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Tonabnehmer für Thorens

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eklektisch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Nov 2009, 17:54
Hallo liebe Leute,

habe hier schon einmal Hilfe bekommen und frage nun nach einer kräftigen Steigerung in Punkto Klangfarben UND Auflösung bzgl. meines Thorens-Plattenspielers TD 160 MK II mit AT-OC 9 System, denn ich habe meinen alten Plattenspieler ausgegraben und bin von der gelungenen Abbildung entzückt.

Da die Kette sonst aus hervorragenden Komponenten besteht, kann man (fast) jede Änderung deutlich wahrnehmen. Der TD 160 ist mit original Thorens-Tonarm ausgestattet, von dem ich nichts weiter weiß; hier wäre ich von Hilfe sehr angetan.

Mir schwebt vielleicht auch ein VPI Scout mit Van den Hul Frog Standard vor ... was haltet ihr davon? Oder geht dieses System auch an meinem Thorens?

Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung,


Helmut


[Beitrag von eklektisch am 06. Nov 2009, 20:12 bearbeitet]
JKap
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Nov 2009, 23:50
Hallo Helmut,


Der TD 160 ist mit original Thorens-Tonarm ausgestattet, von dem ich nichts weiter weiß; hier wäre ich von Hilfe sehr angetan.


Hier solltest Du Deinen Tonarm und dessen Betriebsparameter identifizieren können

Grüße,

Jürgen
MikeDo
Inventar
#3 erstellt: 07. Nov 2009, 14:41
Hallo Helmut.

Das Van den Hul "The Frog Standard" wird mit Tonarmen,die eine eff. Masse von 6-10gr. haben empfohlen. Bei dem TP 16 MK III (oder II) ist die eff. Masse 7,5gr. Rein rechnerisch passt das.
Persönlich halte ich das VdH Frog ein wenig überdimensioniert für den Thorensarm. Sicher, er wird daran spielen, aber ob das System ausgereizt wird, lasse ich mal dahingestellt.

eklektisch
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Nov 2009, 15:33
Hallo ihr netten Leute, vielen Dank schon mal!

An JKap: Der Link hilft technisch schon mal ein wenig weiter ...

AnMike Do: Was würdest Du als optimaler ansehen?
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 07. Nov 2009, 17:37
Hallo Helmut,

ich kenne den ULM Tonarm TP16 MK III (II) mit 7,5gr. eff. Masse. Hatte ich selber mal. Ist ein vernünftiger Arm, aber es gibt meines Erachtens bessere Leichttonarme, die einen TA eines Kalibers des VdH Frog gerecht werden.
Und es gibt sehr viele ULM Arme. (ADC LMF1, Audio-Technica AT1100, Denon DA401, Grace G707, Hadcock GH242SE u.GH228, Infinity Black Widow (sehr leichte 3 gr.), Mitchell Focus, Mission 774, Roksan Artemiz, Schröder*, Sony PUA, SME Serie 3 (sehr leichte 4,5gr.)SME 309, Well Tempered Standard..und noch viele mehr...)

* Bei den Schröder Tonarmen gibt es bei einigen Modellen keine Einschränkung, da sie speziell für den gewünschten TA hergestellt werden. Die eff. Masse ist zB. beim Willi Bauer Arm so gewählt, dass es keine Einschränkung beim Tonabenehmer inkl. Headshell gibt.
Der Tonarm hat ein einzelaufgehangenes Torsionslager, welches magnetisch stabilisiert und bedämpft ist.
Es ist praktisch keiner Lagerfriktion vorhanden, auch keine dynamische Dämpfung über das Lager. Und Du kannst in einigen Positionen frei wählen, je nachdem, was Du für einen TA hast. So kann man nach Deinen Wünschen auf den bevorzugten Tonabnehmer entsprechend der eff.
Masse von 5 - 50gr, effektive Länge von 8.5 -12" den Arm hestellen. Du kannst auch das Tonarmmaterial aus dem der Arm hergestellt wird aussuchen zB. Kohlefaser etc..

Und mit solch' einen Arm würde das VdH frog sicherlich besser "fahren".
Aber dieser Spitzentonarm kostet locker zwischen 3000-4000 Euro, je nach Ausführung.
Da muss und sollte man vor einen Kauf schon mal genauer in medias res gehen, ob man nicht doch eher ein downsizing betreiben sollte.

Ich finde, dass Deine momentane Kombi TD 160 MK II mit AT-OC 9 System - mit der Du ja offenbar zufrieden bist - wirklich gut ist. Bedenke, dass Du für den "Klanggewinn" unverhältnismäßig tief in die Tasche greifen musst. Irgendwann steht es nicht mehr im Verhältnis, da man für marginale Klangverbesserungen sehr viel Geld hinlegen muss.

eklektisch
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 29. Nov 2009, 10:09
An MikeDo: Muß es denn gleich ein SCHRÖDER-Arm sein, um deutliche Verbesserung zu erzielen? Und was ist mit der Basis? Der TD 160 MK II ist ja nicht gerade teuer gewesen ...
applewoi
Stammgast
#7 erstellt: 29. Nov 2009, 12:44

eklektisch schrieb:
Muß es denn gleich ein SCHRÖDER-Arm sein, um deutliche Verbesserung zu erzielen?



Nein muss es natürlich nicht. Um bei Mikes Tonfall zu bleiben, wäre der Schröder auf einem TD160 "überdimensioniert". Natürlich kann man alles mögliche auf den TD 160 bauen, aber ich würde beim Originaltonarm bleiben.

Wenn der vernünftig eingestellt ist, sollte er auch mit einem AT OC9 gut laufen, was ja nun wirklich kein schlechtes System ist, aber in der falschen Umgebung schnell mal etwas blutleer klingen kann. Was gefällt Dir denn daran nicht?
Zuwenig Auflösung kann man mit einer neuen Armverkabelung ändern, das ist meiner Erfahrung nach ein Schwachpunkt bei den Thorensarmen. Bei meinem TP21 brachte eine durchgehende Verkabelung mit VdH MCS150 einen sehr schönen Zugewinn an Durchsichtigkeit und Breitbandigkeit.


frnk
MikeDo
Inventar
#8 erstellt: 29. Nov 2009, 14:38
Hallo Helmut,

ich wollte Dir nur Möglichkeiten aufzeigen und in welchen Preissegmenten man sich dann u.U. bewegt. Inwieweit es sinnvoll wäre, einen Schröder Arm auf einen TD160 zu verpflanzen, lasse ich mal außen vor.

Frank hat Recht, ich halte es auch für eine sehr sinnvolle und weitestgehend kostengünstige Möglichkeit, den Klang entsprechend zu verbessern, indem man dem jetzigen Arm eine neue Innenverkabelung spendiert.

Durch eine neue Innenverkabelung hat meinen Koshin Lustre GST-801 auch einen klanglichen Sprung nach vorne gemacht.
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