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Braun PS 350

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ncsonicx0
Stammgast
#1 erstellt: 08. Mrz 2004, 22:38
Hallo Liebe Forumianer !
Ich habe hier ein kleines Problem, bei dem ich nicht weiterkomme :
Die Sache ist die, ich besitze seit heute einen Braun PS 350 (Bj. 73), dessen Reibrad/Riemenkombinationsantrieb
nicht anläuft, wie er sollte : Der Motor scheint durchzurutschen wie ein Akkuschrauber, dadurch dreht sich der Teller nur
mit ca. 10 Upm. Reibrad ist definitiv in Ordnung. Ohne Riemen auf der Achse, läuft der Motor völlig ruhig.
Weiß jemand eine Lösung ?
Peter_Wind
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2004, 23:02
Hallo, damit

dessen Reibrad/Riemenkombinationsantrieb
kann ich Moment nichts anfangen. Obwohl ich das (Alter) kenne sollte. Was meinst du mit "Reibrad/Riemenkombinationsantrieb". Weil ich kenne beides aber nicht in Kombination - ich kann ja auch nicht alles kennen.
Wie habe ich das zu verstehen?
ncsonicx0
Stammgast
#3 erstellt: 08. Mrz 2004, 23:10
Hallo Peter !
Der Motor treibt mit einem Riemen eine weitere Achse an, die 2 verschiedene Durchmesser besitzt, oben dünn für 45 Upm und unten dick für 33 Upm. An diese Achse drückt das Reibrad, wenn man den Plattenspieler einschaltet. Gleichzeitig drückt das Rad dabei auch an die Innenflanke des Plattentellers, zur Übertragung der Drehung. Das Problem ist nur, das der Motor, wenn man den Plattenspieler einschaltet, rattert, als ob er durchdrehen würde.
uglyripper
Stammgast
#4 erstellt: 09. Mrz 2004, 00:42
Hallo,
Könnte es am Riemen liegen? Vielleicht müßte der mal ersetzt werden, ist ausgeleiert und rutscht durch. Dann könntest Du noch die Welle, die vom Reibrad angetrieben wird mit Alcohol reinigen - möglichst nicht das Reibrad selbst.
Reibrad/Riemen Antrieb hat übrigens auch der gerühmte Thorens TD124 und der Braun PS500...
Gruß uglyripper
Peter_Wind
Inventar
#5 erstellt: 09. Mrz 2004, 08:04
@ncsonicx0

Auweia. Ja ich kenne ich diese Antriebsvariante hatte selbst mal einen Plattenspieler damit.
Vorausgesetzt der Motor läuft richtig liegt es m.E. am Treibriemen (wurde schon genannt). Die Elastizät lässt mit diesem Alter nach. Problem wird wohl sein einen Treibriemen mit dem gleichen Durchmesser zu finden.

Es kann aber auch an dem "Reibrad" liegen. Erste Hilfe - Reinigen der Antriebswelle mit Alkohol- auch schon erwähnt. Notoperation: mit sehr feinem Schmirgelpapier 400er - 500er Körnung das "Reibrad" bearbeiten. Das muss aber wirklich vorsichtig und gleichmäßig gemacht werden. Am besten Plattenspieler starten 45 UPM und ganz sanft - also ohne starken Druck - an das "Reib-/Antribsrad" halten. Das war einmal eine Notoperation von mir. Dies ist aber nicht ohne Risiko, da du dir auch eine Unwucht einschleifen kannst. Dies sollte jemand mit einem "feinem Händchen" machen.
ncsonicx0
Stammgast
#6 erstellt: 09. Mrz 2004, 16:32
Also, erst einmal danke für die schnelle Antwort.
Meiner Meinung nach rutscht nicht der Riemen, sondern
die Motorachse selbst, ich dachte erst der Aufsatz für
den Riemen wäre vielleicht nicht richtig festgeschraubt,
aber er war fest und drehte nicht durch. Übrigens : die
Achse rattert auch, wenn man im ausgeschalteten Zustand den
Motor dreht. Kann es sein, dass der Motor defekt ist ?


[Beitrag von ncsonicx0 am 09. Mrz 2004, 16:33 bearbeitet]
Arminschen
Stammgast
#7 erstellt: 09. Mrz 2004, 17:07
Hallo!

Kombinierter Reibrad-Riemenantrieb auch bei Thorens TD 124
und Garrad 301/401 zu finden. Holger müßte da was wissen!

Das Rattern/Ruckeln ist wahrscheilich nur das Polruckeln des Motors, falls man nix rattern hört.
(Wobei Rattern = Hörbar, ruckeln Spürbar)
Rutscht vielleicht der Riemen übers Pulley, weil irgendein Lager (Plattenteller, Reibradlager) schwergängig ist.
Wenn der Riemen glänzt ist er zu glatt um die Kraft zu übertragen. Kurzfristig hilft da Glasreiniger.

Arminschen


[Beitrag von Arminschen am 09. Mrz 2004, 17:10 bearbeitet]
ncsonicx0
Stammgast
#8 erstellt: 09. Mrz 2004, 17:26
Hat der Motor vielleicht sowas wie eine Drehmomentsteuerung, der Motor dreht nämlich weiter, auch wenn ich die Achse festhalte.
ncsonicx0
Stammgast
#9 erstellt: 09. Mrz 2004, 18:48
Der Riemen ist in gutem Zustand, ist nicht brüchig oder glänzend. Wellen habe ich mit Alkohol gereinigt, zeigte keine Wirkung.
zoz
Neuling
#10 erstellt: 29. Dez 2007, 01:24
Habe genau das selbe Problem, der Riemen und die Triebscheibe ist m.M. nach aber nicht die Ursache. Gab es dafür damals noch eine Lösung???


[Beitrag von zoz am 29. Dez 2007, 01:25 bearbeitet]
.fF
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Dez 2007, 10:46
Ich hatte gerade dieses Problem bei einem Braun PS420. Auch bei diesem wird das Drehmoment zuerst über ein Reibrad und anschließend über einen Riemen weitergegeben. Störende Motorgeräusche sind ebenfalls vorhanden. Ein neuer Riemen brachte deutliche Besserung beim Antrieb, die Geräusche (Lager?) sind weiterhin hörbar.
Die beiden Probleme müssen also nicht zwingend miteinander zu tun haben. Werde mir den Antrieb nach den Feiertagen mal vornehmen und meine Erkenntnisse hier posten.

Viele Grüße,
Wolfgang
zoz
Neuling
#12 erstellt: 20. Jan 2008, 00:50
Hallo Wolgang!

Haben sich Erkenntnisse ergeben?

Viele Grüße!
doc_barni
Inventar
#13 erstellt: 20. Jan 2008, 21:25
hallo,
.fF schrieb


Störende Motorgeräusche sind ebenfalls vorhanden.


habe auch einen ps 420 hier, der geräusche machte...

Ursache hier:

muss wohl beim transport geschehen sein...

die kupferscheibe, die mittles wirbelstronbremse zur drehzahlregulierung dient war vertikal verschoben und schliff nun ( manchmal) am zugehörigen magneten,konnte nach lösen der madenschraube mit einem schraubendreher wieder in position gebracht werden, und gut war es.....


liebe grüsse vom
doc_barni
.fF
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Jan 2008, 19:17

zoz schrieb:
Hallo Wolgang!

Haben sich Erkenntnisse ergeben?

Viele Grüße!


Leider nicht. Ich hab zur Zeit viel um die Ohren und meinen Eltern, denen das Gerät gehört, stören sich nicht an den Geräuschen. Daher wurde das Basteln auf unbestimmte Zeit verschoben.

Wenn ich wieder etwas Luft habe, werde ich mir doc_barnis Tipp mal zu Gemüte führen.

Viele Grüße,
Wolfgang
paulemax
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Feb 2008, 00:24
Hallo an alle, die das gleiche Problem mit den alten Brauns haben.
Vor ein paar Tagen hatte ich hier einen PS 350 mit genau diesen Merkwürdigkeiten auf dem Tisch: Der Motor lief zwar, trieb aber den Teller nicht an, Riemen und Treibrad schienen in Ordnung zu sein.
Gut, ich habe den Motor ausgebaut und zerlegt, dabei kam folgendes raus:
1. Der Motor


2. Das ist der Motor ohne die Aufhängung (bitte merken, oder fotografieren wie die Federn eingehängt sind)


3. Der Motor zerlegt

In der Mitte sieht man den Rotor und die Achse.

4. Das Problem und die Lösung



Links im Bild sieht man den magnetischen Rotor, rechts die Achse mit dem Plastikmantel. In der Mitte befindet sich das untere ABGERISSENE Teil des Plastikmantels.
Ein wenig 2-Komponentenkleber (vorher entfetten) hat diesem schönen Plattendreher wieder neues Leben eingehaucht.

PS:
Neulich in der Bucht einen PS 450 der mit den gleichen Symptomen als defekt angeboten wurde für 20 Euro erstanden.
Er dreht wieder.
audio_308
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 08. Feb 2008, 19:41
hallo...das scheint ein allgemeines Problem zu sein.

Die HiFi Anlagen Braun audio 308 oder 400 haben auch einen PS 350 Plattenspieler.
Zwischenzeitlich habe ich drei dieser Plattenspieler hier, die alle ein schnarrendes Geräusch - vom Antrieb her - machen.
Das Antriebsrad lässt den Riemen drehen, jedoch ist es als ob ein elektrischer Schraubendreher die Schraube nicht richtig fasst und teilweise durchdreht.

Das muss etwas mit der Motorachse zu tun haben, weil der Antriebsriemen o.k. ist. Bei einem Gerät ist zusätzlich ein Schleifgeräusch durch das Gummiantriebsrad zu hören, das den schweren Plattenteller antreibt.

Muss ich den den Motor ausbauen??? Wenn das nur gut geht :?.
Auf jeden Fall vielen Dank für die Erklärungen und die Fotos, das ist ganz toll demonstriert worden!
paulemax
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Feb 2008, 00:14
Hallo audio_308,

ja, es stimmt, dass es wohl ein allgemeines Problem bei diesen alten Drehern ist. Immer wieder sieht man in der Bucht einige von denen, die mehr oder weniger ehrlich mit den bekannten Symptomen angeboten werden.
Zum Motorausbau: Es sind nur zwei Schrauben, die du lösen musst, dann hast du den Motor in der Hand. Zerlegen geht auch relativ problemlos. Du brauchst nur einen Schraubenzieher mit breiter Klinge und etwas Fingerspitzengefühl. Denke einfach daran, dass du nichts kaputt machen kannst, weil der Motor ja eh hinüber ist...
Nur bei den Federn, in die der Motor aufgehängt ist, solltest du dir genau merken oder fotografieren, wie sie eingehängt sind, sonst wird das beim Einbauen ein Ratespiel.
Viel Erfolg dabei und berichte mal, wie es gelaufen ist.
Gruß, Klausjavascript:insert(' ','')
javascript:insert(' ','')
paulemax
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 09. Feb 2008, 00:18
ÖH, das mit dem Smilie hat nicht funktioniert...

Ich wollte sagen:
Gruß, Klaus (ohne javascript)
audio_308
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Feb 2008, 13:26
hallo...werde mich mal dranmachen. Also mit der breiten Klinge an der "Naht" aufsprengen und dann...
schaun mehr mal ob das klappt.

Vielen Dank für die Antwort

viele Grüße
Ludger
audio_308
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 09. Feb 2008, 18:43
hallo...der Antriebsmotor kommt von der schweizer Firma Saia-Burgess, die heute noch solche Motoren anbietet.
(Typ AMY 9 - Z 9/6 110 V 50 Hz 742 steht drauf)

Ich denke, dass die beiden Teile durch Drehen - allerdings mit Spezialwerkzeug - voneinander getrennt werden könnten.

Jedenfalls ist es mrt bis jetzt noch nicht gelungen den
Motor zu öffnen, weil ich rohe Gewalt nicht einsetzen möchte.

Versuche es morgen noch einmal.

Viele Grüße
Ludger
paulemax
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 09. Feb 2008, 23:20
Hallo Ludger,

wie ich schon schrieb, brauchst du etwas "Fingerspitzengefühl", rohe Gewalt ist fehl am Platz...
Die Klinge des Schraubendrehers abwechselnd links und rechts dort ansetzen, wo die die Kabel in den Motor gehen. Leicht hebeln und das Gehäuse öffnet sich.
Ein Spezialwerkzeug braucht man definitiv nicht und durch Drehen bekommt man das Ding schon gar nicht auf.

Viel Erfolg und Gruß,
Klaus
audio_308
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 10. Feb 2008, 08:56
Hallo Klaus...Du hattest Recht; es war doch nicht
so schwierig das Gehäuse zu öffnen, wenn man den
ersten größeren Widerstand überwindet.

Der Motor hat tatsächlich das gleiche Problem wie
der von Dir reparierte (und so eindeutig bebilderte ) Antriebsmotor

Nun werde ich mit Alkohohol reinigen und mit "Pattex Blitz Platik" oder "UHU Sekundenkleber" versuchen, den
unten abgerissenen kleinen weißen Plastikring wieder anzukleben.

Welchen Kleber hast Du genommen?

Im Motor unten befindet sich etwas Öl o.ä....muss da
wohl normales Nähmaschinenöl nachgefüllt werden?

Vielen Dank und schönen Sonntag
Ludger
paulemax
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 10. Feb 2008, 10:48
Hallo Ludger,

Glückwunsch !

Ich habe zum Kleben 2-Komponentenkleber der Marke UHU-Plus-Sofortfest verwendet. Von Sekundenkleber rate ich ab, da die Materialien doch zu unterschiedlich sind.

Nur den unteren Ring anzukleben reicht nicht, das reißt wieder.
Am Besten verklebst du das ganze Kunststoffteil fest mit dem Magneten. Ich vermute, dass es in der Produktion des Motors einfacher war, die beiden Teile durch den unteren Ring zu verbinden. Du musst nur darauf achten, das der obere Rand bündig mit dem Magneten abschließt, den unteren, abgerissenen Teil kannst du eigentlich auch weglassen.
Das hält dann für die Ewigkeit.
Ich hoffe, du hast dir Fotos gemacht, oder gemerkt, wie der Motor wieder in den Träger eingebaut wird. Bei Problemen kann ich noch Bilder einstellen.
Ein wenig (!!!) Öl kann nicht schaden.

Gruß und schönen Sonntag,

Klaus
audio_308
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Feb 2008, 11:11
Hallo Klaus...

ich habe eine ganz Fotoserie gemacht... morgen werde ich den von Dir eingesetzten Kleber "UHU Plus Sofortfest" holen
und dann den weißen Kunststoffzilinder mit dem Magnetring fest verkleben.

Das ist eine gute Lösung und sollte sicher halten.

Vielen Dank für Deine Ratschläge
und schöne Grüße aus Bayreuth
Dirk63
Neuling
#25 erstellt: 16. Mai 2008, 21:51
Hallo an Alle, die sich mit den Motorproblemen der PS 350 / 450 schon auseinandersetzen mussten:

Ich habe gerade einen PS 350 zusammen mit einem Regie 520 gekauft. Der PS 350 wurde als mit defektem Motor beschrieben und ich dachte, den kann ich auch noch mitnehmen, weil er sich entweder reparieren lässt, oder das Gerät als Ersatzteilträger für einen PS 450 (gleiches Gehäuse) bzw. einen PS 350 in einer Audio 308 dienen kann. Nachdem ich auf dieses detaillierte Reparaturbeschreibung in diesem Forum gestoßen bin, habe ich den Motor ausgebaut. Es gibt aber ein Problem: Ich bekomme die Madenschraube des Antriebsrads für den Riemen auf der Motorachse einfach nicht gelöst. Einen meiner Uhrmacherschraubendreher habe ich dabei schon verbogen, aber die Schraube rührt sich nicht. Allerdings nimmt die Schlitzqualität allmählich ab. Hat jemand eine Idee, wie man mehr Kraft auf diese Schraube bringen kann, ohne dauerhafte Schäden zu verursachen? Wenn ich mich zum ausbohren entschließen sollte (mit Dremel), wo bekommt man eine Ersatzschraube her?

Übrigens scheint bei meinem Motor der obere Rand abgebrochen zu sein, denn der untere sitzt ganz bündig.

Bei dieser Gelegenheit habe ich festgestellt, dass da wohl noch einige von Klaus nicht erwähnte Kleinteile drinnen sind. Am Abschluss der Feder sitzt ein kleiner Kunststoffkeil auf der Achse und zwischen! den ca. 5mm Pertinax-Unterlegscheiben des unteren Lagers und des Rotors ist noch eine etwa halb so große Scheibe dazwischen. War das bei den anderen auch so?

Beste Grüße
Dirk
düdldihüü
Stammgast
#26 erstellt: 17. Mai 2008, 09:29
Generell hilft da mehr Druck auf die Schraube bringen. Also kräftig den Dreher in die Schraube drücken und dann drehen. Weiß nur nicht, wie empfindlich die ganze Geschichte ist, bei meinem Fahrrad ist das immer die einzige Möglichkeit die Schrauben aufzumachen, ohne sie rund zu drehen
Dirk63
Neuling
#27 erstellt: 17. Mai 2008, 22:47
Hallo Jens,
die Sache ist die: da ich die Antriebsscheibe nicht abnehmen kann, hängt natürlich auch noch das Halterungsblech dazwischen. Das macht es nicht unbedingt handlicher. Auerdem habe ich eine drehbare Achse, auf der die zu lösende Schraube sitzt, d.h. sobald man versucht, stärkeren Druch auszuüben, glitscht das Teil seitlichweg und man hat im übelsten Fall denn Schraubendreher im Finger stecken. Ich habe bis Skrupel, dsa Antriebrad im Schraubstock einzuspannen - diesbezüglich gibt es dann wohl doch einige Unterschiede zur Fahrradreparatur!

Abgesehen davon ist das Problem, dass die Uhrmacherschraubendreher mit 2mm Klingenbreite sich bei größerer Kraft anfangen zu verbiegen, weil die Klingen seeeehr dünn sind. Evtl. gab / gibt es ja 2mm Spezialschraubendreher mit dickerer Klinge, mit der man dann auch mehr Kraft ausüben kann.

Die Reparaturbeschreibung hier im Forum war ja sehr präzise - ich wollte eben mal hören, ab Andere auch schon mein Problem hatten - und wie sie es gelöst haben.

Beste Grüße

Dirk
düdldihüü
Stammgast
#28 erstellt: 18. Mai 2008, 11:35
Du könntest auch versuchen, irgendwie ein wenig Öl oder so hinzubringen, damit es leichtgängiger wird. Muss halt ganz wenig sein. Allerdings weiß ich nich, ob das gut ist oder überhaupt was bringt.
Dirk63
Neuling
#29 erstellt: 18. Mai 2008, 22:04
Hallo Jens,

das Problem ist gelöst: Ich habe erst ein wenig Kontaktspray in die Achse von oben reingesprüht, über Nacht ziehen lassen, dann einen Stromprüferschraubendreher schmaler gefeilt (der hatte die richtige Dicke), und damit ließ sich die Schraube recht schnell lösen.

Inzwischen dreht er wieder! Bezüglich der Reparaturanleitung von Klaus (paulemax)einige Hinweise / Anmerkungen : Bei mir war erstaunlicherweise der obere Rand des Kunststoffzylinders abgerissen (erstaunlich, weil der doch eigentlich gar keine Belastung zu tragen hat). Ich habe zum Kleben übrigens Sekundenkleber verwendet - das ist zwar eine ziemliche Sauerei, weil der Kleber so dünnflüssige ist, dass während man die Teile zusammendrückt auch die Finger festkleben, aber (toi,toi,toi) es scheint zu funktionieren. Falls der Erfolg nur kurzfristig sein sollte, werde ich gerne hier eine entsprechende Meldung hinterlegen und hoffentlich das Teil dann noch einmal mit Zweikomponentenkleber oder Industriekleber flicken können. Übrigens @Ludger: die Schweizer Firma, den ursprünglichen Motorhersteller, gibt es zwar noch, allerdings scheint der Plattenpielermotor zumindest heute nicht mehr im Programm zu sein. Falls sich genug Interessenten finden , könnte man ja evtl. mal wegen einer Neuauflage dort nachfragen? Ich würde drei Teile bestellen, falls der preis einigermaßen schmerzfrei ist.

Beste Grüße an alle Diejenigen, die versuchen, solide HiFi-Technik über die Epochen zu retten!

Dirk
tjs2710
Inventar
#30 erstellt: 08. Jun 2012, 08:19
Tach auch!

Ich weiss, alter Thread aber neues Ergebnis:

Habe nach der Anleitung von PauleMax den Motor meines PS450 auch wieder zum geräuscharmen Laufen gebracht, wieder alles super!

Klasse Bild-Doku, da kann man echt was mit anfangen, sogar ich
Merci dafür.

Eine gute Zeit wünscht
thomas

edit: Hm, doch nicht ganz, ist doch noch was, aber auf keinen Fall so schlimm, wie es war. Ich denke, ich werd mich mal um das Reibrad kümmern müssen und vielleicht auch mal nach der Lagerung der Übersetzung; viel kann es ja nimmer sein.
bis dann, th


[Beitrag von tjs2710 am 08. Jun 2012, 13:20 bearbeitet]
tervetuloa
Neuling
#31 erstellt: 07. Nov 2014, 19:37
Hallo,

ich habe gleich 3 Braun PS350/450 mit 'geräuschvollem' Motor. Leider habe ich auf die Bilder in diesem Beitrag keinen Zugriff.
Sie wären für mich sicherlich, für eine Reparatur, auch hilfreich. Gibt es noch eine Möglichkeit die Bilder noch zu bekommen?

Gruß

Michael
Ulrichgoslar
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 04. Mai 2015, 21:04
Hallo und vielen Dank für Eure Beiträge: Bei meinem SAIA Motor hatte sich der ringförmige Permanentmagnet vom Kunststoffkern gelöst, so daß es keinen Kraftschluß gab. Ich versuche es jetzt mit Pattex. Das Ergebnis sehe ich morgen oder später. Leider habe ich nicht fotografiert, wie die Spannfedern am Motor gesessen haben.
Grüße von Ulrichgoslar
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