Direkter Vergleich zwischen Pro-ject Phono Box SE II und Caimbridge 640P

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AndreasKS
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Okt 2010, 15:22
Hallo Leute,
ich habe gerade meinen Pro-Ject Debut III mit neuem Plattenteller (Acryl) und Tonabnehmersystem (Ortofon VM Red, also MM)aufgerüstet und auch gleich neues Vergnügen am "Platten" hören wiedergefunden ! ;-)
Wie es immer so ist, steht jetzt die Anschaffung eines Phonoverstärkers an.
Nach Sondierung des Marktes kommen für mich zwei Modelle in Frage:

Pro-Ject Phono Box SE II (~220 Euronen)
Caimbridge Audio Azur 640P (~150 Euronen)


Kann mir hier jemand Erfahrungen mit einem der beiden, oder noch besser mit beiden Verstärkern im direkten vergleich berichten ?

Auch wäre ich an Vergleichserfahrungen zwischen der Phono Box SE II und der Phono Box II sowie Azur 640P und 540P interessiert ! lohnt sich die jeweils teurere Ausführung ??

Gruss
Andreas


[Beitrag von AndreasKS am 23. Okt 2010, 15:23 bearbeitet]
AndreasKS
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Okt 2010, 12:11
Wie, hat auch hier noch keiner Erfahrungen gesammelt ?! Im Grunde stößt man doch mit einem Einsteigerplattenspieler fast schon automatisch auf diese Modelle wenn man sich für einen Phono Pre interessiert, oder ??
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 24. Okt 2010, 12:27
Hallo!

Ich denke mal das sich nicht viele User finden werden die einen direkten Vergleich dieser beiden Geräte gemacht haben. Eigentlich solltest du dich nach dem verbauten MM-System ( in dinem Falle VM-red) richten und das Gerät mit den am besten dazu passenden Werten bezüglich der Eingangskapazität wählen.

Ansonsten gilt m.E: "Ein Entzerrer ist ein Enzerrer, ist ein Entzerrer." (Frei nach Getrude Stein )

MFG Günther
AndreasKS
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Okt 2010, 13:35
Hmm, das sehe ich dann doh anders ! ich habe gerade schon bei Phonoverstärker intern wie extern grose Unterschiede feststellen können.....
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 24. Okt 2010, 15:54
Hallo!

Ich kenne etwa 200 Schaltungsvarianten um einen Phono-Entzerrer aufbauen zu können, keine davon hat gegenüber den anderen 199 entscheidende Vorteile die einen Vorzug rechtfertigen könnten.

Wichtig ist vor allem eine universiale Anpassbarkeit der Eingänge und idealerweise -bei einem externen Entzerrer-, eine gute Skalierbarkeit der Augangsleistung.

Gute technische Eckdaten oder doch, -heutzutage eher üblich-, Werte im oberen Mittelfeld setze ich einmal vorraus.

Unterschiede im 0,1-0,3 dB-Bereich bei der Entzerrerkurve dürften heutzutage selbst bei günstigen Modellen üblich sein. Stabilität des Ausgagssignles an einen der üblichen hochohmigen Verstärker-Hochpegeleingänge dürften ja eigentlich auch kein Thema sein.

Ansonsten dürften sich Unterschiede eintlich nur durch die unterschiedlich abgeschlossenen Eingänge bemerkbar machen, -vor allem bei MM oder uch durch einen unterschiedlichen Rauschpegel bei MC-. Weitere scheinbare Unterschiede werden oft durch den Ausgangspegel bei den externen Entzerrern verursacht, hier klingen etwas lautere Geräte scheinbar detailreicher und dynamischer.

MFG Günther
kinodehemm
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2010, 17:38
Moin Günther


Hörbert schrieb:
Hallo!


Unterschiede im 0,1-0,3 dB-Bereich bei der Entzerrerkurve dürften heutzutage selbst bei günstigen Modellen üblich sein.
MFG Günther



auch bei den nicht günstigen Modellen habe ich da schon Abweichungen um und über 1dB gesehen- und das Thema Kanalgleichheit dann auch nochmal mit ähnlicher Hausnummer...

Du hast zwar insoweit recht, als das auch in der 50€ Klasse technisch möglich wäre- aber es wird häufig nicht eingehalten.

Prinzipiell finde ich es schön, wenn der pre im mM-Bereich Möglichkeiten neben den 47kOhm bietet und auch die Kapazität wählbar ist.
MC ist bei mir in der Regel kein Thema, ich habe nen externen pre bzw Übertrager.

Idealerweise halt schauen, das man keinen Exoten hinsichtlich der Anschlusswerte anschafft, das nur in der Kette a>b>c funktioniert, weil mit seltsamen Werten rumgeeiert wird...
AndreasKS
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Okt 2010, 18:15
Gut, das eine ist die elektrotechnische Theorie, das andere ist das reale Klangergebnis !
Nach deiner Theorie dürfte ein NAD PP2 sich nicht signifikant von einem Creek OBH PreAmp unterscheiden. der unterschied zwischen diesen beiden PreAmps ist aber deutlich auch in mittelmässigen Ketten zu hören.
AndreasKS
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 24. Okt 2010, 18:16
......aber wir kommen vom eigentlichen Thema ab ! ;-)
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 25. Okt 2010, 08:05
Moin,

der Cambridge ist etwas teurer und - überraschenderweise - auch besser. Schaltungsaufwand und die verbauten Teile rechtfertigen den Mehrpreis und darin liegt auch letztendlich die Klangqualität begründet.

Der Pro-Ject spielt nicht ganz soooooo frei, dynamisch, offen, auch wenn die Eingangskapazität des Cambridge ruhig etwas niedriger sein könnte, passt es mit meinem VM-Blue sehr gut.

Beide Pres sind mir deutlich lieber als der PP2 von NAD.

PS: Diese blauen LED's auf der Frontplatte nerven trotzdem.


[Beitrag von a.j.h. am 25. Okt 2010, 08:06 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 25. Okt 2010, 15:07
Hallo!

@AndreasKS

Erstmal ist das keine Theorie sondern schlichte elektronische Praxis. Zum anderen sind vorhandene Klangunterschiede nicht auf die Schaltungen sondern auf die Eingangs- und Ausgangswerte der einzelnen Geräte zurückzuführen.

Falls du wirklich ein optimal mit jedem System zusammenspielenden externen Entzerrer suchst solltest du einfach eines der anpassbaren Modelle mit skalierbarem Output ins Auge fassen.

@kinodehemm

Klar gibt es solche Dinger, vornehmlich beim sogenannten "Röhren-High-End" und in den untersten Preisklassen die sich hier qualitativ ohne wenn und aber treffen. Ohne überheblich sein zu wollen, wer sich solche Geräte kauft ist selbst schuld, hier wird, -wohlmoglich auch noch unter dem Deckmäntelchen der "Klanglichkeit"-, schlecht produzierter billger Schund an den Mann gebracht.


MFG Günther
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