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Dual CS 502 an Surroundanlage: Klangverbesserung möglich?

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-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Mai 2012, 08:39
Servus und guten Morgen,

das ist mein erster Eintrag hier. Deshalb kurz zu meiner Person: Jg. 1961, Musiksammler und -jäger (Tonband, Kassette, Vinyl, CD, DVD) seit 1971.

So, nun mein kleines Problem: Seit einigen Monaten habe ich meinen alten Dual CS 502 (der damals beim Verkäufer von DIN auf Cinch umgelötet wurde) an meinem Yamaha RX-V367 angeschlossen. Als Phono Vorverstärker dient ein Hama PA 506.
Mit dem Klang bin ich soweit zufrieden.......... bis auf die Bässe!
Die Bässe sind im Vergleich zu anderen Eingangsquellen (bei unveränderten Klangeinstellungen) einfach viel zu schwach.
Wenn ich den Plattenspieler an meinen 30 Jahre alten Denon Receiver (der inzwischen meinem Sohn gehört) anschließe, dann kommen die Bässe knackig wie eh und jeh.
Habe ich (außer dass ich beim Vinylhören den Subwoofer und den Bassregler jedesmal zum Anschlag hochdrehe und danach wieder herunterregle) eine Chance, die Bässe voluminöser klingen zu lassen?

Gruß, Wolfgang
Stefanvde
Inventar
#2 erstellt: 20. Mai 2012, 09:03
Ich gehe ja mal davon aus das Du den AVR für Vinyl im Stereomodus hast,oder?
Alles andere wäre nämlich eh sinnlos.

Für mich hört sich das aus der Entfernung eh nach einem Anpassungsproblem an,also TA zu Eingang Phono Pre (Kapazität).

Habe der Pre mal im Netz gesucht,ist leider nicht anpassbar.

Es gibt welche mit Reglern zur Anpassung,das könnte etwas bringen,oder andere TA der mit deinem Pre dann harmoniert.
stbeer
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Mai 2012, 20:31
Das Nadeloehr ist meiner Meinung nach auch die Phonostufe ... schon allein deshalb, wenn der Plattenspieler mit dem anderen Receiver besser klingt.

Gruss Stefan
akem
Inventar
#4 erstellt: 21. Mai 2012, 09:48
Ich tippe da auch mal auf die Phonostufe. Hama ist jetzt nun wirklich kein High-End... Für eine gute Phonostufe (neu) muß man schon über 100 Euro rechnen. Die hier
http://www.ebay.de/i...&hash=item33763588f5
neu: http://www.ebay.de/i...&hash=item4d0001211a
ist für's Geld sehr gut!

Gruß
Andreas
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 21. Mai 2012, 17:45
Danke für die Antworten,
ich werde wohl erst mal mit dem jetzigen Zustand leben. Kommt Zeit, kommt Rat.

Gruß, Wolfgang
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 21. Mai 2012, 18:15
Und ums mal hart zu formulieren, die Phonostufen waren früher auch weitaus besser als heute. Bei den meisten modernen Verstärkern die eine drin haben ist das eher eine Zugabe. Ein nettes Gimmick, Hauptsache es ist eine drin. Die Qualität ist da sekundär. Früher war das anders, da war Platte das Hauptmedium schlechthin, da konnte man es sich nicht leisten die Phonostufe zu vermurksen. Heute ist Platte halt was für Exzentriker, und auf die paar Leutchen kommts denen nicht an...


[Beitrag von germi1982 am 21. Mai 2012, 18:19 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 23. Mai 2012, 13:02
"Früher" heißt dabei v.a. 80er und frühe 90er Jahre. Um 1990 hatten selbst viele Amps der unteren Mittelklasse recht hochwertige Phonopres (z.B. Pioneer A-443, Onkyo A-8830 oder Sony TA-F435R).

Der PA-506 sollte dem guten alten TC-750 entsprechen, eigentlich kein schlechter "Billig-Pre" mit annähernd Standard-Eingangsimpedanz (48k || 220p). Ob freilich so eine 3-Transistor-Schaltung (in den 70ern wäre das schon was etwas besseres gewesen) mit den üblichen 1-OP-Standardschaltungen mithalten kann... Rauscharmut dürfte nicht so das Thema sein, Übersteuerungsfestigkeit aber sicher weniger gut.


[Beitrag von audiophilanthrop am 23. Mai 2012, 13:28 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 23. Mai 2012, 13:20
Der PA 506 ist angeblich 1zu1 baugleich mit dem Dynavox 750. Ich bezweifele das es sich hier um ein Kapazitätsproblem handelt, vor allem solange wir nicht wissen welcher Tonabnehmer auf dem Plattenspieler montiert ist. - Was ist denn da drauf?

Der Betrieb an nem Yamaha AV-Receiver ist dann auch ne andere Geschichte. Hier würd ich eher die Voreinstellungen vom Einmesssystem ggf verwerfen bzw. den Software-Equalizer benutzen.
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Mai 2012, 16:40
Servus, der Tonabnehmer ist ein Elac EMM 130.

Gruß, Wolfgang
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 23. Mai 2012, 17:49
Das ist nicht gerade als Bassmonster bekannt.

Ich würds mit nem AT-91 (13€ bei amazon) + ATN 3652E Nadel ausprobieren. Gesamtkosten ca 35€.

Vorher würd ich nochmal testen wie es klingt wenn du im Equalizer die Frequenzen 200Hz bis 1kHz anhebst.
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Mai 2012, 18:32
Hi,
ist denn bei dem AT-91 nicht schon eine Nadel dabei? Falls ja, was würde dann die ATN 3652E für über 30 Euro bringen?
Weil ich es gerade auf amazon gesehen habe: was ist denn der Unterschied von AT-91 zu AT-95E?

Gruß, Wolfgang

Edit: Ist der CS-502 überhaupt mehr als ein altertümliches "Spielzeug"? Bei der Anschaffung in den 70ern wurde ich von meinen Kumpels nur mitleidig belächelt (die schworen auf Technics, direct drive und Ortofon-Systeme).


[Beitrag von -wolfgang61- am 23. Mai 2012, 18:43 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#12 erstellt: 23. Mai 2012, 18:41
Ja ist dabei, aber nur eine Rundnadel, die andere ist elliptisch und das AT91 entspricht damit dem AT94E/ Dual 251E.

Das AT95 schaut zwar recht ähnlich aus, klingt aber ganz anders und ist deutlich schwächer im Bass.


[Beitrag von Detektordeibel am 23. Mai 2012, 18:42 bearbeitet]
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 24. Mai 2012, 15:44
N'abend!

Hat noch jemnd eine Antwort auf meine Edit-Frage weiter oben?

Gruß, Wolfgang
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 24. Mai 2012, 16:24
Technics und die anderen Japaner haben damals technisch sehr moderne Plattenspieler die mit den teuren Topmodellen von Dual mithalten konnten zu vglw. Spotpreisen abgeliefert. Ja, waren bessere Geräte für das damalige Geld und Dual konnte nicht mehr mithalten und ging Insolvent.

Dein Dual ist aber trotzdem hifi-tauglich und recht robust weil die Qualität noch stimmt. Dadurch das er recht spartanisch ausgestattet ist, gibts auch wenig dran was kaputtgehen kann. Damit kannste schon gut Musikhören.

Ein neuer Project Debut oder vglb. ist da auf jeden Fall schlechter.
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 22. Jun 2012, 16:38
Servus,
nachdem ich vor einigen Wochen das AT-91 gekauft habe, hier ein kurzer Erfahrungsbericht:

Der Klang überzeugt mich bereits mit der Rundnadel, die elliptische Nadel kann noch warten.

Ein anderes Problem:

Auf einem Flohmarkt habe ich 2 Singles gekauft, aber leider ist die Geschwindigkeitsumstellung am Dreher wirkungslos, d.h. auch bei Umstellung auf 45 bleibt die Umdrehungszahl auf 33. Kann das mit dem Riemen zusammenhängen?

Gruß, Wolfgang
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 22. Jun 2012, 19:03
Hallo,

eindeutig: neuer Riemen, die Laufflächen dann säubern.
Der Dreher erfüllt spielend die HiFi-Norm und ist technisch auch absolut in Ordnung.

Dual ging pleite, weil sie die Abhängigkeit vom Schallplattenspieleremarkt durch eine breite Aufstellung (auch andere Hifi-Komponenten) vermeiden wollten - die CD war schließlich schon fertig entwickelt. Leider nahm der Markt das so nicht an.

Aber im Gegensatz zu Technics gibt es noch heute fabrikneue Dual-Dreher....

Peter


[Beitrag von 8erberg am 22. Jun 2012, 19:09 bearbeitet]
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 23. Jun 2012, 04:26
Hallo Peter, danke für die schnelle Antwort!
Einen Riemen für ca. 10 Euro, kann ich den bedenkenlos bei Ebay kaufen?

Was ich natürlich trotz Googlens nicht gefunden habe, ist eine Anleitung, wie man den Riemen tauscht. Ich habe gestern versucht, mich beim "dual-board" zu registrieren, bis jetzt kam aber noch keine Bestätigungsmail. Da scheint was nicht zu stimmen.

Vielleicht weiß jemand, wo ich eine "Riemenwechselanleitung" herbekomme.

Gruß, Wolfgang
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 23. Jun 2012, 10:10
Hallo,

es ist ganz einfach: Plattentellerbelag anheben, den Plattenteller so drehen, dass eins der "Löcher" im Teller über den Antrieb (links vorne) steht, dort sieht man den Antriebsmotor mit dem Überwerfer, den Riemen von der Motorwelle abnehmen und loslassen, er liegt dann nur noch auf dem Plattenteller.

Dual 502

Aufpassen, dass man nicht die matte Seite des Riemen (Innenfläche) berührt! Das Fett der Finger versaut im wahrsten Sinne des Wortes den "Grip"! Also am Besten mit einem kleinen Kunststoffplättchen o.ä. den Riemen "überziehen".

Empfehlen kann ich bei Ebay den Verkäufer Cleorec, ich glaube aber er ist z.Zt. in Urlaub.

Peter
-wolfgang61-
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 23. Jun 2012, 15:19
Servus Peter,
das nenn ich mal einen tollen Service. Also mache ich mich auf die Suche nach einem Riemen.

Gruß, Wolfgang
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