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Probleme mit dem Netzkabel des Plattenspielers!

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hamlet89
Stammgast
#1 erstellt: 04. Apr 2013, 18:33
Einen wunderschönen guten Abend,

habe mir eben einen Plattenspieler von einem Kollegen geholt, Philips AK 591, also kein Wunderwerk der Technik. Nur ein Problem habe ich, und zwar das Netzkabel, es ist ein Stecker den ich in eine andere Energiequelle (Hifi - Anlage) stecken soll. Oh man liesst sich das doof!
Was kann ich jetzt machen? Dachte ich könnte den an meinen alten AV-Receiver anschließen, leider Pustekuchen. Hoffe ihr könnt mir da ein wenig helfen!

Hier mal ein Bild

456
zastafari
Stammgast
#2 erstellt: 04. Apr 2013, 18:47
Kann es sein, daß der Dreher in einer Kompaktanlage zu Hause war?
Dann wird er oft von deren Netzteil versorgt.

Jetzt kannst du nur rausfinden, welchen Strom er braucht und ein passendes Netzteil besorgen...

...oder gleich nen anderen Dreher?


Nen anderen Dreher!
Holger
Inventar
#3 erstellt: 04. Apr 2013, 18:48
Da kann man vermutlich gar nix machen - der Plattenspieler ist höchst wahrscheinlich Teil einer Kompaktanlage (z. B. der Philips F1395) und wird von dieser mit Strom versorgt.
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 04. Apr 2013, 18:52
Hallo!

Das ist ein Niedervoltstecker mit dem das Gerät an die zugehörige Komplettanlage angeschlossen werden muß, ohne diese Komplettanlage brauchst du ein externes Steckernetzteil mit der entsprechenden Buchse, mit der entsprechenden Spannung, mit der entsprechenden Polarität und zu guter letzt ausreichendem Strom um den Plattenspieler abseits der zugehörigen Komlettanlage betreiben zu können.

MFG Günther
hamlet89
Stammgast
#5 erstellt: 04. Apr 2013, 18:55

Hörbert (Beitrag #4) schrieb:
Hallo!

Das ist ein Niedervoltstecker mit dem das Gerät an die zugehörige Komplettanlage angeschlossen werden muß, ohne diese Komplettanlage brauchst du ein externes Steckernetzteil mit der entsprechenden Buchse, mit der entsprechenden Spannung, mit der entsprechenden Polarität und zu guter letzt ausreichendem Strom um den Plattenspieler abseits der zugehörigen Komlettanlage betreiben zu können.

MFG Günther


Also das sollte kein Problem darstellen, diese Kompaktanlage sieht einfach nur so Potthässlich aus, dass ich das Dingens erst gar nicht haben wollte. Wollte mal halt den Dreher ausprobieren, da ich ja Student bin und kein Geld habe. ;-)
Wo kann ich solche Netzteil finden?

MfG
boozeman1001
Inventar
#6 erstellt: 04. Apr 2013, 19:00
Also ganz ehrlich: bevor ich Platten mit so ner Elendsfräse höre, verzichte ich lieber ganz auf Vinyl.
Schmeiß' das Ding weg und kauf Dir für 50 Euro irgendwas vernünftiges in der Bucht.
Student hin oder her, aber DIE Krücke würde ich nicht mal geschenkt nehmen.
hamlet89
Stammgast
#7 erstellt: 04. Apr 2013, 19:02

boozeman1001 (Beitrag #6) schrieb:
Also ganz ehrlich: bevor ich Platten mit so ner Elendsfräse höre, verzichte ich lieber ganz auf Vinyl.
Schmeiß' das Ding weg und kauf Dir für 50 Euro irgendwas vernünftiges in der Bucht.
Student hin oder her, aber DIE Krücke würde ich nicht mal geschenkt nehmen.
:cut


Hab mich auf solche Antworten gefasst gemacht!

Was könnte man denn so bis 50€ empfehlen?
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 04. Apr 2013, 19:02
Hallo!

Höchstwahrscheinlich in jedem Elektronic-Shop für ca. 20 Euro, allerdings solltest du vorher die notwendige Polaritätr und die Notwendige Spannung sowie die Stromaufnahme des Plattenspielers in Erfahrung bringen, -mit etwas Glück steht das hinten am Anschluß der Komplettanlage alles drauf, wenn nicht dürften die Werte in der BDA stehen.

Das vorhandene Energiekabel mußt du eventuell ganz entfernen und durch eine entsprechende Niedervoltbuchse ersetzen, das kostet dann noch einmal einige Cent und etwas Lötarbeit.

MFG Günther
hamlet89
Stammgast
#9 erstellt: 04. Apr 2013, 19:07

Hörbert (Beitrag #8) schrieb:
Hallo!

Höchstwahrscheinlich in jedem Elektronic-Shop für ca. 20 Euro, allerdings solltest du vorher die notwendige Polaritätr und die Notwendige Spannung sowie die Stromaufnahme des Plattenspielers in Erfahrung bringen, -mit etwas Glück steht das hinten am Anschluß der Komplettanlage alles drauf, wenn nicht dürften die Werte in der BDA stehen.

Das vorhandene Energiekabel mußt du eventuell ganz entfernen und durch eine entsprechende Niedervoltbuchse ersetzen, das kostet dann noch einmal einige Cent und etwas Lötarbeit.

MFG Günther


Steht alles hinten dran, nun denke ich aber, dass so ein Ding die Beatles Platten (von meiner Frau) komplett zerstören würde -_-
boozeman1001
Inventar
#10 erstellt: 04. Apr 2013, 19:17

hamlet89 (Beitrag #7) schrieb:


Was könnte man denn so bis 50€ empfehlen?


Da gibt es einiges. Ein Bekannter von mir hat grad diese Woche einen Dual 1226 für 46 Euro plus Versand in der Bucht geschossen. Mit brauchbarer Nadel.
Und der ist 100.000x besser, also die Fräse von Dir.
OK, Du bräuchtest dann wahrscheinlich noch einen Phono-Vorverstärker (wenn Dein AV-Receiver keinen Phono-Eingang hat). Der kostet als Einstiegsgerät auch nicht die Welt, z.B. so einer hier.
Sollte also alles für deutlich unter 100 Euro machbar sein, selbst mit einer neuen Nadel.
zastafari
Stammgast
#11 erstellt: 04. Apr 2013, 19:28
...ich hätte nen schönen Technics BD20... wirklich nen Sorglosplayer. Ein 80er Jahre Massenprodukt, aber gut gemacht... und vor allem, technisch wie neu!
Ansonsten bekommst du um die 50-100 so gute Dreher, Wahnsinn!!! Nur was taugen die noch auf längere Sicht? Nadel, Antrieb, Pflege? Von wem wie benutzt usw. ...
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 04. Apr 2013, 19:31
Hallo!


..nun denke ich aber, dass so ein Ding die Beatles Platten (von meiner Frau) komplett zerstören würde -_-....


Wahrscheinlich nicht wenn die Abtastnadel noch in Ordnung ist, allerdings ist das resultierende Ergebniss auch nicht gerade als das allerbeste anzusehen.

Allerdings kommst du auch mit den projektieren 50 Euro nicht arg viel weiter, leider ist das notwendige analoge Equipment auch als Gebrauchtware nicht gerade im Centsektor angesiedelt.

Zwar kommt man mit 300-400 Euro schon ein ganzes Stück weit gerät aber leicht in eine Aufrüstspirale an deren Ende man dann mehr Geld rausgehauen hat als man eigentlich wollte und trozdem gegenüber einer gut aufgenommenen CD selbst mit der besten Pressung immer noch gewaltige defizite hat.

Überlege dir also gut auf was du dich da einlassen willst.

MFG Günther
Marcel1995
Inventar
#13 erstellt: 04. Apr 2013, 19:35
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, sieht die Lösung so aus: du brauchst zum einen so ein Steckernetzteil: http://www.conrad.de...5V6V75V9V12V-600mA-7 das wird auf 12 Volt gestellt, dann brauchst du dieses Kabel hier: http://www.conrad.de...f-Netzadapter-Buchse das wird an das Netzteil mit der runden Buchse angeschlossen, und dann musst du etwas basteln (eine andere Lösung sehe ich leider nicht), musst nämlich die eckige Buchse von dem Kabel abschneiden und auf das nun freie Ende den hier: http://www.conrad.de...m-Conrad-Inhalt-1-St schrauben, ich habe gegooglet, aber Netzteile, an denen dieser Hohlstecker ist, konnte ich nicht finden und eine doppelte Kupplung wie diese (wodurch das mit dem Kabel abschneiden wegfallen würde) gibt es für solche Stromstecker wohl nicht, achte unbedingt auf die Polarität, ich weiß leider nicht, wie rum die ist, musst du ausprobieren, die kannst du an dem Netzteil ändern, indem du den Stecker, der in diese eckige Buchse kommt einfach anders herum reinsteckst.
Musst du mal ausprobieren, am besten wäre aber, du nimmst den Spieler mit zu Conrad, die können dir bestimmt auch weiterhelfen...
Magister_Verbae
Inventar
#14 erstellt: 04. Apr 2013, 21:18
Von Marcels Vorschlag rate ich vehement ab! Wenn man nicht wirklich Ahnung von der Materie hat, dann sollte man die Finger weglassen von Netzzuleitungen (auch, wenn diese "nur" im Niedervoltbereich liegen). Kann natürlich funktionieren, im schlimmsten Fall sind jedoch (direkt und indirekt) die Geräte UND die körperliche und/oder finanzielle Integrität gefährdet!

Über das Angebot mit dem BD20 würde ich jedoch an deiner Stelle mal nachdenken. Klar, es ist nicht der beste Dreher, den es jemals gab, aber er kann deine Platten durchaus zufriedenstellend abtasten (ein gutes und intaktes System inkl Nadel mal vorausgesetzt).



Martin
akem
Inventar
#15 erstellt: 05. Apr 2013, 07:10
Stimmt, der BD20 ist wirklich nicht schlecht. Da mußt Du bei Neugeräten schon richtig Geld auf den Tresen legen, um was Gleichwertiges zu kriegen (und auch dann hast Du noch keine Halbautomatik mit Endabschaltung und Tonarmrückführung...). Je nach verbautem Tonabnehmersystem gibt es von Jico auch noch Nachbaunadeln, die deutlich besser sind, als die damaligen Originalnadeln (beim BD20 dürfte das nur eine Rundnadel gewesen sein). Für 30 Euro oder so dürftest Du schon eine elliptische Nadel kriegen und wenn Dich der Hafer sticht, gibt es für rund 150-200 Euro auch noch die Jico-SAS Nadeln, die richtig, richtig gut sind. Spätestens dann mußt Du bei Neuware schon richtig Geld anlegen (im gut 4 stelligen Bereich!), um was klanglich besseres zu kriegen...

Gruß
Andreas
Wildezeiten
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Apr 2013, 07:22

Magister_Verbae (Beitrag #14) schrieb:

Über das Angebot mit dem BD20 würde ich jedoch an deiner Stelle mal nachdenken. Klar, es ist nicht der beste Dreher, den es jemals gab, aber er kann deine Platten durchaus zufriedenstellend abtasten (ein gutes und intaktes System inkl Nadel mal vorausgesetzt).



Martin

das seh ich als Wiedereinsteiger auch so, gibt manchmal gute Angebote auch in der Bucht ... meinen Q200 gabs z.b. für € 25,- .....
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