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Füsse für Dual 704: ja oder nein?

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Leon_di_San_Marco
Stammgast
#1 erstellt: 29. Aug 2013, 17:59
Hallo!
Vor einiger Zeit habe ich folgende Füsse für meinen Dual 704 gekauft:

http://www.amazon.de...enspieler+entkoppler

Resultat: ich ärgere mich jedes Mal, dass ich hingucke! Die Teile sind zwar verstellbar aber dafür sehr wackelig und ich habe das starke Gefühl, dass mein Dual nicht wirklich fest steht. Grund für den Kauf war nicht nur die Entkopplung des Spielers sondern, und vor allem, die Möglichkeit, ihn möglichst gerade zu kriegen (ich wohne in einem Altbau!!). Jetzt meine Fragen:
1) Hat überhaupt Sinn, einen 704 entkoppeln zu versuchen?
2) Habt ihr eine bessere Idee wie ich mein Schätzchen im Wasser kriegen kann?

Herzlichen Dank für eure Antworten!!
Marco
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 29. Aug 2013, 18:20
Hallo,

ein Dual mit ausgependelten Tonarm und Generierung der Auflagekraft durch Feder spielt auch über Kopf sauber die Schallplatte ab (wenn man diese auf dem Teller befestigt) von daher ist es egal ob der gerade steht. Auf Messen führte Dual das regelmässig vor, so ein Demo-Dreher steht heute im Phono-Museum in St. Georgen.

Die Plastikwanne sieht zwar billig aus, aber die Schwarzwälder haben jede Menge Hirnschmalz dort reingesteckt.

M.E. ist eigentlich nix nötig, wenn doch was stört eine schwere Schieferplatte drunter, das frisst gut.

Wenns brummt: vielleicht liegts auch am Dreher selber, ab & an lösen sich über die Jahrzehnte die Pakete des Magneten im Trafo, dort kann man die Schrauben aber nachziehen, der Kondensator (C52) kann auch Störungen verursachen, ebenso evtl. eine kaputte Diode beim Gleichrichter (D 8 - 11) oder auch die Stroblampe wenn sie kurz vorm Abnippeln ist (Ersatz gibt es beim Dualfred).
Schaltplan: http://dual.pytalhost.eu/704s/704s-03.jpg

Peter
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#3 erstellt: 29. Aug 2013, 21:53
Danke Peter!
Du meinst also, dass ich diese Füße ruhig wegschmeißen kann? Aber trotz balanciertem Tonarm und Antiskating kriege ich etwas Angst um meine Platten wenn die Wasserwaage sagt, dass der Plattenspieler nicht ganz gerade steht
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 30. Aug 2013, 06:12
Weg damit.
Außerdem sind Spikes keine Entkoppler. Sie tun genau das Gegenteil, sie koppeln AN.
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 30. Aug 2013, 06:40
Hallo,

warum Angst? Wie gesagt ein Dual spielt auch an der platten Wand: die Auflagekraft wird als Moment erzeugt. Ein Bekannter hat dafür einen Dual mal als "Senkrechtplayer" hingestellt (und etwas umgebaut, mittels einer größeren Unterlage konnte die Platte auf den Teller geschraubt werden: funzt problemlos.

Ich hab früher auf Feten meinen Dual einfach da hingesetzt wo Platz war.

Die Schwarzwälder haben eine jahrhundertelange Tradition mit Feinmechanik, das passt schon...

Peter
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#6 erstellt: 30. Aug 2013, 07:11
Na dann...weg damit Und danke
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 31. Aug 2013, 03:26
Moin !

Ich kann die Meinung meiner Vorgänger einmal wieder nicht teilen.

Wenn diese Schief-aber-Egal-Entwicklung von Dual für bestimmte Plattenspielerkonstruktionen das Ei des Kolumbus gewesen wäre, hätte das Patent sehr viel Geld gebracht, denn etliche Hersteller hätten es angewendet und auch zur Schau gestellt.

Stattdessen wurde die Idee als relativ uninteressant abgehakt und ignoriert.

Wie bekannt, soll durch die waagrechte Aufstellung des Plattenspielers primär die Antiskatingeinstellung optimal wirken. Weiterhin soll so ein evtl. vorhandenes Subchassis ausgerichtet werden, auch wenn u. U. noch eine weitere Feinjustage möglich ist.

Wem die Kegel nicht gefallen, der kann auch höhenverstellbare Möbelfüße zweckentfremden und je nach Geschmack und handwerklichem Geschick eine optisch zusagende Konstruktion kreieren.

Oder sich die Audio-Technica-Absorberfüße gebraucht anschaffen. Je nach Belastbarkeit sind sie schwarz oder silberfarben.

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 31. Aug 2013, 10:06
Hallo,

ähmmm... die AS wirkt bei Dual ebenfalls per Feder und nicht per Schwerkraft.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 31. Aug 2013, 10:06 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 31. Aug 2013, 13:17
Ob die Antiskatingfunktion per Feder oder magnetisch eingestellt wird ist unwichtig. Eine EGAL-Aufstellung eines Plattenspielers ist für mich indiskutabel.

Andersdenkende einschl. einem bekannten Berliner Tonarmkonstrukteur mögen bitte die malträtierten Rillen ihrer Schallplatten herzlichst unbekannterweise von mir grüßen und wenigstens immer frisches " LENCO-Badewasser " für die Nadel bereithalten.

MfG,
Erik
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 31. Aug 2013, 13:22

Habt ihr eine bessere Idee wie ich mein Schätzchen im Wasser kriegen kann?


Filzgleiter unterlegen.
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 31. Aug 2013, 13:34
Hallo,

für DICH mag es nicht egal sein, aber dem Plattenspieler, der Nadel, der Schallplatte und dem Klang ist es völlig egal...

Peter
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#12 erstellt: 31. Aug 2013, 16:38

Filzgleiter unterlegen.


Genauso habe ich es auch gemacht bevor ich diese unmöglichen Spikes gekauft habe.

Kann mir jemand erklären warum ein Plattenspieler mit Subchassis (also mein Dual) klanglich nicht von der Anwendung von Spikes profitieren kann?
zastafari
Stammgast
#13 erstellt: 31. Aug 2013, 19:32
Weiß ich auch nicht, hab die aber auch einem Dreher gegönnt, 2,-€-Schnäppchen für die Optik. Bringen tut's nix, und sieht irgendwie mittlerweile auch doof aus. Durch den geringen Widerstand der kleinen Aufstandsfläche eines Spikes sollen halt störende Frequenzen abgearbeitet werden... logo! Bei ner Box noch zu Verstehen, da ist das Gehäuse am Arbeiten, aber beim Plattenspieler?
Ansonsten, ob der Plattenspieler nach vorn oder nach hinten geneigt ist, spielt schon eine - kleine - Rolle, zu vernachlässigen, wenn er fast grade steht. Aber nicht - zumindest bei einer sauberen kardanischen Aufhängung - ob ich ihn um die Mittelachse drehe. Der Arm sollte dann immer gleichgewichtsmäßig ausgependelt sein, so daß tatsächlich nur die eingestellten Feder-/Magnetwerte wirken. Ein Plattenspieler ist halt nur 2-dimensional einstellbar...
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 01. Sep 2013, 06:45
Hallo,

wer einen Tonarm nicht gescheit einstellt sollte sich lieber nen CD-Spieler holen.

Auspendeln und einstellen ist vor allen Dingen bei den idiotensicheren Duals selbst für Grobmotoriker wirklich kein Akt, wenn ich dagegen an andere Dreher mit fisseligem Antiskating-Gewichtchen an Fädchen denke...

Peter
germi1982
Moderator
#15 erstellt: 04. Sep 2013, 19:26

Wuhduh (Beitrag #7) schrieb:
....

Stattdessen wurde die Idee als relativ uninteressant abgehakt und ignoriert.

...


Das ist aber nicht korrekt...wieviele Hersteller haben Tonarme mit dynamischer Auflagekrafterzeugung und kardanischer Lagerung produziert? War meiner Meinung nach nicht nur Dual...und die haben das sehr lange so gemacht, außer bei den kleinsten Modellen...


[Beitrag von germi1982 am 04. Sep 2013, 19:26 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#16 erstellt: 05. Sep 2013, 06:16
Mach doch einfach mal den Test. Höre eine Platte und dann neige dabei den Plattenspieler. Ich wette du wirst nicht den geringsten Unterschied hören, außer du hast etwas zu ruckelig hantiert und die Platte fällt vom Teller, oder der Tonarm rutscht über die Platte.
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