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Geräuschspannungsabstand PHONO - 87 dB deutlich besser als 82 dB ?

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Autor
Beitrag
Texter
Stammgast
#1 erstellt: 20. Jan 2010, 12:44
Macht es Sinn, mehr Geld in einen Verstärker zu investieren, wenn er 87 dB statt 82 dB Geräuschspannungsabstand vorzuweisen hat ?

Hört man diesen Unterschied, wenn man einen Technics QD 33 besitzt (Rumpeln 78 dB) ?


[Beitrag von Texter am 20. Jan 2010, 12:45 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#2 erstellt: 20. Jan 2010, 15:38
..


Rumpeln tut das ganz unten ( unter den hörbaren Bässen ) ,
der Fremdspannungsabstand bezieht sich eher auf hohe Nebengeräusche , also Rauschen .

Wenn dich sowas täglich stört könnte dir ein anderes Gerät weiterhelfen , ob 5 dB da wirklich viel ausmachen ... ???



gerrit
cptfrank
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Jan 2010, 16:27
Hallo,
Schallplatten haben selten mehr als 45dB Dynamik.
Man sollte also eher auf andere Qualitätskriterien achten.
Allerdings ist zu bedenken, daß bei besseren Geräten meist alle technischen Werte besser sind.
Wichtiger ist, ob man z.B. den Phonoverstärker optimal an sein System ankoppeln kann.
Gruß
Frank
detegg
Administrator
#4 erstellt: 20. Jan 2010, 17:23
Moin,

SNR = Signal-Rausch-Abstand oder Geräuschspannungsabstand = das Verhältnis von max. Signalpegel zu gegebenem Grundrauschen.

Solange nicht dabei steht, mit welchem Pegel und Filter gemessen wurde, sind diese Werte nicht vergleichbar.

Ein "lautes" TA-System rauscht bei gleichem SNR weniger als ein "leises" TA-System.

:-) Detlef
Archibald
Inventar
#5 erstellt: 20. Jan 2010, 17:46
Hallo Detlef,

d'accord.

Gruß Archibald
Texter
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jan 2010, 19:45
Ich muss mir einen neuen Verstärker/ Receiver zulegen. In Frage kommen Yamaha RX 497 (82 dB), Denon PMA 710 AE (86 dB), Yamaha AX 497 (88 dB). Die CD Rauschabstände sind nahezu identisch (108, 107, 110 dB).

Bei CD wünsche ich eine sehr hohe Qualität, da es sich dabei um Genuss-Hören handelt (Sessel, Kopfhörer)

Platten mag ich auch sehr gern, sie werden aber weniger abgespielt (auf 10 CDs eine Vinylscheibe). Wenn ich sie auflege, sollten sie jedoch auch schön erklingen.
detegg
Administrator
#7 erstellt: 20. Jan 2010, 21:49

Texter schrieb:
Die CD Rauschabstände sind nahezu identisch (108, 107, 110 dB)

... weil eben die Pegel des Mediums CD (ziemlich) bekannt sind.

Beim Plattenspieler ist das Zusammenspiel Abtaster/Tonarm/Laufwerk/Kabel wichtig für das, was letztendlich am PhonoPre ankommt - wenn jetzt noch die Impedanzen stimmen, wird der SNR zweitrangig.

Also, welchen Abtaster benutzt Du?

:-) Detlef
cptfrank
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 20. Jan 2010, 22:37
Bei den CD Werten handelt es sich um rein theoretische Werte welche sich nur auf die Ausgangsstufen beziehen. Die CD selber ist als Medium nicht in der Lage über 100dB zu erreichen!
Gruß
Frank


[Beitrag von cptfrank am 20. Jan 2010, 22:37 bearbeitet]
detegg
Administrator
#9 erstellt: 20. Jan 2010, 22:44

cptfrank schrieb:
Die CD selber ist als Medium nicht in der Lage über 100dB zu erreichen!

... hier wird ja alles locker durcheinander gewürfelt

Dynamik, Rumpeln, SNR - was kommt als nächstes?

:-) Detlef
Passat
Moderator
#10 erstellt: 20. Jan 2010, 23:16
Ich würde nicht auf die Störabstände achten, sondern auf den Klang.

Die Störabstände sind bei allen Geräten weit oberhalb des technisch erforderlichen.

Grüsse
Roman
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 21. Jan 2010, 03:02
Im allgemeinen hört man ab ca. 76dB Fremdspannungsabstand kaum noch Rauschen.Phonoeingänge rauschen oft etwas,ab 65dB genügt es meistens.Mehr ist aber besser.CD kann 96dB Systemdynamik erreichen,mehr als genug für zu Hause.Die besten Wandler heute schaffen ca. 99dB im Singlebetrieb(man kann ja auch ein paar Parallelschalten) .
Burkie
Inventar
#12 erstellt: 22. Jan 2010, 23:41

detegg schrieb:
Moin,

SNR = Signal-Rausch-Abstand oder Geräuschspannungsabstand = das Verhältnis von max. Signalpegel zu gegebenem Grundrauschen.


Rausch-Spannungsabstand ist der unbewertete Abstand, Geräuschspannungsabstand ist der nach Gehörempfindlichkeit für verschiedene Tonhöhen bewertete Abstand. Ersterer wird in dB angegeben, letzterer in dB(A), wobei A die Bewertungskurve bezeichnet. Das menschliche Gehör ist für besonders hohe oder tiefe Töne unempfindlicher als für die Mitten. Somit stören Geräusche in den extremen Höhen oder Tiefen weniger als in den Mitten, gehen somit also auch nur geringer bewertet in den Messwert ein.



Solange nicht dabei steht, mit welchem Pegel und Filter gemessen wurde, sind diese Werte nicht vergleichbar.

Das stimmt allerdings, und somit sind leider alle diese Meßwerte ohne Angabe des Bezugspegels nicht vergleichbar.

Der Bezugspegel kann ein praxisgerechter Pegel sein, den ein normales Tonabnehmersystem bei normalem Pegel einer Platte ausgibt. Oder auch der maximale Pegel (den kein TA jemals erreicht), den der Phonoeingang mit 3% Verzerrungen noch verarbeiten kann.
Dazwischen können einige dB liegen.


Ein "lautes" TA-System rauscht bei gleichem SNR weniger als ein "leises" TA-System.

:-) Detlef


Wenn das Rauschen denn hauptsächlich vom TA verursacht wird. Ursache des Rauschens bei Platten ist aber eher die Rauhigkeit der Plattenoberfläche, genauergesagt, der Rillenflanken. Zumindest bei mir ist die Platte selber die Hauptursache aller Störgeräusche, die Plattenstörgeräusche überdecken also das Rauschen von TA oder Phonoeingang.

MfG
killnoizer
Inventar
#13 erstellt: 23. Jan 2010, 08:38
.


detegg schrieb:

cptfrank schrieb:
Die CD selber ist als Medium nicht in der Lage über 100dB zu erreichen!

... hier wird ja alles locker durcheinander gewürfelt

Dynamik, Rumpeln, SNR - was kommt als nächstes?

:-) Detlef



Vor allem :

Wer will das hier wissen ???
Was ist ein CD überhaupt ?


gestern ist mir aufgefallen das ich vor genau 30 Jahren meine 1. Lautsprecher zusammengbaut habe !!
Aber ich schwöre das ich noch niemals darauf geachtet habe was ein Verstärker für einen Fremdspannungsabstand hat , da ist mir wohl was entgangen ?

ich dachte immer das Netzteil wäre wichtig ...


[Beitrag von killnoizer am 23. Jan 2010, 08:41 bearbeitet]
Texter
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jan 2010, 12:16

gestern ist mir aufgefallen das ich vor genau 30 Jahren meine 1. Lautsprecher zusammengbaut habe !!
Aber ich schwöre das ich noch niemals darauf geachtet habe was ein Verstärker für einen Fremdspannungsabstand hat , da ist mir wohl was entgangen


Mir kommt es so vor, als kaufen viele HiFi-Fans nur nach Preis und Designer-Prospekt, weil sie die technischen Daten und Zusammenhänge nicht deuten können.

Bei viele Leute stellen sich auch häufig unerträgliche Zwangsgedanken ein, wenn sie mit einem gebrauchten 70 Euro Verstärker oder 50 Euro Lautsprechern hören: "..Der kann doch nichts taugen, nein, der kann nicht klingen, ich kauf jetzt einen für 699 Euro, der klingt... "


[Beitrag von Texter am 23. Jan 2010, 12:29 bearbeitet]
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