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Plattenspieler und Klang(Qualität)

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applecitronaut
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Feb 2011, 20:23
Hallo allerseits,

Ich muss eine etwas größere Kurve holen zwecks Verständlichkeit. Ich hörte bis vor 2 Jahren Platten mit einen Technics Billigdreher (SL BD 20) an mein AV-Reciver (Denon 2307) Der hatte noch einen Phonoeingang. Nach Boxen update reichte mir dieser nicht mehr und es wurde ein NAD T 755 angeschafft. Leider hatte der keinen Phonoeingang. Also musste ein Phonovorverstärker her. Erst mal was günstiges. (Dynavox TC 750) So nun hatte ich ein Problem. Meine "Kette" klang nicht mehr nach Vinyl. Der seidige dem Ohr schmeichelnde Sound war nicht mehr da. OK ein neuer Dreher muss her, der alte hatte auch schon Probleme mit dem Riemen und war nicht mehr so doll. Ein Direkttriebler wäre toll, fix mal einen Denon DP 30l geschossen. Das ist mal ein Plattensieler kein vergleich zu SL 20. Den Denon noch ein AT 440 MLa gegönnt und das klingt ja "wie von CD". So mein Problem ich will den seidigen Klang wieder. Was kann man da tun. 1. Vorverstärker wechseln? Wenn ja welcher. (Mein Favorit Gram Amp 2 SE) 2. Tonabnehmer wechseln? Das AT 440 MLa ist doch nicht gerade das billigste. 3. Besserer Dreher? (bin fasziniert von den großen Denon ab DP 45 aufwärts. Aber was soll ein besserer Dreher bringen? Der dreht doch nur die Platte möglichst gleichmäßig - oder? Kann mir nicht vorstellen was da die Unterschiede sind.
lexmark
Stammgast
#2 erstellt: 01. Feb 2011, 20:39
Hallo

Ist auch für mich ziehmliches neuland.

Aber ich kann Dir sagen,das es nicht nur darum geht die platte zu Drehen.

Das kann wohl jeder Dreher, dein Denon ist ein kleiner und einfacher Dreher,

Ebenso wichtig wie eine gute Nadel und system, sind auch ein guter Tonarm,schweres Gehäuse wegen Resonancen,ich Denke wenn Dir dein Dreher nicht das bring was du möchtes,dann wirst Du Dir ein bekantes und solideres Laufwerk holen müssen.
Das bedeutet z.b.w Denon ab DP37 aufwärts,mit gutem System.
Leider sind diese Überbezahlt.

Gruss....lexmark
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 01. Feb 2011, 20:59
Wenn dir der Klang nach der Anschaffung des kleinen Dynavox nicht mehr gefiel, liegt ja wohl nahe, daß hier der Schwachpunkt liegt .
Das AT-440 sollte auch einen besseren Preamp bekommen.
Der GramAmp 2 SE ist ein ganz hervorragendes Gerät, den kann man bedenkenlos kaufen. Alternativ: SUPA 3.0 oder Albs RAM 4.
Tonabnehmer und Dreher würde ich erstmal lassen wie sie sind.

MfG
Haakon
nurmusik
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 01. Feb 2011, 21:55
N´abend,

ich habe vor allem deshalb einen Plattenspieler, weil es ganz viele Aufnahmen nicht auf CD gibt. Bei mir steht eindeutig die Musik im Vordergrund, da ich fast ausschliesslich Klassik höre habe ich da gar keine grosse Wahl. Das vorausgeschickt wollte ich einen Dreher, der aus meinen Platten das Optimum (innerhalb bestimmter finanzieller Grenzen natürlich)herausholt. Bis ich soweit war, habe ich gaaaaanz viel Lehrgeld bezahlt... Ich würde mit Sicherheit heute vieles anders angehen. Ich würde z.Bsp. nie wieder Unsummen in teure Kabel stecken, ich würde auch keine 4-stelligen Beträge mehr für Tonabnehmer ausgeben und so weiter. Vielleicht würde ich es aber doch machen, wenn ich nicht selbst diese Erfahrungen gemacht hätte.
Ich war früher ein ziemlicher Technik-Freak. Das hat auch ziemlich Spaß gemacht, und gute Technik fasziniert mich auch heute noch sehr. Ich habe aber erfahren, daß Technik (z.Bsp. ein absolut geiler Dreher für 40000€)für mich immer weniger Stellenwert hatte, weil die Faszination dieses Teiles nach einer gewissen Zeit nachgelassen hat. Dann brauchte ich was neueres, tolleres und meist auch teureres, und dann ging die Geschichte wieder von vorne los. Eine zeitlang war´s geil, dann nicht mehr ganz so.
Was für mich aber immer eine ganze große Bedeutung hatte, das war die Musik. Nur habe ich die nicht mehr gehört. Ich habe Auflösung, Bässe und so weiter gehört, also die Technik, und keine Musik mehr... Die Technik ist heute immer noch sehr wichtig, aber sie hat sich einem Zweck untergeordnet. Ich bin jedenfalls mit der Anlage, die ich habe, mehr als glücklich, weil sie meine Musik so spielt, wie ich es brauche. Und die Anlage kostet ein Zehntel von dem, was meine frühere Anlage gekostet hat.
Ich glaube allerdings nicht, daß man diese Erfahrungen weitergeben kann. Foren etc gab´s auch schon vor 10 Jahren und noch länger, und ich habe trotzdem Unsummen für Zeug ausgegeben. Heute habe ich den meisten Spaß, wenn ich auf irgendeinem kleinen Flohmarkt eine Aufnahme finde, die ich noch nicht habe, die einzigartig ist, vielleicht 50 Jahre alt, aber musikalisch trotzdem neue Türen aufstösst.
Also, wenn ich irgendetwas zu deinem Problem sagen soll: je länger du nachdenkst, je mehr du ausprobierst und je mehr du versuchst, desto näher wirst du wahrscheinlich deinen Vorstellungen kommen. Und es gibt -zig Möglichkeiten, dies zu verwirklichen, am wenigsten sind da Markennamen oder sonst irgendein Hype hilfreich, weil das allermeiste, wahrscheinlich alles, austauschbar ist. Wenn du wissen willst, ob z.Bsp. ein bestimmter Tonabnehmer mit deinem Arm kompatibel ist, und ob du den an deinem Phonoeingang betreiben kannst sind Fragen und Selbststudium wichtig. Wenn du aber wissen willst,was für dich das beste ist, dann kannst nur du die Frage beantworten, es sei denn, du hast unbegrenzte finanzielle Mittel.
Herzliche Grüße,
Bernd
mkoerner
Stammgast
#5 erstellt: 01. Feb 2011, 22:33
Hmm,

das AT-440 ist sehr gut und gefällt mir wirklich gut, aber es ist vielleicht für einen seidigen Klang eher ein schwieriger TA. Das kriegt man erst hin wenn wirklich alles passt.

Zum einen würde ich darauf achten, dass das Phonokabel niedrigkapazitiv ist, sonst wird es eher "Brilliant". Dann sollte ein Phonopre ran der vielleicht nicht gar so neutral/steril ist. Da bietet sich ein Heed Questar an, oder ein GramAmp. Ein Supa oder Trigon dürfte dich dann vermutl. eher nicht glücklich machen.

Ein TA der einen sehr seidigen Charakter hat ist das Shelter 201, oder evtl. die kleineren Brüder Sumiko Pearl / Black Pearl. Billiger gehts vielleicht mit einem kleinen Shure (M35x).

Mike
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 02. Feb 2011, 01:27

Wenn dir der Klang nach der Anschaffung des kleinen Dynavox nicht mehr gefiel, liegt ja wohl nahe, daß hier der Schwachpunkt liegt .


Entweder der, oder der NAD-Verstärker klingt einfach nicht wie der Denon, oder das AT440 bringt nicht den Klang den der SL-BD20 mit seinem (vielleicht eingelaufenen) System "damals" am AVR hatte.

@applecitronaut
Hast du den Einfach-Technics noch? Welchen Tonabnehmer hatte der montiert? Teste den noch mal am NAD und horch ob es "nach Vinyl" klingt.
applecitronaut
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Feb 2011, 07:26
@Detektordeibel Habe den Technics leider nicht mehr weil er einer "Sitzprobe" beim Umräumen zum Opfergefallen ist. Habe ihn eine ganze weile am NAD betrieben und war nicht zufrieden mit dem Klang, daher habe ich mir den Denon geholt. Der "Tonabnehmer" ist war das originale gewesen. Weis nicht mehr was das war. Werde vermutlich erst mal den Vorverstärker tauschen. Hie ist nun aber die Frage bleibe ich bei MM oder wechsle ich später zu MC.
schlagerbummel
Stammgast
#8 erstellt: 02. Feb 2011, 16:18
hallo

Beim Lesen des ersten Beitrags hab ich spontan auf den NAD getippt, den ich als unglückliche Lösung in der Kette ansehe.

Ok ich kenne NAD eigentlich nur aus der Zeit von Anfang der 90'er, da konnte ich einige Verstärker testen und fand sie im Gegenspiel zu Denon, Marantz oder Yamaha immer sehr kühl abgestimmt und gerade für die Wiedergabe einer Vinyl nicht geeignet.

Wenn die Möglichkeit besteht, einfach mal testen.
Die Kombi Denon und AudioTechnica finde ich hinsichtlich Preis Leistung als sehr gut und würde ich erst mal beibehalten.

LG, Armin
vb
Stammgast
#9 erstellt: 02. Feb 2011, 17:44
Halte den Abschied vom Denon auch für die Hauptursache. Ich habe manche AV-Receiver der Generation nach 2000 gehört, besaß den 3802, hatten nette MM Phonostufen. Selbst 18xx klang schön rund, wenn auch etwas schwach in der Verstärkung und klanglich gezügelt. Dein "schmeichelnd" empfand ich als typ. Denon-Klang.

Grüße
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