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Kapazität für Ortofon 2M zu hoch?

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Autor
Beitrag
roamling
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Okt 2010, 14:20
Hallo,

ich habe nochmal ne Frage zum Thema Kapazität bei MM Tonabnehmern. Ich hab zwar schon paar alte Threads gefunden aber ich hab hier mal ein konkretes "Problem".

Ich habe einen Ortofon 2M Blue (Kapazität 150-300pF) an einem Cambridge 640P angeschlossen. Inklusive dem Chinch Phono Kabel und den Tonarmkabeln komme ich auf ca. 320-330pF die am Tonabnehmer anliegen. Also knapp über den Herstellerangaben zum Tonabnehmer. Passt das oder sollte ich eher einen Phono Vorverstärker mit niedriger Eingangskapazität verwenden (Cambridge 640P hat relativ hohe 220pF) so das ich da ca. 200-250 pF anliegen habe?

Bzw. mal anders gefragt, kann der Tonabnehmer in dem angegebenen pF Bereich voll arbeiten und fällt erst ausserhalb der Toleranzen ab oder sollte man einen "Mittelwert" der angegebenen Kapazität anstreben?

Gruß, Roberto


[Beitrag von roamling am 26. Okt 2010, 14:34 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Okt 2010, 14:40
Roberto,

schreib' doch mal wie es klingt

Sofern Du klanglich zufrieden bist, lass' es so.

Stefan
roamling
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Okt 2010, 14:48

stbeer schrieb:
Roberto,

schreib' doch mal wie es klingt

Sofern Du klanglich zufrieden bist, lass' es so.

Stefan


ja bin schon sehr zufrieden mit dem Klang . Der Cambridge spielt sehr detailreich und klar, deswegen hatte ich den halt gekauft. Die Frage ist halt nur ob es noch besser gehen würde wenn die Kapazitäten passen.

Ich glaub auch meine Anfrage ist eher theoretischer Natur...

Gruß, Roberto


[Beitrag von roamling am 26. Okt 2010, 15:16 bearbeitet]
Radiologe
Inventar
#4 erstellt: 26. Okt 2010, 15:12

roamling schrieb:

Ich glaub auch meine Anfrage ist eher theoretischer Natur...


Hallo,
und deshalb kann man es nur herausfinden indem man selbst probiert.
In der Regel sollte man sich im Bereich der Herstellerangaben bewegen.Daher sehe ich keinen Grund warum du es nicht probieren solltest ein Kabel mit niedriger Kapazität zu verwenden.
Für´s gute/bessere Gefühl ist es auf jedem Fall von bedeutung

Als kleine Hilfestellung kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen,dass mehr als 400pF Gesamtkapazität für meinen Geschmack zu viel waren.Es kang sehr überspitzt.Zufrieden war ich persönlich erst bei rund 200pf Gesamtkapazität.
Diese würdest du allerdings nur erreichen,wenn du den Cambridge Kapazitätsmäßig modifizieren würdest.Das heißt von den Werksseitigen 220pF auf 100pF senken.
Somit wärst Du bei etwa 220pF Gesamtkapazität und müsstest auch kein Kabel tauschen.

Gruß Markus

Gruß Markus
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 26. Okt 2010, 16:14
Hallo!

Hast du die Kapazitätsangaben gemessen oder bloß berechnet?

Falls du sie bloß berechnet hast: Die Kapazitätsangab deins Phonoeinganges beim Cambridge 640P dürften gemittele Werte sein, hier sind Toleranzen von +/- 10% durchaus üblich.

Ebenfalls kommt dein 2M-blue mit einer gewissen Toleranzspanne daher, auch hier sind 10% noch im Toleranzrahmen.

Der Kapazitätwert der Tonarm-Innenverdrahtung wird oftmals überschätzt, hier sind zumeist Werte unterhalb von 25 Pikofarad anzutreffen, (ausser du hast eine Neuverdrahtung mit Lackdraht oder ähnlichen ungeeignten Materialien vorgenommen bzw vornehmen lassen.)

Wenn bei dir also nicht ausgerechnet der worst case Fall eintritt bist du wahrscheinlich noch gerade so auf der sicheren Seite.

Natürlich spricht trozdem nichts dagegen die Eingangskapazität des Cambridge 640P mit Hife des Lötkolbens auf einen praxistauglicheren Wert zu verringern oder ein kapazitätsärmeres Phonokabel zu verwenden.



MFG Günther
roamling
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Okt 2010, 19:15
`
Hörbert schrieb:
Hallo!

Hast du die Kapazitätsangaben gemessen oder bloß berechnet?

Falls du sie bloß berechnet hast: Die Kapazitätsangab deins Phonoeinganges beim Cambridge 640P dürften gemittele Werte sein, hier sind Toleranzen von +/- 10% durchaus üblich.

Ebenfalls kommt dein 2M-blue mit einer gewissen Toleranzspanne daher, auch hier sind 10% noch im Toleranzrahmen.

Der Kapazitätwert der Tonarm-Innenverdrahtung wird oftmals überschätzt, hier sind zumeist Werte unterhalb von 25 Pikofarad anzutreffen, (ausser du hast eine Neuverdrahtung mit Lackdraht oder ähnlichen ungeeignten Materialien vorgenommen bzw vornehmen lassen.)

Wenn bei dir also nicht ausgerechnet der worst case Fall eintritt bist du wahrscheinlich noch gerade so auf der sicheren Seite.

Natürlich spricht trozdem nichts dagegen die Eingangskapazität des Cambridge 640P mit Hife des Lötkolbens auf einen praxistauglicheren Wert zu verringern oder ein kapazitätsärmeres Phonokabel zu verwenden.



MFG Günther


habs teilweise geschaetzt:

fuer den 640P hatte ich ca. 240pF veranschlagt
fuer die Armkabel 35pF geschaetzt
beim Phono Kabel habe ich Angabe vom Hersteller (Pro-Ject Phono RCA-C 65pF/m, Kabel ist 82 cm) > also ca. 50pF

also so komm ich auf die 320-330pF, aber ja, waere mein worst-case, dann denk ich mal das passt am Ende.... hoff

Gruss, Roberto
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 26. Okt 2010, 20:11
Hi, könnte man nicht das Kabel kürzen?

BG konrad
roamling
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Okt 2010, 20:17

silberfux schrieb:
Hi, könnte man nicht das Kabel kürzen?

BG konrad


ne, das Kabelt passt schon, ist alles vorkonfektioniert

http://www.audiotra.de/index.php?idcat=509

Gruss, Roberto
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 26. Okt 2010, 20:18
Der Cambridge hat über 200pF im Eingang?

Ansonsten: Wenn der Hochtonbereich noch ausgewogen klingt, ist doch alles ok.
silberfux
Inventar
#10 erstellt: 27. Okt 2010, 08:58
Schönes Kabel. Aber wenn ich ein Kapazitätsproblem habe, versuche ich das trotzdem als erstes...

BG konrad
roamling
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Okt 2010, 09:35

silberfux schrieb:
Schönes Kabel. Aber wenn ich ein Kapazitätsproblem habe, versuche ich das trotzdem als erstes...

BG konrad


ja da stimme ich zu. Ich bin halt nicht der große Bastler (Stecker anlöten und so). Ich brauch ein Kabel was fertig konfektioniert ist. Ich hab gelesen das das in-akustik NF-102 eine sehr niedrige Kapazität haben soll (35pf/m glaub ich). Das gibt es auch als 0,6m Ausführung. Wäre optimal.


PS: Ich hatte mich vorher nie richtig mit dem Thema Kapazitäten bei MM Tonabnehmern beschäftigt, erst jetzt wo ich hier im Forum etwas aktiver bin. Die Klangbeschreibungen bei Phono-Vorverstärkern sind ja im Endeffekt teilweise hinfällig wenn die angegebenen Kapazitäten nicht eingehalten werden...


[Beitrag von roamling am 27. Okt 2010, 10:04 bearbeitet]
mackimessa
Stammgast
#12 erstellt: 27. Okt 2010, 11:49
Also aus Praxis Berichten weiss ich dass es viele gibt die das M2 an nem cambridge nutzen und das passt schon recht gut. Da wird nicht viel mehr klangmässig rauszuholen sein, denke ich.
Wichtiger wäre zu wissen wie die Verträglickeit in Punkto Ausgnags Spanning ist..
Das m2 dürfte bei über 5 mv liegen und da wird es schon kritisch.
Ich hatte z.B. auf nem Technics ein STANTON 680 HP mit 8 mv und das war viel zu laut, um z.B. noch ne Platten aufnehmen zu können, weil das Signal schon bei der Minimal Pegel Einstellung im Computer Aufnahme Programm / automatische Eingangs Aussteuerung vom MAC im roten Bereich unterwegs war. Jetzt habe ich ein 2.5 mv System an nem PRE mit 3.5 mv Eingansspannung und das harmoniert bestens. 5 mv wäre schon doppelt so laut. Ich schätze dass das deutlich mehr Auswirkungen in der PRAXIS hat.
Optimales Anpassen ist natürlich wünschenswert, aber bei diesen allerwelts systemen sooo entscheide eher nicht.
Radiologe
Inventar
#13 erstellt: 27. Okt 2010, 15:42

mackimessa schrieb:

Wichtiger wäre zu wissen wie die Verträglickeit in Punkto Ausgnags Spanning ist..
Das m2 dürfte bei über 5 mv liegen und da wird es schon kritisch.


Hallo,
nein ein Phono Pre kann deutlich mehr als 5mV ab.Sogar über 10mV sollte ein Phono Pre mühelos verdauen.Die Ausgangsspannung des Phono-Pre steigt durch ein "lauteres" System natürlich,ist aber für Line-Inputs noch immer weit unterhalb der Übersteuerungsfestigkeit.


Das Problem mit der Aufnahme ist ein anderes.
Eine Automatik regelt den Pegel bis zur in der Software vorgegebenen Obergrenze,was teilweise schon zu viel seien kann.
Wenn du nun der Automatik mit einem sehr "leisen" System noch weniger Signal zuführst,dann ist die Regelautomatik irgendwann "erschöpft" und es ist keine "Übersteuerung" mehr möglich.
Daher sollte man tunlichst immer manuell aussteuern,da auch die dynamik bei automatik völlig platt gemacht wird.

Gruß Markus
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