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Tonabnehmer HGE ?

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benolino
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Jul 2012, 21:58
Hallo, ich habe bei dem Dual Plattenspieler meiner Tochter einen HGE Tonabnehmer , bei dem die Nadel nicht mehr so gut ist . Weiß vielleicht jemand , um welche Marke es sich handelt ? Die abziehbare Nadelhalterung , in der die Nadel steckt , ist blau ... , Jörg
Magister_Verbae
Inventar
#2 erstellt: 18. Jul 2012, 22:40
Ein Photo würde die Angelegenheit sicherlich erleichtern. Aber bitte nicht (nur) die Nadel, sondern den gesamten Tonabnehmer.
Tip: Oft befindet sich die genaue Tonabnehmerbezeichnung auch auf der Oberseite des Systems.

LG

Martin
benolino
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Jul 2012, 23:02
Hier das Bild... IMG_1641
Magister_Verbae
Inventar
#4 erstellt: 18. Jul 2012, 23:16
Noch ein Nachtvogel, was?

Sieht für mich nach einem 08/15 TA aus, möglicherweise Audio Technica.
Auf welchem Plattenspieler war der TA denn verbaut? Wenn es noch der originäre ist, sollte man es darüber ermitteln können.

LG

Martin

Tante Edith sagt: Ist oben in der "hellen" Fläche ein Firmenemblem zu erkennen? Seitwärts erkennt man nicht wirklich etwas.


[Beitrag von Magister_Verbae am 18. Jul 2012, 23:18 bearbeitet]
Platten-Spieler
Stammgast
#5 erstellt: 19. Jul 2012, 07:32
Hallo Jörg,
das ist ein (wahrscheinlich von "Mitachi" hergestellter) OEM-Tonabnehmer, der für verschiedene japanische Plattenspielerhersteller produziert wurde.
Ich kann Dir sagen, wie einige der zugehörigen Nadeleinschübe heissen:
Onkyo DN70ST, Sharp STY102, STY550, STY555 (mit Shibatanadel!),...
Also eigentlich nichts schlechtes.

@Martin
mit Audio-Technica hat der mit SIcherheit nichts zu tun. Völlig anderes Abtastprinzip.

Gruß, Andreas
directdrive
Inventar
#6 erstellt: 19. Jul 2012, 08:24
Moin,

das System gibt es aktuell noch als Vestax VR-7 im Handel, allerdings sind die Vestax-Abtaster für den DJ-Einsatz gedacht und für Hifi-Zwecke nicht unbedingt optimal geeignet.

Grüße, Brent
benolino
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Jul 2012, 08:49
Vielen Dank , dann werde ich mal versuchen , eine Ersatznadel zu bekommen . Jörg
Magister_Verbae
Inventar
#8 erstellt: 19. Jul 2012, 13:24
Wenn es wirklich das genannte System mit Shibatanadeleinschub ist, dann nehme ich das mit den Nummern selbstverständlich zurück

Aber eines muss ich doch wissen: Welches Abtastprinzip wird denn verfolgt, wenn es völlig anders ist? Meinst du hiermit den Schliff?

LG

Martin
Platten-Spieler
Stammgast
#9 erstellt: 19. Jul 2012, 16:46
Hallo Martin,
also besonders häufig sind die Shibata-Nadeln für diesen Tonabnehmer leider nicht und die meisten Nadeln scheinen sphärisch geschliffen zu sein (müssen deshalb aber nicht unbedingt schlecht sein - ich kenne einige sehr gut klingende Rundnadeln..).

Aber jetzt zu den verschiedenen Abtastprinzipien für Magnetsysteme (mit den verwendeten Diamantschliffen hat das aber nichts zu tun):

Audio-Technica hat sich seinerzeit (nach einigen älteren Tonabnehmern nach dem ELAC-Prinzip) das s.g. VM-Prinzip patentieren lassen. Hier sitzen 2 kleine Magnetstäbchen auf dem Nadelträger VOR dem Nadellager und schwingen frei in einer Mulde im Systemkörper, über der die Eisenkerne der Magnetspulen liegen.

Das andere (ältere) Prinzip stammt von der Firma ELAC und hier sitzt der Magnet am Ende des Nadelträgers (HINTER dem Nadellager), der wiederum in einem eckigen (oder auch runden) Messingröhrchen schwingt. Die Eisenkerne der Magnetspulen liegen hier entsprechend weiter hinten. Natürlich mußte man Patentgebühren an ELAC zahlen, wenn man derartige Magnetsysteme produzierte - deshalb dachten sich die Mitbewerber immer wieder andere Abtastprinzipien resp. Modifikationen aus, um die Patentgebühren zu umgehen.
Ich denke, die meisten Magnetsysteme funktionieren nach diesem Prinzip. Auch gibt es noch div. andere Prinzipien, die ich jetzt hier nicht beschreiben will (ADC, Ortofon,...)

Magister_Verbae
Inventar
#10 erstellt: 19. Jul 2012, 17:29
Hallo, Andreas.

Dankeschön, auch für die sehr anschauliche Bebilderung! Jetzt weiß ich auch, worauf du hinauswolltest.
Ob wohl auch daher gewisse klangliche Differenzen herrühren?

LG

Martin
luckyx02
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Jul 2012, 17:42
...durch den sehr langen Cantilever im Verhältnis zum Lagerpunkt, gibt es ein extremes Hebelverhältnis bei AT. Das kann man auch hören. Alle AT bestechen immer durch gute Dynamik und Schnelligkeit. Sogar das kleine Dual DMS 200, absolutes Einsteigersystem, klingt richtig gut, wenn man nicht auf die Auflösung schaut.


[Beitrag von luckyx02 am 19. Jul 2012, 17:44 bearbeitet]
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