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Die Suche nach dem ersten Plattenspieler

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welle9
Neuling
#1 erstellt: 17. Aug 2013, 20:20
Hi Forum,

vorweg ich bin kein audiophiler Musikhörer mit Wahnvorstellungen der denkt für 100€ kristallklaren sound zu hören ^^

Ich hab jetzt die hälfte meiner Ferien gearbeitet um mir ein Budget von 400 € anzuhäufen womit ich mir 1. einen schallplattenspieler kaufen kann 2. lautsprecher dazu

Ich hab mich jetzt schon ein wenig durch diverse Foren gelesen und verschiedene Modelle gecheckt. Mir is da gleich aufgefallen das immer vom Kauf von billigeren Geräten abgeraten wird und gebrauchte Variaten als Empfehlung vorangestellt wurden.Stimmt ihr dem zu und wenn ja wonach genau schauen ?

Aber ganz ehrlich ich will einen richtig schönen neuen Schallplattenspieler ^^.

Ok des weiteren hab ich anscheinend schon gesehen das differenzen zwischen normalen Plattenspielern und DJ Plattenspieler gibt und noch so mit Vorverstärker und Phonoeingang also irgendwie alles ziemlich verwirrend was man vllt auch durch meinen Beitrag merkt. Aber ich will einfach nur die Platten hören ohne DJ Zeug und digitalisierung

Die Teile hab ich mir schon angeschaut.
http://www.hhv.de/shop/de/artikel/reloop-rp-4000-m3d-309063
http://www.amazon.de...75173&pf_rd_i=301128

Also bitte helft mir erfahrene Mein Budget liegt so bei 120 € für den reinen Schallplattenspieler. Lautsprecher und Verstärker (falls ich sowas brauch) wird dann vom Rest finanziert

MfG.
volvo740tius
Inventar
#2 erstellt: 18. Aug 2013, 16:47
Hallo,

über all Deine Fragen könntest Du Dich weiter einlesen indem Du hier mal die Forumssuche benutzt und "Suche Plattenspieler" eingibst.
Und ja, Du brauchst einen Verstärker für die Lautsprecher und wenn der keinen Phonoeingang hat noch zusätzlich einen Phono-Vorverstärker.

Gruß Thomas
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 18. Aug 2013, 18:03
Hi welle9

Es gibt hier im Forum viele Leute, die viel mehr Ahnung von der Materie haben als ich. Dennoch würde ich angesichts Deines Budgets dringend zu einem Gebraucht-Plattenspieler raten. Sieht vielleicht nicht so schick aus, dürfte aber klanglich und auch qualitiativ weit über Neugeräten stehen.

Heute ist ein Plattenspieler ein Nischenprodukt, das heisst, es werden nun noch vergleichsweise kleine Serien gefertigt. Das lässt den Stückpreis natürlich ansteigen. Ein modernes Günstig-Gerät kann daher nur Billigstware sein. Anders in den 1970er- und früheren und mittleren 1980er-Jahren: In dieser Zeit war die Plattenspieler-Entwicklung auf dem Höhepunkt. Es gab noch keine CD-Player, gute Plattenspieler waren vom Käufer gefragt, ergo standen viel grössere Gelder für die Entwicklung zur Verfügung, um technisch ausgereifte, wirklich gute Grosseriengeräte zu fertigen. Kurz: Für den Preis eines Neugerätes, das qualitiativ nur geringsten Ansprüchen genügt, bekommst Du auf dem Gebrauchtmarkt hervorragende Geräte der (damaligen!) oberen Mittelklasse.

Wie schon geschrieben: Andere User hier können Dir wohl bessere Tipps für gebrauchte Plattenspieler geben. Mach Dich doch über die Suchfunktion hier im Forum mal über Dual-Player schlau. Bei denen kenn' ich mich nicht aus, sie werden aber häufig lobend erwähnt. Ein Tipp wert ist sicher auch der Denon DP37F - ein unproblematischer und imho auch optisch gelungener Direkttriebler. Die Gebraucht-Preise dafür weiss ich dafür aber nicht - kannst Du aber über Ebay rauskriegen, wenn du auf "beendete Auktionen" gehst. Kenwood soll auch gescheite PS gebaut haben. Punkto Riementriebler sind natürlich die Thorense hochwertige Klassiker: Mit Glück findest Du vielleicht einen schönen TD145 oder TD160. Der TD280 ist in technischer Hinsicht weniger wertig, könnte für einen Einsteiger aber durchaus auch ein ordentliches und schönes Gerät sein (und wohl auch bezahlbar). Für 120.- wird es aber wohl schwierig, einen solchen Thorens oder Denon zu finden (Dual und Kenwood weiss' ich nicht), ich denke, ab 150.- könnte sich was schönes finden lassen.

Dann benötigst Du ja noch Lautsprecher und einen Vorverstärker. Falls Du bereits einen Verstärker hast wäre dann ja nur noch ein Vorverstärker nötig. Nicht super, aber für den Anfang ok und vor allem sehr günstig gebraucht zu finden sind die NAD-PP2. Falls Du auch noch einen Verstärker benötigst würde ich Dir den Tipp geben, Dich mal nach gebrauchten Denon-Geräten (PMA-Reihe) umzuschauen - die haben in den meisten Fällen einen Phono-Eingang bereits drin, Du müsstest also nicht auch noch einen Vorverstärker suchen. Und vielleicht hat jemand hier auch noch einen guten Lautsprecher-Gebraucht-Tipp...? Ich habe hier im Forum einen Super-Hinweis auf die ASW-LS erhalten, die ich vorher nicht kannte (sind aber etwas teurer...).


[Beitrag von Marsilio am 18. Aug 2013, 19:35 bearbeitet]
dobro
Inventar
#4 erstellt: 21. Aug 2013, 11:03
Hallo,

offensichtlich benötigst du noch alles. Zum Einstieg würde ich dir daher ggf. eine Kompaktanlage empfehlen:

http://www.ebay.de/i...id=p3984.m1423.l2648

Ein paar LS solltest du ebenfalls noch erwerben können. Zu empfehlen, weil wirklich preiswert, wären:

http://www.deejaylad...OxjrkCFUgV3godN0YAxA

oder

http://www.amazon.de...2-ZPD5B0b7iigCVkRz3w

Gruß
Peter
beeble2
Stammgast
#5 erstellt: 21. Aug 2013, 11:38
Ich denke mein Vorredner hat recht.
Bei deinem Budget ist eine Kompaktanlage mit Plattenspieler das
Beste für dich. Such mal bei Ebay nach DUAL KA (wenns mit Radio sein soll)
oder Dual HS nur Plattenspieler mit Verstärker.

Ulli
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 21. Aug 2013, 14:53
Witzig,so ein WEGA-Teil mit Dual-Plattenspieler hatten einst meine Eltern - tönte soweit ich das noch in Erinnerung habe gar nicht mal so schlecht.

In der Tat wäre so eine "Kompakt"-Variante die günstigste Lösung für einen Totaleinsteiger, die klanglich auch was hergibt. Trotzdem würde ich sowas nicht mehr unbedingt empfehlen - denn was, wenn er irgendwann vielleicht eben doch auch noch einen CD-Spieler anschliessen will? Da scheint mir die Variante gehobener 80er-Jahre-Plattenspieler plus gebrauchter ordentlicher Verstärker (mit eingebautem Phono-Pre) plus gescheite Boxen (müssen ja keine neuen sein) die sinnvollere Lösung, da jederzeit nach oben ausbar. Bei so einem WEGA-Thunder wäre das schon schwieriger - auch optisch...
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 21. Aug 2013, 15:41

denn was, wenn er irgendwann vielleicht eben doch auch noch einen CD-Spieler anschliessen will?


Dann schließt er den CD Player am Hochpegeleingang an, den so ziemlich jede alte Komplettanlage zwecks Anschluß eines Tonbandgerätes besitzt.
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 21. Aug 2013, 17:09

Fhtagn! (Beitrag #7) schrieb:

denn was, wenn er irgendwann vielleicht eben doch auch noch einen CD-Spieler anschliessen will?


Dann schließt er den CD Player am Hochpegeleingang an, den so ziemlich jede alte Komplettanlage zwecks Anschluß eines Tonbandgerätes besitzt.


Logo geht's irgendwie, ich kann mich eben noch gut daran erinnern, wie meine Eltern damals irgendwann ein Tapegerät an ihre WEGA anschliessen wollten. Ging technisch problemlos, aber das sah ja aus... Übereinanderstellen geht da eben nicht so gut.

Wie schon geschrieben: Für den sehr kostengünstigen Einstieg eine durchaus denkbare Lösung, zumal da gute Dual-PS drin sind. Sollte für einen zweistelligen Euro-Betrag locker gehen und vielleicht gibt's da ja sogar noch Boxen dazu, so wahnsinnig gesucht sind die Dinger ja nicht. Wie gut hingegen der Verstärkerteil ist... das ist dann schon die Frage (ich denke zwar: wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht)..

Optisch und hinsichtlich Flexibilität finde ich die Lösung Verstärker plus Plattenspieler (plus später evtl. Tuner, CD-Player oder was auch immer) aber besser. Kann ja durchaus auch ein Verstärker plus ein Dual-Plattenspieler sein. Kostet halt deutlich mehr.


[Beitrag von Marsilio am 21. Aug 2013, 17:18 bearbeitet]
welle9
Neuling
#9 erstellt: 22. Aug 2013, 18:04
also moin ich bins nochmal,

ich kann mich leider mit keinem der gebrauchten spieler anfreunden aufgrund des preises oder der kontaktpersonen die mir anscheinend alle sehr unseriös erschienen und ich eh schon etwas voreingenommen bin was gebrauchtwaren angeht hatte leider letzten winter schon einen spieler versucht zu erwerben der aber nur mit verpackung ankam ohne inhalt...



ok also ich hab mir jetzt einen neuen spieler zugelegt der preislich gut gepasst hat aber wie gesagt bin ich noch auf der suche nach den restlichen teilen das er dann auch auch laufen mag also was lautsprecher undso angeht ^^.

spieler: http://www.hhv.de/shop/de/artikel/omnitronic-bd-1390-309058

jo da werden jetzt natürlich einige den kopf schütteln aber wie gesagt ich will nur platten hören und bin kein audiophiler der zuviel geld hat

wäre für hilfe was ich jetzt noch brauch sehr dankbar

w9.
elchupacabre
Inventar
#10 erstellt: 22. Aug 2013, 18:06
Warum, ist doch ein gutes Stück China, dass du dir da geholt hast
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 22. Aug 2013, 20:54
Dann schau mal ins Analog Forum.
mkoerner
Stammgast
#13 erstellt: 23. Aug 2013, 07:57
Hi,

also ich würds mal so formulieren, es geht auch noch schlimmer .

Als Einstieg ins Thema Stereoanlage und zum erst mal Platte hören reichts. Man sollte dann halt so ehrlich sein sich selbst zuzugeben dass das noch sehr weit weg von gutem Klang ist. Man bekommt halt mal einen Einblick, ob das mit dem hören von Schallplatte für einen selbst was ist oder nicht.

Mehr kann man von dem nicht erwarten.

Tipp für die Zukunft:

Im Analog-Forum in der Rubrik "Suche" die Situation erklären und dann mal auf Angebote warten. Da kommt sicher was brauchbares

Mike
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 23. Aug 2013, 08:11
Hallo,

für die Kohle gibt es (fast) das Gleiche von Hanpin auch mit Direktantrieb (Dual DTJ 301).

Hanpin hat ein Baukastenkonzept und so kann sich jeder "Hersteller" das passende zusammenstellen.

Und ja: Musikhören geht damit, gönn dem Dreher aber erstmal eine anständige Nadel (elliptisch, z.B. ATN 3652E, zu finden bei Ebay) damit
klingt das auch schon mal.

Peter
ratfink
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 23. Aug 2013, 09:04
Problem ist denk ich mal bei diesen einfachen Drehern, das viele Neueinsteiger denken, was ist jetzt an Vinyl so toll, weil diese geräte das Medium nicht ausreizen.
Um wirklich das Optimum aus Platten rauszuholen ist doch ein gewisser Aufwand nötig, ob es dann besser als CD oder digital klingt sei dahin gestellt.
Mir gefällts besser, sonst hätt ich nicht ein paar Laufwerke die ich immer wieder wechsle.
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 25. Aug 2013, 06:03

ratfink schrieb:
Problem ist denk ich mal bei diesen einfachen Drehern, das viele Neueinsteiger denken, was ist jetzt an Vinyl so toll, weil diese geräte das Medium nicht ausreizen.
Um wirklich das Optimum aus Platten rauszuholen ist doch ein gewisser Aufwand nötig, ob es dann besser als CD oder digital klingt sei dahin gestellt.


Hallo ratfink,

das dachte ich auch, als ich Deinen Beitrag las. In den letzten zwei Jahren sind viele Plattenspieler über meine Racks gewandert. Geblieben sind Modelle, die alle vor über 30 Jahren auf den Markt kamen. Auch von den optisch an den Technics SL-1200 Mk 2 angelehnten "DJ"-Drehern waren einige hier. Aber selbst deren vermeindliche "Speerspitze" (Synq X-TRM 1, Reloop RP-6000 Mk 6, Omnitronic DD 5250) musste sich im HiFi-Einsatz letztlich einem Technics SL-D 3 von 1979 (damals keine 300 DM) geschlagen geben.


welle9 schrieb:
ich kann mich leider mit keinem der gebrauchten spieler anfreunden aufgrund des preises oder der kontaktpersonen die mir anscheinend alle sehr unseriös erschienen und ich eh schon etwas voreingenommen bin was gebrauchtwaren angeht


Das ist auch nach meinen Erfahrungen eine gesunde Skepsis. Wie bei allen Gebrauchtkäufen ist auch bei HiFi eine gewisse Sachkunde nötig. Übrigens auch beim gewerblichen Kauf.

Nach meinen Erfahrungen (Reloop RP-1000/2000) ist es völlig richtig, in der Neugeräteliga des Omnitronic BD-1390 ein riemenangetriebenes Gerät zu haben. Mich störten beim riemenangetriebenen RP-1000 Mk 3 bei kritischer Musik weniger Gleichlaufschwankungen, als beim direktangetriebenen RP-2000 Mk 3. Auch bei diesem Neugerät solltest Du Dich aber in Grundlagen einarbeiten:

Gerät mit Wasserwaage gerade aufstellen ("Libelle" von Ortofon)
Mitgeliefertes Tonabnehmersystem mit Schön-Schablone o.ä. korrekt justieren
Gegengewicht mit einer Tonarmwaage einstellen (nein, die Skala am Gegengewicht reicht nicht, weil sie unabhängig vom Gewicht drehbar ist)
Antikskating am besten mit einer Testschallplatte einstellen

Ohne korrekte Justage hilft auch die vermeindlich bessere Nadel nicht weiter. Ich betreibe selbst das am BD-1390 montierte Audio Technica-System und meine, dass es unter optimalen Voraussetzungen "viel Vinyl" vermitteln kann.

Auch wenn Du mit einem Omnitronic BD-1390 niemals erkunden wirst, warum die Vinyljünger so von den klanglichen und haptischen Eigenschaften der Plattenwiedergabe schwärmen, solltest Du Dir zumindest die Möglichkeit schaffen, die Grenzen des BD-1390 zu erkunden.

Viele Grüße,

Carsten
ratfink
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 25. Aug 2013, 06:50
Mein neuestes Laufwerk ist von 1993 , der Großteil aber aus den 70ern. Mir gefällt einfach die Optik besser.
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