Shure KSE1500 Review - Ongoing

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Wolf352
Stammgast
#1 erstellt: 05. Dez 2016, 23:31
Hallo zusammen,

Heute Mittag habe ich meine KSE1500 bei madooma abgeholt.
An dieser Stelle nochmal vielen dank ans Madonna Team und einen MA ganz besonders!
Ein super Team, welches es mir ermöglicht hat, zunächst Sennheiser IE 800 und Astell & Kern AKti8 mk2 ausführlich zu testen.
Der Astell ist wirklich ein feiner IEM und wäre es fast geworden! Dann kam es doch anders, da ich bei einem Freund kurz den KSE1500 hören konnte.
Recht impulsiv habe ich diesen bei Madooma geordert und die Jungs haben richtig Gas gegeben, damit er noch kurz vor meinem Urlaub eintrifft.

A propos, morgen geht es in den Urlaub und erst dann wird ausgiebig gehört.
Daher an dieser Stelle nur ein paar kurze Eindrücke und Erkenntnisse - in der Hoffnung euch nicht zu lanweilen, schlage ich einen flotten Stil an, und schreibe frei von der Leber runter was mir in den Sinn kommt.

Also los.

Box Opening.
Dem Preis entsprechend hätte Shure ruhig etwas mehr Plüsch und Show liefern können.
Nicht dass ich sonst darauf stehe, aber bei einem IEM für 3k möchte man verwöhnt werden.
Preis und Produktanmutung bzw -darbietung gehen hier etwas auseinander.
Gut, mag daran liegen, dass die "übliche" Klientel die Teile aus der Verpackung nimmt, und 5 Minuten später damit einen satten StageDive hinlegt, daher schlug evtl der Pragmatismus zu.
Also übe ich mich auch darin und stelle fest: alles ist da, was man braucht, und solide verpackt ist es allemal.
Leider hat die schwarze Verpackung eine eingedellte Ecke, und das trotz mächtig dicker Umverpackung in der er geliefert wurde - laut Madooma Team.


Optik und Haptik.
Erster optischer und haptischer Eindruck ist sehr gut.
Das Kabel ist wesentlich flexibler, als es auf den Bildern ausschaut und fasst sich gut und griffig an, auch der Splitter wirkt sehr solide und die Anschlussbuchse hält vom ganzen Set sicher am längsten.
Der DAC/KHV hat die gleiche, gute Haptik wie zb mein Mojo.
Wie die InEars sitzen kann ich nach kurzer Anprobe nicht wirklich sagen, aber das (übers Ohr geführte) Kabel drückt nicht von oben aufs Ohr, wie ich bei einem US Test gelesen habe.
Warten wir ab, wie die Langzeiterfahrungen ausfallen

Transport und Aufbewahrung.
Für die InEars liegt eine schöne Transportbox bei, für den DAC/KHV lediglich eine braune Ledertasche mit angenähtem Gürtelband.
Das ist mMn nicht wirklich zu Ende gedacht, wie transportiere ich den DAC/KHV sicher wenn ich auf Reisen gehe?
Die Transportbox ist mMn nach dem vorhandenen Sortiment der "kleinere" IEM entnommen, war also verfügbar.
Für den DAC/KHV hätte ich mir jedenfalls ebenso eine veritable Box gewünscht.

Leider passt der DAC/KHV um ein paar mm nicht in mein kleines PeliCase 1010, wollte ich ihn darin gerne in den Urlaub mitnehmen.
Also werde ich wohl ein PeliCase 1020 zusätzlich erwerben.

Inbetriebnahme
Zu nächst lade ich den DAC/KHV auf, da er nur 12% Ladekapazität aufweist.
Kurzer Blick ins Handbuch (Chord empfiehlt zb dringend den Mojo vor Erstbenutzung min. 10 Stunden zu laden - kann man von halten was man will in Zeiten von Li Ion Akkus):
Shure sagt dazu: gar nichts, auch nicht zum Laden an sich.
Nicht weiter schlimm.

Ok, eine Stunde ist bereits vorüber und der Ladezustand immerhin bei 55%, aber eben noch nich voll.
Also ist etwas Trockenschwimmen angesagt.

Tragekomfort
Mal den InEar ins Ear setzen!
Nach dem wunderbar anschmiegsamen Astell & Kern ist der KSE1500 etwas "störischer am Kabel", was aber logisch ist, ist dieses per Metaldraht (?) über dem Ohr fixierbar - ihr wisst was ich meine.
Erster Eindruck:
Sitzt ganz OK, evtl drückt es in der linken Ohrmuschel "innen, hinten" etwas.
Bin mir nicht sicher ob es das Gehäuse ist oder der Foamie aka "Stöpsel".

Ich möchte nun doch loslegen!
Leider hat der DAC/KHV ja nur einen kombinierten Lade- Digitaleingang.
Ach was solls, wozu habe ich den Chord Mojo, also wird dieser genutzt, um analog zuzuspielen und parallel weiterzuladen.

Erste "Töne"
Was ist dass? Es zirpt und prasselt ganz leise.
Lauter gedreht, die Störgeräusche werden ebenfalls lauter.
Hmm, Mojo ausgeschaltet. Bleibt.
Mojo abgesteckt, Störgeräusch bleibt.
3,5mm Klinke Klinke Kabell abgesteckt, Störgeräusche weg! Hae? Wie jetzt?
Das sollte so bestimmt nicht sein.
Klinke wieder rein. Störgeräusche wieder da.

Ladekabel abgezogen, kein Störgeräusche.
Klinke Klinke Kabel wieder eingesteckt, kein Störgeräusch.
Mojo an, kein Störgeräusch.
Ladekabel dran. Störgeräusche wieder da.
Somit liegt hier ggfs ein Defekt vor, da kein störungsfreies Musikhören am analogen Eingang bei gleichzeitigem Laden möglich.

Also erstmal weiter Laden und keine Musik hören.
Doof.

Trockenübung die zweite.
Die InEars sitzen während oben geschilderten Aktion ja weiterhin im Ear...
Es drückt (weiterhin nur links!) nach 25 Minuten doch ein wenig mehr.
Jedenfalls werde ich darauf jetzt aufmerksam.
Also möchte ich den Stöpsel wechseln.

Jemand bei Shure hat ganz viel Humor, das steht fest, und zwar von der dunklen Seite:

Den werkseitig montierten Foamie bekommt man nur mit roher Gewalt und/oder am besten mit Werkzeug runter.
Beide Seiten saßen dermaßen fest, dass ich nicht dachte, sie überhaupt runterzubekommen ohne den KSE1500 zu verkratzen.
Viel Gefühl und eine dünne Messerklinge brachten den Erfolg. Vorsichtig zwischen Foamie und KSE1500 die Klinge angesetzt - am festen Innenteil des Foamies - und so konnte ich sie abhebeln. Zieht man nur am Foamie geht das vermutlich schief, es reisst ab und das Innenteil bleibt trotzdem stecken.
Es sei ausdrücklich gesagt, dass alle weiteren Flanges und Foamies ohne jegliche Probleme auf und absteckbar waren!
Trotzdem: für 3k, echt jetzt?

Und eine zweite Person bei Shure wollte sich ebenfalls nicht Lumpen lassen und dem Foami-Erstinstallationsverantwortlichen nicht alleine den schwarzen Humor überlassen:
Der Lederetui-Designer.
Das ist vermutlich ein ganz harter Lederbursche, der brauchts so richtig eng. Und seine Kunden sollen es mitbekommen. Nennen wir es Skintight. Nennen wir es back to the Eighties, als wir unsere Jeans in der Badewanne an unsere Beine vakuumierten.
Genau so verhält es sich mit dem Ledercase.
Mit besten Grüßen vom vorinstallierten Foamie!

Nach dem ich meine Fingerkuppen wieder spüren kann kommen wir zu den:
Ersten musikalischen Tönen

Nun war es soweit und ich wollte hören und erleben. Nach Foamie und Lederetui braucht ich eine Belohung.
Analog per Mojo trotz leichten Störgeräuschen ging es los.
Erkenntnis:
Den Mojo NICHT auf festen Level einstellen, sondern manuell "zurückgedreht" und den Eingangslevel am Shute DAC/KHV auf -10dB gesetzt, passt es. Alles andere übersteuert.

Dummerweise habe ich nun nicht mehr darauf geachtet bzw getestet ob ggfs die Störgräusche verschwinden - mit der Einstellung LineLevel - 10dB. Egal, auch ohne Reduzierung darf es nicht zu Störgeräuschen beim Laden kommen.

Beim schreiben dieser Zeilen fällt mir nun brandheiss ein:
Ich habe ein Netzteil der Fa. ANKER verwendet, NICHT das mitgelieferte Netzteil. Daher werde ich nachreichen, ob die Störgeräusche damit auch vorhanden sind!!
Bis dahin gilt erstmal Mea Cupl, Schonfrist und baldige Rückmeldung meinerseits dazu!

Kurz gehört mit diversen Ohrstöpsel, um zunächst die beste Abdichtung und Bassqualität herauszufinden,
sind es bei mir die TripleFlanges geworden.
Diese gehen ungemein tief ins Ohr und erzeugen den druckvollsten und voluminösen Bass bei sehr guter Qualität des selben.
Bisher durfte bei mir niemand so tief wie Shure

Hm, irgendwie tut das linke Ohr nun doch weh....
Wieder die Frage, liegt es am Gehäuse des KSE1500 oder an den vielen probieren Stöpseln, wir werden sehen.
Ich hoffe das beste.

Hey! Ladestand über 90%!

Ich will Musik hören und zwar digital.
Direktanschluss per Lightning auf micro USB am iPad Pro funktioniert sofort, kein Camera Connection Kit erforderlich!

Zwischenfazit nach gut 90 Minuten,und ich bin eigentlich nicht der plüschige Typ, siehe oben!
Der Shure KSE1500 musiziert warme Töne, schwelgt mir Seide ins Ohr oder attackiert mich grob und fein dynamisch wie kaum bzw nie vorher gehört (auch nicht mit meinem "alten, vergangenem" noch teureren STAX Set).
Nein, ich bin nicht im Käuferwahn, ich bleibe immer ehrlich zu mir selbst und kann auch zugeben wenn ich mich verkauft habe.
Daher die Frage,macht er auch etwas weniger gut? Ja!
Die Bühne ist kleiner, und etwas mehr "im Kopf" als mit Astell & Kern, erst recht IE800.
ABER gleichzeitig besser separiert.
So kann ich zb Chorstimmen sehr gut räumlich differenzieren - wie bisher noch nie.
Gehört mit zBsp:
Alison Kraus - Down to the River
Björk - Oll Birtan

Warum ist das Lightning auf USB Kabel so kurz, beim Klinke Klinke Kabel liegen auch zwei unterschiedlich lange dabei....
Nervt, am iPad Pro ist das Kabel so kurz dass die Kiste (DAC/KHC habe ich oft genug gesagt, ihr wisst was ich meine!) baumelt, runterhängt.
Ok, relativierend muss ich sagen, dass es am iPhone mit dem kurzen Kabel wiederum prima passt.
Und für 3k (sagte ich das schon?) wurden sogar zwei Gummibänder eingepackt, ebenfalls klasse fürs Phone.
Super, da brauche ich doch gar keinen Plüsch mehr, wenn ich zwei Plastikbänder bekommen kann...

Ich konnte es echt nicht mehr sehen, geschweige ertragen, dieses unwürdige Bild der traurig baumelnden Kiste.
Auftritt Camera Connection Kit:
Ah, welche Wohltat, Die Kiste hängt nicht mehr wie am Galgen, einem längeren USB Kabel sei dank.

Wenn ich jetzt auch noch laden könnte - ja, ich weiss, ich habs grad mit dem Laden.
Aber dass iPad will auch an den Saft!
Da war doch was, nämlich irgendwo ein CCK mit Ladefunktion? Gefunden.
Geil, dass iPad lädt und die Kiste auch, sogar gleichzeitig, mit dem großen CCK klappt das!!
Na, das ist doch was.
Laden UND Musik hören UND das OHNE Störgeräusche - für 3k.
Toll!

Kleines WrapUp, auf den Punkt gebracht, und ohne viel Goldohrenschwurbelei.
- Der beste KH den ich bisher kenne, die kleine Bühne mal aussen vor - in Relation zum IE800 ist die immer klein...
- Ich glaube, mein Hifiman Edition X V2 bekommt weniger Spielzeit.
- Und die geplante Anschaffung eines geschlossenen LCD XC kann ich mir wohl komplett schenken.
Auch wenn ich ihn bisher nur wenige Male und meist kurz gehört habe, würde ich sagen der KSE stellt ihn in den Schatten, den Hifiman Edition X V2 aber auch.

Mein linkes Ohr tut nun weh. Ich hoffe, dass liegt nich am Gehäuse das evtl an einer Stelle drückt, sondern dass ich evtl alle und auch zu dicke Polster probiert habe.
Ich hoffe auf das beste, ich möchte den Shure KSE1500 behalten - unbedingt.

PS SHURE: wenn ihr es schafft, nicht verformte Tripple Flanges beizupacken, dann sind 3k ein fairer Preis - Gummibänder gibt es schließlich auch dazu
Hab euch Lieb!


[Beitrag von Wolf352 am 05. Dez 2016, 23:49 bearbeitet]
Huo
Inventar
#2 erstellt: 06. Dez 2016, 07:37
Die Schwierigkeit die vorinstallierten Aufsätze herunterzubekommen, ist bei Shure nichts neues. Da kann ich mich noch dran erinnern.

Ist echt ein schöner Hörer, aber ich denke die meisten schlucken selbst bei Hälfte des Preises schwer. So bleibt bei mir zum Glück auch das Habenwill erstmal aus. Aber ich werde weiterhin deine Eindrücke verfolgen, vielleicht verkaufe ich doch noch eine Niere oder so...
Ti_N0
Inventar
#3 erstellt: 06. Dez 2016, 08:43
Und du glaubst die eine Niere reicht
Netter erster Eindruck, ich mag den frei Schnauze Schreibstil, ist nicht so Furz-trocken.

Hoffe es liegt nur an den Tips mit der linken Seite, wäre ja mega ärgerlich sonst!
shure
Stammgast
#4 erstellt: 06. Dez 2016, 09:21
Hallo Wolf352,

besten Dank für den ehrlichen Bericht. Ich will gar nicht viel Worte verlieren .... aber ein paar Anmerkungen.

Da Shure in erster Linie ein Hersteller für professionelle Musiker Produkte ist, sind wir - wie du schon erahntest - etwas pragmatischer mit solchen Dingen wie "Plüsch-"Verpackungen. Der Hinweis für eine sinnvolle Transportverpackung für das komplette Set ist ein sinnvoller Verbesserungsvorschlag - das gebe ich gerne an die Entwickler weiter.

Ja - die vormontierten Schäumchen sitzen seit geraumer Zeit sehr fest. Der Hintergrund: die Gesetzeslage in USA. Die ersten Schäumchen saßen eher locker was dazu führte, dass bei manchen Kunden die Schäumchen im Ohr hängen blieben, was ein Arzt operativ wieder beheben musste. Die Folge davon: Viele Klagen gegen die Firma Shure von Kunden.
Unsere Reaktion ist nun klar: fest sitzende Schäumchen.
Unsere Empfehlung: Schäumchen fest anpacken (am besten mit einem dünnen Stoff wie ein T-Shirt) dann drehen - und wenn sich das Schäumchen gelockert hat erst ziehen.

Ich hatte eben mal versucht das "Zirpen" bei Verwendung des anlogen Eingang während des Ladens nachvollziehen. Das trat bei mir nicht auf .... bzw. nur bei einem Zuspieler, der einen verdreckten Anschluss hatte. Da würde mich interessieren ob das bei dir immer auftritt - mit allen Zuspielern ... (ich selber nutze gerade auch ein anderes Ladegerät.
Eventuell stahlt auch etwas in das Kabel rein. Das wäre nach deiner Beschreibung eine erklärbare Möglichkeit.


Zum Laden: Da wir LiIonen Akkus nutzen ist das ganze Thema "Wie Lade ich am besten" fast hinfällig geworden. Es gibt kein Memory-Effekt. D. h. man kann Laden wann und wie viel mal will.
Wer seinem Akkus was gutes tun will, der achtet auf eine Ladekapazität zwischen 30 % und 70 %. Da fühlen sich die Kristalle am wohlsten. Aber eine Nichtbeachten dieser Regel verkürze die Lebensdauer des Akkus nicht in bedenklichem Maße. Lediglich wenn der der Ohrhörer für länger als 4 Wochen nicht genutzt wird würde ich empfehlen darauf zu achten, das der Ladezustand in dem oben genannten Bereich liegt.

Nun wurden es doch ein paar mehr Worte. Bleibt dir noch viel Spaß mit dem KSE1500 zu wünschen - und einen schönen Urlaub.

Beste Grüße
AG1M
Inventar
#5 erstellt: 06. Dez 2016, 18:38
@Wolf352

Deine Schreibweise gefällt mir sehr gut. Danke für deine Eindrücke, man liest nicht wirklich so viel über den KSE1500 in Deutschland. Zu den Störgeräuschen beim Laden, vernüftige Low-Noise Netzteile sind Pflicht, sonst gibt es während des Ladens Störgeräusche, war bei jedem mobilen DAC/KHV oder DAP bisher immer die Störquelle Nr. 1, die Netzteile von Apple sind gut habe die gleiche Erfahrung gemacht das mit einem "generischen" Netzteil = Störgeräusche, mit Apple Ladegerät = keine Störgeräusche vorhanden sind.

Interessant ist auch das die Bühne bei elektrostatischen Hörern generell kleiner ausfällt, als bei anderen Hörern mit anderer Treibertechnik, kann ich beim Stax SR-009 vs Sennheiser HD800 ebenso bei dem Stax SR-002 vs Mehrtreiber BA In-Ears bestätigen.

Zum KSE1500 selbst - mir fällt da nur eine einzige Frage ein - wie schlägt sich der KSE1500 gegen den Stax SR-002, rein klanglich betrachtet? Ein Vergleich gegen andere In-Ear macht keinen wirklichen Sinn, denn elektrostatische In-Ears sind eine Klasse für sich egal was man für ein hochwertiges Paar in den direkten Vergleich einbezieht. Hattest du je die Chance den Stax In-Ear zu testen? Vom Tragekomfort und Isolation gewinnt natürlich der Shure ohne mit der Wimper zu zucken, da muss man gar nicht beide im Ohr gehabt haben, aber klanglich konnte ich den Vergleich selbst noch nicht machen, da keiner meiner HiFi Händler Vorführexemplare vom KSE1500 hat.

Meine Lieblingskombination derzeit (Shanling M1 + Chord Mojo + Stax SRS-002):

srs-002

Elektrostatischer Sound-on-the-go

Du nutzt ja auch den Chord Mojo, welche Leistungseinstellung nutzt du (anhand der LED Farben kann man das erkennen)? Sind die -10dB Dämpfung beim Eingangspegel des Speiseteils vom Shure wirklich so entscheidend? Ist das Clipping derart stark zu vernehmen? Das die Standard 3 Vrms beim „Line-Out“ Modus beim Chord Mojo zu viel des Guten sind keine Frage, aber 2 Vrms oder gar 1.5 Vrms sollten doch ohne Absenkung vom Eingangspegel vollkommen legitim sein?


[Beitrag von AG1M am 06. Dez 2016, 18:59 bearbeitet]
Wolf352
Stammgast
#6 erstellt: 06. Dez 2016, 19:53
Vielen Dank für die freundlichen Worte und das umfassende Feedback!
Das motiviert mich hier weiterzumachen.

Ich erlaube mir genauso locker zu antworten wie ich begonnen habe.

Ein Körperteil wäre mir der KSE nicht wert, höchstens ein nachwachsendes

Das mit dem Plüsch war eher auch augenzwinkernd gemeint. Vermutlich saß der Schock über den Preis noch tief und musste kompensiert werden.

By the way. Anscheind hält der Hochpreistrend nun auch zunehmend bei IEM Einzug. Die aufgerufenen Preise der neuen A&K sind mindestens mal selbstbewusst. Ich konnte sie in Augenschein nehmen, finde sie optisch und haptisch nicht so gelungen und die Verpackung sowie Lieferumfang sind in Anbetracht der Preise beinahe unverschämt.

Ok, die Erklärung der festsitzenden Stöpsel leuchtet ein. Macht es für den Endkunden in Europa aber auch nicht wirklich besser. Danke, für den tip zum entfernen derselben, sollte man ebenfalls in die BDA aufnehmen ggfs sogar als kleinen Flyer in die BDA einlegen.

Was es mit dem Rauschen auf sich hat muss ich noch weiter untersuchen.

Habe den mojo aber nun doch zu hause gelassen da ich kein geeignetes case habe um das gesamte Setup wirklich sicher zu transportieren. Immerhin trägt man mit kse1500, mojo schon 3,5k € durch die Gegend und mit Zuspieler auch schnell mal 5k €. Das muss man sich mal vor Augen halten...
Und der DAC/KHV ist nur im ledercase und plastiktütenzipper unterwegs.
Daher habe ich alles in eine Daunenjacke eingewickelt im Handgepäck transportiert.

Mit dem stax 002 könnte ich ggfs vergleichen da der Händler diesen auch anbietet!
Das wäre aber maximal der Eindruck weniger Stunden und somit nicht wirklich belastbar.

Ein Apple Netzteil habe ich leider nicht dabei, ich nutze gerne die Anker Multinetzteile, da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Ich schleppe einiges an Gadgets mit mir in den Urlaub so dass 5 Ladeports durchaus parallel im Betrieb sind.

Wenn alles klappt komme ich nachher noch zum ausgiebigen hören. Die Frau ist müde und platt. Ich aber fit und motiviert.

Dann hole ich noch schnell Kaminholz, zünde den Ofen und es geht los.


[Beitrag von Wolf352 am 06. Dez 2016, 19:55 bearbeitet]
Huo
Inventar
#7 erstellt: 06. Dez 2016, 20:41
Am Kaminfeuer ein Glas Whiskey oder Rotwein, da klingt alles gut! Aber so soll es ja auch sein.

Die Shure-Aufsätze bekommt man auch gut runter wenn man den Hörer kurz ins Gefrierfach legt. Ich glaube den Tipp hat mir Bad_Robot mal gegeben. Ich weiß nicht ob sich der Elektrostat anders verhält, vielleicht vorher doch besser ins Handbuch schauen welchen Temperaturbereich der KSE1500 aushält. Balanced Armatures sollten eigentlich bis -10 Grad aushalten.
Wolf352
Stammgast
#8 erstellt: 23. Dez 2016, 17:47
Einige Kaminfeuer und Gläser später bin ich nun wieder zurück aus dem Urlaub.

Da dass Thema IEM für mich gänzliches Neuland ist/war habe ich viel Zeit darauf verwendet die passenden "Stöpsel" auszusortieren.

Nach einigem hin und her bin ich nun bei den TripleFlanges geblieben, habe jedoch den vorderen Teil entfernt. Seal und Sound blieben unverändert der Tragekomfort jedoch verbesserte sich erheblich, da der Tannenbaum nun nicht mehr so weit in den Hörkanal hineinragt.
Die Eingang erwähnten Probleme mit unangenehmen Drücken am linken Ohr treten mit dem Triple Flange gar nicht bzw erst nach 2-3 Stunden kontinuierlichem tragen und dann auch sehr abgeschwächt auf.
Puh...

Da ich den einzig beiliegenden Triple Flange nicht auf Verdacht und mit ggfs. negativen Auswirkungen kürzen wollte, bestellte ich direkt im online Shop bei Shure.de einen Dreierpack Triple Flanges als "Original Ersatzteil".
Der KSE1500 ist leider bei keinem Stöpsel als kompatibel aufgeführt, der Customer Support antwortete jedoch schnell und freundlich dass alle auch an den KSE1500 passen.
Die Lieferung erfolgte sehr schnell, leider jedoch mit einem vollkommen überdimensionierten Umkarton und entsprechend viel Füllmaterial. Darüber sollte der Dienstleister von Shure unbedingt nachdenken!

Weitere Erkenntnisse.

Mit dem Camera Connection Kit gibt es eine kleine Stolperfalle (ihr erinnert euch, das mitgelieferte Lightning auf mini USB Kabel ist zu kurz, der DAC/KHV baumelt dann rum am iPad Pro).
Ich nutze das Apple CCK inkl Stromanschluss.
Nutz man den Stromanschluss des CCK NICHT bekommt man standardmäßig keinen Ton aus dem Shure!
Man muss zwingend in den Settings den KHV auf "nicht aufladen" stellen, ansonsten akzeptiert das iOS den DAC/KHV nicht. Eine Kleinigkeit, muss man aber drauf kommen.
Keine Ahnung wie es sich verhält mit dem Apple CCK ohne Stromanschluss.
Ansich ist die Voreinstellung des KHV eine feine Sache, so lädt er gleich auf.

Schön wäre es wenn man die Voreinstellung manuell ändern könnte, und nicht jedesmal in die Settings müsste. Das wäre mein Wunsch für ein mögliches Update.
Ein zweiter Wunsch wäre ein größerer Regelbereich für den Gain des Paramtrischen EQ, mit max -6dB ist man etwas knapp unterwegs.

Als wir gestern nach Hause kamen blieb etwas Zeit und ich nahm mir den Hifiman Edition X v2 am Chord mojo um etwas zu entspannen, und freute mich auch einen Quervergleich mit dem KSE1500.
Zunächst war da diese schöne breite Bühne und der warme Sound, so wie ich es in Ernirrung hatte und mich darauf freute.
Nach 15 Minuten jedoch merkte ich das ich gedanklich total abschweifte und nicht mehr in der Musik war.
Ich begann erste Dinge zu vermissen die ich nach 2,5 Wochen mit dem KSE als gegeben erachtete

Zunächst fehlte mir die Separation einzelner Instrumente und Stimmen. Zwar war die Bühne breiter aber die separation schlechter. Der KSE meißelt sie in Stein und lässt gleichzeit mehr Raum (oder wenn man will "Schwärze") dazwischen.

Auch wurde nun klar, wie gut der KSE im Bassbereich spielt (mit korrekten Seal) soo tief, bruchlos in den midbass, gleichzeitig konturiert oder federnd je nach Aufahme. Einfach klasse. Das macht der Hifiman mindestens 2 Klassen schlechter.
Außerdem gibt es einen Effekt den ich nur schwer beschreiben kann: ich vermisse mit dem KSE nicht das körperliche im bassbereich, damit meine ich nicht die Struktur bzw das klare umreißen von Instrumenten sondern tatsächlich das spüren von Kick und Tiefbass. Schwer zu beschreiben, daher darf ich kurz ausholen.
Ich habe einen dedizierten Raum als Heimkino/Musikraum. Dieser ist akustisch sehr optimiert mit Absorbern,Diffusoren usw. Es spielen hier 7 Neumann Aktiv Lautsprecher (Neumann KH420) mit 4 Subwoofern. Alles ist auch per Parametrischen EQ usw eingemessen. In diesem Raum werden auch keine Bassshaker benötigt, die Neumann plus Subs liefern genug Energie um diesen erlebbar zu machen ohne das es zu ausgeprägten Moden kommt.
Nicht dass der KSE das lieferten könnte, aber ich vermisse mit ihm im Bassbereich nichts. Und das stellt sich mit dem Hifiman nicht ein!
Im Kickbass "knallt" er und gerade im Tiefbass "schiebt und drückt" er dass es eine wahre Freude ist.
Und das nicht vordergründig so dass der Rest zugeklatscht wird.

Weitere Beschreibungen spare ich mir bis auf weiteres, ich bin hier für meine Verhältnisse schon blumig unterwegs 😂
Jedenfalls habe ich nach einer halben Stunde den Hifiman abgesetzt.
Und Abends im Bett wieder zum KSE gegriffen und gut zwei Stunden Musik gehört.

Bleibt nur zu sagen: ich bin und bleibe begeistert.


[Beitrag von Wolf352 am 23. Dez 2016, 19:52 bearbeitet]
Huo
Inventar
#9 erstellt: 23. Dez 2016, 19:04
Boah, hast du mich schwach gemacht!
Wolf352
Stammgast
#10 erstellt: 23. Dez 2016, 19:51
Lieben Dank!
Und du mich auf den RME ADI Pro 2 👍

Ich werde trotzdem nicht müde zu erwähnen, dass mir lediglich der einwöchige Vergleich mit Sennheiser Ie800 und Astell&Kern AK2Ti mk2 im Bereich IEM zur Verfügung steht.
Beide haben ihre Meriten und mit dem Astell hatte ich wirklich Spaß, zusätzlich den besseren Tragekomfort und fast Null Mikrofonie am Kabel.
Trotzdem setzt sich der KSE klanglich deutlich ab.
Evtl kenne ich auch keine wirklich guten IEM bisher welche mich ebenso zu frieden stellen würden!

So eben habe ich mit den Neumann KH420 ein paar Stücke gehört die mir mit dem KSE gut gefielen.
Selbstverständlich können alle Raumakustischen Maßnahmen und Entzerrungen elektronischer Art nicht diesen sauberen Bass vermitteln wie der KSE, dass war mir klar. wie sehr ich mich aber daran gewöhnt hatte nach 2,5 Wochen aussließlichen IEM hören hat mich dann doch überrascht...

Dafür Staffeln die Neumann KH420 besser in die Tiefe.
Fiel mir besonders auf im Refrain von Alicia Keys "Holy War". Wobei ich mir hier wirklich frage ob das so sein soll, oder ob der KSE hier ehrlicher bleibt und die Stimme im Refrain weniger weit zurücksetzt.
Er klingt eher so als lehne sich die Sängerin sagen wir 20-30cm zurück um loszuschmettern . Die Neumann stellen Alicia Keys gefühlt an die Rückwand des Aufnahmeraums.

Und im gesamten Stück von Dillons "from one to sixhundret Kilometers (live)". Dieses klingt sehr schön in die Tiefe gestaffelt, distanziert den Hörer aber auch...
Tja zumindest arbeiten die Neumann mehr Tiefe heraus, evtl sogar zu viel.
Das ist die Erkentniss die mich erstaunt.

Wenn es interessiert was die Neumann KH 420 denn für feine Teile sind, hier ein Link zum Test im Fidelity Magazin
Professor Görtz testet Neumann KH420

EDIT:
Wesentlich aussagekräftiger finde ich die Messungen und Kommentare von Prof. Goertz zur KH420.
Fidelity Magazin Messungen KH420


[Beitrag von Wolf352 am 23. Dez 2016, 19:57 bearbeitet]
Exploding_Head
Inventar
#11 erstellt: 03. Jan 2017, 01:18

Wolf352 (Beitrag #8) schrieb:

Nach 15 Minuten jedoch merkte ich das ich gedanklich total abschweifte und nicht mehr in der Musik war.
Ich begann erste Dinge zu vermissen die ich nach 2,5 Wochen mit dem KSE als gegeben erachtete

Dann solltest Du Dich vor sozialem Abstieg und Altersarmut hüten, sonst verlierst noch den Spass an der Musik... ;-)

Das ist ein Grund, warum ich mir HiFi-Komponenten weit ausserhalb meiner finanziellen Reichweite gar nicht erst anhöre: Wenn man einmal weiss, wie Musik klingen könnte - das tut so weh, da war die Heilige Inquisition ein Montessori-Kindergarten gegen
YMaxP
Stammgast
#12 erstellt: 12. Jan 2017, 19:48
Scheint ein sehr spannender Hörer zu sein. Wenn sich mir mal die Gelegenheit bietet, werde ich versuchen ihn probe zu hören.
3000€ ist aber auch eine ordentliche Hausnummer.



Das ist ein Grund, warum ich mir HiFi-Komponenten weit ausserhalb meiner finanziellen Reichweite gar nicht erst anhöre: Wenn man einmal weiss, wie Musik klingen könnte - das tut so weh, da war die Heilige Inquisition ein Montessori-Kindergarten gegen

Du wirst überrascht sein, wie klein nur die Unterschiede vom 500€ zum HighEnd Bereich sind.
Ein SD2 sehe ich schon mit einem halben Fuss im HighEnd Bereich, weil er einfach so viel richtig macht und das zu einem verschmerzbaren Preis.
Für beide Füsse im HighEnd Bereich fehlt dem SD2 noch die letzten 20% bei der Detailwiedergabe und Seperation.
Wolf352
Stammgast
#13 erstellt: 13. Jan 2017, 12:20
Ja, das ist leider meistens so, dass die letzen Prozent an Zugewinn der Klangqualität überproportional bezahlt werden müssen - dass muss man dann für sich selbst entscheiden, ob mann dazu bereit ist.
Zudem sind die kleinen Unterschiede für manche eine Welt.

Bei diesem Gerät war ich dazu bereit.
Sowohl die technische Entwicklung und Umsetzung als auch das Gesamtpaket aus KHV, DA Wandler, und den integrierten Features wie PEQ machen das Produkt für mich preiswürdig - der Klang sowieso.

Zudem habe ich bei Shure nicht die Befürchtung, einmal mit einem Exoten darzustehen, der nicht mehr supported wird.
Da habe ich schon Lehrgeld bezahlen müssen...


[Beitrag von Wolf352 am 13. Jan 2017, 12:21 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#14 erstellt: 13. Jan 2017, 13:22
Hi,

hattest du eigentlich noch einmal die Gelegenheit mit dem Stax SRS-002 zu Vergleichen wenn auch nur Kurzweilig bei deinem Händler?

Ich würde mir ja gerne einen SRS-002 in einem ergonomischen Gehäuse ala Shure/Westone und Co. wünschen und mit besseren Kabeln, aber das wird es wohl nie geben.
Wolf352
Stammgast
#15 erstellt: 13. Jan 2017, 13:27
Hi,

leider nicht, aber ich meine gelesen zu haben dass es auch nicht wirklich vergleichbar wäre.
Würde ich trotzdem gerne einmal machen, so fern sich die Gelegenheit ergibt.
AG1M
Inventar
#16 erstellt: 13. Jan 2017, 17:53
Hi,

danke für die schnelle Rückmeldung, würde ich aber nicht so sehen, in der Kategorie gibt es sonst keine "Konkurrenz", sind beides elektrostatische In-Ears, Hauptunterschied ist nur geschlossene vs offene Bauweise, was natürlich einen Unterschied ausmachen sollte. Wie gesagt würde sehr gerne den KSE1500 mal mit meinen SRS-002 vergleichen aus Interesse, weil ich gespannt bin was die geschlossene Bauweise im Vergleich bietet und was die Unterschiede sind. Rein auf die Tonalität betrachtet werden sie nach den Messungen die ich kenne komplett (!) unterschiedlich sein.


[Beitrag von AG1M am 13. Jan 2017, 22:38 bearbeitet]
Wolf352
Stammgast
#17 erstellt: 23. Jan 2017, 19:04
Warum ich mich hier wieder einklinke ist, dass ich eine Aussage weiter oben zur "Bühne und Abbildung" anders fassen möchte - nach einiger Zeit und der dazugewonnenen Hörerfahrung mit dem KSE1500.

Im Zusammenhang mit dem KSE wurde auf HeadFi ein Album erwähnt - eigentlich stehe ich ja nicht so auf die blumigen Aussagen auf HeadFi...
Genannt wurde das Chessky Album und Kunstkopf Aufnahme von "The New Appalachians" "From the Mountaintop". Zufällig mag ich diese Musik.

Info dazu hier:
Youtube PromoVideo

Mit dieser Aufnahme deckt der KSE auf, wozu er bei der räumlichen Abbildung in der Lage ist!
Ich bin erstaunt und begeistert.
Oben schrieb ich noch, dass er keine so breite Bühne abbildet und diese zudem näher (intimer) ist.
Das muss ich neu fassen:
Er schafft es tatsächlich, Instrumente komplett um mich herum anzuordnen, zwar nicht hinter mir, aber deutlich "hinten links" - sagen wir auf 7 Uhr (12 Uhr ist "vorne" ."6" komplett hinten).

EDIT: Wenn ich mir das PromoVideo noch einmal anschaue, wurde wohl kein Instrument auf 6 Uhr positioniert aber sehr wohl auf 7 Uhr. Dann passt mein Empfinden anscheint!
Edit Ende.

Erstaunlicherweise ist mit dem KSE1500 die Aufnahme sogar "tiefer" als mit meinen Vergleichs-KH (Hifiman Edition X V2, Beyerdynamic T5 p2 ((Ok, wundert nicht)), TH900 mk2 vom Kumpel, und morgen kommt noch was Neues hinzu) - das hätte ich nicht gedacht.

Separation:
Die Separation ist natürlich weiterhin superb - bei Klassik ist es verblüffend..

Nun frage ich mich, ist die rämiliche Abbildung der anderen KH die ich kenne "falsch" - im Sinne von: zwar Breit aber nicht umhüllend?
Ok, beim HD 800 bin ich mir da recht sicher, der ist einfach zuuu Breit in der Darstellung.
Diese schaffen es nicht, Instrumente so anzuordnen wie der KSE1500 - oder anders gesagt Raummabbildung so zu generieren wie der KSE1500.
Einerseits spielt er mit den meisten "regulären" Aufnahmen etwas schmäler und weniger tief, mit der og. Aufnahme jedoch spannt er den Raum komplett um mich herum auf.
Also kann er es, so fern es auf der Aufnahme vorhanden ist!

Liegt es evtl daran dass ein IE tiefer im Ohrkanal sitzt und InErResonance stärker vermeidet als OverEars und ihm das bei der Abbildung in die Karten spielt, wo OverEars etwas "vortäuschen" müssen?
Wie schon gesagt besitze ich keine weiteren IE, und beim Test des IE800 und AK8ti mk2 hatte ich diese Aufnahme nicht zur Verfügung.
Ist es evtl doch keine alleinige Domäne des KSE1500?
Comments?

Wie auch immer, die Begeisterung bleibt!


[Beitrag von Wolf352 am 23. Jan 2017, 21:19 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#18 erstellt: 23. Jan 2017, 20:35
Ich fange jetzt einfach mal ganz wild an zu mutmaßen:
Die Kunstkopf-Aufnahmen werden ja mit Mikrofonen in den künstlichen Ohren aufgenommen. Würde mal behaupten, dass das Pendant auf Seiten der Wiedergabe dementsprechend ein Inear ist und deswegen die Aufnahme damit "am richtigsten" kling

Du hast nicht zufällig vor dir mal den ProPhile zum Vergleich zu organisieren?
Wolf352
Stammgast
#19 erstellt: 23. Jan 2017, 21:07
Du hast nicht zufällig vor mir den ProPhile 8 zum testen zu organisieren ?

Just kidding...

doch nicht
Wolf352
Stammgast
#20 erstellt: 23. Jan 2017, 21:11
Deine Mutmassung klingt nicht unschlüssig!
Wolf352
Stammgast
#21 erstellt: 02. Feb 2017, 22:31
Zum Thema Auflsöungsvermögen hat er eben ganz harte Konkurrenz bekommen, der Focal Utopia spielt seit drei Stunden verführerisch in mein Ohr.

Aber bleiben wir beim Thema In Ear:
Mit etwas Glück sind Samstag beide Audeze iSine Modelle bei mir und werden gegen/mit den Shure KSE 1500 getestet.
Ih freue mich schon sehr darauf, erstens wollte ich meinen Kopf schon immer mit Tie Fighter Flügeln schmücken und zweitens hört man bisher nur gutes darüber, zu einem Bruchteil des KSE1500, drittens finde ich den Ansatz des magnetostatischen In Ears sehr interessant.
Mit meinem Hifiman Edition X V2 habe ich jedenfalls sehr viel Spaß und evtl lassen sich aufgrund gleicher Technologien Parallelen erkenne: Ich hoffe auf satten Bass, bei entspannter Spielweise, mit Langzeitqualität.
bartzky
Inventar
#22 erstellt: 03. Feb 2017, 20:32

Wolf352 (Beitrag #19) schrieb:
Du hast nicht zufällig vor mir den ProPhile 8 zum testen zu organisieren ?

Just kidding...

doch nicht :D

Der ProPhile sollte demnächst bei den InEar Partnern ausliegen bzw ausleihbar sein
Fotoingo
Stammgast
#23 erstellt: 04. Feb 2017, 16:30
Klasse, Wolf 352, danke für die Zeit, die du dir nimmst und schön, daß es Audiophile gibt, die sich das Hobby auch im oberen Bereich noch so umfangreich erlauben können.
Obwohl ich den Profile 8 (der abstimmungstechnisch wohl nicht so in Wolfs Jagdrevier passt) auch sehr spannend finde, ist die Idee mit den beiden Audeze iSine klasse.
Da kann man nicht nur die Qualität der iSine im Vergleich verorten, das sind auch IEMs, die preislich für die größere Masse interessant sein könnten.
Ich freue mich schon auf den Vergleich.
Wolf352
Stammgast
#24 erstellt: 04. Feb 2017, 17:49
Hi Fotoingo,

ja, danke, ich freue mich auch schon darauf, leider treffen die beiden iSine 10 und 20 doch erst Montag bei mir ein.
Was eigentlich auch gut so ist, teste ich derzeit ja den Focal Utopia ausgiebig gegen den Focal Elear.
Die Entscheidung welchen ich behalte ist bereist gefallen, jetzt gilt es nur noch die Eindrücke zu ordnen und aufzubereiten.
Da bin ich mal auf das Echo gespannt, ich glaube nämlich, dass ich mit meiner Feststellung zur "Abbildung" bei beiden Modellen evtl recht alleine dastehen werde...

Jedenfalls ist der Focal Utopia der erste KH der sich mit dem KSE1500 messen kann!
Stax 009 steht jetzt noch auf der Liste.

Bekomme evtl auch noch den neuen Beyerdynamic IE mit Tesla Treiber.
Darauf bin ich sehr gespannt, war ich vom AK t8i mk2 ja schon sehr angetan und hätte diesen fast gekauft, wäre mir der Shure KSE1500 nicht "in die Quere" gekommen.


[Beitrag von Wolf352 am 04. Feb 2017, 17:52 bearbeitet]
Fotoingo
Stammgast
#25 erstellt: 05. Feb 2017, 02:33
Vielleicht kannst du bei Stax doch eine Menge Geld sparen. Der neue Lambda L700 soll schon in die Nähe des 009 kommen da der Treiber wohl gleich oder ähnlich aufgebaut ist, aber in einer völlig anderen Preisregion.
Wenn du es eher dunkel magst, könnte der 007 was sein.
Habe leider alle noch nicht hören können, aber mein alter SR404 macht mich, mit etwas EQ-Unterstützung in den Bässen und im Körper allgemein, immer noch richtig glücklich. Das klingt so natürlich, ich vergesse tatsächlich immer mal den KH auf dem Kopf. Aber seit ich den habe, suche ich auch nicht mehr viel anderes.
An die Stax-Signatur musst du dich allerdings erst mal gewöhnen, so schnell geht das nicht. Die (meiner jedenfalls) spielen eher subtil und langzeittauglich als vordergründig.
Na, über den Elear wurde ja schon einiges im Forum geschrieben. Bin auf deine Eindrücke natürlich gespannt.
Inear bin ich mit einem 1More unterwegs, das ist allerdings schon ein guter Startpunkt. Mal sehen, ob es von da in Richtung iSine geht oder eher SD2, hat aber noch Zeit. Der E1001 ist, Auflösungstechnisch, schon eine ganz schöne Überraschung.
Fotoingo
Stammgast
#26 erstellt: 12. Feb 2017, 14:20
Hi Wolf352,
ich vermute mal, bei den ganzen Hörern, die du gerade bei dir hast, wird Auswahl der Musik langsam knapp, oder? Man will ja nich immer das gleiche hören .
Wollte eigentlich nur mal fragen, ob die iSine eingetroffen sind und vielleicht auch schon etwas Hörzeit bekommen haben? Könnten vom Prinzip her jedenfalls wirklich interessant sein, ich habe noch keinen Magnetostaten gehört. Und ein mobiler Elektrostat ist natürlich wohl ein Traum, aber eben genau das, ein Traum.
Wolf352
Stammgast
#27 erstellt: 12. Feb 2017, 14:25
Hallo Fotoingo,

die iSine10 und iSine20 sind eingetroffen und wurden aus schon probegehört und fotografiert.
Zwei Bilder findet Du hier:
Klick

Momentan fehlt mir aus privaten Gründen massiv Zeit um den Text zu verfassen daher gehts auch beim Focal Utopia nicht weiter, aber da steht wenigstens das Fazit fest und ist niedergeschrieben:
Klick

Hörmaterial habe ich genügend auf der NAS und zudem einen Tidal Account, zugespielt wird alles per ROON Software.


[Beitrag von Wolf352 am 12. Feb 2017, 14:29 bearbeitet]
Fotoingo
Stammgast
#28 erstellt: 14. Feb 2017, 10:55
Hi Wolf352,
du sagst, du benutzt die ROON Software.
Klingt nach einer Multimedia-Alternative zu Audirvana Plus. Übernimmt ROON denn auch die direkte Steuerung des externen DAC und der System-Recourcen? Wichtig ist mir, daß es bessere Algorithmen anwendet als iTunes und die Systemausgabe vom Sound umgehen kann.
Interessant klingt nämlich auch, daß ROON Infos über die Songs automatisch zu einem Booklet oder so zusammenstellt.
Allerdings fürchte ich, daß Audirvana klanglich besser sein könnte, das mir dann doch am wichtigsten.
Wolf352
Stammgast
#29 erstellt: 14. Feb 2017, 21:22
Hi,

Roon besteht aus mehreren Teilen, welche getrennt werden können, den Core, die Fernbedienung und den Endpunkt - letzteres kann zb der DA Wandler sein.
Roon umgeht je nach Installationsart (bei mir sind alle drei Teile auf einem MacBook zusmamengefasst) die interne Soundaufbereitung. Am einfachsten einmal einlesen und probieren.
Ich bin sehr zufrieden mit der Klangqualität (inkl der Spielwiese mit PEQ, Crossfeed, bis hin zur Wandlung in DSD).
Die geniale Bibliothek, Redaktion und Empfehlungen machen Roon trotz des Preises zu meinem Schweizer Messer!

Nun ist auch mein persönlicher Review zu den iSine Modellen fertig: iSine 10 und 20
Fotoingo
Stammgast
#30 erstellt: 17. Feb 2017, 14:27
Roon klingt ja klasse. Leider ist mir der Preis dann doch zu hoch, und die ganze Abo-Manie, die momentan läuft, mache ich nicht mit.
Dein Review über die Sine-IEMs klingt ja spannend, schade, daß der i10 dann doch etwas weit vom i20 entfernt ist. Der i20 ist allerdings schon auf dem halben Weg zum PP8, da würde ich definitiv weiter sparen.
Toll, daß Du Dir die Zeit fürs Review genommen hast, macht Spaß zu lesen. .
John22
Inventar
#31 erstellt: 13. Mai 2017, 13:17
Die c't hat den In-Ear jetzt auch getestet (kostenpflichtig für zwei Spalten auf einer dreispaltigen Seite):

https://www.heise.de...SE-1500-3707464.html
user712
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 06. Nov 2017, 17:36
Ich konnte den KSE 1500 gestern auf der CanJam testen. Vorher war ich am Stax-Stand. Dort hatte ich gerade S 007 und S 009 gehört. Aber was der kleine KSE abgeliefert hat, war sensationell. Die Bässe kamen so authentisch, dass ich mir einbildete, dass der Boden im Rhythmus unter mir vibrieren würde.
wimpel69
Stammgast
#33 erstellt: 06. Nov 2017, 17:52
"Mal den InEar ins Ear setzen!"

Wenn ich das Geschwurbel lese, muss ich William Shatner zitieren: Get a life!
user712
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 07. Nov 2017, 12:29
Hast du ihn gehört oder kritisierst du nur Forenbeiträge ?
wimpel69
Stammgast
#35 erstellt: 07. Nov 2017, 13:03
Lesen ist nicht deine starke Seite. Ich spiele auf das ganze Geschwurbel im Jargon korrupter Hifi-Heftchen an.
Ti_N0
Inventar
#36 erstellt: 07. Nov 2017, 16:17
Freundlichkeit ist nicht deine starke Seite. Wo liegt das Problem, wenn man die zugegeben etwas schwurbelige Beschreibung für sich einfach auf "guter Bass, sehr authentische Wiedergabe, gefällt mir sehr, selbst im Vergleich mit den offenen Topmodellen aus der gleichen Schmiede die ein vielfaches des Preises kosten." runter bricht.
user712
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 10. Nov 2017, 15:26
Hallo wolf352 vielleicht liest Du ja hier mit oder jemand anderes kann meine Frage beantworten. Auf der CanJam hatte ich den KSE mit dem Line Out meines Ibasso DX 90 verbunden. Es gibt wohl keine Möglichkeit, die beiden digital zu koppeln, da der Ibasso nur über KoaxialOut und der KSE nur über USB In verfügt. Ich bin mit meinen beiden Ibassos so zufrieden, dass ich mir keinen neuen Player kaufen möchte. Das Telefon gefällt mir schon gar nicht von der Bedienung her. Vielleicht hat jemand dazu eine Idee?
AG1M
Inventar
#38 erstellt: 10. Nov 2017, 18:06
Der DA-Wandler im DX90 (zwei Sabre ES9018K2M) ist besser als der interne DA-Wandler (ein Cirrus Logic CS4272) des KSE1500. Ich würde an deiner Stelle den DX90 auf 2.8 Vrms (High Gain) stellen, im KSE1500 den Input Pad auf -20 dB und dann mal mit dem Smartphone + digital den KSE1500 vergleichen, erstes sollte bessere Ergebnisse da höherer Dynamikumfang.
user712
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 10. Nov 2017, 18:19
Danke AG1M für die schnelle und beruhigende Antwort. Dann könnte ich ja auch meinen Mojo als DA-Wandler nutzen. Vergleichen kann ich jedoch noch nicht, da ich die 3000 € Anschaffungskosten noch nicht bereit bin auszugeben. Aber es juckt gewaltig.
AG1M
Inventar
#40 erstellt: 10. Nov 2017, 18:56
Der DA-Wandler vom Mojo ist sogar noch besser, stelle dort z.B. auf die 3 Vrms Line-Out Modus (beim Einschalten beide Lautstärke Tasten gedrückt halten, dann liegen exat 3 Vrms an, entspricht 116 dB Dynamikumfang), habe die gleiche Kombination nur mit dem Stax IEM: http://www.hifi-foru...hread=841&postID=5#5 die Dämpfung habe ich mit einem passiven iFi iEMatch Adapter erreicht, beim KSE1500 kannst du -20 dB Dämpfung bei der Option 'Input Pad' einstellen, gleicher Effekt. Du kannst ja mal bei einem HiFi Händler oder HiFi Messe den KSE1500 ausprobieren.
Wolf352
Stammgast
#41 erstellt: 13. Nov 2017, 21:29
Hi,

dank Tinnitus war ich lange abstinent, nun geht es besser und ich traue mich wieder mit KH (länger) zu hören ohne dass danach der Tinnitus wieder stark in den Vordergrund tritt....

Ich hatte auch den Mojo (bzw habe ihn noch) am KSE, und fand, dass es dem KSE noch mal ein Stück weit auf die Sprünge hilft!
Den internen DA zu "umgehen" ist also per se keine schlechte Sache...


[Beitrag von Wolf352 am 13. Nov 2017, 21:30 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#42 erstellt: 13. Nov 2017, 22:03
Mal am Rande erwähnt: Der KSE hat einen AD-Wandler im Speiseteil verbaut, um auch bei analogen Eingangssignalen vom DSP Gebrauch machen zu können. Ich weiß es es nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich werden von dem Shure analoge Signale grundsätzlich erst ins Digitale überführt und anschließend wieder gewandelt. Alles andere würde den Aufbau des Speiseteils technisch sehr kompliziert machen. Außerdem sieht der Frequenzgang bereits ohne EQ ganz mächtig so aus als würde da bereits standardmäßig ein DSP werkeln.
Lange Rede kurzer Sinn: Den internen DAC wird man wahrscheinlich nicht umgehen können; ganz definitiv nicht, wenn man den eingebauten EQ nutzt

[Edit: Hier stand Quatsch.]


[Beitrag von bartzky am 13. Nov 2017, 22:46 bearbeitet]
Fotoingo
Stammgast
#43 erstellt: 14. Nov 2017, 00:10
Nebenbei, schön zu hören, daß es dir besser geht, Wolf352.
Einen Tinnitus zu haben ist ja schon schlimm genug, aber bei deinem Equipment ist das ja geradezu eine Sünde. .
John22
Inventar
#44 erstellt: 14. Nov 2017, 09:05

Wolf352 (Beitrag #41) schrieb:
dank Tinnitus war ich lange abstinent, nun geht es besser und ich traue mich wieder mit KH (länger) zu hören ohne dass danach der Tinnitus wieder stark in den Vordergrund tritt....


Vielleicht ist diese Nachricht über neue Behandlungsmethoden für Tinnitus hilfreich:
https://www.heise.de...innitus-3888282.html
Poe05
Stammgast
#45 erstellt: 14. Nov 2017, 10:30
Gibt es eigentlich irgendwo einen Frequenschrieb zum KSE1500?
shure
Stammgast
#46 erstellt: 14. Nov 2017, 10:41

bartzky (Beitrag #42) schrieb:
Mal am Rande erwähnt: Der KSE hat einen AD-Wandler im Speiseteil verbaut, um auch bei analogen Eingangssignalen vom DSP Gebrauch machen zu können. Ich weiß es es nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich werden von dem Shure analoge Signale grundsätzlich erst ins Digitale überführt und anschließend wieder gewandelt....


Servus,

nein - wenn der analoge Eingang gewählt wird und keine DSP eingellst wird geht des analoge Signal direkt durch.

Grüße
bartzky
Inventar
#47 erstellt: 14. Nov 2017, 11:30
@shure: Danke für die Aufklärung
Also findet im Bypass Modus durch das Speiseteil keine Anpassung des Frequenzgang statt bzw. zumindest keine digitale Anpassung...
Der Frequenzgang ist etwas ungewöhnlich glatt, sodass ich gewettet hätte, dass der KSE1500 einem heimlich etwas DSP unterjubelt (was ja nichts schlimmes ist).

Hat es denn einen bestimmten Grund warum ihr den Umweg einen analogen Bypass einzubauen gegangen seid? Habt ihr kein Vertrauen in euren ADC/DAC oder wolltet ihr nur die Highender nicht mit bösen digitalen Komponenten verschrecken?
AG1M
Inventar
#48 erstellt: 14. Nov 2017, 17:54

Poe05 (Beitrag #45) schrieb:
Gibt es eigentlich irgendwo einen Frequenschrieb zum KSE1500?


Gibt viele Messungen mit verschiedensten Equipment, nur mal ein paar Beispiele:

https://www.seeko.co...dnum&desc=asc&no=144
https://clarityfidel...ure-kse1500-iem.html
https://www.head-fi....ge-213#post-13828869
Poe05
Stammgast
#49 erstellt: 14. Nov 2017, 20:45

AG1M (Beitrag #48) schrieb:

Gibt viele Messungen mit verschiedensten Equipment, nur mal ein paar Beispiele:

https://www.seeko.co...dnum&desc=asc&no=144
https://clarityfidel...ure-kse1500-iem.html
https://www.head-fi....ge-213#post-13828869


Danke für die Links!

Die Graphen sehen ja schon grauslig aus....
Vor allem der Peak bei 10k ist ja heftig. Das klang nach den Beschreibungen irgendwie glatter...
shure
Stammgast
#50 erstellt: 15. Nov 2017, 10:25

bartzky (Beitrag #47) schrieb:

Hat es denn einen bestimmten Grund warum ihr den Umweg einen analogen Bypass einzubauen gegangen seid?


Das ist wirklich für die analogen "Freaks". So dass eine komplette analoge Musikwiedergabe möglich ist.

Grüße
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