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2M Bronze vs Nagaoka MP-300

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kimotsao
Inventar
#1 erstellt: 29. Jul 2013, 14:19
hallo zusammen

habe mir vor einigen Monaten das 2M Bronze zugelegt (TD850, RB300, Graham Communicator) und diese Kombi tönt einfach super. Jetzt habe ich mir überlegt, ob da noch etwas mehr heraus zu holen ist, z.B. eben mit einem Nagaoka TA (z.B. MP-300), dies wäre dann sicher auch die oberste Limite, was den Preis für einen TA angeht, mehr würde ich nicht bereit sein zu bezahlen. Die Frage ist nun, ob irgendjemand diese zwei TA schon miteinander vergleichen konnte und falls ja, ob da ein sehr grosser Unterschied zu hören war. Oder würde sogar das MP-200 besser klingen, als das 2M Bronze, schade einfach, dass es so violett ist?!

Bin dankbar für jede Antwort und viele Grüsse!
dannewitz
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Jul 2013, 14:27
Hallo

2M bronze ist schon o.K. . Nur warum violett, ist doch würstchen wie der Teil aussieht ( MP 200 ), Du hörst doch nicht mit den Augen. Ansonsten Angebote bei Abholung hier http://schalldruck-hifi.de/Schalldruck/Analog.html
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 29. Jul 2013, 14:43
Das MP-300 hatte ich, übrigens auch an einem GSP PhonoPre. Klingt sehr neutral und ist bei der Abtastfähigkeit nahe der Perfektion.
Das Bonze kenne ich nicht, aber ein diesem System äußerst ähnlicher Ortofon TA mit gleichem Nadelschliff und gleichem Generator befindet sich in meinem Besitz.
Meiner Meinung nach solltest du die Investition nicht tätigen. Der Zugewinn ist die aufzubringende Summe nicht wert.
akem
Inventar
#4 erstellt: 29. Jul 2013, 15:11
Wenn dann würde ich das 2M Bronce zum Black updaten.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 29. Jul 2013, 19:05
Und was soll der TE mit dem Bronze-Einschub dann machen, außer sich evtl. darüber ärgern, daß der Wertverlust beim Verkauf so hoch ist ?

Was macht der TE, wenn er den Nadeleinschub gekauft hat, aber keine Klangverbesserung feststellen kann, die die Preisdifferenz rechtfertigt ?

Wie würde sich das Bronze mit einer Shibata - oder einer vdHII-Nadel anhören ? Pure Spekulation ...

Fragen über Fragen ... und man könnte den Faden noch weiter spinne(r)n.

Eine Möglichkeit wäre es alternativ, den RB300 zu verkaufen und sich fürs Bronze eine besseren Tonarm anzuschaffen. Irgendwann wird sich wieder jemand vom einem RB700 trennen ( müssen ).

MfG,
Erik
akem
Inventar
#6 erstellt: 30. Jul 2013, 06:38
Sag mal Erik, hast Du den Anfangspost nicht gelesen?

Gruß
Andreas
kimotsao
Inventar
#7 erstellt: 30. Jul 2013, 06:50
das 2M Black würde mich zwar auch reizen, aber klar kann ich dann wohl die Bronze-Nadel verschenken

hm, den RB700, weiss nicht, gibt es denn solche Tonarme auch gebraucht, oder ist das nix??!!
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 30. Jul 2013, 06:54
@ Andreas:

Habe ich. Gestern sogar ein zweites Mal mit geistiger Verinnerlichung. Und das bei strömendem Landregen. Fast senkrecht derselbige. Konnte alle Fenster offen lassen und diverse Nachfalter im Friesennerz beobachten.

Nächste Frage bitte !

@ kimotsao:

Deine Rückfrage zum RB700 signalisiert mir, daß Du Dich anscheinend mit Analogtechnik nicht besonders gut auskennst. Ich gehöre nicht zu den Leuden, die absurde bis abgedrehte Vorschläge machen. Das ist ein anderes Forum.

MfG ,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 30. Jul 2013, 06:58 bearbeitet]
kimotsao
Inventar
#9 erstellt: 30. Jul 2013, 08:53
ja, zugegeben, kenne mich nicht besonders gut aus, darum frage ich auch hier nach...

ich lasse wohl den Gedanken auf einen anderen TA fallen und freue mich an dem was ich schon habe
akem
Inventar
#10 erstellt: 30. Jul 2013, 09:11

kimotsao (Beitrag #7) schrieb:
das 2M Black würde mich zwar auch reizen, aber klar kann ich dann wohl die Bronze-Nadel verschenken


Und was machst Du mit dem Bronce, wenn das andere System, ob nun Nagaoka oder sonstwas, montiert ist Dann kannst Du das Bronce auch nur verschenken oder in der Schublade liegen lassen... Ist das dann anders?

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 30. Jul 2013, 09:14
Hallo!

@kimotsao

Wenn dir das -bronze gefällt würde ich es an deiner Stelle nicht tauschen, der hier verwendete Fine-line-Schliff ist schon recht gut und eine weitere Verbesserung im gleichen oder in einem etwas höherem Preissektor kannst du eigentlich nicht so ohne weiteres erwarten. Hier würde ein deutlicher Schritt auch eben deutlich mehr kosten -wobei die Verbesserungen in den höheren Preisklassen gleich einen unverhältnissmäßigen Preisanstieg mit sich bringen-.

Einen anderen Tonarm würde ich mir an deiner Stelle ebenfalls nicht zulegen da ein Schritt zun einem RB-700 nicht wirklich entscheident sein dürfte, hier wäre eher ein gebrauchter Linn Ittok (ab LV-II) oder Linn Ekos eine deutliche Verbesserung. Aber ein solcher Tonarm sollte dann auch gleich mit einem entsprechendem System versehen werden, -z.B. mit einem Ortofon Rondo-bronze oder einem Benz-Micro Glider.

Die Kombination RB-300/ 2M-bronze hingegen ist sowohl qualitativ ausgewogen wie auch technisch in sich stimmig und erbringt ein recht gutes Ergebniss, ich selbst nutze neben einigen anderen Kombinationen einen RB-300 mit 2M-black auf einem Micro-Seiki DQX-500 und habe lange zwischen dem -black und dem -bronze geschwankt, der resultierende Unterschied ist hier eigentlich nicht allzu groß und nur bei wenigen Schallplatten überhaupt wirklich von Bedeutung.

Falls es dir wirklich nach einem Zweitsystem die Finger jucken würde ich dir nicht unbedingt zu einem weiteren Ortofon raten da hier der "Hausklang" bei aller Unterschiedlichkeit der Systeme im wesentlichen der gleiche bleibt. Bei einem RB-300 wäre hier eher ein Benz-Micro ACE-Heine sowohl klangliche wie auch technische Alternative die allerdings auch ihren Preis hat aber dafür ein echter Zugewinn in klanglicher Hinsicht darstellen dürfte.

MFG Günther
kimotsao
Inventar
#12 erstellt: 30. Jul 2013, 14:13
das Micro ACE-H wäre schon auch eine gute Sache, aber da kann ich den Urlaub gleich streichen...

auf jeden Fall danke Günther für die sehr hilfreiche Antwort!

wie wäre es mit einem anderen Phono Amp, wäre hier auch noch einiges möglich...??
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 30. Jul 2013, 16:05
Ich würde bei dem Gram Amp bleiben. Ich habe meinen damals nur abgegeben, weil es ein vorteilhaftes Tauschgeschäft war.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 31. Jul 2013, 07:15
Hallo!

@kimotsao

Ein anderer Phono-Entzerrer wird nicht viel bringen da dein Graham Communicator zu dem 2M-bronze sowohl von der Abschlußkapazität wie auch von der Abschlußimpendanz sehr gut passt.

Ein "besserer" sprich anpassbarer Phono-Entzerrer mit engeren Toleranzen bei der RIAA-Kurve, besserem Rauschabstand und skalierbarem Output würde deine Urlaubspläne ebenfalls killen ohne das du eine dermaßen dramatische Änderung zu erwarten hättest wie beim Tausch des 2M-bronze gegen ein ACE-H.

Du solltest dir einmal vor Augen halten das du mit dem RB-300, dem 2M-bronze und dem Graham Communicator schon ein recht gutes Equipment bei dir zu Hause stehen hast, -das ist zwar bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange aber zumindestens Equipment im oberen Drittel der Skala-, und die Press- sowie Aufnahmequalität der Schallplatten an sich spielt für das Endergebniss schon eine größere Rolle als die Abtasttechnik.

Hier weitere Schritte zu unternehmen bedeutet recht tief in die Tasche zu greifen möglichst ohne dabei ins Klo zu langen, das gelingt nur wenn man sich vorher das nötige technische Wissen jenseits von Treu und Glauben aneignet so das man gute Ratschläge nicht nur befolgen kann sondern sich auch ein wenig über deren Hintergrund im klaren ist.

Mein Vorschlag wäre also das du dich einmal massiv mit den technischen Gegebenheiten selbst auseinandersetzt und nach dem Abwägen aller relevanten Informationen erst mit weiteren Investionen beginnst, - bis dahin dürfte auch die Hobbykasse wieder entsprechend angefüllt sein -.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 31. Jul 2013, 07:15 bearbeitet]
marty.wap
Stammgast
#15 erstellt: 31. Jul 2013, 08:13
Hallo Zusammen,
da ich vor einer ähnlichen Entscheidung stehe schließe ich mich hier mal an, ich hoffe das ist ok.

Durch Zufall bin ich an ein defektes MP-300 gekommen, welches mit einer neuen Nadel (259,-€) wieder auf Stand der Dinge gebracht werden könnte.
Allerdings bin ich mir nicht sicher ob sich die Investition lohnt und ich damit eine signifikante Verbesserung erziele oder ob das MP-300 mein Equipment vielleicht schon überfordert bzw. ich schon gut genug ausgestattet bin.

Ich betreibe derzeit einen Technics SL-1210MKII (Originalzustand, Kabel mit der geringen Kapazität), an einem Goldenote PH7 MKI, Tonabnehmer ist derzeit ein Audio Technica AT-7V.
dannewitz
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 31. Jul 2013, 11:45
In der Quelle liegt die Kraft, besser vorne klotzen und hinten kleckern. Die Quelle kann nie gut genug sein!! Linn!! Bin keiner von diesen Linnösen Tröten aber wat stimmt stimmt !!
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 31. Jul 2013, 19:07
Bei Deiner bevorzugten Automarke würde ich mich sofort drum kümmern, wenn es hinten kleckern sollte. Die Farbe allein sollte schon zeigen, daß es nicht nur Kondenswasser aus den Flöten oder vonna Klima ist.

,
Erik
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 31. Jul 2013, 19:21
Old Ivors Laden hat bis heute keinen einzigen guten Lautsprecher gebaut. Daher sein Motto.
Diesen Stuss für bare Münze zu nehmen......
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 01. Aug 2013, 06:13
Hallo!

@dannewitz


....In der Quelle liegt die Kraft, besser vorne klotzen und hinten kleckern....


Richtig, nichts geht über eine gute Erstpressung oder eine gute alte Direktschnitt, zumindestens aber gute alte Japan-Pressungen.

@marty.wap

Mit der Nadel oder derem Schliff alleine ist es leider nicht getan, die Nagaoka Systeme haben ähnlich wie Goldring MM´s/Mi´s einige Kapazitätsprobleme, hier ist zumindestens ein Kapazitätsarmes Phonokabel und ein anpassbarer Phono-Entzerrer Pflicht und nicht Kür. Die optimale Kapazitätsspanne dieser Systeme liegt zwischen 100 und 150 Pikofarad, -das ist wenig praxisgerecht-.Bis ca. 200 Pikofarad ist der Frequenzgang zwar noch einigermaßen erträglich aber alles andere als Linear. Für einfache Phono-Enzerrer mit fester Eingangskapazität und Phonokabel unbekannter Kapazität wurde ich die Goldring- und Nagaoka-Mi´s auf gar keinen Fall empfehlen.

Wenn du ein System dieser Preisklasse nutzen möchstest wäre hier eher ein Ortofon Vinylmaster-silver oder ein Goldring Eroica LX-H mit denen sich ausgezeichjnete Ergebnisse in einem SL-12xx MK-II/-V erzielen lassen.

MFG Günther
WilliO
Inventar
#20 erstellt: 02. Aug 2013, 08:21
@marty. wap:
Zum Thema Nagaoka und damit verbundenen Kapazitätsproblemen kann ich dir folgendes aus eigener Praxiserfahrung sagen:
Ich habe seit mehr 2 Jahren ein MP 200 im Einsatz und wollte es nicht mehr missen.
Aber, wie Günther schon schrieb, die Beachtung der Anschlußkapazität ist Pflicht!
Das wiederum ist aber kein Problem und mit einem Aikido-Phono-Preamp (Ebay) schnell erledigt.
Es gibt davon verschiedene Versionen -auch kostentechnisch. Aber bereits der preiswerteste Pre-Amp reicht zur Anpassung völlig aus.
Der hat nämlich einen fixen Eingangswert von 47pF. Damit kannst du problemlos unter dem genannten Wert von 150pF bleiben -ein entsprechendes Phonokabel (z.B. von Sommercable) vorausgesetzt. Alles keine Hexerei.
Wenn du das so machst wirst du ganz viel Freude mit dem MP300 haben!

Beste Grüße
Willi


[Beitrag von WilliO am 02. Aug 2013, 09:13 bearbeitet]
kimotsao
Inventar
#21 erstellt: 02. Aug 2013, 08:40
jetzt habe ich gerade ein Micro ACE-H für 359 Euro gesehen, es ist scheinbar wenig gelaufen, ist dies ein gutes Angebot und soll ich hier zuschlagen??!!
akem
Inventar
#22 erstellt: 02. Aug 2013, 10:29
Grundsätzlich ist das schon ein ganz gutes System, aber zumindest die Low-Output Variante (das Rote) ist durchaus kritisch gegenüber dem Tonarm. Ich könnte mir vorstellen, daß ein Rega 300 da vielleicht zu leicht ist. Gut, da kann man natürlich mit zusätzlichen Gewichten am Headshell spielen, was aber dann wahrscheinlich auch ein größeres Gegengewicht erfordert (keine Sorge, da gibt der Nachrüstmarkt schon so einiges her...).

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 02. Aug 2013, 11:48
Hallo!

@akem

RB-300 und ACE-H/L passt gut, neben anderen Kombinationen habe ich das auch schon ausprobiert, eine recht dynamische, tonal gut ausgewogene Kombination.

@kimotsao

Wenn der Verkäufer dir vertrauenswürdig erscheint wäre das ein prima Fang, das ACE passt recht gut zum RB-300, der einzige Nachteil des igh-Output MC´s ist halt daß du ein wenig mehr aufdrehen mußt als bei einem MM da die Ausgangsspannung etwas niedriger ist.

MFG Günther
kimotsao
Inventar
#24 erstellt: 02. Aug 2013, 12:40
ja, wäre ein echt guter Fang und würde wie gesagt auch zum RB300 passen, nur ist es ein MC high output, ist es somit schlechter als richtige MC's resp. als die anderen Micro's, kann man das so sagen oder muss man sich selber überzeugen??
Edit: habe es auf einer Verkaufsplattform gesehen, also der Verkäufer ist scheinbar unbekannt...

wie viel hätte das Bronze noch Wert, sagen wir einmal es ist ca. max. 50 Stunden gelaufen...??


[Beitrag von kimotsao am 02. Aug 2013, 12:41 bearbeitet]
LP-Fan
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 02. Aug 2013, 16:00
Hallo!

@kimotsao

Ich habe das Benz Ace H und L parallel an meinen beiden Technics SL 1200/1210 im Einsatz. Die Klangunterschiede sind bei mir äußerst gering. Welches nun "besser" ist, kann ich nicht sagen. In jedem Fall sind beides sehr gut klingende Systeme. Günters Einschätzung - tonal ausgewogen und dynamisch - kann ich voll bestätigen.

Gruß - Gunter
Viper780
Inventar
#26 erstellt: 02. Aug 2013, 18:41
Theoretisch sind High Output MC besser da sie einen besseren RAauschabstand haben, dafür sind sie aber meist wesentlich schwerer zu fertigen, haben oft a Spur mehr gewicht und die Kanaltrennung ist oft nicht so gut. Aber das ist alles sudern auf sehr hohen Niveau und zu 90% ist die Platte der limitierende Faktor
kimotsao
Inventar
#27 erstellt: 02. Aug 2013, 19:26
die Frage ist eben, ob das ACE sehr viel besser ist als das Bronze? weil ja das ACE made in CH ist und in der CH kostet ja alles ein wenig mehr aber da ich ja auch aus der CH bin, wäre dies schon eine Ueberlegung wert für ein zweites System, das Bronze werde ich wohl oder übel behalten wollen, damit ich jederzeit wechseln kann, wenns mir einmal langweilig wird
noch übers Wochenende überlegen und dann schlage ich zu!
meine Frage ist noch die, ob so TA ab ca. 2000 Euro (und noch höher...) den Himmel auf Erden bedeuten
Fhtagn!
Inventar
#28 erstellt: 03. Aug 2013, 06:44
Was hörst du überhaupt für Musik?
Wenn du hauptsächlich Pressungen von Telarc, ECM, Harmonia Mundi etc. auf dem Teller hast, verstehe ich deine Überlegungen. Wenn du Rock/Pop/Elektro hörst, dann nicht wirklich.
Nutze doch erstmal die Bronzenadel, bis sie hin ist.
kimotsao
Inventar
#29 erstellt: 03. Aug 2013, 07:38
ja, es ist hauptsächlich Rock/Pop/Electro, ist das ACE dafür nicht optimal??
Wuhduh
Inventar
#30 erstellt: 03. Aug 2013, 08:19
Du hast zwar Deine bevorzugten Musikrichtungen nicht detalliert beschrieben, aber ich persönlich halte diesbzgl. die Investition eines Benz Ace für Geldverschwendung, denn das Bronze ist schon recht ordentlich.

Manchmal überlege ich bei den Anfragen zu " Was-paßt-wozu-wenn-ich-bevorzugt-XY-höre " , ob nicht die Anschaffung von 2-3 kpl. Plattenspielern für einige investitionswillige Analogies sinnvoller wäre als die Jagd nach DEM passenden System. Vorausgesetzt, daß die Mitbewohner mitspielen und ein Laufwerk mit 2-3 Tonarmbasen nicht angeschafft werden soll / darf / kann.

MfG,
Erik
dannewitz
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 03. Aug 2013, 09:10
Hallo Erik
Das ist doch alles vergebliche Liebesmüh, wer so lange hin und her, her und hin und wieder zurück überlegt , hat entweder gar keinen Plan, oder wie in diesem Fall sich schon irgendwie auf das ACE eingeschossen. Also was solls, wir könnten hier ja noch 2-5 TA zur Sinnfindung anmerken, dann wird es noch dröger .
ah mei Weißwürschtl mit a Mass Bier rückt wieder an
Viele Grüße aus´m Biergarten " Hier ist der Himmel auf Erden " in M
Pilotcutter
Administrator
#32 erstellt: 03. Aug 2013, 10:18
Servus zusammen,

ich habe beide Systeme besessen. Allerdings in einer Zeitspanne von ca. 5 Jahren und an völlig unterschiedlichen Drehern.
Das 2M Bronze ist ein wunderbar gefälliges System und ein wirklich guter Allrounder und tastet mit dem Fine-Line Schliff im oberen MM Range ab. Das ACE mag noch einige Nuancen sensibler sein, die aber im alltäglichen Spielbetrieb und bei gewöhnlichen Rock/Pop Vinyl nicht wirklich zutage treten.

Wenn's wieder kühler wird kannst Du Dich ja einmal hinsetzen und nachforschen was denn an dem 2M Abtastverhalten "besser zu machen wäre". Vielleicht mal gegen eine CD hören oder ein Stück digitalisieren und gegen ein Amazon mp3 Pendant hören... denn wenn alle Parameter korrekt sind, dürfte da nichts zu Ungunsten der Platte ausfallen.

Unterschiede zwischen Systemen liegen natürlich nicht nur in der Abtastung und Auflösung oft auch in dem jeweiligen Klang-Charakter und der räumlichen Darstellung. Da spielt dann aber auch ein gut Teil die Peripherie der Anlage mit rein.

Wenn Du jedoch mit dem Tonabnehmer-Hopping beginnen willst, höre jedes System ein halbes Jahr, mach Dir Notizen dazu oder digitalisierte Tonkonserven und versuche es halbwegs lukrativ wieder dem Markt zu übergeben. Da es User-Kollegen gibt, die ähnliches machen, kann man gut hier oder drüben im AAA kurz gelaufene Systeme abgreifen. Ich habe zB auch einen Händler (fono.de) bei dem ich im Schnäppchen-Bereich schon mal ein gutes 100 h MC zum halben Preis ergatter. Das verlangt natürlich eine nicht geringe Portion Spontaneität.

Lange Rede kurzer Sinn, Dein 2M ist ein sehr guter Abtaster der alle Genre bedienen und - wenn wir Deine Neugier bremsen konnten - einige Jahre mitgehen kann.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 03. Aug 2013, 10:22 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 03. Aug 2013, 11:51
@Pilotcutter
Sehr gute Klangbeschreibung, das ACE ist nicht für den Alltag mit eventuellen 2. Hand Platten mit evt. AC / DC / CC , da haut es einem die Ohren weg , bei " High Endern " sehr beliebt, bei Oddo Normalo fehlt die Spielfreude etwas . Danke Olaf. Würde das Gesabbel auch auf den Herbst ver-und umlegen! Wird übrigens gerne verkauft da unüblich hohe Verkaufsmarge bei TA, der Händler freut sich, imma bei diesem Hersteller !! Ich bevorzuge jedenfalls Olaf´s Tip ( Bronze ) .
so mei Maß is doa
Wuhduh
Inventar
#34 erstellt: 03. Aug 2013, 13:55
" Ausgezeichnete Idee: Lasset uns Andreas' Kreuze aufstellen ! " ( frei nach: Sky Du Mont , TS Periode 1 )

oder eher

" Ausgezeichnete Idee: Lasset uns bis zum Herbst warten ! "

Alle Jico-SAS-Nadel-Fetischisten sollten bitte zwischenzeitlich einen Fortbildungskurs bei van den Hul belegen, um später das Forum mit Hinweisen auf den ach so edlen, sagenumwobenen vdH I ( für Einsteiger-Zurückbleiben-Bitte den vdH II ) - Schliff zu überfluten.

" Wann kommt die Flut, die mich hinfortträgt
zu einer anderen, besseren Nadel, irgendwo ? "

( frei nach Joachim Witt - Die Flut )

Nicht, daß ich eine andere Sorte Fanatiker vermissen würde, aber das wäre einmal eine erfischende Abwechslung, wenn selbst ein FritzGyger2 - Schliff so richtig mies gemacht wird, damit der olle Holländer noch ein paar Euronen eintüten kann.

MfG,
Erik
vanye
Inventar
#35 erstellt: 03. Aug 2013, 17:05
Um nochmal zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich selbst hatte einige Jahre ein 2M Black an einem RB 300. Das war OK , fand das Klangbild aber etwas unausgewogen (vor allem Höhen und Nebengeräusche zusehr betont). Bin dann auf ein Nagaoka MP 150 umgestiegen, das mir am RB 300 besser gefällt. Ich höre von Klassik über Blues bis Hardrock sehr breit gefächert.

Gruß
vanye
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 04. Aug 2013, 06:47
Hallo!

@kimotsao

Ein High-Output MC hat gegenüber einem Low-Output MC keine klangliche Nachteile, allerdings ist die Ausgangsspannung gegenüber einem herkömmlichen MM deutlich geringer und somit mußt du den Unterschied mit deinem Lautstärkeregler ausgleichen so du keinen skalierbaren externen Entzerrer nutzt.

Klanglich unterscheidet sich das ACE recht deutlich von einem 2M-bronze, insbesondere im Tieftonbereich bringt dir ein ACE einiges mehr an Kontrolle und Volumen. Allerdings hängt es in der Tat sowohl von der damit gehörten Musikart sowie von den verwendeten Lautsprechern und der Raumakustik ab ob dir ein Wechsel deutliche oder nur marginale Vorteile bringt. Das letzte Wort in dieser Sache hat wie so oft allerdings das Experiment in deinen eigenen vier Hörraumwänden, -daran führt leider kein Weg vorbei-.

Die Frage sollte vielmehr sein was du dir selbst eigentlich von Schallplatten erwartest, mit deinem 2M-bronze und dem RB-300 hast du wie bereits mehrmals gesagt schon eine recht gute Kombination die dir schon den Grosteil dessen liefert was auf Handelüblichen Schallplatten überhaupt an Informationen drauf ist, Bei den von dir angesprochenen Systemen der deutlich höheren Preisklassen spielen neben den Aspekten der tonalen Stimmigkeit, der unspektakulären Wiedergabe und der noch einen Tic höheren Auflösung auch noch andere Gründe mit die sich im deutlich höheren Preislabel wiederspiegeln, -so z.B. kleiner Stückzahlen die das Unlegen der zu erwartenden Gewinnspanne auf weniger Exemplare verteilen-, oder auch der Luxusaspekt an sich das eben eine gewisse Exclusivität ihren Preis hat. Das und anderes führt in der Rege dazu das so ab etwa 100-1200 Euro die horbaren "Verbesserungen" dieser Systeme in einem immer weniger deutlichen Verhältniss zu den aufgerufenen Preisen stehen und du so mehr und mehr Geld für andere Aspekte als klangliche oder technische zahlst.

MFG Günther
HiFi_Addicted
Inventar
#37 erstellt: 04. Aug 2013, 22:48
Die Jico SAS Fraktion verstehe ich auch nicht so wirklich. Irgendwie sind die Einschübe einfach zu teuer. Ein MM bleibts ja trotzdem mit den üblichen Problemen Einstreuungen und Kabelkapazität.

Für den vdH 1s Schliff spricht eindeutig die Standfestigkeit (bei mir ungefähr 3000 Stunden) und die vergleichsweise günstigen 365€ fürs Retippen.

Gegen Hi-Output MCs spricht IMHO der hohe Innenwiderstand der einen sinnvolle Verwendung mit Vorverstärkern die das System als Stromquelle anstelle einer Spannungsquelle nutzen (Aqvox Phono 2 CI (XLR Eingang) zB) oder Überträgern aus.

Ich betreibe mein van den Hul Grashopper IV GLA (1s Schliff) mit einem Transimpedanzverstärker zur Verstärkung auf Line Level (RIAA Entzerrung + Blindwiederstandskompensation im PC) und mein Benz Glider L2 mit einem Aqvox Phono 2 CI am XLR Eingang.

Beide Varianten funktionieren nicht richtig mit meinem einzigen High Output MC (Sumiko Blue Point No. 2) obwohl das System einen verhältnis mäßig niedrigen Innenwiederstand von nur 143 Ohm hat (DC). Die Induktivitätder Systeme hab ich allerdings noch nie verglichen.

MfG Christoph
akem
Inventar
#38 erstellt: 05. Aug 2013, 11:10
Zur Info: der Unterschied in der Induktivität zwischen Low- und High-Output-MCs liegt etwa bei Faktor 10.

Die Jico SAS Einschübe finde ich übrigens nicht zu teuer. Schau mal was andere Hersteller wie Ortofon, Goldring, Nagaoka usw. für ihre besseren Nadeleinschübe verlangen...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 06. Aug 2013, 07:12
Hallo!

@HiFi_Addicted

An sich sind Kapazitätsempfindlichkeit sowie Einstreuungaanfälligkeit bei vernünftig konstruierten MM-Systemen, -wie z.B. die Ortofon-Systeme-, kein Thema das sich bei einem üblichen Gebrauch störend bemerkbar machen, wer allerdings unbedingt mit irgendwelchen Systemen mit exotischen Parametern hantieren zu müssen ist selbst für eventuelle Ärgernisse verantwortlich.

Ich sehe auch nicht warum man High-Output MC´s anders als mit der üblichen Spannungsanpassung ansteuern sollte, eine Stromanpassung hat hier schließlich keine irgendwie gearteten Vorteile.

Dass die SAS-Nachbaunadeln von Jico zu teuer sind sehee ich eigentlich nicht so, sie sind Inflationsbereinigt gesehen teilweise sogar erheblich günstiger als es die Originaleinschübe seinerzeit waren und neben einem Retipp oft die einzige Möglichkeit ein historisches System weiter zu verwenden.

MFG Günther
*mps*
Stammgast
#40 erstellt: 16. Aug 2013, 21:25
Denke,das ein Benz ACE an dem Pre unter seinen Möglichkeiten spielt.

im Verhältniss passt deine Phono Sektion so wie es ist gut zusammen.

Wenn du jetzt was ändern willst( besser ) machst ne andere Baustelle auf

Gruss
Michael


[Beitrag von *mps* am 16. Aug 2013, 21:25 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#41 erstellt: 17. Aug 2013, 00:38
Was ist denn das nun wieder für ein Quatsch, daß man die Importpreise für ausländische Nadeln - egal ob einzeln oder im 200er-Pack erstmal " inflationsbereinigen " sollte oder muß ?

Insbesonders dann, wenn des öfteren neue, komplette Tonabnehmer mit 20 - 50 % Nachlaß auf den Listenpreis ( gääähnnn ) verkauft werden. Noch ganz anders läuft es bei diversen Bundles, auch Super Packs genannt, die plötzlich wegen Ladenhüterei zu ausgesprochen günstigen Tarifen angeboten werden. Theoretisch nur komplett, praktisch kann man sich bestimmt noch einmal wegen eines Splittings zwischen Laufwerk und TA einigen.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 17. Aug 2013, 06:15
Hallo!

@Wuhduh

Bitte Lesen, verarbeiten und dann sxchreiben.

Ich schrieb:


...., sie sind Inflationsbereinigt gesehen teilweise sogar erheblich günstiger als es die Originaleinschübe seinerzeit waren.....


Hier sollte der Zusammenhang eigentlich auf der Hand liegen. Es geht weder um ausländisch, Inländisch noch um irgendeine andere Ländlichkeit sondern darum daß die allermeisten alten Originale seinerzeit einen Preis hatten der infaltionsbereinige mit dem heutigen Preis für SAS-Nadeln verglichen teilweise höher war als der Preis für einen SAS-Nachbau vergleichbarer Qualität.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#43 erstellt: 17. Aug 2013, 22:06
Obwohl meine BWL-Kenntnisse schon janz jut sind, werde ich zu dieser ulkigen Bereinigung keine weitere geistige Energie verschwenden. Interessiert mich nicht weiter.

MfG,
Erik
Vinylist1964
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 08. Mai 2014, 17:30
Hy komotsao

Ortofon 2Mbronze vs Nagaoka MP300: Nicht mehr ganz aktuell aber vielleicht doch noch von Interesse.

Habe seit einem Jahr mit meinem Technics SL-1210M5G das Ortofon 2Mbronze gehört. Vor ein paar Tagen habe ich dann aus purer Neugier ein gebrauchtes Nagaoka MP300 (mit der Technics-Baerwald-Schablone) eingebaut. Hatte zwar aus unerfindlichen Gründen mit dem Azimuth zu kämpfen aber sonst recht angenehmer Einbau.

Spontaner erster Höreindruck:

Spielt leiser (3mV vs die 5mV vom 2Mbronze).
Hellerer Klang als 2Mbronze.
Saubere Höhen - "leicht und frisch" könnte man dazu sagen.
Der Bass kommt knackig und - nicht unbedingt tiefer - aber kontourierter.
Klare Bühne (wie auch das 2Mbronze).
Viel Musik - Macht Spass.

Insgesammt kann ich nicht sagen "besser" aber hörbar anders. Interessante Ergänzung zum 2Mbronze. Trotzdem lass ich das MP300 wohl eine gute zeitlang montiert, bis ich wieder, ebenfalls aus Neugier, das 2Mbronze zurückmontiere. Bis dahin liegt es sang und klanglos in der Schublade. Frisst ja kein Heu...

Beides tolle Tonabnehmer, auf hohem Niveau spielend. Jedes auf seine Art und diese ist, wie gesagt, recht unterschiedlich. Wenn ich gezwungen würde eines zu favorisieren, dann knapp das MP300. Dies mein ganz persönlicher (Hör-) Geschmack.

So, ich setz mich jetzt wieder vor die Anlage und leg eine schöne Scheibe auf.

Dominik.
spacelook
Stammgast
#45 erstellt: 08. Mai 2014, 21:48

Vinylist1964 (Beitrag #44) schrieb:

Der Bass kommt knackig und - nicht unbedingt tiefer - aber kontourierter.


Da hast du ganz genau hingehört.
Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
Das Nagaoka ist schon ein feines Teil.
Wo andere Systeme an guten Höhen- und Mittenauflösung rezenziert werden, ist das Nagaoka sowieso klasse, aber setzt noch einen drauf, indem es ein wirklich sehr gut auflösenden trockenen - knackigen Bass aufsetzt.
Schon klasse, mehr braucht man eigentlich nicht....
Vinylist1964
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 08. Mai 2014, 23:14
Hy Spacelook

Hast du auch das Nagaoka MP300? Und auf welchem Plattenspieler hörst du?

Mich würde noch der Unterschied zum MP500 interessieren. Natürlich am Besten ebenfalls auf einem M5G, damit der Vergleich auch verhält.

Hast du da evtl. Erfahrung?

Dominik.
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