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Um welchen Audio Technica Tonabnehmer handelt es sich ? Siehe Bild!

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KillaKalli
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Okt 2012, 17:31
hallo,

ich habe einen plattenspieler mit einem audio technica system gefunden und gekauft.leider kenne ich die genaue bezeichnung des systems nicht,wer kann mir da helfen? gruß cedric



[Beitrag von KillaKalli am 21. Okt 2012, 17:31 bearbeitet]
thom53281
Stammgast
#2 erstellt: 21. Okt 2012, 17:56
Das System kenne ich leider nicht. Bei AT steht die Bezeichnung aber meist auf der Oberseite. Wenn also niemand die Bezeichnung kennt, könntest Du das System einmal abschrauben und nachsehen.


Grüße
Thomas
Pilotcutter
Administrator
#3 erstellt: 21. Okt 2012, 18:09
Ich glaube das ist eines der Signet TK 7 Systeme entweder E oder SU o.ä. Das waren imho sehr gute Systeme, sind aber sehr alt. Google mal nach der Bezeichnung.

Gruß. Olaf
KillaKalli
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Okt 2012, 19:17
hallo olaf,
jaaaa, du hast recht,das ist es! gut bist du mit welchem modernen tonabnehmer kann man das audio technica vergleichen? deiner meinung nach. wie schwer bzw wie leicht sollte der tonarm idealerweise sein?

@thomas
auch dir ein danke schön.

gruß cedric
Pilotcutter
Administrator
#5 erstellt: 21. Okt 2012, 19:51
Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hatte bislang nur die modernen und üblichen Verdächtigen bis AT 440 MLa und die waren mir alle recht überzogen im Hochton.
Die Signet Serie waren imho und nach Berichten zufolge ausgewogener im Klang.

Ist das System den noch so in Ordnung, dass Du den Klang ausmachen und beschreiben kannst?

Gruß. Olaf
Albus
Inventar
#6 erstellt: 22. Okt 2012, 15:44
Tag,
auf dem Nadeleinschub, dort unter dem Hersteller-Emblem, befindet sich eine Ziffer; eine '2' oder '3' oder 'X' - diese Ziffer lässt einen erkennen, um welchen Nadeleinschub es sich tatsächlich handelt. Ich empfehle diesen Blick auf den Nadeleinschub.
Freundlich
Albus
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 23. Okt 2012, 07:56
Moin, nur ganz am Rande: so tief & schief auf der Platte sollte das Signet aber keinesfalls liegen, ich hoffe, das ist kein Alltags-Schnappschuss. Bei mir sahen die eher so aus:
sig3

Grüße, Brent
KillaKalli
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Okt 2012, 15:38
hallo albus & olaf,

dazu kann ich leider noch keine angaben machen,weil ich den dreher erst abholen muss.

@brent

das bild stammt vom verkäufer,ehrlich gesagt ist es mir gar nicht aufgefallen,dass es schief und tief liegt ,jetzt wo du es sagst,muss ich dir leider recht geben.

das system war ja mal richtig teuer 1979 ca 500dm.
welchen marktwert hat das signet tk heute noch?

gruß cedric
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 26. Okt 2012, 05:25
Hallo Cedric,

der heutige Marktwert ist nicht so berauschend, ich habe für zwei guterhaltene TK-5Es bei eBay 60,- und 70,- erzielt. Ein TK7E bringt auch mehr. Mit Originalverpackung und zugesicherter geringer Betriebszeit kann der Wert sehr deutlich über 100,- steigen.

Kaputte oder beschädigte Exemplare sind zwar selten, aber unter 50,- zu bekommen.

Grüße, Brent
KillaKalli
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Okt 2012, 16:32
hallo,

danke für die info!

ich habe den dreher heute abgeholt.die ziffer auf dem emblem des systems lautet 3,was bedeutet das nun?

brent,weißt du noch die auflagekraft für das audio technica ? rein vom hörgefühl habe ich sie auf 1,8p eingestellt.

auf dem bild sah das system wirklich schief aus,in natura nicht,aber tiefer als auf deinem foto liegt sie schon.


gruß cedric
Albus
Inventar
#11 erstellt: 28. Okt 2012, 16:42
Tag,
danach, Ziffer '3', handelt es sich um ein Signet TK3E, hier ein aktueller Nadeleinschub (Williamthakker): http://www.zum-shop....13-291_p12121_x2.htm
Dort auch ein Hinweis auf die maximale AK (1,75 g), die Dinger sind sehr weich in der Nadelnachgiebigkeit. Die max. AK der Version TK3Ea beträgt 1,9 g.
Freundlich
Albus

Ein Link mit einem TK7E im Sammeltest: http://www.classic-a...istereophonie378.pdf
A.


[Beitrag von Albus am 28. Okt 2012, 16:49 bearbeitet]
KillaKalli
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Okt 2012, 17:29
hallo albus.

vielen dank

so teuer mein lieber gott!

wenn ich richtig verstanden habe,ist es ein at mit shibata schliff? was ist mit miniaturised gemeint?


Dort auch ein Hinweis auf die maximale AK (1,75 g)


soll ich lieber mal auf 1.7p oder noch weniger einstellen? was meinst du?


die Dinger sind sehr weich in der Nadelnachgiebigkeit


dann ist mein tonarm mit 17-19 gramm masse wohl nicht der ideale spielpartner,würde das eventuell die tieferlegung des systems bzw der nadel erklären?? und nochmal: dankeschön

gruß cedric
Albus
Inventar
#13 erstellt: 28. Okt 2012, 18:27
Tag erneut,

ja, das ist ein sehr feiner Diamant mit rechteckigem Querschnitt und einem Shibata-Schliff. Die AK sollte eher nicht 1,5 g übersteigen. Es ist ein Tonabnehmer aus der Epoche der Mode der minimalsten AK, beginnend 0,5 g bis 0,75 g, als best practice. Vorbei, lang ist's her.
Die tatsächliche Nadelnachgiebigkeit kann man mit ca. 25 ansetzten, sowohl horizontal als auch vertikal, daraus ergibt sich rechnerisch eine Tiefenresonanz bei 6-7 Hz - und der langen Lebensdauer wegen einen nur noch minimalen Dämpfungsfaktor (gegen 0,05). Resultat sind Durchhänger bei AK >1,0 g nebst Begleitung eingeschränkter Abtastfähigkeit. Aber, genaues weiß (man) ich aus der Ferne zum Einzelexemplar nicht. Finde es doch für dich heraus?! Reizlos ist es nicht!

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Okt 2012, 18:29 bearbeitet]
lini
Inventar
#14 erstellt: 28. Okt 2012, 19:01
kk: Die TKN3 müsste eigentlich zum TK7SU gehört haben (ist etwas bescheuert bei den Dingerrn, dass die Zahl auf der Nadel nicht mit der Systembezeichnung übereinstimmt (*)) - und die wenigen noch erhältlichen new old stock Originalnadeln sind natürlich dementsprechend teuer. Wenn dich der nicht ganz passende Look nicht stört, lässt sich der Body aber aber auch mit einigen deutlich günstigeren Audio-Technica-Nadeln nutzen, z.B. der ATS12S...

Achja, und die Miniaturisierung bezieht sich auf die Schaftgröße des Diamanten. Sprich: Bei den hochwertigen Nadelkonfigurationen geht's beim stein nicht mehr nur um die Frage gebondet (und falls ja, worauf?) oder nackt - sondern dann weiter um die Frage wenn nackt, wie winzig? Gängige Größen für rechteckige Schäfte wären z.B. 0,2 x 0,1 und 0,14 x 0,07 mm (etwa beim Denon DL110 und DL160, wobei beim 160er zudem noch der Alu-Nadelträger konisch statt gerade ist) - während die dickeren unter den quadratischen Schäften so bei 0,15 x 0,15 liegen, und die winzigsten so bei 0,06 x 0,06 mm.

Grüße aus München!

Manfred / lini

*) Ich meine, so müssten sie gehören: TKN6 zum TK3E, TKN1 zum TK5E, TKN2 zum TK7E und TKN3 zum TK7SU.
KillaKalli
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Okt 2012, 20:02
hallo,
schön.das ist mein erster ta mit einem shibata schliff
ich kann mein glück nicht fassen glück haben immer nur die dummen
ich habe soeben die auflagekraft auf 1.5p umgestellt,so gefällt mir der klang ausgesprochen besser als vorher.alles klingt ausgewogen.du hast recht,es ist nicht reizlos


Achja, und die Miniaturisierung bezieht sich auf die Schaftgröße des Diamanten. Sprich: Bei den hochwertigen Nadelkonfigurationen geht's beim stein nicht mehr nur um die Frage gebondet (und falls ja, worauf?) oder nackt - sondern dann weiter um die Frage wenn nackt, wie winzig?


aha,das habe ich nicht gewußt,wieder etwas dazu gelernt.


Wenn dich der nicht ganz passende Look nicht stört, lässt sich der Body aber aber auch mit einigen deutlich günstigeren Audio-Technica-Nadeln nutzen, z.B. der ATS12S

die ats12s passt nach meinem wissen auch auf das at 12xe,kann das sein?


Ich meine, so müssten sie gehören: TKN6 zum TK3E, TKN1 zum TK5E, TKN2 zum TK7E und TKN3 zum TK7SU.


ohjemine,das ist jetzt verwirrend,für mich.
lini
Inventar
#16 erstellt: 28. Okt 2012, 21:45
kk: Hmja, wie schon gesagt, dass die Nadeltypnummern nicht mit den Systembezeichnungen korrelieren, ist schon selten dämlich.

Und ja, alle Nadeln von der ATS10 bis zur ATS12S passen auch auf die Bodies des AT12XE und AT12Sa. Und im Grunde war die eigentliche Generatorhülle bei allem Modellen vom AT10 bis hinauf zum AT15SS und AT20SS sowieso immer dieselbe - nur die Formgebung des Plastikrahmens drumherum (und entsprechend auch die der Nadeleinschübe) war unterschiedlich, sodass sich eben gewisse Kompatibilitätshürden ergaben, die es so später in der AT120/102P-Familie nicht mehr gab. Die alten Signet-Bodies sind aber durch den vergleichsweise riesigen Nadeleinschub insofern ganz praktisch, als dass darunter vergleichsweise viel von der Generatorhülle zum Vorschein kommt, sodass sich recht viele der alten AT-Nadeln daran nutzen lassen. Ich denk, wenn überhaupt, könnten vielleicht die ATS13 und ATS14 an geringfügig zu hohen Seitenwänden scheitern...

Grüße aus München!

Manfred / lini
KillaKalli
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Okt 2012, 01:30
hallo manfred,

alles klar,danke schön.

ich habe fast drei stunden damit vebracht, das at an den tonarm meines luxman pd 277 zu montieren. die justage habe ich äußerst penibel durchgeführt.das war vielleicht eine fummelei die mühe hat sich allerdings klanglich sehr gelohnt.der arm ( ta1) des luxmans ist leichter als der von meinem anderen dreher.

danke an alle für die guten tipps.gute nacht.

gruß cedric
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