Mivoc AM80 defekt?

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Vedder73
Stammgast
#1 erstellt: 28. Sep 2013, 13:15
Hallo zusammen,
ich glaube mein Mivoc AM80 Aktivmodul hat sich ein "Gebrechen" eingefangen...
Kurz gesagt, es überhitzt.
Nach ungefähr 30min Musikhören fällt plötzlich der Subwoofer aus (Membran bewegt sich nicht mehr)
Das AM80 bleibt aber an (grüne Betriebs-LED leuchtet) nur ist die Metalplatte mit den ganzen Anschlüssen
glühend heiß (80 °C bestimmt).
Ich muss dann Notabschalten...
Kennt jemand diesen Defekt?
Wenn ja, lohnt ne Reparatur?
Kann ich das evtl. selbst? (grobes Löten kann ich)

Gruß Andreas
Detsi_Bell
Stammgast
#2 erstellt: 29. Sep 2013, 10:19
Hallo Andreas!

Eins vorweg, ich bin kein Verstärkerexperte. Ich würde den Lautsprecher und das Aktivmodul getrennt untersuchen. Nach Deiner Beschreibung funktioniert der Verstärker ja eine zeitlang, bis zur Abschaltung. Das könnte auf eine starke Überlastung, z.B. durch einen niederohmig gewordenen LS hindeuten, oder eine andere Art von Beinahe-Kurzschluß.

Das Modul wird gelegentlich gebraucht angeboten, evtl. gibt es das sogar noch bei Mivoc zu kaufen.

Best: Detsi
Vedder73
Stammgast
#3 erstellt: 29. Sep 2013, 16:24
Ich glaube ich habe dem AM80 im letzten Jahr einiges zugemutet. Es musste einen extrem wirkungsgradschwachen Mini-Sub (Vince-Ling hab ich ihn getauft) mit Dayton ND105/4 Ohm betreiben.
Dazu musste ich den Level auf 90% stellen, damit er harmonisch mit den Satelliten zusammenarbeitet.
Wie werden Lautsprecher denn niederohmiger?
Detsi_Bell
Stammgast
#4 erstellt: 29. Sep 2013, 21:28
Eine überlastete Schwingspule kann so heiß werden, daß der Isolierlack schmilzt und verbrennt. Dann können Teile der Wicklung kurzgeschlossen sein, aber immer noch teilweise funktionieren.

In diesem Fred habe ich das an einem Hochtöner gezeigt.

Best: Detsi
Vedder73
Stammgast
#5 erstellt: 30. Sep 2013, 11:51
So ich kann jetzt scheinbar wieder "normal" Musikhören...
Habe den Sub ohne GHP beschaltet (da machen sich meine drei Pluspole bezahlt) und das AM80 etwas zurückgenommen (ca.75% Level). Jetzt wird es nur handwarm, wies sich gehört...
Ich teste noch ein weiter, weil es ja mit vorherigen Einstellungen fast ein Jahr problemlos im Alltagsbetrieb lief...

UPDATE:
Ich hab den Übeltäter...
Es ist der Phasenschalter!!! Bei 0° ist alles gut, schalte ich auf 180° fängt das Modul unterhalb der High-Level-Outs an zu "glühen"

Fällt jemandem ne elektrische Erklärung ein? Vielleicht sogar ne schnelle Reparaturmöglichkeit?


[Beitrag von Vedder73 am 30. Sep 2013, 13:09 bearbeitet]
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