Dual 604 mit DMS 240E und DN 241: Vorstellung und kleinere Fragen

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Anca81
Neuling
#1 erstellt: 23. Mrz 2011, 10:06
Hallo,

ich bin schon länger im Forum unterwegs, aber nur als Mitleser, jetzt wollt ich mal hallo sagen. Vor einigen Monaten habe ich beschlossen einen Einstieg in die Welt des Vinyl zu wagen, einmal, weil es schön klingt, und auch, um die vielen alten Platten meiner Eltern mal anhören zu können.

Meine erste Vorstellung war der ION Profile LP, hochgearbeitet zum Denon DP-200USB und über den schon fast gekauften Dual CS435-1 dann bei einem gebrauchten Dual 604 gelandet. Hier zu stöbern war sehr hilfreich und hat viele Ideen etc. gebracht, ich wußte z.B. nichtmal, dass man das Abnahmesystem wechseln kann. eBay und Amazon brachten mir dann jedenfalls die Kombi Dual 604 mit DMS 240E System und DN 241 Nadel ins Haus. Das Ganze hängte an einem NAD PP2i Vorverstärker an einem NAD C320 Vollverstärker. Ich denke damit habe ich mich qualitativ vom inital geplanten ION hochgearbeitet.

Dual Neuanschaffung

Jetzt noch ein paar Fragen:
- ich habe nach dem Auspacken den Tonarm ausbalanciert (Auflage auf 0, mit großem Gewicht ca. 2-3mm über der Tonarmauflage ausgependelt, festgestellt), danach die Auflage auf 1,5 gestellt, das Anti-Skating auch, die Transportschrauben sind alle lose, also im Gehäuse versenkt; muss man noch etwas tun/ einstellen?
- kann ich irgendwie feststellen ob die Nadel noch gut ist?
- der Plattenteller lässt sich nicht abnehmen, sollte der nicht einfach aufgelegt sein?
- die Sache mit der Aufsetzhilfe versteh ich nicht (der kleine, runde Schalter mit - und ^); da sollte ein fühlbares Einrasten im Bereich der Anlaufrille sein, ich fühle da aber gar nichts, egal wie der Schalter steht
- wenn mann die Nadel beim Abspielen beobachtet sieht man kleine Pendelbewegungen des Arms nach oben/unten und zu den Seiten - sind das Unebenheiten der Platte oder ist da was verzogen?

Ansonsten geht eingentlich alles. Der Sound ist gut und mit nur wenig Knacken bei den ersten Umdrehungen. Auch ist kein Brummen im normalen Lautstärkebereich zu hören.

Grüße!
kölsche_jung
Inventar
#2 erstellt: 23. Mrz 2011, 10:36
Hallo und willkommen ...

schöner Dreher ..... meeeeehr Bilder bitte

- mit dem Tonarm scheinst du alles richtig gemacht zu haben ...
- die Nadel ist noch gut ... wenn es noch gut klingt ... oder mal unters Mikroskop (Lupe reicht nicht) ...
- wenn die Aufsetzhilfe auf ^ steht, solltest du einen minimalen Widerstand des Armes in Höhe der Aufsetzpunkte spüren ... wenn du den Tonarm einschwenkst, minimales "Haken" bei 12" und 7" ...
-zu den kleinen Pendelbewegungen sag ich mal nichts, da kann ich mir aufgrund der Beschreibung zu wenig drunter vorstellen ... könntest ja mal ein Video machen ...

... der Treffpunkt aller "Dualisten", das DUAL-BOARD, ist dir bekannt? Da sollten alle technischen Probleme schnell geklärt werden.

Duale Grüsse, Klaus
dobro
Inventar
#3 erstellt: 23. Mrz 2011, 11:18
Hallo Anca,

wenn diese Pendelbewegungen bei jeder Schallplatte auftreten, kann es sich um einen Lagerschaden am Tonarm handeln - kann. So war es zumindest bei einem Freund von mir, der hatte vor ewigen Zeiten einen Dual 1246.

Hoffentlich ist es bei dir etwas anderes.

Gruß
Peter
Anca81
Neuling
#4 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:17
Hallo,

danke für die Antworten!

gerade diesen Widerstand bei der Aufsetzhilfe spüre ich halt so gar nicht. Sollte doch in der Liftpostion spürbar sein, wo noch kein Kontakt zur Platte ist, oder? Muss/ kann man an der Aufsetzhilfe etwas einstellen?

Die "Pendebewegungen" der Nadel hier als kleines, leider qualitativ nicht gutes, Video. Normal?

Sollte der Plattenteller einfach abnehmbar sein?

Gruß!
thom53281
Stammgast
#5 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:34
Hallo,

die "Pendelbewegungen" sind normal. Das liegt daran, dass Deine Schallplatte nicht ganz zentriert sind. Kann, je nachdem wie stark es ist und bei welcher Musikrichtung, hörbar sein, liegt aber auf jeden Fall an den Platten selbst.

Der Plattenteller ist abnehmbar. Kann nach einigen Jährchen auch einmal strenger auf der Tellerachse stecken, evtl. mit einem leichten Gegenstand (Schraubenziehergriff) beim Herunterziehen gegen die Tellerachse schlagen.

Von der Aufsetzhilfe habe ich leider keine Ahnung, hatte noch keinen Dual-Halbautomaten.

Grüße
Thomas
Anca81
Neuling
#6 erstellt: 23. Mrz 2011, 22:06
@thom53281 Danke, beruhigt mich.

Anca81
Neuling
#7 erstellt: 23. Mrz 2011, 23:35
Zu der Aufsetzhilfe:
Lösung war ein Erhöhen des Anpressdruckes des Federarms, welcher die Einrastung bewirkt. Durchzuführen durch hereindrehen der Stiftschraube (43) in diesem Bild.

Vielleicht hilft es ja nochmal jemanden!
wolfgang-dualist
Stammgast
#8 erstellt: 24. Mrz 2011, 00:44
Hallo,

das Leuchtstroboskop flackert ja recht doll.

Wenn Du die kleine Glimmlampe herausnimmst und die Kontakte reinigst, dann dürfte auch dieses Flackern weg sein.

Bis denne

Wolfgang
chriz1306
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 24. Mrz 2011, 06:50
Zur Strobolampe. Ich denke das Flackern sieht nur durch die Aufnahme mit der Kamera so aus.Das selbe kann man beobachten, wenn man einen Monitor filmt. Also alles bestens!
Glückwunsch aber auch von mir zum Spieler.
Anca81
Neuling
#10 erstellt: 24. Mrz 2011, 19:16
@wolfgang-dualist
Genau, mit bloßem Auge flimmert die Lampe nicht sichtbar. Es wird der gleiche Effekt wie bei Röhrenmonitoren sein, das schnelle Flimmern ist so nicht sichtbar, aber durch langsamere Bildabfolge der Kamera sieht das Auge was wirklich passiert.

Ich habe nochmal irgendwo (finde ich nicht mehr), dass noch Kontaktflächen zwischen System und Tonarm (?) zu reinigen seien. Gibt es so etwas? Das System einfach abzunehmen trau ich mich noch nicht so richtig.

Gruß!
kölsche_jung
Inventar
#11 erstellt: 24. Mrz 2011, 19:22

Anca81 schrieb:
... Das System einfach abzunehmen trau ich mich noch nicht so richtig.

Gruß!


ist aber gar kein Problem ... das Hebelchen am "Headshell" nach hinten schieben und schon ... plummps fällt dir das TK mitsamt System entgegen und du kannst die Kontakte schön sauber machen ...

Grüße, Klaus
Anca81
Neuling
#12 erstellt: 28. Mrz 2011, 20:52
Ich überlege jetzt noch das System auf etwas Neues aufzustocken. Macht das Sinn? Ich weiß es ist eine Frage des Geschmacks etc., aber man kann die Dinger ja wohl kaum auspacken, probehören und zurückschicken, daher finde ich das schwierig.

Im Auge hatte ich folgendes...
- Ortofon VM Red
- Nagaoka MP 110 oder MP 150

Über Meinungen wäre ich dankbar. Braucht man für die Montage an dem Dual noch irgendwas? Adapter? Besonderes Werkzeug?

Gruß!
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 28. Mrz 2011, 21:25
Hallo,

mir stellt sich etwas die Frage nach dem "warum"? Das System ist von Audio-Technica gebaut worden und m.E. ein sehr gut passender Tonabnehmer.
Damals in der Kombination einer der besten Plattenspieler in der Preisklasse.

Da muss schon was kommen.... Red wird beim Ortofon wahrscheinlich nicht reichen - eher Blue.

Ich denke die würden sich "vertragen". Was Du brauchst wäre eine Schablone, da das System in der korrekten Geometrie angebracht werden muss. Das AT-System wird von dem Tonkopfträger "ausgeklickt", die Strippen abgezogen und das neue wird angeschraubt. Ein guter Schraubendreher wäre auch nötig und ruhige Hände. Strippen richtig dran, TK wieder einklinken, neu auswiegen und einstellen.

Peter
LouisCyphre123
Inventar
#14 erstellt: 30. Mrz 2011, 23:24
Das System hab ich auch auf meinem 510er... wenn es noch eine gute Originalnadel hat, ist das ein verdammt ordentliches System...besser als Ortofon 10..(um 50 EUR) und ich werds bald mal gegen ein Ortofon Vinyl Master White (75 EUR) laufen lassen...von daher denke ich wirste schon evtl. nen 100er investieren müssen um was besseres zu bekommen...
Anca81
Neuling
#15 erstellt: 31. Mrz 2011, 08:08
Danke für die Antworten.

Ich denke bei meinemv System ist die Nadel noch so lala, das Gerät wurde beim Vorbesitzer sicher ziemlich lange weder gepflegt noch genutzt noch allzu schonend behandelt. Und da ist auch das Problem: ich habe die Nadel DN241 überall nur als Nachbau finden können und davon wird hier im Forum ja immer wieder abgeraten. Anscheinend wird die nicht mehr produziert.

Alternativ ginge ja die DN242, oder? Wie wechselt man die Nadel denn, in der Anleitung steht lappidar so etwas wie "gehen Sie zu ihrem Händler".

Gruß, Fabian
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 31. Mrz 2011, 08:38
Hallo,

na ja, ne Nadel hält ca. 1000 Abspielstunden und da kommt man wenn der Dreher jeden Tag läuft doch schon dran....

http://dual.pytalhost.eu/systeme/dms240-02.jpg

so geht der Nadelwechsel...

Thakker hat die Orig.-Nadel noch, zwar stolzer Preis aber wenn man guckt was heute ein vergleichbares System in neu kostet...

Peter
timmymaxi
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 18. Okt 2012, 22:08
Hallo,

bitte entschuldigt, dass ich diesen alten Thread nochmal aufwärme. Ich habe eine Frage an Euch / an Anac81. Ich habe mir gebraucht über Ebay einen gut erhaltenen Dual CS 704 gekauft. Soweit scheint alles super zu sein, nur diese Aufsetzhilfe kann ich gar nicht feststellen. Ich habe versucht an der Einstellschraube was zu drehen, aber so wirklich hat sich da nichts geändert. Ich meine es funktioniert ja auch so problemlos, aber wenn Ihr noch nen Tipp hättet.

@ Anac81 wo genau ist die Schraube an der Du geschraubt hast? Muss ich dafür den Spieler aufmachen? Wenn ja, hat hier jemand Tipps dazu? Sorry, bin Newbe auf diesem Gebiet aber willens zu lernen ;-)

Also, danke für die Antworten schonmal.
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 19. Okt 2012, 10:24
Hallo,

die Anleitung für den Dreher

http://dual.pytalhost.eu/704/


kennst Du? Die Schraube trägt die Nr. 6.

http://dual.pytalhost.eu/704/704-02.jpg

und immer nur ein wenig drehen!

Denk daran den Dreher exakt nach Anleitung zu justieren!

Peter


[Beitrag von 8erberg am 19. Okt 2012, 10:26 bearbeitet]
timmymaxi
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 19. Okt 2012, 15:23
@ 8erberg,

danke für die Antwort - ja, die Anleitung (under Service Manual) habe ich mir schon geladen. Tonarm habe ich penibelst nach Anleitung justiert, Auflagekraft und Antiskating eingestellt. An Schraube 6 habe ich vorsichtig gedreht - mit keinem spürbaren Ergebnis. Hier hieß es ja irgendwas von einer Madenschraube und wenn ich die Bilder von @Anaca81 richtig gelesen hatte, dann war das eine Schraube im Gerät?

Ich hätte auch sonst noch ein paar Fragen zu dem 704er (oder besser nen neuen Thread aufmachen?)

1) Kann die Zarge problemlos getauscht werden? Ich hätte gerne eine in Nußbraun, habe jetzt eine schwarze.Soweit ich das gesehen habe, müsste man sie einfach runternehmen könne, die Kabel abklemmen und los gehts? Welche passen denn? Ich nehme an die vom 721, aber auch die vom 604er z.b.?

2) Leider hat der Ebay-Verkäufer nicht alle meine Ratschläge beim Transport beachtet. Teller war raus, Tonarm fest und alles weich hoch zehn eingepackt, aber Gewicht war noch dran und Transportsicherung nicht angezogen. Ich habe hier im Forum gelesen das Spiel des Tonarms ließe sich überprüfen und er müsse in beide Richtungen (horizontal und vertikal) ein kleines bissl Spiel haben - wie überprüfe ich das am besten? Tonarm lässt ist, sobald er vom Tonarmhalter weg ist) ganz leicht und spielend bewegen - auf dem Tonarm ist noch ein bissl Widerstand, denke aber das ist ok). Lift, Abschaltung und der Rest funktioniert super.

3) Im Moment ist das Original Shure System verbaut (V-15 III) mit Originalnadel. Jetzt habe ich gestern nachdem ich alles eingestellt hatte die ersten Platten gehört. Ich wollte auch rauskriegen ob die Nadel noch ok ist. Bei neueren Platten war alles super - keine Verzerrungen, auch nicht in den Höhen. Zu meiner Überraschung war der Klang gut, aber hat im Gegensatz zu meinem vorherigen (billiger Sony PS-701 aus der Kompaktanlage anfang der 90er Jahre) kein Wow-Erlebnis herbeigeführt. Angeschlossen ist alles an einem Yamaha RX v 773 und an Heco Metas 500. Am Spieler ist ein orginales Kabel mit Din-Anschluss und ein dabei liegender DIn-Chinchstecker - kein Brummen.

Jetzt zu der Frage: Es kam mir so vor, als sei diese Nadel / der Spieler viel empfindlicher auf Staub auf der Platte. Hatte sie zwar gereinigt aber nicht 100%ig wohl - und bei ein bisschen Staub an der Nadel, wo der Sony noch nichts von sich gab, kamen hier jetzt eben doch Verzerrungen auf / bzw. klang es unsauber - Staub weg, alles ok. Bei einer Platte (einer alten, bei Ebay gebraucht gekaufte Neil Young) war die Nadel aber noch viel empfindlicher. Die Frage (nun endlich): Liegt es an der Platte, oder der Nadel oder ein bisschen an beidem?

Bitte entschuldigt diese Anfängerfragen - ich versuche mich hier überall schon einzulesen, so gut es geht.

Tausend Dank schonmal!
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 19. Okt 2012, 16:43
Hallo,

zu 1: ja, geht, die 721er Zarge passt problemlos, Transportschrauben losdrehen (hochziehen) und nach "aussen kippen", alles korrekt, Kabel raus (kannst sofort auf Cinch umbauen) und ab gehts

zu 2: einfacher Test: Auflagekraft und Antiskating auf 0, Stecker rausziehen: den Tonarm einschwenken. Er sollte stoisch "stehenbleiben", dreht man Antiskating auf 0,5 sollte er leicht Richtung Tonarmstütze ziehen.
Dann ist die Lagerung OK.

zu 3: eine hochwertigere Nadel reagiert leichter auf Verschmutzung der Platten, daher reinige die Schallplatten am Besten mit einer Knosti Disco Antistat (kostet ca. 40 Euro), die Flüssigkeit lässt sich leicht und günsti selber herstellen, hierzu gibt mehrere Themen - meine Mischung ist 3/4 destilliertes Wasser 1/4 Ispropanol 99 % - kriegt man bei Ebay günstig) und ein Tröpfchen Spüli auf einen Liter. Die sauberen und dann trockenen Platten in neue Hüllen packen, die gibt es ebenso günstig bei Amazon.

Eine ausgenudelte Nadel hörst zu an zischelnden Lauten. Reinigen geht auch gut mit den Reinigungsschwämmen aus dem Drogeriemarkt, nur danach die Putzkörperchen mit einem Pinsel entfernen.

Sei froh, dass Dein Dreher heile angekommen ist - hier gibt es extra eine Rubrik für "Verpackungsexperten", da wird einem übel.... einen dreher gut vorbereiten und verpacken dauert über eine Stunde, anscheinden meinen viele Leute das wäre nicht nötig.

Peter
timmymaxi
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 19. Okt 2012, 23:02
Hallo,

ich habe den Test eben mal gemacht - leider nicht so wie es sein soll. Wenn der Arm ausgerichtet ist und Antiskating und Auflagekraft auf Null stehen, dann zieht der Arm trotzdem Richtung Auflage. Wenn ich Antiskating auf 0,5 stelle, dann etwas stärker, so habe ich das Gefühl.

Was würdet Ihr jetzt raten? Ich habe das Ding auf Ebay bei nem Händler gekauft - zurückgeben, oder kann man da was machen?

Danke

Edit: Hatte das gute Stück mal kurz auf um reinzuschauen. Die Antiskatingscheibe sieht ok aus, aber: Ich habe hinten unter dem Tonarm einen Ölfleck gefunden - sieht so aus, als hätte hier jemand Öl irgendwo rangesprüht. Das ist natürlich das gelbe vom Ei - kann es daran liegen? Ansonsten kann ich den Arm mit leichtem Pusten in alle Richtungen bewegen wenn er über dem Tell schwebt und der Lift gelöst ist - nur dass der Arm immer nen bissl zurückkommt.

Ansonsten klingt alles super - auch wenn ich mit Kopfhörern höre um mal nach Link/Rechts zu hören - klingt alles super, fast genauso als wenn ich es von MP3 abspiele - nur besser ;-) vielleicht ein klein bisschen mehr auf dem linken Kanal, das kann ich mir aber auch einbilden.

Edit 2.: Ich hab jetzt noch gelesen, dass einige sagen es kann durchaus sein, dass der Arm leicht nach rechts zieht?


[Beitrag von timmymaxi am 19. Okt 2012, 23:56 bearbeitet]
timmymaxi
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 20. Okt 2012, 19:55
Hallo Ihr,

also ich hatte heute nochmal nen bissl Zeit mich mit dem Spieler vertraut zu machen. Also das mit der Aufsetzhilfe habe ich hinbekommen. Beim 704 ist es die Stiftschraube 27 (siehe Service Manual), die man von unten erreicht und ein wenig reinschrauben kann - dann hat man auch mehr Druck auf dieser Schiene unten drunter und damit auch die Einrastpunkte - wie es auch Anac81 geschrieben hatte für den 604.

Die Antiskatingscheibe hab ich mir auch angesehen - sie ist auch innen gerissen, aber dreht sich problemlos und der Riss ist (noch) nicht bis außen an den Rand gekommen. Da ich keinerlei Probleme mit dem Dreher beim Abspielen usw. feststellen kann, denke ich, dass es auch noch ok ist, wenn der Arm sich leicht nach außen bewegt.

Dann hab ich noch das Antiresonater-Wackelgewicht etwas gestutzt - es war nämlich so verbogen, dass es hinten am Rand auflag - jetzt wabbelt es wieder fein in der Mitte.

Jetzt muss ich dem Gerät nur noch ein paar Manieren beibringen und meine NeilYoung Platten ohne diese komischen Verzerrungen abzuspielen und dann is super. Oder ich muss halt mal die Platten reinigen. Die Nadel - soweit ich ohne Mikroskop erkennen konnte sieht noch ok aus - schöner kleiner runder Bubbel dran.

Als ich das Gerät von unten angesehen habe, habe ich mir es mir mit dem Din-Anschluss erstmal anders überlegt - es läuft soweit alles auch mit dem Adapter gut, ohne dass ich da was ändern muss. Vielleicht wenn ich später mal mutiger bin - aber ich wüsste nichmal im Moment wie ich den Spieler legen sollte, wenn ich ihn umdrehe (hab ihn bis jetzt mit einer Hand festgehalten).

Also, in diesem Sinne
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