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Thorens TD 325 - Fragen zu Tuning und Technik

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La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 17. Aug 2013, 21:54
Hallo liebe Forumsmitglieder,

bin neu hier und hoffe auf gute Tipps und Ratschläge!

Betreibe seit über 10 Jahren einen TD 325 und bin eigentlich sehr zufrieden. Kürzlich wurde er generalüberholt (Öl, Riemen), neue Chinchkabel eingebaut und ein neues System installiert (Goldring Eroica LX), dann wurde er in der neuen Wohnung an die Wand montiert.

Betreibe den Thorens mit TPN 2000 Netzteil, einem Lehmann Black Cube Statement als Phonovorverstärker, einem Arcam 7R Vollverstärker und Castle Severn 2 Boxen.

Grundsätzlich bin ich wie gesagt zufrieden mit dem 325er, aber mich treibt die Frage um, was aus dem Dreher noch rauszuholen ist. Der Techniker der Hifi-Werkstatt meinte, er klinge ziemlich nahe an einem TD 2001er. Zudem sei die Subchassiskonstruktion besser als bei den 316-320ern und ähnele vom Schwingverhalten dem 2001er. Hört sich ja gut an!

Nun meine Fragen: 1. RDC-Bodenplatte, ist die Pflicht? 2. RDC-Headshell, bringt wenn was? 3. Wie sehen die Kenner den RDC-Plattenteller? Lohnt eine Investition von 300€ und mehr? Passt der überhaupt auf meinen Dreher? 4. Tonarmverkabelung des TP 90: Wie sehen die Mitglieder des Forums diese Frage?

Wie sieht es mit dem Innenteller des 320er aus: Habe einen ersteigert für 10mm Lager, aber jetzt lese ich mein 325er habe nur 7 mm Lager. Stimmt das? Passt der Metallinnenteller also nicht?

Fragen über Fragen... Hätte noch mehr, aber fürs erste reicht es ja wohl!

Herzlichen Dank!

Carsten


[Beitrag von La_Düsseldorf am 17. Aug 2013, 23:08 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#2 erstellt: 17. Aug 2013, 23:05
Ich würd keinen Euro in RDC&Co investieren bevor ein guter Tonabnehmer eingebaut ist (Goldring: Warum nur, Hombre?). Ortofon MC30 et al.

Innenteller: Miß selbst nach, die Schieblehre ist dein Freund.

aloa raindancer
La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 17. Aug 2013, 23:16
Danke für Deine Meinung, aber ein guter Tonabnehmer ist eingebaut!

Gruß Carsten
grummelzwerg
Stammgast
#4 erstellt: 18. Aug 2013, 09:43
Darf ich mich gleich mal miteinhängen?

Was sind eure Erfahrungen mit der bfly Absorberbasis? Bringt die nebst dem optischen auch klangliche Fortschritte? Konnte nicht wirklich einen sinnvollen Bericht dazu finden..

Grüsse

Christoph
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 18. Aug 2013, 11:10
Hallo!

@La_Düsseldorf

1.) Eigentlich ist die Sache ja recht einfach, der beste Absorber kann nur dann überhaupt etwas bringen wenn der Plattenspieler nicht ohnehin richtig aufgestellt ist.

2.) Falls der Plattenspieler also nicht perfekt aufgestellt ist bringt eine bessere Aufstellung auf jeden Fall mehr als irgendein Absorber und sei er nochj so gut.

Ganz anders sieht es allerdings aus wenn man ohne ein großes Ergebniss zu erwarten aus Lusst an der Sache das eine oder andere ausprobiert, hier stwehen dann optische und spielerische AQspekte im Vordergrung und der reine Spaß an der Sache entschädigt für vieles.

Eine Neuverdrahtung des Tonarms führt allenfalls zu einer Änderung der inneren Balance des Tonarmes, elektrisch gesehen hat diese Maßnahme bei dem Gebrauch von MC´s - HO-MC´s in der regel gar keine Auswirkung und bei MM-Systemen allenfalls eine sehr geringe durch den Einfluß der minimal geänderten Kabelkapazität. Ansonsten sollte man beachten das nach einer Veränderung der Tonarmverdrahtung unter Umständen weder die Antiskatingeinstellung noch die interne Gewichtsverteilung dieselbe sind, eine Einstellung mit Tonarmwaage und Testplatte ist also unter Umständen danach Pflicht. (Muß nicht sein, kann aber sein.)

Natürlich ist hier erlaubt was gefällt und dem Spieltrieb sind keine Grenzen gesetzt, aber mann sollte sich von allen diesen Sachen nict allzuviel erwarten, solche M;aßnahmen haben lange nicht die gleiche Auswirkung wie z.B. ein Wechsel des Abtastsysttems.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 18. Aug 2013, 11:10 bearbeitet]
akem
Inventar
#6 erstellt: 18. Aug 2013, 11:13
1. RDC-Bodenplatte, ist die Pflicht?
Nö. Ich hab mal einen TD2001 mit ner 3cm MDF Platte ausgestattet und nicht den geringsten Unterschied gehört. Nicht alles, was hergestellt und beworben wird, bringt auch was...

2. RDC-Headshell, bringt wenn was?
Für ein MC-System wäre das kontraproduktiv, weil der Arm dadurch leichter wird.

3. Wie sehen die Kenner den RDC-Plattenteller?
Hatte ich auch mal.

Lohnt eine Investition von 300€ und mehr?
Ist das Geld nicht wert.

Passt der überhaupt auf meinen Dreher?
Kann ich Dir nicht sagen. Könntest Du bei Clearlight Audio erfragen.

4. Tonarmverkabelung des TP 90: Wie sehen die Mitglieder des Forums diese Frage?
If it ain't broken, don't fix it... Ich sehe hier eher die Gefahr, den Arm kaputt zu machen, als die Möglichkeit, ihn zu verbessern. Außerdem liegen 99,99% der Klangunterschiede in der Kapazität der Phonokabel - und genau dagegen sind MC-Systeme immun... Die Thorens-Jungs haben außerdem keinen Schrott verbau, die wußten sehr gut, was sie da getan haben. Und damals wurde noch nicht mit zehntel Cents gerechnet (was heute durchaus der Fall ist).

Gruß
Andreas
La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 18. Aug 2013, 21:58
Also,

vielen Dank für die Antworten. Wenn ich es richtig sehe, werde ich bei der angestrebten Soundverbesserung vorrangig an einen neuen Verstärker denken. Oder kann mich jemand von RDC & Co. überzeugen. Bin gespannt!

C.
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 19. Aug 2013, 08:07
Hallo!

An deiner Stelle würde ich mich auf die Lautsprecher und die Raumakustik konzentrieren da hier das größt Veränderungspotenzial überhaupt liegt, alles andere, -selbst ein neues System im Plattenspieler bringt weniger für das schlußendliche Gesamtergebniss.

Natürlich sind Lautsprechen und gute Kopfhörer gleichzeitig auch der kostenintensivste Bereich aber wie schon gesagt auch der Bereich in dem sich positive Veränderungen am deutlichsten Abzeichnen, nicht umsonst hieß es früher daß man 50-66% des Gesamtbudgets in die Lautsprecher investieren sollte.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 19. Aug 2013, 08:08 bearbeitet]
mwrichter
Stammgast
#9 erstellt: 03. Sep 2013, 20:16
Hallo La Düsseldorf,

hier möchte ich mal versuchen, deine Fragen mal konstruktiv zu beantworten. Ich bin zwar kein Experte, aber mein Wissen und meine subjektiven Empfindungen dazu ziehe ich aus einer ganzen Reihe Thorens-Laufwerken, die ich besitze und mit einander vergleichen konnte.

Folgende RDC Teile verbesserten aus meiner Sicht den Klang.

1. RDC Bodenplatte

Durch die Bodeplatte wurde der Grundton verbesser , und ich fand auch die Dynamik.

Das zu kommt das die RDC Bodenplatte wesendlich wertiger ist, als die original Presspappen-Bodenplatte, die ich beim jedem Thorens austausch würde.

2. RDC Plattentellergewicht in Verbindung mit den RDC Mittellagerflansch und den RDC Plattenteller.

Ich habe das Gefühl das die Kombi mehr Ruhe ins Klangbild bringt gegenüber dem Original.
Lagerflansch und Plattentellergewicht kann man noch bekommen. Ich glaube mit dem RDC Plattenteller wird es schwieriger werden.

Positiv ist , die Resonanzen vom Lager mit den Lagerflansch zu reduzieren. Ein RDC Plattentellergewicht würde zusätzlich die Achse beruhigen. Ich würde aber das RDC Plattentellergewicht nicht auf einen Zamak-Teller laufen lassen, weil ich glaube, dass die Kombie zu schwer für die Federn werden würde.

3. RDC Headshell

Diese Maßnahme habe ich auch jetzt genau 3 x für den TP90, da verspüre ich keinen nennerwerten großen Unterschied.
Ich glaube aber, dass ab hier meine restliche Kette erst verbessert werden müsste, um den Einfluss der weiteren Maßnahmen zu hören.


Maßnahmen wie den RDC Tonarmflansch, Isotrack Dämpfer, in der Zarge und Innenteller RDC sind auch noch möglich, wie es beim Ambiance der Fall ist.


Da es sich hier aber um einen TD 325 handelt könnten folgende Maßnahmen gemacht werden :

1. RDC Bodenplatte
2. RDC Headshell
3. RDC Plattenteller
4. RDC Plattentellergewicht
5. RDC Tonarmflasch
6. TNP 2000 Netzteil (schon vorhanden)

Bei den Einbau eines RDC Mittellagerflansch müsste eventuell die Bohrung auf 28mm erweitert werden. (da kein 10mm Lager).
Was ich aber nicht mache würde, da ich den TD 325 rückbaubar tunen würde. Denn es ist aus meiner Sicht mit einer der selteneren Laufwerke von Thorens. Der TD 325 kam erst kurz vor Pleite auf den Markt , er ist zwar extrem abgespeckt aber selten !

Aus diesen Grund würde ich mir überlegen nicht doch vielleicht einen TD 2001 BC zu kaufen und den nach belieben aufzurüsten.


Gruß

Matthias
akem
Inventar
#10 erstellt: 04. Sep 2013, 07:25
Du bist ja bestens von der Hifi-Presse geimpft...

Ich zitiere:
Durch die Bodeplatte wurde der Grundton verbesser , und ich fand auch die Dynamik.
Ich habe das Gefühl das die Kombi mehr Ruhe ins Klangbild bringt gegenüber dem Original.
Ich würde aber das RDC Plattentellergewicht nicht auf einen Zamak-Teller laufen lassen, weil ich glaube, dass die Kombie zu schwer für die Federn werden würde.
Ich glaube aber, dass ab hier meine restliche Kette erst verbessert werden müsste, um den Einfluss der weiteren Maßnahmen zu hören.

Wie ist das nun? Glaubst Du noch, was zu hören, oder hörst Du schon?
Weißt Du, genau dahin, wo Du jetzt bist, will einen die Zubehörindustrie haben: ich glaube, da was zu hören und ich habe das Gefühl, daß und vor allem muß ich erstmal meine gesamte Kette verbessern, damit ich überhaupt was höre... Ein perfekter Dauer-Kunde!

Gruß
Andreas
Jaws1974
Stammgast
#11 erstellt: 04. Sep 2013, 07:33
Hi,

manchmal denke ich, dass da bei unserem Hobby oft das Problem liegt. Man hat eine ausgezeichnete Anlage und sie reicht dennoch nicht aus, mehr und besser ist das Motto. Mir geht/ging das leider nicht anders.
Ich bin aber der Meinung, dass die Veränderungen am Plattenspieler keine riesigen klanglichen Vorteile bringen werden. Selbst wenn du jetzt 500€ oder mehr in nen neuen Tonabnehmer steckst, wird sich nicht sooooooo viel tun.
Lautsprecher wären wohl ne gute Möglichkeit, Raumakkustik auch. Da stimme ich Günther zu.
ABER: Mal ein anderer Ansatz: Du bist zufrieden, hälst deinen Tonabnehmer für angemessen...dann investiere das Geld doch in Platten, spiele ein wenig mit der Aufstellung der Lautsprecher und höre weiter zufrieden Musik.

Gruß Bernd

P.S.: Ich glaube auch nicht, dass ne neue Phonostufe dich so viel weiter bringt. Viele Verbesserungen sind klein und manchmal glaube ich auch Einbildung, da es ja besser sein muss, wenn man viel Geld investiert hat.

P.P.S.: Und das mit dem Subchassis auf TD 2001-Niveau stelle ich auch in Frage. Soweit ich weiß ist der 325 sogar eine billigere Version des 320 mit Kunstoffinnenteller und kleinerer/dünnerer Achse. Das Chassis wird gleich sein. Inwieweit das Subchassis vom 2001 besser ist als das vom 320, sei auch mal dahingestellt.
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 04. Sep 2013, 08:18

Jaws1974 (Beitrag #11) schrieb:
manchmal denke ich, dass da bei unserem Hobby oft das Problem liegt. Man hat eine ausgezeichnete Anlage und sie reicht dennoch nicht aus, mehr und besser ist das Motto. Mir geht/ging das leider nicht anders.
Ich bin aber der Meinung, dass die Veränderungen am Plattenspieler keine riesigen klanglichen Vorteile bringen werden.


Unserem Hobby wohnt in der Tat zuweilen ein Trieb inne, dass man meint, man müsse den Herstellern noch etwas unter die Arme greifen
Es gibt allerdings durchaus Maßnahmen die, besonders bei 30-40 Jahre alten Geräten Sinn machen. Bei den Thorensen kann man gut und gerne die muffige Kapach Bodenplatte mit den porösen Füßchen gegen eine stabile mit neuen Füßen ersetzen. Cinch-Kabel kann man eneuern und dann nähert sich man schon dem Ende der sinnvollen Veränderungen.
Ferner sollte man sich grundsätzlich überlegen und vor Augen führen in welchem Verhältnis die angebotenen/gewünschten Maßnahmen wirklich zur Abtastung stehen. Allen voran das Verhältnis Netzteil zur Abtastung... dann das Lager - die Thorens Lager sind bei gepflegtem Unterhalt unkaputtbar und das Prinzip des Lagers ist über Abtastung imho nicht verbesserbar als das man es wahrnehmen würde.

Der Bodenplatte würde ich noch den größten Erfolg - vielleicht auch klanglich - bescheinigen nicht zuletzt weil man dadurch beim Thema "Zargenmassenerhöhung" landet. Das bringt etwas an Stabilität und könnte sich vorteilhaft auf den Klang auswirken. Ich habe aus dem Grund schon einmal einen Thorens von innen mit Walzblei ausgeschlagen und mit Spritz-Unterbodenschutz mit extra Antidröhn-Wirkung behandelt. Ob's was an der Klangschraube gedreht hat, kann ich nicht mehr sagen.

Schlussendlich muss man nochmal überlegen, was das Zubehör alles so kostet und wenn Tuning den Wert des eigentlichen Drehers übersteigt ist das ohne Zweifel die falsche Richtung und der Einsatz ist wahrlich anderswo besser aufgehoben.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 04. Sep 2013, 08:21 bearbeitet]
Jaws1974
Stammgast
#13 erstellt: 04. Sep 2013, 08:37

Pilotcutter (Beitrag #12) schrieb:

Unserem Hobby wohnt in der Tat zuweilen ein Trieb inne, dass man meint, man müsse den Herstellern noch etwas unter die Arme greifen
Es gibt allerdings durchaus Maßnahmen die, besonders bei 30-40 Jahre alten Geräten Sinn machen. Bei den Thorensen kann man gut und gerne die muffige Kapach Bodenplatte mit den porösen Füßchen gegen eine stabile mit neuen Füßen ersetzen. Cinch-Kabel kann man eneuern und dann nähert sich man schon dem Ende der sinnvollen Veränderungen.
Gruß. Olaf


Damit gehe ich absolut d'accord. Vor allem bei Verwendung eines MMs sollte man ein gutes niederkapazitives Kabel anbringen. Beim Eroica LX unnötig, aber wer weiß...gute MMs machen richtig abgeschlossen viel Spaß. Eine andere Bodenplatte ist auch ok, muss aber nicht die teure von RDC sein. Hierbei eine große Verbesserung zu hören, halte ich für unmöglich oder Einbildung.
Ich halte die RDC-Sachen schlichtweg für überteuert und zwar sehr. Dann doch lieber ein besserer Tonabnehmer, wobei ich persönlich das auch nicht für nötig halte, außer um den Spieltrieb zu befriedigen.

Grüße Bernd


[Beitrag von Jaws1974 am 04. Sep 2013, 08:38 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 04. Sep 2013, 09:26
Hallo,

nenn mal jemand irgendeinen Voodoo-Kram der nicht überteuert ist...

Peter
Holger
Inventar
#15 erstellt: 04. Sep 2013, 09:27

Jaws1974 (Beitrag #13) schrieb:
Vor allem bei Verwendung eines MMs sollte man ein gutes niederkapazitives Kabel anbringen. ...gute MMs machen richtig abgeschlossen viel Spaß.


Ganz ehrlich - auf sowas habe ich in meinen mittlerweile 33 Jahren mit richtig guten Anlagen (mbMn) niemals einen Gedanken verschwendet.
Dabei klang's eigentlich bisher immer großartig, egal ob mit AKG und Elac in den 80ern, Grado in den 90ern und heute mit (antiken) Shure und Denon MMs.
Es war und ist allerdings bei mir auch so, dass in dem Moment, wenn die Musik erklingt, der Klang nahezu komplett nebensächlich wird. Natürlich stört's, wenn's irgendwo zerrt, und einen besonders sauberen Bass auf einer schönen Paul-Chambers-Japanpressung nehme ich natürlich gerne (und dankbar) zur Kenntnis, trotzdem tritt dieser Aspekt sofort in den Hintergrund.

Aber da ist wohl jeder anders "gestrickt" - ist ja auch in Ordnung so... vielleicht hatte ich ja in all den Jahren auch nur Glück und das "Match" hat jedesmal perfekt gepasst.
akem
Inventar
#16 erstellt: 04. Sep 2013, 10:41

Pilotcutter (Beitrag #12) schrieb:
Ich habe aus dem Grund schon einmal einen Thorens von innen mit Walzblei ausgeschlagen und mit Spritz-Unterbodenschutz mit extra Antidröhn-Wirkung behandelt. Ob's was an der Klangschraube gedreht hat, kann ich nicht mehr sagen.


Wenn Du Dich nicht mehr an die Klangveränderungen erinnern kannst, können sie nicht besonders gewesen sein. Ich selbst hab mal die Thorens-Bodenplatte eines TD2001 durch eine 3cm MDF-Platte ersetzt. Ergebnis: null.
Mit Abstand am größten ist beim Plattenspieler der Einfluß der Kombination aus Tonarm und Tonabnehmer. Ein bischen natürlich auch die absolute Qualität der beiden, aber insbesondere die Kombination daraus.

Gruß
Andreas
Holger
Inventar
#17 erstellt: 04. Sep 2013, 11:04

akem (Beitrag #16) schrieb:
Ich selbst hab mal die Thorens-Bodenplatte eines TD2001 durch eine 3cm MDF-Platte ersetzt. Ergebnis: null.


Kann ich - mit einem TD 125 - bestätigen. Selbst ganz ohne BP klang's nicht anders.

Aber wenn du sowas woaaanders schreibst, wirst du virtuell "entohrt"...
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 04. Sep 2013, 11:41
Hallo,

ja, vor allen Dingen die "Resonanzexperten" haben es mir so richtig angetan.


Peter
torbi
Inventar
#19 erstellt: 04. Sep 2013, 13:34
Hallo zusammen,

ich hatte damals mal einen TD 160, den ich -ausgestattet mit zuviel Geld- begonnen habe, zu tunen.

Endergebnis war, dass der Spieler stinklangweilig, totgedämpft klang. War am Ende alles Quark gewesen und nur dem Spieltrieb geschuldet. Ich hätte das Teil im Urzustand lassen sollen.

Was zumindest beim 160er Sinn machte, war eine stabile Bodenplatte und diese kleine Scheibe, um den Teller ruhig zustellen. Einfach mal bei Joel nachfragen, was sinnvoll ist.

Den Rest kann man machen, muss nicht.

Lg, Torben
akem
Inventar
#20 erstellt: 04. Sep 2013, 18:38

Holger (Beitrag #17) schrieb:

Aber wenn du sowas woaaanders schreibst, wirst du virtuell "entohrt"... :D


Ich ziehe meinen Spaß am Hobby nicht aus der "Anerkennung" anderer. Austausch mit Gleichgesinnten und anderen helfen, auch mal selbst geholfen werden. Darauf kommt's an. Und im Gegensatz zu den meisten hier bin ich studierter Nachrichtentechniker und habe jahrelang in der Audioentwicklung (Auto) gearbeitet (huiuiui, wenn die Leute wüßten, wie in den Firmen wirklich entwickelt wird... die würden nie wieder über Kabelklang und ähnlichen Blödsinn labern Da ist nix mit monatelangen Schaltungsoptimierungen und Klangvergleich von Bauteilen...keine Zeit dazu, kein Geld und kein Sinn). Und ich WEISS, daß ich leidlich gut höre, aber ich WEISS auch, daß ich mich mit einem wirklich trainierten Gehör nicht messen kann (und da rede ich von echten geprüften Toningenieuren, nicht Selbsternannten...).

Gruß
Andreas
mwrichter
Stammgast
#21 erstellt: 04. Sep 2013, 20:48
Guten Abend Andreas,

ja richtig erkannt, es handelt sich hier um ein Hobby. Nicht mehr und nicht weniger.
Und ich dabei auf der suche nach meinen persönlichen Wohlbefinden.

Ich persönlich suche schon lange nicht mehr nach "höher schneller breiter".
Ich habe bereits meine Traumdreher-Combie gefunden und spielt für mich Top,

Es ist bei mir eher die Sammelleidenschaft, die mich dazu bewegt gewisse Thorens - Laufwerke, in einer gewissen Ausführung haben zu wollen. Da kann mir die Zubehör-Industrie auch nicht weiter helfen. Denn das, was ich will gibt es gerademal auf dem Gebrauchtmarkt. Denn alle Laufwerke die ich habe, bleiben im Originalzustand mit max. original Hersteller-Zubehör.

Aber vielleicht hast Du ja doch recht, wenn ich mir demnächst einen Linn LP12 Majik anschaffe. Extra erst die kleine Variante, denn dann gibt es viel zum basteln );€ und wenn ich den dann Schritt für Schritt gegen meine wichtigsten Thorenslaufwerke antreten lasse mit dem Ziel einen davon soweit zu modifizieren das der besser ist als der Linn.

Für mich ist der Weg das Ziel.

Gruß

Matthias
akem
Inventar
#22 erstellt: 05. Sep 2013, 07:11

mwrichter (Beitrag #21) schrieb:
Sammelleidenschaft


Ja, die ist mir auch nicht ganz fremd...

Gruß
Andreas
La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 05. Sep 2013, 22:55
Na, da ist ja noch etwas Stimmung in die Sache gekommen. Danke für die Tipps und Anregungen!

Viele Grüße
Carsten
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