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Suche Nadel für Reloop RP1010pro

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Beitrag
TDurden69
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jun 2010, 09:41
Moin,

wo bekomme ich eine vernünftige Ersatznadel für o. g. Player her? Ich suche was mit möglichst sauberer Höhen- und Tiefenwiedergabe; der Player wird nicht für Bummbumm-Musik verwendet (obwohl er ja offensichtlich dafür konzipiert ist).

Gruß,
TD
MaxG
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 02. Jun 2010, 09:53
Der RP1010 Pro wird ohne Tonabnehmer geliefert. Du müsstest uns also sagen welcher Tonabnehmer installiert ist, am vernünftigen ist immer die Originalnadel, bei machen Systemen, z.B. Ortofon OM oder Ortofon 2M kann man verschiedene Nadeln verschiedener Qualität istallieren.

An diesen Plattespieler sind Ortofon Concorde oder Ortofon Pro S Systeme relativ beliebt, da er für den DJ-Einsatz konzepiert wurde.

Zum Musikhören in guter Qualität empfehlen sich aber eher andere Systeme.

Oder meintest du ein komplettes System (da du über Klangeigenschaften geschrieben hast) also einen kompletten Tonabnehmer (Also das Teil das am Tonarm direkt hängt oder auch unter einem Träger ("Headshell") montiert ist)?


[Beitrag von MaxG am 02. Jun 2010, 09:57 bearbeitet]
TDurden69
Stammgast
#3 erstellt: 02. Jun 2010, 10:40
Habe den Player seinerzeit mit einem AudioTechnica-System (Modell unbekannt; weisses Gehäuse) übernommen. Ist mittlerweile aber auch zu `ner besseren Reissnadel verkommen.

Hoffe, das hilft.
MaxG
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Jun 2010, 11:27
Die meisten Audio Technica Systeme haben einen Metallkörper mit einem farbigen Nadeltäger

Als Modell mit einem weißen Nadelträger fällt mir da das ATN-1 ein.

Ist wirklich kein Modell erkennbar? Vielleicht zwischen den Schraubbefenstigungen, also wenn man es abschraubt oben?

Willst du jetzt nur die Nadel austauschen oder ein neues System? Warst du mit diesem System bisher zufrieden? Da es sich vermutlich um ein nicht sehr teures System handelt wäre durchaus ein Austausch gegen ein anderes System denkbar, eine Ersatznadel kostet nämlich oft so viel wie das ganz System. Erst ein mal müsste man wissen wie viel du ausgeben willst wenn du ein neues System kauft. Die klanglichen Vorzüge, die du ja selbst schon genannt hast sind natürlich bei teuereren Systemen meistens größer.
TDurden69
Stammgast
#5 erstellt: 02. Jun 2010, 11:40
Ich werde das System Sonntagabend abschrauben und hoffe, dann auch eine Modell-Bezeichnung durchgeben zu können.

Schätze mal, ein Systemtausch wäre zum einen die günstigere und zum anderen die unaufwendigste Lösung, oder? Ob ich mit dem bisherigen System zufrieden war...schwer zu sagen; ich habe das System ja noch nie getauscht. Von AudioTechnica scheint man hier ja auch nicht sonderlich viel zu halten. Es scheint also offensichtlich Besseres zu geben.
Als Schmerzgrenze würde ich allerdings ca. € 50,- ansetzen.
MaxG
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 02. Jun 2010, 13:56
Ein Systemtausch ist zumindest nicht wirklich viel teurer als eine neue Nadel, außer man will ein besseres System.

Der Systemtausch ist nich unbedingt einfacher, die Nadel ist einfach gesteckt aber ein neues System muss man neu justieren. Bei den meisten Plattenspielern, auch bei deinem Reloop mit SME Headshell, kann man aber nur den Überhand einstellen, das heißt du musst mit einer Schablone einfach den Überhang ermitteln, also die Position an der du das System am Träger ("Headshell") befestigst. Entsprechende Schablonen findest du hier

http://www.vonolabs....enspieler/index.html

Im Bereich bis 50 Euro ist das Audio Technica AT95 sehr beliebt. Auch hier im Forum gibt es einige die auf dieses System schwören. Klar gibt es auch einige die besseres gewohnt sind und es wie du selbst schon bemerkt hast zumindest die günstigeren Autio Technica Systeme nicht so gerne mögen

http://www.plattenna...casysteme/at95e.html

kostet c.a. 30-45 Euro

Auch ein Klassiker ist das Ortofon OM 10, diese kann man soar durch austausch der Nadel aufwerten, also mit einer besseren Nadel besser klingen lassen

http://www.plattenna...e/ortofon/omb10.html

kostet c.a. 35-40 Euro

Das Nagaoka MM 321 BE bewegt sich auch um die 40 Euro und wird für diesen Preis oft gelobt

http://www.williamth...bnehmer_p5720_x2.htm

Eine Klasse über dem AT95 befindet sich das AT110 für 50 Euro

http://www.williamth...bnehmer_p4582_x2.htm

Du findest zu diesen Systemen viele Meinungen in verschiedenen Threads hier. Sie sind aber trotzdem alle 3 ihr Geld wert, beschreibungen des Klanges gibts viele, aber es muss dir gefallen. Falsch machen kannst du aber trotzdem nicht viel, ist ja jetzt auch kein wahnsinnig teures dabei.
TDurden69
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jun 2010, 07:54

MaxG schrieb:
...die Nadel ist einfach gesteckt...


Klingt simpel, aber muss man die dann nicht auch justieren, um Schrägstellung zu vermeiden? Ich stell mir einen Nadeltausch wesentlich komplizierter vor, da man hier vermutlich mehr kaputtmachen kann als bei einem Systemwechsel.

Habe gestern mein System vom Headshell entfernt. Ausser dem Hinweis, dass es in Japan hergestellt wurde, gibt es keinerlei Angaben. Werde mich mal durch Deine Empfehlungen durcharbeiten und dann Bericht erstatten.

Eine kleine Klangverbesserung konnte ich übrigens selbst herbeiführen, indem ich das Antiskating auf 0 gesetzt und das Auflagegewicht reduziert habe. Bringt mir allerdings nur was bei neuen Platten.
Radiologe
Inventar
#8 erstellt: 07. Jun 2010, 12:57

TDurden69 schrieb:

MaxG schrieb:
...die Nadel ist einfach gesteckt...


1. Klingt simpel, aber muss man die dann nicht auch justieren, um Schrägstellung zu vermeiden?

2. Eine kleine Klangverbesserung konnte ich übrigens selbst herbeiführen, indem ich das Antiskating auf 0 gesetzt und das Auflagegewicht reduziert habe. Bringt mir allerdings nur was bei neuen Platten.


Hallo,
zu 1.
nein eine Nadel muss nicht justiert werden.Ich vermute,du denkst,man müsste die Nadel selbst herausziehen??Dem ist aber keineswegs so.Der Nadelträger(bei dir Weiß) wird komplett vom System abgezogen.
Wie das geht weiß ich bei diesem System aber nicht.Ich vermute,man fasst rechts und links des weißen Nadelträgers mit Daumen und Zeigefinger und zieht schräg nach unten.

zu 2.
Vermutlich ist das Auflagegwicht viel zu hoch eingestellt.Wie hoch ist es denn derzeit?Weißt du denn überhaupt wie man das Auflagegewicht mit der Skala richtig einstellt(Sichwort "Tonarm ausbalancieren")
Antiskating sollte in etwa den Wert des Auflagegewichts entsprechen.Dabei ist natürlich zu beachten,dass der Plattenspieler auch absolut waagerecht steht.

Gruß Markus
TDurden69
Stammgast
#9 erstellt: 07. Jun 2010, 18:06
Ich danke Euch für die Hinweise; aber ich habe noch immer nur einen Reloop. Bevor ich mich mit Dingen wie Tonarmbalance beschäftige, versuch ich`s erstmal mit nem Nadel- bzw. Systemwechsel...oder zu Weihnachten mit `nem anderen Plattenspieler.
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 07. Jun 2010, 18:29
Hallo,

die richtige Tonarmbalance ist eine simple Grundeinstellung, die bei jedem Plattenspieler nötig und essentiell wichtig ist. Übrigens auch bei einem neuen Plattenspieler oder neuen System.

Wenn du dich mit Plattenspielern beschäftigst, musst du solche Handgriffe drauf haben bzw. erlernen. Hast du keine Lust dazu, dann Finger weg vom Plattenspieler.

Solche Sachen, Auflagekraft und Antiskating einstellen, sind die einfachsten und zugleich wichtigsten Dinge und normalerweise auch in der Anleitung des Plattenspielers beschrieben
Wenn das nicht passt, ist's Essig mit einer ordentlichen Abtastung.


Gruß
Benjamin
Radiologe
Inventar
#11 erstellt: 07. Jun 2010, 19:13

TDurden69 schrieb:
Bevor ich mich mit Dingen wie Tonarmbalance beschäftige, versuch ich`s erstmal mit nem Nadel- bzw. Systemwechsel...oder zu Weihnachten mit `nem anderen Plattenspieler. ;)


Hallo,
du hast da nicht unbedingt das richtige Verständnis.Ich wollte dich mit meiner Anmerkung keinesfalls mit unnötigen Dingen belasten,sondern dazu beitragen deinen Plattenspieler richtig einzustellen.
Wie schon von Benjamin gesagt ist die richtige justierung das A und O bei einem Plattenspieler.Dabei spielt es keine Rolle ob das System und/oder der Plattenspieler hochwertig ist oder nicht.Du machst dir lediglich deine Platten kaputt wenn grundlegende Parameter nicht korrekt eingestellt sind.Ausserdem klingt es nicht optimal.

Bevor du also weitere Nadeln und Platten mit flaschen Einstellungen quälst,solltest du dir vielleicht doch mal weiter oben genanntes durch den Kopf gehen lassen.

Gruß Markus
TDurden69
Stammgast
#12 erstellt: 08. Jun 2010, 07:18
Hallo zusammen,

alle Ratschläge haben sicherlich ihre Berechtigung.

Aber: was bringt mir ein ausbalancierter Tonarm, wenn ich sowohl neue Platten, als auch alte, relativ kratzige Scheiben laufen lasse? Bei neuen Platten habe ich sicher einen Mehrwert; aber bei älteren Teilen rutscht mir doch der Arm dann von rechts nach links durch. Hier gehts nur mit mehr Auflagedruck. Und der Anteil älterer Scheiben ist einfach wesentlich höher als der der Neuware.

Gruß,
TD
Bepone
Inventar
#13 erstellt: 08. Jun 2010, 07:47
Hallo,

bitte über die Begrifflichkeiten informieren.

Ein ausbalancierter Tonarm ist nötig, um die korrekte Auflagekraft an der Skala des Gegengewichtes überhaupt erst einzustellen. Ansonsten stellst du irgendwas ein, nur nicht das, was die Skala anzeigt.

Die Auflagekraft ist dann für alle Platten gleich.


Gruß
Benjamin
Radiologe
Inventar
#14 erstellt: 08. Jun 2010, 11:38

TDurden69 schrieb:


Aber: was bringt mir ein ausbalancierter Tonarm, wenn ich sowohl neue Platten, als auch alte, relativ kratzige Scheiben laufen lasse? Bei neuen Platten habe ich sicher einen Mehrwert; aber bei älteren Teilen rutscht mir doch der Arm dann von rechts nach links durch. Hier gehts nur mit mehr Auflagedruck. Und der Anteil älterer Scheiben ist einfach wesentlich höher als der der Neuware.

Gruß,
TD


Du scheinst nicht zu verstehe um was es geht.Solange das so bleibt nützt es nichts hier weiter darauf ein zu gehen.
Bitte informiere dich über Standarteinstellungen eines Plattenspielers.
Solange du das nicht tust wirst du alle Ratschläge weiterhin in Frage stellen.
Es ist nicht meine/unsere Aufgabe dich immer auf´s neue von deiner falschen Denkweise in die Realität zurück zu holen

Gruß Markus
TDurden69
Stammgast
#15 erstellt: 08. Jun 2010, 12:45
Entschuldigt bitte meine Unwissenheit. Meinen letzten Plattenspieler habe ich 1987 entsorgt. Damals lautete die Devise noch "wenn die Nadel hüft, ein 10Pfennig-Stück aufs Headshell legen".
Ich würde mich ja gerne über die Standardeinstellungen meines Spielers informieren; aber der RP1010pro scheint nicht allzu verbreitet zu sein. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein DJ mir dazu was sinnvolles beibringen kann. Zudem habe ich das Gerät ohne BDA übernommen; und im WWW habe ich auch nichts hierzu gefunden.

Ich werd`s heute abend erst einmal analog zu dieser Anleitung probieren. Anschliessend werd ich dann nach dieser gewissen Schablone zur Systemausrichtung suchen. Wer weiss...vielleicht benötige ich gar keine neue Nadel.

Für Gegenvorschläge bin ich übrigens offener, als Ihr denkt.
TDurden69
Stammgast
#16 erstellt: 08. Jun 2010, 12:52
Eine Frage hätte ich aber noch, falls sämtliche Einstellmaßnahmen fehlschlagen:


MaxG schrieb:
Oder meintest du ein komplettes System (da du über Klangeigenschaften geschrieben hast) also einen kompletten Tonabnehmer (Also das Teil das am Tonarm direkt hängt oder auch unter einem Träger ("Headshell") montiert ist)?


Für mich als Laien stellt das reine (nadellose) System nur eine Art Nadelhalterung dar. Hat der Austausch eines Systems bei gleicher Nadel einen so entscheidenen Einfluss auf den Klang?
Radiologe
Inventar
#17 erstellt: 08. Jun 2010, 20:44
Hallo,
du kannst in etwa nach der Anleitung gehen.

Das Gegengewicht ganz hinten am Arm so lange hin und her drehen bis der Arm von allein in der Schwebe beleibt.
Bei der Aktion natürlich darauf achten dass die Nadel nicht durch anstoßen am Teller abbricht.Also vorsichtg vorgehen und nicht vergessen Antiskating auf 0 Stellen.

Wenn der Arm schwebt bedeutet dies 0 Gramm Auflagegewicht.
Folglich wird der Schwarze Skalenring,und nur dieser,am Gegengewicht so gedreht,dass die 0 nach oben zeigt (12 Uhr Stellung)
Danach nochmal kontrollieren ob der Tonarm weiterhin schwebt.

Danach dreht man das Gegengewicht gegen den Uhrzeigersinn bis die Empfohlene Auflagekraft für das System erreicht ist.Diesen Wert liefert der Hersteller des Systems.
Würde das System mit 2Gramm empfohlen sein,dann dreht man die Skala so lange gegen den Uhrzeigersinn bis die 2 auf 12Uhr steht.

Kauft man später einmal ein neues anderes System,dann ist diese Prozedur von beginn an komplett zu wiederholen,denn die Systeme selbst sind unterschiedlich schwer.

Gruß Markus
TDurden69
Stammgast
#18 erstellt: 09. Jun 2010, 04:06
Melde Vollzug. Hab alles wie beschrieben erledigt; nur mit dem empfohlenen Auflagegewicht war`s Essig. Aber die Nadel furcht auf jeden Fall schonmal nicht mehr durch die Rille.
Radiologe
Inventar
#19 erstellt: 09. Jun 2010, 07:22
Hallo,
warum hat es mit der Empfohlenen Auflagekraft nicht geklappt?
Handelt es sich um dieses System? http://www.recordcas...gle&PID=Froogle&ls=d

Falls ja,dann stelle ruhig den höchsten Wert ein,also rund 3 Gramm.
Wenn es damit nicht läuft ist die Nadel stark beschädigt.Sie wird dir deine Platten so vermutlich regelrecht zerfräsen.

Gruß Markus
TDurden69
Stammgast
#20 erstellt: 09. Jun 2010, 07:50
Es sieht zumindest wie das bei mir installierte System aus. Allerdings steht keine Modellbezeichnung drauf; daher kann ich da nur mutmaßen.

Die Auflagekraft liegt aktuell bei 2 Gramm. Werde aber vielleicht noch ein wenig drauflegen müssen.
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