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Nagaoka MP300 an Pro-ject 6.1 SB

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nurmusik
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jan 2011, 14:51
...heute montiert, also noch nicht eingespielt. Hatte vorher ein Grado Silver (K6). Bereits jetzt lässt sich feststellen, daß die Feinauflösung, die schiere Menge an Information, sehr viel besser sind. Ehrlich gesagt: so etwas habe ich bisher noch nicht gehört, selbst wenn ich an frühere Zeiten mit einem Spectral Signature zurück denke. (Damals habe ich noch HiFi gehört, heute höre ich Musik...)
Wer so eines sucht: Black Pearls/Harry Langer unbedingt in Betracht ziehen!!! Preis unter 400, Beratung und Service absolut Top.
Ich werde nächste Woche, wenn das Teil langsam einspielt, mehr berichten
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 22. Jan 2011, 17:10
Meine Rede, das ist einer der besten Tonabnehmer, ganz egal welche Preisklasse.
Wenn die Nadel runter ist unbedingt eine MP-500 Nadel einsetzen, die kostet nur 40€ mehr.


Haakon
WilliO
Inventar
#3 erstellt: 24. Jan 2011, 13:23
Hallo zusammen,
genau das ist auch meine Erfahrung mit dem MP200.
Wieviel das MP300 mehr bringt kann ich nicht beurteilen.
Ich weiß aber sicher, daß ich meine LP's heute richtig
genießen kann.
Apropos Einspielzeit: Was heißt das, wieviel Stunden sind
angesagt?

Gruß
Willi
nurmusik
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Jan 2011, 14:42
Hallo zusammen,
bei der Einspielzeit rechne ich mit vorraussichtlich 100 Stunden. Die bisherige Entwicklung war: zu Beginn sehr hohe Auflösung, relativ wenig Fundament, Räumlichkeit vorhanden, aber noch nicht wirklich gut, im Hochtonbereich gelegentliche Schärfen.
Jetzt, nach ca 30 Stunden Einspielzeit, haben sich die oben genannten Einschränkungen deutlich zum Guten gekehrt. Das läßt sich vielleicht am ehesten so beschreiben, daß die ganze Angelegenheit anfängt musikalisch zu werden. Schärfen sind völlig weg, Auflösung hat nicht wesentlich, aber doch noch etwas zugelegt, Räumlichkeit ist hinsichtlich Tiefenstaffelung ganz deutlich besser geworden, Fundament hat ebenfalls zugelegt, noch nicht im selben Maß wie die anderen Parameter, aber es läßt sich in meiner Kette eine auch hier eine deutliche Zunahme feststellen.
Was tatsächlich frappierend ist, ist die große Stille, wenn kein Signal in der Rille ist. Das habe ich, und da stimme ich den Magazintestern zu, so wirklich noch nicht gehabt.
Ein Bekannter von mir hatte ein vdHul Black Beauty, und ich denke, daß das MP 300, wenn es fertig eingespielt sein wird, nicht wesentlich dagegen abfallen wird. Auf jeden Fall weiß ich, daß ich garantiert nie wieder derartige Summen für eine Tondose ausgeben werde. Das MP 300 ist schlicht phänomenal, und für diesen Preis müsste es selbst die gaaanz Großen das Fürchten lehren.
WilliO
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2011, 15:47
Hallo nurmusik,
Schärfen habe ich bisher überhaupt keine gehört. Vielleicht
liegt es bei mir daran, daß ich noch mit einem etwas zu hohen Kapazitätswert fahre. Das wird sich aber bald ändern.
Was die Stille bei Passagen ohne oder sehr leisem Signal
angeht, habe ich gestern noch zu meiner Frau gesagt, daß
ich das Gefühl habe, eine CD zu hören. Natürlich nur dann
wenn die LP in einwandfreiem Zustand ist. Aber genau diesen
Effekt haben wir gestern übereinstimmend gehört. Ja, das ist
wirklich frappierend, keine Frage!
Für mich steht schon jetzt fest, daß ich es ganz sicher
nicht bereue, mich nach intensivster Recherche für das
Nagaoka entschieden zu haben.


Gruß
Willi
Pizza_66
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2011, 16:47
... und mir wurde vom Nagaoka (MP 300 oder MP 50) abgeraten ....

Passt angeblich nicht zu meinen Dreher (Denon DP57L)
nurmusik
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Jan 2011, 20:58
Hallo Willi,
...das mit dem CD-Effekt habe ich genau so gedacht... nur daß ich jetzt wahrscheinlich erst mal wieder einen großen Teil meiner Schallplattensammlung neu entdecken werde und nicht wirklich Bock auf CD habe.
Ich frage mich allerdings, wie Nagaoka das macht, die meisten behaupten ja, es sei der Schliff, aber ich bin da nicht so sicher. Elliptische Schliffe sind ja nun nicht die allerneueste Erfindung. Nagaoka selbst tut ja eine ganze Menge um Gehäuseresonanzen auszumerzen...wahrscheinlich ist es die Summe vieler Dinge.
WilliO
Inventar
#8 erstellt: 24. Jan 2011, 21:23
Hallo nurmusik,
so geht's mir auch. Ich höre mich seit Wochen mehr oder
weniger kreuz und quer durch die LP-Sammlung. LP's, die
meinen Ansprüchen nicht mehr genügen weil sie schlicht durch-
georgelt sind, teils auch mit schlechten Diamanten in den
70igern und auf (wilden) Feten abgespielt wurden, ersetze ich nach und nach durch einwandfreie Examplare. Ich habe mir z.B vergangene Woche zwei meiner ältesten LP*s (Fireball v. Deep Purple und Black Sabbath von B.S. in neuwertigem Zustand ersteigert. Das ist Genuß pur....
Obwohl ich CD, DVD-Audio, SACD und eine Sammlung von Konzert-DVD's habe läuft momentan der Plattenspieler! Das wird sich auch wieder legen, ganz klar, aber es macht mir momentan riesigen Spaß die alten Scheiben neu zu erleben.

Was die Nagaoka's angeht, stimme ich dir zu. Es kann bei dieser alten Technik nur aus der Summe von vielen kleinen
Schritten ein verbessertes System entstehen.
Was das im Einzelnen ist, bleibt wohl das Geheimnis der Japaner.

Beste Grüße
Willi
nurmusik
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Feb 2011, 21:01
...so, ich wollte nur noch ein Schluss-Statement abgeben:
Nagaoka MP 300 ist wirklich (!) ein sehr, sehr gutes System. Zumindest für meine Musik. Ich habe nur wenig Bumm-Bumm-Musik, kann also hierfür nur sehr unter Vorbehalt sage, daß es auch mit Slipknot funzt. Ich denke, für Klassik und Jazz habe ich bisher noch nichts besseres gehört. Feinauflösung, Musikalität und mittlerweile auch Fundament und Höhen sind exzellent, beim Gewicht sollte man sich nach meiner Erfahrung eher am oberen Rand bewegen, ich empfinde in meiner Kette 1,6 pond als perfekt.
Ich möchte allerdings jetzt noch Alternativen zu meiner Pro-Ject Phonobox testen, und natürlich die Box wenn ich was besseres gefunden habe austauschen.
Kennt jemand die Aikido-Teile von Herrn Otto?
Und hat jemand Erfahrung mit den Kabeln der Fa Funk??
Herzliche Grüße,
Bernd
mkoerner
Stammgast
#10 erstellt: 04. Feb 2011, 22:16
Die Funk Kabel sind RG-62 Koaxkabel (Oder ein Datenblattmässig äquivalentes Derivat). Wenn man selberlöten will und sicher ist eine besserer Variante dieses Kabels erwischt zu haben kann man nochmals ordentlich sparen.

Wenn man nicht selber löten will sondern eher "Konsument" ist gibt es zu den Funk Kabeln in der Preisklasse keine (?) Alternative. Auch die Abwicklung ist supereinfach und schnell. Einfach Email schreiben, auf Kabel warten und Rechnung überweisen. Geht meist innerhalb von 24h.

Ich habe in meiner Kette mittlerweile (fast) nur noch BS-2 Kabel. Das sind die einzigen (Und ich hab mich bis in die 400€ Klasse durchgehört) die am Phonozweig absolut rausch- und brummfrei waren. Dh. auch bei 0dB am Pre brummt nix. Das scheint mir an der extrem hochwertigen Schirmung zu liegen die zwar bei Cinch eigentlich nicht wirklich als Schirmung wirkt (da zwar der Innenleiter geschirmt wird aber natürlich die Masse immer noch Einstreuungen einfangen kann), aber für eine extrem niederohmige Anbindung der Masse sorgt, was das Brummproblem und nachhaltig löst und Einstreungen gut ableitet.

Darüberhinaus ist das Kabel ausgesprochen niederkapazitiv, was es auch für MM-Hörer attraktiv macht.

Wer an Kabelklang glaubt: Das Kabel spielt extrem neutral und sehr transparent. Mit sehr teuren Kabeln wird es meiner Meinung nach bei manchen Kabeln noch etwas "schneller" und die Ortungsschärfe nimmt nochmals zu.

Ich zumindest gebe aber derzeit mein Geld lieber für anderes aus als teure Kabel.

Mike
nurmusik
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Feb 2011, 10:32
Hallo Mike,
danke für die Info. Ich denke auch, daß diese Lösung gut und im besten Sinne preiswert erscheint. Wenn ich, ausgestattet mit zwei linken Händen mit lauter Daumen dran, erst einmal einige Kabel und Stecker vergeigt habe, dann würde ich vielleicht zwar trotzdem günstiger fahren, wäre aber vielleicht ein nervliches Wrack voll mit Brandblasen

Wg dem Aikido werde ich wohl einen neuen Thread aufmachen.

Bernd
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 05. Feb 2011, 14:15
Moin,

der Aikido Pre hat einen sehr guten Ruf. Ich habe ihn noch nicht gehört, will aber beizeiten einen Bausatz kaufen, da die Schaltung sehr gelobt wird.

Für den aufgerufenen Preis sicher eine sehr gute Alternative zu den gängigen Geräten.

MfG
Haakon
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