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Telefunken S600 - unglaubliche Preise!

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Autor
Beitrag
Rillenohr
Inventar
#1 erstellt: 12. Jan 2011, 13:22
Hätt ich doch auch einen zum Verticken! Wahnsinn!

Link


[Beitrag von Rillenohr am 12. Jan 2011, 14:08 bearbeitet]
Timo
Inventar
#2 erstellt: 12. Jan 2011, 13:45
Für einem in "mint condition" fände ich das OK. Für das Geld habe ich meinen vor ein paar Jahren auch verkauft. Der gebrochene Tonarm würde mich trotz "Reperatur" extrem stören!

Wert ist ein sehr gutes Exemplar diesen Preis!!!
(z.B. im Verhältnis zu Thorens 160,320 usw...)

Ein Shure V15 III (damit wurde er damals ausgeliefert) ist natürlich auch nicht übel!

Rillenohr
Inventar
#3 erstellt: 12. Jan 2011, 13:51
Ah ja, hochwertiges ( ) Plastik scheint seinen Preis zu haben... Und die Auktion läuft ja noch.



[Beitrag von Rillenohr am 12. Jan 2011, 13:52 bearbeitet]
klaus-peter-husse
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Jan 2011, 13:54
Hallo,
ich besitze einen Telefunken S500.
Kennt jemand den Unterschied zum S600?
Vielen Dank.
Gruss
Klaus

edit:
Meine Frage hat sich nach Bemühung der Suchfunktion erledigt.

Klaus


[Beitrag von klaus-peter-husse am 12. Jan 2011, 16:12 bearbeitet]
Timo
Inventar
#5 erstellt: 12. Jan 2011, 13:57
oh ja, die läuft noch,...hatte ich nicht gesehen.

Plastik der KUNSTSTOFF muss ja generell nichts Schlechtes sein.

Der aus der Auktion verfügt außerdem nicht einmal über ein Shure V15.

Vielleicht sind auch die Italiener und Russen im Spiel- die zahlen für sowas immer ganz ordentlich.


J.Bond
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 12. Jan 2011, 17:20
Leute ihr müsst nicht alles Glauben
was da so läuft bei ebay!

http://offer.ebay.de...ewBids_None_ViewLink

Siehe: "Gebotsaktivität (%) bei diesem Verkäufer:"

JohnnyRa
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Jan 2011, 19:57
auffällig ist das nur auf den ersten blick. wenn einer nicht viel in der bucht unterwegs ist und dann auf einen artikel halt immer nur zaghaft bietet und ständig sein gebot erhöht, kommen eben auch mal solche komischen zahlen zusammen. wenn er nicht noch auf die LP eines anderen Verkäufers bieten würde, hätte er sage und schreibe 100% da stehen, und das selbst, wenn er nur ein einziges gebot abgegeben hätte.
MadMax911
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Jan 2011, 20:22

ich besitze einen Telefunken S500.
Kennt jemand den Unterschied zum S600?


Der deutlichste Unterschied ist die Farbe S500 gab's nur in silber, S600 nur in schwarz.
Technik ist dieselbe, nur hat der S600 diese optische Aufsetzhilfe. Wenn der TA über der Einlaufrille ist geht vorne eine kleine Lampe an (geschieht intern über Lichtleiter).
Ansonsten wüsste ich keinen Unterschied mehr.
vinylrules
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jan 2011, 21:14
Am besten finde ich die Typen, die den Spieler wegen des Arms ersteigern und dann ein SPU drunter knallen in dem Glauben, einen Superduperhighendarm gekauft zu haben. Die hätten einfach damals bei Conrad zuschlagen sollen. Anfang der 80iger kostete das gute Stück ohne Lift und Headshell 9,90 DM als Auslaufmodell und viel mehr würde ich auch heute nicht dafür hinlegen wollen.
Marc-Andre
Inventar
#10 erstellt: 12. Jan 2011, 21:20

MadMax911 schrieb:
S500 gab's nur in silber


Hi,

ich hatte mal einen S500 in schwarz

mfg

Marc
Timo
Inventar
#11 erstellt: 12. Jan 2011, 21:42

ich hatte mal einen S500 in schwarz


den gab es als Original aber nicht so!

ein weiterer Unterschied:

Die Ayrylhaube ist beim S500 immer klar, beim S600 immer Rauchacryl(dunkle Tönung).

Interessant ist, dass insgesamt mindestens 3 verschiedene AS212 Versionen verbaut wurden.



Anfang der 80iger kostete das gute Stück ohne Lift und Headshell 9,90 DM als Auslaufmodell und viel mehr würde ich auch heute nicht dafür hinlegen wollen.


...die Tatsache das dieser gute Arm mal für 9,90 DM verkauft wurde macht ihn noch lange nicht schlecht(er). ICH WÜRDE auch heute das Doppelte und Dreifache für diesen Arm hinlegen! Er ist gut!


Die hätten einfach damals bei Conrad zuschlagen sollen


...wir hätten einfach alle Microsoft- und Apple-Aktien kaufen sollen..

hätte,..wäre,...wenn....

Marc-Andre
Inventar
#12 erstellt: 12. Jan 2011, 21:50

Timo schrieb:


den gab es als Original aber nicht so!


Aber auf dem Sperrmüll schon
Timo
Inventar
#13 erstellt: 12. Jan 2011, 21:55

Aber auf dem Sperrmüll schon


einfach Arm rausreißen..und weg mit dem Rest!
Marc-Andre
Inventar
#14 erstellt: 12. Jan 2011, 21:59
Jetzt fällts mir wieder ein; einen S500 und einen S600 hatte ich vom Straßenrand mitgenommen. Beide Schwarz und beide mit V15/3 Den 500er habe ich nach einem Tag in die Mülltonne gesteckt und den 600er für 40 Euro in der Bucht versenkt...hätte, wäre, wenn...
vinylrules
Stammgast
#15 erstellt: 12. Jan 2011, 22:09

...die Tatsache das dieser gute Arm mal für 9,90 DM verkauft wurde macht ihn noch lange nicht schlecht(er). ICH WÜRDE auch heute das Doppelte und Dreifache für diesen Arm hinlegen! Er ist gut!


Schon klar, der Arm ist Ok. Das sind die meisten Großserienprodukte, die auf den alten japanischen Plattenspielern verbaut worden sind aber auch. Das Gehampel, das um diesen Arm gemacht wird, ist lächerlich. Und warum eigentlich aus dem S500/600 rausreißen? Der Spieler klingt doch ziemlich gut und kann den ganzen alten Mittelklasse-Thorens locker Paroli bieten. So werden aufgrund irgendwelcher Legenden jede Menge guter Plattenspieler geschlachtet und damit vernichtet, schade drum.
Rillenohr
Inventar
#16 erstellt: 12. Jan 2011, 22:37
Ich habe auch noch einen AS 212 daheim rumliegen, in super Zustand. Für ein noch zu realisierendes Bastelprojekt. Der stammt aus einem Schlachtgerät, das schon hinüber war. Einen funktionierende einfach so mal schlachten - ne, das tut man freilich nicht.
Aber das muss man auch nicht, wenn man den Arm haben will. Denn leider scheinen die Dinger ja mehrere Zipperlein zu haben, der Lift ist nur eines.
Gut aussehen tun sie ja, keine Frage. Aber 300 Euro? Ne!
Timo
Inventar
#17 erstellt: 12. Jan 2011, 23:03
...und wer noch die passende Nadel zu System sucht, wird hier fündig:

http://cgi.ebay.de/S...&hash=item3cb41bb567
Rillenohr
Inventar
#18 erstellt: 12. Jan 2011, 23:23
Vielleicht ist Sofortkauf möglich, wenn man noch eine klitzekleine Kleinigkeit drauflegt.

Großmogul
Stammgast
#19 erstellt: 13. Jan 2011, 09:43

Rillenohr schrieb:
Vielleicht ist Sofortkauf möglich, wenn man noch eine klitzekleine Kleinigkeit drauflegt.

:prost



Nee, nicht für den Kurs, schon gar keine NOS bei der man nicht weiss, wie sie gelagert wurde...dann lieber versuchen, eine JICO SAS aus Japan zu bekommen. Die ist neu und mit Sicherheit günstiger.
Da will einer Kohle machen.
Rillenohr
Inventar
#20 erstellt: 13. Jan 2011, 10:00
Schon klar. Davon abgesehen, das Alter dürfte eher ein Problem des Systems sein, weniger der Nadel.
Dieser Hype um das antike V15 ist mir sowieso ein Rätsel.
MadMax911
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 13. Jan 2011, 10:06
Das V15III ist ein sehr gutes System, hab es selber auf einem Dual 704.
Die Jico SAS liegt im Normalfall so um die 120€, und klingt sehr fein.
Großmogul
Stammgast
#22 erstellt: 13. Jan 2011, 10:08

Rillenohr schrieb:
Schon klar. Davon abgesehen, das Alter dürfte eher ein Problem des Systems sein, weniger der Nadel.
Dieser Hype um das antike V15 ist mir sowieso ein Rätsel.


Das sehe ich umgekehrt. Das System kann alt sein, solange noch alle Kontakt innen verbunden sind, tut sich da nix. Aber das Gummi am Nadelträger altert und wird hart. Vor allem, wenn die Nadel nie gelaufen ist, sich der Nadelträger niemals bewegt hat. Shure haben da keine großen Probleme gezeigt, soweit ich weiss, aber für den Preis ist mir auch ein geringes Risiko zu groß.
Rillenohr
Inventar
#23 erstellt: 13. Jan 2011, 10:23
Also, irgendwie glaube ich bei gewissen Schlüsselkomponenten dann doch an den technischen Fortschritt.

Großmogul
Stammgast
#24 erstellt: 13. Jan 2011, 10:53

Rillenohr schrieb:
Also, irgendwie glaube ich bei gewissen Schlüsselkomponenten dann doch an den technischen Fortschritt.

:prost


Bei welchen?
Alte TAs klingen anders, aber nicht, weil die Junx damals zu blöd waren, sondern, weil der Hörgeschmack anders war.
Und was Nadelschliffe betrifft - konisch, elliptisch, Shibata, Fine Line, vdH und ein paar andere, die aber alle mehr oder weniger abgeleitet sind.
Es gibt z.B. das Ortofon SPU, das Denon DL 103, das EMT und noch ein paar andere TAS, die seit mehr als 50 (!) Jahren gefertigt werden und immer noch beliebt sind.

Gruß
Großmogul
Rillenohr
Inventar
#25 erstellt: 13. Jan 2011, 13:37
Schön, jetzt wird aus dem Thread langsam ein TA-Thread.
Blöd waren die Hersteller früher sicher nicht, das sagt ja niemand. Aber Materialien und Fertigungstechnologien ändern sich mit den Jahren, gerade auch im Bereich Mikromechanik.
Wenn alte TAs anders klingen, dann liegt das sicher nicht nur am damaligen Geschmack. Und ob anders letztendlich besser oder schlechter ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden, das ist trivial.

Aber darum geht es ja hier nicht. Die Ausgangsfrage ging ja in die Richtung, ob manche 25-30 Jahre alte Gerätschaften die augenblicklichen Gebrauchtpreise rechtfertigen. Und da darf man sich ja durchaus wundern.
Timo
Inventar
#26 erstellt: 13. Jan 2011, 14:01
Hallo nochmal,...


auch wenn das hier in Forum schon 1ooox gefragt wurde:

...was bekommt man den heute "Vergleichbares" als Neugerät?

Selbst wenn der S600 bei 500,- Euro enden würde. Was müsste man für einen Mittelklasse-Spieler neu bezahlen?

Höchstens ein Rega P2 ist da drin. Und das ist auch nur ein Press-Spahn-Brett mit einem ganz guten(brauchbaren) Tonarm. (Trotzdem ist auch der nicht schlecht).

Wenn man den S600 heute NEU auflegen und anbieten würde, würde er trotz Kunststoffchassis vermutlich 1400,00 Euro (minim.) kosten.

Wenn man bedenkt, dass man für einen neuen Thorens TD350 ab 2000,- Euro hinlegen muss?!?!
Da würde ich personlich eher zum TD2001, TD320 oder TD160 greifen.

Meine Meinung:

In Verhältnis rechtfertigen die Neupreise viele (angeblich) zu hohen Gebrauchtpreise.

Bei mir ist das eher so, dass ich mich Frage, in welchen Produktionsbereichen die Kosten für einen neuen TD350 (>2000,- Euro)entstehen?! Wo liegt da die Preisrechtfertigung?! Im Vertrieb? Was haben die da für Spannen?!

viele Grüße


[Beitrag von Timo am 13. Jan 2011, 14:05 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#27 erstellt: 13. Jan 2011, 14:17

Timo schrieb:

...was bekommt man den heute "Vergleichbares" als Neugerät?


Der Punkt ist für mich eher: was bekomme ich sonst noch Gebrauchtes für dasselbe oder weniger Geld? Da stelle ich fest, dass es Vieles gibt.

Ob der Preis eines aktuellen Thorens der oberen Liga gerechtfertigt ist...? Ich würde auf jeden Fall keinen kaufen.


[Beitrag von Rillenohr am 13. Jan 2011, 14:23 bearbeitet]
Timo
Inventar
#28 erstellt: 13. Jan 2011, 14:31
http://cgi.ebay.de/R...&hash=item3a62072c70

das ist hier ähnlich merkwürdig
Marlowe_
Inventar
#29 erstellt: 13. Jan 2011, 14:44

J.Bond schrieb:
:) Leute ihr müsst nicht alles Glauben
was da so läuft bei ebay!

http://offer.ebay.de...ewBids_None_ViewLink

Siehe: "Gebotsaktivität (%) bei diesem Verkäufer:"


Das ist zwar total Off-Topic, aber bedeutet das tatsächlich das, was da steht? Das 91% der Gebote eines beteiligten Bieters bei diesem Verkäufer abgegeben wurden? Ich bin fassungslos... vorallem nachdem ich mir ein paar Auktionen, die ich gerade verfolge, daraufhin mal angesehen habe (75%, 100%, 91%). Das die eine oder andere Auktion gepusht ist, war mir klar, aber so
Timo
Inventar
#30 erstellt: 13. Jan 2011, 14:45

was bekomme ich sonst noch Gebrauchtes für .......... oder weniger Geld?



http://cgi.ebay.de/S...&hash=item2eb2810514
Rillenohr
Inventar
#31 erstellt: 13. Jan 2011, 15:11

Marlowe_ schrieb:

Das ist zwar total Off-Topic, aber bedeutet das tatsächlich das, was da steht? Das 91% der Gebote eines beteiligten Bieters bei diesem Verkäufer abgegeben wurden? Ich bin fassungslos... vorallem nachdem ich mir ein paar Auktionen, die ich gerade verfolge, daraufhin mal angesehen habe (75%, 100%, 91%). Das die eine oder andere Auktion gepusht ist, war mir klar, aber so :KR


Eigentlich gar kein Off-Topic, das passt genau hierher. Ich wundere mich weniger über die Pusher, als über die, die sich pushen lassen. Damit so ein Preis herauskommt, braucht man ja mehrere.

@Timo

In der Tat, sehr merkwürdig.
Genau, warum nicht mal ein Sonab!
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 13. Jan 2011, 23:18
Nabend !

Ist doch " schön " , daß höchstwahrscheinlich das finale Gebot dann für 2011 als neue Referenz von allen Dummschwätzern verwendet werden wird.

Derartiges Geplapper ist immer ausgesprochen ermüdend.

MfG,
Erik
Rillenohr
Inventar
#33 erstellt: 14. Jan 2011, 09:08

Wuhduh schrieb:

Derartiges Geplapper ist immer ausgesprochen ermüdend.


Nimm's einfach positiv. Ein guter Schlaf ist gesund, vor allem ohne Schlaftabletten.
Timo
Inventar
#34 erstellt: 19. Jan 2011, 13:53
,...naja,..der Sonab war jetzt auch nicht DAS Superschnäppchen!
iKorbinian
Stammgast
#35 erstellt: 19. Jan 2011, 14:02
Also wenn ich mir die Preise des Telefunken s600 anschaue... dann kann man ja getrost auch zu einem Pro Ject greifen. Dann spielt Plastikbomber gegen Pressholz. Ich glaube nicht, dass man mit einem identischen Tonabnehmer Unterschiede hört.
Mr-B
Stammgast
#36 erstellt: 19. Jan 2011, 15:16
Ich weiß nicht recht ob man einen Project mit dem Telefunken vergleichen kann.
Die Projectspieler in der Preisklasse haben noch nicht mal einen Plattenteller aus Metall.
Um den Bedienkomfort des Telefunken zu bekommen musst du auch erst mal noch in eine Speedbox investieren wo du dann deutlich über dem hier aufgerufenen Preis landest.

Schöne Grüsse
Christian
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 20. Jan 2011, 12:20

iKorbinian schrieb:
Also wenn ich mir die Preise des Telefunken s600 anschaue... dann kann man ja getrost auch zu einem Pro Ject greifen. Dann spielt Plastikbomber gegen Pressholz. Ich glaube nicht, dass man mit einem identischen Tonabnehmer Unterschiede hört.


Unglaublich.
Sag mal, kennst du den S-600?
Ich meine, auchoder vor Allem von Innen. Der Motor (z.B.) ist von ganz anderer Qualität, als der von den einfachen Pro-Jects, die Motorsteuerung, das Tellerlager, der Teller,... Vom gehypten Ortofon-Arm fange ich gar nicht erst an, nur, dass er doch ein wenig aufwendiger als die Pro-Jects ist. Kein "Wundertier", aber...

Und, um mal die Spekulationen "welcher ist besser" zu dämmen: Ich hatte auch mal einen Debut-III hier stehen. Ehrlich, das ist eine andere Klasse als der S-600. Das meine ich "absteigend".

Ich weiß auch nicht genau, warum der S-600 als "Plastikbomber" verschrien wird. Das einzige, was wesentlich aus Kunststoff besteht, ist die "Bodenschale". Chassis (Deckblech) und Subchassis sind aus verzinktem Blech. Das Deckblech ist nur mit einer dicken "Folie" bedeckt.

Wenn man das alles beim S-600 kritisiert, sollte man sich mal die zeitlich vergleichbaren Dual-Topmodelle (7'er) ansehen. Vor allem in Hinblick auf die Zargen.

Und bei Thorens? Mal abgesehen von den Topmodellen dieser Zeit (125 und 126) kann ich auch nicht wirklich Vorteile entdecken. Ich drück's mal absichtlich negativ aus:
Pressspanzargen mit wabbeliegen Pappböden. Bei den 14*/16*-Modellen jedenfalls.
Da ist die Telefunkenzarge deutlich stabiler, Plastik hin oder her.


Da hat eine Spanplatte mit drehendem Blechteller und Stummelarm echte Schwierigkeiten anzustinken. Nachvollziehbar, denke ich.

Auch, wenn ich den eingangs gelinkten Auktionspreis des S-600 für übertrieben halte. Ohne V-15-III sowieso.

Der Pe-33 ist 'ne andere Baustelle.
Bei dem kommt die Seltenheit hinzu und da relativiert sich der Preis.
Intakte Haube(!), der originale Vorverstärker, guter Zustand ohne wesentliche Beschädigungen... Ich denke, langfristig wird sich ein Preis von 400,- einpendeln.
Immer noch nicht das Niveau eines TD-124, mit dem er gerne mal verglichen wird. Kann man machen, muss aber nicht.


Meinetwegen können die Preise so richtig abgehen, ich bin versorgt
Rillenohr
Inventar
#38 erstellt: 20. Jan 2011, 13:25

a.j.h. schrieb:

Wenn man das alles beim S-600 kritisiert, sollte man sich mal die zeitlich vergleichbaren Dual-Topmodelle (7'er) ansehen. Vor allem in Hinblick auf die Zargen.


Das ist wohl wahr. Aber um den S600, besser gesagt: die Preise für den S600 zu kritisieren, brauche ich mir keinen Dual vor Augen zu führen. Die Tatsache, dass Duale auch Platikwannen haben, macht den S600 für mich nicht wertiger.

Einen Project Debut würde ich selbstverständlich auch nicht mit einem S600 vergleichen wollen.

Plastik ist Geschmacksache. Wer ein Plastik-Outfit chic findet, bitte. Ich persönlich finde furnierte oder meinetwegen folierte Span- oder MDF-Platte attraktiver. Meine Boxen sind auch so gebaut. Da kann man auch leichter selbst Hand anlegen und restaurieren. Z.B. Thorens, da werden die edelsten Ersatzzargen von Profis angeboten. Ein alter PS sieht damit wieder wie neu aus.

Beim S600 kommen ja noch eine Reihe anderer Zipperlein hinzu: zickige Lifte, Brüche an den Hauben, unzuverlässige Elektronik (vom Hörensagen), hops gehende Siebkondensatoren... Der Tonarm mit seinem unsäglichen Plastik (schon wieder!)-Verbindungsstück am Gewicht, das bei vielen Exemplaren mal gebrochen ist und wieder geflickt wurde...


[Beitrag von Rillenohr am 20. Jan 2011, 15:28 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#39 erstellt: 20. Jan 2011, 20:52
Beim Kauf eines S500 oder 600 sollte man immer drauf achten dass der Lift einwandfrei funktioniert (das Öl zur Bedämpfung macht da gern Probleme) und auch die Sensortasten einwandfrei funktionieren. Wenn der IC (SAS 560) der Sensorelektronik kaputt ist geht logischerweise gar nichts, darüber wird der Dreher gestartet und die Drehzahl gewählt bzw. auch abgeschaltet.

http://www.radiomuseum.org/tubes/tube_sas560.html


Und wer auch immer den mit Pro-Ject verglichen hat soll sich das hier anschauen....ich glaube in einem Pro-Ject findet sich so ein Aufwand nicht:

http://telefunken.pytalhost.eu/S600s/

Aber vielleicht haben wir alle auch nur die Sensorelektronik, das stabilisierte Netzteil, die Regelelektronik für den Motor etc. bisher nur übersehen...


[Beitrag von germi1982 am 20. Jan 2011, 21:09 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#40 erstellt: 20. Jan 2011, 22:46

germi1982 schrieb:
Beim Kauf eines S500 oder 600 sollte man immer drauf achten dass der Lift einwandfrei funktioniert (das Öl zur Bedämpfung macht da gern Probleme) und auch die Sensortasten einwandfrei funktionieren. Wenn der IC (SAS 560) der Sensorelektronik kaputt ist geht logischerweise gar nichts, darüber wird der Dreher gestartet und die Drehzahl gewählt bzw. auch abgeschaltet.


Genau, und das ist auch die Seuche bei den ansonsten sehr schönen S-500/600: Die Haltbarkeit.
Erwischt man ein Gerät, dass nicht nur gelegentlich benutzt wurde, ist ein Ausfall eigentlich garantiert. Meistens rafft es zuerst die Tasten dahin.

MfG
Haakon
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 21. Jan 2011, 11:44
Moin,

alle Kritik, die die Technik und deren Haltbarkeit betrifft, ist ja nicht unbegründet.
Aber, abgesehen vom Lift, sind alle elektronischen Sachen in ein- zwei Stunden erledigt. Das IC gibt's nach wie vor, der Spannungsregler können gegen gängige 7812 ausgetauscht werden und die Empfindlichkeit der Sensortasten hat eher etwas mit schmierigen Fingern zu tun.
Ich habe mir jedenfalls zwei Schrott-/Schlachtgeräte ins Haus geholt und sehe der Zukunft sehr entspannt entgegen.

Wann sieht man heutzutage schon noch einen völlig unverbastelten und völlig intakten S-500/600? Seeeeeehr selten, mittlerweile. Auch daher ist ein steigender Preis nicht ungewöhnlich. Klar, über 300,- Eusen sind übertrieben. Ohne Frage.

Ich bin sicher auch kein Freund von Plastik, aber die Wanne des Telefunken ist relativ dick und solide gemacht.
Deutlich solider als die der Duale.
Und die Preisentwicklung bei Dual - z.B. der 721 - ist der des S-600 (aus o.g. Auktion zumindest) nicht unähnlich.

Ich bin auch ein Fan alter Duale, habe selber vier unterschiedliche Modelle hier stehen und laufen, aber...
In den Siebzigern hat man Kunststoff nicht unbedingt als minderwertig angesehen. Im Gegenteil. Die alten furnierten Holzkisten der 50/60'er sahen einfach zu bieder aus und man wollte etwas moderneres.

Zeiten ändern sich und ich konnte schon in den Neunzigern kein Laminatfußboden ertragen. Ich sehe da Parallelen.

Und wenn schon Lautsprecher in die Diskussion gebracht werden: Was wird dort am häufigsten als Gehäusematerial verwendet, wenn man keine Spanplatte nimmt?
MDF! Und was ist MDF? Nix anderes als kunstharzgebundener Holzstaub. Kunstharz ist für mich auch nix anderes als "Plastik". Von den Lösungsmitteln der Harze mal ganz abgesehen...

Und, wenn man will, kann man den S-500/600 auch ganz bequem in eine andere Zarge setzen.
Ich habe nur bisher kaum schöne bzw. proportional passende Austauschzargen gesehen. Weder bei Dual, noch bei Thorens. Ausnahmen gibt's, aber die meisten DIY-Zargen sind potthässlich.
Rillenohr
Inventar
#42 erstellt: 21. Jan 2011, 13:04
Also, für Thorense werden unzählige Zargen angeboten, Klavierlack, Edelhölzer, da ist alles dabei. Nur wird's dann auch wieder etwas kostspieliger. Aber entsprechend edel, je nach Geschmack.

Kunststoff kam in der Tat in den 70er auf breiter Ebene auf. Vor allem bei den deutschen Hifi-Herstellern. Die Japaner hatten z.B. noch schöne Holzteile für ihre Receiver gezimmert, da kamen Telefunken, Grundig, Saba usw. schon mit übelsten Plastikkisten auf den Markt, je weiter unten im Preis, desto übler.

Daran kann man wohl ablesen, dass die breite Verwendung von Plastik eher etwas mit den Herstellungskosten zu tun hat, weniger, weil es als technisch gute Alternative angesehen wurde.

Klar ist MDF, wie auch Presspan, ohne Harze oder Kleber nicht denkbar. Auch Lacke sind ja auf Kunststoffbasis. Dennoch vermitteln Materialien mit, sagen wir, Holzanteil ein anderes Feeling, subjektiv gesehen. Dass MDF oder Pressspan verwendet wird, hat ja auch einen technischen Grund. Vollholz würde sich verziehen, es arbeitet zu sehr. MDF oder Pressspan sind daher nicht ausschließlich Billiglösungen, Plastik schon eher.
WilliO
Inventar
#43 erstellt: 21. Jan 2011, 13:50
Hallo zusammen,
die Thematik Zarge steht auch bei mir für meinen 721 an.
Nachdem ich mir letztens die Dual-Zarge zum 1. Mal unter
technischen Gesichtspunkten betrachtet habe, steht fest,
daß ich das Teil ändern resp. austauschen werde.
Deshalb habe ich mir erstmal eine Einbauzarge bei Ebel-Holztechnik bestellt die ich wohl am Montag erhalten werde.
Darauf basierend, werde ich die neue Zarge -in Anlehnung an das Original- planen und bauen.

@a.j.h:
Ich stimme komplett mit deinen Aussagen bzgl. Laminat und
Plastik etc. überein.
Die alten Zargen von Dual aus den 60-/Anfang 70iger waren wirklich altbacken. Wenn ich mich an meinen 1. Dual (1214) so erinnere
Dagegen war damals die Zarge des 721 zumindest optisch eine Augenweide! Für mich jedenfalls...
Bei vielen Diy-Zargen kriege ich auch das kalte Grausen.
Ebenso aber auch bei den Fertigzargen z.B. von Ebel.
Aber, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten!
Gegen MDF spricht m.E. gar nichts. Im Gegenteil: Das ist
"totes Holz" -ebenso wie Spanplatte- was sich nicht verwindet wie etwa Massivholz. Es muß nur sauber furniert
sein. Und diesbezüglich gibt es unzählige Möglichkeiten.
So sind ja auch die optisch toll aussehenden Kenwoods, Pioneer's usw. gebaut.
Eine Alternative wäre z.B. der Einsatz von Granit für den
oberen, sichtbaren, Korpus der Zarge. Allerdings ist die Verarbeitung nur durch einen versierten Steinmetz zu machen und entsprechend teuer. Mal sehen, was ich mache.
Auf jeden Fall wird es keine lieblos zusammengeschusterte
Kiste!

Gruß
Willi
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 21. Jan 2011, 14:39
Moin nochmal,

weil gerade auch die Japaner angesprochen wurden:
Wenn ich mir die Holzkisten ("WC's") der Receiver und Verstärker aus den 70'ern so ansehe, fällt mir vor allem diese Ähnlichkeit zu D-C-Fix-Folie auf.

Selbst bei Sansui, Luxman,...: Folie!
Die absoluten Topgeräte mal ausgeschlossen.
Das hatte wohl einen zeitlich begründeten Chic?!


Der S-600 - um auf's Thema zurück zu kommen - hat einfach ein zeitloses Design. Für ein deutsches Gerät jener Tage eine bemerkenswerte Ausnahme. Hing die deutsche HiFi-Industrie doch damals dem Trend komplett hinterher. Die Japaner haben's vorgemacht.
Technisch mag das nicht ausnahmslos zutreffen, aber allgemein schon.

Mit welchen Geräten mag man denn den S-600 vergleichen wollen?
Erster Kandidat wäre der Dual-704. Dann kommt viel von Technics usw.
Ein Thorens TD-126 war schon wieder eine Klasse höher und somit auch teurer.

Ich kann daher die Kritik an der Verarbeitung des S-600 nicht nachvollziehen. In diesem Zusammenhang jedenfalls nicht. Klanglich kann er mit teureren Spielern wirklich mithalten. Vor allem, wenn man dem serienmässigen V-15-III-TM eine Jico-SAS-Nadel verpasst, den Arm evtl. mit HF-Litze durchverkabelt (ab Headshell) und die Masse getrennt aus dem Gerät führt. Das sind ein paar leichte, reversible Fummeleien, die dem S-600 richtig gut tun.
Was wohl erst passiert, wenn man die Federung ändert? Z.B. mit den Blattfedern aus den Thorensen der 3'er-Serie. Oder dabei das Subchassis mit einer Sandwichplatte anstelle der Blechplatte ausführt?
Ich lass' meinen aber original.

Ein TD-125 ist kaum besser, ein Dual-701 auch nicht, ein Linn-Axis auch nicht,... Die jeweiligen Tonabnehmer mal berücksichtigt.
Es ist schwer zu bewerten, da ich hier kein Versuchslabor betreibe, sondern einfach nur Platten mit unterschiedlichen Drehern höre.

Trotzdem: 300,- Euros? Da ist wahrscheinlich was an der Auktion gedreht worden.
Spekuliere ich jetzt einfach mal ganz unvorsichtig.


[Beitrag von a.j.h. am 21. Jan 2011, 14:50 bearbeitet]
Timo
Inventar
#45 erstellt: 21. Jan 2011, 23:42
s600s600

Leider habe ich meine beiden verkauft.

Ich bleibe dabei: 300,- ist ein Topp-Exemplar wert!

Meine waren beide wie neu.

a.j.h.
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 22. Jan 2011, 08:59
Moin,

andere Leute stellen sich zwei Technicse nebeneinander...

Ich werde mir noch einen restaurierungsbedürftigen S-500 zulegen, dann ist gut.
Solange es die noch gibt, denn ich habe den Verdacht, dass die geschlachteten - Entschuldigung,- "armamputierten" Geräte auf der Kippe landen und die restlichen Geräte immer teurer werden.


LEUTE, SO TOLL IST DER ARM AUCH NUN WIEDER NICHT, DASS MAN DEN VOM PLATTENSPIELER REIßEN MUSS!!!

Nur, weil da Ortofon drauf steht

Das muss auch mal gesagt werden dürfen. Bei aller Liebe zu diesem Plattenspieler, der Arm ist gut, aber sicher kein Überflieger.
raphael.t
Inventar
#47 erstellt: 22. Jan 2011, 10:04
Hallo Leute!

Dank Dieter (ratfink) bin ich auch im Besitz eines S 600 und ich kann euch versichern, dass der Dreher im Vergleich den Thorensen TD 160 oder TD 145 in nichts nachsteht.
Ja, noch etwas:
Den Arm wollte ich auf meinen TD 124 verpflanzen, doch davon nehme ich Abstand, S 600 und Ortofon bleiben ein Paar!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

SA400169


[Beitrag von raphael.t am 22. Jan 2011, 10:07 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 22. Jan 2011, 11:33
Für den 124'er gibt's ja auch eine Reihe historisch "korrekter" Arme.
Ich finde, dieser "neue" AS-212 sieht irgendwie falsch am Thorens aus.

Von Ortofon gab's aber auch einen (oder auch mehrere) passende(n) 9"-Arm(e).
Ist aber wohl auch eine Preisfrage!?
Holger
Inventar
#49 erstellt: 22. Jan 2011, 13:20

a.j.h. schrieb:

Von Ortofon gab's aber auch einen (oder auch mehrere) passende(n) 9"-Arm(e).


Bingo >>>

http://www.thorens-info.de/ortofon-03.jpg
Rillenohr
Inventar
#50 erstellt: 23. Jan 2011, 10:31

a.j.h. schrieb:

Selbst bei Sansui, Luxman,...: Folie!


Dass foliert wurde, wurde schon erwähnt.

Diese Folien sind weit hochwertiger als DC-Fix. Man kann ein Luxman-Gehäuse beispielsweise super aufarbeiten, sogar polieren, dass er wieder richtig frisch aussieht.

Macht man das mit den puren Plasikoberflächen, dann geht die Mirkostruktur verloren, falls vorhanden. Auf jeden Fall sehen sie noch übler aus als vorher.

Lieber eine gut ausgeführte Folierung als Spritzguss pur. Da gibt es nicht einmal vernünftige Gewinde. Alles Blechschrauben direkt im Kunststoff.
Fhtagn!
Inventar
#51 erstellt: 23. Jan 2011, 11:14
Für die Plastikoberflächen:
ArmorAll Kunststoff Pflegetücher glänzend.
Einreiben, 20 Min wirken lassen und mit einem Microfastertuch nachpolieren.
Wird fast wie neu.

MfG
Haakon
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