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Alternative zum Dual 721 gesucht!

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P.Diddy
Stammgast
#1 erstellt: 19. Aug 2009, 05:40
Hallo,

momentan besitze ich einen Dual 621.

An sich bin ich mit dem Gerät zufrieden. Er läuft sehr ruhig und verrichtet seine Dienste sehr zuverlässig. Allerdings stört mich die Optik/Haptik des Geräts.

Eine Plastikwanne und ein Start/Stop Schalter der sich einfach nicht so hochwertig anfühlt. Selbst das Chassis kling nicht Plastik wenn man drauf tippt, ich nehme an auf der Oberfläche ist etwas Plastik verbaut.

Ich muss sagen ich habe nur gebrauchte Platten. Die meisten stammen von meiner Mutter bzw. meinem Stiefvater. Daher ist der Kland natürlich nicht so schön.

Meine Anlage besteht aus einem Cambridge Azur 640 und zwei Kef iq 50.

Ich suche einen Plattenspieler der einfach solide ist, wie z.B. alte Dual 1216 usw. . Vielleicht ein Dual 701?

Die Braun Geräte aus dieser Zeit sollen deutlich hochwertiger als dual geswesen sein.
Gibt es dort etwas empfehlenswertes? Vielleicht ein PS 500?
Wie sieht es mit der Reperatur alter Braun Geräte aus?

Ich möchte schon ein gebrauchtes Gerät aus der massiven Hochzeit der Plattenspieler, also 70er, haben.

Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

Gruß Pasquale
drizztkiller
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Aug 2009, 07:26
Hallo Pasquale,

Dual Cs 701 / 1219 / 1229 / 1019 / 1009

Pe 2020L

Lenco L75 / 78

Braun PS 500/550

Um nur einige zu nennen.

Alles sehr wertige Geräte mit denen Du, vorrausgesetzt sie sind OK, und es ist ein vernünftiger Tonabnehmer verbaut,
sehr viel spaß haben wirst.

Gruß
Michael
Bendias
Stammgast
#3 erstellt: 19. Aug 2009, 08:24
Zum PS-500 gibt es schon jede Menge Beiträge.
Vielleicht werden deine Fragen darin bereits beantwortet.

Ich habe den Dual 604. In der Tat sind die Dinger hässlich - leider. Aber die 6 und 7hunderter gehörten zu ihrer Zeit zu den besten bezahlbaren Drehern überhaupt. Meinen 604, mittlerweile bestückt mit einem modernen MM, benutze ich seit 1982 ohne jemals ein Problem damit gehabt zu haben.

Ich benutze noch sehr gerne einen Lenco L-78. Ein rein mechanischer Dreher mit Endabschaltung, der bei guter Pflege ausgezeichnet spielen kann. Um ein gutes Gerät zu erwischen, muss man aber Geduld haben, oder etwas Bastel-Talent mitbringen, denn auf dem Markt sind mehrheitlich Restaurationsobjekte. Richtig gut erhaltene Lencos sind auch nicht mehr billig.

Dann bietet sich noch Thorens an. Da kenne ich mich aber nicht so gut aus. Es gibt eine große Vielfalt verschiedenster Modelle bei Thorens.
Von Technics, Pioneer, Kenwood etc. gab es auch ganz hervorragende Geräte, die sehr zu empfehlen sind - die Auswahl ist wirklich groß. Letztlich hängt aber auch viel von deinem Budget ab. Wieviel kannst/willst Du denn investieren?


Hier noch ein paar Bilder von Drehern hiesiger User aus dem Thread "Bilder eurer Plattenspieler".

Pioneer PL 530

Thorens TD 145

Thorens TD 160

Lenco L-78

Da Du eher nach Optik und Haptik auswählst, kannst Du einfach mal die Kataloge der Marken durchsuchen und Dir einige Typenbezeichnungen der Geräte notieren, die Dir gefallen und mit der hiesigen Suchfunktion nach Beschreibungen suchen. Meist wirst Du fündig werden.
ruedi01
Gesperrt
#4 erstellt: 19. Aug 2009, 08:46
...ja die Zarge des Dual ist sicherlich nicht sehr wertig, was aber auf die klanglichen Eigenschaften keinen Einfluss hat.

Einen ebenbürtigen Dreher zu finden, dürfe schwierig werden. Denn ein Gerät zu finden, dass ein derartig perfektes Laufwerk besitzt und einen Tonarm mit dynamisch geregelter Auflagekraft, dürfte schwer werden. Zumindest, wenn man preislich noch einigermaßen zurecht kommen will....

Wie wäre es mit einer Selbstbauzarge in Massivholzoptik vom Schreiner für den 721er?

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 19. Aug 2009, 09:33
Hallo!

@P.Diddy


Vorsicht, wie ruedi01 schon ausführte solltest du technische Wertigkeit, -da wirst du dir schwer tun den Dual 721 zu toppen, er wurde seinerzeit technisch gesehen mit Boliden wie dem Technics SP-10 MK II auf eine Stufe gestellt-, mit haptischer Wertigkeit weder gleichsetzen noch verwechseln.

Ein Gerät mit sowohl gleicher technischer Qualität (Rumpeln, Gleichlauf u.s.w.) wäre z. B. etwa ein Micro-Seiki DD-40 oder DQX-500 mit CF-1 b.z.w. MA-707 Tonarm.

MFG Günther
P.Diddy
Stammgast
#6 erstellt: 19. Aug 2009, 09:57
Hi,

danke für Eure zahlreichen Antworten.

Wie sieht denn der Vergleich zwischen dual 701 und 721 aus?
Ist der 701 technisch so gut wie der 721?

Der 701er ist ja noch in alter Dual Massiv Bausweise und hat auch schon direkt Antrieb.

Eine Selbstbauzarge für einen 721 wird vom Schreiner ja quasi unbezahlbar werden. an eine selbstbau Zarge hatte ich allerdings schon gedacht. Die Haptik des 701 dürfte aber trotzdem besser sein.

Eine ollautomatik ist sicher interessant aber auch häufig anfällig. Bei meinem 621 war auch nur so ein Schrumpfschlau als steuerpimpel verbaut. Außerdem wurde an einer Schraube gebastelt die man eigentlich nie bearbeitn muss. War viel gefummel die Automatik wieder ans laufen zu bekommen.

Es wurde mir ein 721 angeboten. Allerdings mit defekter Automatik (Tonarm wird nur zurück geführt, schwenkt aber nicht zur Platte). Außerdem fehlt der Steuerpimpel. Es ist ein Shure VIII mit Nachbaunadel verbaut.

Soll 110€ kosten. Scheint mir mit den Mängeln und einer Nachbaunadel aber doch sehr teuer zu sein.


[Beitrag von P.Diddy am 19. Aug 2009, 09:59 bearbeitet]
wolfgang-dualist
Stammgast
#7 erstellt: 19. Aug 2009, 10:14
Hallo,

also wenn ich es richtig gelesen habe, dann besitzt Pasquale einen 621 und keinen 721. Der 621 ist aber, wie auch der 721 ein sehr guter Plattenspieler, der 721 verfügt sicher über den etwas besseren Tonarm da dieser in der Höhe verstellbar ist.

Die Haptik der Dualspieler ist ja immer wieder ein Thema, klar gibt es Spieler die sich wertiger anfühlen - es gibt aber auch das Gegenteil.

Klanglich gesehen gehören aber viele Dualspieler zu den wirklich guten Geräten. Gerade in den 70 ér Jahren - wohl der Blütezeit der Plattenspieler - waren sie nicht schlechter als viele andere Topspieler. Da sie aber Massenprodukte waren sind sie zum einem eben auch als Massenprodukte hergestellt worden und zum anderen auch recht günstig- im Vergleich zu anderen - verkauft worden.

In den 80érn, also nach dem Konkurs ging es dann eigentlich bergab mit Dual. Dazu kam ein Imageproblem - Dual galt nicht mehr als inovativ sondern als hausbacken und von vorgestern. Vielleicht weil so viele Spieler von Dual bei den Eltern im Wohnzimmer standen und man sich abgrenzen mußte. Das kam dann anderen Herstellern zugute wie.z.B. Thorens.

Naja und Dualspieler leiden hierunter och heute. Viele halten sie für technisch weniger anspruchsvoll. Dabei ist oft das Gegenteil der Fall. Ein 721 ist aber auch heute noch ein technisch sehr anspruchsvoller Spieler.Dies gilt auch ür den 621.

Wenn Pasquale die Zarge stört, bitte das ist gerade bei Dualspielern die einfachste Übung hier einen Austausch vorzunehmen. Im Dualforum gibt es ein oder zwei sehr interessante Threads zum Thema Selbstbauzargen - teilweise gibt es bei Ebay gewerbliche Anbieter, die höherwertige Zargen anbieten.

Hier mal ein Beispiellink. Nein ich bin mit dem Anbieter weder verwandt, noch bekannt noch sonstwie verbunden. Ich besitze auch keine solche Zarge - ich gehöre zu den wenigen, die die Originalzargen ganz gut abhaben können.

http://www.ebelholztechnik.de/shop/index.php?cat=c28_Dual.html


Bis denne

Wolfgang
P.Diddy
Stammgast
#8 erstellt: 19. Aug 2009, 10:31
Hi,

vielleicht kann man auch eine ältere Zarge für meinen 621 nehmen?

Das wäre ja eine gute Alternative. Denn die miesten Selbstbauzargen sind einfach sehr klobig geraten.

Die alten weissen Schlieflack Zargen finde ich z.B. sehr schön.
wolfgang-dualist
Stammgast
#9 erstellt: 19. Aug 2009, 11:00
Hallo,

natürlich würde auch eine älter Zarge verwendet werden können. Du mußt nur aufpassen, dass sie für die richtige Chassisgröße geeignet ist. Der 621 hat das große Dualchassis.

Sei aber nicht entäuscht, wenn diese Zargen auch nur bedingt hochwertiger sind.

Ob der 701 hochwertige als der 721 ist - dass ist eine Glaubensfrage. Der Teller des 701 ist deutlich schwerer. Die Zarge der ersten Variante des 701 sind schon nicht schlecht. Dafür hat der 721 den besseren, bzw. universelleren Tonarm, wegen der Höhenverstellung. Der 701 ist sicher etwas kultiger.

Bis denne

Wolfgang
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Aug 2009, 13:37
Moin,


In den 80érn, also nach dem Konkurs ging es dann eigentlich bergab mit Dual. Dazu kam ein Imageproblem - Dual galt nicht mehr als inovativ sondern als hausbacken und von vorgestern. Vielleicht weil so viele Spieler von Dual bei den Eltern im Wohnzimmer standen und man sich abgrenzen mußte. Das kam dann anderen Herstellern zugute wie.z.B. Thorens.

Das, finde ich, ist mal eine treffende Beschreibung

Der 701 ist für mich DER Dual, auch wenn mir die Zarge nicht hundertprozentig zusagt (Plastikwanne, Plastikrahmen, ggfs. Holzimitatfolie).
Etwas hochwertiger ist die erste Version des 701, man sollte sich hier etwas in den Foren einlesen.

Mit ein bisschen Geschick und handwerklichen Talent lässt sich aus diesem Plattenspieler ein richtiges Schätzchen machen. Es reicht theoretisch, den Unterboden gegen eine hochwertigere Konstruktion zu tauschen.

Ich habe einen meiner 701'e im Originalzustand belassen, den anderen mit einer Selbstbauzarge nach Originalvorlage (nur hochwertiger) versehen. Es lässt sich schnell umbauen, aber die etwas schwerere und steifere Selbstbauzarge verleiht dem 701 doch etwas mehr Substanz (klanglich).

Die Zargen der Nachfolgemodelle (704, 721) haben eine Bodenwanne, die optisch deutlich dominanter ist.
Ich finde diese Dual-Generation nicht mehr sooo gelungen, aber trotzdem nicht schlecht.

Das, was danach kam, möchte ich lieber nicht kommentieren
germi1982
Moderator
#11 erstellt: 19. Aug 2009, 14:46
Diese Plastikwanne wurde nicht mit dem 701 eingeführt, die gabs schon beim 1229, und zwar bei der Zarge die in der Höhe verstellbar war. Die Höhenverstellung hatte den Sinn, das man so einen Stapel Platten auf die Wechselachse legen konnte und dann trotzdem noch die Haube schließen konnte...

http://dual.pytalhost.eu/1229p/dual1229p-05.jpg


[Beitrag von germi1982 am 19. Aug 2009, 14:48 bearbeitet]
gdy_vintagefan
Inventar
#12 erstellt: 19. Aug 2009, 20:15
Das 621-Chassis würde in folgende (ältere) Dual-Zargen passen: 1219 (CK20 mit Geheimfach), 1229, 701, 601, 1249.
Wobei ich zu letzteren beiden nichts sagen kann, denn ich hatte diese Dreher selbst noch nicht, und die Modelle sind nur 1 Serie vor dem 621 erschienen (Verarbeitung der Zargen?), also jünger als 1229 oder 701.

Wie einige Vorredner schon schrieben, ist der 621 ein ganz hervorragender Spieler. Ich hatte ihn selbst zwar noch nicht, aber ich habe den 721 und den 650, wobei ich den 621 in der Mitte zwischen den beiden einordnen würde (etwas unterhalb des 721 und etwas oberhalb des "Nachfolgers" 650). Es lohnt sich auf jeden Fall, den 621 als Hauptspieler zu behalten, zumal er ohnehin schon vorhanden ist. Ein neues "Kleid" dafür wäre wirklich eine Alternative. Ältere Zargen werden immer mal "einzeln" angeboten.

Der 1219/29 wurde auch mal in Zargen von Industriekunden (z.B. Grundig, Saba) angeboten. Manche Dual-Fans ziehen diese in Sachen Wertigkeit sogar den Originalzargen vor. Diese Zargen von "Fremdherstellern" (Chassisgröße beachten) würden auch passen. Das ist alles eine Geschmacksfrage.


[Beitrag von gdy_vintagefan am 19. Aug 2009, 20:17 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 20. Aug 2009, 06:46
Moin,


Der 1219/29 wurde auch mal in Zargen von Industriekunden (z.B. Grundig, Saba) angeboten. Manche Dual-Fans ziehen diese in Sachen Wertigkeit sogar den Originalzargen vor. Diese Zargen von "Fremdherstellern" (Chassisgröße beachten) würden auch passen. Das ist alles eine Geschmacksfrage.


Ein 1219/-29 in einer WEGA-Zarge ist kein Vergleich zu den original Zargen. Die WEGA ist deutlich besser und wohl auch gesuchter.
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