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Nadelschutz AT-71? (oder: Arbeiten am Grundig PS-4500)

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audiophilanthrop
Inventar
#1 erstellt: 10. Jun 2013, 00:50
Jetzt steht hier schon eine ganze Weile ein Grundig PS-4500 mit Originalsystem (AT-71E), aber das Hören von Platten macht mit dem keinen rechten Spaß. (Auch wenn der lautlose, quarzstabile Antrieb gefällt, ebenso wie die ihrem Namen alle Ehre machende Staubschutzhaube.) Dafür muß im Zweifelsfall immer noch der SL-BD20 herhalten, und das kann's ja wohl nicht sein. (Wenn bei dem die Geschwindigkeit anfangs paßt, ist er zum Ende einer LP-Seite schon 0,2% daneben. Was noch im Rahmen, aber nicht unbedingt schön ist.)

Die Probleme:

Erstens ist der Höhenbereich viel zu präsent. Nun hängt daran ein ewig langes Kabel, da der Vorbesitzer mit Umweg über 6,3er Klinke auf Cinch adaptiert hat (also DIN ab, Klinke dran, bei einem etwas länglichen Cinchkabel Stecker ab und Buchse dran; abgesehen von den zwischendrin vertauschten Kanälen vielleicht gar keine so blöde Idee). Multimeter sagt irgendwas um die 350 pF inkl. Tonarmverkabelung, davon die "lange Leitung" allein 170 pF. Weniger als die 220 pF das TC-750 kann ich derzeit auch nicht aufbieten, macht in Summe 550-600 pF. Empfohlen werden für das AT-71 aber ganze 100-200 pF (in der Anleitung vom PS-3500 steht gar was von 47k || 100p), was im Werkszustand an einem der Grundig-Verstärker auch etwa der Fall gewesen wäre. Wahrscheinlich zieht's also den Resonanzpeak in den hörbaren Bereich runter.
Kleine Simu dazu (LTspice). +4..5 dB bei knapp 10 kHz ist schon mal 'ne Hausnummer.
(Möglichkeit 2 wäre verhärtete Aufhängung, aber der Pegel ist jetzt an sich nicht ungewöhnlich niedrig.) Jetzt habe ich es mir in den Kopf gesetzt, das System mal "richtig" zu hören, bevor ich ggf. irgendwas anderes drunterschnalle. Wenn doch die Nadel fertig / Aufhängung hart ist, Pech.

Auch ist in der Automatik wohl irgendwas verharzt, beim Kaltstart braucht er oft sehr lange, bis sich da was tut. (Mechanik - mein Lieblingsthema... :Y)

Ergo heißt es wohl Service-Doku besorgen, Schrauben, Löten, Reinigen, Schmieren. (Eigentlich wollte ich bloß mal vernünftig Platten hören...)

Nun hat der Tonarm bekanntlich nicht den Luxus einer Headshell, und ich habe keinerlei Nadelschutz für das System. Ohne will ich aber bei meinem Geschick keinesfalls an dem Dreher arbeiten.

Also:
1. Wie komme ich am besten an einen Nadelschutz für ein AT-71?
2. Oder ganz blöd gefragt, wie ziehe ich die Nadel ab? Nach vorn, unten, schräg? :?
Bewegen tut sich da nicht viel...

Was hat der Tonarm eigentlich für 'ne bewegte Masse?

Das AT-71E mißt sich übrigens mit ~430 Ohm DC-seitig. Wenn die Spec mit 2,8 kOhm @1 kHz stimmt, dann muß es um die 440 mH haben.

Kabeltechnisch werde ich wohl am besten ein Adapterkabel wie das bestehende zusammenlöten, nur ganz kurz. Es muß sich halt in eine 6.3er Buchsen quetschen lassen, sollte also nicht zu dick sein. Gibt's da was vernünftiges, was sich gut verarbeiten läßt, oder muß ich eine Billigstrippe schlachten?

Als Phonopre wollte ich evtl. einen zweiten TC-750 besorgen und da die 220 pF rauslöten / gegen 47p tauschen, ggf. auch 47k gegen 36k-39k tauschen (hmm, Sockel einbauen?). Gibt's da evtl. noch qualitativ bessere Optionen (bis etwa 100 oder so)? Die Schaltung ist ja schließlich auch schon bei gut 40 mV / 1 kHz am Ende (sagt die Simu), von den schlichten Keramik-Cs in der Entzerrung ganz zu schweigen. Gibt es evtl. noch günstigere Phonopres mit C/R-Wahlmöglichkeit als sagen wir mal einen SUPA 2.0?
Smoke_Screen
Stammgast
#2 erstellt: 10. Jun 2013, 16:05
Ärger dich nicht länger mit dem AT71 rum und hol dir was dem Plattenspieler
qualitätsäquivalentes. Mach ne neue Strippe mit Cinch dran.
grendia
Stammgast
#3 erstellt: 10. Jun 2013, 18:01
Oder versuch doch mal ein Grado. Wie z.B. das Blue.

http://www.phonophono.de/phono/tonabnehmer/grado.html

Momentan mit 30% Rabatt. Die Höhen sind schön sanft und die PF Werte sind dem Grado MI Konzept egal.
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