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Technics SL-1500 Auflagekraft und Spannungsumschaltung

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Autor
Beitrag
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#1 erstellt: 09. Mrz 2011, 19:01
Hallo zusammen,

ich habe heute einen Technics Plattenspieler SL-1500 bekommen

Ich möchte ihn nun anschließen, habe aber noch zwei Fragen:

1) Sollte der Spannungsumschalter auf 220 V oder auf 240 V stehen?

2) Welche Auflagekraft sollte für die eingesetzte Nadel SHURE ED T2 eingestellt werden?

Was haltet ihr von dem Dreher?

Danke im voraus!

Benjamin
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 09. Mrz 2011, 19:14
Hallo!

Ob du 220 oder 240 Volt einstellt ist ziemlich egal, bi beiden Spannungen kommst du nicht über, respektive unter die 10% Grenze der Spannungstoleranz die ein Netzteil verkrften muß.

Ein Shure ED-T2 ist mir nicht bekannt, wahrscheinlich meinst du ein Shure M-75 mit dieser Nadel: http://www.zum-shop....f75970be46a49_x2.htm

MFG Günther
killnoizer
Inventar
#3 erstellt: 09. Mrz 2011, 19:29
... na aber der allgemeine Konsens in der Klassikerabteilung sagt doch, das die einstellung auf 240 Volt sicherer ist , falsch machst du damit garantiert nichts !


Und die Auflagekraft kannst du zwischen 1,2 und 2 gramm ausprobieren, auch da besteht spielraum . ohne Gefahr, und weniger auflagekraft kann auch mehr schaden als etwas zuviel .
MacPhantom
Inventar
#4 erstellt: 09. Mrz 2011, 19:31
Ich habe meine Geräte auf 240 Volt, obwohl ich konstant 219 kriege (mit einem Spannungsmessgerät gemessen). Funktionieren tun sie alle.
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#5 erstellt: 09. Mrz 2011, 20:30
Danke für die schnellen Antworten.
Gerät ist nun gereinigt und alles neu eingestellt.
Die Auflagekraft mit 1,6 Gramm scheint i.O.
Anti-Skating auf den gleichen Wert eingestellt.
Alles läuft gut

Hat der SL-1500 eigentlich keine automatische Tonarmrückführung? Die Nadel bleibt am Ende einer Platte "in der Rille hängen"!

Da der Plattenspieler nur einen Hebel für 33 Speed, 45 Speed und OFF hat, muss ich den Dreher wohl beim Plattenwechsel auschalten, oder ist das nicht nötig?

Zuvor hatte ich den Technics SL-D202, der von der Bedienung her zwar etwas komfortabler und moderner war, aber auch so einige Macken hatte. Außerdem finde hat der SL-1500 noch mehr den Begriff Rarität verdient und ist wohl auch die schwerere "Kiste".

Benjamin
MacPhantom
Inventar
#6 erstellt: 09. Mrz 2011, 22:19
Ja, der SL-1500 ist ein manueller Dreher. Du musst den Hebel nach dem Abspielen auf "Off" stellen, sonst frisst er weiter Strom.
Wenn du Vollautomaten dieser Klasse willst: SL-1300, SL-1600 und all die Multi-Disc-Versionen dieser Geräte.
Der SL-1500 ist aber sehr hervorragend. Wer auf den Automatikkomfort verzichten kann, der braucht eigentlich nicht mehr.

OT: vertrauter Name übrigens!
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 09. Mrz 2011, 22:31
Hallo!

Der SL-1500 ist eigentlich eher ein Laufwerk als ein Plattenspieler, es gab ihn auch ohne Tonarm unter der Bezeichnng SL-150. Eine Tonarmrückführung oder eine Endabschaltung hat er nicht.

Er läßt sich dafür problemlos mit einm anderem Tonarm ausrüsten als dem verbauten Technics EPA-130 der aber eigentlich schon recht gut ist und ziemlich hochwertige Abtastsysteme vertragen kann. Bei seinen 22 Gramm eff. bewegter Masse (mit Originalheadshell) sollten allerdings keine Systeme mit hoher Compliance verbau werden.

MFG Günther
killnoizer
Inventar
#8 erstellt: 10. Mrz 2011, 08:40

HiFi-Raritäten-Fan schrieb:

Da der Plattenspieler nur einen Hebel für 33 Speed, 45 Speed und OFF hat, muss ich den Dreher wohl beim Plattenwechsel auschalten, oder ist das nicht nötig?




Es dürfen aber auch Platten bei drehendem Teller gewechselt werden ...
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#9 erstellt: 10. Mrz 2011, 20:24
Hallo,

okay, auf den Automatikkomfort kann ich verzichten. Ich wollte nur wissen, ob der Dreher wirklich keine automatische Tonarmrückführung hat - dann ist ja alles i.O.
Das einzige was mich minimal stört ist, dass sich der Plattenteller bei eingeschaltetem Gerät immer dreht. Aber das ist halt die "alte Technik" und die hat ja auch irgendwie was. Ich habe auch noch einen SL-QD33, der im Vergleich meiner Meinung nach doch recht billig wirkt. Ich werde ihn wohl in der Bucht versteigern, jetzt wo ich ein hochwertigeres Gerät stehen habe

Der SL-1500 scheint also nach dem was Ihr bisher geschrieben habt ein hochwertiges Gerät zu sein. Kann mir jemand den Zeitraum sagen, in dem der SL-1500 hergestelt wurde?

Mit Nadeln und Systemen kenne ich mich (noch) nicht so gut aus.
Ich denke der Tonarm ist Original. Das System hat die Bezeichnung SHURE M75 ED Type 2.

@ Günther: Bei der zur Zeit eingesetzten Nadel handelt es sich tatsächlich um eine ED-T2.


Welche Nadel sollte ich als Ersatz nehmen? Gibt es verschiedene Varianten, die ich verwenden kann? Wie liegen die preislich und wo kann ich die bekommen? (mal abgesehen von Günthers eingestelltem Link)

Die bisherige Nadel scheint okay. Allerdings könnte ich den Klang natürlich nur im direkten Vergleich mit einer neuen Nadel testen, um beurteilen zu können, ob die derzeitige Nadel noch okay ist. Verzerrt oder dumpf hören sich die Platten aber nicht an...

Benjamin
MacPhantom
Inventar
#10 erstellt: 10. Mrz 2011, 20:34
Zeitraum: 75-76; MkII: 77-78.
killnoizer
Inventar
#11 erstellt: 10. Mrz 2011, 20:38
...denk mal drüber nach , für die Langzeithaltbarkeit ist es sicher besser wenn der Teller ständig dreht, mir tun Plattenspieler immer ein wenig leid wenn sie am Ende jeder Seite anhalten um dann wieder zu starten, ein konstanter Betriebszustand belastet die Bauteile sicher weniger ! Auch der Ablauf Platte auflegen, abstauben und Arm auflegen läuft mir viel glatter von der Hand wenn der Teller konstant läuft.


Wenn es der übliche Technics S-Tonarm ist ( du hast leider kein Bild gezeit ) wäre ein Audio Technica AT-120 meine Empfehlung , derzeit sehr günstig zu bekommen und eine hochwertige Qualität . Zur weiteren Information kannst du praktisch jeden Thread über alle Technics Plattenspieler vor 1980 zu Rate ziehen , die Tonarme unterscheiden sich nur minimal , somit funktionieren an allen Geräten die gleichen Tonabnehmer .

Prospektmaterial und Informationen findest du auch auf Wegavision , dem geliebten Hifiarchiv !!
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#12 erstellt: 10. Mrz 2011, 21:02
Hier ein paar Bilder,

Die Bezeichnungen bekomme ich mit meiner mittelmäßigen Kamera nicht hin, habe ich ja aber bereits geschrieben, welche es sind.

@ killnoizer: Es ist also der S-förmige Arm!

Technics SL-1500

Technics SL-1500

Technics SL-1500

Technics SL-1500
MacPhantom
Inventar
#13 erstellt: 10. Mrz 2011, 21:06
Nun ja, das mit dem Anhalten und wieder Anfahren des Plattentellers spielt ja eigentlich nicht so eine Rolle. Die Dreher sind so robust konstruiert, dass ihnen das im Grunde genommen nichts ausmacht. Empfehlenswert ist jedoch, das Ding nicht jahrelang unbenutzt herumstehen zu lassen.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 11. Mrz 2011, 01:26
Hallo!

@killnoizer

Der beim SL-1500 verbaute Tonarm ( EPA 130 ) mit der Original Headshell hat eine eff.bewegte Masse von 24 Gramm, mit einem AT-120 kommst du hier auf ein Tonarm-Tonabnehmerresonanz von 6,45 Hz. Das ist ausserhalb des günstigen Bereichs.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Mrz 2011, 01:28 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#15 erstellt: 11. Mrz 2011, 04:20
...theoretisch , praktisch habe ich aber schon 5 Technics verschiedener Baureihen sehr erfolgreich damit bestückt .

Das können auch deren Besitzer bestätigen, aber mir reicht was ich selber täglich hören kann .

Falls der EPA 130 natürlich ganz andere Dimensionen als die sonstigen technicsarme haben sollte will ich nichts gesagt haben .
Allerdings gibt es auch eine gewisse "Streuung" bei den Datenangaben der Hersteller , wie gesagt , ich gebe nur Erfahrungen wieder , keine Berechnungen .


[Beitrag von killnoizer am 11. Mrz 2011, 07:18 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 11. Mrz 2011, 09:16
Hallo!

Die Toname der SL-13xx-15xx Serie ist nicht mit den Tonarmen der späteren Technicsplattenspieler zu vergleichen, diespätren Tonarme sind erheblich leichter.

Ich hatte genügend unterschiedliche Techicsgeräte hier um die Eigenheiten der einzelnen Serin zu kennen.Klar liefert eines der unpassenden Systeme ebenfalls Sound, aber System und Tonarm können so nie ihr volles Potential nutzen.

Das Verbaute Shure M-75 ist mit der richtigen Nadel bestückt im übrigen ein sehr gutes System und bevor ich ein AT-120 oder ähnliches in den Tonarm setzten würde würde ch das Geld eher für einepassende gute Abtastnadel wi di hier ausgeben: http://www.williamth...-E-G-GD_p9478_x2.htm

MFG Günther
killnoizer
Inventar
#17 erstellt: 11. Mrz 2011, 19:21
... na wenigstens liege ich mit meinen Hörgewohnheiten dann ja nicht so sehr daneben ( da die späteren Arme ja leichter sind ) .

Ist das M 75 wirklich deutlich härter ?? Das wundert mich allerdings , war es doch in den ganzen Dual der 70er Jahre als Standardsystem eingesetzt, und die haben nun doch nicht ganz so schwere Ärmchen ..
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 12. Mrz 2011, 10:17
Hallo!

@killnoizer

Das alte M-75 war, -was die Compliance betrifft-, ein richtiges Chamäleon.

Je nach Nadeleinschub von niedrig bis hoch, lange Zeit gab es von Shure übehaupt keine Angaben über die Nadelnachgiebigkeit dafür aber eine Tabelle welche Nadel bei welchen Tonarmmassen zu verwenden ist. Michael-Otto hat in diesem Tread mal einige der Einschubvaranten aus seinem unergründlichen Archiv gepostet: http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-3215.html

Vor den V-15 Serien war das ehrwürdige M-75 mehr oder weniger das Stndarsystem von Shure, unterchiedlich Qualitäten wurden konsequent über di jeweiligen Einschübe realisiert.

Unter anderem habe ich noch ein M-75 mit dem begehrten HE-Einschub mit niedriger Compliance, das macht selbst gegenüber aktuellen Systemen der 200-250 Euro-Klasse noch eie recht gute Figur und läuft problemlos selbst in meinem Koshin GST-801 der mit seinen 25 Gramm eff. bewegter Masse ein ziemlicher Prügel ist.

MFG Günther
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#19 erstellt: 12. Mrz 2011, 12:46
Hallo,

eine Frage hätte ich dann noch zu dem Lager des SL-1500.
Ich habe gelesen, dass der Plattenteller nach dem Abschalten sich noch etwas 20-25 sek. drehen sollte.

Bei meinem SL-1500 sind es 15 sek.

Sollte ich das Lager nun ölen? Wenn ja womit?

Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 12. Mrz 2011, 15:20
Hallo!

Einige Tropfen Harz-und Säurefreies Maschinen-oder Motorenöl sind ausreichnd, ich nehme für den SL-150 für gewöhnlich 10-W-40.

!5 Sekunden sind ausreichend und es ist wichtiger daß der Teller nach ca. 1-3 Sekunden auf Sollgeschwindigkeit ist und auch nach längerer Zeit nicht davonläuft.

Sollte er länger brauchen oder stärkere Schwankungen zeigen ist etwas Öl angebracht und möglicht solltest du ihn nach der Ölung ein Nacht durchlaufen lassen un dann die Öl-Verabreichung wiederholen.

Ach ja, einige der 1300-1500 Modelle zeigen beim Warmlaufen über einen längeren Zeitaum hin (1-2 Minuten) eine konstante Verringrung oder Erhöhung der Geschwindigkeit laufen anonsten aber normal. Das ist eigentlich kein Fehler, hier sind Dioden verbaut die bei der Erwärmung ihre Parameter in die gleiche Richrtung ändern so daß sich ihre Toleranzen nicht gegenseitig aufheben. Das ist also völlig normal und kein Grund zur Sorge. Temperaturkompensierte Dioden gab es damals noch nicht.

MFG Günther
killnoizer
Inventar
#21 erstellt: 12. Mrz 2011, 19:15
nochmal für Nicht-Autofahrer, 10W40 ist simples Motorenöl , für die Menge mal in den Mülleimer an der Tankstelle schauen, da sind oft Dosen mit ein paar Tropfen Rest drin .

einfaches Haushaltsöl tut es aber auch , natürlich ist harzfrei immer am besten .
local-net
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 14. Mrz 2011, 02:30
Ich fahre meinen SL1500 mit hochwertigem Kettenöl fürs Fahrrad und das sollte in etwa gleichwertig zu der KFZ Variante sein (10W40).

Was die beschriebenen Auslaufwerte des Plattentellers angeht, liegt mein Technics bei 15 Sekunden (33 Umdrehungen) bzw. 19 Sekunden (45 Umdrehungen) und hält im Lauf akkurat das Tempo.
Da solltest du dir also keine "Platte" machen.
Falls es doch noch zu Gleichlaufschwankungen kommen sollte oder der Player bei jeder Hörsession neu justiert werden muss, so sinds mit Sicherheit die Geschwindigkeitspotentiometer die Ärger machen.



Noch ne Frage zum Tonabnehmer, da hier grad auch das Shure M75 behandelt wurde.
Kennt jemand das Shure M95NAD bzw. dessen Nutzbarkeit am Technics?
Im Netz finden sich nicht wirklich Infos dazu und ich schätze es ist einfach ein M95 als Hybrid (Tonabnehmer und Headshell fest zusammen verbaut). Aber eben auch nur eine Vermutung.

Gruß
Marcus
kabelbruch
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 15. Mrz 2011, 11:18
Hallo,
Glückwunsch zum Player, meiner läuft
einwandfrei, trotz des Alters, immerhin
36 Jahre!
Gerät hat natürlich keine Endabschaltung,
Handbetrieb.
Eingestellt auf 240 Volt, auslaufen des Tellers
bei 33 ca. 15 Sekunde.
Das Lager ist ab Werk für ca. 2000 Betriebsstunden
ausgelegt.
Da ich keinen Scanner habe kann ich Dir
die Anleitung nicht kopieren, wenn Du
noch Fragen zu Daten hasst, suche ich gerne raus.

Ich habe noch einen SL-5300 in Betrieb, Vollautomat,
hat alles Vor und Nachteile, ich möchte beide nicht
mehr hergeben.
Gruß
Axel
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#24 erstellt: 15. Mrz 2011, 17:21
Hallo Axel,

nach dem was Du schreibst scheint mein SL-1500 ja in Ordnung zu sein.

Steht in der BDA etwas zum Plattenwechsel?

Schaltest Du den Dreher beim Wechsel der Platte aus?

Grüße
Benjamin
local-net
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Mrz 2011, 17:54
@ HRF wenn du schnell bist, dann kannst du ihn beim wechseln der Platte laufen lassen.
Da es ein Magnetgetriebener TT ist, dürfte der Verschleiß beim Start/Stop nicht ins Gewicht fallen, falls du ihn zum wechseln lieber abschalten willst.
Ich tu es zumindest so, alles andere wäre mir beim wechseln zu Hektisch und ich will die Platte auch nicht auf der Gummimatte schleifen lassen.
Ich denke so könnte das Gerät auch nochmal 20 Jahre ohne Problemerscheinungen laufen.
kabelbruch
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 15. Mrz 2011, 18:40
Hallo Benjamin,
die Nullstellung ist der an-aus Schalter,
ist doch auch gut so, ein Mechanismus weniger
am Tonarm.
Leg mal eine LP auf und setze die Nadel bei
Stillstand auf die Einlaufrille und schalte dann
auf 33, der Player ist sofort auf Umdrehung.
Ich halte auch nicht viel davon die Platte
bei noch laufendem Teller zu wechseln, mache
es aber trotzdem manchmal.
Spätestens wenn Dir mal eine auf den Tonarm knallt
und die Scheibe durchs Zimmer purzelt benutzt Du auch
schön brav den Schalter.
Gruß
Axel
kabelbruch
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 15. Mrz 2011, 19:42
Noch was wichtiges,
die Auflagekraft würde ich mal zwischen 1,7 bis 2,00
versuchen, da steht leider nichts in der Anleitung.
Wenn Du den Plattenteller abnimmst, ist da ein Deckel
unter diesem befindet sich das original Öl in einem
Fläschchen, bei mir war es leider nicht mehr da.
Beim ölen gilt, weniger ist mehr.
Ich habe mich heute um eine Ersatznadel gekümmert,
es gibt 2, sphärisch und elliptisch, bei ED T2
steht nach Aussage des Händlers das E für elliptisch ca. 28 Euro, die sphärische ist ist ca. 3 Euro günstiger.
Gruß
Axel
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#28 erstellt: 16. Mrz 2011, 17:57
Hallo Axel,

danke für die Infos.

Erst die Nadel auf die Platte und dann einschalten würde ich nie machen!

Es ging mir tatsächlich nur um das Wechseln der Platte, weil ich mich gefragt habe, was schonender für den Dreher ist. Ob das Schleifen des Gummis auf der Platte bei drehendem Teller wirklich Schaden auf der Platte anrichten kann denke(!) ich eher nicht. Aber der drehende Teller hätte für einen kurzen Moment evtl. einen kleinen Widerstand "auszuhalten". Bei der anderen Variante schaltet man dann natürlich oft an und aus. Leider steht dazu nichts in der BDA.

Die Auflagekraft habe ich ja im Moment auf 1,6 eingestellt gehabt; Anti-Skating ebenso. "killnoizer" ist der Meinung eher weniger Auflagekraft einzustellen. Warum bist Du der Meinung sie zu erhöhen?

Wo hast Du die neue Nadel bestellt? ED T2? Wie teuer ist Sie?

Gruß
Benjamin
killnoizer
Inventar
#29 erstellt: 16. Mrz 2011, 18:34
SO hat killnoizer das aber sicher nicht gesagt , ganz im Gegenteil tendiere ich zu etwas mehr Auflagekraft !
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#30 erstellt: 16. Mrz 2011, 19:10
Hallo killnoizer,

sorry, das hatte ich falsch in Erinnerung, hätte ich doch nochmal genau nachgelesen

Warum würdest Du eine höhere Auflagekraft wählen?

Gruß
Benjamin
killnoizer
Inventar
#31 erstellt: 16. Mrz 2011, 19:49
Mehr ist immer besser , überall !!


nee, aber die Spursicherheit ist einfach besser mit etwas mehr Druck, bei zuwenig Auflagekraft eiert die empfindliche Nadel da so rum und wird ggf. auch mehr seitlich belastet, so sehe ich das . Und bis zu 2,5 gramm brauchst du über die Belastung für die Platte oder die Nadel garnicht nachdenken, je nach System würde ich aber mal von der seite peilen wie der Nadelträger sich bei unebenem Vinyl verhält .


Da mir die technischen Toleranzen bei dem ganzen Krempel aber bewußt sind sehe ich das sehr entspannt , wichtiger ist mir zB. der VTA , also das der Arm bei Betrieb etwa waagerecht steht ( oder liegt ? ) . Horizintal eben , parallel zur Platte . wenn der Arm nicht verstellbar ist muss ich das eben mit der MAtte ausgleichen, mein Q3 läuft zB. grade mit zwei Gummimatten übereinander , kommt auf die Kombi aus System und Headshell an .
kabelbruch
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 16. Mrz 2011, 19:54
Hallo Benjamin,
killnoizer lag ziemlich nah dran, diese Nadel brauch
wirklich wenig Auflagekraft!
Ich muss dabei sagen das ich das original System
noch nie benutzt habe, gerade mal kurz eingebaut
und ein paar Einstellungen versucht, die Nadel
ist übrigens noch voll in Ordnung!
1 - 1,5 Gramm wunderbar, auch nochmal nach nachgeschaut hier
im www, tatsächlich kann das System 0,75-1,5 optimal
gefahren werden.
Ich bin das von meinen Technics und Denon Systemen
nicht gewohnt die mögen 1,8 -2,2, hab ich auch wieder
was dazu gelernt, und ich habe ein schönes System
mit guter Nadel gerade wiedergefunden.
Du kannst also beruhigt 1,2-1,3 einstellen,
selbst ein 1 Gramm lief bei mir super.
Übrigens die Preise stehen in meiner letzten Antwort.
Gruß
Axel
jim-ki
Inventar
#33 erstellt: 02. Jan 2012, 13:35
Moin, wo liegt eigentlich die compliance des EPA 130?
dmrauh
Neuling
#34 erstellt: 21. Jan 2015, 12:42
Hallo,

ich bin im Moment auch auf der Suche nach einem passenden Tonabnehmer für den SL-1500.

Ursprünglich hatte ich an ein AT440MLa gedacht, da mir die detaillierten, wenn auch etwas angehobenen, Höhen sehr gefallen.
Allerdings habe ich auch noch den reinen Generator von einem Shure M75ED Type2, der mit dem Spieler mitgeliefert wurde. Ich konnte es aber nicht auf
Funktion testen, da die Nadel abgebrochen war.

Hat jemand Erfahrung, inwiefern sich der Klang des Shure von dem AT unterscheiden würde, wenn ich die N75HE SAS von JICO kaufen würde?
Die Compliance des originalen N75HE-Einschubs soll ja relativ passend gewesen sein. Ändert sich die durch den Tausch maßgeblich?
Kann ich den Generator auch ohne Nadel testen?

Fragen über Fragen

Vielen Dank schonmal,
Dominik
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