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Thorens TD150 Gewichte und Fragen

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Autor
Beitrag
rorenoren
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 21. Mrz 2010, 11:46
Moin,

ich habe auf dem Flohmarkt einen Thorens TD150 MKII mit Ortofon MC20 MKII gekauft.
(60 Euro)



Er läuft rund und sehr leise, der Arm hat etwas Spiel, aber nicht dramatisch und es klingt sehr gut.

Leider ist das Gerät sonst in nicht so gutem Zustand und es fehlen Teile:

Das Reitergewicht zur Einstellung der Auflagekraft,

das Gewicht für das Antiskating, sowie der stehende Halter für den Faden.
(der am Arm ist vorhanden)



Ich habe jetzt provisorisch etwas gebaut, das auch funktioniert, aber nicht wirklich gut.
(mein selbstgebautes Reitergewicht (Schubladenknopf aus Zinkdruckguss mit 3mm Loch und seitlicher Bohrung inkl. Rändelschraube zur Fixierung) ist zu gross und zu schwer)



Ich wüsste nun gerne, was die beiden Gewichte wiegen und wie gross der Durchmesser des Reitergewichtes ist.
(evtl. noch das Material, Stahl?)


Mit meinem Gewicht stimmt die Unterteilung der Striche auf dem Ausleger nicht, ausserdem kommt es mit der Liftbank in Kollision.


Ich würde mich über Tipps freuen.

Gruss, Jens
andre11
Inventar
#2 erstellt: 22. Mrz 2010, 12:39
Hallo Jens!

Wäre hier nicht Joel (Violette) der ideale Ansprechpartner?
Ich meine, wenn einer Maße und verwendete Materialien kennt, dann doch er.

War nur ein kleiner Tipp, aber hoffentlich ein Schritt zum Ziel.


Gruß

André
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 22. Mrz 2010, 18:31
Hallo André,

danke für den Tip, den Joel hatte ich auch schon auf dem Zettel.

Ich schaue mal, wenn hier weiter nichts passiert, nerve ich ihn halt mal.

Gruss, Jens
andre11
Inventar
#4 erstellt: 22. Mrz 2010, 18:41
Hallo Jens!

Na, so richtig produktiv war der Hinweis ja nicht.
Ich denke, um ihn zu nerven muss man schon andere Geschütze auffahren .

Gruß

André
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Mrz 2010, 18:47
Moin André,

der Hinweis war in jedem Falle produktiv.

Wenn mal jemand später diesen Thread liest (vorausgesetzt, er kennt die Suchfunktion....), kann er davon profitieren.

Dass ich den Joel schon "kannte", konntest du ja nicht ahnen.

Ich will mit dem TD150 auch kein grosses Fass aufmachen, es sei denn, er erweist sich (mit anderem Arm vielleicht) als geeignet, meinem "Braunpolen" Paroli zu bieten.
(was ich fast nicht glaube, aber wer weiss)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 22. Mrz 2010, 20:06
Hallo!

@rorenoren

An deiner Stelle würde ich den Kugeltonarm runterschmeißen, dem TD-150 MKII ein neues Tonarmbrett, einen neuen Riemen und das Lagertunigs-Set von Joel spendieren.

Du hast hier immerhin den Urvater des Linn LP-12 vor dir.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#7 erstellt: 22. Mrz 2010, 21:14


An deiner Stelle würde ich den Kugeltonarm runterschmeißen, dem TD-150 MKII ein neues Tonarmbrett, einen neuen Riemen und das Lagertunigs-Set von Joel spendieren
und wie soll er dann Musik hören?
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 22. Mrz 2010, 21:28
Hallo!

@Jazzy

Selbstverständlich mit dem CDP!

Eigentlich dachte ich das nach rorenoren´s Post:



Ich will mit dem TD150 auch kein grosses Fass aufmachen, es sei denn, er erweist sich (mit anderem Arm vielleicht).....


Der Zusammenhang klar wäre, aber falls es soo mißverständlich rüberkommt: "Natürlich mit einen anderem Tonarm, dafür braucht es schließlich auch das neue Tonarmbrett."

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 22. Mrz 2010, 22:41
Moin Günther, Moin Sven,

Ich würde halt gern zuerst mal mit dem Kugelarm in mehr oder weniger originalem Umfeld hören.
(Gewicht/AS)

Nächste Station wäre, das MC20 am Braunpolen zu hören.

Wie gesagt, am Thorens Arm mangelt es ihm minimal an Bassfundament.
(vielleicht ist das aber die Ortofon- Abstimmung)

Ich habe das Ortofon am Thorens sowohl über die PCC189 MC Stufe (1kOhm), als auch über die Sony HA-T10 gehört.
(wobei Letztere besser passen sollten)

Klingt sehr ähnlich, nur die PCC189 rauscht etwas zu sehr.
(fällt eigentl. nur bei sehr guten/grundgeräuscharmen Platten auf)

Wenn der Braunpole damit (MC20) besser klarkommt, weiss ich noch nicht, was ich mache.

Der Thorens- Arm samt Brett (Plastik) lässt sich ja jederzeit wieder montieren.

Ein Brett könnte ich gerade eben noch basteln.

Evtl. für einen weiteren Unitra- Arm.
(habe noch 2 davon)

Dann gäbe es neben Brett3 noch den Polengermanen.
(etwas holpriger Name, mal sehen... Unithor?)

Zumindest ist der Antrieb leiser als der Originale bei meinen TD160 und 165 Special.
(die deshalb DC Motoren bekomme haben, auch nicht perfekt)

Wenn ich einen Arm montiere, muss der unbedingt einen SME Anschluss haben.
(zum Spielen)

Rega (RB300) und ähnliche, sonst infrage kommende Kandidaten fallen da heraus.
(zu teure sowieso)

Optisch wäre der SME 3009 SII imp. sicher schick, aber auch dem fehlt der SME Anschluss.
(feste Headshell)

Der würde eh nicht zum Ortofon passen, eher zum V15III.
(damit gefällt er mir sehr gut auf Brett2, auch wenn er nicht das Maß der Dinge ist)

Grundsätzlich nervt mich aber das Schaukelchassis schon wieder.
(wie damals bei TD160/165)

Trotzdem mag ich das TD150 Ding irgendwie.
(vielleicht weil´s so simpel ist)

Ich weiss noch nicht, es gibt so viele gute Sachen!

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 22. Mrz 2010, 23:06
Hallo!

Thornitra? Das klingt doch wie "Donnerhall"

Aus einem TD-150 Laufwerk läßt sich eine Menge machen, zum einen kann man eine ganze Kollektion Tonarmbretter mit unterschiedlichen Bohrungen für diverse Tonarme bereitstellen zum anderen ihn mit einer Motorregelung a´la Linn ausstatten. Die alte Thorens-Zarge ist ein sehr gutes Spielzeug.

Dem Kugel-Tonarm andererseits würde ich persönlich keine Träne nachweinen, der ist wirklich nur etwas für´s Auge.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Mrz 2010, 23:28
Moin Günther,

wirklich vertrauenerweckend ist die Kugel wirklich nicht.
(aber lustig)

So richtig schlimm finde ich ihn aber auch nicht.
(hatte schon üblere Sachen, Strathearn zum Beispiel)

Wahrscheinlich werde ich den TD150 so gut es geht "aufhübschen" und später mal weggeben.

Wie gesagt, das Schaukelchassis ist mir irgendwie zu "zappelig".
(beim Abspielen egal, aber beim Herumhantierern nervt es etwas)

Die Federn sind übrigens doch noch richtig eingestellt (und original verlackt)

Es lag das vom Vorgänger angebaute Cinchkabel im Weg.

Jetzt federt er schön kolbenförmig.
(und hört fast nicht wieder auf, Schaumstoff mal erneuern)

Ich habe so viele Dreher, die (fast) alle irgendwie Spass machen.

Aber vielleicht.......

Kommt bei mir immer auf die momentane Laune an.

Aber Thornitra hört sich auch gut an.
(Unithor Typ Thornitra MKII)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 23. Mrz 2010, 07:40
Hallo!

Interessant ist auch die Tellerlagerkonstruktion, hier ist eine Kugel verwendet worden, das war bei Thorens später nicht mehr üblich. Eine Lagerpolitur und ein Hartmetallsiegel von Joel nebst neuer Kugel macht hier einiges aus. Auch ein neuer Riemen ist kein Luxus.

In meinem Bekanntenkreis sind einige aufgefittete TD-150 MKII als Laufwerk tätig, allen gemeinsam ist eigentlich nur das Loch anstelle des Knopfes zur Liftbetätigung.

Der Rumpel und der Gleichlauf sind in mit der Joel-Variante erstaunlich gering, hier kann sich ein gut restaurierter TD-150 MKII durchaus mit heutigen riemengetriebenen Laufwerke der 1000 Euro-Klasse messen.

Beim Tonarm gibt es durch das Subchassis respektive durch die Originalfedern des Subchassis eine gewisse Einschränkung. Zu schwere Klötze a´la Dynavector dürfen es nicht sein. Eingige annährend stilechte Varianten mit SME-3009 Series II sind hier im Umlauf. Ansonsten die üblichen Varianten mit Rega oder Jelco-Tonarmen und ein ganz besonderes Exemplar mit einem Linn Ekos das vor einigen Jahren (2005) bei der örtlichen kleinen Linn-Fraktion für einigen Unmut und einige Aufregung gesorgt hatte. (Von dem weiß ich aber ehrlich gesagt nicht ob es überhaupt noch Existiert, den Besitzer habe ich seit längerer Zeit nicht mehr getroffen.

MFG Günther
Rillenohr
Inventar
#13 erstellt: 23. Mrz 2010, 11:06
Bei mir stehen zwei dieser Geräte. Sie sind mir ans Herz gewachsen.
Bei beiden habe ich noch die Kugelarme drauf. Es empfiehlt sich meistens eine Zerlegung. Oft sind die Metallstützen für die Gewichte locker (falls ja, am besten mit Epoxydharzkleber fixieren), das Basisrohr korrodiert, die Bohrungen für die Mini-Lagerspitzen in Mitleidenschaft gezogen. Alles schön säubern und neu ölen ist kein Fehler. Das Lagerspiel ist leicht justierbar.

Ich muss aber auch gestehen, dass mir schon seit längerem ein Arm-Projekt durch den Kopf geht. Die Teile liegen schon parat.

Da das Schwingchassis aus Blech gefertigt ist, punktgeschweißt, zeigt sich häufig ein gewisser Verzug. Manche Tonarmbretter kommen recht windschief daher. Das liegt dann gar nicht an den Federn, sondern Brett und Lagerachse stehen nicht senkrecht zueinander. Darauf würde ich auch mal einen Blick werfen. Komplett zerlegen und richten ist kein Problem.

Leider wurden bei den späteren Seriennummern die Tonarmbretter aus Kunststoff gefertigt. Die älteren haben noch Holzbretter.


[Beitrag von Rillenohr am 23. Mrz 2010, 13:29 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 23. Mrz 2010, 18:38
Moin,

meiner hat schon das Plastik"brett".

Den Arm zu zerlegen traue ich mir zu, etwas Spiel hat er ja.

Wahrscheinlich werde ich aber zunächst doch erstmal das MC20 an eine SME Headshell basteln.

Bin gespannt, ob es deutlich anders klingt.
(am Braunpolen oder an Brett3)

Da ich noch (fast) jede Menge Dreher habe, die ein schönes Laufwerk besitzen, muss sich der Thorens ganz schön anstrengen.

Wenn ich mich wirklich in den TD150 verlieben sollte, denke ich mir eine Möglichkeit aus, das komplette Tonarmbrett mitsamt Tonarm von oben auswechseln zu können.
(dann bekommt er das volle Joel- Programm)

Ich wüsste nur halt erstmal gerne, wieviel das Gewicht zur Auflagekrafteinstellung wiegt, um den Kugeligen richtig testen zu können.

Für das AS genügt mir ein gutes Foto.
(oder 2)

Gruss, Jens
Rillenohr
Inventar
#15 erstellt: 23. Mrz 2010, 19:04
Leider habe ich meine Geräte gerade nicht greifbar, da in anderer Wohnung befindlich. Erst am Wochenende wieder.
Wenn man mit Tonarmwaage justiert, muss das Gewicht der Kugel ja nicht unbedingt bekannt sein.
Auswendig weiß ich nur, dass ein Strich 0.5g entsprechen.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Mrz 2010, 21:51
Moin Rillenohr,

ich wollte damit nicht drängeln, nur erinnern.

Funktionieren tut´s so wie ich es jetzt gebaut habe.

Die Kugel hat halt 20mm Durchmesser, wahrscheinlich hat sie sonst ca 15 oder 13mm.

Wenn ich nach den Strichen einstelle, komme ich auf gut 3g bei 2g.
(mit der billigen Ortofon- Waage gemessen)

Da der Durchmesser der Kugel zu gross isst, kollidiert sie in dieser Stellung mit der Liftbank.

Deshalb ist das Hauptgewicht jetzt sehr weit hinten und das kleine Gewicht weiter vorne, so dass es passt.
(und die eff. Tonarmmasse höher ist)

AS höre ich eh nicht heraus, daher nicht so kritisch zum Testen.

Ich habe die Auflagekraft für das MC20 auf knapp unter 2g eingestellt.
(1,5-2g sollen es sein)

Es verzerrt nichts und die Höhen und Mitten sind sehr schön.

Wenn ich aus dem MC20 noch etwas mehr Bass herausbekommen könnte, liegt es unter meinen Lieblingssystemen auf Platz 2.
(evtl. sogar 1, wenn der Bass den des V15III erreicht und überhaupt....)

Ich bau´s gelegentlich mal um.

Im Moment steht der Thorens schon so da, als gehörte er da hin.

Frech, aber wer weiss...


Gruss, Jens


Edtit:

"gelegentlich" war eben.

Klingt im Grunde genauso am Braunpolen.

Im Vergleich mit dem V15III (Jico SAS) ist der Bass zurückhaltender und die Mitten und Höhen sind dadurch minimal ausgeprägter.

Dadurch wirkt das MC20 etwas "anspringender", aber das Shure klingt für mich realistischer.
(hängt aber sicher von der Platte ab, habe bisher nur meine "Referenz" Donny Hathaway "Live" und Spliff "Herzlichen Glückwunsch" getestet, es folgen sicher noch mehr )

Es nervt nichts, aber das Shure kommt meiner Anlage und meinem Geschmack etwas näher.
(meine LS betonen die Mitten etwas)

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 23. Mrz 2010, 23:08 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#17 erstellt: 24. Mrz 2010, 09:14
So, es war mir möglich, die Maße zu ermitteln:

Die Kugel für das Auflagegewicht hat 16 mm Durchmesser. Das Material dürfte Messing sein. Sie ist auf zwei Seiten etwas abgeflacht, nämlich in der Verschiebeachse. Dort misst sie 14,5 mm. Ich weiß nicht, ob man sich das vorstellen kann.

Das AS-Gewicht misst D6 x 6,7 mm und ist aus Messing, vernickelt.

Damit lassen sich die Gewichte in ausreichender Näherung bestimmen. Schwer zu berücksichtigen sind natürlich die Rändelschraube und die Bohrung im AS-Gewicht für den Faden.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 24. Mrz 2010, 10:40
Moin Rillenohr,

Super, vielen Dank!

Dann werde ich mal sehen, wo ich Material besorgen kann.
(billig!)

Ich denke, auf die paar Gramm der Schraube kommt es kaum an.
(meine ich allerdings aus Stahl, das muss ich dann entsprechend abziehen)

Gruss, Jens
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 30. Mrz 2010, 21:31
Moin,

ich nochmal!

Ich habe ganz in Rorenoren- Manier gehandelt:

AS Gewicht so gelassen, Auflage- Einstellgewicht neu gebaut.
(natürlich wieder nicht wirklich original....)

Das Einstellgewicht ist wieder ein Knopf vom Schweden (ike aaa).

Diesmal liebevoll 8- eckig gefeilt und dann mehr oder weniger rund.

Das Ganze in die Standbohrmaschine eingespannt und mit der Flex gequält.
(Fächerscheibe)

Dann mit Schleifpapier und den grossen Polierbock gegengehalten.

Entfettet und Sprühdose draufgehalten.
(Matt war leider aus)

Material: Zinkdruckguss(?), Durchmesser ca. 14-15mm, teilweise abgeflacht, hinten noch etwas vom "tulpenförmigen" Ansatz stehenlassen.

Das sieht jetzt so aus:



Ich habe zwar schon Tonarmbretter zusägen lassen, aber ich lasse ihn so.

Dieser Tonarm sieht einfach zu passend aus, als dass er irgendeinem besseren weichen dürfte.

Jetzt ist nur noch ein Ortofon FF15 irgendwas mit (sehr netter!) sphärischer Nachbaunadel dran, aber es klingt doch recht ordentlich.

Macht auf jeden Fall Spass.
(Im Moment mit Chi Coltrane)

Ach ja, Auflagegewicht nach Strichen auf dem Ausleger eingestellt (2g) stimmt fast exakt.
(ca 1,95g auf Ortofon- Billigwaage, klemmt nach Einsatz einer Feile kaum noch!)

Geht doch!

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 31. Mrz 2010, 07:03
Hallo!

@rorenoren

Ja, so kennt man dich wieder, Ich hätte natürlich keinen Stein auf dem anderen gelassen ung gleich den Tonarm ersetzt.

Wie schneidet er denn gegen die bekannten Brett 1 bis Brett...n ab?

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 31. Mrz 2010, 08:04
Moin Günther,

ich habe keinen direkten Vergleich mit den Brettern gemacht.

Nur am Braunpolen (hat den fast exakt gleichen Unitra- Arm wie Brett3) habe ich das MC20 auch noch gehört.

(an Brett2 macht es vermutlich wenig Sinn, da der SME S2 imp mit fester Headshell zu leicht sein dürfte, Brett1 hat noch den CEC BD2000 Tonarm, der eh nicht viel taugt)

Klangunterschiede, die ich wirklich nachvollziehen könnte, gab es nicht.

Der Thorens ist aber dank des Subchassis sehr viel weniger Trittschallempfindlich.
(bei meinem Wandregal nicht so wichtig)

Das FFirgendwas System hat auf jeden Fall schon mal mehr Bass als das MC20, klingt aber lange nicht so fein.
(ist ja klar)

Der Thorens Arm ist schon eine komische Konstruktion, macht aber eben viel vom Charme des Drehers aus.


Da ich noch einen verhunzten TD165 Special habe, käme der für eine Tonarmtransplantation eher infrage.

Da habe ich nämlich vor langer Zeit mal ein SME- kompatibles Tonarmrohr über das originale gestülpt.
(sieht furchtbar aus, geht aber gut)

Da müsste ich motormässig aber auch etwas tun.
(hat jetzt DC Motor, der leider in das System einstreut)

Aber im Grunde habe ich sowieso schon viel zu viel Zeug......

Den TD150 würde ich aber auf jeden Fall wieder kaufen.

Das Ding ist so simpel, dass es schon wieder genial ist.

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 31. Mrz 2010, 09:32
Hallo!

Deswegen zuckt es mir ja immer in den Fingern die alte Kiste zu erwerben und aufzubrezeln (rückbaubar natürlich) wenn er mir mal wieder übere den Weg läuft. Nur geht es mir eben wie dir auch, ich besitze mittlerweile viel-zuviel von den ganzen Zeug.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 31. Mrz 2010, 10:07
Moin Günther,

wobei du richtig schöne Sachen hast!

Mir widerstrebt es (bisher), so "richtig viel" Geld auszugeben, nur um noch ein Fitzelchen mehr aus den wenigen, wirklich gut aufgenommenen (erhaltenen) Platten herauszukitzeln.

Für mich ist Brett2 mit dem SME und dem, V15III schon sehr schön, der Braunpole nicht zu vergessen.
(Brett2=Technics SL-D2 Antrieb)

Auch der Dual 704 macht richtig Spass mit dem V15.

Das MC20 ist leider wegen des etwas zurückhaltenden Tiefonbereichs nicht ganz mein Fall, sonst sehr schön.
(habe keine Klangregler)

Da ist das V15III wuchtiger und im Hochton fast ebensogut.
(wenn auch minimal zurückhaltender)

Vielleicht muss das MC20 an noch schwerere Arme, oder es ist die Ortofon- Abstimmung.
(oder meine MC Übertrager Sony HA-T10, sowie die PCC189 MC- Vorst.)

Egal, ich werde noch viel Zeugs anschleppen und ausprobieren.

Es ist ja immer wieder etwas nettes dabei, und weggeben kann ich den Kram immer noch.
(irgendwann mal.......)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 31. Mrz 2010, 14:52
Hallo!

Einen schweren Tonarm brauchst du für das MC-20 eigentlich nicht, das ist schon selbst ein richtig schwerer Brocken mit seinen 10 Gramm. Ideal läuft das eigentlich mit einem 12 Gramm-Tonarm. Die Variante MC-20S hatte ich recht lange im Ekos, allerdings ist das eine ziemliche Fummelei bei der kurzen Headshell und dem langen Systemkorpus.

Das Ortofon war eines meiner Lieblingssysteme dem ich immer noch nachjammere, zwar habe ich mir als Ersatz ein Rondo-bronze gegönnt das ist auch sehr gut aber das ist einfach nicht das gleiche.

Dem recht schweren Prügel von Kugeltonarm würde ein DL-103 eventuell gut stehen, ich denke auch das bei der Lagerkonstruktion eine Rundnadel günstig wäre.

MFG Günther
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