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BIAS Einstelllung?

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blauescabrio
Stammgast
#1 erstellt: 11. Feb 2011, 14:39
Hallo,

ich finde von meinem Sony TC-K411 die Bedienungsanleitung nicht wieder. Es geht um die BIAS-Einstellung. Vielleicht kennt ja jemand das Gerät speziell oder kann allgemein beschreiben, wie vorzugehen ist. Das Gerät hat zwar eine Einstellhilfe in Form eines Testtons aber keinen Computer, der selber regelt. Hat jemand ne Idee, wie man da vorgehen müsste/könnte?

Analoge Grüße
Stefan
akem
Inventar
#2 erstellt: 11. Feb 2011, 18:31
Wenn das Deck Hinterbandkontrolle hat, dann einfach Musik mit viel Hochtoninhalt aufzeichnen. Dann zwischen Quelle und Hinterbandkontrolle hin- und herschalten und dabei langsam den Biasregler verändern. Solange, bis Original und Fälschung nicht mehr zu unterscheiden sind.
Ohne Hinterbandkontrolle wird's komplizierter: da muß man eine Aufnahme machen und z.B. alle 10sec den Biasregler ein kleines Stück weiterdrehen (wird ja vermutlich eine Skala haben, an der Du Dich orientieren kannst). Wenn Du durch bist, das ganze wieder anhören und bei der Wiedergabe den BIASregler in Gedanken oder auch real (bei der Wiedergabe ändert sich beim Klang durch den Bias nichts) in den gleichen Stufen mitdrehen. In der Stufe, wo es am besten im Sinne von originalgetreuesten klingt belassen.

Am besten die gefundenen Einstellungen für jedes Band in eine Liste schreiben, daß Du die Prozedur für jedes Band nur einmal machen mußt. Ich meine dabei natürlich das "Modell", das muß man nicht für jedes individuelle Band machen...

Gruß
Andreas
blauescabrio
Stammgast
#3 erstellt: 11. Feb 2011, 19:48
Da das Ding drei Köpfe hat, gehe ich von Hinterbandkontrolle aus. Nur wie bedienen? Habe das Ding mal neu gekauft, einmal benutzt und dann vergessen weil dann auch irgendwann die CD-Brennerei anfing. Dolby B, C, HX-PRO, MPX, AMS - alles toll und schön aber ich will einfach nur ne Kassette aufnehmen ...

Hab grad das Handbuch bei owner-manuals.com gekauft und per Paypal bezahlt. Bin mal gespannt, ob ich was bekomme ...
OSwiss
Administrator
#4 erstellt: 11. Feb 2011, 20:05
Grüezi !!

blauescabrio schrieb:
Das Gerät hat zwar eine Einstellhilfe in Form eines Testtons...

Gerade weil das Sony TC-K 411 einen Testton-Generator besitzt, gestaltet sich die Bias/Level-Kalibrierung zum Kinderspiel...

1. Kassette einlegen und auf Aufnahme/Pause stellen
2. "Calibration"-Taste drücken (Aufnahme sollte starten) >> Pegelanzeige (sollte jeweils mit Bias/Level beschriftet sein) schlägt aus
3. Drehregler Bias/Level so verstellen, bis Pegelanzeige jeweils auf "0dB" steht (dürfte extra markiert sein)
4. Aufnahme beenden und fertig ist der Lack >> Kassette ist optimal eingemessen !!

Bei einem Testton-Generator ist ein Einmessen mit Musiksignalen nicht notwendig und auch völlig sinnlos.

Sollte sich das Gerät beim drücken der "Calibration"-Taste nicht automatisch auf "Tape" stellen, dann ist dies mit
der "Monitor"-Taste (= Hinterbandkontrolle) manuell zu erledigen.


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#5 erstellt: 11. Feb 2011, 20:13
Das schreibst Du fünf Minuten nachdem ich das Handbuch gekauft habe.
Naja, falls ich überhaupt eins bekomme, drucke ich es aus und verkaufe es bei ebay.

Danke!
OSwiss
Administrator
#6 erstellt: 11. Feb 2011, 20:22

blauescabrio schrieb:
Das schreibst Du fünf Minuten nachdem ich das Handbuch gekauft habe. :cut

Da der Thread ja erst HEUTE, 14:39 Uhr (!!) gestartet wurde, warst Du definitiv zu ungeduldig...

Hast Du es denn jetzt ausprobiert ??


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#7 erstellt: 11. Feb 2011, 21:34
Nein. Mir fehlt noch der passende Cinch-DIN-Adapter. Und grade habe ich auch noch die Anleitung gefunden.

Naja, inzwischen putze ich das Gerät mal gründlich. Was sich in lediglich 17 Jahren doch alles an Staub absetzt, ist erstaunlich. Die Quittung ist übrigens vom 22.10.94: 449,- DM.

Das meiste im Gerät ist ja nur Luft. Hätte man so was nicht auch im Midi- oder Mini-Rastermaß können? Dann würd's hier schön auf meinen Schreibtisch an die Mini-Anlage passen. Aber ins Heimvideo-Rack würde es prima passen von den Abmessungen und dann könnte ich das Digitalradio von Kabel Deutschland über den Fernseher aufnehmen. Da müsst ich aber auch erst die entsprechende Verbindung herstellen. Ob ich aus ner Scart-Buchse irgendwie den Ton abzapfen kann?
OSwiss
Administrator
#8 erstellt: 11. Feb 2011, 22:29

blauescabrio schrieb:
Nein. Mir fehlt noch der passende Cinch-DIN-Adapter.

Den benötigst Du zum Einmessen nun wirklich nicht - aber egal... Du hast ja nun die BDA, damit sollte es ohnehin klappen, gell.

Warum eigentlich DIN-Adapter ??

Das meiste im Gerät ist ja nur Luft.

In dieser Serie gehörte das TC-K 411 zur unteren Mittelklasse - dies macht sich natürlich auch beim Innenaufbau bemerkbar.
Bei den Spitzenmodellen (TC-K 808 ES und 909 ES) sah das freilich schon gaaanz anders aus...

Ob ich aus ner Scart-Buchse irgendwie den Ton abzapfen kann?

Die Verbindung Scart auf Cinch (Audio) ist ein Standardkabel, bekommst Du in jedem E-Markt.
Scart auf DIN (wenn auch hier benötigt) ist etwas seltener, dürfte aber auch gängig sein.


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#9 erstellt: 11. Feb 2011, 22:41
Stimmt, Einmessen geht einwandfrei. Untere Mittelklasse - mag sein aber die Aufnahmen von vor 15 Jahren hören sich selbst auf einer anderen Anlage/einem anderen Tapedeck immer noch spitze an. Liegt das auch an der genauen BIAS-Kalibrierung? Davor hatte ich zwei Decks ohne Kalibrierung, nur mit Bandsortenwahl und die Aufnahmen klangen nach kurzer Zeit mumpfig. Oder kommen die immer noch guten Höhen vom Dolby HX PRO?

Ist mir aber eigentlich pelle; das Ding tut immer noch einwandfrei und ich bin zufrieden und glücklich und habe große Freude daran, wieder Aufnahmen zu machen wie in meiner Jugendzeit.

Achso: DIN-Adapter weil mein jetziger Verstärker halt DIN-Anschlüsse hat aber hat sich ja erledigt weil ich das Tapedeck an den Fernseher anschließe.


[Beitrag von blauescabrio am 11. Feb 2011, 22:45 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#10 erstellt: 11. Feb 2011, 23:48

blauescabrio schrieb:
Liegt das auch an der genauen BIAS-Kalibrierung?
Davor hatte ich zwei Decks ohne Kalibrierung, nur mit Bandsortenwahl und die Aufnahmen klangen nach kurzer Zeit mumpfig.

Eine saubere Bias/Level-Kalibrierung ist natürlich Voraussetzung für gelungene Aufnahmen.
Die Notwendigkeit einer Feinregulierung steht dabei allerdings immer in Abhängigkeit zur verwendeten Leerkassette (Hersteller und Typ).

Manche Bänder gelten als "höhen- und pegelneutral" (z.B. TDK SA), d.h. eine Feinanpassung - über den Bandsortenwahlschalter
hinaus - ist kaum notwenig.
Andere Bänder lassen sich nur auf einmessbaren Tape-Decks befriedigend betreiben, da ansonsten die Aufnahmen dumpf
oder überspitzt ausfallen werden.

Übrigens würde ich von der Nutzung von "Normal"-Kassetten (Typ I) generell abraten, da diese einen erheblichen Abrieb ausweisen und
somit alle bandführenden Teile nebst Tonköpfe recht schnell verschmutzen und somit häufiger Reinigung bedürfen.

Und grundsätzlich gilt:
" Eine Kassette klingt in dem Tape-Deck am Besten, in dem sie aufgenommen wurde. "

Die häufigste Ursache für mangelnde Hochtonwiedergabe ist - neben Verschmutzung der Köpfe - ein fehlerhafter Wiedergabekopf-Azimut.
Eine Dejustierung von wenigen Bogenminuten (1° = 60') bewirkt hierbei bereits eine erhebliche Verschlechterung.

blauescabrio schrieb:
Oder kommen die immer noch guten Höhen vom Dolby HX PRO?

Nicht wirklich. Eine gut klingende Aufnahme wird im Wesentlichen von den oben genannten Faktoren beeinflusst.

Dolby HX-Pro ist zwar in der Tat ein System zur Verbesserung der Höhenaussteuerbarkeit bei der Aufnahme.
Dadurch soll eine gleichmäßige Aufzeichnung des ganzen Frequenzspektrums und Erhöhung der Dynamikbandbreite ermöglicht werden.

In der Praxis jedoch sind die Unterschiede derart marginal, dass einige Hersteller auf die Verwendung dieses System häufig verzichtet haben.


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#11 erstellt: 12. Feb 2011, 11:22

Manche Bänder gelten als "höhen- und pegelneutral" (z.B. TDK SA)


Diese Kassette konnte ich als einzige noch neu kaufen und auch noch sehr billig. Was spricht man denn so über die Qualität?



Und grundsätzlich gilt:
" Eine Kassette klingt in dem Tape-Deck am Besten, in dem sie aufgenommen wurde. "


Das ist bekannt aber es soll auch highendige Decks geben, die den Azimut automatisch und permanent justieren. Wieso gehört sowas nicht zu Standard oder zumindest ein nach außen geführter Korrekturregler. War bei jedem noch so billigen Videorekorder so.
OSwiss
Administrator
#12 erstellt: 12. Feb 2011, 13:05

blauescabrio schrieb:
Was spricht man denn so über die Qualität?

Die Qualität der aktuellen SA (seit 2005 im Sortiment)
ist im Vergleich zu den Modellen der 80er und 90er Jahre deutlich schlechter geworden.

Die heutige TDK SA weist beim Gehäuse dünnere Materialien und somit eine schlechtere Versteifung auf.
Und ein Abschirmblech ist mittlerweile gar nicht mehr vorhanden !!

Aufgrund der Bandqualität hat man leider mit instabilen Pegeln zu kämpfen, die ein sauberes Einmessen erschweren.
Zudem hat das Band eine höhere Dropout-Rate.

Für ambitionierte Aufnahmen ohne derartige Qualitätseinbußen sollte man also auf originalverpackte Alt-Bestände zurückgreifen.
Besonders empfehlenswert sind z.B. die SA / SA-X -Modelle der Jahrgänge 1985, 1986 und 1988.


...es soll auch highendige Decks geben, die den Azimut automatisch und permanent justieren.

Mit automatischer Azimut-Korrektur gibt es ganze zwei Tape-Decks:

- Marantz SD-930 (piezogesteuert, System "MAAC")
- Nakamichi Dragon (elektromotorisch, System "NAAC")

Des weiteren gibt es noch ein Autoradio mit dieser Funktion: Nakamichi TD-1200 (SE).

Wieso gehört sowas nicht zu Standard oder zumindest ein nach außen geführter Korrekturregler.

Auch dies wurde nur in folgenden Geräten realisiert (manuelle Justage):

- Nakamichi CR-7 E (elektromotorisch)
- Nakamichi DR-1 (mechanisch)
- Nakamichi CassetteDeck 1 (mechanisch, baugleich mit DR-1)


Und die Frage nach dem "Wieso" lässt sich leicht beantworten: Weil es als "Standard" einfach zu aufwendig und teuer gewesen wäre.

Man darf nämlich nicht vergessen, dass die konstruktive Voraussetzung einer solchen Azimut-Regelung diskrete Tonköpfe sind.
Und diese hatten nur die wenigsten Hersteller verbaut...

War bei jedem noch so billigen Videorekorder so.

Die beiden Systeme arbeiten völlig unterschiedlich und sind überhaupt nicht vergleichbar...
Ein Videorekorder benötigt - von Grund auf - eine sehr hohe Präzision und das betrifft insbesondere die Spurlage des Bandes zur Kopftrommel.

Dies bewerkstelligt ein "Control"-Kopf, der die Längstonspur und bei der Wiedergabe die Köpfe der Trommel auf die schräg am Band
aufgesprochenen Spuren synchronisiert ("Tracking") - und dieser ist systembedingt nun mal zwingend notwendig.


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#13 erstellt: 12. Feb 2011, 14:48

OSwiss schrieb:

Die heutige TDK SA weist beim Gehäuse dünnere Materialien und somit eine schlechtere Versteifung auf.
Und ein Abschirmblech ist mittlerweile gar nicht mehr vorhanden !!


Jetzt wo Du's sagst ...



OSwiss schrieb:

Aufgrund der Bandqualität hat man leider mit instabilen Pegeln zu kämpfen, die ein sauberes Einmessen erschweren.
Zudem hat das Band eine höhere Dropout-Rate.


Deshalb habe ich so lange hin- und her gekurbelt im Vergleich zu einer uralten BASF CS II. Dachte schon, dass mit dem Deck was nicht stimmt.



OSwiss schrieb:

Für ambitionierte Aufnahmen ohne derartige Qualitätseinbußen sollte man also auf originalverpackte Alt-Bestände zurückgreifen.
Besonders empfehlenswert sind z.B. die SA / SA-X -Modelle der Jahrgänge 1985, 1986 und 1988.


Erst mal bekommen. Auf ebay werden leider fantastische Preise aufgerufen.




OSwiss schrieb:

Mit automatischer Azimut-Korrektur gibt es ganze zwei Tape-Decks:


Was ist mit DCC-Decks von Philips? Sind die nicht analog-kompatibel und haben auch eine automatische Azimut-Korektur?

Analoge Grüße
Stefan
OSwiss
Administrator
#14 erstellt: 12. Feb 2011, 15:25

blauescabrio schrieb:
Sind die nicht analog-kompatibel und haben auch eine automatische Azimut-Korektur?

Na klar sind DCC-Geräte kompatibel zur Audio Kassette - geholfen hat's allerdings auch nichts...

Eine manuelle bzw. automatische Azimutkorrektur des Wiedergabekopfes
hat es bei DCC-Geräten - egal ob von Philips, Grundig, Marantz oder Technics - definitiv nicht gegeben.


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#15 erstellt: 12. Feb 2011, 15:56

OSwiss schrieb:

Na klar sind DCC-Geräte kompatibel zur Audio Kassette - geholfen hat's allerdings auch nichts...

Eine manuelle bzw. automatische Azimutkorrektur des Wiedergabekopfes
hat es bei DCC-Geräten - egal ob von Philips, Grundig, Marantz oder Technics - definitiv nicht gegeben.


Ei, da wäre ich ja beinahe einem ganz bösen Gerücht aufgesessen. Hatte schon angefangen, ebay zu durchforsten.

Wo bekommt man dann heute noch
1. gute
2. neue
3. nicht überteuerte
Kassetten her? In einem anderen Forum las ich von Leuten, die sich ein BASF-Band in ein bestimmtes Gehäuse einspulen lassen haben. Mit Snapbox und Mehrwertsteuer lag die Kassette dann immer noch unter 1,50 Euro. Wäre sowas eine Alternative?

Dass sie jetzt wirklich an diesem Futzelchen Abschirmblech sparen heutzutage ... Warum nicht auch gleich noch den Andruckfilz?
OSwiss
Administrator
#16 erstellt: 12. Feb 2011, 17:02

blauescabrio schrieb:
Warum nicht auch gleich noch den Andruckfilz?

DAS wäre wiederum nicht sonderlich dramatisch...
Geräte von Nakamichi beispielsweise drücken den Filz mittels Bügel ohnehin weg.

Man hätte aber noch Einsparungspotenzial bei der Verschraubung, sprich die Gehäuseschalen werden nur noch verklebt.
Gab / gibt es aber auch schon...

blauescabrio schrieb:
Wo bekommt man dann heute noch nicht überteuerte Kassetten her?

Ich weiß ja nicht, welchen Mengen Du da benötigst und was für Dich überteuert ist ??

Wenn eine C-90 Kassette im Jahre 1990 ca. 5,00 DM gekostet hat,
dann finde ich es (inflationär gesehen) durchaus angemessen für originalverpackte Ware heutzutage 4,00 bis 5,00 Euro zu bezahlen.

Und auf ebay gibt es massenhaft faire Angebote von sehr guten Typ II-Kassetten, z.B.

- BASF Chrome Maxima II
- Maxell XL II / XL II-S
- TDK SA / SA-X

Bei Metall-Kassetten bzw. begehrten Sammlerstücken sind die Preise indes vor knapp einem Jahr explodiert und leider noch immer
auf einem sehr hohem Stand.

Was da manchmal geboten wird, ist - für mich als Sammler (!!) - teilweise nicht mehr nachvollziehbar...


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#17 erstellt: 12. Feb 2011, 17:12

OSwiss schrieb:

Man hätte aber noch Einsparungspotenzial bei der Verschraubung, sprich die Gehäuseschalen werden nur noch verklebt.
Gab / gibt es aber auch schon...


Es gab auch schon mal Kassetten, in denen waren (außer den Spulenkernen) keine beweglichen Teile. Oberteil, Spulen mit Bandmaterial, Unterteil und fertig - das Band scheuerte sich dann irgendwie durchs Gehäuse. Ob ich mal ne moderne TDK SA90 aufmache und nachgucke?

Nochmal die Frage: Was hältst Du davon, sich neue Kassetten produzieren zu lassen?

Analoge Grüße
Stefan
OSwiss
Administrator
#18 erstellt: 12. Feb 2011, 17:33

blauescabrio schrieb:
Was hältst Du davon, sich neue Kassetten produzieren zu lassen?

Ich kenne diese - von Dir beschriebenen - Kassetten nicht.

Aber grundsätzlich halte ich persönlich nichts davon, weil ich noch genügend
Restbestände habe bzw. bereit wäre, für neue "Altware" (da weiß man, was man hat) die entsprechenden Preise zu bezahlen.

Das muss halt jeder für sich entscheiden.

Übrigens:
Gerade sind 8 Stück Maxell XL II-S 90 für unter 25 Euro aus der Bucht geschwommen - absoluter Spottpreis für diese Spitzen-Tapes...


Gruß Olli.
blauescabrio
Stammgast
#19 erstellt: 12. Feb 2011, 19:33
Und hier zahlte jemand für den gleiche Posten jemand mehr als das Doppelte:
ebay
blauescabrio
Stammgast
#20 erstellt: 16. Feb 2011, 00:05
Ganz anderes Problem: Kalibrierung nach Testton-Generator bringt keine besonders guten Ergebnisse. Die Aufnahme wird wesentlich zu leise und zu dumpf. Nach Gehör kalibriert und es passt. Im Vergleich zum Testton muss ich dann BIAS ein wenig nach unten korrigieren und LEVEL nach oben. Was ist da kaputt?


[Beitrag von blauescabrio am 16. Feb 2011, 00:06 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#21 erstellt: 18. Feb 2011, 12:40
Sollte die Einmessung ordnungsgemäß (nach BDA) durchgeführt worden
und der Unterschied zum Original tatsächlich derart groß sein, fallen mir folgende mögliche Ursachen ein:

- sind die Tonköpfe frisch gereinigt worden ??
- war die genutzte Kassette einwandfrei bzw. von guter Qualität, d.h. nicht überlagert, verschlissen oder fehlerhaft ??

Hast Du die Abweichungen bereits während der Aufnahme festgestellt (mittels Monitor-Schaltung) ??


Gruß Olli.
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