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Plattenspieler Vorverstärker

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Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Feb 2011, 20:04
Hallo!

Ich möchte meinen Plattenspieler (Technics SL-B21) mit meinem AV-Receiver (Yamaha RX-V550) betreiben.
Der hat allerdings keinen Phono-Eingang und das ganze klingt dementsprechend.

Daher suche ich nun einen geeigneten Vorverstärker, habe davon aber eigentlich keine Ahnung!

Der Kundenservice vom Musikhaus Thomann schlägt mir diesen hier vor:

http://www.thomann.de/de/art_deejaypre_ii.htm

Gibt es dagegen noch eine günstigere Alternative, die auch was taugt oder kann man den uneingeschränkt empfehlen?

Was ist z.B. mit dem:

http://www.thomann.de/de/behringer_pp400.htm


Gruß Wolf


[Beitrag von Luke_the_Wolf am 07. Feb 2011, 20:06 bearbeitet]
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 07. Feb 2011, 23:32
Ich hätte mal vorher die Suchfunktion benutzten sollen sry!!

Nach einiger Recherche im Forum bin ich zu dem Schluss gekommen, das ich für unter 50€ kein gescheites Gerät bekomme, und daher nicht am von Thomann empfolenen Gerät vorbeikomme.

Allerdings würde mich noch interessieren, in welcher Klasse mein Plattenspieler spielt

Ist er eher Schrott oder noch ganz ok?
Domenico1975
Neuling
#3 erstellt: 07. Feb 2011, 23:32
Nun, zum Kauf der beiden von dir genannten Dinger der < 50 Euro Klasse wird dir in einem HiFi-Forum wohl keiner raten. (Relativ) guter Sound zu vernünftigem Preis bietet zum Beispiel Pro-Ject mit der Phono Box MK II.

Beste Grüsse

Dominic
mkoerner
Stammgast
#4 erstellt: 07. Feb 2011, 23:57
Unser Kollege "Fhtagn!" hat sich mehrfach sehr lobend hier z.b. über den kleinen Dynavox geäussert.

Mit etwas Geduld tauchen gelegentlich "GramAmp 1" und "GramAmp 2" ohne SE deluxe und anderen Firlefanz gebraucht für ca. 50-60 Euro auf, damit kommst du schon extrem weit und müsstest für was vergleichbares neu bis zu 150€ hinlegen.

Generell sind bei PhonPres Gebrauchtkäufe recht schlau. Da kann nicht viel kaputtgehen und man kriegt sie meist fürs selbe Geld wieder los wenns nicht passt.

Die NAD-PhonoPres sind fürs gebotene echt zu teuer!

Mike
NoldiNairolf
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Feb 2011, 00:27
hab den Dynavox auch seit ca. einem halben Jahr; eigentlich als kurzfristeige Zwischenlösung gedacht, macht sich das Teil für den Neupreis von ca. 25Euro ganz gut und ist bei mir desshalb noch nicht durch was 'besseres' ersetzt worden.
Stinkt neu ein bisschen chemisch, erstmal 2 Tage auf den Balkon damit zum auslüften, danach ist ok.

Gruss,
Noldi
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 08. Feb 2011, 02:30
Den Behringer kenne ich nicht, aber was soll da schon drin sein? Das was bei allen MM Phonoamps unter 200€ drin ist, ne relativ simple Schaltung. Klang definiert sich nicht unbedingt durch das Loch im Geldbeutel. Masseanschluss hat das Ding auch im Gegensatz zu anderen Geräten in der Preisklasse :P, also warum nicht?

Von dem 50€ DJ-Thomannteil würde ich die Finger lassen und das gesparte Geld lieber in Nadel/System und einen neuen Antriebsriemen investieren.


Allerdings würde mich noch interessieren, in welcher Klasse mein Plattenspieler spielt


Kann den Dynavox für den Preis auch nur empfehlen.
Und er ist auch ausreichend um mit den besten noch verfügbaren T4P-MM Systemen eine gute Figur zu machen.

Der Plattenspieler ist zwar nur in einem Plastikgehäuse und mag auf den ersten Blick windig wirken, aber technisch liefert das Laufwerk gute Werte und klanglich spuckt der jedemenge aus wenn man ihn lässt, also insgesamt durchaus brauchbar und Hifi-Tauglich. Für was haptisch "besseres" musste bei Neugeräten allermindestens 150€ + Tonabnehmer investieren.

Welcher Tonabnehmer ist auf dem Gerät denn montiert und welche Musik soll damit vorwiegend gehört werden?


[Beitrag von Detektordeibel am 08. Feb 2011, 02:37 bearbeitet]
mkoerner
Stammgast
#7 erstellt: 08. Feb 2011, 08:02

Und er ist auch ausreichend um mit den besten noch verfügbaren T4P-MM Systemen eine gute Figur zu machen.


Nun ja man kriegt sogar noch durchaus hochwertiges als TA:

Shure V15 V-P

Oder das grosse Ortofon oder Grado...

Da darf der Pre dann auch gerne etwas besser sein :-).

Mike
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 08. Feb 2011, 08:32
Darf, muss aber nicht.

Ein Technics EPC ggf. mit SAS tut auch für den Anfang.


[Beitrag von Detektordeibel am 08. Feb 2011, 08:33 bearbeitet]
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Feb 2011, 12:43
Danke für die zahlreichen Antworten!


Also den Antriebsriemen habe ich bereits getauscht.

@Detektordeibel:
Als Abnehmer fungiert hier ein wahrscheinlich werksseitig verbauter "Technics P 24"
Die Nadel sollte noch in gutem Zustand sein, da der Plattenspieler nicht übermäßig genutzt wurde.


Der Plattenspieler soll in der Lage sein, meine LP's von "She wants Revenge", "Bauhaus", "The Bravery" "Queens of the Stoneage" "Icehouse" also Richtung Rock, Indie, Alternative etc. wiederzugeben. Beethovens Neunte und meine "Deuter - Ecstasy" hör ich auch mal ganz gern.
Meine Freundin hat LP's von "Caro" und "Wham" also mehr Pop

Vielleicht probier ich einfach erstmal den Dynavox aus. Da scheiden sich ja im Forum die Geister!
Zur Not verkauf ich ihn, wenn ich nicht zufrieden damit bin.

Sowas wie der "Shure V15" kommt mir etwas zu teuer mit 300$^^

Falls mir der Dynavox nicht zusagt greife ich vllt. auf die von Dominic empfohlene "Phono Box MK II" zurück.
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 08. Feb 2011, 14:05
Teste den kleinen Dynavox.

Der erfüllt die wichtigsten Dinge: Er rauscht nicht und er entzerrt ordentlich.
Für 25€ uneingeschränkt empfehlenswert. Ein Pre der 100€ Klasse klingt keinen Deut besser.

Am besten bei RoeHiFi kaufen, deren Modelle riechen nicht so extrem nach diesem Insektizid. Wahscheinlich lüften die dort ordentlich .
Aufrüsten kannst du immer noch.

MfG
Haakon
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 08. Feb 2011, 17:16

Am besten bei RoeHiFi kaufen, deren Modelle riechen nicht so extrem nach diesem Insektizid


Richtig, meiner stank auch nicht.


@Detektordeibel:
Als Abnehmer fungiert hier ein wahrscheinlich werksseitig verbauter "Technics P 24"
Die Nadel sollte noch in gutem Zustand sein, da der Plattenspieler nicht übermäßig genutzt wurde.


Wenn es das einfache mit sphärischer Nadel ist lohnt sich das runterschmeißen.
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 08. Feb 2011, 17:50
Alles klar, danke euch! Der Dynavox ist bestellt.

Was wäre denn eine günstige Aufrüstoption für den Abnehmer?
Günstig heißt in dem Fall ca.30€
Oder bekommt man da erst ab 50€ was?
Detektordeibel
Inventar
#13 erstellt: 08. Feb 2011, 17:57

Was wäre denn eine günstige Aufrüstoption für den Abnehmer?


Das Tonar/Nagaoka 611 Be.

Ansonsten musste eher 100€+ anlegen.
Ibizadriver83
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 08. Feb 2011, 18:36
Mein Dynavox ist heute gekommen.

Versuche gerade den Aktiv Subwoofer an meine JBL Control One anzupassen.

Morgen kommt der Plattenspieler und dann mal hören.
killnoizer
Inventar
#15 erstellt: 08. Feb 2011, 22:37
Die originalen technics Systeme sind garnicht so schlecht, der Konzern war damals schon ganz weit vorne was Plattenspieler angeht, und hatte es garnicht nötig da was ganz billiges einzubauen.
Ob das verlinkte Tonar besser ist bezweifle ich .
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 09. Feb 2011, 00:52

Die originalen technics Systeme sind garnicht so schlecht,


Wenn man ein Technics P540, 202, 207 etc. zur verfügung hat oder spendabel gegnug ist eine Jico SAS dem alten Technics zu spendieren kann das kleine Tonar natürlich nicht mithalten.

P24 mit sphärischer Nadel ist aber wirklich nicht der Oberhammer und war damals auch das absolut billigste was Technics da drauf gemacht hat.
Das es besser wie ein AT91 tönt - das mag schon sein.

Wäre normal auch kein Ding wenn man dafür noch gute Nadeln bekommen würde, elliptische Original sind da aber speziell dafür leider nicht mehr zu bekommen.

Das Tonar 611 kommt ca an das P24 mit elliptischer Originalnadel ran. Solang es nicht mehr wie eine Nachbaunadel kostet lohnt es sich auch, auch wenn die Preise für das kleine System wohl wieder steigen.
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Feb 2011, 17:55
Danke für den Tipp mit dem Tonar!

Werde erstmal Probehören wenn der Dynavox da ist und dann entscheiden!

Ein Danke nochmal an alle, die hier bei der Beratung geholfen haben!

Gruß Wolf
killnoizer
Inventar
#18 erstellt: 09. Feb 2011, 18:01
Aber , auf keinen Fall , niemals , würde ich dir empfehlen eine Nachbaunadel für das System zu erwerben. Das geht meist daneben ! allerdings dürften die Fertigungstoleranzen bei dem Tonar ähnlich sein ...
Detektordeibel
Inventar
#19 erstellt: 09. Feb 2011, 18:35
Das 611 basiert auf dem Toshiba N51-II und entspricht ca dem Goldring Elektra, Music-hall Tracker.

Ich hatte es da, auch an nem Technics. Hab es getestet und angesichts des Preises war es ausgesprochen gut verarbeitet, sogar Halbzoll Adapter und ein kleiner Schraubenzieher dabei. Hab wirklich nix zu quängeln gefunden.
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 10. Feb 2011, 13:26
Also ich hab das Teil heute bekommen.

Ich bekomm ihn aber nicht so richtig geerdet. Er reagiert extrem empfindlich auf Druck, Positionsänderungen etc. Die Hochtöner knacken und der Sub brummt leise, aber vernehmbar.

An was kann das liegen?

Habe zum Testen billige Chinch-Kabel benutzt, morgen sollten meine neuen von Cordial kommen. Aber ich denke daran wirds nicht liegen oder?

Das Verstärken klappt zumindest...
Detektordeibel
Inventar
#21 erstellt: 10. Feb 2011, 17:42
Ist das Erdungskabel des Plattenspielers mit der GND-büchse des Vorverstärkers angeschlossen?

" Er reagiert extrem empfindlich auf Druck, Positionsänderungen etc. Die Hochtöner knacken und der Sub brummt leise, aber vernehmbar."

Also Platten spielt der Dreher ab? Was reagiert auf "Druck" "Positionsänderung"
killnoizer
Inventar
#22 erstellt: 10. Feb 2011, 19:09

Luke_the_Wolf schrieb:
Also ich hab das Teil heute bekommen.

Ich bekomm ihn aber nicht so richtig geerdet. Er reagiert extrem empfindlich auf Druck, Positionsänderungen etc. Die Hochtöner knacken und der Sub brummt leise, aber vernehmbar.

An was kann das liegen?

Habe zum Testen billige Chinch-Kabel benutzt, morgen sollten meine neuen von Cordial kommen. Aber ich denke daran wirds nicht liegen oder?

Das Verstärken klappt zumindest...



als nächstes schiesst du dir noch einen Lautsprecher durch , Kopfhörer sind das Mittel um Störgeräusche zu suchen !


Habe ein Problem mit altem Verstärker , hier :
http://www.hifi-foru...m_id=185&thread=6974


[Beitrag von killnoizer am 10. Feb 2011, 22:03 bearbeitet]
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 10. Feb 2011, 21:13
Ja, das sollte ich wohl besser mit nem Kopfhöhrer testen...

@Detektordeibel

Das Erdungskabel ist wie du beschreibst verbunden.

Auf Druck und Positionsänderungen reagiert der Dynavox. Das Knacken lässt ab nem bestimmten Abstand nach und wird beispielsweise weniger wenn ich aufs Gehäuse drücke, schon komisch...

Wenn er dann in einer Position ist, in der das Knacken weg ist, hört man trotzdem noch ein Summen vom Sub.
Detektordeibel
Inventar
#24 erstellt: 10. Feb 2011, 22:22
"Knacken" sollte da eigentlich nix, hochfrequentes Tickern ja. aber "knacken"? Klingt eher so als würden die Cinchkabel nicht richtig stecken oder sowas.


Das Knacken lässt ab nem bestimmten Abstand nach und wird beispielsweise weniger wenn ich aufs Gehäuse drücke, schon komisch...


Experimentier noch bisschen mit dem Erdungskabel und der Aufstellung bis Ruhe ist, Die Buchse muss man lockerschrauben und dann das Kabel da drin einklemmen das es richtig Kontakt bekommt.

Steht der Subwoofer direkt daneben oder wie?
Luke_the_Wolf
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Feb 2011, 22:41
Knacken ist vllt. zu Pauschal gesagt, hochfrequentiertes Tickern (Abhängig z.B. vom Abstand zum Plattenspieler) trifft es eher.

Ich dachte auch erst es liegt an der Nähe zum Subwoofer, aber 1,5m weiter ist es auch nicht besser.

Mit der Erdung hatte ich übrigens vorher keine Probleme als ich das Erdungskabel noch am AV-Receiver hatte.


Edit:

Also ich hab jetzt wie angekündigt, meine neuen Kabel von Cordial bekommen.
Nach dem Anschließen waren alle Probleme beseitigt.

Gruß
Wolf


[Beitrag von Luke_the_Wolf am 11. Feb 2011, 12:10 bearbeitet]
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