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Wieviel Bringt eine Stein Platte unterm Plattenspieler?

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Autor
Beitrag
rocknroll1975
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Jul 2013, 20:42
Nachdem wir darüber gesprochen haben was ein Gewicht auf der Platte bringt, jetzt die Frage:

Wieviel bringt eine Steinplatte unterm Dreher?

Wir sind uns ja auf jeden Fall einig, dass der Spieler sicher und fest stehen sollte. Aber was bringt eine Granit oder Mamor Platte unter dem Plattenspieler? Wenn darunter das IKEA Billy Regal zusammen bricht auf jeden fall nichts! Oder klingt es auf einem guten Regal oder Phono Schrank mit dicken Böden genau so gut?

Fragen über Fragen
elchupacabre
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2013, 20:46
Wichtig ist, dass so wenig Vibrationen wie möglich an den Plattenspieler gelangen, ob du darunter einen russischen Panzer, oder deine Oma legst, ist ziemlich egal.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 21. Jul 2013, 06:32
Hallo!

@rocknroll1975

Ein Plattenspieler gehört wann immer möglich auf eine Wandhalterung auf der er sicher vor Trittschall und anderen äusseren Einflüssen ist, alles andere ist demgegenüber suboptimal.

Eine Dicke Steinplatte ist mehr oder weniger Geschmackssache und würde auf einem wankendem Dieleboden möglicherweise sogar zu einer Verbesserung führen falls sie schwer genug wäre diesen Boden zumindesten ein wenig zu beruhigen.

Auf einem stabilen Stein- oder Betonboden dürfte sie hingegen gar nichts bewirken ausser nett auszusehen.

MFG Günther
Hmeck
Inventar
#4 erstellt: 21. Jul 2013, 09:00
Vermutlich ist eine interne, korrekt gedämpfte Federung im Plattenspieler selber, die auch noch exakt auf die Massen von Teller, Tonarm und (Sub)-Chassis etc. ausgerichtet ist, das effizienteste, was man gegen externe Rumpelstörungen bekommen kann. Was nicht heißt, dass sich solche Spieler dann auch auf schwingendem Altbaudielen, die Schwingungsamplituden im cm-Bereich erzeugen können, wohl fühlen - da wäre dann die Wandaufhängung ein absolutes Muss.

Grüße, Hmeck


[Beitrag von Hmeck am 21. Jul 2013, 09:01 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 21. Jul 2013, 13:32
Hatte mir für meine Wandhalterung eine Beton-Platte mit 15kg besorgt. Brachte im Vergleich zu 3x19mm MDF überhaupt nichts.

MfG,
Erik
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 21. Jul 2013, 21:19
Mein Plattenspieler steht auf einer 30mm MDF Platte (110 x 60cm) die an 3 Ecken mit der Wand verschraubt ist und an einem Eck an der Decke hängt. Hab auch keine Probleme mit dem 2 x 18" Subwoofer der 2cm unter der Platte steht. Rückkopplung hab ich noch keine zusammengebracht.

Mit einer Wandhalterung und einer halbwegs schweren Platte passt das schon.
sandy666
Stammgast
#7 erstellt: 21. Jul 2013, 21:53
Ich hab mir bei unserem Grabstein Heini eine Platte aus Granit nach Maß zurechtschneiden lassen. 4cm dick ist das Teil ca. 50 Kg schwer und liegt auf dem Fernsehboard meiner Schrankwand. An meinen Technics Q2 kommen so, durch das Prinzip "Trägheit durch Masse", keine Schwingungen. Und gekostet hat der Klotz 25,-€. Ich hab mir allerdings eine Sprühdose BMW Zobelbraun Metallic (das ist das Technics Braun) besorgt und das Teil einmal überlackiert. Das war halt vorher in Grabstein Grau.

Gruß

Sandra
tomtiger
Moderator
#8 erstellt: 22. Jul 2013, 08:05
Hi,


rocknroll1975 (Beitrag #1) schrieb:
Wenn darunter das IKEA Billy Regal zusammen bricht auf jeden fall nichts!


Auf Ivar Regalen stehen hier Aquarien mit weit über 100 Kilo, Billy Regale mit Büchern die ebenfalls sehr sehr schwer sind sind nicht selten, ich hätte da mal keine Angst, dass da was zusammen bricht.

Wenn eine ordentliche Wandhalterung ausgeschlossen ist, und/oder Vibrationsprobleme vorhanden sind, kann ein teilweise aufgepumpter Schlauch eines Schubkarrenreifens mit Steinplatte drauf durchaus Linderung bringen. Kommt aber auch immer auf den Plattenspieler an. Das Aussehen solch einer Steinplatte ist auf jeden Fall meistens recht vorteilhaft.

LG Tom
Hmeck
Inventar
#9 erstellt: 22. Jul 2013, 08:37
Hi,

hat jemand eigentlich schon mal jemand versucht, ein Brett mit Plattenspieler(n) drauf z.B. mit 4 Spiralfedern, evtl zur Dämpfung Gummischlauch drüber, aufzuhängen?
Ich habe meinen SUB-Basslautspr. mit 2 starken Gummiringen (Campingbedarf) aufgehängt, bringt ein gutes Ergebnis. Sollte doch bei Drehern auch gehen.

Grüße, Hmeck
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 22. Jul 2013, 09:01
Wenn keine Probleme mit Tritt- oder sonstigem Fremdschall vorhanden sind, kann man sich das alles sparen.
Hmeck
Inventar
#11 erstellt: 22. Jul 2013, 10:55
Als ich neulich mal wieder eine Platte digitalisiert habe, war mir bei einer relativ leisen Stelle aufgefallen, dass der ganze Schwingungszug eine kurze Berg-und-Talfahrt vollbrachte. Gehört hat man nix, aber ein lautes Signal wäre übersteuert worden. Die Quelle entpuppte sich mal nicht als Dreck oder Plattenfehler, sondern als ein etwas lauteres Türschließen - 3 Räume weiter. Vermutlich wäre das auch durch eine starr mit der Wand verbundene xx kg schwere Marmorplatte gegangen. Elastisch aufgehängt, wäre vlcht. nichts durchgekommen.

Grüße, Hmeck
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 22. Jul 2013, 11:16
Mir wäre das zu gefährlich. Einmal nicht aufgepasst.......
Hmeck
Inventar
#13 erstellt: 22. Jul 2013, 12:29

Fhtagn! (Beitrag #12) schrieb:
Mir wäre das zu gefährlich. ... ;)
Was jetzt? Dass man dagegenstößt und unfreiwillig "scratcht"? Oder dass das Ganze runterkracht? Korrekt aufgehängt, dürfte es ganauso sicher sein wie fest an- oder aufgebaut.
e.
Stammgast
#14 erstellt: 22. Jul 2013, 14:13
Hi,

kann - seit ich eine 30mm Schieferplatte unter meinem Jubilee habe - wieder ganz normal durch mein Zimmer laufen.

Der Tonarm läuft nun völlig ruhig.

LG

e.
*mps*
Stammgast
#15 erstellt: 24. Jul 2013, 07:36
Kommt doch auf den Dreher an.
z.b. Steinplatte kann mal je nach Dreher passen oder nicht

Da hilft nur ausprobieren

Gruss
Michael
blademage
Stammgast
#16 erstellt: 24. Jul 2013, 19:05
Eine plane Platte, die vom Un tergrund entkoppelt ist, ist von Vorteil. Ob sie aus Holz (Wandregal), Stein, Glas, Metall oder Plastik oder mit Sand gefüllt ist, ist dabei unerheblich. Auf jeden Fall bringt es nur Vorteile, wenn der Plattenspieler gerade und ruhig steht.
Fhtagn!
Inventar
#17 erstellt: 25. Jul 2013, 07:14
Meine Plattenspieler stehen nichtmal auf einer Fläche und laufen perfekt.

Reimi01
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Jul 2013, 09:23
Seitdem ich in meinem Apollo Doppel-Wand-Rack beide Holzplatten (Sperrholz 10mm stark) durch 30mm Granit ersetzt habe, bilde ich mir ein einen Gewinn an Ruhe im Klangbild wahrzunehmen. Außerdem geht nichts über die Optik. Stelle heute Abend noch ein paar Bilder ein..


[Beitrag von Reimi01 am 25. Jul 2013, 09:24 bearbeitet]
Kai_Muc
Stammgast
#19 erstellt: 25. Jul 2013, 14:00
Meine Alternative zu Stein ist eine Platte aus Corian. Die ist akustisch völlig tot und eignet sich daher gut. Gibt es in fast allen Farben und Größen, ist also wohnzimmertauglich!
tomtiger
Moderator
#20 erstellt: 25. Jul 2013, 22:18
Hi,


Kai_Muc (Beitrag #19) schrieb:
Die ist akustisch völlig tot


nur der Korrektheit halber: sowas gibt es nicht.

LG Tom
Kai_Muc
Stammgast
#21 erstellt: 26. Jul 2013, 07:28
Hm, guter Einwand!

Die Platte klingt selbst nicht, es gibt keinen Hall oder Resonanz.

Ich bin nicht gerade Experte für Tontechnik, aber wird das nicht zumindest laienhaft als "aktustisch trocken" oder "akustisch tot" bezeichnet?
KaumasseMitFremdenStoff...
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Jul 2013, 09:13

einen Gewinn an Ruhe im Klangbild wahrzunehmen


Schwurbeldi-schwurbelda-schwurbeldubidu ...

Ist noch keinem aufgefallen, dass Ruhe, Klang und Bild drei Worte sind, die irgendwie in krassem Gegensatz zueinander stehen?

Kai_Muc
Stammgast
#23 erstellt: 26. Jul 2013, 09:47
Also rein semantisch gibt es da keinen Widerspruch, einen krassen schon gleich gar nicht....

Ruhe + Bild = Museum
Bild + Ruhe = Photo
Ruhe + Klang = Musikhören (mit Kopfhöer....)
Klang + Bild = Kino oder Fernsehen


Ließe sich endlos fortsetzen....
KaumasseMitFremdenStoff...
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Jul 2013, 10:02
Ruhe + Bild = Museum, aber kein Klang.
Bild + Ruhe = Photo, immer noch kein Funken Klang
Ruhe + Klang = Musikhören (mit Kopfhöer....) ... wo soll da das Bild sein?
Klang + Bild = Kino oder Fernsehen ... und die Ruhe?

"Ruhe im Klangbild" kommt gleich nach sich oeffnenden Vorhaengen und schwarzen Baessen. Zeitschriftengeschwurbel.
Holger
Inventar
#25 erstellt: 26. Jul 2013, 10:23
Ruhe + Bild = Museum, aber kein Klang - das sanfte Surren der Klimaanlage
Bild + Ruhe = Photo, immer noch kein Funken Klang - nur wenn du im schalltoten Raum sitzt
Ruhe + Klang = Musikhören (mit Kopfhöer....) ... wo soll da das Bild sein? - dann mach halt die Augen auf
Klang + Bild = Kino oder Fernsehen ... und die Ruhe? - Oropax

sandy666
Stammgast
#26 erstellt: 26. Jul 2013, 10:43
So schaut das bei mir aus (Ist ein wenig staubig )

IMG_1361

Solch eine Grabsteinplatte kann natürlich in jeder beliebigen Farbe besprayt (was für ein anglizismus) werden.

Gruß

Sandra
tomtiger
Moderator
#27 erstellt: 26. Jul 2013, 11:54
Hi,


Kai_Muc (Beitrag #21) schrieb:
Ich bin nicht gerade Experte für Tontechnik, aber wird das nicht zumindest laienhaft als "aktustisch trocken" oder "akustisch tot" bezeichnet?


naja, sehr laienhaft. Mann nennt laienhaft z.B. einen reflexionsarmen Raum auch "Schalltoter Raum".

Mein Problem ist eher beim "völlig". Ich weiß auch nicht so recht, was Du mit "akustisch tot" meinst, ich habe nicht gehört, dass man irgendwo im Akustikbereich solche Platten einsetzt. Ist aber egal, wenn Du das "völlig" wegl ässt, reicht mir das.

LG Tom
sandy666
Stammgast
#28 erstellt: 26. Jul 2013, 13:43
Och Leute, das ist doch Haarspalterei die ihr hier betreibt. Der TE hat gefragt was eine Steinplatte unter seinem Plattenspieler bringt und nicht nach den Unterschieden zwischen trocken und tot.

Meine Steinplatte bringt zumindest soviel, das sie die Vibrationen die ich mit den Fingern am Holz meines Schrankes spüre auf der Steinplatte nicht mehr spüre. Somit kommt auch nichts an die Nadel.

Gruß

Sandra
Kai_Muc
Stammgast
#29 erstellt: 26. Jul 2013, 13:48
@ Tom: darauf können wir uns gerne verständigen! Weg mit dem völlig unnötigen "völlig"!

Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass die Platte nicht wirklich klingt und auch keine Resonanzen erzeugt. Wenn man drauf trommelt klingt es nur dumpf.

Rein optisch hat Corian den Vorteil, dass es die Platten in beliebiger Größe und Farbe gibt. Schwer sind sie auch nicht.

Anstatt nur eine kleine Platte unter den Dreher zu legen, kann man eine in Größe des Regals nehmen. Ikea Expedit mit Platte in gleicher Größe sieht schon gut aus!

Grüße

Kai
Fhtagn!
Inventar
#30 erstellt: 26. Jul 2013, 13:58
Sprecht ihr nun über Subchssis-, Masse- oder Brettspieler? Da besteht nämlich ein ganz klitzekleiner Unterschied was die Notwendigkeit einer stabilen Unterlage angeht.....
e.
Stammgast
#31 erstellt: 26. Jul 2013, 13:58
Hallo Sandra,


siehe #14,

so ist es bei mir auch.

LG

e.
Kai_Muc
Stammgast
#32 erstellt: 26. Jul 2013, 14:35
Nur über Subchassis-Spieler! Gibt es noch andere....
KaumasseMitFremdenStoff...
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 26. Jul 2013, 14:43

Schwer sind sie auch nicht.


Dann kannst Du sie auch weglassen.

Die schweren, sonstwie freischwingenden Dinger (abgekoppelt von der Unterlage - sonst bringts nix) haben doch bloss eine tiefe Reso-Freqeunz, die unter den Frequenzen liegt, mit der Fussboeden resonieren und Bassmembranen schwingen. Somit gelangen keine Resonanzen an den federleichten Brett-Spieler, die von Musik oder irgendeinem Trampel angeregt werden. Breitbandigen Koerperschall leiten die Dinger (wie auch jeder Schrank und jede Wand) trotzdem ganz prima ... und zwar besser als Luft (man erinnere sich an das 2-Blechdosen-und-Bindfaden-Telefon). Der stoert aber auch nicht ... den gibt's in jedem Fall.

Ob der Grabstein eine hohe oder niedrige innere Daempfung hat, ist da erstmal egal. Die Masse machts.
sandy666
Stammgast
#34 erstellt: 26. Jul 2013, 14:48
Wie ich weiter oben schon erwähnte : Trägheit durch Masse...
*mps*
Stammgast
#35 erstellt: 27. Jul 2013, 07:33

Fhtagn! (Beitrag #30) schrieb:
Sprecht ihr nun über Subchssis-, Masse- oder Brettspieler? Da besteht nämlich ein ganz klitzekleiner Unterschied was die Notwendigkeit einer stabilen Unterlage angeht..... ;)



Danke

Gruss
Michael
tomtiger
Moderator
#36 erstellt: 27. Jul 2013, 14:36
Hi,


sandy666 (Beitrag #28) schrieb:
Meine Steinplatte bringt zumindest soviel, das sie die Vibrationen die ich mit den Fingern am Holz meines Schrankes spüre auf der Steinplatte nicht mehr spüre. Somit kommt auch nichts an die Nadel.


auch das ist so nicht ganz korrekt. Es kommt mehr als genug "an die Nadel", nur anders. Ob das insgesamt ein Vorteil ist oder nicht oder gar nachteilig ist im Einzelfall zu messen. Gemein sind Vibrationen, die man nicht spürt und die für den Laien schwer messbar sind, und die können durch eine Steinplatte sogar verstärkt werden. Selbst mit einem simplen Mechanikerstethoskop lässt sich leicht nachvollziehen, dass da idR. einiges besser übertragen wird.

Ob das insgesamt ein Vorteil ist oder nicht, ist wie gesagt im Einzelfall zu prüfen.

LG Tom
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 27. Jul 2013, 15:05
Ich empfehle jeden mal bei etwas aufgedrehter Musik eine Hand auf den Boden und eine an die Wand zu halten, dann ist eigentlich alles gesagt. Wer seinen Dreher nicht an die Wand hängt, hat selber Schuld.
Fhtagn!
Inventar
#38 erstellt: 27. Jul 2013, 15:33

Eek!theCat (Beitrag #37) schrieb:
Ich empfehle jeden mal bei etwas aufgedrehter Musik eine Hand auf den Boden und eine an die Wand zu halten, dann ist eigentlich alles gesagt. Wer seinen Dreher nicht an die Wand hängt, hat selber Schuld.


Bei hohen Pegel ist in meinem Haus alles vollkommen vibrationsfrei. Ihr solltet eure Bruchbuden nicht verallgemeinern.
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 27. Jul 2013, 15:40
Wohnst im Haus aus Schaumstoff?
Fhtagn!
Inventar
#40 erstellt: 27. Jul 2013, 15:49
Massivbau.

Und lies mal meinen obigen Post zur Frage des Plattenspielertyps........
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 27. Jul 2013, 15:54
Habe ich, sehe ich aber nur bedingt so. Auch wenn ein Subchassis zu Entkopplung beträgt, ist aber auch diese nicht das Maximum, was man bei Wandmontage erreichen kann. Im Massivbau wohne ich auch, Betonboden schwingt trotzdem.
Fhtagn!
Inventar
#42 erstellt: 27. Jul 2013, 15:56
Und die Wand überträgt keinen Schall, was? Selektive Physik.
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 27. Jul 2013, 16:00
Eine Massive Wand geht i.d.r. bis ins Erdreich runter und steht dort wie ein Fels in der Brandung. Ein Botonboden hängt nunmal quasi in der Luft.

Edit: Im übrigen konnte ich das Subchassis meines Drehers sogar zum Schwingen bringen, wenn ich mich entsprechend auf dem Boden bewegt habe (trotz Betonboden).


[Beitrag von Eek!theCat am 27. Jul 2013, 16:11 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#44 erstellt: 27. Jul 2013, 16:23
Steinplatten bringen zwischen 0,4 und 7,3 Prozent.
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 27. Jul 2013, 16:28

Zaianagl (Beitrag #44) schrieb:
Steinplatten bringen zwischen 0,4 und 7,3 Prozent.


Wenn ich dann Zehn übereinander mache, kanns aber helfen.
tomtiger
Moderator
#46 erstellt: 27. Jul 2013, 16:29
Hi,


Eek!theCat (Beitrag #43) schrieb:
Eine Massive Wand geht i.d.r. bis ins Erdreich runter und steht dort wie ein Fels in der Brandung. Ein Botonboden hängt nunmal quasi in der Luft.


Wenn man in einem Bunker wohnt, ja, eine Betondecke, die "in der Luft hängt" wäre mir neu, sind wohl Siemens Lufthaken die zum Einsatz kommen.


Edit: Im übrigen konnte ich das Subchassis meines Drehers sogar zum Schwingen bringen, wenn ich mich entsprechend auf dem Boden bewegt habe (trotz Betonboden).


Normalerweise liegt auf der Betondecke ein schwimmender Estrich. Der ist zwar auch (meistens) Beton wird aber mit Isomaterialien auf der eigentlichen Betondecke verlegt. In der Aquaristik wird öfter mal der Estrich entfernt bzw. gar nicht verlegt, weil man sich da leicht mal 30 kg/m² und mehr spart, und damit die Belastbarkeit der Betondecke nicht überschreitet.


Ich glaube, Fhtagn! stört sich daran, dass Du meinst, Du könntest den massiven Boden mit Musik maßgeblich zu Vibrationen anregen, die Wand aber nicht. Da hat er recht. Darüber hinaus überträgt Deine massive Wand z.B. Vibrationen von vorbeifahrenden Autos etc. stärker an ein Wandregal, als Betonboden oder auch der Estrich.

Ich selbst hänge Plattenspieler zwar auch an die Wand, das liegt aber daran, dass ich bislang immer in Häusern wohnte, die weit mehr als 100 Jahre alt waren.

LG Tom
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 27. Jul 2013, 17:12

tomtiger (Beitrag #46) schrieb:



Eek!theCat (Beitrag #43) schrieb:
Eine Massive Wand geht i.d.r. bis ins Erdreich runter und steht dort wie ein Fels in der Brandung. Ein Botonboden hängt nunmal quasi in der Luft.


Wenn man in einem Bunker wohnt, ja, eine Betondecke, die "in der Luft hängt" wäre mir neu, sind wohl Siemens Lufthaken die zum Einsatz kommen.

LG Tom



Stehen bei Dir massive Wände auf Betonböden ohne direkten Kontakt zum Erdreich? Dann möcht ich in dem Haus nicht wohnen. Häuser sind immer so aufgebaut, dass massive Wände nunmal direkt bis ins Erdreich gehen. Ansonsten sollte der Statiker besser umschulen. im übrigen sagte ich "quasi". Wenn Du das Gesagte unbedingt auf die Goldwaage legen mußt....bitte. Das ein Boden aufgrund der Schwerkraft ganz anderen Belastungen als eine Wand ausgesetzt ist, sollte auch klar sein.


tomtiger (Beitrag #46) schrieb:


ch glaube, Fhtagn! stört sich daran, dass Du meinst, Du könntest den massiven Boden mit Musik maßgeblich zu Vibrationen anregen, die Wand aber nicht. Da hat er recht. Darüber hinaus überträgt Deine massive Wand z.B. Vibrationen von vorbeifahrenden Autos etc. stärker an ein Wandregal, als Betonboden oder auch der Estrich.



Ich denke dass Du da falsch liegst. Ein Fussboden überspannt ja eine gewisse Fläche und je größer die Fläche ist, desto mehr neigt auch ein Fussboden zum schwingen. Und ja, der Fussboden wird von der Musik angeregt. Dreh doch mal die Musik auf und halte gleichzeitig ein Hand an die Wand und eine an den Boden. Im übrigen frage ich mich, wozu der Fred hier, wenn es nicht so ist, dass die Lautsprecher den Boden nicht anregen? Ein Fussgänger oder LKW, der mal vorbeifährt, sollte wirklich nicht das Problem sein. Und da der Estrich schwimmend ist, dieser ja nur aus einer relativ dünnen Schicht besteht, wird dieser ja wohl umso mehr angeregt. Das hilft wohl gegen den Trittschall zum Untermieter, aber trägt zum Entkoppeln im selben Raum nichts bei.

Edit: Wer übrigens mal auf einem Neubau war, wo der Estrich bereits verlegt wurde, wird sehen, dass ein schmaler Streifen Schaumstoff zwischen Wand und Fussboden ist. Der Estrich mit der Wand also keine direkte Verbindung hat.


[Beitrag von Eek!theCat am 27. Jul 2013, 17:44 bearbeitet]
sandy666
Stammgast
#48 erstellt: 27. Jul 2013, 18:03

Eek!theCat (Beitrag #47) schrieb:

Stehen bei Dir massive Wände auf Betonböden ohne direkten Kontakt zum Erdreich? Dann möcht ich in dem Haus nicht wohnen. Häuser sind immer so aufgebaut, dass massive Wände nunmal direkt bis ins Erdreich gehen. Ansonsten sollte der Statiker besser umschulen.


Was ist das denn für'n quatsch ? Bei meinem Haus wurde als erstes etwas Erdreich abgetragen, dann wurde die Bodenplatte gegossen. Nachdem diese Trocken war wurde angefangen zu Mauern. Die Mauern haben keinen Kontakt zum "Erdreich". Vielleicht wurde vor 100 Jahren mal so gebaut, heute nicht mehr.

Gruß

Sandra
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 27. Jul 2013, 18:11

sandy666 (Beitrag #48) schrieb:

Eek!theCat (Beitrag #47) schrieb:

Stehen bei Dir massive Wände auf Betonböden ohne direkten Kontakt zum Erdreich? Dann möcht ich in dem Haus nicht wohnen. Häuser sind immer so aufgebaut, dass massive Wände nunmal direkt bis ins Erdreich gehen. Ansonsten sollte der Statiker besser umschulen.


Was ist das denn für'n quatsch ? Bei meinem Haus wurde als erstes etwas Erdreich abgetragen, dann wurde die Bodenplatte gegossen. Nachdem diese Trocken war wurde angefangen zu Mauern. Die Mauern haben keinen Kontakt zum "Erdreich". Vielleicht wurde vor 100 Jahren mal so gebaut, heute nicht mehr.

Gruß

Sandra


Natürlich ist das richtig, dass erst das Fundament gelegt wird und darauf dann aufgebaut wird, aber übers Fundament sind die Wände direkt mit dem Erdreich verbunden.
Oder ist dein Fundament schwimmend verlegt?


[Beitrag von Eek!theCat am 27. Jul 2013, 18:15 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#50 erstellt: 27. Jul 2013, 18:37
Hallo,


Eek!theCat (Beitrag #47) schrieb:


Edit: Wer übrigens mal auf einem Neubau war, wo der Estrich bereits verlegt wurde, wird sehen, dass ein schmaler Streifen Schaumstoff zwischen Wand und Fussboden ist. Der Estrich mit der Wand also keine direkte Verbindung hat.



und der Rohfussboden unter dem Estrich hat wieder Verbindung mit der Wand, denn die Wand steht auf dem Rohfussboden.


Eek!theCat (Beitrag #49) schrieb:


Natürlich ist das richtig, dass erst das Fundament gelegt wird und darauf dann aufgebaut wird, aber übers Fundament sind die Wände direkt mit dem Erdreich verbunden.
Oder ist dein Fundament schwimmend verlegt?


Dein Fundament ist am Ende eine gegossene Betonplatte, darauf stehen alle Wände des Hauses, sie haben also maximal Kontakt mit Betonplatte, wenn sie Kontakt mit dem Erdreich haben ist Dein Haus eingefallen.

Gruß Thomas
Eek!theCat
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 27. Jul 2013, 18:49

volvo740tius (Beitrag #50) schrieb:



Eek!theCat (Beitrag #47) schrieb:


Edit: Wer übrigens mal auf einem Neubau war, wo der Estrich bereits verlegt wurde, wird sehen, dass ein schmaler Streifen Schaumstoff zwischen Wand und Fussboden ist. Der Estrich mit der Wand also keine direkte Verbindung hat.



und der Rohfussboden unter dem Estrich hat wieder Verbindung mit der Wand, denn die Wand steht auf dem Rohfussboden.


Gruß Thomas


Aber der Estrich nicht direkt mit der Wand oder dem Boden und darauf kommt es ja an.


volvo740tius (Beitrag #50) schrieb:

Dein Fundament ist am Ende eine gegossene Betonplatte, darauf stehen alle Wände des Hauses, sie haben also maximal Kontakt mit Betonplatte, wenn sie Kontakt mit dem Erdreich haben ist Dein Haus eingefallen.

Gruß Thomas


Deshalb schrieb ich ja auch über das Fundament...
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