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Ersatzsystem für Ortofon MC-10 Super

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MC-Fan
Neuling
#1 erstellt: 01. Okt 2011, 12:42
Hallo,

ich habe ein ca. 30 Jahre altes Ortofon MC-10 Super System an meinem Thorens, dass auszutauschen ist.

Bei dem System ist die Nadel verbogen worden und vorsichtig gerichtet. Damit können Platten wieder gegeben werden, und es klingt in meinen Ohren auch gut.
Ein Austausch der Nadel scheidet leider aus, da es sich um ein MC (Moving Coil) System handelt.

Jetzt suche ich ein System das ähnlich klingt in der Preisklasse bis ca. 80 EUR.

Testweise habe ich mal ein Ortofon OM 10 installiert, dass mir persönlich zu wenig Basswidergabe bietet und das Rumpelgeräusch ist deutlich lauter als von dem MC-10 Super.

Wenn ihr Alternativen kennt, dann bitte antworten.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Okt 2011, 13:08
Moin,

es gibt Firmen, die ein sog. Retipping vornehmen.
Dabei wird der Nadelträger gekappt und ein Neuer aufgesetzt.
Je nach Nadeltyp kann aber der Charakter später etwas anders sein.

Ob du für 80 Euro etwas vergleichbartes an System findest, weiss ich nicht.
Ich kenne und mag z.B. das Denon DL110, das bei Phonophono.de ca. 108 Euro kostet.
Ob es zu deinem Dreher passt, weiss ich nicht.
Billigere MC Systeme gibt es m.E. nicht.

Ein OM10 ist so ziemlich das Unterste, was man als HiFi System bekommt.

Interessant wäre, an welchem Plattenspieler, resp. Tonarm das neue System laufen soll.

Gruss, Jes
wastelqastel
Inventar
#3 erstellt: 01. Okt 2011, 13:52
Also ich habe erst das MC10 Super retippen lassen (Das blaue)
und es klingt weiterhin ausgezeichnet!
Würde dir auch dieses vorschlagen
Da es nicht einfach werden wird für das Geld gleichwertiges zubekommen!
Grüße Peter
MC-Fan
Neuling
#4 erstellt: 01. Okt 2011, 14:11
Danke für die schnelle Antwort.

Als Spieler kommt der Thorens TD 160 E mit dem Tonarm TP16 Isotrack (TP63) zum Einsatz.

Das mit der schlechten Qualität des OM10 habe ich auch erst beim hören festgestellt. Von den technischen Daten war es OK.

Wo kann man das System retippen lassen und welche Kosten würden anfallen?

Gruß
Michael


[Beitrag von MC-Fan am 01. Okt 2011, 14:12 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 01. Okt 2011, 14:39
Hallo!

@MC-Fan

Du bist dir schon im klaren darüber daß das MC-10S ehemals ca. 250 Euro (500DM) gekostet hat?

Der Nachfolger heißt Ortofon Rondo-red und kostet zur Zeit ca. 400 Euro.

Das Systm ist im übrigen für einen leichten TP-16/II, TP-16/III grenzwrtig, zwar passt es rein rechnerisch durch das hohe Eigengewicht in den Tonarm aber es ist ungünstig das sich die eff. bewegte Masse soweit vorne konzentriert.

Ein Retipping dürfte dich so zwischen 90 und 280 Euro kosten.

Hier gibt es einen guten und günstigen Spezialisten: http://www.schallplattennadeln.de/

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 01. Okt 2011, 14:39 bearbeitet]
MC-Fan
Neuling
#6 erstellt: 01. Okt 2011, 14:49
Naja die Neupreise des MC-10 Super passen nicht.

Ich meine, dass ich dafür mal ca 150 DM bezahlt habe. OK, das war schon ziemlich mit dem Verkäufer geschachert, der keine technische Ahnung hatte.

Ich habe mich auch lange Zeit leider nicht mit Neupreisen für Hifi-Hardware beschäftigt, da alles läuft, sich immer mehr CDs ansammelten und sich die Prioritäten verschoben haben.
Wenn ich mich mal umsehe, was der indirekte Nachfolger das Ortofon MC-20 S jetzt kostet, wird mir schwindelig.

Gruß
Michael
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 01. Okt 2011, 16:17
Hallo!

An deiner Stelle würde ich mir ein Ortofon Vinylmaster Silver in den TP-16 setzen und gut ist es, es muß ja wohl nicht unbedingt ein MC sein.

Das mit der stagnierenden Plattensammlung und dem Zuwachs von CD´s kenneich, bei mir geht das nicht viel anders.

MFG Günther
RUBBERWOLFI
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 01. Okt 2011, 17:51
hab noch ein Audio Technica AT-OC 9 ,mit neuer Nadel&Gummilager,für dich 199.-
MC-Fan
Neuling
#9 erstellt: 04. Okt 2011, 17:29
Vielen Dank für die vielen Antworten.

Jetzt bin ich noch verwirrter als vorher.

Ein neues System unter 200€ ist in euren Augen/Ohren nicht sinnvoll.

Die Nachfolgesysteme von Ortofon im MC oder MM Bereich kosten ab 250€ aufwärts.

Eine Reparatur bzw. retippen würde auch ca 200€ kosten.

Dann werde ich wohl mal zu einem Händler gehen und mir mehrere System anhören. Etwas ohne anzuhören kaufen bringt wohl nicht viel.

Gruß
Michael
Archibald
Inventar
#10 erstellt: 05. Okt 2011, 05:23
Hallo Michael,

dann wirst Du wissen, wie das ausgesuchte System auf der Händleranlage klingt. Diese Ergebnisse sind nur bedingt auf Deine Situation zuhause übertragbar. Da Du Dich MC-Fan nennst, nehme ich ab, dass Du Dich auf MC = Moving Coil beziehst. Der von Dir verwendete Tonarm ist ein eher leichter und somit für viele MCs, die traditionell etwas härter aufgehängt sind, weniger geeignet. Es gibt einige die fantastisch harmonieren (z.B. Ortofon MC 20 Super, Thoren TMC 63 [beide deutlich über Deinen Preisvorstellungen]), häufig geht der Schuß aber nach hinten los. Bitte löse Dich ggf. von dem Gedanken, dass MCs prinzipiell den MMs oder MIs überlegen sind. Es handelt sich dabei wirklich nur um ein Vorurteil. Wichtiger als das Generatorprinzip ist, welche Sorgfalt der Hersteller für die Fertigung aufgebracht hat und wie der Tonabnehmer mit dem Rest harmoniert. Damit nicht meine "üblichen Verdächtigen" immer wieder genannt werden : Es gibt Forumskollegen, die etwa das Shure V 15 für das Nonplusultra halten.

Gruß Archibald
akem
Inventar
#11 erstellt: 05. Okt 2011, 09:47

MC-Fan schrieb:
Eine Reparatur bzw. retippen würde auch ca 200€ kosten.


Der www.nadelspezialist.de verlangt für das Retippen erheblich weniger. Eine neue elliptische Nadel der besseren Art kostet rund 60 Euro, mit Shibata kostet es etwa 110 Euro. Versand und evtl Steuer kommen auch noch dazu.

Gruß
Andreas
cptfrank
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Okt 2011, 12:00

Archibald schrieb:
Bitte löse Dich ggf. von dem Gedanken, dass MCs prinzipiell den MMs oder MIs überlegen sind. Es handelt sich dabei wirklich nur um ein Vorurteil.
Gruß Archibald :prost

Hallo Archibald,
auch wenn Du es noch so oft wiederholst wird es dadurch nicht richtiger. MCs sind gerade vom Prinzip her überlegen, und meistens auch klanglich. Habe es gerade bei einer Vorführung mit Markus " RAXOMETER" wieder eindrucksvoll gehört.
Gruß
Frank
Archibald
Inventar
#13 erstellt: 05. Okt 2011, 15:03
Hallo Frank,

das gleiche
auch wenn Du es noch so oft wiederholst wird es dadurch nicht richtiger
könnte ich von Dir sagen.

Gruß Archibald
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 05. Okt 2011, 16:53
Hallo!

@cptfrank

Inwieweit meinst du das MC-Systeme prizipiell überlegen sind?

M.E. haben beide Bauarten spezifische Vo- und Nachteile die sie für inn unterschiedlichen Einsatz prädestinieren.

Während z.B.MC´s für sich die größere Störstrahlfestigkeit und die Unabhängigkeit von Kapazitäten und das bessere Rauschverhalten für sich verbuchen können erkaufen sie sich diese Vorteile mit relativ hohem Gewicht, niedriger Nadelnachibigkeit und damit einhergehende schlechterer Abtastfähigkeit sowie niedriger Ausgangsspannung.

MM´s wiederum bieten den Vorteil der höheren Ausgangsspannung, allgemein höherer Nadelnachgiebigkeit und gerigerem Eigengewicht. Dafür sind sie Kapazitätsabhängig, geringfügig Störanfälliger und haben in in der Praxis unerheblich schlechteres Rauschverhalten.

Optimal eingsetzt und abgeschlossen sind MM-Systeme, -gleichfalls optimal eingesetzten und abgeschlossenen-, MC´s keinesfalls unterlegen. Dazu kommt das sie oft ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältniss bieten können.

So ist z.B. ein Ortofon VM-silver duchaus in der Lage MC-Systeme bis 300-350 Euro gegebenenfalls in seine Schranken zu verweisen und z.B. ein Ortofon 2M-black einem Benz-ACE durchaus gleichwertig, - selbstverständlich immer vorausgesetzt der Rest des verwendeten Equipments passt zu dem jeweiligen System-.


MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 06. Okt 2011, 17:41 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#15 erstellt: 05. Okt 2011, 19:02

mit relativ hohem Gewicht, niedriger Nadelnachibigkeit und damit einhergehende schlechterer Abtastfähigkeit

Das gilt aber nicht für alle MC
Höchstens für die neuen
Grüße Peter


[Beitrag von wastelqastel am 05. Okt 2011, 19:02 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Okt 2011, 19:17

Hörbert schrieb:
Während z.B.MC´s für sich die größere Störstrahlfestigkeit und die Unabhängigkeit von Kapazitäten und das bessere Rauschverhalten für sich verbuchen können erkaufen sie sich diese Vorteile mit relativ hohem Gewicht, niedriger Nadelnachibigkeit und damit einhergehende schlechterer Abtastfähigkeit sowie niedriger Ausgangsspannung.

MM´s wiederum bieten den Vorteil der höheren Ausgangsspannung, allgemein höherer Nadelnachgiebigkeit und gerigerem Eigengewicht. Dafür sind sie Kapazitätsabhängig, geringfügig Störanfälliger und haben in in der Praxis unerheblich schlechteres Rauschverhalten.

Guenther,

was meinst Du hier mit stoeranfaelliger und schlechterem Rauschverhalten bei MMs? Kannst Du mir das bitte erlaeutern?

Meine persoenliche Erfahrung zeigt jedoch, dass teure MCs durchaus schlechter sein koennen als vergleichsweise guenstige MMs! Bei einem sehr guten MM an einer sehr guten Phonostufe musste sich sogar ein BENZ GLIDER H2 geschlagen geben

Gruss Stefan


[Beitrag von stbeer am 06. Okt 2011, 06:44 bearbeitet]
cptfrank
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 05. Okt 2011, 21:44

Hörbert schrieb:
Während z.B.MC´s für sich die größere Störstrahlfestigkeit und die Unabhängigkeit von Kapazitäten und das bessere Rauschverhalten
Dafür sind sie Kapazitätsabhängig, geringfügig Störanfälliger und haben in in der Praxis unerheblich schlechteres Rauschverhalten.
MFG Günther


Und nicht zu unterschätzen ist das Phasenverhalten von MCs um Klassen besser.
Alle meine Hörerfahrungen sprechen für MCs, wobei ich nicht abstreite, dass es durchaus gute MMs gibt.
Aber auch die besten, zu denen ich mein eigenes Shure V15/VxMR zähle, haben nicht die geringste Chance gegen gute MCs.

Gruß
Frank
Archibald
Inventar
#18 erstellt: 06. Okt 2011, 04:41
Hallo Frank,

ich habe kein Problem damit, wenn Du schreibst :

Alle meine Hörerfahrungen sprechen für MCs,

aber bitte verkneife Dir die Verallgemeinerung. Du äußerst Deine Meinung (wie ich meine im übrigen auch äußere). Ich behaupte nicht dass MMs / MIs den MCs überlegen sind, meine Erfahrung hat mit aber auch gezeigt, dass MCs nicht aus Prinzip überlegen sind. Es kommt immer auf die konkrete Kombination an (im aktuellen Beispiel ein TP 16 Mk. III mit einer bewegten Masse von 7,5 g) und wie oben gesagt auf die Fertigungsqualtität von Nadel und Tonabnehmer.

Gruß Archibald


[Beitrag von Archibald am 06. Okt 2011, 04:42 bearbeitet]
cptfrank
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 06. Okt 2011, 09:42
Hallo,
selbst wenn MMs oft die besseren mechanischen Abtastfähigkeiten haben, was nützt es, wenn, gerade in komplexen Hochtonpassagen, das Sinal nicht sauber elektrisch weitergegeben wird, durch Phasenfehler, die im Generator entstehen? Das Problem wird noch dadurch verstärkt, dass man notwendigerwiese eine kapazitive Anpassung braucht,um den Frequenzgang zu glätten, was dann zu einer katastrophalen Phaselage führt. Das ist durchaus hörbar.
@ Hörbert:
nach allem, was ich von Dir gelesen habe, hörst Du ja daheim mit einem Lyra Dorian. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass irgentein MM an dessen Auflösung heranreicht?
Gruß
Frank
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 06. Okt 2011, 16:31
Hallo!

@stbeer

Ich will den Tread nicht mit einer langen technischen Abhandlung sprengen, deshalb in aller Kürze:

Gemeint ist das Generatorrauschen das bei MM-Systemen einen 10- bis 50-fachen Betrag gegenüber MC´s hat. Daran ist nichts zu ändern, die weitaus größeren Spulen fordern ihren Tribut. Gerade da liegt auch der Grund für die höhere Störempfindlichkeit, die großen Spulen wirken quasi als Antennen für Störstrahlungen, einer der Gründ warum die Blechkapsel über die Tonarmmasse unbedingt geerdet werden muß.

In der Praxis wirkt sich das allerdings nur sehr gering aus. Eine Vorstellung davon kannst du dir Verschaffen wenn du deinen Lautstärkeregler sowohl bei MM wie auch bei MC bei abgehobenem Tonarm voll aufdrehst. Hier hörst du (guter rauscharmer Entzerrer vorausgesetzt) dann bei MM-Systemen einen "Wasserfall" der unter Umständen von Zirpen u.ä. unterbrochen wird und bei MC´s so gut wie nichts. In der Praxis wirst du alerdings erst bei sehr hohen Lautstären davon etwas bemerken.

@cptfrank

Auf den Einsatzzweck und die Kombination komm es an.

Das Dorian läuft in einem Koshin GST-801, ein Magnetsytem gleicher Qualität für den Prügel mit seinen 25 Gramm eff. bewegter Masse würde sich selbst NOS nur schwer finden lassen. Andererseits käme es mir nie in den Sinn das Dorian z.B. in meinen Pro-Ject 9cc EVO (viert-fünft)-Tonarm zu schrauben. Das Dorian macht in der falschen Umgebung genau so wenig Sinn wie z.B. ein Ortofon VM-siver.

Gschmacklich geehen machen bei mir alledings wirklich in der Preiklasse um die 1000 Euro herum die MC´s das Rennen.

Aber natülich gibt es auch oberhalb der Preisklasse von 500-600 Euro fast keine vergleichbaren MM/MI-Tonabnehmer mehr, hier sind zwar noch z.B. die Edel-Grados vertreten aber deren Auflösungsvermögen ist nicht gerade ihre stärkste Seite, Gados unterliegen einem gewissen "Sounding" bei dem der Wohlklang und ein möglichst rundes Klangbild in Vordergrund steht, zusammen mit der "Griffelspitzeroptik" und dem Umstand das ich gerne einen schweren Tonarm in meinem Hauptplattenspiele nutze sind diese Systeme nichts für mich, zur Zeit trage ich mich sogar mit dem Gedanken mir ein Ortofon SPU Royal N (Halbzollvariante) für den Koshin zuzulegen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 06. Okt 2011, 17:44 bearbeitet]
MC-Fan
Neuling
#21 erstellt: 06. Okt 2011, 17:37
Ohh ohh, was habe ich nur losgetreten?

@akem
Nur den Diamanten tauschen bringt nichts. der ist ja vorhanden. Der komplette Nadelträger ist verbogen. Daher wird die Instandsetzung deutlich teurer.

@Archibald
Es muss nicht unbedingt ein MC System sein. Ich hatte mich das letzte Mal mit dem Thema beschäftigt, wie ich den Dreher und das System gekauft habe. Danach lief alles sehr gut, wurde lange Zeit nicht benutzt und jetzt quasi reanimiert.

Die Diskussion ob MC oder MM besser ist gibt es, seit dem es die Systeme gibt. Ich für meinen Teil fand zum Anschaffungszeitpunkt MC-Systeme besser. Unter anderem auch weil mein Verstärker den passenden Eingang dafür hat. In Zukunft wird es wahrscheinlich schwerer werden einen Vollverstärker zu finden, der einen MC-Eingang hat. Ich hoffe aber, dass mein Verstärker noch 20 Jahre hält, damit die Entscheidung für einen neuen Verstärker nicht fallen muss.

@alle
ruhig Blut. Es gibt kein Nonplusultra System für alle. Dann hätten es ja alle. Jeder muss nach seinem Hörsinn und Geldbeutel das richtige finden.

Ich suche nur nach eine Lösung um meine wenigen Platten mal zu hören. Dass alle Gegebenheiten, wie Nadel, System, Dreher, Kabel, Verstärker, Lautsprecher, Raumgröße, Mobilar, usw Einfluss auf den Klang haben ist mir bewusst. Auch das ein System beim Händler vielleicht Super klingt und bei mir "hohl", ist mir bewusst. Aber ich meine, dass es immer noch einfacher fällt ein System auszusuchen, als wenn ich vom Händler A das System X kaufe und feststelle, es klingt nicht. Dann zum Händler B gehe und mir System Y kaufe und damit vielleicht zufrieden bin.
Wenn man einen Händler seines Vertrauens in der Nähe hat, mag es auch funktionieren, dass man sich mal zwei Systeme ausleiht. Ich für meinen Teil habe mich einige Jahrzehnte nicht in einen Hifiladen begeben, da die eingesetzte Technik problemlos läuft. Bis auf den Schönheitsfehler mit der verbogenen Nadel.

Gruß
Michael
stbeer
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 06. Okt 2011, 20:11
@Guenther: Vielen Dank fuer die Erlaeuterung die ich leider nicht nachvollziehen kann

Ich habe auch schon MMs besessen, welche recht stoeranfaellig waren wenn zB die Aufstellung der Komponenten zueinander nicht passte ...
Bei meinem jetzigen Setup hoere ich bei MM bei voller Lautstaerke nur einen ganz leisen Brumm, waehrend bei MC das Verstaerkerrauschen bei weitem ueberwiegt.

Jetzt aber wieder ontopic, please

Gruss Stefan
cptfrank
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 06. Okt 2011, 21:29

Hörbert schrieb:



zur Zeit trage ich mich sogar mit dem Gedanken mir ein Ortofon SPU Royal N (Halbzollvariante) für den Koshin zuzulegen.

MFG Günther


Sehr interessant. Wenn Du es hast, dann berichte doch bitte mal, denn ich könnte es mir auch an meinem Sony PS-X9 vorstellen.

Gruß
Frank
akem
Inventar
#24 erstellt: 07. Okt 2011, 06:50

MC-Fan schrieb:

@akem
Nur den Diamanten tauschen bringt nichts. der ist ja vorhanden. Der komplette Nadelträger ist verbogen. Daher wird die Instandsetzung deutlich teurer.


Der Nadelspezialist ersetzt bei Bedarf natürlich auch den Nadelträger. Einzige Bedingung bei ihm ist, daß der Nadelträger aus Aluminium sein muß, Bor oder anderes macht er nicht.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 07. Okt 2011, 12:17
Hallo!

@stbeer

Das leichte Brummen sollte eigentlich nicht sein, hier dürfte ein kleines Masseproblem oder eine geringe Störeinstrahlung vorliegen, wie empfindlich ist dein gegenwärtiger Entzerrer? Ich gehe bei MM´s immer von Geräten mit Vollausteuerung bei 2 MV aus.

Im praktischen Betrieb stellt ohnehin weder das höhere Genertorrauschen (das in dr Regel im Plattenrauschen untergeht) noch die geringere Störstrahlfestigkeit eine Rolle da ein normaler Haushalt kaum Störstrahlung produziert, hier wäre z.B. etwa die Nähe zu einem Radiosenders o.ä. ein kritischer Punkt.

@cptfrank

Die dicken Sonys gehören m.E. zu den am meisten unterschätzten Plattenpielern, sie standen zu Unrecht immer im Schatten der Technics-Konkurrenz.

Deinen PS-X9 kenne ich leider nicht aus eigener Erfahrung aber er sieht rect wuchtig aus. Welche eff. bewegte Masse ht denn der Tonarm?

MFG Günther
stbeer
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 07. Okt 2011, 12:31
Guenther,

es ist ein Stoereinstrahlungsproblem (wahrscheinlich ueber den Trafo des Verstaerkers), da sich der Brumm verringert wenn der Tonabnehmer ueber dem Plattenteller steht

Aber der Brumm ist eigentlich nicht mal nennenswert um hier genannt zu werden

Stefan
cptfrank
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 07. Okt 2011, 13:53

Hörbert schrieb:
@cptfrank

Die dicken Sonys gehören m.E. zu den am meisten unterschätzten Plattenpielern, sie standen zu Unrecht immer im Schatten der Technics-Konkurrenz.

Deinen PS-X9 kenne ich leider nicht aus eigener Erfahrung aber er sieht rect wuchtig aus. Welche eff. bewegte Masse ht denn der Tonarm?

MFG Günther


Ich bin nicht ganz sicher.
In den Unterlagen steht nichts, aber, wenn ich richtig gemessen habe sind es 15g.
Gruß
Frank
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 07. Okt 2011, 16:16
Hallo!

@cptfrank

Dann kommst du mit dem Ortofon SPU Royal N auf eine Resonanzfrequenz von wtwa 11 Hz, das geh zwar noch aber es klingt noc nicht so gu wie es könnte. hie solltest du dir noch ein zusätzliches Gewicht von ca. 3-4 Gramm in die Headhell setzen um auf etwa 10 Hz runterzukommen. Wenn ich es mir zulege werde ich darüber berichten.

@stbeer

Schon klar das der Brumm kaum oder gar nicht stört, wie schon gesagt sind diese Einschränkungen in der Praxis unerheblich, aber für Perfektionisten wahrscheinlich trozdem ein "No Go". Zuweilen hängt es auch von der Masseführung im Plattenspieler selbst ab, je nachdem wie die Tonarmmasse verlegt ist läßt sich der Brumm vermeiden oder auch nicht.

MFG Günther
cptfrank
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 07. Okt 2011, 21:20
Hallo,
ich glaube, ich habe mich vermessen.
Hierhttp://www.stereo-lab.de/media/docs/hoererlebnis_nr65_ort_spu_synergy.pdf habe ich etwas interessantes gefunden.
Ich werde nochmal nachrechnen.
Mit dem XL-55PRO bin ich ja ganz zufrieden, aber z.B. ein Ortofon Cadenza Red funktioniert auch hervorragend.
Das SPU würde mich schon reizen.

Frank
cptfrank
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 07. Okt 2011, 21:38
Nach Ermittlung der Resonanzfrq. und nach der Formel:
Frq = 1000/2PI* Wurzel( M*Com)
komme ich auf eine Masse von 26,5g.

Frank
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 08. Okt 2011, 11:46
Hallo!

@cptfrank

Damit läge dein Tonarm durchauas in dem Bereich in der die SPU-Systeme ihre volle "Blüte" entflten können.

-Mal sehen-, wenn ich mich dazu durchringen kann mir das Ortofon SPU Royal zuzulegen wird das so etwa im Dezember sein. Dann dürfte ich Mitte Januar wohl einen ersten Bericht hier schreiben können, definitiv ein endgültiges Urteil gibt es dann etwa im Januar.

MFG Günther
cptfrank
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 08. Okt 2011, 12:04
Bin mal gespannt.
Sorry, dass ich hier etwas vom Thema abgewichen bin.
Gruß
Frank
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