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Thorens TD 318 an Magnat RV 1, Tonabnehmer Ortofon OM 40 geeignet ?

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bluesbass
Neuling
#1 erstellt: 29. Jan 2010, 16:35
Hallo liebe Forengemeinde,
musste mich jetzt auch mal anmelden denn mmh mmh;
ich weiß es wurde schon tausendfach gefragt aber nachdem ich jetzt schon zig Stunden alles auf der Suche nach meinem „Traum TA“ durchgelesen habe werde ich immer unsicherer. Deshalb noch mal die oft gestellte Frage „welcher TA ist gut für mich“

Historie:
Durch die Neuanschaffung eines Röhrenvollverstärkers mit MM-Eingang kam ich auf die Idee wieder Vinyl zu hören. Hatte mir deshalb zum Testen einen Braun Atelier P2 ausgeliehen dem ich erstmal eine neue Nadel spendierte. Und …wow … wie geil. Hat was.
Klang irgendwie runder als CD, ich war infiziert

Also ich brauchte einen eigenen Dreher der einigermaßen taugt. So habe jetzt seit einigen Tagen einen Thorens TD 318 mit TP 21 Tonarm.
Bestückt ist der mit einem Ortofon OD-System mit 10er Nadel die auch, nach den ersten Eindruck i.O. zu sein scheint. Klingt schon deutlich kraftvoller als der Braun P2 mit Austauschnadel. Was mir aber fehlt ist die Tiefe und bei zart gespielten Drums, besonders Becken fehlt mir die Brillanz. Da hat der Braun auch wenn insgesamt der Klang flacher ist doch die Nase vorn.

Also ein neuer besserer TA muß her. Nach einigen Stöbern dachte ich zuerst an einen Ortofon 2M Sylver Thorens sollte das schon meistern trotz des TP 21 Tonarms, wegen der hohen Ausgangsspannung (die MM Röhrenvorstufe rauscht schon ein bisserl bei sehr hoher Lautstärke).

Also weiter gelesen und was sehe ich, geht wohl doch nicht so easy, mein MM-Eingang hat zwar 4 Röhren für sich alleine aber schon 300 pF . Mit Kabel (das installierte wurde mal nachgerüstet, sieht billig aus) komme ich doch deutlich über die für diesen TA empfohlene Impedanz .
Da die VM-Serie wenig Ausgangsspannung hat will ich mir jetzt ein OM40 super besorgen (Angebot für 215€) das OD (denke ist wie OM) scheint ja impedanzmäßig zu passen der Grundsound gefällt es mir schon, möchte aber klarere Bässe krispere Höhen und mehr Tiefe.

Weiterer Vorteil: Ich hätte 2 kompatible Systemträger und 2 Nadeln, könnte also auch etwas experimentieren und immer einen Ersatz oder fürs Vorhören von Flohmarktplatten eine einfach umzusteckende OM10 Nadel.
Habe jetzt aber im Forum gelesen die OM-Systeme währen allgemein müde und mehr für Klassik, der modernere OM-Super Träger noch mehr als OM ohne.

Bin jetzt absolut unsicher ob ich das richtige überlegt habe oder über 200€ ausgebe für „Na ja, so doll isses auch net“ Und was ist mit Geknister, vielleicht schieße ich mit Kanonen auf Spatzen und was einfaches währe besser für mich und mein Setup ?

Vielleicht hat jemand Tipps.
Also TA bis 250€, Musikrichtung: kaum Elektronik und wenig Klassik sondern mehr handgemacht Musik also Blues Rock (Funk)Jazz, Stimme - alles nicht so heftig (Sting, David Sanborn, Robert Cray, Tracy Chapmann auch mal Chilli-Peppers, ZZ-Top usw.

Setup: Thorens TD 318, Magnat RV1 Röhrenvollverstärker, alte fette JBL L80T Boxen mit neuer Sicke.
Das war viel, hoffe habe nix vergessen.
Grüsse an alle eifrigen
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 29. Jan 2010, 18:51
Hallo!

Esibt eine einfache Möglichkeit den Impedanzproblemen aus dem Weg zu gehen, du nutzt ein High-Output MC. Zwar hast du da nicht die hohe Ausgangsspannung von 4-5 Millivolt und bei den normalerweise abgegebenen 2 Volt wäre deine rauschende Phonostufe ein Störfaktor. Allerdings bist du mit der hohen Eingangsimpendanz deiner Vorsatufe vermutlich nicht besser mit einem MM bedient.

Du stehst gewisserrmaßen zwischen "Scylla und Charybdis", ich würde an deiner Stelle ohne Frage eher den erhöhten Rausch in Kauf nehmen anstatt die Klangverfälschung durch zu hohe Eingangsimpendanz.

Ein für den Tonarm und deine Musikrichtung geeignetes High-Output MC-System das allerdings etwas mehr als die 200 Euro kostet die du dir vorstellst wäre ein Goldring Eroica LX H (HX). Es passt im übrigen nicht nur gut zum Tonarm sondern hat auch mit seinen 2,5 Millivolt für ein High-Output System eine recht hohe Ausghangsspannung.

MFG Günther
bluesbass
Neuling
#3 erstellt: 31. Jan 2010, 01:13
Hallo Günther
Danke für den Tip,
der Goldring ist ja Preislich schon eine Klasse höher. Hat auch gute Kritiken. OK,. das mit dem Rauschen ist eigentlich nicht wirklich schlimm.
Wird erst bei Lautstärkepoti >75 % hörbar. In dieser Lautstärke werde ich wohl auch mit einem 2,5 V MC seltenst hören. Und wenn doch ist sicher jedes kleine Geknister lauter. Habe jetzt so 25-30% LS und das drückt schon gut, auch im Bauch.

Würde am TP 21 Arm auch optisch eine gute Figur machen.
Aber fast 300€ ...
Ist das System auch hörbar dem OM40 uberlegen ?
Könnte ja zur Verringerung der Kapazität könnte ich den PS erstmal mit einem Koax- oder Gitarrenkabel möglichst kurz an den Verstärker anschließen dann sollte es doch 350-400 mit Kabel sein. Die OM-Reihe verträgt doch bis 500 mH. Sollte dann doch gehen. Der OD 10 klingt doch ordentlich vieleicht mach ich mir auch zu viel Gedanken wegen der Kapazität.. Beim Soundvergleich CD - Vinyl ist Vinyl etwas fetter und Runder. Obs mit der Phonvorstufe oder Kapazität oder nur OM 10 zu tun Hat ? Bassschwäsche hat er nicht.
Deshalb dachte ich ja „bleibst dabei“

Oder auch erstmal nur eine OM 40 Nadel bei ebay und später ein OM 10 Super, dann hätte ich neueres Super System (wie ist eigentlich der Klangliche Unterschied zu OMnix, Preislich bei OM 10 zumindest ca. 30 € ? ) und noch ne OM 10 Ersatznadel.

Währe Preislich schon günstiger, oder passt das OM 40 nicht so zu Blues-Rock. Habe vorhin mal etwas smooth-Jazz gehört, ja Kontrabass konkreter, Drums Becken / Snare und Dynamik alles etwas mehr da fehlt schon was.

Kann da ein OM 40 funktionieren zum Glücklich sein oder klingt der Goldring deutlich mehr, – so dass ich für ewig glücklich werde - mmhh die Boxen habe ich auch schon über 20 Jahre Der Goldring Eroica würde am TP 21 Arm schon auch optisch eine gute Figur machen, beser als ne Concordenase und Klanglich ???

Gibts da einen Vergleich ??

Grüsse
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 31. Jan 2010, 18:12
Hallo!

Offen gesagt klingt auch das OM-System mit einer NADEL-40 schon sehr gut. Eine großartige Verbesserung in dieser Hinsicht stellt das Eroica nicht mehr dar. Aber dabei gehe ich von Idealen Verhältnissen bezüglich der Anpassung des Systems aus. Wie die Sache schlußendlich dann bei dir klingt kann ich nicht ganz sicher beurteilen.

Der etwas rundere und fettere Sound, ( böser gesagt undurchsichtiger und unpräziser) verschwindet mit einer besseren Nadel ohnehin zum größten Teil, er basiert hauptsächlich auf einer zwar ausreichenden aber noch nicht ganz präzisen Abtastung durch die einfache Abtastnadel. Je besser die Abtastung wird um so neutraler und unspektakulärer klingt eine Schallplatte. Zwar legen gute Schallplatten dabei gerade bei der Feindynamik dabei gehörig zu aber schlechte Aufnahmen und Pressungen werden im Gegenzug dabei auch teilweise unerträglich.

Ich würde trotz des höheren Preises und dem Nachteil daß du bei dem Eroica keine Nadel wechsel kannst und somit im Falle eines Defektes b.z.w. bei abgespielter Nadel gleich das gesamte System tauschen mußt zum Goldring greifen, damit ersparst du dir den Kabeltausch und hast gegenüber einem Magnetsystem ein wesentlich geringeres Eigenrauschen des Generators. Zudem ist die Anfälligkeit gegenüber Einsteuungen bei den High-Output Systemen geringer als bei Magnetsystemen.

Natürlich bin ich kein Gegner von Magnetsystemen oder der OM-Serien im besonderen aber bei deiner Konfiguration würde ich doch den möglichen Schwierigkeiten so weit wie möglich aus dem Weg gehen und das wäre für mich halt mit einem Griff zu einem High-Output getan.

MFG Günther
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