Rega RB251 auf Thorens TD318

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ronmann
Inventar
#1 erstellt: 14. Dez 2012, 00:40
Sooo, die Bastelwut hat mich gepackt, der RB251 ist bestellt und soll den an den Lagern und Kabeln (Kabelbruch) geschwächten original-Arm des TD318 MK1 ersetzen. Alle Überlegungen, ob denn ein Thorens-Arm genausogut ist oder nicht hab ich nun hinter mich gebracht und möchte ein paar Tipps zum Aufbau.
"Problem" Nummer 1. Die Endabschaltung.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass man diese einfach ausbaut und dann nicht mehr von ihr belästigt wird? Sie harmoniert ja sowieso nicht mit dem Rega. Ich möchte nur nicht, wenn ich die Käbelchen entferne, dass die Hauptplatine den Motor nicht startet oder was auch immer, weil irgendwelche Problemchen durch´s Entfernen entstanden sind.
Nr2 Die Tonarmbasis
Ganz naiv schwebt mir da ein kleines Brettchen vor z.B. aus 12mm Multiplex o.ä., wo ich mit einem extra dafür zu erwerbenden 23mm-Forstner-Bohrer die nötige 23mm-Bohrung anbringe. Weiterhin die 3 Bohrungen zum Anschrauben des Arms. Muss ich mir nur noch überlegen, wie ich das exakt abmesse, dass der Arm genau 222mm von der Tellerachse entfernt ist. Tipps?
Wie dick sollte die Armbasis sein, um schon ungefähr auf die richtige Höhe zu kommen? Im Moment steht mit ein Audio Technica AT95e zur Verfügung, welches als limitierender Faktor irgendwann ersetzt werden soll. Kommen soll irgend ein MC z.B. Ortofon Salsa o.ä. Ich will also die Armbasis nicht so dick bauen, dass ich dann "5cm" Distanzstücke zwischen Arm und Abnehmer schrauben muss, aber natürlich auch nicht so dünn, dass der Arm hinten runterhängt. Im mm-Bereich kann ich ja bestimmt mit U-Scheiben an der Armbasis arbeiten, um auf richtige Höhe zu kommen.
Nr3 Verkabelung
Änderungen werden in die Zukunft verschoben. Ich hoffe das Kabel ist nicht zu steif für das Subchassis. Cinchbuchsen am Thorens gibt es nicht. Das Masseproblem (Erde) des Armes sehe ich erstmal nicht so problematisch. Sowas hab ich bei Thorens auch schon gesehen, dass das grüne Käbelchen direkt mit der Armmasse verbunden ist. Und weil ich ne normale Vorstufe nutze (Yamaha CX830), wo die Cinchbuchsen einfach an Masse sind und nicht XLR oder andere Potenzial-freie Eingänge besitzt, mach ich mir da erstmal keine Sorgen.
Ich bin über alle Anregungen, Tipps, Hinweise, Bedenken usw. dankbar. Gern dokumentiere ich den Aufbau.
Danke!
ronmann
akem
Inventar
#2 erstellt: 14. Dez 2012, 11:17
Nimm das mit der fehlerhaften Masseverkabelung mal nicht auf die leichte Schulter. Schon bei der allerersten ESD-Entladung kann es Dir den Tonabnehmer zerstören.
Außerdem: hast Du am Pre ausgemessen, daß Cinch-Masse auch wirklich Masse ist? Oder glaubst Du einfach nur, daß das schon so sein wird, weil ja immer alle Leute sagen, das sei Masse? Und wenn ja, ist das nur DC-Masse und vielleicht noch NF-Masse oder ist das auch HF-Masse?

Zum Arm: was an MCs sehr gut geht am Rega ist ein Denon DL110 und ein Ortofon X5-MC. Die kleineren Plastik-MCs von Ortofon, da wäre ich mir nicht so sicher, daß die da wirklich passen. Die alten Metall-MCs MC25 die gehen wiederum, sind aber keine Temperamentsbündel.

Gruß
Andreas
ronmann
Inventar
#3 erstellt: 14. Dez 2012, 11:45
Ich sehe den Unterschied nicht bei den Massen. Die Cinchbuchsen sind mit dem Gehäuse verbunden und 3cm weiter ist die Erdungsklemme auch mit dem Gehäuse verbunden. Ich glaube also einfach nur, dass alles gut wird;)
Warum sollten die Plastik-MC´s von Ortofon nicht passen? Ist das DL110 ne gute Empfehlung?
akem
Inventar
#4 erstellt: 14. Dez 2012, 14:01
Eine relativ niedrige Compliance erfordert eine relativ hohe Summe aus effektiv bewegter Tonarmmasse (11,5g bei Rega) und Tonabnehmergewicht. Und der Unterschied zwischen einem Plastik-MC und einem Metall-MC können schon etwa 4g sein. Rein theoretisch dürfte das DL110 eigentlich auch nicht so recht am Rega funzen, wenn man das kleine Gewichtsplättchen im Lieferumfang des DL110 bei der Montage zwischen Headshell und System packt, funzt das. Wahrscheinlich gerade eben so, aber es funzt. Ein MC Nr.2 hatte ich mal am Rega, das hat fröhlich verfärbt, das ging gar nicht zusammen (und das war der Vorgänger des Salsa oder Samba).
Zu den Massen: in der EMV (und davon reden wir hier) ist Masse nicht gleich Masse. Nur weil da per Multimeter gemessen ein Durchgang ist, heißt das nicht, daß dieser Durchgang im Megahertz-Bereich auch existiert. Ich weiß, daß das nicht einfach zu verstehen ist, aber es ist so... In der HF-Technik gehen die Uhren völlig anders als in der "normalen" Elektrotechnik. Da kannst Du einen schönen Kurzschluß bauen und es raucht nicht mal - das nennt sich dann lediglich Fehlanpassung...

Gruß
Andreas
ronmann
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2012, 15:22
Na meinst du nicht dass 3cm Gehaeuseblech auch im MHzBereich leitet?
Das Ortofon Nr2 wollte ich eigentlich, aber es gibt nur noch den Nachfolger Salsa mit der FinelineNadel. Verwunderlich dass das nicht harmonieren soll, weil es doch fuer mittelschwere Arme passen soll.
Zur Endabschaltung habe ich von Joel die Info: Einfach Kabel abziehen und der Thorens laeuft trotzdem. Danke dafuer!
Fehlen nur noch ein paar kluge Ratschlaege zur Armbasis. Immer her damit!
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