi2 sinngemäß schon schrieb, bei vielen Genres paßt das ganz gut (Elektro, Filmmusik, Pop sowieso, und Rock geht auch); bei anderen Genres kann das (je nach Abmischung) aber auch mal stören. Singer/Songwriter ist so ein Fall, wo es nicht immer so gut paßt. Den einen Hörer für alles gibt's immer noch nicht.

Der SE846 ist schon mit auf "Fun" abgestimmt, aber es gibt High-End-InEars, die im Bass noch mehr hinlagen (sowohl Tief- als auch Mid und Oberbass). Der neue Westone UM PRO 50 ist so einer, und auch der StageDiver SD3 langt da mehr hin.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 07. Apr 2014, 13:25 bearbeitet]
Kharne
Inventar
#36 erstellt: 08. Apr 2014, 00:49

Bad_Robot (Beitrag #35) schrieb:
Den einen Hörer für alles gibt's immer noch nicht.


Kommt immer auf die Ansprüche an
sofastreamer
Inventar
#37 erstellt: 08. Apr 2014, 19:19
beim erst dritten lied dröhnt mir vornehmlich der oberbass und höhen höre ich weniger als beim momentum. mitten sind schön und bühne auf sd3 niveau

edith: boa 4. lied wie krass löst der denn auf? noch nie so klar in den raum gestellte schallereignisse gehört. bass dröhnt hier nicht fehlt sogar ein bischen umpf

edith 2: enders game ost. die musik kommt von vorne. wahnsinn! so wollte ich es immer! das kann nicht mal mein k702. ich bin verliebt und den tränen nah

edith3: gänsehaut. wie schön kann musik hören sein? bin noch bei enders game ost. perfekt für diesen hörer. hoffentlich kann das niveau bei klassik gehalten werden

edith4: denon essentials berlioz symphonie fantastique. wer sucht einen t5p? ich brauche diese inears. kein einziger bügler bekommt das so hin. ich würde da selbst einem hd800 keine gute chance geben. das ist echt so nah an live. buhuhu und ich bin so dermaßen pleite


[Beitrag von sofastreamer am 08. Apr 2014, 19:58 bearbeitet]
Thilo
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 08. Apr 2014, 20:22

...das ist echt so nah an live. buhuhu und ich bin so dermaßen pleite.

Ich auch bald. Wenn das hier so weiter geht... Es juckt mich wieder, einen "dynamischen" BA zu finden.
theVan
Stammgast
#39 erstellt: 08. Apr 2014, 20:38
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich schon fast behaupten, dass da ein gaaanz klein wenig NTS rauszulesen ist


Hören will ich den aber auch mal
Bad_Robot
Moderator
#40 erstellt: 08. Apr 2014, 20:46
@sofastreamer: Vielen Dank für deine Eindrücke.

Viele Grüße,
Markus
Provisorium
Stammgast
#41 erstellt: 08. Apr 2014, 21:50
Huuuuuuiiiiiiiiii.
Roy_Tagliaferro
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 08. Apr 2014, 22:25
Eure Beiträge sind nicht hilfreich!






Für mein Bankkonto
sicknote
Stammgast
#43 erstellt: 08. Apr 2014, 22:58
kann ihn einer mit dem kef m200 vergleichen?
vanda_man
Inventar
#44 erstellt: 09. Apr 2014, 02:14
Und die Frage, die sich hierbei stellt: wie ist der Bass quantitativ und qualitativ?
Im Vergleich zu anderen In-Ears oder Kopfhörern wäre wirklich toll.
Bad_Robot
Moderator
#45 erstellt: 09. Apr 2014, 07:29
Aber das Review von mir hast du schon gelesen?

Viele Grüße,
Markus
sofastreamer
Inventar
#46 erstellt: 09. Apr 2014, 11:17
sicher wird bei meinen ersten live eindrücken nts eine rolle spielen. daher werde ich auch erst wieder umfassender berichten, wenn die meinungsbildung in den nächsten tagen abgeschlossen ist.
theVan
Stammgast
#47 erstellt: 09. Apr 2014, 12:21
Ich bin sehr gespannt und wollte deine Eindrücke damit auch nicht illegitim erscheinen lassen!
Zumal ein solcher Überschwang bei Dir ja auch nicht an der Tagesordnung ist
vanda_man
Inventar
#48 erstellt: 09. Apr 2014, 15:13

Bad_Robot (Beitrag #45) schrieb:
Aber das Review von mir hast du schon gelesen?

Viele Grüße,
Markus



sofastreamer (Beitrag #46) schrieb:
sicher wird bei meinen ersten live eindrücken nts eine rolle spielen. daher werde ich auch erst wieder umfassender berichten, wenn die meinungsbildung in den nächsten tagen abgeschlossen ist.



Das meinte ich nämlich, ich warte auf mehr Berichte mit längerer Hörzeit.
Meistens kann man sich mit Hörgeschmäckern einzelner User identifizieren, dies trifft auch auf sofastreamer und mir zu.
Selbst dann gibt es noch Unterschiede (ich mag es zB bassiger), die ich klar differenzieren muss .. und ich befürchte, dass unsere Geschmäcker etwas weiter auseinander gehen.
Gerade ich habe das Thema In-Ear eigentlich so gut wie abgehakt, weil ich mehr Vorteile beim Bügler für mich sehe.
Auch denke ich, dass ich wahrscheinlich (!) noch mehr Bass als die genannten JH möche, aber das kann ich nicht wissen, da ich den Shure nie gehört habe.
Sofastreamer hat dafür den Shure SRH940, Soundmagic HP100, Beyerdynamic COP, DT770, V-Moda M100, etc. gehört - alles Hörer, die ich auch schon hatte.
Ist ja auch nicht böse gemeint, man orientiert sich ja schließlich oft an Gleichgesinnte.
Aus dem Grund möchte ich noch gerne seine fachmännische Beurteilung hören, insbesondere der Vergleich zu anderen KH.
Natürlich freue ich mich besonders auf viele weitere Eindrücke


[Beitrag von vanda_man am 09. Apr 2014, 15:22 bearbeitet]
mty55
Inventar
#49 erstellt: 09. Apr 2014, 21:08
moin Jungs (und ggf. Mädel?)

ich hatte das große Glück an der Testaktion teilzunehmen,sehr genossen, schon ein Ausnahmeteil der kleine Knopf im Ohr

hier noch ein paar Eindrücke vom SE846

http://www.hifi-foru...um_id=211&thread=594


Den Bass finde ich recht präsent, bin aber auch knochentrocken von Eton gewöhnt. Übertrieben ist er aber meiner Meinung nach nicht, eher am oberen Ende angesiedelt. Vor allem aber sacktief und präzise, klar. Hammer. Habe auf die Anpassung "hell" zurückgegriffen, hat mir am Besten gefallen.

So, nu muss ich ihn weiter schicken und Trauerarbeit leisten



[Beitrag von mty55 am 09. Apr 2014, 21:09 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#50 erstellt: 16. Apr 2014, 08:26

Bad_Robot (Beitrag #1) schrieb:

Ganz allgemein würde ich das Sounding des SE846 beschreiben als "TF10 für Erwachsene". Der SE846 klingt erwachsen und ausgewogen, aber eben mit einer gewissen Prise "Fun" im Klangbild.

(...)

Im Vergleich zum TF10: Ja, der TF10 ist noch stärker gesoundet. Er hat unverkennbar den deutlichen Höhenpeak, und auch die Bassbetonung fällt hörbar stärker aus. Im direkten Vergleich zum SE846 merkt man aber, dass beim TF10 die Bassanhebung keineswegs nur Tiefbass ist.


Böser Markus, ganz böser Markus! Das war mein erster Gedanke. Dann der zweite Abschnitt und ich kann mich zurücklehnen. Kann ich?

Nach dem Reshell meiner TF10 bei 1964Ears bin ich ja der Meinung, dass der TF10 nicht mehr so die Wumme ist. Und den Vergleich kann ich jederzeit wieder machen (da noch ein unbenutztes Paar bei mir rumliegt). Nichtsdestotrotz ist die reshelled Variante immer noch der In-Ear, der mir am nächsten liegt. Und jetzt beschreibst Du diesen Shure hier!

Kann man das so sagen, dass der Shure alles "besser" macht?
Hast Du noch nen Beyerdynamic T90 rumliegen? Wie würdest Du den Shure damit vergleichen?
chi2
Stammgast
#51 erstellt: 16. Apr 2014, 08:38

HankSolon (Beitrag #50) schrieb:

Kann man das so sagen, dass der Shure alles "besser" macht?


Die Achillesferse des Shure sind die Höhen. Ich versteh einfach nicht, weshalb Shure da auf einen Treiber setzt, dem oberhalb von 12 oder 12.5 kHz die Luft ausgeht. Diesbezüglich ist der TF10P mehr als nur ein bisschen besser. Allerdings sind dessen Höhen bei aller Sauberkeit etwas überpräsent. Was sich aber mit geeigneten Massnahmen korrigieren lässt - ebenso wie die Mittensenke. Der kostenlose Onkyo HF-Player (iphone App) bietet da geniale Möglichkeiten!
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