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Hilfe bei Systemeinbau

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mom82k
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:42
Hallo,

ich habe folgendes Problem: Ich hab vor ein paar Wochen einen Thorens TD-166 Mk-II erworben und mir nun endlich mal ein neues System (Audio Technica AT 110 E) gegönnt.
Beim Versuch es einzubauen bin ich jedoch auf folgendes Problem gestoßen. Die "Ohren" das alten Systems sind um einiges höher als die das neuen wodurch sich das neue System nicht festziehen lässt da die Schrauben zu lang sind (siehe Bild). Ich habe alles möglich probiert aber bin zu keiner Lösung gekommen.
Bin für jeden Rat dankbar!

Holger
Inventar
#2 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:52
Tja, das alte Problem mit den Thorens-Spezialschrauben.

Die beste Lösung ist ein Satz passender Schrauben - kannst Du von mir für 5 Euro bekommen. 8 verschiedene Längen, inkl. Porto und Verpackung (Versand im leicht gepolsterten Briefumschlag.

Meine eMail-Adresse : webmaster@thorens-info.de

www.Thorens-Info.de
mom82k
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Mrz 2004, 16:47
Du bist meine Rettung

Check your Mail
mom82k
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Mrz 2004, 18:37
Hallo Holger,

ich habe die Schrauben heute erhalten. Vielen Dank. Der Einbau hat einwandfrei funktioniert.


Eine Frage habe ich aber noch. Ich hab das System jetzt montiert und nach den Vorgaben eingestellt, jedoch habe ich ein recht starkes Grundrauschen, auf dem rechten Kanal etwas lauter und bei sehr lauten Tönen zerrt es ein wenig. Woran kann das liegen? Aulagekraft und Antiskating habe ich nach den Vorgaben das Systems bzw. Spielers eingestellt
Wyat
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Mrz 2004, 20:34
Hi!


Haste mal probiert, die Antiskating Kraft ein wenig zu erhöhen bzw. abzusenken?

Oder das System ist nicht hundert Prozent korrekt ausgerichtet. Hast Du eine Schablone verwendet?

Falls nicht: Unter www. stereo.de/st/files/stupid_protractors.pdf kannst Du Dir kostenlos eine runterladen (Achtung: Beim Ausdruck auf richtigen Maßstab achten, siehe Kotrollstrich). Du musst die verwenden, bei der "Baerwald" dransteht.

Danach kannst Du das System ausrichten: Einfach die Nadel exakt auf das Kreuz innerhalb der "Abgleichsfelder" absenken. Das System muß genau parallel zu den Linien stehen. (Aüßere Markierung zuerst, dann die innere nach gleichem Muster abgleichen).

Falls Du das alles schon wusstest, vergiss es einfach.

Ich hab nämlich gestern das System von meinem TD 320 auch mit dieser Schablone ausgerichtet, funktionuggelt wirklich recht gut, Das Zerren sollte dann weg sein.

(Steht alles ausführlich in Stereo 01/04)

Gruß
mom82k
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 23. Mrz 2004, 20:51
Antiskating zu erhöhen bzw. abzusenken hab ich probiert, hat aber keinen Effekt gezeigt.

Die Schablone hab ich auch zum ausrichten benutzt. Werd es aber morgen nochmal alles prüfen. Hab heute leider keine Zeit mehr.

Gibt es vielleicht noch was anderes was ich übersehen haben könnte. Ich bin was Plattenspieler angeht auch noch "Einsteiger".


[Beitrag von mom82k am 23. Mrz 2004, 21:29 bearbeitet]
BillBluescreen
Stammgast
#7 erstellt: 23. Mrz 2004, 23:08
achtung, dumme frage: rauscht das system nur wenn die nadel auf der platte anliegt oder auch einfach so schon?
wegavision
Inventar
#8 erstellt: 24. Mrz 2004, 10:57
Frage an Holger,

ich habe mich schon einigemale gewundert, für wieviel diese "Spezialschrauben" bei Ebay verkauft werden. Ich nehme doch an, dass ein in Deutschland von einen schweizer Unternehmen gebauter Spieler metrische Schrauben besitzt, die es in jedem besseren Eisenwarenladen auch in Edelstahl und diversen Längen gibt. Oder liege ich da mal wieder daneben?

Gruß
Lutz
mom82k
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Mrz 2004, 14:41

achtung, dumme frage: rauscht das system nur wenn die nadel auf der platte anliegt oder auch einfach so schon?


nein, nur wenn du Nadel auf der Platte aufliegt. Erst dachte ich es wäre staub oder sowas, aber nachdem ich Platte und Nadel gereinigt hatte war es immernoch da!
mom82k
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 26. Mrz 2004, 15:34
Ich habe jetzt alles noch mal neu justiert und eingestellt. Die Verzerrungen habe ich nicht mehr, aber diese Rauschen ist immernoch da. Bei relativ lauter Musik ist das auch nicht weiter schlimm, da es von der Musik übertönt wird aber wenn dann mal ne Ballade kommt (hab es mit Nothing Else Matters von Metallica getestet) ist es schon ziemlich störend. Es ist auch wie gehabt fast nur auf dem rechten Kanal
prachtbursch
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Mrz 2004, 23:40
@lulabu

Tja.. bin zwar neu im Bereich Dreher (hab mir unlängst sehr günstig einen L75 zugelegt) und bin das Problem auch eher technisch angegangen.. Kurzer Blick auf die Schraubendimensionen lassen erkennen, daß es sich um ein genormtes 2,5mm metrisches feingewinde handelt.. also in jedem GUT sortierten (meist "fährt" man ein und bekommt nur 2er und 3er) Eisenwarenhandel zu bekommen..

lg, Clemens
Panikus
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Mrz 2004, 15:19
Mal ehrlich 5 EUR ist das fair, halte ich für echten Wucher !!!

Ich hatte diese Tage genau das gleiche Problem, bin einfach in den nächsten Hifi Laden und habe nach passenden Schrauben gefragt, habe ich inkl Beratung bekommen für
0 EUR !
Das ist fair !

Darius
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Mrz 2004, 16:16
Hallo mom82k

Rauschproblem auf einem Kanal, nur bei aufgesetzter Nadel.

Fehlereingrenzung:
Tauschen der Cinch-Stecker (Rechts/Links) am Phono-Eingang.

Wenn jetzt das Rauschen immer noch auf dem selben Kanal ist:
Problem im Phonovorverstärker-Bereich (wenn Du Glück hast nur kalte Lötstellen).

Wenn das Rauschen jetzt auf dem anderen Kanal ist:
Möglicherweise Kontaktfehler im Headshell-Bereich.
Dann zur weiteren Eingrenzung die Tonabnehmer-Impedanz mit einem Multimeter (Meßbereich 2kOhm) an den Cinch-Steckern messen (Rechts-Links-Symmetrie überprüfen) und weitersuchen.

Herzliche Grüße von
Christian
mom82k
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 27. Mrz 2004, 16:53
Hallo Christian,

hab jetzt mal den Versuch mit dem Tausch der Stecker gemacht. Rauschen war dann auf dem anderen Kanal, mit dem Phono Preamp ist also nicht (hätte mich auch gewundert, ist ein nagelneuer NAD PP2).

Werde dann mal weiter suchen wie du vorgeschlagen hast.

So richtig erklären kann ich es mir einfach nicht, da es bei dem alten System das montiert war und welches ich dann ersetzt habe gar keine Probleme gab (naja, außer das mir der Klang nicht gefiel).

Hoffe ich werde den Fehler noch finden! Vielen Dank für die Hilfe!
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Mrz 2004, 17:31
Hallo mom 82k

Eine weitere Eingrenzung:
Direkt am Tonabnehmer die Kanäle umstecken (Weiß und Rot tauschen, also Links und Rechts. Und gleichzeitig Blau und Grün? tauschen, also L-Ground mit R-Ground).

Wenn dann das Rauschen immer noch auf der selben Seite ist, hast Du Glück (Kontaktfehler im Bereich der Anschlußdrähte/Headshellkontakte, falls Bajonett-Anschluß?).

Wenn es dann aber auf der anderen Seite rauscht, liegt wahrscheinlich ein Defekt des Tonabnehmers vor (messen!).

Viel Glück bei Deiner Suche.

Herzliche Grüße von
Christian
mom82k
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Mrz 2004, 18:43
Hallo,

habe gerade mal den Versuch mit Umstecken gemacht. Dann ist der Rauschen auf dem linken Kanal lauter, also auf der anderen Seite.

Wie kann ich denn durch Messen jetzt feststellen ob der TA wirklich defekt ist?

Gruß,
Tobias
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Mrz 2004, 02:02
Hallo mom82k

Nun. Setzen wir voraus, daß Deine Schallplatten in Ordnung sind, oder:
Teste, ob bei einer neuen Schallplatte dieses Problem auch auftritt.
(Um sicherzugehen, daß es sich nicht um eine feine Verschmutzung in den Mikro-Rillen handelt, da beispielsweise feinere Nadeln tiefer in die Rille eindringen, bzw. feiner abtasten!)

Bei einem Defekt der Nadel kann diese mitunter auf dem Rillengrund aufsitzen (Die Nadel darf aber nur die Rillen-Flanken berühren!).

Zur Sicherheit würde ich mir die Nadel genauer ansehen (eine starke Lupe in Verbindung mit guter Beleuchtung). Die Nadel eventuell mit einem feinen Pinsel und Spiritus (vorsichtig) reinigen (mitunter kann eine Verschmutzung sehr hartnäckig sein!).
Aber: Mit Gefühl!


"""(((Umstecken gemacht. Dann ist der Rauschen auf dem linken Kanal lauter, also auf der anderen Seite.)))"""

Daraus schließe ich, daß der Tonabnehmer auf einem Kanal ein unreines (verrauschtes) Signal ausgibt. Anders formuliert: Der Tonabnehmer ist wahrscheinlich defekt (oder die Nadel).


Es ist natürlich sehr schwierig, auf diese Entfernung Diagnosen zu stellen.

Elektrisch gesehen sind natürlich nur begrenzt Aussagen möglich. Mit Hilfe eines Multimeters kannst Du überprüfen, ob beide Wicklungen im Tonabnehmer meßtechnisch intakt sind, bzw., ob beide Seiten identische Impedanzen aufweisen.
Dazu benutzt Du den 2kOhm-Bereich des Multimeters (die Anzeige wird sich im Bereich von ca. 500 Ohm bewegen.). Beide Wicklungen des Tonabnehmers sollten in etwa denselben Widerstandswert aufweisen (möglichst weniger als 50 Ohm Toleranz).
Ich habe gerade an meinem Sumiko Oyster (MM-System) (MM steht hier für: Maximaler Müll) gemessen: 460 Ohm und 500 Ohm. Dieses System ist aber OK.

Falls eine Wicklung einen übertrieben hohen Widerstandswert aufweist, liegt mit Sicherheit ein Defekt der Wicklung vor.


Mein Verdacht richtet sich aber doch eher auf die Nadel (vom Gefühl her). Anders formuliert:

Ich kann mich natürlich auch irren:
Von der Abbildung des Systems her kommt es mir so vor, als ob die Nadel hier einen speziellen Aufbau hat:
Dieser sieht wahrscheinlich so aus, daß, wenn man die Nadel dieses MM-Systems abnimmt, die kleinen V-förmig angeordneten Magnetchen sichtbar werden (auf dem Nadelträger unten).

Nun:
Diese beiden V-förmig angeordneten Magnetchen müssen im Endeffekt genau in die Mitte von zwei metallischen Aussparungen (auf dem Tonabnehmer selbst) münden.
Wenn eines der beiden Magnetchen durch irgend einen Grund (Asymmetrie) eines der beiden metallischen Elemente berührt, kann dies zu einem solchen von Dir beschriebenen Fehler führen.
Ist der Nadelträger korrekt eingesetzt?
Ist der Auflagedruck korrekt (Nadel beim Aufsetzen beobachten)?

Das war ja jetzt wieder eine fürchterliche Beschreibung.

Herzliche Grüße von
Christian


[Beitrag von Christian_Böckle am 28. Mrz 2004, 02:38 bearbeitet]
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