Spannungsregler Montage Kühlkörper & Glimmerscheibe

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gmjwtech
Stammgast
#1 erstellt: 22. Aug 2021, 09:42
Hallo liebe Elektronikspezialisten

Ich wollte bei meinem Kassettenspieler, welcher von Hause aus mit seinen 46 Watt Leistungsaufnahme dafür bekannt ist,
relativ heiss zu werden, die allzu schlichten Original-Kühlbleche mit etwas leistungsfähigeren Kühlkörpern austauschen.

Nach erfolgten Umbau hatte ich übersehen , die Glimmerscheiben zwischen Kühlkörper und Spannungsregler wieder anzubringen. Jetzt geht die entsprechende Stromversorgung für die Betriebsanzeige nicht mehr und möglicherweise sind auch
weitere Funktionen ausser Kraft mangels Spannungsversorgung.

Jedenfalls hatte ich nach dem ersten Einschalten sofort wieder ausgeschalten, als ich bemerkte das die ganze Anzeigenbeleuchtung nicht mehr ging und nach ca. 2-3 Sek. sofort wieder ausgeschalten.


Frage(n):

1. MUSS ich in jeden Fall davon ausgehen, das die entsprechenden Versorgungskreise jetzt einen Schaden haben?

ODER

2. habe ich eine CHANCE, das wenn ich die Isolier- / Glimmerscheiben jetzt wieder dazwischenbaue, das es voraussichtlich wieder funktionieren dürfte?

Was mir dabei allerdings auffiel ist, das ich bei beiden Kühler-Spannungsregler Kombinationen jeweils nur eine Glimmerscheibe ausfindig machen konnte. Daher ...

3. Kann es sein, das für die auf den Kühlkörper verbauten PLUS und MINUS Spannungsreglern jeweils immer nur eine Isolierung sein muss?

Jedenfalls, habe ich nochmal alles abgesucht, ob irgendwo die jeweils zwei anderen Isolierscheiben irgendwo weggefallen sind, konnte aber nix finden.


Es handelt sich laut SM um die folgenden Spannungsregler:

Kühlkörper 1 (KK 1) - Toshiba Spannungsregler

+12V 7812
-12V 7912


Kühlkörper 2 (KK2) - NEC Spannungsregler

+ 5V 7805
- 5V 2SD1128 od 2SD687


Auf den Bildern ist folgendes zu sehen:

1x die vormals spärlichen Kühlbleche
1x der Umbau
1x vorheriger KK 2 mit den Isolier- / Glimmerscheiben und Isolierpropfen für die Schrauben sowie einmal eine weitere Isolierscheibe vom KK 1

kühlkörper 1

kühlkörper 2

20210819_101624

Ich wollte lieber mal dazu nachfragen, bevor ich das Gerät einfach wieder einschalte.

Meinen allerherzlichsten Dank für Eure Hilfe, Tipps & Hinweise!


[Beitrag von gmjwtech am 22. Aug 2021, 11:25 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#2 erstellt: 22. Aug 2021, 10:15
Zunächst solltest Du sagen, wie das Gerät heisst - besser noch ein Link zum Service Manual.
Ich befürchte eher Schäden in dem Bereich des Netzteils, der die Eingangsspannungen für die genannten Regler liefert.

Unabhängig davon:
Die Spannungsregler sind billig und sollten deshalb unbesehen ersetzt werden. Der eine Darlington-Transistor hält eigentlich sehr viel aus (30W). Trotzdem würde ich ihn auslöten und dann prüfen. Letzteres ist bei Darlington-Typen zwar nicht so einfach wie bei "normalen" Transistoren. Einen Kurzschluss aufgrund von Durchlegierung sollte der Diodentest aber erkennen.


[Beitrag von CarlM. am 22. Aug 2021, 10:16 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#3 erstellt: 22. Aug 2021, 10:35
Moin,

Ich sehe da zwei schwarze runde Gleichrichter und auch blaue Sicherungswiderstände. Diese würde ich zuerst prüfen, denn diese sind leistungsschwächer als die auf dem Kühlkörper montierten Regler. Daher könnten sie zuerst durchgebrannt sein.


Kann es sein, das für die auf den Kühlkörper verbauten PLUS und MINUS Spannungsreglern jeweils immer nur eine Isolierung sein muss?


Je nach dem ob der Kühlkörper auf irgendeinem Potential liegt. Wenn er potentialfrei verbaut ist, ist hier eine Glimmerscheibe ausreichend.
Aber wenn er auf einem + oder - Potential verschaltet ist dann ist immer der gegensätzliche Spannungsregler zu isolieren.
gmjwtech
Stammgast
#4 erstellt: 22. Aug 2021, 10:39
Hallo CarlM

meinen herzlichen Dank!


das SM:

https://www.google.c...2I-t0NfG_04B2D-z5uAO

Auf Seite 24 ist der Schaltplan
gmjwtech
Stammgast
#5 erstellt: 22. Aug 2021, 10:43
Hallo Rabia Sorda

Dir auch meinen herzlichen Dank!


[/quote]Wenn er potentialfrei verbaut ist, ist hier eine Glimmerscheibe ausreichend.[quote]


Ok, dann sind die beiden erneuerten Einheiten vermutlich potentialfrei. Hatte wirklich alles auf den Kopf gestellt aber die jeweils zweite Scheibe nirgends gefunden.
Der dritte und kleinste von den drei Kühlkörper-Spannungsreglereinheiten, den ich aber nicht geändert habe, der hat zwei Glimmerscheiben.
gmjwtech
Stammgast
#6 erstellt: 22. Aug 2021, 10:49
Hier auch nochmal zwei Screenshots von den entsprechenden Stellen.


Bei der KK 1 Einheit ist seltsamerweise der Q901 nur als Auflistung eingetragen aber nirgends eingezeichnet zu finden. Nur der Q906 ist eingezeichnet:

Q901


Und hier die andere Kombi, KK 2:

kühlkörper


[Beitrag von gmjwtech am 22. Aug 2021, 11:21 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#7 erstellt: 22. Aug 2021, 10:52

Ok, dann sind die beiden erneuerten Einheiten vermutlich potentialfrei


Eine Vermutung kann gefährlich sein!
Hier sollte man den KK auf Potentialfreiheit (Widerstandsprüfung) prüfen.
Manchmal werden sie von der Platinenunterseite mit Schrauben auf einem Massepotential gelegt.
Rabia_sorda
Inventar
#8 erstellt: 22. Aug 2021, 10:59
Hier muss defintiv Q905 vom KK mit Glimmer isoliert montiert werden. Q904 hingegen nicht, falls der KK auf keinem Potential oder auf Masse liegen sollte. Bei Plus-Potential des KK müssen beide Q isoliert werden.


[Beitrag von Rabia_sorda am 22. Aug 2021, 11:01 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#9 erstellt: 22. Aug 2021, 11:08

Manchmal werden sie von der Platinenunterseite mit Schrauben auf einem Massepotential gelegt.



Oh ha .. derartige Überlegungen hatte ich dann auch schonmal und fragte mich, ob die unterseitigen Schrauben unbedingt wieder ran müssten ...

KK 1

Q901 u. Q906

kühlkörper 1_1


KK 2

Q904 u. Q905

Q904

Q905


[Beitrag von gmjwtech am 22. Aug 2021, 11:21 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#10 erstellt: 22. Aug 2021, 11:19

derartige Überlegungen hatte ich dann auch schonmal und fragte mich, ob die unterseitigen Schrauben unbedingt wieder ran müssten ...


Ein gewolltes Potential gab es nicht über die Schrauben.
Wie sieht es nun mit einem ungewollten Potential aus..... ist die Rückwand aus Blech(?) und der KK hat dazu genügen Abstand?
Befestigen wäre also mindestens ratsam, zumal das KK-Gewicht sonst auch an den Lötstellen der Q´s zerrt.
gmjwtech
Stammgast
#11 erstellt: 22. Aug 2021, 11:34

ist die Rückwand aus Blech(?) und der KK hat dazu genügen Abstand?



Ja ist aus Blech ...

Die KK 1-Rippen ragen über die Gehäusegrenze hinaus und ich hatte ursprünglich geplant gehabt, eine entsprechende Öffnung sauber herauszuschneiden. Da dann der Typenaufdruck mit der Modellbezeichung in Mitleidenschaft geraten würde, wollte ich den dann herausgelölsten Blechbereich als Typenschild auf einer relativ aufdruckfreien Fläche des Rückwandblechs umpflanzen und mit vier schicken Blechschrauben obendrauf Sandwichen.

Und die Befestigung des KKs wollte ich dann nochmal mit einer rechtwinckelig U förmig verbogenen 3 mm Gewindestange über die beiden Schraubenöffnungen auf der Platine mit zwei Muttern fixieren. Also den KK sozusagen in einem U-Bogen einspannen.

Nach oben hat KK 1 genügend Abstand.


Bei KK 2 berühren die Rippen den innenliegenden Trägerrahmen, wo das Netzteil drauf montiert ist. Dazu hatte ich schonmal etwas überstössiges Blech vom Trägerrahmen weggebogen, so das dieser jetzt parallel der Rippen verläuft, aber noch nicht vollständig berührungslos ist. Hier nach oben auch kein Kontakt zum Gehäuseblech.


[Beitrag von gmjwtech am 22. Aug 2021, 11:52 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#12 erstellt: 30. Aug 2021, 09:34

Hier muss defintiv Q905 vom KK mit Glimmer isoliert montiert werden. Q904 hingegen nicht,


Gut, dazu ist also klar, wie ich die Befestigung wieder isolieren muss.


Nur bei dem ersten KK mit dem Paar Q906 und Q901 komm ich nicht weiter und werde aus dem Schaltplan nicht schlau, wie dort das Potential aussehen soll,

Anfänglich hatte ich ja Q901 nicht gefunden ... und zwar deshalb, weil mein Ausschnitt-Screenshot zu klein war und Q901 an ganz anderer Stelle ohne dem Kastensymbol eingezeichnet ist.


Q906 und Q901 sind rot makiert auf Schaltplan sowie Q901 ohne entsprechenden Symbol eingezeichnet.


Q901 u Q906 rot


Die Fotos der Platinen-Unterseite zu Q906

Q906


... und zu Q901

Q901



Kann mir dazu nochmal jemand helfen, wie zu den beiden das Potential ist?



Nochmals, meinen herzlichen Dank!


[Beitrag von gmjwtech am 30. Aug 2021, 09:37 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#13 erstellt: 30. Aug 2021, 10:03
Zu Q906:
Das ist ein normaler Spannungsregler 7805 - wenn Du von vorne auf den Regler siehst, ist links der Eingang und rechts der Ausgang.
Der mittlere Pin ist wiederum mit dem Metall der Rückwand verbunden. Die Spannung am Ausgang liegt exakt 5V über dem Mittelkontakt.
Wenn - so wie hier - der Mittelkontakt mit GND (E) verbunden ist, liegen auch 5 V DC am Ausgang an.

Zu Q 901:
Das Bauteil ist ein Darlington-Transistor. An seiner Basis befindet sich eine Zener-Diode, die die Spannung am Ausgang des Transistors (Emitter) bestimmt.
Die Zener-Diode liefert zwischen 13,0 und 13,5 V DC. Durch den Transistor fällt noch ein Spannungsabfall von ca. 1,2 V an, so dass am Ende ca. 12 V DC zur Verfügung stehen.
Beim 2SD1128 ist die Abfolge der Pins (von vorne betrachtet, links nach rechts):
1: Basis (= Verbindung zur Zener-Diode)
2: Kollektor, verbunden mit Kühlkörper (= Eingang geschätzt ca. 16-18 V)
3 Emitter (= Ausgang ca. 12 V).

Die Spannungen 5V und 12V finden sich ja auch am Platinenstecker ... wenn man die Leitungen im Schaltplan weiter verfolgt.
gmjwtech
Stammgast
#14 erstellt: 30. Aug 2021, 10:16
Hallo CarlM

vielen Dank für Deine Erläuterungen.


... hmmm, aber welcher von beiden bekommt dann wieder die übriggebliebene Glimmerscheibe dazwischenmontiert?



Gruß

Martin


[Beitrag von gmjwtech am 30. Aug 2021, 10:18 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#15 erstellt: 30. Aug 2021, 10:29

gmjwtech (Beitrag #14) schrieb:

... hmmm, aber welcher von beiden bekommt dann wieder die übriggebliebene Glimmerscheibe dazwischenmontiert?


Deswegen habe ich doch geschrieben, welcher Kontakt mit der Metallrückseite verbunden ist.

Wenn der Kühlkörper des 7805 mit dem Gehäuse verbunden ist, benötigt der 7805 keine Isolierung.
Da der Kollektor des Darlington die relativ hohe Eingangsspannung führt, ist sehr wahrscheinlich, dass er die Isolierung (Glimmerscheibe + Kunststoffbuchse für die Schraube) benötigt.
gmjwtech
Stammgast
#16 erstellt: 30. Aug 2021, 11:43
Danke Dir vielmals!



Deswegen habe ich doch geschrieben, welcher Kontakt mit der Metallrückseite verbunden ist.



... ich hatte es mir fast gedacht, aber es ist bei mir schon (noch) deutlich eher so eine Sache mit der Elektronik, bis ich das auch wirklich alles verstehe bzw. die richtigen Schlüsse ziehe.



... ist sehr wahrscheinlich, dass er die Isolierung (Glimmerscheibe + Kunststoffbuchse für die Schraube) benötigt.


Ich wusste nur, das es für KK2 mit dem Q904 und Q905, dank Rabia, klar war. Dazu hatte ich ausserdem ja auch noch die Glimmerscheibe auf dem alten KK belassen gehabt.

Dummerweise hatte ich in Sachen der beiden KKs auch nicht jeden einzelnen Schritt dokumentiert gehabt, obwohl ich ja eigenltich weiss, das man das - erst recht als Neuling - unbedingt machen sollte.


Dir jedenfalls, nochmals meinen allerbesten Dank!!


Ich hoffe, das Deck jetzt, nach mittlerweile über drei Monate, endlich fertig zu bekommen. Vor allem hatte ich ja ein grösseres Problem mit dem Leiern und konnte die zuletzt abermals erworbenen neuen Andruckrollen, wegen der zwischenzeitlich eingetretenen KK-Modifiaktion, immer noch nciht testen.


[Beitrag von gmjwtech am 30. Aug 2021, 12:19 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#17 erstellt: 03. Sep 2021, 09:35
Jetzt wollte ich die Öffnung im Rückblech für den überstehenden Kühlkörper rausschneiden und muss zu meiner Schande gestehen, das ich partout den Kabelhalter für das Netzkabel nicht abbekomme:


Aussen - mit einem abgesetzten Bereich (auf ca. 7 Uhr)

kabelhalter1


Innen - mit einer kleinen Lasche (auf ca. 8-9 Uhr)

kabelhalter2



Hab es mehre Male zu beiden Richtungen versucht, sowohl mit Schraubendreher im abgesetzten Bereich gedrückt, oder die Lasche versucht irgendwie zu bewegen, als auch mit Kneifzange auf beiden Seiten den Durchmesser des Kabelhalters zusammenzudrücken und durchzuziehen etc. pp. .... wollte den Kabelhalter natürlich nicht unbedingt kaputt machen.

Hat da jemand Erfahrung? Gibts da irgendwie nen Trick? Oder sind das in der Regel Ein-Weg-Konstruktionen gewesen, die dann komplett ausgetauscht werden müssen?


Meinen besten Dank für Eure Tipps!


[Beitrag von gmjwtech am 03. Sep 2021, 09:44 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#18 erstellt: 03. Sep 2021, 09:51

Oder sind das in der Regel Ein-Weg-Konstruktionen gewesen, die dann komplett ausgetauscht werden müssen?


Im Grunde ja.
Diese Zugentlastung muss ja zwingend funktionieren und bevor sie sich aus dem Gehäuse ziehen lässt reisst vorher eher das Kabel ab/durch

Diese Zugentlastungen kann man auch nachkaufen. Aber dann viel Spaß beim einsetzen

Aber ganz nebenbei ...
Evtl täuscht das, aber das Netzkabel scheint nur 1-fach isoliert/ummantelt zu sein. Solche Kabel müssen in DE schon ewig und drei Tage lang als doppelt isoliert/ummantelt ausgeführt sein. Daher erneuere die Zugentlastung und auch das Netzkabel.


[Beitrag von Rabia_sorda am 03. Sep 2021, 10:14 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#19 erstellt: 03. Sep 2021, 10:10
Am besten, man kauft mehrere in verschiedenen Größen, weil man am Ende doch ausprobieren muss, was passt.
Es gibt auch fertige vorkonfektionierte Netzkabel.

Aktuell würde ich die Zugentlastung mit einem Seitenschneider aufkneifen und entfernen. Nachdem man das Kabel ebenfalls entfernt hat, kann man das Loch und auch die Reste der alten Zugentlastung ausmessen.

IMG_0001_(1600_x_1200)


[Beitrag von CarlM. am 03. Sep 2021, 10:11 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#20 erstellt: 15. Sep 2021, 12:11
Danke Euch für die Hinweise zu den doppel-isolierten Netzkabeln.


Also die Zugentlastung hatte ich dann einfach mittels etwa 90 Grad-Drehung aus der Öffnung im Rückwandblech herausbekommen ...

... wie man sieht, ist die Öffnung nicht kreisrund sondern die Seiten links und rechts verlaufen gerade:

Kabelöffnung


Für`s erste kann ich also wenigstens für den Testbetreib das originale US-Kabel erstmal wieder einbauen, um die wesentlichen Dinge für die übrige Reparatur bzw. Modifikation endlich fertig zu bekommen.


[Beitrag von gmjwtech am 15. Sep 2021, 12:14 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#21 erstellt: 15. Sep 2021, 12:21
.... so habe ich also die Öffnung in der Rückwand für den Kühlkörper-Mod herausgeflext nachdem ich es anfänglich mit dem Dremel versucht hatte, aber das solide Stahlblech enfach zu dick war und ich in eine befreundete Metallwerkstatt kurz umziehen musste ...

Rückwand-Mod


Wenn auch die Kanten nicht immer überall astrein gerade wurden und ich alles mit dem Dremel nochmal entgratet und feingeschliffen hatte, habe ich dann die blanken Kanten wieder mit annährend grau-schwarzen Farbton ausgebessert ...


r
gmjwtech
Stammgast
#22 erstellt: 15. Sep 2021, 12:45
.


Die Kühlkörper-Bestückung hatte ich hier am Anfang übrigens versehentlich vertauscht gehabt. Auch ist auf KK1 sowohl ein NEC und ein Toshiba verbaut.

Dazu muss es folgenderweise korrekt heissen:


Kühlkörper 1 (KK 1) -

+ 5V 7805 (NEC Spannungsregler)
- 5V 2SD1128 od 2SD687 (Toshiba Darlington Transistor)


Kühlkörper 2 (KK2) -

+12V 7812 (NEC Spannungsregler)
-12V 7912 (NEC Spannungsregler)


KK 1 ist derjenige aufgrund dessen ich das Blech ausgeschnitten habe, da er über die Gehäusegrenze hinausragt.

Zu der Bestückung des KK1 mit dem Darlington ( -5V ) habe ich dann laut Angaben von CarlM zunächst die Schrauben für die Halterung mit der Glimmerscheibe anstelle der Kunststoffbuchse abisoliert.

isolierschrabe


Nochmal Untersicht ..

kk1 iso


Auf der Innenseite habe ich zusätzlich die Kontaktfläche zwischen Schraubenkopf und Halterung mit Islierband isliert

schrauebn 2


Auf der Unterseite des Boards habe ich dann noch die vorherigen Schrauben für das alte Kühlblech wieder in ihre Stellung gebracht um wenigstens den Kontakt zwischne den Schrauben mit KK1 wieder herzustellen.

Da aber kein Gewinde im KK1 vorhanden war, waren die Schrauben relativ locker.

Damit sie aber mangels Gewinde nicht wieder rausfallen habe ich einen Streifen Tesafilm über den Bereich überklebt.

unterboden klebestreifen


Ausserdem habe ich noch den KK1 mit einem islierten Draht am Board festgezurrt, damit der KK1 nicht mit Last gegen den Transistor-Halter dagegen drückt.


Die zweite Bestückung des KK1 mit dem NEC verblieb unisoliert:

uniso


[Beitrag von gmjwtech am 15. Sep 2021, 12:57 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#23 erstellt: 15. Sep 2021, 12:57
Diese ganze Isolierband-Trickserei soll jetzt eine Dauerlösung darstellen


Da aber kein Gewinde im KK1 vorhanden war, waren die Schrauben relativ locker.

Damit sie aber mangels Gewinde nicht wieder rausfallen habe ich einen Streifen Tesafilm über den Bereich überklebt.


Weshalb sind da überhaupt Schrauben drin, wenn doch anscheinend keine Gewindegänge vorhanden sind
gmjwtech
Stammgast
#24 erstellt: 15. Sep 2021, 12:59

Diese ganze Isolierband-Trickserei soll jetzt eine Dauerlösung darstellen


... na ja, es gibt in der Bucht noch Nylon-Schrauben ... aber ich wollte wenigstens schonmal sehen, ob es überhaupt ersteinmal grundsätzlich richtigrum isoliert ist.




wenn doch anscheinend keine Gewindegänge vorhanden sind


die Scharuben waren bei den alten KKs drinnen.


[Beitrag von gmjwtech am 15. Sep 2021, 13:05 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#25 erstellt: 15. Sep 2021, 13:09

... na ja, es gibt noch Nylon-Schrauben ... aber ich wollte wenigstens schonmal sehen, ob es überhaupt ersteinmal grundsätzlich richtigrum isoliert ist.


Und das Gerät funktioniert nun grundsätzlich?
Wenn es das tut dann solltest du definitiv die erforderlichen Bauteile besorgen!


die Scharuben waren bei den alten KKs drinnen.


Ja .... bei dem alten KK. Am neuen KK nun anscheinend doch nicht
Dann sind die Schrauben doch überflüssig ....
gmjwtech
Stammgast
#26 erstellt: 15. Sep 2021, 13:16

Dann sind die Schrauben doch überflüssig ....


.. da war ich mir nicht so sicher ... weil du vorher weiter oben meintest,


Wie sieht es nun mit einem ungewollten Potential aus..... ist die Rückwand aus Blech(?) und der KK hat dazu genügen Abstand? Befestigen wäre also mindestens ratsam, zumal das KK-Gewicht sonst auch an den Lötstellen der Q´s zerrt.



... demnach dachte ich dann, ok, dann stellt man WENIGSTENS den Kontakt zumindest wieder her, falls die Schrauben irgendeine Bedeutung, über die reine Befestigung hinaus, haben könnten.

Wenn es für sicher keinerlei Bedeutung hat, mach ich die natürlich wieder ab.



Und das Gerät funktioniert nun grundsätzlich?


Nun ja, also zunächst einmal bin ich dann zum KK2 entsprechend wie zu KK1 verfahren. Dazu wurde dann entsprechend der weiter oben gemachten Angaben, die rechte Seite mit dem NEC -12V 7912 isoliert

kk2


Dort jedenfalls ist laut relativ undeutlichen Bild vermutlich die Isolierung etwas in Mitleidenschaft geraten

kk2


Kurzum ..

als ich also das Gerät einschaltete gab es immerhin wieder Licht auf dem zuvor ausgefallenen grossen Display ... allerdings ...

war eine fehlerhafte Anzeige im Gange, die sich entsprechend so auswirkte, das ein dauerhafter Pegelausschlag auf beiden Kanälen auf ca. -20 / -30 dB zu sehen war, der im Begriff war abzuklingen ... das ganze hatte ich ca. maximal 2 Sek (eher weniger) beobachtet und dann sofort die Stromversorgung gekappt ...


[Beitrag von gmjwtech am 15. Sep 2021, 13:38 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#27 erstellt: 15. Sep 2021, 13:32

... demnach dachte ich dann, ok dann stellt man WENIGSTENS den Kontakt zumindest wieder her, falls die Schrauben irgendeine Bedeutung über die reine Befestigung hinaus haben könnten.


Ich kann dir in deiner Denkweise nicht folgen. Es muss technisch einen sinnvollen Zweck ergeben und den sehe ich hier nicht.
Ich denke du solltest dir ein paar (mehr) Grundlagen der Elektrotechnik anlernen, um somit auch Schaltungen (Stromwege) erkennen und auch verstehen zu können.

Aber, so oder so, ist das alles Pfusch und von einem betriebssicheren Zustand weit entfernt!
Die nächsten Kurzschlüsse sind dir sicher! Das Isolierband an den Reglern wird nicht lange isolierend bleiben ...
gmjwtech
Stammgast
#28 erstellt: 15. Sep 2021, 13:44

Ich denke du solltest dir ein paar (mehr) Grundlagen der Elektrotechnik anlernen, um somit auch Schaltungen (Stromwege) erkennen und auch verstehen zu können.


Ja, in der Tat ... danke Dir für die kritischen Worte.


Ich muss eingestehen, dass das mit der Elektronik nicht so einfach larifari zu machen ist.


Bzgl. des Decks ist da dann wohl besser noch einmal die Fachwerkstatt gefragt.


[Beitrag von gmjwtech am 15. Sep 2021, 13:45 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#29 erstellt: 15. Sep 2021, 13:50
Ich meine es zwar ernst, aber dennoch nicht böse!
Bitte betreibe das Gerät nicht so!


Bzgl. des Decks ...


Das Deck mit den Tasten-Problem?
Wie gesagt, mein Angebot steht noch.
gmjwtech
Stammgast
#30 erstellt: 15. Sep 2021, 14:23

Bitte betreibe das Gerät nicht so!


Ja .. das stimmt wahrlich .... da schlägt wohl auch der Ehrgeiz etwas drüber, das Deck unbedingt repariert bekommen zu wollen ... also ich versuche jetzt noch einmal mit den Nylon-Schrauben (schon bestellt) ... wenn dann immer noch fehlerhaft, dann nochmal Werkstatt



Das Deck mit den Tasten-Problem?


da habe ich immerhin - mehr schlecht als recht - die Platine wieder zum laufen gebracht. Aber nun geht die REW Taste fehlerhaft. Die macht zuerst einen REW-SEARCH Betrieb und nach nochmaliger Betätigung erst REW.

Und die PLAY Taste geht zwar, aber auch dazu etwas seltsam bei versch. Bändern. Bei Normal-Band macht die diesen schonmal erwähnten 2-3 Sek. FFW und stoppt, bei Chrom-Band hingegen läuft sie normal aber das Band knittert. Also vermutlich erstmal wieder in die Mechanik gucken.



mein Angebot steht noch.


Ja, danke Dir vielmals ...


[Beitrag von gmjwtech am 15. Sep 2021, 14:24 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#31 erstellt: 20. Sep 2021, 11:59
.


onkyo operational_1


Bingo, mit den Nylon-Schrauben geht schonmal das Display wieder ...


... jetzt muss im Mindesten noch zwei dieser blauen Sicherungswiderstände gewechselt werden, die nach dem Umbau der grösseren KK beim ersten Mal anschalten offensichtliich den Geist aufgegeben hatten


Einmal der R901

R901


und der R912

R919


Gäbe es dazu evtl noch weiteres zu beachten?

Bzw. wenn ich es besser in die Werkstatt geben sollte, worauf sollte der Meisterbetrieb unbedingt drauf achten?

Sollte der das alles normalerweise in einer (1x) Werkstunde schaffen können mit Nachprüfen und einschl. Ersatz?
also z.b. für rund €35,- bis max €50,-?


[Beitrag von gmjwtech am 20. Sep 2021, 12:11 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#32 erstellt: 20. Sep 2021, 12:31

Gäbe es dazu evtl noch weiteres zu beachten?


Hast du da Wärmeleitpaste verwendet?
Ist sie dann weiss oder eher grau?

Edit:
Scheint Weisse zu sein.


wenn ich es besser in die Werkstatt geben sollte, worauf sollte der Meisterbetrieb unbedingt drauf achten?


Meinst du wirklich, dass das verbastelte Gerät noch von einer Werkstatt angenommen wird?


[Beitrag von Rabia_sorda am 20. Sep 2021, 13:07 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#33 erstellt: 20. Sep 2021, 14:56
Ausser den Nylonschrauben und den grösseren KKs ist da nix `verbastelt`.

Aber danke für s feedback.
Rabia_sorda
Inventar
#34 erstellt: 20. Sep 2021, 16:30

Ausser den Nylonschrauben und den grösseren KKs ist da nix `verbastelt`.


Auch nicht wenn eine Fachwerkstatt das "ausgeflexte" Loch mit dem herausstehenden Kühlkörper sieht?
Naja, ich denke schon, aber man weiß es nicht.
CarlM.
Inventar
#35 erstellt: 20. Sep 2021, 17:31
Das Wort "verbastelt" hört sich etwas negativ an. Werkstätten tun sich aber schwer mit Geräten, die nicht mehr im Originalzustand sind. Ob die Veränderungen nun fachgerecht ausgeführt wurden oder nicht und auch welche Veränderungen gemacht wurden, lässt sich auf der Ladentheke ja kaum beurteilen.
Da eine Werkstatt Gewährleistung erbringen muss und auch mit der Abgabe des Geräts für die Sicherheit garantiert, lehnen das viele Werkstätten eher ab.
Rabia_sorda
Inventar
#36 erstellt: 20. Sep 2021, 18:28

Das Wort "verbastelt" hört sich etwas negativ an


Durchaus.
Ich hatte erst mit meiner Wortwahl hin und her überlegt, aber habe mich dann doch dazu entschieden es so zu "umschreiben".
Das würde dann nämlich eher die Sicht einer Fachwerkstatt wiederspiegeln. Man selbst (emp)findet es aber eher nicht so.
gmjwtech
Stammgast
#37 erstellt: 21. Sep 2021, 08:45
Ja, vielen Dank für Eure Kommentare und Einwände.


Nun ja, was eine Fachwerkstattpespektive betrifft, kann ich das hinsichtlich einer erforderlichen Gewährleistung derenseits durchaus nachvollziehen und hatte darüber auch nachgedacht.

Allerdings hat die an meinen Ort einzige Fachwerkstatt, die sich alten Gerät überhaupt annimmt, aus meiner Sicht, ohnehin bereits eher diskreditiert was Gewährleistung betrifft. Dennoch wird sie ihr Handwerk wohl schon verstehen.

Denn als ich das Gerät dort wegen dem Aufnahmezweig hatte und - als wieder zurückbekommen - dann seltsammerweise das ganze Problem mit dem Transport aufkam, war die Mechanik explizit nicht Gegenstand der seinerzeitigen Beauftragung.
Daraufhin hatte ich das Szenario dann auch schonmal durchgespielt, wie ich denn seiner Zeit auf Gewährleistung hätte pochen können / sollen, wo doch der Auftrag auf die Elektronik nachweislich beschränkt war?

Seiner Zeit hätte ich sicherilch das Gerät als vollumfänglichen Auftrag - einschl. Umbau KK, Elektronik und Mechanik - abgeben können.
Aber dann wäre ich wohl kostenmässig in Bereiche geraten, die sich widerrum eher nur für Hifi-Klassiker Händler lohnen dürften, vorausgesetzt man ein entsprechend besser betuchtes Käuferpublikum zu seinen Kunden zählen darf.
Jedenfalls wäre unter den anfänglichen Umständen der Aufwand für Beschaffung plus Aufwand Reparatur eher absehbar zu teuer geworden. Also musste ich mich entscheiden, ob ich nicht - zumindest zu den einen oder anderen Reparaturbedarf - nicht auch selbst handanlegen konnte, wenn ich das Gerät unbedingt haben wollte.

Aber wie dem auch sei, am Schluss ist man bekanntlich ja immer schlauer. Dem kann dann widerum nur noch entgegnet werden: No risk, no fun ... ab durch die Mitte .. im Zweifel selber machen.
Fakt ist, weder habe ich derart Hifi-Kunden, noch ist es mein Motiv oder primäre Absicht, tolle Klassikergeräte aufzuspüren, um sie als Museumstück in mein Wohnzimmer zu stellen.

Ich bin an erster Stelle Musik-Liebhaber (viele Tapes unterschiedl. Länder und Eigenaufnahmebestand), also etwa Konsument, habe mitunter jedoch auch beruflich mit Musik und Medien immer wieder zu tun. Urspünglich hatte ich ausbildungsmässig sogar mal einen relativ direkten Bezug zur Medien- und Audiotechnik, neben weiteren wichtigen Aspekten, gehabt. Experimentieren zu techn. Fragen gehörte seiner Zeit durchaus auch zur Suche nach Lösungen oder neuen Ideen.

Daher wohl dann auch immer wieder mal gerne die Tüftelei, denn zu der mittlerweile übermäßigen Schreibtischarbeit ist das `basteln´ immer wieder auch eine willkommene Abwechslung (bisher gewesen).
Insofern scheue ich mich also nicht - sofern denkbar und voraussichtlich erfolgsversprechend - mit meinen relativ bescheidenen Kenntnisstand in Sachen Elektronik, dennoch durchführbare Verbesserungen, wie z.B. die KK, selbst umzusetzen, sofern ich mir das unter Abwägung der Risiken und Chancen zutraue.
Auch wenn ich insbesondere zu letzteren Nachholbedarf an techn Wissen benötige, muss ich halt gucken, wie und ob ich das dann selbst bewerkstelligen kann oder eben ggf. besser abgeben sollte.


Kurz:

Wenn ich es in der Fachwerkstatt wegen dieser Sicherungswiderstände / Kühkörper nochmal abgeben sollte, dann explizit wieder ausschliesslich mit der Beauftragung eben der gegenständlichen Themen/Sachen. Nötigenfalls halt unter Verzicht der Gewährleistung.


[Beitrag von gmjwtech am 22. Sep 2021, 04:51 bearbeitet]
gmjwtech
Stammgast
#38 erstellt: 22. Sep 2021, 16:46
Für die Bestellung benötige ich laut SM die folgenden Widerstände:


R901 - 0.22 Ohm, 1/2W, Metal oxide film, SM S. 20
R907 - 1 Ohm, 1/2W, Metal oxide film, SM S. 20


aber ich finde ausschliesslich 1 W.


Sind die 1 W ohne Probleme ebenso verwendbar?



Vielen Dank für Eure Tipps!


[Beitrag von gmjwtech am 22. Sep 2021, 16:49 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#39 erstellt: 22. Sep 2021, 17:20
Es sind ja Sicherungswiderstände. Allzu hoch sollte die Leistung nicht sein. Ich würde dann eher einen 0,6W-Metallschicht-Widerstand nehmen.
Die bekommst Du bei großen C. (R. hat aktuell nur 1 Ohm 0,6W).


Ansonsten müsstest Du z.B. hier bestellen:
https://de.rs-online...steckmontage/1870691
gmjwtech
Stammgast
#40 erstellt: 23. Sep 2021, 10:44
Danke Dir vielmals!!


Ist ja vor allem bei den 0.22 Ohm`ern gar nicht so einfach, was Equivalentes und in kleiner Stückzahl sowie bei einem
einzelnen Anbieter alle benötigten Teile zu finden.

Die meissten haben 5% und ich vermute bei Sicherungswiderständen einfach mal - wie vergleichsweise bei der
Leistung, die ja nicht allzu hoch ausfallen sollte - das weniger Toleranz dem Zweck der Erfüllung der Sicherungsfunktion
dann am nächsten kommt.


Macht es Sinn, bei der Gelegenheit sich seine Bestellung zusammen zu stellen, für den gegenständlichen Fall unterschiedliche Toleranzen gleich mit zu bestellen, um ggf. etwas mehr Spielraum gegenüber allzu enger Auslegung zu testen?

Sortimentangebote fangen hingegen erst ab 1Ohm an.


Der grosse C Anbieter hat wohl die grösste Auswahl zu meinen Fall.


[Beitrag von gmjwtech am 23. Sep 2021, 11:02 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#41 erstellt: 23. Sep 2021, 11:52

Ist ja vor allem bei den 0.22 Ohm`ern gar nicht so einfach, was Equivalentes und in kleiner Stückzahl sowie bei einem
einzelnen Anbieter alle benötigten Teile zu finden.


So genaue Werte werden hier gar nicht gefordert und du kannst sonst auch auf 0,33 Ohm ausweichen.

0,22 Ohm aus China:

50pcs Metal Film Resistor 1/2W 0.5W 1% Tolerance

Muss man nur drauf warten können
gmjwtech
Stammgast
#42 erstellt: 27. Sep 2021, 12:14
Danke Dir für den Link & die Tipps!


Ich hatte jetzt schon die Bestellung vom grossen C bekommen und habe mal die 1% Varianten verbaut.

Zumindest die Stromversorgung für das Kassettenfachlicht geht jetzt auch wieder, neben der, wie zuvor bereits wieder funktionierenden Anzeige des Panels. Allerdings flackert die Kassettenfachlampe ein wenig und ich hatte dann lieber alles wieder ausgeschaltet. Die Lampe hatte ich zuvor schon neu verbaut gehabt.

Dürfte das Flackern eher an unpräziser Verlötung liegen oder könnte es auch an der engen Auslegung von 1% liegen?


[Beitrag von gmjwtech am 27. Sep 2021, 12:19 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#43 erstellt: 27. Sep 2021, 12:19

....oder könnte es auch an der engen Auslegung von 1% liegen?


An Allem, aber nicht daran.
gmjwtech
Stammgast
#44 erstellt: 14. Okt 2021, 13:58
Die Isolierung für den Darlington (rechts) war falsch.

Darlington ist ausgefallen gewesen und wurde gewechselt.


Die Elektronik geht wenigstens wieder.


darlington1

darlington2


... und ich kann - hoffentlich - endlich die Leier-Probleme lösen ...


[Beitrag von gmjwtech am 14. Okt 2021, 13:59 bearbeitet]
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