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Neuer Plattenspieler gesucht. Max. 1200 €

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klimmi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Mrz 2010, 15:54
Höre zur Zeit mit einem Linn Axis, Basik Tonarm und Ortofon Red. Frage mich seit geraumer Zeit, ob beim Bau von Laufwerken in den vergangenen 16 Jahren nicht grundlegende Fortschritte gemacht wurden, die den Kauf eines neuen Gerätes rechtfertigen. Die Alternative wäre, den Axis mit einem anderen System aufzuwerten. Würde mich über viele Meinungen und Ratschläge freuen.

Viele Grüße

Michael


[Beitrag von klimmi am 06. Mrz 2010, 21:53 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#2 erstellt: 05. Mrz 2010, 19:50
Nö, da gabs keine Fortschritte...die gabs in den letzten 30 Jahren nicht mehr. Schallplatte und die Plattenspieler selbst sind kein Massenprodukt mehr sondern eher was für Exzentriker. Deswegen lohnt sich das für die Hersteller nicht in der Hinsicht was zu optimieren. Zumal die Plattenspieler vor 30 Jahren schon ausgezeichnet waren und die Platte, also das Medium selbst, der begrenzende Faktor war. In der Hinsicht ruhen sich die Hersteller auf alten Lorbeeren aus, aber auf ganz alten wenn man mal schaut was da für Player produziert werden und was für Innovationen man früher machte. Ich denke da nur an die Player von Nakamichi die es ausglichen wenn eine Platte nicht hunderprozentig zentrisch war, also das Loch nicht genau mittig. Das produziert ja Schwankungen des Gleichlaufes, unabhängig von dem was der Teller und der Motor machen. Allerdings waren die damals recht teuer...

Wenn du was optimieren willst, dann kannst du das mit einem anderen Tonabnehmer probieren. Da wirst du mehr rausholen als durch ein neues Laufwerk. Potential wäre auch im Tonarm zu sehen, evt. einen mit dynamischer Auflagekraft. Das geht aber ins Geld...der hat den Vorteil das verwellte Platten keine Verzerrungen mehr produzieren oder gar die Nadel aus der Rille fliegt. Zudem braucht der Player nicht mehr hundertprozentig gerade zu stehen.

Prinzipiell halte ich nicht viel von den meisten modernen Plattenspielern. Entweder bekommt man so Brettspieler die überhaupt nicht entkoppelt sind und dadurch Trittschall übertragen, oder halt so große Bohrinseln. Es gibt viele Modelle von Braun, Thorens, Dual usw. die was hermachen, technisch durchdacht sind und im Endeffekt genauso gut sind. Man nehme nur mal den PS 500 von Braun, da ist das Subchassis mit Öldruckstoßdämpfern entkoppelt vom eigentlichen Chassis...


[Beitrag von germi1982 am 05. Mrz 2010, 19:54 bearbeitet]
klimmi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Mrz 2010, 15:12
Irgendwelche Vorschläge zu Systemen? Dachte selber an ein High-Out-Put MC-System.
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 06. Mrz 2010, 16:45
Ja, das wäre eine Alternative. Ist nur die Frage welches, was hörst du denn für Musik?

Ich hatte mal eine Zeit lang das DL-160 von Denon, war ich sehr zufrieden mit. Das Preis-/Leistungsverhältnis bei dem System ist gut, das System wird schon recht lange produziert, die Entwicklungskosten sind raus, deswegen können die das zu einem moderaten Preis anbieten.


[Beitrag von germi1982 am 06. Mrz 2010, 16:46 bearbeitet]
klimmi
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Mrz 2010, 18:51
An das System hatte ich u.a. auch gedacht, allein schon wegen des Preis-Leistungsverhältnisses. Zu 75 Prozent höre ich Jazz, gerne auch Vocal Jazz. Was ist von Dynavector zu halten?

Michael


[Beitrag von klimmi am 06. Mrz 2010, 18:51 bearbeitet]
cajun
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Mrz 2010, 19:13
Lieber klimmi,
nach ein paar tausend Euro "Lehrgeld" bin ich bei einer Kombination angekommen die nach:
- ca. 5 Laufwerken (Pioneer,Yamaha, Clearaudio,Thorens,...) und
- ca. 10-15 Tonabnehmern (Benz Ace, Ortofon No.2, Yamaha MC9,....
imho das mit Abstand beste darstellt was ich bisher gehört habe und genau dem Preislimit von 1200€ entspricht:
- JVC QL A75 für ca. 400€ --> ein Schmuckstück und dabei grundsolide
- Transfiruration Temper W (gebraucht) für ca. 800€ --> dieses Teil macht süchtig, ich mag keinen anderen TA mehr hören.

Fazit: ein hochwertiger direct drive aus der guten alten Zeit des Vinyl und ein (gebrauchter) top-class Tonabnehmer und die Luft nach oben wird beim Limit von 1200€ richtig eng.

Gruß
cajun
klimmi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Mrz 2010, 21:16
Hallo Cajun, dieses Laufwerk ist mir doch zu betagt. Dann würde ich eher einen Linn Sondek LP 12 vorziehen. Je länger ich nachdenke, desto symphatischer wird mir der Gedanke den Axis zu behalten und erst einmal "nur" in einen Tonabnehmer zu investieren.

Gruß Klimmi
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 06. Mrz 2010, 21:38
Hi, wenn Du ein Rondo Red deutlich toppen willst, dann musst Du schon ganz schön zulangen ...

Beste Grüße

Silberfux
klimmi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 06. Mrz 2010, 21:52
Hallo, ist kein Rondo Red. Heißt, glaube ich, Red 2m und kostet um die 80 Euro.

Klimmi
germi1982
Moderator
#10 erstellt: 07. Mrz 2010, 00:29
Das ist das Einstiegssystem der 2M-Reihe. Du kannst da auch die Nadeleinschübe der höheren Systeme dieser Baureihe einstecken und so das System aufwerten. Das ist so Ortofon-typisch, der Nadeleinschub macht hier den Unterschied, der eigentliche Systemkorpus ist der gleiche. Deswegen kosten die Ersatznadeln auch fast so viel wie die kompletten Systeme.

Und betagt oder nicht...mein Spieler ist Bj. 1975, ebenfalls Direktantrieb, und ich habe ein Audio Technica AT OC9 ML II montiert...das läuft einwandfrei, und passt perfekt zum Tonarm.

http://www.williamth...384-388_p4574_x2.htm

Plattenspieler mit Direktantrieb sind nahezu wartungsfrei, also da gibts keine Verschleißteile wie Riemen oder Reibräder oder sowas.

Ist übrigens ein Dual 701, also der erste Plattenspieler mit Direktantrieb von einem europäischen Hersteller, wurde vorgestellt 1973 auf der Hannover Messe, damaliger Neupreis mit Zarge, Haube und Ortofon M20 bzw. Shure V15 III lag bei um die 1000 Mark...das wären heute ca. 1600€ wenn man die Inflation berücksichtigt.


[Beitrag von germi1982 am 07. Mrz 2010, 00:48 bearbeitet]
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