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Denon DL-110 mit elliptischer o. shibata Nadel retippen?

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BrownBear89
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Sep 2011, 16:38
Hallo Zusammen,

mein Anliegen ist folgendes: Ich werde meinen Denon DL-110 retippen lassen. Die Frage ist nur, mit welcher Nadelform. Da ich mich selbst nicht sehr mit dem Thema auskenne und auch beim Googeln so gut wie keinen Erfolg hatte, wollte ich mal hier nachfragen. Das Retippen mit einer elipptischen Nadel kostet 63 €, das mit einer Shibata Nadel 122 €.

Was könnt ihr mir über diese beiden Nadelformen in Verbindung mit dem Denon DL-110 und dem LP Spieler Dual CS 505-4 sagen? Welche Form wäre eurer Meinung nach die bessere Wahl?

Danke schonmal,
Gruß BrownBear
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 21. Sep 2011, 16:57
Hallo!

Ein neues Denon DL-110 kostet so um die 99-100 Euro, ich denke nicht das sich bislange jemand dazu hinreissen lies das System mit inem Shibta-Retipp zu versehn. M.E. betrittst du hier Neuland.

Falls du dich dazu nschließt kannst du ja hier deine Erfahrung damit mitteilen.

Echt wertvoll wäre natürlich ein direkter Vergleich zwischen einem neuem DL-110 und einem Shibata-Retipp.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 21. Sep 2011, 17:03
Das DL-110 kostet mittlerweile auch schon 130€ .
boozeman1001
Inventar
#4 erstellt: 21. Sep 2011, 19:10
Allerdings, ich habe grad vor einigen Tagen 125 Euro für das Dl 110 hingelegt.
Die Zeiten von UHU (unter Hundert) sind lange vorbei. Denon zieht die Preisschraube an, nachdem das DL 160 eingestellt wurde.
Mich würde es aber auch sehr interessieren, wie das DL 110 mit Shibata Retip klingt...
Welche Maße soll den der elliptische Retip haben?
unterberg
Stammgast
#5 erstellt: 21. Sep 2011, 19:20
Hallo Brownbear,

der Shibata-Retipp ist die klar bessere Alternative.

Allerdings müsste bei dem schon recht "scharfen" Schliff das System exakt justiert werden. Da ist der "normale" elliptische (6x18) Schliff toleranter.

Verrätst Du uns, wo Du retippen lassen möchtest?

Gruß Frank
lini
Inventar
#6 erstellt: 22. Sep 2011, 01:45
BB: Hmmm, wär was Nachgiebigeres als das DL110 nicht vielleicht generell 'ne bessere Wahl für den ULM-Arm des Dual?

Grüße aus München!

Manfred / lini
BrownBear89
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 22. Sep 2011, 04:30
Hallo,
Danke, für die zahlreichen Antworten. Leider kann ich Eure fragen nur bedingt beantworten.
Über die Maße kann ich keine Aussage machen.
Retippen lassen werde ich das System bei Nadelspezialist.de.
Ich werde auf alle Fälle auf's Retippen zurückgreifen, da ein neuer DL-110 preislich keinen Sinn macht.
Was einen neuen, anderen Tonabnehmer betrifft bräuchte ich Hilfe, da ich mich zu wenig mit LP Spielern und Tonabnehmern auskenne.
@lini: Was hat es mit dem ULM-Arm auf sich und wieso sollte der Denon dafür nicht geeignet sein?

Vielen Dank + Gruß BrownBear
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 22. Sep 2011, 05:36
ULM steht für Ultra Low Mass. Ein extrem leichter Tonarm, gepaart mit einem leichten Tonabnehmer mit sehr hoher Nadelnachgiebigkeit (Compliance, Wert über 25mm/µN).
Die Compliance des Denon beträgt 10mm/µN und ist somit viel zu niedrig für einen ULM Tonarm.

Der 505-4 hat einen leichten Tonarm mit Halbzoll Anschluss, ist also kein reines ULM System.
Trotzdem sollten Tonabnehmer mit einer hohen Compliance (>25-35) verwendet werden. Das werksseitig montierte Dual ULM68 hatte eine Comp. von über 30.

Sinnvoll wäre also z.B. ein Ortofon OM-20.

MfG
Haakon
BrownBear89
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Sep 2011, 14:32
Also sollte ich auf jeden Fall auf einen anderen, neuen Tonabnhemer zurückgreifen?

Der Ortofon OM-20 ist mir schon fast zu teuer...
Ich würde ganz gerne nicht mehr als 100-120 Euro ausgeben, würde aber auch hier Abstriche machen, wenn der Tonabnehmer wirklich "bombe" ist. Was ist mit dem AT 120E? Anderen Usern wurde dieser Tonabnehmer in Verbindung mit dem CS 505-4 empfohlen.
Falls es wichtig ist: Ich höre Rock, Metal, Elektro, Jazz und Klassik. Wenn Ihr einen Tonabnehmer empfehlen könnt der für all diese Richtungen geeignet ist immer raus damit Wobei der Spieler wohl hauptsächlich für Rock/Metal genutzt wird.

Gruß BrownBear
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 22. Sep 2011, 15:37
Das Ortofon Vinyl Master White dürfte deinen Anforderungen gerecht werden.
http://www.thomann.de/de/ortofon_vinyl_master_white.htm

Das AT-120 ist für Metal nicht unbedingt geeignet, dafür klingt es zu höhenbetont.

MfG
Haakon
akem
Inventar
#11 erstellt: 22. Sep 2011, 16:32

BrownBear89 schrieb:
Also sollte ich auf jeden Fall auf einen anderen, neuen Tonabnhemer zurückgreifen?

Der Ortofon OM-20 ist mir schon fast zu teuer...
Ich würde ganz gerne nicht mehr als 100-120 Euro ausgeben, würde aber auch hier Abstriche machen, wenn der Tonabnehmer wirklich "bombe" ist. Was ist mit dem AT 120E? Anderen Usern wurde dieser Tonabnehmer in Verbindung mit dem CS 505-4 empfohlen.
Falls es wichtig ist: Ich höre Rock, Metal, Elektro, Jazz und Klassik. Wenn Ihr einen Tonabnehmer empfehlen könnt der für all diese Richtungen geeignet ist immer raus damit Wobei der Spieler wohl hauptsächlich für Rock/Metal genutzt wird.

Gruß BrownBear


Laß Dir das DL110 retippen und gut ist! Alle hier genannten Tonabnehmer und alle, die Du für <120 Euro kriegst, sind in jedem Fall schlechter als ein vom Nadelspezialisten elliptisch retipptes DL110. Und das meine ich absolut ernst! Ich hab ein solchermaßen retipptes DL110 und um das zu toppen müssen schon ganz andere Kaliber her, unter 200 Euro ist da nix zu wollen.

@ all: wieso herrscht eigentlich überall die Meinung vor, daß für Metal mit die billigsten Systeme mit Rundnadeln ausreichend seien?? Das Gegenteil ist der Fall. Um Metal wirklich genießbar zu hören muß schon was ordentliches her, ein DL110 ist ausreichend, ein VM Red schon zu schlecht. Meine Meinung bzw. Erfahrung...

Gruß
Andreas
BrownBear89
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 22. Sep 2011, 16:50
@ Andreas:
Das mag ja sein, aber scheinbar gibt es ja ein Problem mit dem Tonabnhemer in Verbindung mit meinem LP Spieler, wegen dieses ULM-Armes. Was meinst du dazu?
akem
Inventar
#13 erstellt: 22. Sep 2011, 17:05
Du hast doch den Tonabnehmer bereits längere Zeit an dem Arm betrieben, wie ich das verstanden habe. Ob es dabei Probleme gab, kannst eigentlich nur Du selbst beantworten.
Wenn man die Theorie betrachtet (zusammenhang zwischen effektiv bewegter Masse des Arms und der Nadelnachgiebigkeit/Compliance der Nadel) ist die Kombination vielleicht nicht perfekt. Nur: die Praxis spricht gerade bei diesem Punkt sehr oft eine ganz andere Sprache. Es gibt zum Beispiel Leute, die ein Ortofon VM Silver an einem Thorens TP90-Arm betreiben, der rechnerisch viel zu schwer ist für das Silver. Und es funktioniert gemäß deren Aussage sehr gut! Also, wie gesagt, nur Du kannst sagen, ob es denn Probleme gab, wie zum Beispiel zu viel oder zu wenig Tiefbass, Zittern des Tonarms bei verwellten Platten oder ist vielleicht gar die Nadel öfters aus der Rille gesprungen? Oder hat es Abtastverzerrungen gegeben (Zischlaute etc.)? Wenn Du sagst nö, eigentlich war alles bestens, dann behalte das DL110 und lasse es retippen. Wenn Du sagst, oh ja, da war schon dies, das und jenes, aber ich wußte nur nicht, was das zu bedeuten hat, dann wäre tatsächlich ein anderes System besser.

Gruß
Andreas
BrownBear89
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 22. Sep 2011, 17:18
Dann werde ich mal mit meinem Vater Rücksprache halten, da er das Gerät angeschafft und jahrelang benutzt hat. Danke
lini
Inventar
#15 erstellt: 23. Sep 2011, 15:18

Fhtagn! schrieb:
(...) Der 505-4 hat einen leichten Tonarm mit Halbzoll Anschluss, ist also kein reines ULM System. (...)


Im Grunde schon noch - nur hat der Arm eben keinen proprietären ULM-Anschluss mehr. Allerdings mutiert die Geschichte halt von ULM zu LM, wenn man ein normal schweres System montiert. Wobei ich heutzutage selbst die OM-Bodies mit zusätzlicher Gewichtsplatte montieren würde, weil die richtig guten Nadeln (30 und 40) inzwischen nicht mehr ganz so nachgiebig sind, wie sie's mal ursprünglich waren...

BB: Das AT120E würde im Prizip von der Nachgiebigkeit her schon besser passen als das DL110. Problematisch ist hier allerdings, dass diese AT-Bodies gerne eine sehr niedrige Lastkapazität sehen wollen. Alternativ oder auch zusätzlich kann man eventuell noch die Eingansimpedanz etwas nach unten (so in Richtung 30 bis 40 statt der üblichen 47 kOhm...) korrigieren. Auch das ist aber letztlich Geschmacksache. Gibt zum Beispiel auch einige Leute, denen das DL110 und DL160 besser gefallen, wenn man die Dinger mit rund 5 bis 10 kOhm statt 47 kOhm belastet...

Grüße aus München!

Manfred / lini
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