Tidal vs. Qubuz - ich komm nicht weiter

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gapigen
Inventar
#1 erstellt: 02. Jul 2017, 13:32
Moin ins verregnete Deutschland,

bislang nutze ich spotify. Nun habe mich doch zu einem AB-Vergleich Spotify vs. CD hinreißen lassen. Ein Fehler

Zum Setup: CD-Player und FireTV (wg. spotify) via Digitalausgang direkt an meine Aktivboxen angeschlossen. Damit ist der Pegel gleich, und ein Vergleichen der beiden Quellen ist sehr gut möglich. Fazit: Musik von spotify klingt gut, aber im Vergleich zur CD wie hinter einem dünnen Vorhang: Man hört den Unterschied im Blindvergleich deutlich. Leider.

Nun überlege ich zu Tidal oder Qubuz zu wechseln, wenn denn der Unterschied zur CD nicht mehr hörbar ist. Streamen würde ich über den Digitalausgang meines Auralic Aries Mini direkt in die Aktivboxen.

Wer von Euch hat sich einmal die Mühe gemacht, CD mit Tidal oder Qubuz zu vergleichen und was ist Euer Ergebnis dazu?

Ich freue mich auf Eure Antworten:-)

Viele Grüße,
Thomas
engel-freak
Stammgast
#2 erstellt: 02. Jul 2017, 20:10
Bei beiden gibt es Probeabos. Die würd ich machen und beide mit Spotify bzw CD vergleichen.
engel-freak
Stammgast
#3 erstellt: 05. Jul 2017, 20:22
@gapigen:
hast Du denn mittlerweile mal Tidal oder Qobuz mit CD oder Spotify verglichen?
Mich würde Deine Meinung interessieren.
gapigen
Inventar
#4 erstellt: 05. Jul 2017, 21:05
Nö, genau deswegen habe ich ja die Anfrage gestellt. Ich hatte gehofft, dass sich hier mehr melden mit ihren Erfahrungen. Aber vermutlich nutzen die meisten Spotify und sind glücklich
engel-freak
Stammgast
#5 erstellt: 05. Jul 2017, 21:17
Warum machst Du dann nicht selbst den Test ?
Dafür gibt es ja die kostenlosen Probeabo's

Ich habe alle 3 getestet und mich für Qobuz entschieden.
Warum?
- Qobuz hat für mich die beste Klangqualität
- Tidal und Spotify haben zwar einen geringfügig größeren Katalog im Mainstreambereich, dafür finde ich die KlangQualität bei Spotify nicht ausreichend und Tidal ist mir zu amerikanisch.
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 05. Jul 2017, 21:31
vielleicht solltest du auch einfach mal einen konkreten Titel nennen bei dem dir das "im Blindtest so deutlich" aufgefallen ist, dann kann man das daran selber mal testen.

ich frage gar nicht erst wie dieser "Blindtest" denn abgelaufen ist, aber warum bist du dir automatisch so sicher, dass es keinen Pegel Abgleich bedarf?
Spotify gibt per MP3 aus, die Daten sind also auf jeden Fall konvertiert, dabei kann auch eine Pegelveränderung stattgefunden haben.
engel-freak
Stammgast
#7 erstellt: 05. Jul 2017, 21:56
War ja klar, dass direkt wieder einer mit "Beißreflex" kommt und jeglichen Unterschied zwischen OggVorbis / MP3 und Flac bzw CD Qualität in Frage stellt bzw abstreitet.
Ehrlich gesagt ist es mir echt egal was hier wer hört, glaubt und denkt. Auf diese Diskussion hab ich keinen Bock !
Ich habe keinen wissenschaftlichen Test / Blindtest gemacht, sondern lediglich FÜR MICH verglichen. Für MEINE OHREN, in MEINEM RAUM und auf MEINER ANLAGE hört sich Qobuz wesentlich besser an. Nicht mehr, nicht weniger!

Ich bin raus.
Mickey_Mouse
Inventar
#8 erstellt: 05. Jul 2017, 22:02

engel-freak (Beitrag #7) schrieb:
War ja klar, dass direkt wieder einer mit "Beißreflex" kommt und jeglichen Unterschied zwischen OggVorbis / MP3 und Flac bzw CD Qualität in Frage stellt bzw abstreitet.

DICH hatte ich eigentlich gar nicht gemeint

vielleicht denke ich einfach nur mal wieder zu logisch, aber wenn ich mich auf jemand anderen als den TE beziehe, dann zitiere ich den oder mache das anders deutlich (manchmal ist das auch durch den Kontext klar, hast du von Blindtest gesprochen?). Spreche ich einfach nur von "du", dann meine ich i.d.R. den TE.

ich habe auch nie gesagt, dass es keine Unterschiede gibt.

also bitte denke mal darüber nach bei wem der "Beißreflex" hier zutage tritt
gapigen
Inventar
#9 erstellt: 06. Jul 2017, 07:32
Da war wohl ich gemeint:
Unterschied spotify vs. CD-Rip Stereoplay unter Aries Mini:
Beispiel: Jen Chapin: Master Blaster
engel-freak
Stammgast
#10 erstellt: 06. Jul 2017, 08:12
@Mickey Mouse:
oh sorry, hatte das tatsächlich falsch verstanden!


[Beitrag von engel-freak am 06. Jul 2017, 08:12 bearbeitet]
TomGroove
Inventar
#11 erstellt: 11. Jul 2017, 15:58
bei meinem Tests von CD versus Spotify Premium liegt CD vorne
gapigen
Inventar
#12 erstellt: 11. Jul 2017, 18:06

bei meinem Tests von CD versus Spotify Premium liegt CD vorne

Daher überlege ich noch wegen Tidal etc. 20€/Monat sind schon ein Brett, wenn man ca. 1000CDs hat, die man in frac rippen kann. Ein Netzwerkplayer ist ja mittlerweile vorhanden.
Mickey_Mouse
Inventar
#13 erstellt: 11. Jul 2017, 20:20
ich verstehe die Leute häufig einfach nicht...

auf der einen Seite gibst du ca. 500€ für einen Player aus, der nur Nullen und Einsen zu verwalten hat und der 1:1 durch einen RasPi für 50€ ersetzt werden könnte, aber ein Test Abo (der erste Monat ist doch sogar kostenlos, oder? ansonsten sind es halt 20€, monatlich kündbar, online) ist nicht drin?

dann kannst du deine 1000 CDs (ich habe hier etwas mehr, bereits als FLAC und ALAC gerippt) damit selbe vergleichen. Und 1000 CDs sind im Vergleich zu dem was du bei Tidal bekommst (auch wenn es da bei weitem nicht alles gibt) schon erschreckend wenig.
obwohl mir bei Tidal schon einige Sachen fehlen...
bobdebeer
Neuling
#14 erstellt: 16. Jul 2017, 16:52
Ich verstehe es auch nicht ganz. Es noch nicht so lang her, da kostete eine (!) CD um die 19€. Jetzt bekomme ich ein komplettes Musikuniversum in CD_Qualität für 20€, die ganze Familie für 30€. Ich muss nicht mehr blöd im Laden rumstehen, wobei man manchmal ganz nette Leute kennenlernte. Das ist nicht geschenkt, aber für dieses Hobby finde ich das wirklich sehr überschaubar,
gapigen
Inventar
#15 erstellt: 16. Jul 2017, 17:07
... ich überlege ja auch noch. Das Problem sind einfach diese monatlichen Kosten für fette Handy-Verträge, sky komplett, Netflix, Prime, Adobe CC, etc. pp. Und daher überlege ich mir zunehmend genauer was ich wirklich brauche oder will.
Mickey_Mouse
Inventar
#16 erstellt: 16. Jul 2017, 17:27
aber du kannst es doch (kostenlos!) ausprobieren, im schlimmsten Fall zahlst du für einen Monat 20€, wie gesagt, Tidal kannst du jederzeit zum Ende des Monats kündigen, online, also ohne Einschreiben an ein Adresse die du dir erst irgendwo raus suchen musst usw.

dann weißt du:
1) ob das mit deiner Internetverbindung/Provider fehlerfrei funktioniert (ich lehne mich jetzt mal soweit aus dem Fenster, dass Tidal im Probemonat keinen besseren Service bietet als "normal")
2) wie DIR die Klangqualität gefällt
3) ob das Angebot deinen Erwartungen entspricht

darüber können wir hier lange diskutieren, aber am Ende sind das doch alles individuelle oder subjektive Punkte, die du dir wirklich selber ansehen solltest.

nur mal als Beispiel zu 1), hier sind zwei Bilder (Online Monitor Fritzbox) von der Netzwerklast zu demselben Lied, einmal wenn ich es mit dem PC Client abspiele und das andere Mal per LMS mit Tidal Plugin auf einer Synology NAS
Bildschirmfoto 2017-07-16 um 17.15.49Bildschirmfoto 2017-07-16 um 17.18.39
ich habe hier leider nur 25Mbit/s, Abe man sieht doch recht gut, wie der PC Client (links) erstmal so viel wie möglich in einem Schluck nimmt und dann erstmal gar nichts mehr lädt, während der LMS Client am Anfang nur einen ganz kleinen Puffer aufbaut und dann kontinuierlich in kleinen Mengen nuckelt.
Die Last wird in beiden Fällen unter Strich dieselben sein, aber vielleicht kommt ja ein Provider besser mit der einen oder anderen Methode klar und wie dein Client das macht können wir auch nur raten.
gapigen
Inventar
#17 erstellt: 16. Jul 2017, 18:25
Ich habe jetzt eine Woche Urlaub und wenn ich es zeitlich schaffe, dann werde ich Qubuz mal ausprobieren.
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