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Stecker ziehen?

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Autor
Beitrag
JägerdesverlorenenSound...
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Jan 2011, 14:55
Hallo Leute,

bei meinem Plattenspieler steht in der Gebrauchsanweisung, daß man nach dem Hören und ausschalten des Geräts den Netzstecker ziehen soll. Wozu soll das denn gut sein? Macht ihr das etwa?

Yours truly
J.
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2011, 14:57
Das sind allgemeine Sicherheitshinweise.
Vergiß es.
akem
Inventar
#3 erstellt: 30. Jan 2011, 18:28
Da wird vermutlich nicht die Netzspannung abgeschaltet. Damit bleibt das Gerät am Netz und braucht Strom. Und möglicherweise wird dabei irgendwas (zu) warm auf die Dauer. Im Zweifel lieber beherzigen und an eine schaltbare Netzleiste anstecken oder Stecker ziehen.

Gruß
Andreas
High_Fidelity_Freak
Inventar
#4 erstellt: 30. Jan 2011, 20:14
Hi,
bei Plattenspielern ist es möglich dass sie sich mit der Zeit statisch aufladen wenn sie noch unter Strom stehen. Dann ist zwar das Zimmer staubfrei aber der Player dreckig. Zu dem Zweck hab ich z. B. ne schaltbare Steckdosenleiste mit der ich alle HiFi-Geräte + TV und SatReceiver mit einem Knopfdruck nach Gebrauch ausschalte.
Gruß,

HFF
germi1982
Moderator
#5 erstellt: 30. Jan 2011, 20:49

akem schrieb:
Da wird vermutlich nicht die Netzspannung abgeschaltet. Damit bleibt das Gerät am Netz und braucht Strom. Und möglicherweise wird dabei irgendwas (zu) warm auf die Dauer. Im Zweifel lieber beherzigen und an eine schaltbare Netzleiste anstecken oder Stecker ziehen.

Gruß
Andreas



Ich gehe eher mal davon aus das nur einphasig vom Netz getrennt wird und man deswegen den Netzstecker ziehen sollte um das Gerät komplett von der Netzspannung zu trennen. Das ist bei den meisten Plattenspielern so. Es wird im Endeffekt nur eine der zwei Leitungen geschaltet, je nachdem wie herrum der Stecker in der Steckdose steckt, entweder die Phase oder der Nulleiter.

Deswegen bekommt man bei alten Dual-Plattenspielern mit Stroboskop auch eine gewatscht wenn man die Glimmlampe angreift während der Stecker noch in der Steckdose steckt. Der Schalter sitzt zwar davor, aber es ist trotzdem noch minimal Spannung drauf weil eben nur einphasig getrennt.

http://dual.pytalhost.eu/704s/704s-03.jpg


[Beitrag von germi1982 am 30. Jan 2011, 20:49 bearbeitet]
cr
Moderator
#6 erstellt: 31. Jan 2011, 12:16
Das sich ein Gerät statisch auflädt, weil eine Phase mit dem Netz vebunden ist, ist mir noch nie untergekommen. Wüßte auch nicht, wie das gehen soll....
High_Fidelity_Freak
Inventar
#7 erstellt: 31. Jan 2011, 13:08
Hi,
ich weiss auf jeden Fall, dass es vorkommen kann.
Ich bin mir aber nicht sicher ob das nur bei Geräten ohne Schalter ist. (ich weiss auch nicht ob der Spieler des TE einen Hauptschalter hat)
Gruß,

HFF
cr
Moderator
#8 erstellt: 31. Jan 2011, 15:48
Ich denke, es sind vor allem Sicherheitsaspekte.
Wenn man länger weg ist, kann immer mal was passieren (Blitzschlag ins Netz).....
Wenn ich mir überlege, wieviele Geräte immer am Netz sind (vor allem in der PC/TV/Telefon-Umgebung diverse Steckernetzteile etc), kommt mir auch manchmal das Grausen.
Bei Geräten mit echtem Netzschalter sehe ich aber zB nicht ein, warum nicht beide Leitungen getrennt werden können. Das macht die Sache ja nicht teuerer in der Produktion.

Bei vielen Schutzkontakt-Steckernormen stellt sich das Problem, ob man jetzt eine oder beide Leitungen trennt allerdings nicht, da man den Stecker nicht drehen kann und somit die stromführende Leitung immer definiert ist (wenn das Haus korrekt verkabelt wurde), zB Frankreich, Schweiz, UK..

Die als internationale Norm vorgeschlagenen http://de.wikipedia.org/wiki/IEC_60906-1 verpolungssicheren IEC-60906-Stecker setzten sich bisher nicht durch, wurden aber 2010 in Brasilien eingeführt. Sie sind ähnlich wie der Schweizer Stecker, aber nicht kompatibel (etwas andere Abmessungen).


[Beitrag von cr am 31. Jan 2011, 15:56 bearbeitet]
akem
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2011, 18:57
Ein zweipoliger Netzschalter kostet vermutlich schon den einen oder anderen Cent mehr als ein einpoliger.
Aber in diesem Fall wird das gar kein Netzschalter für 230V sein sondern ein Schalter, der hinter dem Trafo sitzt, also die Sekundärspannung schaltet. Der ist definitiv billiger...
Bei heutigen technischen Produkten wird leider um jeden zehntel Cent gefeilscht! Auch wenn die (neudeutsch) Usability darunter leidet - egal. Heutige Manager denken nicht mehr daran, daß ein zufriedener Kunde auch wieder kommt - es zählt ausschließlich die Gewinnmaximierung hier und jetzt und heute. Die Aktionäre von heute wollen heute Rendite haben und nicht morgen. Ob das Unternehmen morgen noch existiert, ist denen wurscht. Werden halt andere Aktien gekauft...


Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#10 erstellt: 31. Jan 2011, 21:52
Eben so siehts aus, schau dir Amazon an...die Gewinnerwartungen der Analysten nur knapp verfehlt, "nur" 12,95 Mrd. USD statt der erwarteten 13,01 Mrd USD Umsatz. Die 12,95 Mrd. waren 31% mehr als im Vorjahr..Nettogewinn von 384 auf 416 Millionen USD gestiegen...trotzdem geht die Aktie um über 8% in den Keller...das soll mal einer verstehen...da können gewisse Leute den Hals nicht voll genug bekommen.

Und so eine Sekundärschaltung ist Murks...da würde ich aber sicher den Stecker ziehen...und das wäre das letzte Gerät von dem Hersteller...das ein Hersteller verdienen will ist klar, das spricht keiner ab, aber da wirds übertrieben. Und zwar zu Lasten des Kunden, der bekommt einen Lada zum Preis eines Mercedes....die Preisdifferenz bekommt der Aktionär...


[Beitrag von germi1982 am 31. Jan 2011, 21:54 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2011, 22:43
ich hab sogar einen 12 Jahre alten Nakamiche Cd-Player bei dem der Powerschalter hinter dem Trafo sitzt !!!

Ich war echt schockiert als ich das gesehen habe, ich wäre niiieeee auf die Idee gekommen das es sowas gibt !
cr
Moderator
#12 erstellt: 31. Jan 2011, 23:05
Wenn dann mal was aufgrund dieser Konstruktionsweise abbrennt, ist der Importeur aber dran....
Ob das daher letztlich nicht auch zum teureren Weg für Hersteller/Importeur werden kann, ist die Frage
Besonders in Amiland, wo man bei jedem F.. um große Summen prozessieren kann
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